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„Gorgeous“ und „Call it what you want“

Willkommen in eurem Taylor Swift-Cover Feed. Vor einiger Zeit wurden der dritte und vierte Song aus dem mittlerweile veröffentlichen Album „Reputation“ ins Netz gestellt, und es dauerte keine paar Stunden, da gab es auch schon die ersten Cover-Versionen. Ein paar davon – zumindest die, die ich schaffte mir anzuschauen, da sich viele doch sehr ähneln und die Masse schier überwältigend ist – finden sich hier. Hörbar wie ich finde, wobei „Call it what you want“ nicht soviel für eine Rock-Version hergibt, scheint mir.

Die erste Rock-Cover Version findet sich bei Halocene:

Singer-Songwriter.

„Call it what you want“

Die vierte Veröffentlichung aus dem Album „Reputation“, das am 10. November erschienen ist.

Rock-Cover finden sich aktuell noch wenige, vielleicht kommt es noch. Da aber eben das Album erschien und sich manche der anderen Songs besser eignen, muss darüber hinweg gesehen werden.

Es ist nicht perfekt, aber sympathisch:

Die Dame hatten wir schon mal. Sie ist gut:

Halocene covert gerne Taylor Swift:

Auch folgende Sängerin fiel mir bereits öfters positiv auf:

Aber vielleicht gibt einfach der Song nicht soviel her.. who knows.

Und zu guter Letzt die SNL-Live Version:

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„Ready for it“

Seit dem es mir im Bergdorf nicht vergönnt ist, wen zu finden, der sich einer Taylor Swift Punk-Rock Cover Band anschließen möchte, werde ich auf You Tube zurück greifen müssen, und immerhin findet man dort ausreichend Auswahl an Musik, die man hören möchte.

Mittlerweile ist der zweite Song des neuen Albums, welches im Herbst erscheinen soll, auf You Tube publiziert worden und mittlerweile dürfte klar sein, dass die alte „We are never ever ever“ Taylor Geschichte ist. Stattdessen gibt es düsteren Elektro-Pop. Aber warum auch nicht? Wäre ich Musikerin würde ich auch gerne viele unterschiedliche Genres ausprobieren wollen, anstatt immer nur dasselbe zu machen.

Anway.

Rock Cover:

Zu guter Letzt noch zwei Singer-Songwriterinnen, wobei erste so gänzlich anders wirkt, als die typischen Vertreterinnen ihres Genres. Liegt es an der Haltung? Jedenfalls gefällt mir die Version sehr gut.

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„Look what you made me do“

Es dauerte nicht lange bis sich eine Handvoll YouTuber am neuen Song von Taylor Swift „Look what you made me do“ zu schaffen machten, der Mitte letzter Woche veröffentlicht wurde. Ich mochte es schon immer, wenn Pop-Songs aus ihrem eigentlichen Terrain gerissen und komplett individuell verändert werden. Viele der bekannten Popsongs eignen sich hervorragend für Punkrock- oder Singer-Songwriter-Cover und sind dann auch tatsächlich anhörbar. Nur, weil das ursprüngliche Genre für den einen oder anderen eine abschreckende Wirkung bereit hält, bedeutet das nicht, dass der Song an sich schlecht sein muss.

Somit also eine kleine Auswahl, was sich bis jetzt im Netz findet. Ich gehe davon aus, dass die eine oder andere geniale Umsetzung noch kommen wird. Ich hoffe jedenfalls auf weitere Punkrock-Cover.

Und auch dieser Herr verdient eine Erwähnung, der aus dem düsteren Electro-Pop-Stück einen fröhlichen, ja, ich meine fast 80er Jahre Popsong macht?

Ballade? Pop-Ballade? Inklusive Musik-Video. Unglaublich was binnen weniger Tage zu schaffen ist.

Auch die Singer-Songwriter-Fraktion meldet sich zu Wort – die sich alle irgendwie (vor allem stimmlich) ähneln.

Auch mit Klavier:

Oder mit Violine:

Und getanzt:

Nachtrag: Eine jazzige James Bond-Style Cover Version. Danke Nerdigo für diesen Tipp.

 

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Eurovision Songcontest 2017 #ESC

Ich war nie ein Fan, und werde auch kein Fan mehr. Der einzige Grund, warum ich mir den Songcontest ansah, war derStandard.at -LiveTicker und die zahlreichen Kommentare, die wirklich unterhaltsam ist. Ich rate jedem dazu, ab und an einen Blick darauf zu werfen und mit zu kommentieren. Eine nette, feine Runde. Manch ein Satz mag vielleicht vom Ticker inspiriert worden sein. Man vergebe mir.

Der Songcontest ist etwas sehr seltsames. Als Conchita die Krone an sich riss, verweilte ich in Irland: „The Dragqueen!!! She won!!!“ rief mir jemand zu. Heuer war der Songcontest interessant, kurios und erheiterte durch die vielen WTF-Momente. Mein Favorit war der Kroate. „My Friend“ – ein Duett mit sich selbst. Forever Alone. Großartig. Aber zu gut für den Songcontest.

