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„The Walking Dead“, S07E12 und S07E13

Es tut sich was, es tut sich was, es tut sich was. Gut so. Geschrieben vor ca. 10 Tagen.

Honeymoon und Zombies

Rich und Michonne campen, kämpfen und suchen nach Waffen um sich für den großen Krieg vorzubereiten (und Jadis‘ Wünschen nachzukommen). Zwischendurch kopulieren sie. Honeymoon im Post-Apokalyptischen Zeitalter. Rick genießt die Zweisamkeit und würde die Tage (vielleicht sogar Wochen und Monate) gerne noch ausdehnen, aber Michonne macht sich Sorgen und möchte zurück gehen.

Sie finden ein Militärlager, die Zombies tragen noch alle ihre Waffen. 63 an der Zahl, die sie später Jadis aushändigen, die aber die doppelte Menge will und mit überlegenem Alienhaften Gesicht auf Rick herunter lächelt. Ja ja, sie kämpfen schon mit ihm, aber sie will die Waffen und die Katze. Rick möchte 10 behalten. 5. Und so weiter. Gegen Ende behält er 20.

Die CGI-Reh-Szene störte mich jetzt weniger, und vermutlich steckte man lieber drei Blicke mehr in die Zombies und den Tiger, aber mei. Sicherlich, auch der andere Fehler, dass die Zombies am Jahrmarktsgelände, nachdem Michonne aus weiter Ferne snipert – ungestört weiter trotten. Mei, lass es der Romantik wegen egal sein. Gönnen wir ihnen eine gute Zeit und seltsame Pläne, die Autos involvieren..

Die Frage was „danach“ ist, interessiert auch Michonne. Die Welt muss „re-organisiert“ werden und Michonne möchte die Aufgabe in Ricks Hand legen, aber Rick möchte es mit ihr gemeinsam machen. Als das Gemetzel beginnt und Rick auf ein Mini-Rießenrad klettert, um das Reh zu Begutachten, fällt er rücklings hinab und Michonne glaubt, Rick wird eben von Zombies verspeist. Eine Welt bricht zusammen. Doch als sie bemerkt, dass er noch lebt, fällt sie ihm um den Hals und alles ist gut. Oder? Sie klauben die Waffen zusammen, nehmen Proviant mit (davon gibt es ganz viel) und treten den Heimweg an.

Später im Auto ist sie sichtlich verstört. Und Rick hält eine Ansprache: Es geht nicht mehr um sie beide. Wenn er stirbt, dann muss sie weiterleben, um die Gruppe zu führen. Es geht um die Zukunft, „We’re gonna fight them!“ sagt er, „It’s not about us anymore“. Deutet das auf Ricks Tod hin? Würde man Rick sterben lassen? Würde man? Ich sehe Fans mit Boykott drohen, wenn das passiere. Gäbe man dann der Serie ihren Frieden, die von Season zu Season nur noch mehr gestreckt wird? Gäbe man? Wer weiß.. Aber vermutlich nicht.

Zwiespalt und Rache

Tara hat es nicht leicht. Sie weiß, das Rick die Waffen und die Anzahl der Amazonen braucht, aber sie hält dicht. Und die Kamera, die von Folge zu Folge auf Taras leidenden Blick verweist, legt uns nahe: Ja. Da kommt was. Nur Judith gegenüber erwähnt sie die Amazonen am Meer. Und es würde in einer unkontrollierten Schießerei enden. Die Amazonen machen keine Ausnahmen mehr. Und sie frägt, was ihr aller Leben wertvoller mache, als das von ihnen? Nur, weil sie sich dem Übel stellen wollen? Tara zweifelt und leidet und gegen Ende erzählt sie Rick davon. Es kommt, wie es kommen muss.

Rosita hingegen drängt auf Vergeltung. Ihr Wille zur Rache ist sogar so stark, dass sie sich mit der Frau verbündet, wegen der Abraham sie verlassen hatte. Sie brachte Sasha was zum snipern mit. Doch zuvor hat sie noch eine Auseinandersetzung mit dem Priester, nur zu fürs Protokoll und das Kapitel abschließend. Er ist der Meinung, dass er richtig gehandelt hatte, sie zum Warten zu bewegen. Hätte er das nicht getan, wäre Negan vielleicht bereits tot. Who knows..

Carol und das Königreich

Wenn wir uns ehrlich sind, hatte Episode 13 nur einen Sinn: Carol und den König dazu zu bewegen, dass sie mit Rick gemeinsam gegen Negan in den Krieg ziehen. Und dafür musste ein kleiner Bub sterben, Carols Fanboy. Man hätte es ahnen können. Er wollte von Carol lernen, brachte Morgan ein Buch und hatte außergewöhnlich viel Screentime und so verblutet er wenig später auf Carols Tisch.

Aber was passierte? Lasst mich von vorne beginnen: Der königliche Garten weist Schädlinge auf, die Ernte muss verbrannt werden, aber sie wird wieder wachsen: Indiz eins: Die Lieferungen an Negan können nicht mehr (rechtzeitig) eingehalten werden. 12 Kohlköpfe (Nachtrag: oder Melonen) wurden bestellt. Auf dem Weg zum Abgabeort, stehen plötzlich Einkaufswägen ineinander geschoben, die einen Pfeil abgeben und zu einem Grab führen, dass bereits geschaufelt ist und „Burry me here“ sagt. Man wundert sich. Irgendwie hinken manche Szenen gewaltig..

Negans Leute sind nicht ganz so überzeugt davon als sie bemerken, dass ein Kohlkopf (Nachtrag: oder Melonen… wie zum Teufel kam ich auf Kohlköpfe?) fehlt. Richard bietet sich als Todesopfer an. Zudem sollen sie alle ihre Waffen abgeben. Entweder sie händigen sie aus, oder lassen es auf eine Schießerei ankommen. Der König in Sorge, bedacht auf Frieden und emotional aufgewühlt, gibt sie ihnen. Aber der zottelige Redneck schießt Benjamin, den Buben, an. Indiz zwei: Eine unfaire Behandlung, die nach Rache dürstet.

