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#GoT-Theorie: Was wollen die White Walker?

Eine selten sinnvolle Kombination: Internet, 3 Uhr Nachts, Google, Reddit, YouTube und eine Möglichkeit dies alles zu verwirren.

„History is written by the victors.“

Wer auch immer der Urheber des Zitates gewesen sein mag (Winston Churchill oder Walter Benjamin oder jemand ganz anderer), es legt uns eine interessante Beobachtung nahe: Wenn Samwell Tarly der Autor von „Game of Thrones“ ist und die Geschichte um Winterfell und Daenerys Targaryen aufgezeichnet hatte und die Menschen die White Walker besiegten, welche Rolle spielen die White Walker darin?

Achtung: Es folgen eventuelle Spoiler und wahnwitzige Fantheorien, die bei genauerer Betrachtung tatsächlich Sinn ergeben.

Habt ihr euch jemals gefragt, wer diese verdammt hohe Mauer gebaut hat? Waren es die „First Men“ gemeinsam mit den „Children of the Forest“ – wie uns die Geschichte von Westeros selbst erzählt oder waren es vielleicht die White Walker selbst? Wir wissen mittlerweile, dass die White Walker eine Kreation der Children waren, zwecks Schutz vor den Menschen (Oder vor TimeLord Bran). Verständlich. Nach dieser Logik, müssten es die Children gewesen sein, die die Wall gebaut und sich dazu entschlossen hatten bei ihren heiligen Bäumen („Weirwood Trees“) dahinter zu bleiben. Ebenfalls verständlich. Aber: Warum sollte man eine Wall bauen und ein Tool („Horn of Winter“) mit dazu, dass sie wieder zerstört? Unverständlich.

Dass es Lücken in den Geschichtsbüchern gab und gibt, ist selbst uns bewusst. Versucht heute die Ereignisse von vor 300 Jahren zu rekonstruieren, ohne auf das Internet und nur zu wenigen Büchern Zugang zu haben. Versetzt euch zurück in das Jahr 200 vChr und versucht eine Geschichte über die Anfänge der griechischen Kultur zu schreiben. Alles, worauf man zurück greifen kann sind Mythen, Geschichten und Erzählungen.

Wie dem auch sei, um der Sache etwas näher zu kommen, müssen wir ca. 12 000 Jahre zurück blicken.

War of the Dawn

Vor der Wall, die wir kennen, gab es eine andere. Redditor Naggers123 schrieb vor 4 Jahren: „History is written by the victors. Man won the War for the Dawn, and what’s more – they started it. They grabbed their dragonglass spears, wielded their swords of fire, and breached a wall that was already there – the last line of defence put up by none other than the White Walkers themselves. But Azor Ahai struck North, and drove out the natives like the Americans driving out the Red Indians.“

Und weiter: „The First Men have invaded the native’s lands, settling cities like Hardhome, establishing clans like the Thenns and brazenly sending their ilk as far north as their bodies will let them. The greed of man has driven them away from their homes and into the Lands of Always Winter. And now the White Walkers want it back. It’s not an invasion, it’s a reclamation.“

Die White Walker wollen also zurück, was einst ihres war. Klingt verständlich.

Die Children of the Forest erschufen die White Walker als Schutz vor den Menschen, soviel wissen wir. Trotzdem schlossen die Children und die First Men vor 12 000 Jahren einen Pakt: Alles, bis auf die Wälder gehörte den First Men, Wälder und Sümpfe den Children. Wenige Tausend Jahre später nimmt die Erzählung um 8000 Platz: Die Wall wurde gegen Ende der ersten, langen Nacht erbaut, während sich White Walker, die First Men und die Children im Krieg befanden. Wurden die White Walker tatsächlich besiegt? Es stellt sich die nächste Frage: Warum sollte man eine Mauer bauen, um etwas fern zu halten, dass man bereits besiegt hat? Und warum sollte man Menschen hinter der Wall zurück lassen? Um die zeitliche Dimensionen etwas einordnen zu können: um 8000 vChr (bzw. 6000 vChr) fingen wir erst mit dem Ackerbau an, um 4000 vChr tauchten die ersten Hochkulturen auf und die ersten, so vermutet man, Schriftzeugnisse.

