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„Game of Thrones“, S06E05

Letzter Beitrag für heute bis sicherlich nächste Woche, versprochen.

Lol. HBO leakte aus Versehen die neueste Folge and here we go again, it’s always such a pleasure.. Die Folge wurde einen Tag zu früh frei gegeben. Danke an derStandard.at. Zeitlicher Nachtrag: Erneut wäre mir die Chance gegeben, eine der ersten zu sein – es soll wohl nicht sein. Auch okay. Korrektur: Tage später.

Omg!

Nein, diesmal von Anfang an und geordnet:

„The North remembers“

Lord Baelish taucht in Castle Black auf. Wieviel Zeit ist vergangen? War der nicht noch wo ganz anders? Sansa tritt ihm selbstbewusst gegenüber. Hatte er gewusst, wie Ramsay sei? „If you didn’t know, you’re an idiot. If you knew, you’re my enemy.“ Ramsay benötigte lediglich ihr hübsches Gesicht, den Rest lies er sich gefallen. Auf Baelish könnte sie verzichten und er wäre nicht fähig sich zu wehren, wenn sie Brienne befehlen würde, ihn zu töten. Er befreite sie von Monstern und lieferte sie anderen Monstern aus. Ihre Worte sind hart gewählt. Baelish aber spielt seine Intrigen aus und erzählt ihr von einer Armee. Er gibt sich unterwürfig.

Sansa führt folgedessen Politik. Wie solle man den Norden zurück erobern, Jon Snow sei kein Stark. Aber Sansa trägt den Namen, und der Norden sei loyal: „The north remembers.“ Jon meinte, man beginne damit, die „kleinen“ Häuser zu überzeugen, um dann gegen die Boltons im Süden und gegen die White Walkers im Norden vor zu gehen. Aber woher sie das von der neuen Armee wisse? Sansa lügt gekonnt, ein Rabe sei bei Ramsay gelandet. Spielt sie mittlerweile ihre Erfahrung aus? Ich ahne schreckliches..

Brienne tut Zweifel kund. Moment. Brienne lässt Sansa alleine? Tormund, der Wilding Redhead, kann seine Augen nicht von Brienne lassen, und sie ist unangenehm berührt. Nett. Jetzt merkt man seine Verliebtheit. In Folge 4 dachte ich mir, er könne es einfach nicht fassen eine große Frau in Rüstung zu sehen. Alle wichtigen Figuren machen sich auf den Weg um die Häuser wieder zu vereinen. Doch zuvor überreicht Sansa Jon einen Umhang mit dem punzierten Wolf (ein ins Leder gedrückte Muster). Merchandising!

A Girl is not ready

Arya durfte sich in dieser Folge über etwas mehr Screentime freuen, was wohl bedeutet, dass auch ihre Story demnächst zusammen geführt werden könnte. Der Stabkampf war gut choreographiert. Einfach, aber dynamisch.

„A girl is not ready“ Noch immer nicht? „You will never be one of us Lady Stark“ sagte das böse Gör und der Faceless Man stimmte ihr zu. Er erzählt ihr die Geschichte, dass all die Gesichter einst getragen wurden. Wer war der erste? „He was no one.“ Offensichtlich stellt sie zu viele Fragen. Doch Arya bekommt eine zweite Chance, ihre letzte. Sie soll eine Schauspielerin töten. Und so sieht man Arya vor dem Theater und erlebt die Szene wie Ned geköpft wurde aus verhöhnender Theater-Perspektive, wie auch die Hochzeit Sansas mit Tyrion. Lange ist es her. Arme Ayra. Sie kehrt zurück, aber sie sei noch immer nicht bereit.

„A serverant does not ask questions.“ God Dammit.

„She is your rightful ruler!“

Wer wird König auf den Iron Islands? Die Männer wollen keine Frau, es gab noch nie eine Königin. Yara hält eine Ansprache, sie will Königin sein, sie war da, sie kennt das Volk. Ein Volk von Seefahrern. Die Meute grunzt! Aber solange noch ein männlicher Nachkomme da ist, gibt es keine Königin. Alle Blicke richten sich auf Theon (mittlerweile auch ordentlich frisiert). Er tritt vor und sagt: „She is your rightful ruler!“ Gänsehaut. Und GoT schaffte es wieder mal die Szene so lange hinaus zu zögern, bis ich es selbst fast glaubte.