Richard hatte später zu Morgan gesagt, er hätte sich freiwillig hergegeben, er hätte sich als Opfer angeboten, um den Krieg zu starten. Aber jetzt sei es an der Zeit Vertrauen zu schüren um dann zuzuschlagen. Morgan stranguliert Richard vor den Saviours und erzählt dem König was vorgefallen ist. Es war also Richards Idee: Das Grab, in dem er dann tatsächlich begraben wird – was wohl auch das Grab seiner Tochter war – denn wir erfahren noch kurz von seiner tragischen Geschichte, wie er Kind und Frau verlor – der Pfeil Aus Einkaufswägen und der fehlende Kohl. War es also die Vertrauensaktion? Negans Handlanger war übrigens sichtlich bedrückt, als er vom Tod des Jungen erfahren hatte.

Und Carol? Die leidet unter Albträume und raucht. Sie verlässt das Haus, macht sich auf den Weg ins Königreich und beweist Gelassenheit, indem sie, ohne mit der Wimper zu zucken, mindestens fünf Zombies mit der Stange eines Verkehrsschildes vom Baum herab metzelt. Sie ahnt, dass etwas nicht stimmt und frägt Morgan, warum Rick beim König Audienz wollte. Was passierte in Alexandria? Aber Morgan meint, sie solle Daryl fragen. Er habe über ihren Aufenthaltsort gelogen, es ist nicht seine Sache, ihr von Alexandria zu erzählen. Aber ja, sie haben einen Deal mit den Saviours. Und Morgan fragt sie, ob sie zufrieden ist mit dem was sie wollte. Einsamkeit und Frieden? Oder war es schon zu spät? Carol verliert eine Träne und stürmt aus dem Haus.

Nach dem Inzident mit Richard sucht das verstörte gute Gewissen von Rick, Morgan, Carol auf. Morgan frägt, ob sie wissen will, was in Alexandra passierte. Sie möchte wissen, was mit ihm passierte. Er erzählt in aller kürzer. Dann berichtet er von Alexandria, eben so kurz. Er möchte gehen und Negan töten. Jetzt sofort. Indiz drei: Carol schreitet zum Kingdom und auch der König weiß: Es wird Zeit. Aber nicht heute. Auch nicht morgen. Und vielleicht auch nicht mehr dieses Jahr. Morgan spitzt seinen Stock zu.

Fazit: Es wird langsam.. aber nur.. langsam.

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„The Walking Dead“, S07E08

Mid-Season Finale! Endlich tut sich was: No Cliffhanger and the gang is back together! Scooby Doo!

Carol beweist erneut: Frauen brauchen keine Männer. Sie hat Obst, ein hübsches Haus und kommt gut allein zurecht. Und doch bekommt sie Besuch von Ricks gutem Gewissen, Morgan, mehr noch, sie wollte ihn sehen um zu sagen, dass sie in Ruhe gelassen werden will. Es taucht ein weiterer Mitspieler auf, der sie überreden möchte, sich am Kampf gegen Negan zu beteiligen und sicherlich, eine Frau ist wohl kaum im Kampf geschult. Ich lächelte. Aber nein, sie möchte ihre Ruhe haben. Es sei nicht ihr Kampf. Und ich sähe so gerne wie sie Negan einfach eines über zieht. Und auch Morgan sieht den Frieden durch diese Handlung gefährdet. Der Mann, der kam um sie umzustimmen, sodass sie dem König ins Ohr flüstert, wohnt offensichtlich im Wald, wo er dann auch weinend zusammenbricht.

Während Rick das Haus im See bestiehlt, nicht ganz unbeobachtet wie die Schuhe, die gegen Ende ins Bild stapfen, zeigen, macht es sich Negan in Ricks Zuhause gemütlich. Coooral trägt noch immer keine Augenbinde und Michonne sitzt im Auto der rothaarigen Negan-Frau, merkt jedoch schnell: Negan ist überall. Sie haben keine Chance. Ihre Ansprache später gegenüber Rick ist emotional und gleichzeitig stark.

Im Gegensatz zu Carol und Morgan, die sich aus dem Kampf heraus halten, möchten Maggie, Rosita, Coooral, Sasha und noch viele andere etwas an dem Zustand ändern. Maggie übrigens wird schon als „President of Hilltop“ gehandelt, immerhin weiß sie was zu tun ist und tut etwas. Interessant übrigens, laut Executive Producer Robert Kirkmann: „Michonne’s a stronger character than Rick Grimes“ – Manche Dinge sind offensichtlich, nett aber, wenn sie von offizieller Seite bestätigt werden. Rosita, die sich an Abrahams Tod rächen möchte, spricht derweil mit dem Pfarrer, der ihr dazu rät, auf den richtigen Moment zu warten. Und dieser kommt wie gerufen, als Negan Spencer (So war sein Name!) in den Bauch stach, da er sich Negan gegenüber anmaßte Rick in den Rücken zu fallen. Denn Negan gefällt so ein feiges Verhalten nicht: Anstatt Rick direkt zu töten, kommt er hier her und versucht ihn rücklings los zu werden. „You do have guts!“ sagt Negan, als die Eingeweide herauspurzeln. Negan, immer ein Sprüchlein auf der Zunge.

Rosita zieht die Waffe und schießt. Doch die Kugel, die einzige Kugel die sie hatte, landet in Lucille. Und zum ersten mal sieht man Negan richtig wütend. Er verliert fast die Fassung. Wie ein Kleinkind, dem man sein Lieblingsstofftier weg genommen hat. Nicht mehr lächelnd und freundlich und sympathisch (ohne Bart übrigens etwas mehr Psycho-like, aber optisch irgendwie harmloser), sondern aufgebracht und böse. Rosita liegt am Boden, Eugene wird mitgenommen als er sich heroisch zu erkennen gibt und Olivia (ich musste einige Minuten Recherche investieren um den Namen zu finden) stirbt im Zuge dessen. Rick kam in der Zwischenzeit mit den Güterabgaben und Aaron an.

