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„Game of Thrones“, S07E06

Hätte ich nicht in etwa gewusst, was mich erwartet.. immerhin hat das Kissen, dass ich fest umkrallte, überlebt. Meine Güte! Es war eine dumme, dumme Idee in den Norden zu gehen, und wir alle wussten es. Helden, die sich alle zu übertrumpfen versuchen. Kein Wunder, dass dabei sowas heraus kommt. Und dennoch führte diese dumme Idee zu einer notwendigen Erkenntnis. It’s a bittersweet symphony.

Spoiler! und Emotionen.

But first things first

Die Spannungen zwischen Daenerys und Tyrion spitzen sich zu. Er sei zwar kein Held, aber tapfer – und das ist gut so, denn Helden tun dumme Dinge und sterben dabei.

Sofern Daenerys sich entschließt mit drei Drachen und zwei Armeen in King’s Landing einzufliegen, sollte das mit Ruhe geschehen: „If we want to create a new and better world, I’m not sure deceit and mass murder is the way to start.“ Vor allem auch, da Daenerys mit der Regentschaft aus Furcht und Angst brechen möchte.

Tyrion will sicher gehen, dass Daenerys bei dem geplanten Treffen mit Cersei, die sicherlich die eine oder andere Falle stellen wird, nichts „impulsives“ tut. Aha? Daenerys: „When have I lost my temper?“ Tarlys? „That was not impulsive, that was necessary.“ Vielleicht? Oder auch nicht. Vielleicht brauchten sie nur Zeit und eine dunkle Zelle. Übernimmt er jetzt Partei für seine Familie? Natürlich. Tyrion ist ein Stratege, so wie Varys und Lord Baelish. Man muss sich in die Lage seiner Feinde versetzen, um zu wissen, wie sie denken, wie sie handeln und reagieren – um sie zu gegebener Zeit entthronen zu können.

Die Welt die Daenerys erschaffen möchte, wird nicht von heute auf morgen passieren, oder gar übermorgen. Es ist wichtig zu wissen, wer ihr Werk fortführen soll, wenn sie keine Kinder bekommen kann. Wer sitzt nach ihrem Tod auf dem Thron? Sie sollte auf lange Sicht planen. Daenerys verliert allmählich die Geduld und will das alles nach ihrer Krönung diskutieren. Sowieso, wenn sie nicht auf lange Sicht geplant hätten, hätten sie Dorne und High Garden nicht verloren.

Und da gebe ich ihr uneingeschränkt recht. Natürlich würde ich mich zuerst um die Machtergreifung kümmern und dann um die Nachfolge. Sofern es tatsächlich stimmt, und sie keine Kinder bekommen kann, ist es einerlei wer zum Nachfolger ernannt wird, solange dieser nur ihre Ansichten teilt und das Werk fortführt.

Arya und Sansa: Anger and Fear

Arya erzählt eine Geschichte aus Season 1 – wie Ned ihr damals applaudiert hatte, als sie mit Pfeil und Bogen die Mitte traf. Sie tat etwas, was ihr nicht zustand, aber da er lächelte, konnte es nicht so falsch sein. Die Regeln sind falsch. „Now he’s dead, killed by the Lannisters, with your help.“ Sie zückt den Brief. Aber Sansa tritt ihr entgegen. Jon hatte the Battle of Bastards bereits verloren, und erst als die Knights of the Vale einritten, konnte die Schlacht zu ihren Gunsten entschieden werden. Wegen ihr (beziehungsweise Littlefinger) fiel Winterfell zurück in die Hände der Starks.

Nebenbei erwähnt, bekam Sansa eine Einladung aus King’s Landing. Sie schickt Brienne und bespricht sich folgend mit Littlefinger und erkennt etwas wichtiges: Die Lords des Nordens sind biegsam wie Blätter im Wind. Ihre Loyalität fällt und steht mit ihrem Stolz. Sansa fürchtet, dass Jon keine Armee mehr haben wird, wenn er zurück kehrt. Lord Baelish Stimme könnte nicht noch mehr gehaucht sein, denn dann würde nur mehr Rauch aus seinen Kehlen dampfen und er rät dazu, Brienne auf Arya anzusetzen, die allmählich zu einer Art Gefahr werden könnte. Tatsächlich?