Gerade rechtzeitig taucht Euron Greyjoy auf, „the drowning God“ – ja, er habe den alten König getötet, denn er war unfähig. Und nun beansprucht er den Thron. Und hier wird es interessant, denn Euron reiste in ferne Länder und er kennt eine Armee, eine Person die drei Drachen besäße. Ihr wird er eine Flotte bauen und gemeinsam werden sie die Seven Kingdoms zurück erobern! Moment, denkt er wirklich Daenerys würde ihn zum Mann nehmen?

Es folgt die Krönung, bei der man ertränkt wird: „What is dead may never die!“ Währenddessen flüchten Yara und Theon. Sie kapern die besten Schiffe und segeln aufs offene Meer. Er will beide morden und weißt die Leute an, ihm 1000 Schiffe zu bauen.

Oh…

Jorah gesteht Daenerys ENDLICH seine Liebe, nur um dann von ihr entlassen zu werden. Zweimal habe sie ihn weg geschickt, zwei mal kam er zurück, er liebe sie; aber – er muss gehen. Gibt es eine Heilung? frägt sie, nachdem er ihr den Arm gezeigt hatte. Sie befiehlt ihm eine Heilung zu finden und dann wieder zu kommen, denn wenn sie die 7 Königreiche erobert, braucht sie ihn. Off you go.

„Terrible things happens for a reason“

Seit dem Pakt ist es ruhig in Meereen. Aber irgendwer muss aufpassen und offensichtlich wandte sich Tyrion an ganz spezielle Kandidaten: Eine neue rote Hexe tritt aufs Spielfeld. Bei dieser ist Daenerys diejenige, die von versprochen wurde. Und Tyrion sagt, dass ihr viele Menschen mit verschieden Glauben folgen. Sie versucht Tyrion zu überzeugen und provoziert den Eunuchen, erzählt von den Weichteilen die im Feuer landeten; aber Tyrion ist skeptisch.

„Terrible things happens for a reason“ sagte sie. Der Eunuch wäre nicht hier, wenn diese schreckliche Tat damals nicht passiert wäre. „We serve the same queen“ ayayayay…

„Hold the door!“

OMFG!

Die „Children of the Forest“ erschufen den ersten White Walkers um die Bäume vor den Menschen zu schützen. Ein Stückchen Dragonglass und das Unheil war vollbracht.

Alles ist dunkel. Der Mann im Baum, die dreiäugige Krähe, ist regungslos und Bran greift an die Wurzel. Er verliert sich alleine in der Vision. Winter, Schnee, der Baum, der eben noch rot war, ist nun weiß. Er sieht die White Walkers und nähert sich ihnen, denn sie können ihn nicht sehen. Dachte er. Der Oberzombie, auf Arvak reitend, blickt ihn an – alle White Walkers drehen sich um. Er greift nach Bran’s Arm.

Bran erwacht. Der alte Mann ist in Schrecken. „He comes for you!“ Bran trägt die Markierung. „You must leave.“ Bran solle den Platz des alten Mannes einnehmen. Ist er denn bereit dafür? Nein.

Und während die Armee einreitet, hängt Bran in einer weiteren Vision fest, bei seinem Vater. Hodor steht dabei. Die Waldkinder werfen Feuerbälle auf die White Walkers. Sie ziehen Feuerkreise, aber die Zombies durchbrechen sie. Omg. Sie klettern über den Baum. Summer! God Dammit! Keine Tiere, keine Tiere! Ich hasse sowas. Meera tötete dafür einen White Walkers, offensichtlich übersahen das alle. Ein Waldkind stirbt.

Hodor bemerkt in Bran in dessen Vision, also in seiner Vergangenheit. Meera trägt derweil Bran davon, während sich das Waldkind opfert. Die White Walkers kratzen sie auf, sie lässt die kleine Granate explodieren (die man auch werfen hätte können).

„Hold the door. Hold the door. Hodor!“ Omg. Meera ruft diesen Befehl immer und immer wieder. Hodor erleidet einen Schock und ruft: „Hold the door!“ „Hold the door!“ Sah er seine Zukunft, seinen Tod, in einer Vision von Bran? Hodor. Omg. Mein Herz brach in 1000 Stücke. Wusste er es die ganze Zeit? Oder vergaß er wieder und war einfach traumatisiert? OMG? Fragen. Über Fragen. Das Internet tobt.

Ich konnte es nicht fassen.

Ende.