White Walker Construction Inc.

In diesem Fall ergäbe es tatsächlich Sinn, dass die Eiszombies(!) die Eiswand (!) selbst errichteten, als sie bemerkten, dass sie im Begriff waren zu verlieren. Um also der sicheren Vernichtung entgehen zu können oder auch der Regeneration wegen, wurden die Menschen südlich gehalten. Dies wäre verständlich und nachvollziehbar: Und als alsbald sie ausreichend Streitkräfte hätten, ginge es zurück in den Süden. Verständlich. Aber haltet ein:

Mittlerweile wissen wir, dass White Walker Menschen zur Reproduktion brauchen. Wir erinnern uns an den alten Knacker dem Gilly entwischen konnte, der jeden Bub draußen aussetzte. Wir wissen auch, dass die Wall offensichtlich dazu dient, die White Walker fern zu halten. Zusätzlich belegten die Children die Wall mit einem „Warding Spell“, der die White Walker daran hindern sollte, südlich zu gelangen. Die White Walker gaben die Wall auf. Ich weiß, es ist verwirrend und noch etwas undurchsichtig, aber lest weiter:

In der Theorie, auf die ich gestoßen bin, soll eine friedliche Übereinkunft zwischen den White Walker, den Nordmännern (Bran the Builder) und den Children of the Forest stattgefunden haben. Wenn wir annehmen, dass die White Walker nicht böse sind, sondern wie alle Kulturen, lediglich von einem Überlebenswillen getrieben sind, dann braucht es einen Kompromiss: Schwache Menschen, jetzt starke Wildlings, wurden im Norden hinter die Wall zurück gelassen, sodass sich die White Walker vermehren und ihre Kultur erhalten konnten. Die Night’s Watch übernahm die Rolle der Aufsicht, sodass diese nicht mehr in den Süden flüchtig werden konnten. Könnte das der Grund gewesen sein? Und die Children blieben nördlich mit ihren Weirwood Trees bleiben, da sie von keiner Gefahr betroffen waren.

Aber wozu überhaupt eine Wall, frägt Redditor samtarlyrules: Die Theorie ist also nicht ganz so schlüssig: Warum sollten die White Walker in den Süden und die Menschen in den Norden wollen? Wirklich aus purer menschlicher Arroganz und Idiotie? Könnten die White Walker ohne Winter, der ja, wie wir wissen, immer wieder vergehen soll, überleben? Wenn die meisten der Menschen nicht glauben, dass es nördlich der Wall irgendetwas gibt, warum sollte man dann dort hin gehen wollen? – dagegen lässt sich allerdings widersprechen, dass die Children of the Forest, die nördlich davon leben, die White Walker zum Schutz vor den Menschen erschaffen haben, ergo muss es einst einen Beweggrund gegeben haben. Anders gesehen, braucht es eine 700ff (213m) 300 Meilen (fast 500km) lange Wall um die Wildlinge daran zu hindern nach Westeros zu gelangen? Das ist eine Mauer in der Länge der Distanz von Innsbruck bis nach Wien.

Anyway, die Eiswand ist da, aus welchem Grund auch immer – aber was zum Teufel wollen die White Walker jetzt? Weil GRRM es so wollte? Weil es eine Geschichte ist, die einen mythischen, Sagenumwobenen Big Bad braucht?

Das ganze erschien mir wenig logisch, also suchte ich weiter nach Antworten, und fand diese bei NerdSoup. Ich empfehle 20 Minuten eures Lebens in das Video zu investieren. Generell macht der Channel einen sympathischen Eindruck.

Der erste Night King, war der erste geschaffene White Walker. Älter als die Night’s Watch. Man vermutet seine Erschaffung um 12 000 vor den heutigen Ereignissen. Der Night’s King, Achtung Verwechslungsgefahr, war der 13. Lord Commander der Night’s Watch und soll eine legendäre Figur um 8000 gewesen sein, die aus den Geschichtsbüchern verbannt wurde. Den Erzählungen nach, hatte er sich in eine White Walker Frau verliebt, sie geheiratet und zusammen regierten sie 13 Jahre und brachten den White Walker Menschenopfer dar. Besiegt wurde er von Joramun und Brandon the Builder.