Daryl, „the sexiest redneck alive“, gelingt die Flucht, aber nicht ohne ein Glas Erdnussbutter. Er metzelt noch einen sicherlich Unschuldigen nieder und wird von Jesus begrüßt. Die 60 Minütige Folge endet mit einem Get Together aller Kampferprobten Walkies. Auch Coooral darf dabei sein und muss ausnahmsweise nicht Babysitter für Judith spielen. Und ehrlich gesagt, Cooorals jugendlicher Leichtsinn hat mehr „Guts“ als die meisten anderen, vor allem mehr als Rick. Aber nachdem Rick sein soll, wozu man ihn gerade braucht, wird auch am Ende wieder als dreckiger Held dastehen.

Fazit: Besser. Besser! Es passiert was. Rick ist da und tut etwas. Bereit die Gruppe anzuführen. Es kann zum Showdown gehen. 12. Februar gehts weiter.

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„Mike and Dave Need Wedding Dates“

Ohja! I did it! Es folgt ein höchst subjektives und kaum informierendes Review.

Ich musste zuerst lange überlegen, ob ich dafür Geld ausgeben soll oder nicht und hatte mich noch gewundert, wer sich in solch einen dämlichen Film setzt, als ich eine weitere einzelne Reservierung sah. Und schlussendlich waren es inklusive mir drei verzweifelte Gestalten, die sich, allesamt ohne Begleitung und aus welchen Gründen auch immer entschlossen hatten, sich den Film anzusehen. Das Mädchen war vermutlich wegen Zac Efron dort („Vorurteil!“), ich besuchte die Vorstellung wegen Aubrey Plaza (Parks and Recreation) und der Herr, der hinter mir saß, war vermutlich wegen Anna Kendrick dort („Vorurteil!“), derzeitige Favoritin um Marvel’s Squirrel Girl. Das Wunsch-Casting ist berechtigt. Allerdings äußerte auch Stranger Things Darstellerin Shannon Purser (Barb) Interesse. Eine wissende Meinung räumt ihr jedoch wenig Chancen ein, sie habe zu wenig gemacht und je nachdem wer schlussendlich den Film produziert, wären die Chancen gegeben oder auch nicht. Man zweifelt.

Zum Film:

Basierend, auf einer mehr oder weniger tatsächlich realen Geschichte (die Links informieren dezent), gewinnt der Film besonders durch die vier sympathischen und absolut derben Hauptdarsteller. Wir lieben Aubrey als zynische April Ludgate in Parks and Recreation; Adam DeVine darf derzeit etwas in Modern Family mitmischen; Zac Efron ist, meines Wissens, ein Teenieschwarm(?) und Anna Kendrick war bisher nur in Nebenrollen, u.a. in Twilight zu sehen – mir war sie, bis eben auf die Gerüchte um Squirrel Girl, unbekannt. Ein gute Gelegenheit also mir ein genaueres Bild von ihr zu machen.

Die Witze sind tief, manchmal sogar tiefer als man sie sich erwartete hätte, hätten jedoch durchaus noch tiefer sein dürfen, wie im Abspann gekonnt gezeigt bzw. improvisiert wurde. Die Story ist 0815: Allzeit Versager slash Party Jungs, die zur Hochzeit der kleinen Schwester, anständige Dates mitbringen sollen um nicht erneut Chaos zu stiften, treffen auf ihre (weiblichen) Meister und ruinieren (fast) die Zeremonie. Mit vereinten Kräften und bis dass der Tod sie scheidet, endet schlussendlich alles in einem Happy End, no na nit, wir sind immer noch in einer von Hollywood produzierten Komödie. Nett fand ich, dass die Selbsterkenntnis über das (fast) ruinierte Leben, Geschlechter unabhängig geschah. Das eine Geschlecht wollte sich nicht um des anderen wegen bessern, sondern um seiner/ihrer Selbstwillen. Immerhin etwas.

Fazit: Entgegen der Annahme, dass der Film richtig schrecklich sein musste, war er im Endeffekt, zu dritt allein im Kino und von Scham gepackt, für so etwas Geld ausgegeben zu haben, doch ganz unterhaltsam. Sicherlich, die spärlichen Besucher sprechen nicht unbedingt eine Empfehlung aus, aber er ist auch nicht so schlecht wie man zunächst annehmen mag. Die aktuelle Wertung von IMDB von 6,2 ist berechtigt.

Und wäre Madame (8) meinem Vorschlag gefolgt, und hätte sie sich den Film parallel in der ca. 400km entfernten Hauptstadt, geistig gemeinsam aber bedauernswerterweise physisch getrennt mit mir angesehen, hätten wir uns fabelhaft darüber amüsiert! Denn so blieb das Vergnügen nur auf meiner Seite und etwas unvollständig, als wie, wenn sie den Film mit mir gemeinsam angesehen hätte. Right in your feels! (8)

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„Game of Thrones“, S06E07

Spoiler.

Oha? Offenbar lebt der Hound noch. Und offensichtlich wurde er von einem Kommunen-Hippie gerettet. „What kept you alive?“ frägt er ihn. „Hate“ sagt er. Wer hat ihn getötet? Eine Frau. Wohl eher ein Kind. Der Hippie stellte die Götter in Frage, wer kenne denn schon die Namen und wieviele es sein mögen oder ob einer alleine, irgendwas gäbe es. Und ehe man es sich versieht, baumelt der Hippie am Strang, die Kommune von Gottesfürchtigen ermordet, alles im Hinblick darauf, die Rache und Mordlust des Hounds wieder zu erwecken.