 

Theorien, die ich am Tag danach aus dem Standard Forum aufschnappte und mir plausibel erschienen:

„Also ich denke, dass er sozusagen eine „Vision“ seines Todes hat (weil Bran ja gleichzeitig in dem Gegenwarts und Vergangenheits – Hodor war) und das ein ziemliches Trauma verursacht hat. Den Anfall erklär ich mir so, dass er vielleicht die Schmerzen des Gegenwartshodors spürt?“

„Ich hab es so verstanden dass er quasi auf diese eine Aufgabe von Bran programmiert wurde, und er im Prinzip sein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet hat. Und dieses Schicksal unbewusst, oder vielleicht auch bewusst angenommen hat.“

„Die Aufklärung mit Hodor fand ich sehr cool. Eigentlich unglaublich Dramatisch, er ist ein Held und gleichzeitig eine absolut missbrauchte Figur, seines ganzen Lebens beraubt um eine einzige Aufgabe zu erledigen „Hold the Door.“ Der Junge hat quasi seinen eigenen Tot erlebt lange bevor er gestorben ist. Schlimm der Gedanke, das er und Sommer als Eiszombi zurück kommen. Mich stört auch, dass alle Schattenwölfe einfach so dahinsterben wie Fliege.“

„(…) doch nun hab ich eine Theorie gehört, die mir für die Bücher da plausibler erscheint. der junge Hodor hatte auch Seher-Fähigkeiten. und er hat (möglicherweise als er noch klein war und diese Kraft nicht einordnen konnte) seinen eigenen Tod in einer Vision gesehen – nämlich, dass er die Anweisung bekommt, ein Tor gegen anrauschende Untote halten zu müssen. das hat ihn traumatisiert und als Hodor zurückgelassen.

Vorteile:
– die Vergangenheit wird nicht aus der Zukunft beeinflusst – was ich immer für problematisch halte
– passt besser zur Buchgeschichte von Nan über Hodor (da wird kein mit der Show vergleichbares Ereignis erwähnt) (…)“

Und zu guter letzt ein paar Links:

Nerdist Review
25 Tweets über S06E05 „They just activated Arya’s Winter Soldier“ :D
Jop. Sehe ich auch so

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„A bigger Splash“, Sneak Preview

Die erste Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.
Die zweite Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.

Lasst mich eine Geschichte erzählen… Spoiler folgen einer Inhaltsangabe die fünf Tage ruhen durfte.

The one who must not be named liebte einst Tilda Swinton – Schon alleine daraus ließe sich eine Geschichte machen, immerhin war Tilda einst ein Vampir, oder ist sie es tatsächlich? Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Manche meinen, sie esse kleine Kinder um ihre Jugend zu bewahren und manch anderer glaubt an ihre Unsterblichkeit, an ein Göttergleiches Wesen. Gene? Ernährung? Unkonventionelles Leben? Ausserirdische Herkunft? Man wird es nie erfahren.

Voldemort liebte sie über sechs Jahre, bis er sie an einen feschen Belgier (Beinahe Love-Intererst des Androiden in The Danish Girl UND Love-Interest der Beinlosen Marion Cotillard in Rust and Bone) weiter gab. Mit dem ist sie glücklich liiert und urlaubt auf einer italienischer Insel. Tilda war einst Rockstar, bis sie ihre Stimme verlor. Jetzt erholt sie sich zurück gezogen in der Idylle und sonnt nackt. Die Haut etwas gealtert, aber kaum tiefe Falten, einen fast makellosen Körper und eine Präsenz.. Tilda Swinton eben. 56!

Plötzlich taucht der kahlköpfige Gegenspieler von Harry Potter in Begleitung der 50 Shades of Grey Tochter auf; die zwar dezent 10 Jahre zu alt für eine 17jährige Lolita ist, aber was solls. Sie allerdings hält sich für 22, und das trägt sie keck nach außen. BHs sind sowieso überbewertet. Und Voldemort kann tanzen!

Und natürlich liebt der Real-Life Ex von River Song Tilda noch immer, sie aber ihn nicht mehr. Aber geflirtet wird. Eine Anziehung besteht nach wie vor. Aber sie ist glücklich mit dem feschen Belgier, den Lolita als „unvergessliches Summer-Adventure“ will und dann auch bekommt. Er will eigentlich nicht, aber gibt sich für die Geschichte her. Er will wirklich nicht. Dennoch überredet das Gör ihn, sie doch zu seinem Vorschlag, sie könne doch zu einer Bucht wandern, zu begleiten. Und anstatt sich nach dem anstrengenden Spaziergang im Nass abzukühlen, zieht sie es vor, sich auszuziehen und sich ihm in der Sonne liegend anzubieten. Dem Akt wurde keine Szene gewidmet. Nur sie, nackt, wie sie ihn mit den Fingern herbei tippelt.