Arya hat diese Episode ein gutes Spiel. Sansa sucht in ihrem Zimmer nach Hinweisen und findet die Gesichter. Angewidert frägt sie Arya was das sei und diese antwortet: „My faces.“

Sie beide wollten schon immer was anderes sein, als sie eigentlich sind: „The world doesn’t just decide to let girls be what they want to be.“ Sansa eine Königin, neben einem jungen König auf dem eisernen Thron und Arya eine Kriegerin. Durch die Gesichter kann sie sein, wer sie möchte und wann sie möchte. Wäre es nicht nett, Sansa zu sein und hübsche Kleider tragen zu können? Sie zückt den Dagger, reicht ihn ihr und verlässt das Zimmer. Man bekommt Mitleid mit Sansa. Es beschleicht das Gefühl, dass Aryas Spiel tiefer ist, als wie es zunächst erscheinen mag.

In the North

Tormund: „I can breathe again, down south the air smells like pig shit.“
Jon: „You’ve never been down South.“
Tormund: „I’ve been to Winterfell.“
Jon: „That’s the North.“

Gendry hatte noch nie Schnee gesehen und für Tormund liegt Winterfell im Süden. Er erwähnt Mance und wie viele Leute seines Stolzes wegen sterben mussten. Es wird über Gott und die Welt geredet, und jeder hat seine Geschichte zu erzählen. Jorahs Vater gab Jon das Schwert, er möchte es aushändigen, aber Jorah gibt es ihm zurück. Was ist mit Lyanna Mormont? Eigentlich wäre es ihr Schwert.

Tormund und The Hound finden heraus, dass sie eine gemeinsame Bekannte haben, die Zuhause auf ihn wartet: Brienne von Tarth, „the big woman“, a beautiful women. „I want to make babys with her […] great big monsters, they’ll conquer the world!“ Lasst Tormund am Leben!

„Death is the enemy, the first enemy and the last.“ The enemy always win. Und dieser muss ständig bekämpft werden. Nicht lange auf sich warten lassend, taucht er in Gestalt eines Wight-Bären auf. Thoros wird nieder gerissen und darf das Feuerschwert am eigenen Leibe spüren. Sechsmal hat er Beric wieder zum Leben erweckt. Er lebt fortan sein letztes Leben.

Nach einem Marsch, nicht weit hinter der Wall treffen sie auf die ersten Wights, der Kampf entbrennt und alsbald Jon den zugehörigen White Walker zerschmettert, sterben auch alle anderen. Das auserwählte Opfer wird Mundtot gemacht. Danach geht es schnell. Eine Army of the Dead ist ihnen auf den Fersen. Gendry wird zurück zur Wall geschickt um einen Raben nach Dragonstone zu senden. Mit letzter Not können sie sich auf einen kleinen Vorsprung im Eis retten. Dass Gendry sich in den Schneemassen, die er bis jetzt noch nie betreten hatte, nicht verirrt, wunderte mich etwas. Kurz vor der Wall bricht er zusammen.

NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!

The Hound, offenbar gelangweilt, wirft einen Stein nach dem anderen. Bis das Eis nicht mehr bricht. Die Toten umzingeln sie, namenlose Wildings (of House Redshirt) sterben den Heldentod im Kampf.

Und plötzlich fliegt Daenerys ein, Grau-weiß gekleidet wirkt sie wie die Eiskönigin selbst. Sie ist es, die die glorreichen Sieben, the Suicide Squad of Westeros, in der letzten Sekunde rettet. Deren Drachen mehrere Wights zerstören und die ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder gefährdet um Jon und den Beweis für Cersei in Sicherheit zu bringen.

Drogon, Viserion und Rhaegal brennen alles nieder. Die Musik! Als es Zeit ist, Drogon zu besteigen glauben die Helden sich messen zu müssen und kämpfen weiter. Und weiter. Und weiter. Ein Kampf bei dem man weder Freund noch Feind voneinander unterscheiden kann.

Der Night King zückt einen eisigen Speer. Jon glaubt er müsse noch die letzten Wights erledigen. Meine Güte! Soviel Dummheit! Der Speer trifft Viserion in die Schulter. NOOOOOOO!!!! Er verliert Feuer und Blut und kracht zu Boden. NOOOOOO!!!! Nach und nach verschwindet er im Eisloch. NOOOOOOO!! Rhaegal flieht. Jon wird von zwei Wights gepackt und in die Tiefe gerissen. Wäre er gleich auf Drogon aufgestiegen, hätte Viserion nicht sein Leben lassen müssen. Daenerys blickt hinunter. Der Night King zückt den nächsten Speer. Sie fliegt weg und lässt Jon, der versunken ist, zurück.