Margaery übt sich in religiösen Schriften, der Lumpengreis ist erfreut, doch solle ihre Pflicht als Ehefrau, nämlich dem König einen Sohn zu schenken, nicht zu kurz kommen – Lust habe da mit nichts zu tun, aber die ist ihr offenbar vergangen. Cersei ist einsichtig. Die Großmutter jedoch sei in Gefahr, Körper wie Seele, so der Lumpengreis. Margaery, immer im Blickfeld der Nonne, rät der alten Dame zur Heimkehr und drückt ihr noch ein Zettelchen mit einer gemalten Rose in die Hand. I knew it!

Diplomatie im Hause Stark: Um die Wildlings zu überzeugen hat Jon das „Totschlag“-Argument (schrecklich schlechter Wortwitz) parat: „He died for us“ – Aber auch der Riese stimmt für ihn. Sie reiten weiter zu Bear Island und Lady Mormont, deren Onkel mit Jon kämpfte. Aber das Kind ist clever. Jon ist ein Snow, Sansa eine Bolton – aber die tat was getan werden musste um zu überleben. Aber das Kind weiß, Jon braucht ihre Armee. 62 ganze Männer kann sie entbehren. Stolze Männer. Aber warum sollte sie diese für einen Krieg opfern, der nicht ihrer ist? Sir Davos ist geschickt: es geht um den Kampf zwischen Leben und Tod – durch die Boltons wird der Norden gespalten und man brauche Einheit und die White Walker seien am Weg. Das Mädchen sagt, nachdem sie 1000 Jahre zu den Starks hielten, soll dieser Glaube heute nicht gebrochen werden. Doch beim nächsten Haus haben sie weniger Glück. Es regiert noch der Gedanke an Robb und wie viele für ihn gestorben sind: Haus Glover versagt die Hilfe, selbst auf Sansas Verweis hin antwortet er: „House Stark is dead“. Sansa schreibt Baelish..

Cersei, wird von der Großmutter zurecht gewiesen, denn ihr sei die Misere zu verdanken. Ihr sei es zu verdanken, dass Loras im Kerker haust und dass die Situation so sei wie sie nun ist. Derweil reiten Jaime und die Armee Richtung Nebelschloss. Hey, Bronn! Lange nicht gesehen! Im Auftrag von Haus Frey soll Blackfish in die Knie gezwungen werden – dieser jedoch gibt das Haus nicht auf, in dem er geboren wurde.

Ich erinnere erneut an meinen Eindruck: Oftmals fehlt es den Männercharakteren, sagen wir, das gewisse Etwas. Der Hound überzeugte etwas. Er hat ein starkes Motiv: Rache. Sicherlich, Jon hat ein Motiv: Die Rettung (fast) aller Beteiligten. Jaime führt Befehle aus und Ramsay ist einfach nur wahnsinnig, Tyrion ein gefinkelter Trinker – aber mir scheint, als binde man die Männer „gerade so“ mit ein. Liegt es tatsächlich am Motiv, oder lässt man ihnen einfach nicht die Möglichkeit, gewisse Emotionen zu wecken oder liegt es an der jeweiligen Season? Kaum ein feuriger Wille, bei dem man sich dächte: Omg! Und da nützen auch schwarze Locken nichts. Um Robb tat es mir Leid – was aber sicherlich auch am Gesamtevent lag und Joffrey hasste man – aber zumindest entwickelte man ein Gefühl dazu. Khal Drogo war zwar eindimensional, aber imposant. Jaime grenzte in den ersten Seasons an eine gewisse Ambivalenz und erneut: ein bösartiger Joffrey, dessen Charakter man den grausamst vorstellbaren Tod wünschte. Ramsay kommt dem vielleicht am nächsten: man ist gespannt welche Perversitäten ihm als nächtes einfallen. Aber der Rest ist.. nicht weiter bemerkenswert. Man weinte oder freute sich nicht um deren Verlust, man dächte sich wohl: Okay.. Ist halt so.

Hingegen bei den Frauen, täte es mir bei vielen Leid, wenn sie nicht mehr wären. Sehe ich das falsch? Und wenn ja, warum?

Yara/Asha FTW! :D Der „lesbische Macho“, wie genial! Auch wenn manch einer das schrecklich finden mag, dass man der Kriegerin Yara einen homoerotischen Touch verleiht – ich finde es toll :D Theon ringt. Wenn er weiterhin so sei, täte er wohl gut daran, sein Leben zu beenden. Sie zwingt ihn zu trinken. Ist er Theon Greyjoy? Denn sie braucht Theon. Armer Tropf, alle befehlen ihm was. Yara will nach Meereen und Daenerys einen Pakt vorschlagen um die Inseln zurück zu erobern. Yara will nicht auf den Thron, Yara hat Schiffe – Daenerys wird sie mögen.

Arya! Sie bezahlt Männer eines Schiffes doch dann tritt eine alte Frau auf, sticht ihr in den Bauch und das böse Gör grinst. Arya stürzt sich in den Fluss und läuft benommen mit Stichen im Bauch durch die Straßen. Die Homebase vermutet, es war der Faceless Man?

Eine höhnende Person meinte: Wenn es lediglich das Ziel der Serie GoT ist, alle Starks auszulöschen, dann ergäbe ihr Tod jetzt doch Sinn.. Zuerst wird heran geführt, um dann einer nach dem anderen sterben zu lassen. Wäre das ein „bittersüßes“ Ende? In 2 Jahren wissen wir mehr..

Keine Daenerys heute :(

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„Gotham“, S02E21 und S02E22

Season Finale!

Dadurch, dass die vorletzte Folge wirklich großartig war, empfand ich die letzten beiden als eher mäßig.

