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„Ready Player One“ – Main-Theme (und so)

Ready Player One wird vermutlich einer jener Filme sein, die massiv und massig an Merchandising abwerfen werden. Immer wieder scrolle ich über Kappen, Aufnäher, Funkos, T-Shirts und es wird mehr und mehr und mehr. Auch sind die erforderlichen Schlüssel (in durchaus hässlicher Form) bereits erwerbbar und bald werden Online-Plattformen alte Konsolen- und Automatenspiele kostenfrei zugänglich machen, inklusive Leaderboard versteht sich.

Sicherlich, das Buch ist gespickt mit Easter Eggs und Insidern aus den 80ern, nur fürchte ich, dass sich der Hype vielleicht etwas selbst überschätzt. Kritiker lieben oder hassen die Adaption; soweit zumindest lassen Headliner gewisser Pre-Views verlauten. Wir wissen ganz klar, dass sich der Film vom Buch deutlich unterscheiden wird, und auch wenn Spielberg schon gute Filme geschaffen hat, wünschte ich mir immer noch James Gunn hätte Regie geführt, produziert und das Drehbuch verfasst.

Gut, gestern war es soweit und ich scrollte über das Main-Theme. Auch wenn ich Spoiler versuche zu vermeiden, hier siegte die Neugier.

Wenn ich mir das Main-Theme anhöre, verbinde ich es in erster Linie mit einem flauschigen Kostüm-Drama, gehalten in Pastell-Farben und einer netten Liebesgeschichte. Vielleicht auch einen Fantasy-Film. Auch erinnert mich die Musik etwas an Star Wars und Jurassic Park, deren Themes großartig sind! Und trotzdem halte ich das locker-flocker-fröhliche Theme als unpassend für einen Film, der am 80er Hype anknüpfen möchte.

Gut möglich, dass ich die Musik, wenn es dann soweit ist, toll finden werde – aber wie ich Buch und Story kenne, passt es leider überhaupt nicht dazu. Ich hätte mir mehr 80er erwartet, mehr Synthesizer, mehr Elektro. Da aber mit Spielberg ein Familienfreundlicher (more or less) Regisseur gefunden wurde, darf die Musik auch an Familienkomödien aus den 80ern erinnern. Immerhin etwas.

Und scrolle ich weiter, erblicke ich natürlich erneut Hinweise aus Trailer und Co, Ikonen der Popkultur, die sich als Avatare durch die OASIS tummeln, und die es zu entdecken und erkennen gibt und trotzdem bemerke ich, wie ich etwas das Interesse verliere, weil es „zuviel“ ist, zu „gewollt“ ist. Es sind keine Easter Eggs mehr, die sich unterm Gebüsch verstecken, sondern fette Abrisskugeln, die immer wieder auf einen eindonnern. Alles was sich finden lässt (oder die Rechte dafür erworben wurden), wird hinein gequetscht, ohne Rücksicht auf Verluste. So sehr ich Easter Eggs liebe und gerne selbst auf die Suche gehe, es gibt Grenzen. Und diese werden bereits in den Trailern überschritten. Im ersten wars noch nett, aber irgendwann ließ die Euphorie nach.

Gäbe es kein Buch dazu, dass ich nicht binnen weniger Tage verschlungen hätte, wäre ich zynisch und würde sagen, es werde wohl ein Film dessen Zweck Easter Eggs und folgend doppelt und dreifach initiierter Merchandising-Verkauf sind. Es wirkt leider tatsächlich so, als hätte man versucht jedes erdenkliche Fitzelchen der 80er irgendwie hinein zu pressen, und sei es, dass es nur am Rande irgendwo rumhopst, damit Fans, von denen die meisten (den Mini-Profilbildern zu urteilen nach) nicht vor 1995 geboren sind, im Saal einander laut zurufen können: „Kennst des!“ Oder „Das ist XY!“ Wobei es ja eh nett ist, wenn junge Menschen ehrliches Interesse an früheren Jahrzehnten bekunden. Auch ich mag Kleider der 40er, die Musik der 60er oder das analoge Leben der Prä-Internet-Zeiten. Außerdem beschäftige ich mich mit dem Morse-Code!