Voldemort, wie eh und je, nimmt sich was er will, aber erneut: Tilda liebt ihn nicht mehr. Wobei man sicherlich bemerkt, dass noch was vorhanden sein muss, denn sie flirtet. Oder ist es nur mehr tiefe Freundschaft? Damn you! Aber nein. Sie will wirklich nicht, aber es ist bereits zu spät und er steht mit herunter gelassenen Hosen da. Sie ist verzweifelt. Er will, nein, er muss gehen, gleich morgen früh.

Ein Vakuum an sich zerfleischenden Emotionen und unausgesprochenen Wünschen entsteht. The Dark Lord nimmt ein Bad draußen im Pool, bis der Belgier auftaucht. Er ohrfeigt diesen, immerhin hat er Töchterchen flach gelegt auf die Voldemort selbst heiß ist. Man erinnere sich an die laszive Karaoke-Szene. Und immerhin hat er erst vor einem Jahr erfahren, dass sie seine Tochter ist. Also who cares? Es ist ja nicht so, dass er sich fortpflanzen will. The Lannisters approve!

Der fesche Belgier stößt Voldemort aka M. in den Pool, dieser zieht ihn nach. Ein Gemenge folgt. Kurz davor hatten er und Tilda noch gescherzt, dass wohl nur noch er im Kreise der Flachgelegten fehle.

Oder so… Es gab Leute, die wieder einmal glaubten, sich dreist in Zimmerlautstärke unterhalten zu müssen und weder böse Blicke, noch Tritte gegen den Sessel ließen sie verstummen. Wie sehr ich so was verabscheue. Gibt es denn keinen Respekt mehr vor der Leinwand? Nichtmal mehr bei OV-Vorstellungen?

Sicherlich hatte der eine oder andere schon an gewisse Gay-Porn Phantasien, es wäre wohl das perfekte und ironische Ende gewesen. Aber Nein. Und wofür Harry 7 Bücher und 8 Filme brauchte, schaffte der Belgier binnen weniger Minuten: Er ertränkt Voldemort, wohlgemerkt aber unabsichtlich und versucht ihn innig via Mund zu Mundbeatmung wieder zum Leben zu erwecken. Nope. Er versucht es wieder, bis er aufgibt und der Kopf sinkt nach unten. Gay-Porn? Fast.. aber Nein.

Und man denke sich hier ende der Film. Aber es folgt der Epilog, denn die Tochter war erst 17 und kann nur mit der Erlaubnis der Mutter ausreisen (oder so) und der Polizeibeamte äußert sich als Fan. Es bleibt eine Kerbe bei allen Beteiligten. Die Flüchtenden wurden mit ins Spiel gebracht, die in Lampedusa an Land gingen. Und die sollen für den Mord verantwortlich gemacht werden, zumindest könne man die Anlage unbemerkt zum Pool betreten, so Tilda. Aha? Der Film endet mit dem Entschwinden der Beiden..

Fazit: Eine interessante Geschichte über Liebe und Vergangenheit, getragen von der Femme Fatale und The one who must not be named, der recht häufig nackt unterwegs ist. Jop. So richtig nackt. Aber in Europa sind Geschlechtsteile normal und ein jeder hat sie. Im Gegensatz zu Nordamerika, wo es wohl seltsam geformte und offensichtlich vom Teufel geküsste Fleischgebilde sind, die zu Unzucht und Raserei anregen. Omfg! Natürlich muss man sie zur Gänze bedecken.. man möchte die Leute ja nicht zu unkeuschen Phantasien anregen. Und Liebesszenen nur in Pastell. Lolita und der Belgier im Nebenpart, von letzterem möchte ich definitiv mehr sehen („Sei nicht so..“ – „Was? Er ist ein guter Schauspieler mit einem interessanten Blick.. God Dammit!“). Nebenbei gibt es eine interessante musikalische Untermalung über die sich ein paar italienische Anekdoten streuen.

Fazit II: Interessant. Sehenswert. Doch, ja.

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„The last man on Earth“, S01E05 und S01E06

Episode 5 startet mit einem weiterem, unbekanntem Auto. Sonnenbrille und Coolness over the top. Phil schlägt Carol, im ehrlichen Sinne der Re-Population der Welt, einen Plan vor. Heulend und kreischend verdeutlicht er seine Misere. Nein. Er könne gar nicht daran denken. Oh nein. So schrecklich! Wolle sie denn wirklich, dass ihre Kinder miteinander Sex haben?! Inzucht! Der Genpool! Nein, es gibt nur eine Lösung: Er muss auch mit Melissa Sex haben. Für das Schicksal der Menschheit! Nein, er wolle das gar nicht. Niemals! Und Carol bemerkt seine Absichten. Fiele doch nur ein Stein vom Himmel und träfe Phil am Kopf, die Welt wäre soviel besser dran. Sicherlich hat er dem Genpool bezüglich Recht, aber die Motivation! Arghs.