Was geschah? Die Katze schmeichelte sich bei ihrer alten Freundin Firefly ein, denn die von Hugo Strange ernannte „Göttin“ brauche einen Untertanen. Jim, Lucius Fox und Klein-Batman verfolgen einen Plan. Bruce soll Strange ablenken, während Lucius nach der Geheimtür sucht, diese markiert und Jim sich einschleicht. Strange jedoch, immer einen Schritt voraus, fängt sie und sperrt alle ein. Der Riddler stellt Strange seine Hilfe zur Verfügung.

Im Grunde genommen werden die Geschichten im Seasonfinale gebündelt und aufgelöst. Ein jeder hat eine Szene. Die Szenen wechseln sich schnell ab. Es gibt reichlich Action und ein wenig Spannung.

Fish, die offenbar manipulierende Kräfte via Hautkontakt entwickelte, macht sich Miss Peabody gefällig und der Gordon-Klon, dessen Gesicht aus einer modellierbaren Masse besteht, kehrt zur Station zurück. Alles sei in bester Ordnung. Zwinker.

Nein, ich bin nicht wirklich zufrieden. Versuchte man ein grandioses Ende einzuleiten oder gezwungener Maßen alle Fäden der Geschichte miteinander zu verknüpfen oder aufzulösen? Es funktionierte jedenfalls nur bedingt. Es wird notwendigerweise gemacht, was gemacht werden muss.

Klein-Batman und Lucius bekommen vom Riddler Fragen gestellt und erliegen später einem Betäubungsgas während Strange Jim ein Wahrheitsserum spritzt und seinen Wissensstand abfrägt. Strange steht unter Stress. Laut Maskengesicht Madame, darf keines der Monster die er geschaffen habe, jemals wieder das Tageslicht erblicken. Mit einer Bombe inklusive radioaktiven Material, soll er Beweise vernichten und die Monster woanders hinbringen. Jim fühlt sich schuldig und Strange mit Götterkomplex spricht ihn davon frei. Ok.

Währenddessen beobachten Butch und Barbara wie der Penguin den Kopf der ermordeten Stiefmutter als Trophäe auf einem Tisch platziert. Ein Stückchen weiter nach links, sie solle ja nicht den gesamten Raum einnehmen, wirft Barbara ein. Der Penguin mag sie.

Bruce also Klein-Batman, Lucius und Jim wachen im gleichen Raum auf. Die Katze erzählt bei einem Besuch von der Bombe. Nachdem Fish folgend Peabody unter Kontrolle gebracht hatte, flüchtet Strange, drückt den roten Knopf (no na nit), während Harvey und der Butler skeptisch werden. Fake-Gordon ist seltsam und schließlich ist es Barbara die ihn entlarvt, indem er abfällig über das Reh spricht und sich ihr anbietet. Aha. Barbara macht sich gut.

Wer auch immer diese Folge geschrieben hat, tat es unter Eile. Die Szenen, die Handlungen, alles geschieht unter Zeitdruck. Schnell, zu Ende. Wir haben nur begrenzte Zeit. Und gut muss es sein! Seasonfinale, dann Feierabend!

Mr. Freeze und Firefly treten gegeneinander an, als Strange die Katze aus dem Weg räumen will. Firefly beschützt sie, sie sei ihre Freundin. Wtf? In der letzten Folge wusste sie nicht mal was das Wort bedeutet. Aus Versehen gerät Strange dazwischen. Ge“fried-freezed“ oder Ge-„freeze-fried“ also. Aber er überlebt und flüchtet erneut. Jim und Lucius versuchen die Bombe zu entschärfen. Achja, der Riddler wird kurz eingespannt. Aber nur kurz.

„Water“ ruft Miss Peabody als der Ticker auf 00:15 steht. Jim gießt Wasser in das System und das System bleibt bei 00:01 stehen. Seriously? Nein, ihr hätte man was Wasser bringen sollen. Wtf? Nein. Nein. Nein, so leid es mir tut. Wer hat sich das bitte ausgedacht? Im Schreiberraum: „Und dann! Entschärfen wir eine Atombombe mit Wasser! Ohja, aber eigentlich ist das Wasser für Peabody gedacht!“ und der Chef schaut grimmig: „Fein…“

Ich mag die Klischeehaften Inszenierungen sofern sie stimmig sind. Fish’s Finger, wie sie versucht Peabody zu krallen, das herunter gekommene Haus in dem der Penguin haust. Aber das? Das ist nicht mal eine anständige Hommage an MacGyver, sondern.. Verzweiflung.

Aber mit einem hatte Strange Jim vielleicht einen Gefallen getan: in dem er von der Liebe sprach. Gordon hätte nicht nach Gotham zurück kommen sollen (no na nit). Er verlässt Harvey, den neuen Chief, und macht sich auf die Suche nach dem Rehlein. Schokolade! ruft die Katze. Frauen mögen Schokolade.

So. Fish floh also mit all den Monstern im Gepäck. Und auch wenn der Truck im Weg stehende Autos überrollt, denkt man sich: Hmm.. Ok. Die Mannschaft vom Penguin sucht das Weite. Fish macht sich bemerkbar und der Penguin, fassungslos, fällt in Ohnmacht. Eine alte Frau, die das kratzen und stöhnen aus dem Wagen hört, öffnet die Tür. Heraus kriechen die Mutanten und Monster.. sowie auch.. Bruce. Oh, nett. Sie trauen dem Jungen also einen Doppelrolle zu? Bei Jim funktionierte es … fast. Was eine Tatiana Maslany kann, kann nicht zwangsläufig jeder.

Und während der Butler resigniert und Klein-Batman zur Seite stehen wird, so wie vermutlich auch die Katze, um die Geheimnisse des „Secret Council“ zu lüften, frage ich mich.. Wo sind Mr. Freeze und Firefly geblieben?

War die erste Season auf normale Feinde und Menschen reduziert, gab es in der zweiten Season „enhancte“, also verbesserte Menschen. Season drei ist bereits bestätigt und bestellt. Wir sind gespannt.

