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„Gotham“, S04E06

Trotz der sommerlichen Temperaturen, kehren wir zurück zu Gotham. Dem düsteren, kalten Gotham, wo Nebel und Kälte sich die Hand reichen und Mord und Korruption mit der Polizei flirten.

Sofia, der Tochter des bereits toten Carmine Falcone, gelingt es allmählich sich Penguins Vertrauen zu erschleichen, während Ed sich Grundy (ehemals Butch) annimmt. Die Gotham City Sirens gönnen sich eine Pause und ein neuer Killer treibt in Gotham City sein Unwesen.

Akt I

Lee schafft es einfach nicht aus Gotham. Schlimmer noch, sie arbeitet und lebt in The Narrows, einem armen Insel-Bezirk in Mitte des Gotham Rivers, der offenbar noch schrecklicher, düsterer und nebliger ist, als der Rest. Es ist die Gegend, in der Ra’s seinen Angriff auf Gotham plante und direkt daneben: Arkam Asylum. Sie arbeitet für Cherry und flickt die im Ring Verwundeten wieder zusammen. Ed wundert sich, was denn ein Mädel wie sie hier mache und frägt, ob sie noch böse auf ihn sei. Warum sollte sie böse sein? Dass er Kristen Kringel ermordet oder Jim für den Mord verantwortlich gemacht hatte, sodass er im Gefängnis saß, als sie ihr Kind verlor?

Ed lässt sie wissen, dass er hier ist, um sich mit Geld wieder „klug“ machen zu lassen. Vielleicht kann sie ihm helfen? Haha! Nope. Ich mag diese dunkle Version von Lee.

Zur vermutlich gleichen Zeit, an anderem Ort möchte Sofia wissen, wo sie beim Penguin steht. Ist sie jemand, dem er vertraut? Ein Freund vielleicht? „You can trust me“ sagt sie, Schmollippen und fragende Augen unterstreichen das Anliegen. Penguin verlässt sie, die Kamera wirft einen Blick auf Jim, der im Hintergrund lauert. Auch er will wissen, was Sofia plant. Kokett lächelt sie, denn in wenigen Tagen habe sie Cobblepot in der Hand und wenn nicht, wird sie tun was Jim möchte. And then, they…

Akt II

Währenddessen wird eine neue Storyline eingeführt: Ein Statist findet einen Schweinskopf, der über den Kopf eines toten Bullen gestülpt wurde, welcher in den Diensten Penguins stand. Jim stattet Oswald bald einen Besuch in der Iceberg Lounge ab und erkundigt sich, ob er etwas wisse? Versucht ihm etwa jemand eine Nachricht zu senden? Wenn jemand ein Problem mit ihm habe, würde er davon wissen und dieses beseitigen. Penguin wirkt souverän und adorable wie eh und je. Die Chemie zwischen Jim und Oswald trägt ihr übriges dazu bei, dass man sich mehr Szenen und Begegnungen wünscht. Sie sollten zusammen arbeiten. Oswalds Untertan hilft Jim aus, denn das Lizenz-System mache durchaus Sinn und überreicht ihm eine Adresse. Ob Jim noch weitere Hilfe braucht frägt Oswald? Aber dieser lehnt dankend ab.

Der Schweinekopf-Mörder lauscht klassischer Musik und präpariert dabei einen Kopf. Klassisch. Oswald wartet nach Jims Besuch auf Sofia in einem Restaurant. Zsasz, ebenfalls adorable wie eh und je, spricht das Offensichtliche aus: „She’s not coming“. Sie hat angerufen, aber ganz so genau habe er nicht zugehört. Oswald gerät in Rage, das Mittagessen war schließlich ihre Idee und er will wissen was dazwischen gekommen sei! M-hm. Zsasz grinst amüsiert.

Grundys erster Kampf verläuft, wie man es sich erwartet: Siegreich. „Grundy, born on a monday“, aus dem Sumpf. Lee wundert sich wie Butch – Grundy zurück kam. Was passierte? Warum riecht er so? Und warum läuft aus seinen Adern Sumpfwasser? Auch kann sie keinen Herzschlag feststellen. „Ed is not your friend, he is using you“ sagt sie ihm, aber Grundy versteht nicht und antwortet: „Ed Grundy best friend.“ Ed lauscht im Versteck.

Es wäre nicht Lee, wenn ihr Tun im ärmsten Loch Gothams nicht einem besseren Zweck dienlich wäre: Sie unterrichtet eine Klinik für Arme, denen das Virus sehr zu schaffen machte. Und Ed weiß, wie er das für sich ausnützen kann. In der Zwischenzeit versuchen Jim und Harvey was hinter den Schweineköpfen steckt und bemerken, dass dies wohl aus eigenen Reihen kommen muss.