Sie alle reiten auf einem Drachen. Sie pfählen den Wight auf Drogons Rücken und Ser Jorah verliert den Halt als Drogon dem zweiten Speer ausweichen muss. Aber sie schaffen es. Und es wäre nicht Jon Snow-garyen, wenn er dem Tod nicht auch ein x-tes mal entgehen könnte. Erneut, das Wasser in Westeros muss eine andere Zusammensetzung haben. Benjen Stark, der immer noch hinter der Wall verweilte, rettet ihn und gibt ihm Pferd und Leben. Benjen Out. RIP Benjen Stark – das wäre dann wohl der Stark-Death in Season 7.

Nur ein Drache fliegt in der Luft. Ein Drache! Wo ist Rhaegal? Mit einem halbtoten Jon auf dem Rücken erreicht das Pferd die Wall. Die armen Drachen :( Nehmt ganz Westeros, aber gebt mir Viserion, Lady und all die anderen Tiere zurück!

A Song of Ice and Fire

Der Wight wird in ein kleines Boot gesetzt. Jon und Daenerys befinden sich unter Deck eines größeren Schiffes. Jon, der eben aufwacht und Daenerys, die ihn ansieht, entschuldigt sich sogleich. Er weiß, dass sie sich in Gefahr brachte, um Alliierte und deren Freunde zu retten. Sie ist nicht wie der Mad King. Sie ist besser. Der Dialog, der folgt, bestätigt Daenerys als anerkannte Queen von Westeros.

Es tut ihr Leid. Ihm tut es Leid. Er bereut es gegangen zu sein, die gesamte Idee. Aber sie nicht. Die Drachen sind ihre Kinder, die einzigen, die sie jemals haben wird, aber sie musste es sehen und sie wird mit ihm kämpfen. Er drückt ihre Hand und nennt sie Dany, wie ihr Bruder. Keine so gute Idee. Wie wäre es mit „My Queen?“ (Bin ich die einzige die für einen Moment dachte, er macht ihr eine Art Antrag?). Sie nimmt seine Hand. Er würde ja das Knie beugen, wenn er nicht gerade im Bett liegen würde, den Oberkörper entblößt. Was ist mit denen, die ihm folgen? Die werden auch ihr für das folgen was sie ist. „I hope I deserve it“ sagt sie und Jon antwortet: „You do“ und greift ihre Hand fester. Die Blicke! Ihre Blicke! Seine Blicke! Und als sie die ihre ihm entziehen will, da hält er sie zurück. Endlich sehen wir an ihrem und seinem Blick, was wir uns alle erhoffen und wünschen und was von Anfang an unausweichlich war: Sexual Tension!

Wehe Bran kommt dazwischen. Wir wollen, ich will, dass diese Romanze passiert, auch wenn Jon zu klein sei. Und auch wenn sie verwandt sind. Who cares! Selbst Tyrion sah es bereits, wie er sie ansah. Ser Davos sah es. WIR sehen es! Noch eine Folge und dann ein gesamtes Jahr(!) warten. Ein Jahr! Sie sind noch nicht einmal gedreht!

Soviele Emotionen. Die armen Drachen.

Artist: Unknown.

 

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„Game of Thrones“, S06E05

Letzter Beitrag für heute bis sicherlich nächste Woche, versprochen.

Lol. HBO leakte aus Versehen die neueste Folge and here we go again, it’s always such a pleasure.. Die Folge wurde einen Tag zu früh frei gegeben. Danke an derStandard.at. Zeitlicher Nachtrag: Erneut wäre mir die Chance gegeben, eine der ersten zu sein – es soll wohl nicht sein. Auch okay. Korrektur: Tage später.

Omg!

Nein, diesmal von Anfang an und geordnet:

„The North remembers“

Lord Baelish taucht in Castle Black auf. Wieviel Zeit ist vergangen? War der nicht noch wo ganz anders? Sansa tritt ihm selbstbewusst gegenüber. Hatte er gewusst, wie Ramsay sei? „If you didn’t know, you’re an idiot. If you knew, you’re my enemy.“ Ramsay benötigte lediglich ihr hübsches Gesicht, den Rest lies er sich gefallen. Auf Baelish könnte sie verzichten und er wäre nicht fähig sich zu wehren, wenn sie Brienne befehlen würde, ihn zu töten. Er befreite sie von Monstern und lieferte sie anderen Monstern aus. Ihre Worte sind hart gewählt. Baelish aber spielt seine Intrigen aus und erzählt ihr von einer Armee. Er gibt sich unterwürfig.