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„Captain America: Civil War“

Es gibt Filme, bei denen schreibe ich noch am selben Abend ein zig-Seiten Review und bessere lediglich Uhrzeit bedingte Konzentrationsfehler aus; und es gibt Filme, wo es mir schwer fällt überhaupt etwas zu schreiben. Dies betrifft besonders Filme, auf die ich mich freute, denen ich entgegen fieberte und die dann nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprachen. Ich sitze da und warte. Schreibe. Lösche. Schreibe. Recherchiere. Frage nach dem Warum. Menschen, Blogs, Social Media, bis ich glaube eine Antwort gefunden zu haben.

Aufgrund meiner fangirligen Liebe zu Marvel wollte ich es nicht so recht wahr haben, dass mich dieser Film nicht so berührte wie ich es mir erwartet oder sogar erhofft hatte. Zugegeben, der Captain war nie mein Favorit, und auch Winter Soldier verfehlte die Wirkung, sowie auch Age of Ultron. Nur warum? Ich mag die Comics, die Helden und auch die Kino-Adaptionen. Den Cast! Eine charakterliche Diversität, derer es bei DC-Helden mangelt.

Verzweifelt suchte ich nach den Gründen und ich glaube sie gefunden zu haben. An dieser Stelle eine flauschige Katze für meinen Informanten.

Annahme 1: Joss Whedon ist Schuld, u.a.

Die Alieninvasion als Start-Event her zunehmen war unklug. Mit einem außerirdischen bzw. göttlichen und hoch charismatischen Gegenspieler zu beginnen war suboptimal. Und doch waren nur sechs Avengers von Nöten um Loki in die Knie zu zwingen.

Und folgend war meine Erwartung an künftige Filme sehr hoch. Und Guardians of the Galaxy machte es mit seinen satirischen und selbstironischen Elementen nicht besser. Im Gegenteil. Außerdem: Aliens! Und ein Waschbär! Eine Planze! Und ich fürchte, deswegen berührten mich der Winter Soldier, so auch Age of Ultron eher wenig. Ich fand beide etwas.. langweilig. Da fahren sie halt. Da kämpfen sie halt. Da sind sie halt. Jo mei. Eine K.I.? Meh. Sicherlich, es lag und liegt an meiner Erwartungshaltung, an meiner Einstellung. Und sicher, Infinity (oder wie auch immer der Name sein mag) steht bevor und wir haben Thanos. Das Problem: Thanos ist nicht Loki. Damn you Tom Hiddelston! Thanos könnte vielleicht funktionieren. Ich bleibe skeptisch.

Tragen also wirklich Whedon und die Art der Inszenierung von Loki die Schuld?

Age of Ultron hatte das Problem, dass die künstliche Intelligenz – die eigentlich mächtig genug sein kann um in Angst und Schrecken zu versetzen – mit schlechtem Witz beseelt wurde. Wenn ein System ausreichend intelligent ist um ein Eigenleben zu entwickeln, dann sollte auch die Art des Humors entweder intelligent sein oder diese Abstand davon halten, da sich eine K.I. gewiss nicht auf die Stufe eines Affen begeben wird. Ich dichte jeglicher künftiger K.I. Hochmut an. Wenn die Vermenschlichung eines künstlichen Systems bei Wall-E oder Her funktionierte, so auch bei I, Robot und A.I. Artificial Intelligence, bedeutet das nicht, dass es immer gelingt. Im Falle eines diabolischen Systems, läge es nur nahe den Menschen leise zu vernichten. Die K.I. dächte nicht nach, sie machte keine Witze. Sie agierte einfach. Tat sie aber nicht. Sie würde vermutlich die Atmosphäre vergiften und somit fiele der Showdown weit weniger gigantisch aus, als es uns manche SF-Autoren verkaufen möchten.

Fazit: In jedem Film, in denen ein gewöhnlicher Mensch der Gegenspieler sein soll, besteht eine höhere Gefahr, dass er (der Film) verliert. In diesem Falle denke ich mir, dass lediglich eine größenwahnsinnige und charismatische Figur den Film hätte „retten“ können.

Annahme 2: Die Gegenspielenden

Oftmals wird Civil War mit der Waffenkontrolle in den USA verglichen. IronMan steht hierbei für den vernünftigen Umgang mit Waffen, die dann ihren Einsatz verlangen, wenn eine übergeordnete Instanz diese fordert. Captain America hingegen ist davon überzeugt, dass ein Avenger frei agieren und nach Belieben eingreifen können soll. Ultimative Frage: War der Captain böse? Sicherlich nicht so Heldenhaft (und langweilig) wie üblich, denn alleine die brachiale Gewalt und der emotionale Beiklang kratzte an seinem Glanz. Ambivalenz Herrschaften! Also war er in seinem eigenen Film der Bösewicht? Mein Informant spricht sich dafür aus.

Gab es einen mächtigen Gegner? Nein. Zemo war kein Gegner und lenkte, wenn es die politische wie moralische Auseinandersetzung betraf, die in einem mächtigen Kampf endete, davon ab. Schlussendlich war er nur der Lotse der IronMan und den Captain an einen Ort bringen sollte, damit sie sich bekriegen und ein visuelles Finale stattfinden kann. Es hätte 5 Winter Soldiers geben können, aber nein, der Endkampf lag auf dem Captain und IronMan. Und auch interessant ist die Frage: Sind die Avengers in ihrem Inneren so zerrüttet, dass sie durch eine derartige Auseinandersetzung zerbrechen können? Zitat meines Arztes: „Können Sie nicht einmal etwas hinnehmen, müssen Sie ständig alles hinterfragen?“

Fazit: Entscheide dich für eines oder integriere die beiden Handlungsstränge so, dass sie sich selbst nicht beeinträchtigen.

Annahme 3: Inflationärer Verschleiß von Superhelden?