Aber: War die Hochzeit nicht vielleicht Teil eines Paktes? Wenn dem so war, dann versuchte der selbsternannte Night’s King den Frieden zu bewahren, wurde jedoch von der Night’s Watch als Bedrohung gesehen. Erinnert uns dies an jemanden?

Wir erfragen erneut: Was ist die Motivation der White Walker?

Nachvollziehbar wird es, wenn wir uns die Idee von NerdSoup genauer ansehen:

Die White Walker haben die Wall gebaut, der Krieg ist beendet, soweit so gut. Und hier setzt der Wiederholungstäter Mensch ein, der sich zunehmend in Mance Rayder, Anführer des freien Volkes hinter der Wall, kristallisiert. Es befinden sich mittlerweile viel mehr Menschen hinter der Wall, und es gibt keine Menschenopfer mehr. Die Starks regieren nicht mehr (jetzt wieder) in Winterfell und die White Walker fühlten sich bedroht und hintergangen. Sie bereiteten sich auf eine Schlacht vor, die mit der Geburt von Daenerys und der ihrer Drachen zeitlich nahe zusammen fällt. Weil: Drachen sind Erzfeinde der White Walker.

Die Geschichte von Game of Thrones könnte darauf hinaus laufen, dass der nächste Azor Ahai erneut einen Friedenspakt schließt. Und laut NerdSoup wäre dieser jene Jon Snow, der die Brücke zwischen den White Walker (als Lyannas Sohn jemanden der um Trillionen Ecken mit den White Walker verwandt ist) und den Menschen von Westeros (Als Sohn von Rhaegar Targaryen) bildet. Und im Zuge dessen, müsste er Daenerys opfern.

Und was wollen die White Walker nun? Rache. Gerechtigkeit. Dass sich Leute an ihre Abmachung des Paktes halten. Vielleicht stimmt es ja, was die böse Zunge meinte, ist der Night King tatsächlich einer von den guten, der all die Gefallenen in seiner Armee aufnimmt ganz gleicher welcher Herkunft, ob König oder Bauer. Wer weiß.

Ich persönlich glaube nicht, dass es so ausgehen wird, sondern dass die White Walker als Big Bad weiterhin Westeros überfallen werden, aber wer weiß. Vielleicht habe ich irgendwo ein wichtiges Detail übersehen, wer weiß. Vielleicht ist alles nur ein komplettes Hirngespinst irgendwelcher Fanatiker auf Drogen, wer weiß. Wir werden es bald erfahren, oder auch nicht.

Klicktipp:

Brand the Builder

Es wird uns erzählt, dass „Brandon the Builder“ mit der Hilfe von Riesen (und den Children) vor 8000 Jahren (genannt „Age of Heroes“) die Wall konstruiert hatte und als erster King in the North in die Geschichte einging. Aber es ist eben eine Legende. Selbst GRRM sagte, dass die Person vermutlich eine mythische Figur war, die niemals existierte. Da Brandon Stark aka Three Eyed Raven mittlerweile die Fähigkeit besitzt in die Vergangenheit einzugreifen, läge es nur Nahe, dass dies auch geschieht. Irgendwie. Wenn er nicht, wie man auch vermutet, der Night King persönlich ist. Das wäre dann eine ziemlich interessante Verwirrung: Bran, der die Mauer baut um sich vor sich selbst und anderen zu schützen.

Entweder liegt es an Fans und der festgefressenen Idee des „Everything is connected!“ aber Arya Stark sagte in S01E04: „He wants to be a knight of the Kingsguard. He can’t be one now, can he?“ Und Eddard Stark: „No. But someday he could be lord of a holdfast or sit on the King’s council. Or he might raise castles, like Brandon the Builder.“ Thx Reddit. Vielleicht etwas an den Haaren herbei gezogen, nächstes Jahr wissen wir mehr.