Fassen wir kurz zusammen: Gesundheitliche und familiäre Probleme, sowie ausdrucksstarke und schauerliche Mimik wie Gestik siegen beim Publikum. Kurios: Ein rappender Ungar mit Bauchtänzerin; ein Kroate, der italienisch singt und eine jodelnde Rumänin. Ist es eine Art Voraussetzung, dass man davor beim regionalen Casting mitgemacht haben sollte? Nett fand ich, dass Australien wieder mit machen durfte. Auch interessant: 0 Punkte des Publikums gingen an Österreich. Nicht mal die Auslandsösterreicher haben offenbar ausreichend für Österreich angerufen. Deutschland bekam 3. Auch nicht besser.

Die einzelnen Kandidaten im Überblick, nur sinnvoll für jene, die den Songcontest auch sahen, hier nochmal die Teilnehmer, man vergisst sie so schnell. Was für eine schrecklich schnelllebige Welt.

Quelle: https://9gag.com/gag/awnjrWD

Israel: Please break into pieces! Na, wirklich nit, punktet aber sicherlich bei der Regenbogencommunity. Das Grinsen war Angst einflößend.
Polen: Eine blonde Frau im weißen Kleid, mit einer sehr, sehr guten Stimme. Zu Gut. Man wird sich leider nicht an sie an erinnern.
Belarus/Weißrussland: Die Hippiehipsters am Boot, eh ganz nett. Sie haben sich dann geküsst? Romantisch. Der Song hat Ohrwurmqualitäten, wäre ich 18 gewesen, hätte mir das Lied sehr gut gefallen.
Österreich: Unnötig. Leider. Es war nicht gut. „Machs besser!“ – „Gern, bring mich rein!“
Armenien: Etwas.. ruhig?
Niederlande: Oh! En Vouge! 90er Jahre Soul! Was habe ich den vermisst. Der Song war sehr nett, eine sehr tragische Geschichte, besonders zum Muttertag. Nein, kein Sarkasmus.
Moldavien: Ein Muttertags-Song mit Elektropop aus den… 90ern? Auch bekannt als die „Wadenkratzer“ oder auch „Sax guy!“
Ungarn: schickte einen rappenden Roma mit leidender Bauchtänzerin. Zugegeben, nett.
Italien: WTF.. der Affe.. der Schnauzer?
Dänemark: sang auch gut. Leider auch zu gewöhnlich. Es war die Frau mit den langen, blonden Haaren im roten Kleid und auch einer guten Stimme.
Portgual: „The country which must not be named“ – Nein! Never! Ich verstehe es nicht. Es muss die Herz-Geschichte gewesen sein. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Aserbaidschan: Modern.
Kroatien: Ich mochte den Kroaten. So gespalten, so „forever alone“, so schizophren. Der Stimmwechsel war wirklich mal was anderes.
Australien: Atreyu? Is that you?
Griechenland: Dancetrance ’99.
Spanien: WTF? „Do it for your lover, baby!“ Wtf? Bitte, was?
Norwegen: Der Tontechniker mit einem Nazgul am Keyboard.
United Kingdom: Sie litt sehr. Wirklich.
Rumänien: So außergewöhnlich der Song war, so sehr die Ohren danach bluteten, bin ich wirklich, wirklich froh, dass es dieser Song nicht geschafft hat.
Deutschland: Sie war sehr heiser beim Finale, sodass die gepresste Stimme wirklich den Ohren weh tat. Aber zugegeben, nach dem 10. Karaoke-Song hör ich mich auch so an.
Ukraine: Offenbar stimmt die These, dass das Gastgeberland versucht, die schlechteste Performance abzugeben, um den Contest nicht nochmal austragen zu müssen: Gestatten: Backstreet Boys meets Pseudo-Metal.
Belgien: Lana del Rey? Nein.
Schweden: Ich war zeitweise wirklich froh, dass mich die Kommentare im Standard die meiste Zeit davon abgehalten haben, dem Geschehen tatsächlich „mit eigenen Augen“ zu folgen. Schweden war wirklich… Warum zum Teufel? Warum gestikuliert man so? Lernt man das bei Castings? „Flirte mit der Kamera! Sie muss Angst vor dir haben!“
Bulgarien: war der kleine Bub, sang aber gut. Aber auch leidend.
Frankreich: war nett..

Portugal macht von sich reden: 2016: EM Sieg, 2017: ESC Sieg, 2018: Gibts da noch was mit Euro? Porxit vielleicht? …Ba’dum’tss.

Soviel von mir. Wenn Taylor Swift mir einen Song schreibt und produziert – und Österreich dazu bringt, mich ins Finale zu wählen – bin ich dabei ;)

Wer sah den Songcontest noch? Was waren eure Favoriten? Hattet ihr Favoriten? Fandet ihr alle schrecklich? War der Sieg gerechtfertigt? Werdet ihr den Songcontest nächstes Jahr wieder ansehen?

Quelle: https://9gag.com/gag/awnjrWD

Bildquellen: 9Gag.

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