Akt III

Sofia, soviel wissen wir mittlerweile, hatte ihr Date („It was not a date!“) wegen Lunch mit dem Bürgermeister versäumt, berichtet Zsasz. Dann war sie bei einem verlassenen Haus, dass sie erst vor kurzem gekauft habe. Eine Festung! Gegen ihn! Oswald ist wütend. Sehr wütend.

Ed versucht immer noch Lee zu überzeugen, dass sie ihm helfen soll. Nope, not gonna happen. Aber er weiß von ihrer Klinik und wenn sie ihm nicht hilft, dann..

In der Zwischenzeit sind Harvey und Jim dem Unhold dicht auf der Spur. Das nächste Opfer lebt noch unter dem Schweinskopf. Noch. Die im Bauch eingenähte Granate (nice!) geht hoch als Jim den Schweinekopf nach oben zieht. Kurz darauf erwacht er, selbst auf einem Stuhl gefesselt und Harvey ist nirgendwo zu sehen. Der Mörder sagt, er solle doch nicht seine Zeit mit ihm verschwenden, er halte ihn nur zurück. Jim ist sich sicher, ein Cop. Aber warum glaube er das? Frägt der Mörder. Und was wäre, wenn er einer wäre?

Er spricht mit seltsamen Akzent. „We have nothing in common“ sagt Jim düster. Aber der Mörder ist anderer Meinung. Auch er hasst die Korruption der GCPD und Gotham „cannot survive unless the cancer is cut out.“ Er eben macht es mit etwas mehr Flair. Jim stellt sich dagegen: Wenn er Penguins Leute tötete, bringe das keine Änderung. Er tut es für sich, lässt er Jim wissen. Mittlerweile erwacht Harvey, auch er steht auf der Liste und der Mörder schneidet ihm die Kehle durch. Er flüchtet. Aber Harvey überlebt natürlich, immerhin gehört er zum Maincast.

Akt IV

Als Lee in ihre Klinik zurückkehrt fehlen Medikamente. Sie willigt schlussendlich ein Ed zu helfen, denn sie braucht das Geld. Warum kam sie zurück? Das Virus traf die Ärmsten der Armen und diese sollen gerettet werden. Immerhin ist Ed nun glücklich.

Oswald, in Rage und wütend besucht Sofia. Sie kann ihm nicht sagen wohin sie geht, aber er weiß was sie tut! „The fortress from which you are going to attack me. Building your power base!“ Sofia ist entrüstet und verzweifelt und kann es nicht fassen, dass Oswald sowas annimmt. Wie kann er nur! Sie dachte, sie wären Freunde! Dramaqueens.

Aber sie vergibt ihm. Und kurz darauf eilt eine Horde Kinder aus dem Haus. Eine Schule für Waisen! Sie wollte ihn nächste Woche damit überraschen, sobald alles fertig ist. Und natürlich versteht sie, unter welchem Druck er steht und sicherlich, jeder könnte eine potentielle Gefahr sein. Aber sie will nicht, dass er endet wie ihr Vater, der allem und jedem misstraut hatte. Aber eines fehlt noch: Lunch.

Harvey liegt im Krankenhaus. Jim weiß, warum Harvey ein Ziel des Mörders war: Wie lange nimmt er schon Geld von Penguin? Seit der Lizenzsache und seit der Commissioner ihm sagte, er solle das tun und er hatte Schulden. „It stops now“ sagt Jim.

Die letzte Szene ist einem Haufen Schweinen gewidmet, die eben gefüttert werden. Die armen Schweine…

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„Gotham“, S04E01

Drei Monate später.

Die Kriminalitätsrate in Gotham sank um 75% und ein jeder, der kriminelle Handlungen verüben möchte, hauptsächlich Raub, benötigt dazu eine Lizenz. Penguin approved. Die GCPD, das Gericht und auch der neue Bürgermeister, alle spielen mit und die Stadt ist so sicher wie nie zuvor. Victor Zsasz, attraktiv und sympathisch wie eh und je, außerordentlich charmant und mit adäquater Screentime bedacht, wacht im Dienst des Penguins (mit neuer Frisur) darüber, dass die professionalisierte Kriminalität auch Ordnungsgemäß gehandhabt und ein gewisser Profit daraus gezogen werden kann.

Bei der Pressestunde, kurz bevor „The Iceberg Lounge“ ihr Debüt feiert, philosophiert Oswald Cobblepot über den Pax Penguina, angelehnt an den Pax Romana, der für viele Jahre Frieden sorgte.