Theorie-Quelle:

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„Game of Thrones“, Spotted S07E05

Das große Geheimnis, dass nun wirklich keines mehr ist: May I present to you, Jon (Snow) of House Targaryen, First of his Name, the Resurrected, Rightful King of the Andals, the Rhoynar and the First Men, the King in the North, The 998th Lord Commander of the Night’s Watch, Savior of the Free Folk and Slayer of the Dead, the White Wolf and Son of Ice and Fire, the Prince that was promised.

Wer den Titel nicht in Missandei’s Stimme gelesen hat, der hebe jetzt die Hand.

#Targaryen Related

  • „Remember who you are, Daenerys. The dragons know. Do you?“ sagte die Hexe Quaithe in Season 2 zu Daenerys. Und die Drachen sollten auch wieder Recht behalten. Vielleicht nicht gerade wichtig, aber interessant: Der Grund, warum es so wenig Drachencontent in der Show gibt, liegt am selben Grund, als wie, dass wir kaum mehr Direwölfe sehen: Budget und Aufwand. Hinter den Drachen stecken ca. 20 Menschen und 22 Wochen Arbeit.
  • Emilia Clarke über die Zusammenkunft von Drogon und Jon: „She sees his interaction with her dragons, and it’s an attractive quality to her.“
  • Aber haltet ein: Tyrion ist (vermutlich) ebenfalls ein Targaryen. Sind jetzt alle Targaryns? Nicht nur die Ablehnung seines Vaters, sondern auch seine Zusammenkunft mit Drogon („Don’t eat the help“) könnte darauf hindeuten. Eine andere Theorie meint, dass Jaime und Cersei Targayens sind. Die Kinder von Tywins Frau Joanna und Aerys.
  • Fun Fact: Randyl Tarly kämpfte für Daenerys Vater. Warum also jetzt dieser Wandel?
  • Interessant ist auch, dass Aryas Dagger ursprünglich Rhaegar Targaryen gehörte. Es sind die Kleinigkeiten, in denen sich das Detail versteckt. Ob das Stück zum großen Ganzen beitragen wird, wird sich zeigen:
  • Reddit, das Zeit fressende Scheusal, sagt mir folgendes, bevor Moviepilot und Buzzfeed es in Clickbait verwandeln werden: „Rhaegar married Lyanna. And Robert started a war over being friend zoned.“ Erinnert etwas an die Geschichte von Troja.