Sansa führt folgedessen Politik. Wie solle man den Norden zurück erobern, Jon Snow sei kein Stark. Aber Sansa trägt den Namen, und der Norden sei loyal: „The north remembers.“ Jon meinte, man beginne damit, die „kleinen“ Häuser zu überzeugen, um dann gegen die Boltons im Süden und gegen die White Walkers im Norden vor zu gehen. Aber woher sie das von der neuen Armee wisse? Sansa lügt gekonnt, ein Rabe sei bei Ramsay gelandet. Spielt sie mittlerweile ihre Erfahrung aus? Ich ahne schreckliches..

Brienne tut Zweifel kund. Moment. Brienne lässt Sansa alleine? Tormund, der Wilding Redhead, kann seine Augen nicht von Brienne lassen, und sie ist unangenehm berührt. Nett. Jetzt merkt man seine Verliebtheit. In Folge 4 dachte ich mir, er könne es einfach nicht fassen eine große Frau in Rüstung zu sehen. Alle wichtigen Figuren machen sich auf den Weg um die Häuser wieder zu vereinen. Doch zuvor überreicht Sansa Jon einen Umhang mit dem punzierten Wolf (ein ins Leder gedrückte Muster). Merchandising!

A Girl is not ready

Arya durfte sich in dieser Folge über etwas mehr Screentime freuen, was wohl bedeutet, dass auch ihre Story demnächst zusammen geführt werden könnte. Der Stabkampf war gut choreographiert. Einfach, aber dynamisch.

„A girl is not ready“ Noch immer nicht? „You will never be one of us Lady Stark“ sagte das böse Gör und der Faceless Man stimmte ihr zu. Er erzählt ihr die Geschichte, dass all die Gesichter einst getragen wurden. Wer war der erste? „He was no one.“ Offensichtlich stellt sie zu viele Fragen. Doch Arya bekommt eine zweite Chance, ihre letzte. Sie soll eine Schauspielerin töten. Und so sieht man Arya vor dem Theater und erlebt die Szene wie Ned geköpft wurde aus verhöhnender Theater-Perspektive, wie auch die Hochzeit Sansas mit Tyrion. Lange ist es her. Arme Ayra. Sie kehrt zurück, aber sie sei noch immer nicht bereit.

„A serverant does not ask questions.“ God Dammit.

„She is your rightful ruler!“

Wer wird König auf den Iron Islands? Die Männer wollen keine Frau, es gab noch nie eine Königin. Yara hält eine Ansprache, sie will Königin sein, sie war da, sie kennt das Volk. Ein Volk von Seefahrern. Die Meute grunzt! Aber solange noch ein männlicher Nachkomme da ist, gibt es keine Königin. Alle Blicke richten sich auf Theon (mittlerweile auch ordentlich frisiert). Er tritt vor und sagt: „She is your rightful ruler!“ Gänsehaut. Und GoT schaffte es wieder mal die Szene so lange hinaus zu zögern, bis ich es selbst fast glaubte.

Gerade rechtzeitig taucht Euron Greyjoy auf, „the drowning God“ – ja, er habe den alten König getötet, denn er war unfähig. Und nun beansprucht er den Thron. Und hier wird es interessant, denn Euron reiste in ferne Länder und er kennt eine Armee, eine Person die drei Drachen besäße. Ihr wird er eine Flotte bauen und gemeinsam werden sie die Seven Kingdoms zurück erobern! Moment, denkt er wirklich Daenerys würde ihn zum Mann nehmen?

Es folgt die Krönung, bei der man ertränkt wird: „What is dead may never die!“ Währenddessen flüchten Yara und Theon. Sie kapern die besten Schiffe und segeln aufs offene Meer. Er will beide morden und weißt die Leute an, ihm 1000 Schiffe zu bauen.