Bis jetzt. Eine Bande Outlaws schert sich einen Dreck darum, überfällt eine Hochzeitsgesellschaft, die wenig später aber selbst von Lizenz-Inhabern ausgeraubt wird. Verbrechen bleibt wohl doch Verbrechen, mit Lizenz oder ohne.

Jim Gordon ist weniger von der Lizenz beeindruckt und möchte dem ein Ende schaffen. Immerhin gibt Harvey ihm die Erlaubnis, dass er die Outlaws zur Strecke bringen darf, wenn nicht schon jene mit Lizenz. Chief Harvey hält sich nämlich genau so daran.

Nachts über den Dächern von Gotham wacht „The Mask“. Ein mittlerweile hochgewachsener Bruce Wayne, Schützer der Armen und Wehrlosen während die junge Catwoman von Tabitha Galavan trainiert wird. Eine Jugendbande, die fast aus einem 80er Jahre US-amerikanischen Kung-Fu Film stammen hätte können, blockiert der Katze den Weg. Aussichtslos.

Der Penguin eröffnet derweil die neue Iceberg Lounge mit einem gefrorenen Ed Nygma als Hauptattraktion. Alle finden sich ein. Und auch Tabitha und Catwoman bekommen eine Einladung, die, nachdem Oswald ihren Wohnort gekapert hatte, in einer Bruchbude hausen. Ivy wird ignoriert. Bruce, der sich ebenfalls auf der Party befindet, folgt Selina aufs Dach. Er entschuldigt sich, was er im Krankenhaus (wir erinnern uns, er hatte Alfred ein Schwert durch die Brust gerammt) gesagt hatte und zu Selinas Überraschung ist er auf dem Geländer sicher, auf dem sie mit Absätzen balanciert. Alfred stört das junge Glück und Bruce muss zurück. Warum können sie nicht ins Kino gehen?

In dieser Episode lernen wir auch Jonathan Crane kennen, der Sohn desjenigen, der ein Gas entwickelte um diejenigen, die damit in Berührung kommen, ihren schlimmsten Albtraum sehen und erleben zu lassen. Und bei Jonathan sind es Vogelscheuchen. Welcome Scarecrow! Einst hervorragend von Cillian Murphy in The Dark Night gespielt.

Bevor sich die Outlaws dem Penguin entgegen stellen, hatten sie den Jungen aus Arkham Asylum geholt und ihn gezwungen, das gleiche Serum herzustellen, wie es sein Vater tat.

Bruce will eingreifen als Oswald die vier, die gegen sein Lizenzsystem verstoßen hatten, erledigen möchte. Alfred warnt ihn, dass es immer eine gewisse Zeit für „The Mask“ gäbe (dessen Mission nicht der Penguin ist, sondern die Vorbereitung auf den Kampf gegen Ra’s al Ghul) und eine für Bruce Wayne. Nachdem er sich bereits kurz mit dem Penguin unterhalten hatte (Wäre Verbrechen damals bereits nur mit Lizenz möglich gewesen, wären seine Eltern vermutlich noch am Leben) und nach einer gewissen Liste sucht, auf der alle verbrecherischen Aktivitäten vermerkt sind, tritt Jim auf und bittet ihn, die Verbrecher der GCPD zu überlassen. Der Penguin antwortet mit einem einfachen Nein. Und warum? Weil er die dreckige Arbeit macht. Nur wegen ihm ist Gotham sicher!

Penguin: „For the past three months, I have given this city a tranquility it has never known. Now I would like to ensure that peace for the future. In the weeks to come, you will hear whispers about what’s happening in the streets of Gotham. All you need to know is without me this is what you get. Men who want to bring fear back to our city, who promise a return to the old days. So tell your families, tell your friends, it is Oswald Cobblepot who keeps them safe, not the GCPD.“ [Source]

Aber zu spät, Ivy zieht den Stromhebel, sie fühlt sich benachteiligt und Penguin wird mit dem Gas besprüht, der als gleich von einer Nygma-Monster-Version heimgesucht wird und weinend in Jims Arme flüchtet. Armer Penguin, er liebt den Riddler noch immer. Armer Penguin, er wird zum Gespött aller.

Immerhin bekam Bruce Wayne seine Antwort und sucht den Listeninhaber auf, entwendet sie ihm und folgt dem nächsten, koordinierten Überfall. Dummerweise zerspringt das Glas des Dachfensters, von dem aus er den Überfall beobachten (oder auch eingreifen) hatte wollen, bricht ein und wird von der GCPD überrascht.

Fazit: Ein guter Einstieg in die neue Season.

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