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Ein Spiel für Zwischendurch: The Room

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Das Puzzlespiel wurde 2012 von einem britischen Studio namens Fireproof Studios für Apple entwickelt. Spieldauer ca. 3 Stunden. Die Fortsetzung „The Room 2“ weist zwar deutlich mehr Puzzles auf, jedoch fehlt mir die Liebe zum Detail, die beim ersten Teil sehr zur Geltung kommt. Nicht nur im Design, sondern auch in der Geschichte und den Puzzles selbst. Ich ertappte mich des öfteren staunend über die tollen Einfälle und Ideen. Diese 5€ sind also gut investiert. Im Vergleich dazu, kostet Kino mehr und dauert oft kürzer. Man bemerkt auch, dass das Spiel für einen Touchscreen entwickelt wurde, da via Maus die Steuerung manchmal etwas umständlich ist.

Nachdem der erste Teil wirklich gelungen war, schien mir, litt die Fortsetzung an einem gewissen Erfolgsdruck. Er fängt nicht ganz so ein, wie der erste Teil und auch das Design ist nicht ganz so ausgearbeitet. Wem dennoch der erste Teil gefiel, der darf sich guten Gewissens auch ruhig den zweiten kaufen.

Die Puzzles sind einfach bis mittelmäßig schwer, und wenn man heraus gefunden hat wie und wonach man schauen muss, unterhält das Spiel einen Abend lang. Wie ein guter Film, nur eben mit etwas Eigeninitiative.

Fazit: Nett :)

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ARK: Survival Evolved #2

Nach 15 Stunden ist Larry nun auch reit-fähig. Der Sattel war teuer und kostete 80 Hyde. Eigentlich war er noch teurer, da ich aus Versehen einen Sattel für Sally machte, wir aber bereits zwei hatten. Shit happens. Nachdem ich heraus gefunden habe, dass man im Tribe Manager all seine Tode und Opfer verfolgen kann, musste ich zu meinem großen Bedauern fest stellen, dass Sally, kurz bevor ich Larry zähmte, im Kampf getötet wurde. RIP.

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Nun gut. So nahm ich mir Bobby vor, einen Dilophosaurus, der jedoch sofort einen anderen großen Dinosaurier angriff (das tun sie nun mal) und inklusive mir zertrampelt wurde. Doch auf Bobby, folgte die weibliche Bobbie, die freundlich gurrt und rohes Fleisch mag. Ihre Follow-Distanz ist auf lowest gestellt und der Angriff-Modus auf passiv. Aufgrund ihres geringen Levels wird sie wohl eher meiner Freude dienen, und ab und an eine Runde ums Haus gehen dürfen anstatt sich aktiv an der Jagd zu beteiligen. Oder so.

Nach 19 Stunden (gesamt) ging es hinaus in die Wildnis, vielleicht finden sich dort interessante Dinge. Es war kalt und Piranhas haben es auf Menschenfleisch abgesehen, garstige Viecher. Schlussendlich aber landet man wieder dort, wo man anfing: Holz sammeln, Haus erweitern, Kästen bauen, weiter sammeln. Sterben. Erneut sammeln und sich ausrüsten. Getoppt wird dieses Vorhaben, entschließt man sich ein Dinosaurier Gehege anzulegen. Immerhin sollen die Viecher vor Rex, Raptor und Co. sicher sein. Ethik und Reflexion lassen nicht lange auf sich warten: Wären sie in der freien Wildbahn nicht sicherer und auch glücklicher? Glückliche Pixel in glücklicher Pixelfreiheit? Man könnte ein Buch darüber schreiben: Das geheime Leben der Pixel. Jedenfalls, same old same: Der Mensch und seine Habgier.

Einige Stunden später zähmte ich auf friedliche Art und Weise die Lystrosaurus Dame Sissie, die, wenn man sie streichelt, Kunststücke macht. Sie ist mein neues Lieblingshaustier. Spike Jones, ein starker Triceratops wurde nur wenige Zeit davor Mitglied der Familie, muss derzeit jedoch als Transportgehilfe herhalten. Reitbar ist dieser erst ab Lvl 20.

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Es tauchen natürlich Fragen auf, die das Internet nur durch lästige Suche beantworten mag, aber zum Glück gibt es Menschen, die mir ihre Erfahrungen mitteilen. Danke an der dieser Stelle.