Oh…

Jorah gesteht Daenerys ENDLICH seine Liebe, nur um dann von ihr entlassen zu werden. Zweimal habe sie ihn weg geschickt, zwei mal kam er zurück, er liebe sie; aber – er muss gehen. Gibt es eine Heilung? frägt sie, nachdem er ihr den Arm gezeigt hatte. Sie befiehlt ihm eine Heilung zu finden und dann wieder zu kommen, denn wenn sie die 7 Königreiche erobert, braucht sie ihn. Off you go.

„Terrible things happens for a reason“

Seit dem Pakt ist es ruhig in Meereen. Aber irgendwer muss aufpassen und offensichtlich wandte sich Tyrion an ganz spezielle Kandidaten: Eine neue rote Hexe tritt aufs Spielfeld. Bei dieser ist Daenerys diejenige, die von versprochen wurde. Und Tyrion sagt, dass ihr viele Menschen mit verschieden Glauben folgen. Sie versucht Tyrion zu überzeugen und provoziert den Eunuchen, erzählt von den Weichteilen die im Feuer landeten; aber Tyrion ist skeptisch.

„Terrible things happens for a reason“ sagte sie. Der Eunuch wäre nicht hier, wenn diese schreckliche Tat damals nicht passiert wäre. „We serve the same queen“ ayayayay…

„Hold the door!“

OMFG!

Die „Children of the Forest“ erschufen den ersten White Walkers um die Bäume vor den Menschen zu schützen. Ein Stückchen Dragonglass und das Unheil war vollbracht.

Alles ist dunkel. Der Mann im Baum, die dreiäugige Krähe, ist regungslos und Bran greift an die Wurzel. Er verliert sich alleine in der Vision. Winter, Schnee, der Baum, der eben noch rot war, ist nun weiß. Er sieht die White Walkers und nähert sich ihnen, denn sie können ihn nicht sehen. Dachte er. Der Oberzombie, auf Arvak reitend, blickt ihn an – alle White Walkers drehen sich um. Er greift nach Bran’s Arm.

Bran erwacht. Der alte Mann ist in Schrecken. „He comes for you!“ Bran trägt die Markierung. „You must leave.“ Bran solle den Platz des alten Mannes einnehmen. Ist er denn bereit dafür? Nein.

Und während die Armee einreitet, hängt Bran in einer weiteren Vision fest, bei seinem Vater. Hodor steht dabei. Die Waldkinder werfen Feuerbälle auf die White Walkers. Sie ziehen Feuerkreise, aber die Zombies durchbrechen sie. Omg. Sie klettern über den Baum. Summer! God Dammit! Keine Tiere, keine Tiere! Ich hasse sowas. Meera tötete dafür einen White Walkers, offensichtlich übersahen das alle. Ein Waldkind stirbt.

Hodor bemerkt in Bran in dessen Vision, also in seiner Vergangenheit. Meera trägt derweil Bran davon, während sich das Waldkind opfert. Die White Walkers kratzen sie auf, sie lässt die kleine Granate explodieren (die man auch werfen hätte können).

„Hold the door. Hold the door. Hodor!“ Omg. Meera ruft diesen Befehl immer und immer wieder. Hodor erleidet einen Schock und ruft: „Hold the door!“ „Hold the door!“ Sah er seine Zukunft, seinen Tod, in einer Vision von Bran? Hodor. Omg. Mein Herz brach in 1000 Stücke. Wusste er es die ganze Zeit? Oder vergaß er wieder und war einfach traumatisiert? OMG? Fragen. Über Fragen. Das Internet tobt.

Ich konnte es nicht fassen.

Ende.

 

Theorien, die ich am Tag danach aus dem Standard Forum aufschnappte und mir plausibel erschienen:

„Also ich denke, dass er sozusagen eine „Vision“ seines Todes hat (weil Bran ja gleichzeitig in dem Gegenwarts und Vergangenheits – Hodor war) und das ein ziemliches Trauma verursacht hat. Den Anfall erklär ich mir so, dass er vielleicht die Schmerzen des Gegenwartshodors spürt?“

„Ich hab es so verstanden dass er quasi auf diese eine Aufgabe von Bran programmiert wurde, und er im Prinzip sein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet hat. Und dieses Schicksal unbewusst, oder vielleicht auch bewusst angenommen hat.“