Man wird den bitteren Beigeschmack nicht los, das Ant-Man, der BlackPanther und Spiderman nur deswegen zum Einsatz kamen, um auf ihre eigenen Filme aufmerksam zu machen und wie jemand auf IMDB meinte, „bloated micro-advertisments (…) to keep us baited until the next movie comes along“? So wie: Spider-Man: Homecoming (2017), Black Panther (2018) und Ant-Man and the Wasp (2018).

Und doch waren genau diese drei Charaktere das erfrischende Element, von denen man gerne mehr gesehen hätte. Spiderman war übrigens großartig besetzt, sogar ich, die nur an der Oberfläche kratzt, weiß, dass Spiderman seinen Beginn im Teenager-Alter hatte. Nein zu Andrew Garfield. Tobey war gut. Tobey wirkte „nerdig“ genug. Tobey war eine gute Wahl. Und Ant-Man war amüsant. Auflockernd. Ich mag Ant-Man, er nimmt sich selbst nicht zu ernst.

Mittlerweile bekommt vermutlich auch Black Widow ihren eigenen Film.

Waren es also „zuviele“ die schlussendlich gegeneinander kämpfen? Die Choreographien und Kämpfe waren allesamt sehr gut. Lag es also an der großen Kollaboration, die das persönliche Gefühl und die kleineren Geschichten beiseite schob – so auch eine Identifikation mit einer Person fast vereitelte, auch wenn man die Hälfte aus ihren eigenen Filmen bereits kannte? Es wäre mir fast egal gewesen wenn der Captain gestorben wäre. Wirkt sich etwa der Stil von TDW und GoT auf unsere Erwartungshaltung aus?

Fazit: Es war ja in Ordnung, nur.. der Beigeschmack.

Nebenbei bemerkt: Scarlet Witch hat Potential

Laut meines Informanten ist Scarlet Witch mächtig, aber instabil. Es wurde sehr deutlich gemacht, dass sie eine Menge Potential besitzt. In den Comics wurde sie irgendwann wahnsinnig, dass sie gleich mehrere Avengers tötete und beinahe alle Mutanten auslöschte. Übrigens ist sie auch in den Comics mit Vision liiert, die beiden haben sogar Zwillinge! Die angedeutete Sympathie war also Fan-Service. Ich bemerkte nur die Sympathie. Aber man erinnere sich: Scarlet Witch ist eigentlich die Tochter von Magneto (wobei sich das in den Comics immer wieder ändert), einem Mutanten aus den X-Men Comics, dessen Rechte bei FOX liegen, während sie hier Mitglied der Disney Avengers ist. Und deswegen musste auch Kick-Ass‘ Quicksilver sterben. Sinn? Komplett sinnlos. Übrigens spielte er auch den russischen Love-Interest von Keira Knightley in Anna Karenina. Jap, ich hatte ihn auch nicht erkannt. Der Mann ist ein Chamäleon.

Fazit:

Die Lacher lagen bei Spiderman (jung, frisch, hyperaktiv, nervös, talentiert) und Ant-Man (tolpatschig, humorvoll, sympathisch). IronMan wirkte bedrückt, schließlich hatte Pepper ihn quasi verlassen. Und Captain America war traurig, da Peggy Carter eben gestorben war. Alle wirkten etwas verstimmt, sicherlich, nachdem ein russisches Dorf fast vollständig zerstört wurde, ist das nur verständlich. Und dann tritt die Spaltung ein: IronMan, der den Vertrag unterzeichnete und Captain America, der für Freiheit kämpfte. Es hätte funktionieren können; aber NUR dann, wenn der Twist, der Zwiespalt und die Geschichte dahinter OHNE Bösewicht und WENN, dann einen Mächtigen und Wahnsinnigen.

Vielleicht muss ich mir alle drei Filme nochmal gemeinsam ansehen und versuchen The Avengers aus meinem kleinen Herzen zu verbannen.

Tante May ist übrigens heiß. Marisa Tomei: nach wie vor unheimlich sympathisch und die perfekte Kombination zwischen süß und sexy.

Klicke hier für ein sehr gelungenes Review.

Und eine weitere sehr gute und lange Darstellung über Comic und Film (Sehr Informativ!)

Vielleicht zur Erheiterung noch diese ansehnliche Darstellung die gänzlich auf CGI verzichtet:

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„Game of Thrones“, S06E03

Spoilers, Sweetie.

Diesmal wieder artig und folgsam, unmittelbar nach Sicht der Episode niedergeschrieben, um kurz vor 10, ohne weitere Reviews gelesen zu haben. Ausgebessert und umformuliert bis ca. 2230. Am folgenden Abend nochmal Korrektur gelesen. Hf.

Die Episode beginnt und endet mit Jon Snow: „My watch has ended.“ Der Schwur galt nur bis zu seinem Tod, und die Attentäter werden durch seine Klinge am Strick hingerichtet. Das Fell gibt er ab. Heroisch schreitet er von dannen.

Aber alles von vorne: Er erwacht, nackt. Erinnert er sich an etwas? An die eigene Ermordung. Und auf die Frage, was nach dem Tod war, was wohl gewesen sein mag, antwortet er: „Nothing“. Es packt ihn die Schuld, „I failed“, und der Mann zu seiner Seite sagt: „Then fail again“. Har har har. One-Liner Deluxe. Folgend tritt er hinaus, Gottesgleich sei er, die Männer hätten Angst und all seine Szenen beanspruchen bei weitem zu viel Zeit. Natürlich, die 6. Season wird vermutlich „seine“ Season, dennoch. Team Daenerys!

Wechsel zur stürmischen See, der dicke und seekranke Freund Sam – warum bürgerte sich der Name Sam für Nebencharaktere ein? – und dessen putzige Frau. Er mag sie in sein Heimtdorf bringen, dort achten Mutter und Schwester auf das arme Mädel, denn er will bereit sein, sobald Jon ihn braucht. Aber, aber .. sagte er doch, wenn er wohin geht, dann auch sie? Aber sie ist verständnisvoll und willigt ein. Ein Charakter weniger. Auch ok.