Ich weiß, diese Ausführungen mögen wohl etwas zynisch klingen, aber so sind sie nicht gemeint. Fein, vielleicht bis auf ein zwei Sätze, denn seien wir uns ehrlich: Beim 80er Hype handelt es sich um eine Modeerscheinung und in zwei Jahren sind es die 90er, die alle so toll finden und kopieren werden, auch wenn man Jahre zuvor noch über deren Schrecklichkeit lästerte und hoffte das Jahrzehnt geriete vollendendes in Vergessenheit. Auch die Hüfthosen aus den 00er Jahren werden in Kürze wieder „cool“ sein. Auch Schlaghosen und Rüschenhemden. Ist so.

Dass durch Film und Medien die 80er wieder Salonfähig gemacht wurden (und zugegeben, die Musik war teilweise wirklich aussergewöhnlich), oder zumindest deren coole Aspekte, bedeutet jedoch nicht, das die 80er oder die 90er so cool waren wie man es gerne gehabt hätte oder vermittelt wird, auch wenn die Erinnerung gerne mal mit Rosa drüber fährt und einen Smiley drauf malt. Gut, ich bekam die 80er nur mehr am Rande mit und weiß noch, wie schrecklich die 90er waren, dennoch finde ich es irgendwie amüsant, manchmal auch nett und manchmal befremdlich, wenn junge Menschen, die ihr gesamtes Leben von digitalen Medien begleitet wurden, eine Vorliebe für die 80er entwickeln. Und nicht aus Technologie-Verdrossenheit, denn dass wäre absolut verständlich, sondern eben weil die Medien suggerieren: Es ist cool! Aber hey, durchaus möglich, dass all diese Teens und Twens tatsächlich Gefallen daran finden und bald auf ihre Smartphones verzichten. Why not. Alles ist möglich. Eine 17jährige Instagramerin, die demnächst auf große Reise geht, möchte weniger erreichbar sein, das Internet meiden und ihr Smartphone nur mehr zur einfachen Kommunikation nutzen – und ich bewundere das sehr. Es ist also möglich.

Fazit: Ich bin nach wie vor gespannt auf den Film.. Kurz gesagt, während das Buch ehrwürdig die Gaming-Kultur der 80er zelebrierte, dürfte der Film den aktuellen 80er-Hypetrain in den Endbahnhof lenken.

Doch davor noch einen XXL Trailer. Die Szenen wiederholen sich, die Geschichte auch, aber wir bekommen etwas Einblick in Musik (80s!) und Ablauf:

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„Ready Player One“, Fanart

Bald ist es soweit.

Der Film, um den sich jetzt bereits mehrere Kontroversen ranken, wird demnächst in den heimischen Kinos über die Leinwand flimmern. Und auch wenn wir der Verfilmung kritisch gegenüber stehen, wird er uns begeistern, weil wir im Grunde genommen doch irgendwo Geeks sind (auch wenn ich Kategorisierungen nicht mag), während das Buch eindeutig etwas für Nerds ist, bestenfalls jene, die in den 80ern Teenager waren.

Zu diesem Anlass fielen mir Fanarts in die Hände, die lange vor der Verfilmung angefertigt wurden. Sollten Künstler ihre Werke wieder erkennen, bitte ich um eine kurze Nachricht, um entsprechende Werke zu kennzeichnen. Alles andere läuft unter: United Artists of the Internet.

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„Ready Player One“, Trailer

Wann: März 2018

Ja, der Film wird sich deutlich von der Buchvorlage entfernen, und ja, man wird zugunsten der Action auf einige Passagen verzichten wollen. Bin ich zufrieden mit der Wahl, dass Steven Spielberg Regie führen wird? Ich weiß es nicht. Spielberg mag eine Ikone der 80er und 90er sein und ich mochte seine Filme als Kind, hatte aber besonders bei den letzten Produktionen das Gefühl, dass das gewisse etwas fehlt. Ich hätte lieber James Gunn, oder jemand gänzlich Unbekannten im Sessel gesehen. Leider wirkt es auch, als wolle man den 80er Jahre Hype noch ein wenig ausschlachten und Ready Player One bietet sich dafür hervorragend an, auch wenn das Buch bereits 2011 veröffentlicht wurde, kurz vor dem Hype.

Vermutlich steht in diesem Falle nicht die Suche nach den Easter Eggs im Vordergrund, sondern der Kampf gegen die IOI. Man muss sich also im Klaren sein, dass Film und Buch hier absolut als separat zu betrachten sind.

Warum überhaupt ein Film und keine Serie?