„Die Aufklärung mit Hodor fand ich sehr cool. Eigentlich unglaublich Dramatisch, er ist ein Held und gleichzeitig eine absolut missbrauchte Figur, seines ganzen Lebens beraubt um eine einzige Aufgabe zu erledigen „Hold the Door.“ Der Junge hat quasi seinen eigenen Tot erlebt lange bevor er gestorben ist. Schlimm der Gedanke, das er und Sommer als Eiszombi zurück kommen. Mich stört auch, dass alle Schattenwölfe einfach so dahinsterben wie Fliege.“

„(…) doch nun hab ich eine Theorie gehört, die mir für die Bücher da plausibler erscheint. der junge Hodor hatte auch Seher-Fähigkeiten. und er hat (möglicherweise als er noch klein war und diese Kraft nicht einordnen konnte) seinen eigenen Tod in einer Vision gesehen – nämlich, dass er die Anweisung bekommt, ein Tor gegen anrauschende Untote halten zu müssen. das hat ihn traumatisiert und als Hodor zurückgelassen.

Vorteile:
– die Vergangenheit wird nicht aus der Zukunft beeinflusst – was ich immer für problematisch halte
– passt besser zur Buchgeschichte von Nan über Hodor (da wird kein mit der Show vergleichbares Ereignis erwähnt) (…)“

Und zu guter letzt ein paar Links:

Nerdist Review
25 Tweets über S06E05 „They just activated Arya’s Winter Soldier“ :D
Jop. Sehe ich auch so

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„A bigger Splash“, Sneak Preview

Die erste Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.
Die zweite Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.

Lasst mich eine Geschichte erzählen… Spoiler folgen einer Inhaltsangabe die fünf Tage ruhen durfte.

The one who must not be named liebte einst Tilda Swinton – Schon alleine daraus ließe sich eine Geschichte machen, immerhin war Tilda einst ein Vampir, oder ist sie es tatsächlich? Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Manche meinen, sie esse kleine Kinder um ihre Jugend zu bewahren und manch anderer glaubt an ihre Unsterblichkeit, an ein Göttergleiches Wesen. Gene? Ernährung? Unkonventionelles Leben? Ausserirdische Herkunft? Man wird es nie erfahren.

Voldemort liebte sie über sechs Jahre, bis er sie an einen feschen Belgier (Beinahe Love-Intererst des Androiden in The Danish Girl UND Love-Interest der Beinlosen Marion Cotillard in Rust and Bone) weiter gab. Mit dem ist sie glücklich liiert und urlaubt auf einer italienischer Insel. Tilda war einst Rockstar, bis sie ihre Stimme verlor. Jetzt erholt sie sich zurück gezogen in der Idylle und sonnt nackt. Die Haut etwas gealtert, aber kaum tiefe Falten, einen fast makellosen Körper und eine Präsenz.. Tilda Swinton eben. 56!

Plötzlich taucht der kahlköpfige Gegenspieler von Harry Potter in Begleitung der 50 Shades of Grey Tochter auf; die zwar dezent 10 Jahre zu alt für eine 17jährige Lolita ist, aber was solls. Sie allerdings hält sich für 22, und das trägt sie keck nach außen. BHs sind sowieso überbewertet. Und Voldemort kann tanzen!

Und natürlich liebt der Real-Life Ex von River Song Tilda noch immer, sie aber ihn nicht mehr. Aber geflirtet wird. Eine Anziehung besteht nach wie vor. Aber sie ist glücklich mit dem feschen Belgier, den Lolita als „unvergessliches Summer-Adventure“ will und dann auch bekommt. Er will eigentlich nicht, aber gibt sich für die Geschichte her. Er will wirklich nicht. Dennoch überredet das Gör ihn, sie doch zu seinem Vorschlag, sie könne doch zu einer Bucht wandern, zu begleiten. Und anstatt sich nach dem anstrengenden Spaziergang im Nass abzukühlen, zieht sie es vor, sich auszuziehen und sich ihm in der Sonne liegend anzubieten. Dem Akt wurde keine Szene gewidmet. Nur sie, nackt, wie sie ihn mit den Fingern herbei tippelt.

Voldemort, wie eh und je, nimmt sich was er will, aber erneut: Tilda liebt ihn nicht mehr. Wobei man sicherlich bemerkt, dass noch was vorhanden sein muss, denn sie flirtet. Oder ist es nur mehr tiefe Freundschaft? Damn you! Aber nein. Sie will wirklich nicht, aber es ist bereits zu spät und er steht mit herunter gelassenen Hosen da. Sie ist verzweifelt. Er will, nein, er muss gehen, gleich morgen früh.