Interessante Tipps:

  • Lässt man die Dinosaurier stehen, verzehren sie kaum Fleisch oder Beeren.
  • Es verdirbt immer nur eine Beere, dann zählt es erneut runter. Es verderben also nicht alle auf einmal.
  • Wandern dient nur der Paarung. Möchte man Eier haben, so lässt man sie wandern, befüllt sie aber mit so vielen Steinen, dass sie nicht wandern können. Wtf?
  • Schwache Dinosaurier sollten immer auf passiv und Starke auf neutral eingestellt sein – die neutralen greifen an dann, sobald man selbst, oder ein anderes Familienmitglied, angegriffen wird.
  • Im Zweifelsfalle also passiv.
  • Bobbys (Dilophosaurus) sind schwach und sollten nicht ins freie Land.
  • Vorsicht vor Blutegeln und Sumpffieber. Nachdem man durch Sumpf ging, sollte man darauf achten, ob die Option „Sumpfegel entfernen“ angezeigt wird.

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„The last man on Earth“, S01E03 und S01E04

Ayayay.

Episode 3 beginnt mit einem Albtraum. Es gibt noch Menschen. Und sie alle kamen zur Hochzeit. Oh nein! Phil schreckt aus dem Schlaf hoch, eilt ans Fenster und starrt entsetzt in die Dunkelheit. Sichtlich erleichtert, keine Menschen zu sehen.

Carol nötigt ihn zur Hochzeit. Sie gibt Phil eine Aufgabe: Die Ringe. Er solle die Ringe besorgen. Natürlich kommt Phil dieser Aufgabe nicht nach und zieht es vor, Klopapier zu verbrennen. Carol organisiert währenddessen Ansprache, Kleid, Kirche, Kuchen aus seltsamen Zeug und alles drum herum.

Carol ist enttäuscht, da Phil gleichgültig ohne Ringe aufkreuzte, ungewaschen und ohne Anzug. Es gibt ein Hin und Her und schlussendlich kommt es doch zur Vermählung, nachdem er ihr einen Hammer schenkte. Oh! So ein toller Hammer. Das ist wirklich ein nettes Geschenk! Nein, das ist nicht das Geschenk. Sie darf sich ihre Ringe selbst aussuchen. Folgend nimmt sie sich fast alle mit und trägt sie stolz.

Die Hochzeitsnacht folgt: Der Sex ist interessant. Und gegen Ende bemerkt Phil: So schlimm ist verheiratet sein gar nicht. Sie gehen äußerst kreativen Tätigkeiten nach, unterhalten sich und das Leben scheint okay zu sein. Plötzlich rammen sie ein anderes Auto.

Wtf?

Episode 4: January Jones steigt aus. Die hübsche Blonde aus MadMan. Sie war bereits zwei Wochen in der Gegend, nachdem sie Phil’s Nachrichten auf Häusern gesehen hatte, die er zu Beginn der ersten Folge in ganz Amerika verstreut hatte. Moment. Zwei Wochen? Eine Woche länger als Carol? Phil hätte wohl die Adresse angeben sollen.

Melissa wird von Phil bezirzt und zum Essen eingeladen. Carol mag sie, denn sie sollen BFFs werden. Phil erscheint rasiert und in langen Hosen. Der 1,5 Jahre Bart ist weg. Schade, Melissa mochte ihn. So auch Carol. Jetzt sieht er aus wie eine Country-Sängerin. Es beschleicht das Gefühl, dass aus dem Trottel nun ein peinlicher Trottel wird.

Es kommt also wie es kommen muss. Phil flirtet mit der hübschen Melissa, kauft ihr einen Käfer, nachdem sie ihre Vorliebe für diese erwähnte. Und wenn man die beiden so sieht, so hat man den Eindruck, sie passte besser zu ihm. Auch sie findet es nicht schlimm, Gemälde aus einem Museum zu stehlen, wenn die Welt untergegangen ist. Bei einem gemeinsamen Bier, das Carol nicht teilen kann, weil sie laut Phil Durchfall hat, sagt sie ihm, dass sie so „horny“ ist, und wenn es doch nur einen Weg gäbe. Phil kennt einen Weg.

Phil sieht sich gezwungen, sich von Carol zu trennen. Er eilt zu ihr. Erblickt sie am Tisch, wie sie ein Herz bastelt. Sie hält ihm einen Monolog von der Tür, die zerbrochene Tür, die er reparieren solle, die er ja eingetreten habe. Und dass es Zeit brauche und so weiter. Nein, er kann sich nicht trennen.

Ayayay..

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