Vermutlich, weil man den best möglichen Gewinn daraus schlagen möchte und das Publikum der Nerd/Geek-Kultur treue und gute Konsumenten von Kinotickets und Merchandising sind? Was allerdings auch bei einer Serie gegeben wäre, bei der man Fans wöchentlich, wie bei Westworld oder LOST auf EasterEgg Suche schicken hätte können, vielleicht sogar mit Leaderboard und einem Preis am Ende, mit Browser-Games und so weiter. In einer Serie hätte man, selbst bei 10 Folgen, zu je einer Stunde oder länger, sämtliche Quests mitnehmen können.

Wahl der Schauspieler

Was die Wahl der Schauspieler betrifft, gibt es wohl eine zweifache Absicherung: Einerseits soll auch die jüngere Generation angesprochen werden, weswegen man Wade nicht als pickligen, etwas dicken und später haarlosen Nerd zeigen will, andererseits möchte man sich versichern, dass Frauen (die in der Vorlage wohl (mehr oder weniger) zu kurz kommen und durchaus mit einem sexuellen Auge betrachtet werden) ausreichend Screentime bekommen – was ja auch gut ist.

Akzeptiere ich die Änderung für mehr Repräsentation? Ja. Fraglich, ob die Änderung bewusst war – und wie viel Screentime sie schlussendlich tatsächlich bekommt – und wie. Soviele Fragen und noch so wenig Antworten und soviel Spekulation.

Akzeptiere ich die Änderung, dass aus einem molligen Mädel eine schlanke Frau gemacht wird? Sollte kein Thema sein – ist es aber. Bewegt man sich in gewissen Social Media Fan-Gruppen, wird der Umstand, dass Art3mis hübsch und schlank ist, oftmals massiv kritisiert. Die Frage ob zurecht oder unrecht stellt sich nicht, bedächte man, dass es nicht nur um die Erscheinung von Frauen geht; da aber Hollywood aktuell noch immer von schlanken Idealen dominiert wird, darf man einen kritischen Blick in Richtung Vermarktung werfen, die, wie ich mir vorstellen kann, einen Backlash nach sich ziehen und eine Lücke für nicht dem Ideal entsprechenden Schauspielerinnen öffnen könnte, oder der Eyecandy-Faktor überwiegt. So oder so, we will see.

Hilfreiche Links

Sonstiges

James Hallidays Todesanzeige

Artikel über James Halliday von Stefanie Steinbrenner (!)

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#SDCC: Trailer

Und so folge ich dem aktuellen Blogger-Trend und bespreche, so gut mir möglich, Trailer des meist (und vermutlich zurecht) gehypten Popculture-Events. Werden auf einer Comic Con eigentlich noch Comics verkauft, oder nimmt das Namensgebende Element nur mehr eine untergeordnete Rolle ein?

Wie ich schon auf Social Media bemerkte, sitzt mein Entschluss fest: Ich muss erfolgreiche Autorin werden – nicht des Geldes wegen und dass man es spenden könnte, oder für Lob und Anerkennung (gefolgt von Hass und Shitstorm). Nein. Zwecks Einladungen zu Comic-Cons, aber ich wiederhole mich vermutlich. Wäre es nicht toll, könnte ich an einem Panel teilnehmen als „Author“ und „Creator“, mit all den Celebrities, die die von mir geschriebenen Rollen verkörpern? Wäre das nicht großartig? Wer hat nicht schon mal davon geträumt? Vielleicht hatte ich sogar Mitsprache beim Casting! Vielleicht sogar einen (gefeierten) Cameo-Auftritt! Vielleicht sogar eine skandalöse Romanze mit der garstigen Nebenrolle! Das einzige Problem, dass sich dem in den Weg stellt, ist: Sollte ein Verlag meine Romane abnehmen und erfolgreich verkaufen, werde ich den Teufel tun und meine Identität preisgeben, sodass dieses Vorhaben wohl auf ewig ein Wunschtraum bleiben wird. Sollte ich also jemals erfolgreiche Autorin werden, wird es niemand wissen. Ob das schnulzige Dreigroschen Heftchen mit dem 70er Jahre Erotikcover beim Bahnhof aus meiner Feder stammt oder das 14bändige Science-Fiction Epos, dass von HBO verfilmt wird – niemand wird es je erfahren..

Anyway: Zu den Trailern.