Ein Vakuum an sich zerfleischenden Emotionen und unausgesprochenen Wünschen entsteht. The Dark Lord nimmt ein Bad draußen im Pool, bis der Belgier auftaucht. Er ohrfeigt diesen, immerhin hat er Töchterchen flach gelegt auf die Voldemort selbst heiß ist. Man erinnere sich an die laszive Karaoke-Szene. Und immerhin hat er erst vor einem Jahr erfahren, dass sie seine Tochter ist. Also who cares? Es ist ja nicht so, dass er sich fortpflanzen will. The Lannisters approve!

Der fesche Belgier stößt Voldemort aka M. in den Pool, dieser zieht ihn nach. Ein Gemenge folgt. Kurz davor hatten er und Tilda noch gescherzt, dass wohl nur noch er im Kreise der Flachgelegten fehle.

Oder so… Es gab Leute, die wieder einmal glaubten, sich dreist in Zimmerlautstärke unterhalten zu müssen und weder böse Blicke, noch Tritte gegen den Sessel ließen sie verstummen. Wie sehr ich so was verabscheue. Gibt es denn keinen Respekt mehr vor der Leinwand? Nichtmal mehr bei OV-Vorstellungen?

Sicherlich hatte der eine oder andere schon an gewisse Gay-Porn Phantasien, es wäre wohl das perfekte und ironische Ende gewesen. Aber Nein. Und wofür Harry 7 Bücher und 8 Filme brauchte, schaffte der Belgier binnen weniger Minuten: Er ertränkt Voldemort, wohlgemerkt aber unabsichtlich und versucht ihn innig via Mund zu Mundbeatmung wieder zum Leben zu erwecken. Nope. Er versucht es wieder, bis er aufgibt und der Kopf sinkt nach unten. Gay-Porn? Fast.. aber Nein.

Und man denke sich hier ende der Film. Aber es folgt der Epilog, denn die Tochter war erst 17 und kann nur mit der Erlaubnis der Mutter ausreisen (oder so) und der Polizeibeamte äußert sich als Fan. Es bleibt eine Kerbe bei allen Beteiligten. Die Flüchtenden wurden mit ins Spiel gebracht, die in Lampedusa an Land gingen. Und die sollen für den Mord verantwortlich gemacht werden, zumindest könne man die Anlage unbemerkt zum Pool betreten, so Tilda. Aha? Der Film endet mit dem Entschwinden der Beiden..

Fazit: Eine interessante Geschichte über Liebe und Vergangenheit, getragen von der Femme Fatale und The one who must not be named, der recht häufig nackt unterwegs ist. Jop. So richtig nackt. Aber in Europa sind Geschlechtsteile normal und ein jeder hat sie. Im Gegensatz zu Nordamerika, wo es wohl seltsam geformte und offensichtlich vom Teufel geküsste Fleischgebilde sind, die zu Unzucht und Raserei anregen. Omfg! Natürlich muss man sie zur Gänze bedecken.. man möchte die Leute ja nicht zu unkeuschen Phantasien anregen. Und Liebesszenen nur in Pastell. Lolita und der Belgier im Nebenpart, von letzterem möchte ich definitiv mehr sehen („Sei nicht so..“ – „Was? Er ist ein guter Schauspieler mit einem interessanten Blick.. God Dammit!“). Nebenbei gibt es eine interessante musikalische Untermalung über die sich ein paar italienische Anekdoten streuen.

Fazit II: Interessant. Sehenswert. Doch, ja.

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„The last man on Earth“, S01E05 und S01E06

Episode 5 startet mit einem weiterem, unbekanntem Auto. Sonnenbrille und Coolness over the top. Phil schlägt Carol, im ehrlichen Sinne der Re-Population der Welt, einen Plan vor. Heulend und kreischend verdeutlicht er seine Misere. Nein. Er könne gar nicht daran denken. Oh nein. So schrecklich! Wolle sie denn wirklich, dass ihre Kinder miteinander Sex haben?! Inzucht! Der Genpool! Nein, es gibt nur eine Lösung: Er muss auch mit Melissa Sex haben. Für das Schicksal der Menschheit! Nein, er wolle das gar nicht. Niemals! Und Carol bemerkt seine Absichten. Fiele doch nur ein Stein vom Himmel und träfe Phil am Kopf, die Welt wäre soviel besser dran. Sicherlich hat er dem Genpool bezüglich Recht, aber die Motivation! Arghs.