Carol und Melissa sind außer sich – Phil hat die Freundschaft der beiden letzten Frauen auf der Welt zerstört. Doch die Damen halten zusammen und kommen zum Entschluss: Phil darf Melissa begatten. An drei darauf folgenden Tagen im Monat. Ohne Romantik, ohne Zusatz. Und sobald Melissa schwanger ist, ist physischer Kontakt verboten. Phil erkundigt sich, ob der Koitus dazugehöre.

Zwischendurch sieht man immer wieder ein „Flitzer“ vom feinsten, unterlegt mit Synthesizern. Kommen die 80er wieder in Mode?

Es kommt der Tag. Phil trägt eine Art Anzug und Carol frägt ihn, ob er seine Genitalien ordentlich für Melissa gewaschen habe. Ja, hat er. Carol sichtlich enttäuscht, für sie tut er dies nie. Himmel, Stein, Phil’s Kopf.

Alles war perfekt vorbereitet: ein Bett in der freien Natur und ein Herz, Feuer, ein Feuerwerk via E-Gitarre. Etwas.. romantisch? Melissa will es nur hinter sich bringen, die Schuld nagt an ihr. Arme Carol.

Der Mann mit der Sonnenbrille im Flitzer bemerkt das Feuerwerk. Er eilt zum Ort der Re-Population. Der Fuß stapft ins Gras: „Hey!“ ruft ein dicker, halbglatziger Mann mit „Pornoschnautzer“, erstaunt und froh, andere Menschen zu sehen.

Episode 6 und ich will Phil eine Pistole ins Gesicht halten und abdrücken. Dieser unglaubliche, zum fremd schämende Trottel! Meine Güte! Im Ernst? Nur um die hübsche January Jones flach zu legen? All die Anstrengungen für einmal Sex? Ernsthaft! Die Serie hatte Potential. Plusquamperfekt!

Melissa jedoch interessiert sich für Ted. Was? Den dicken Ted? Ted wurde als Kind gemobbt, traurige Klaviermusik im Hintergrund. Melissa und Ted, nachdem Carol einen genialen Plan ausheckte um die beiden näher zu bringen, amüsieren sich und Phil beobachtet heimlich. Sie kommen sich näher.

Phil lädt alle zum Tennis ein. Perfekt im Klischee-Tennis-Dress gekleidet betreten die vier Protagonisten den Platz. Phil und Ted sind in der „Shirtless“-Gruppe. Ha! Aber…? Was ist das? frägt Melissa und Phil scherzt, dass seien nur die Überbleibsel des Übergewichtes. Nein, die Narbe! Traurige Klaviermusik im Hintergrund. Einst gab er (Ted) seine Niere seinem Stiefbruder, die Eltern verstarben früh und er dann auch. Dann Ted läuft weg. Melissa ihm nach. Sie küssen sich.

Phil klopft an Melissas Tür und erzählt ihr, er spreche mit Bällen die ein Gesicht tragen und gesteht seine Verliebtheit. Empfindet sie genau so? Nein. Tja, dann wird er das wohl genau so jetzt Carol sagen. Genau so, oder doch etwas anders? Nein, genau so sei in Ordnung. Sie wird es mögen.

Pistole. Phil’s Kopf.

Aber im ernst und erneut: Die Serie hat(te) Potential und dann sowas? Es gibt einen dezenten Unterschied zwischen peinlich und amüsant-lächerlich. Es gibt einen Unterschied zwischen, zu glauben, es sei witzig – was der Darsteller und Creator der Serie, Will Forte, offensichtlich glaubt und tatsächlichem Amüsement, das durch die Dynamik (Phil und Carols Charakter) passiert. Aber diese peinliche, lächerliche Darstellung eines von sexgeilen und übertriebenen Trottels.. Nope.

Was in It’s always sunny in Philadelphia funktioniert, funktioniert aber auch nur dort. Wie ich bereits sagte: Ein Trottel. Carol darf ab und an glänzen. Der Fokus liegt nun offenbar auf Ted, Melissa und Phil. Meh. Ich wünschte mir einen etwas intelligenteren Fortgang.

Fazit für diese zwei Folgen: Meh. Ich hoffe auf etwas .. Intelligenz.

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