Inhumans

Lockjaw! Ich kannte ihn nur aus den „Ms Marvel“-Comics und so wurde mir mitgeteilt, dass es auch die „Pet Avengers“ gibt. Pet Avengers! Und sie liegen zur Bestellung bereit.

Der Trailer lässt erkennen, worum es gehen soll. Allerdings vermutet mein informierender Informant, dass Inhumans Richtung Agents of SHIELD (ich kam nie über die ersten paar Folgen hinaus..) angelegt ist und somit nicht mehr als eine oder höchstens zwei Seasons überleben wird. Die schlechten Effekte sprechen für sich. Ob GoT-Sadist und Schmusesänger Ramsay die Serie retten kann? Übrigens war Inhumans einst ein Filmprojekt, dass auf unbestimmte Zeit still gelegt wurde.

Westworld

Elon Musk findet, AI’s seien gefährlich, Mark Zuckerberg hingegen hält die Sache für eine hervorragende Idee. Pessimismus vs Optimismus. Wir erinnern uns an Maeve, die auch laut den Showrunnern die einzige war, die einen eigenen Willen entwickelt hatte. Und Maeve ist wieder mit von der Partie! So wie auch Dolores, Bernard und the Man in Black. Ich bin sehr gespannt. I, for one, welcome our AI Overlords.

Stranger Things

Ich freue mich auf Stranger Things auch wenn man es bei einer Season belassen hätte können. Aber da wir, Medien, Mode und Soundtracks derzeit von den 1980ern speisen (u.a Wonder Woman 2, Bumblee-Film, die Kassetten aus 13 Reasons Why), soll es mir recht sein. Und Eleven ist dabei! Hat zwar hier nichts zu suchen, aber klickt auf den Link, wenn ihr wissen möchtet, woran mich „Eleven“ erinnerte.

Justige League

Ich sage es offen und ehrlich: Die einzige Szene, die mir den Atmen stocken und ein Kribbeln in Brust und Bauch hinterließ, war der Auftritt von Wonder Woman. Sicherlich, ohne den Plan die Justice League Marvel-esk zu präsentieren, hätte es keinen Wonder Woman Film gegeben. Nur fürchte ich, dass Justige League Wonder Woman verbrauchen und ihre Fähigkeiten minimieren könnte, um wen auch immer glänzen zu lassen. Was kann Batfleck? Nichts. Was kann The Flash? Laufen. Was kann Aquaman? Khal Drogo beziehungsweise Ronon Dex kann auf einem Körper horizontal durch ein Hochhaus surfen! Fun! R.I.P Aquaman Jokes 1941-2017. Was kann Cyborg? Nichts. Man sieht, es braucht keine Justice League. Es braucht nur Wonder Woman.

The Walking Dead

Aufatmen! Selbst der Schöpfer von „The Walking Dead“ hatte erkannt, dass die Serie zu einem Ende gelangen muss. Allerdings sprach Robert Kirkman auf der SDCC von der Comic-Serie. Wie lange wir noch mit der Tv-Serie bedient werden, steht in den Ratings.

Der Trailer verspricht endlich(!) etwas Action. Er verspricht das, worauf wir gewartet haben und wenn die 8. Season dem Tempo des Trailers treu bleibt, werden wir uns nach einer 9. und 10. und 11. Season verzehren! Vielleicht ist der Trailer aber auch nur ein Zusammenschnitt der ersten oder der letzten Folge und die Serie wird zwischendurch ihr gewohntes Tempo wieder aufnehmen. Trotzdem ködert er uns mit Sexiest Redneck Alive-Content und das in dem Stil, wie wir ihn sehen wollen. Wir haben Maggie und Cooral in Action, eine Ansprache des Königs und einen CGI Tiger! Katze! Wir haben Negans freundlich sympathisches Lächeln und einen alten Rick im Krankenbett – der erwacht und Keira Knightly besucht ihn. Der Leser erinnere sich an Love Actually als „Rick“ Keira nach ihrer Hochzeit mit seinem besten Freund eine Liebeserklärung auf Kartons gestand. Wäre das kein tolles Ende? Alles war in einem Traum und „Rick“ hatte sich aus Schmerz über den Verlust von Keira vor ein Auto geworfen.

Ready Player One

Alles, was das Popkultur-Herz begehrt! Popkultur und Referenzen auf noch viel mehr Popkultur!

Ein Kommentar

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