Carol und Melissa sind außer sich – Phil hat die Freundschaft der beiden letzten Frauen auf der Welt zerstört. Doch die Damen halten zusammen und kommen zum Entschluss: Phil darf Melissa begatten. An drei darauf folgenden Tagen im Monat. Ohne Romantik, ohne Zusatz. Und sobald Melissa schwanger ist, ist physischer Kontakt verboten. Phil erkundigt sich, ob der Koitus dazugehöre.

Zwischendurch sieht man immer wieder ein „Flitzer“ vom feinsten, unterlegt mit Synthesizern. Kommen die 80er wieder in Mode?

Es kommt der Tag. Phil trägt eine Art Anzug und Carol frägt ihn, ob er seine Genitalien ordentlich für Melissa gewaschen habe. Ja, hat er. Carol sichtlich enttäuscht, für sie tut er dies nie. Himmel, Stein, Phil’s Kopf.

Alles war perfekt vorbereitet: ein Bett in der freien Natur und ein Herz, Feuer, ein Feuerwerk via E-Gitarre. Etwas.. romantisch? Melissa will es nur hinter sich bringen, die Schuld nagt an ihr. Arme Carol.

Der Mann mit der Sonnenbrille im Flitzer bemerkt das Feuerwerk. Er eilt zum Ort der Re-Population. Der Fuß stapft ins Gras: „Hey!“ ruft ein dicker, halbglatziger Mann mit „Pornoschnautzer“, erstaunt und froh, andere Menschen zu sehen.

Episode 6 und ich will Phil eine Pistole ins Gesicht halten und abdrücken. Dieser unglaubliche, zum fremd schämende Trottel! Meine Güte! Im Ernst? Nur um die hübsche January Jones flach zu legen? All die Anstrengungen für einmal Sex? Ernsthaft! Die Serie hatte Potential. Plusquamperfekt!

Melissa jedoch interessiert sich für Ted. Was? Den dicken Ted? Ted wurde als Kind gemobbt, traurige Klaviermusik im Hintergrund. Melissa und Ted, nachdem Carol einen genialen Plan ausheckte um die beiden näher zu bringen, amüsieren sich und Phil beobachtet heimlich. Sie kommen sich näher.

Phil lädt alle zum Tennis ein. Perfekt im Klischee-Tennis-Dress gekleidet betreten die vier Protagonisten den Platz. Phil und Ted sind in der „Shirtless“-Gruppe. Ha! Aber…? Was ist das? frägt Melissa und Phil scherzt, dass seien nur die Überbleibsel des Übergewichtes. Nein, die Narbe! Traurige Klaviermusik im Hintergrund. Einst gab er (Ted) seine Niere seinem Stiefbruder, die Eltern verstarben früh und er dann auch. Dann Ted läuft weg. Melissa ihm nach. Sie küssen sich.

Phil klopft an Melissas Tür und erzählt ihr, er spreche mit Bällen die ein Gesicht tragen und gesteht seine Verliebtheit. Empfindet sie genau so? Nein. Tja, dann wird er das wohl genau so jetzt Carol sagen. Genau so, oder doch etwas anders? Nein, genau so sei in Ordnung. Sie wird es mögen.

Pistole. Phil’s Kopf.

Aber im ernst und erneut: Die Serie hat(te) Potential und dann sowas? Es gibt einen dezenten Unterschied zwischen peinlich und amüsant-lächerlich. Es gibt einen Unterschied zwischen, zu glauben, es sei witzig – was der Darsteller und Creator der Serie, Will Forte, offensichtlich glaubt und tatsächlichem Amüsement, das durch die Dynamik (Phil und Carols Charakter) passiert. Aber diese peinliche, lächerliche Darstellung eines von sexgeilen und übertriebenen Trottels.. Nope.

Was in It’s always sunny in Philadelphia funktioniert, funktioniert aber auch nur dort. Wie ich bereits sagte: Ein Trottel. Carol darf ab und an glänzen. Der Fokus liegt nun offenbar auf Ted, Melissa und Phil. Meh. Ich wünschte mir einen etwas intelligenteren Fortgang.

Fazit für diese zwei Folgen: Meh. Ich hoffe auf etwas .. Intelligenz.

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