Die Geschichte um R+L=J nimmt Gestalt an. Wir sehen in Brans Vision den jungen Eddard Stark vor einem Turm (Tower of Joy). Lyanna? Es werden gut gerüstete Targaryen Männer getötet. Bei der mäßigen Schwertkampf-Choreographie keimt Mittelalter-Lager-Feeling; ich sah schon bessere, ich kämpfte schon bessere. Aber es sind Kinder, es ist ein einfacher Schwertkampf. Eddard aber, wie oft in Heldenhaften Sagen berichtet, tötete den feschen Statisten nicht alleine, nein, er zieht ihm lediglich die blutige Klinge durch die Kehle. Zuvor erstach ihn ein anderer von hinten. Wäre dieser nicht gewesen.. Btw: Blutige Klingen Herrschaften! So sehen Klingen nach einer Schlacht aus! Vor Blut triefend und benetzt mit den Geistern der Geschlachteten! Und Bran ruft nach seinem (jungen) Vater und dieser dreht sich um. Oh! Und der alte Mann im Baum sagt zu ihm: „Stay too long and you never change back.“ Aber er will nicht zurück ins Krüppel-Dasein – aber der alte Mann habe 1000 Jahren auf ihn gewartet, denn Bran muss lernen. Was? „Everything“. Har har har.

Daenerys ist auf dem Weg zu einem großem Gebäude im Dothraki-Land, dort wo die Witwen der Khals leben. Oh, hatte sie ernsthaft angenommen, er würde mit ihr an seiner Seite die Welt erobern? Nein. Und wenn sie Glück hat, darf sie auch da bleiben. Wenn sie Glück hat.. Denn sie war draußen in der Welt, und das ist verboten. Öfters liest man, dass die Story um Daenerys langweilig und störend, der Geschichte nicht förderlich ist; aber ich hatte erneut das Gefühl, dass sie, was ihr Wirken betrifft, einen der stärksten Charaktere darstellt. Sie tritt auf und spricht ihre Worte und ich hoffe immer wieder (vergebens) auf einen epischen Kniefall aller Beteiligten. Wirkte es übertrieben, wie sie der alten Frau sagte – die sich daran erinnerte, dass Khaleesi das Herz seines Hengstes gegessen hatte – sie sei ‚the Mother of Dragons‘ .. und dergleichen? Nicht wirklich. Aber es nimmt sie eh keiner mehr ernst. Daenerys und Cersei haben meiner Meinung nach und damit werde ich wohl alleine stehen, die herausragendste Präsenz.

Und wir sind beim Eunuchen, der das Mädchen, dass die ausländische Königin sowie ihr Heer und die Sekte, beide als Fremde ansieht, intrigiert. Er bietet einen Ausweg für ihr Wort, ihr armes Kind, was könnte diesem wohl geschehen? Aber nein, er würde niemals etwas böses tun. Tyrion und das junge Liebespaar wartet derweil. Ach zum Teufel, sie spricht 19 Sprachen, worüber unterhalten sie sich denn sonst, wenn er nicht dabei ist? Patrouille. Aha.. Lasst uns ein Spiel spielen. Ein Trinkspiel! Sie trinkt nicht. Argh. Aber?

Der Eunuch kehrt mit den Informationen zurück: Zwei große Städte sind involviert.

Cersei und der Witchdoctor, der das Flüstern der Kinder mit Süßigkeiten belohnt, betreten die Bühne. Cersei will Sicherheit und Wissen wer/wo/was gesagt hat, er solle die Vögel aussenden. Verständlich. Ich traue ihm nicht. Und Macht besitzt sie offenbar keine mehr, denn laut der alten Dame ist Margaery Königin, die aber immer noch im Verlies haust. Und Tommen wird vom Lumpenmann die Mutterliebe eingeschärft. Warum? Cersei soll weiter bestraft werden. Warum?

Ayras Training nähert sich dem Ende zu. Immer noch blind, erzählt sie in Zwischensequenzen von ihrer Vergangenheit. Ayra Stark. Eine Schwester, vier Brüder. Ein Hieb folgt. Drei Brüder, einen Halbbruder. Vermutlich sind sie tot. Die Todesliste? Die sei nicht mehr ganz so aktuell. Sie ist sich unsicher. Sie zählt die Namen auf, drei gibt es noch. Das böse Gör frägt, ob sie sich ganz sicher sei und Ayra: „Which name want a girl to speak.“ Har har har. Sie kämpfen, Ayra wird ihr ebenbürtig. Schnell schnell, die Geschichte muss voran getrieben werden! „A girl has no name.“ Har har har. Meine Güte, die gesamte Folge besteht aus One-Linern. Jaqen H’ghar gibt ihr vom Todeswasser zu trinken. Sie zögert. „If a Girl is truly no one, she has nothing to fear“ und siehe da: Das Augenlicht kehrt zurück. „Who are you?“ – „No one.“ Wie auch schon bei Theon bin ich mir nicht sicher: Spiel zum Zweck oder..

Auch Lord Bolton gebietet ein kurzer Auftritt. Tonks! Ich meine Osha und Rickon! Ein Wolfskopf :( Tötet meinetwegen die Menschen, aber lasst die Tiere in Frieden! Was war da nochmal? Mir fehlt die Rückblende..

Schnitt zu Jon Snow.

Wie sehr wünschte ich mir, dass ich die gesamte Serie in einer Nacht schauen könnte, ohne Woche für Woche diversen Spoilern aus dem Weg gehen zu müssen. Sinnloses warten, und es gibt Leute die umgehen Spoiler mit einer spielerischen Leichtigkeit. Wie geht das? Wie? Kein Social Media? Kein Internet? Ist es so einfach? 10 Wochen hindurch?

Und nachdem ich eben, um 21:56 meine Sicht niederschrieb, fällt mir dieses Review (Nerdist) zu. Argh! Dammit!

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