Und weiter

  • Eine Theorie möchte, dass Littlefinger ebenso einer der Faceless Men ist, wie Arya – da er ihr doch einen Schritt voraus war. Ich schätze es liegt in Littlefingers Natur einen Schritt voraus zu sein. Ich zweifle an der Theorie. Aber gut, späte Stunden und Reddit..
  • Ist Cersei wirklich schwanger? Oder war es eine gelungene Finkel um Jaime zu binden? Moviepilot hat folgende Pro und Contra: Einerseits haben Cersei und Jaime erst kürzlich kopuliert und der creepige Qyburn gab ihr eine Art Medizin(?). Dagegen spräche: Sie lüge gerne und auch die Prophezeiung stimme dann nicht mehr. Viel wichtiger: Sie braucht Jaime. Nikolaj Coster-Waldau sagt dazu folgendes: „There’s that little tiny moment where he thinks, ‘Is this possible? Could I be allowed to be the father?’ Because he’s never really been allowed to be a father. He had that moment with Myrcella, the briefest of moments of feeling open about it, and now she’s telling him that it won’t be a secret. And so he’s happy for maybe a millisecond before she goes ahead and ruins it by saying, ‘And don’t ever betray me again.’ Suddenly, he’s like, ‘Oh, that’s right. It’s Darth Vader. I forgot that I’ve been fucking Darth Vader.'“
  • Jemand stellte sich die Frage: Wird Samwell Lord von Horn Hill (welches gerade seine Schwester besitzt) oder muss er in Einsamkeit zurück an die Wall? Stellt sich die Frage, ob es nach Season 8 noch eine Wall gibt..
  • Bran, the Night King? Es funktioniert, wenn Bran erneut durch die Zeit zurück reist/warged, sozusagen, und versucht die Children davon abzuhalten, Dragonglass in den ersten Menschen (also ihn) zu rammen, um den Night King und folgend die White Walker zu erschaffen. Als Bran in Season 6 sagte, vor wem sie sich beschützen, sagten die diese: „You“ – und man ging davon aus, dass sie die Menschheit meinten, aber was, wenn sie Bran direkt ansprachen? Weiter: Der Night King könnte Bran für immer in diesem Körper gefangen halten (wie sein Meister meinte, passiere es leicht, dass man sich in der Vergangenheit verliert) und es müssten Jahrtausende vergehen, bis er auf sein eigenes Ich zurück trifft – und hätte sich bis zu diesem Zeitpunkt wohl komplett verloren. Dies könnte erklären, warum der Night King weiß, wohin er gehen muss und was zu tun ist. Wir wissen auch, dass Bran vom Night King berührt wurde – und daher diese (gefährliche) Verbindung besteht.
  • Das Wasser in Westeros muss besonders sein: Niemand ertrinkt. Weder Bronn noch Jaime in ihren schweren Eisenrüstungen gehen unter. Unser eines hätte schon Probleme sich mit einer Winterjacke sich über Wasser zu halten. Klickt auf den Link um zu sehen, wie es im Real Life hätte aussehen müssen.
  • Auch nett: Jon mag zwar nicht der Azor Ahai sein, dafür aber „the Lightbringer„. Wie? Die Theorie geht davon aus, dass Rhaegar bereits der Auserwählte war und den Lightbringer beim dritten Anlauf kreierte. Jon war Rhaegars drittes Kind, und seine Mutter starb kurz darauf hin. Als weiteren Beweis führt Redditor luxurysedan3030 an, dass Jon selbst sagte: „I am the SWORD in the darkness. I am the watcher on the walls. I am the fire that burns against the cold, the LIGHT that BRINGS the dawn, the horn that wakes the sleepers, the shield that guards the realms of men.“ Weit hergeholt? Stimmig? Verständlich?

Spoiler: Daenerys und ihr Drache attackieren King’s Landing! Die Vorlage für dieses göttliche Gif findet sich auf Emilia Clarks IG.

Oder besser so?

#IKEA-Gate

Eastwatch

Wenn nur mehr acht Episoden übrig sind, geht die Reise etwas schneller: Es trafen sich Tyrion und Jaime, Jorah und Daenerys, Ser Davos und Gendry, Gendry und Jon, Jon und The Hound, Tormund und Jorah. Stellt sich nur die Frage: Wer wird an der Eastwatch überleben? Und wie wird das ganze ausgehen?

  • Wird Jorah als Beweis, dass die White Walker existieren, als Wight mit Nachhause gebracht? Irgendjemand muss sterben.
  • Oder trifft es The Hound, der zombifiziert gegen seinen ebenso untoten Bruder antritt? Sehen wir doch noch einen Cleganebowl?
  • Und was macht Gendry hier? Dragonglass schmieden? Arya verführen?

Speeking of which: Warum kehrte Gendry zurück?

  • Dragonglas? Ergäbe Sinn und macht tatsächlich Sinn – vor allem auch, da sein Meister die Kunst Dragonglass zu schmieden beherrschte. Und da er nun bei Team Targaryen spielt, die das notwendige Drachenfeuer besitzen um Valerian Steele zu schmieden, liegt es eigentlich offen auf der Hand. In diesem Falle käme es vermutlich wieder zu einer Reunion mit der roten Hexe. I see bad things coming.
  • Möchte er den Thron? Immerhin ist er ein Baratheon und wie wir bei jedem Opening sehen, ist noch immer das Siegel der Baratheons in King’s Landing zu sehen. Aber eher unwahrscheinlich.
  • Nachdem in Season 7 soviele Anspielungen auf Season 1 gefallen sind, könnte dies eine weitere sein: Er schwingt die Axt. Aber eher unwahrscheinlich.

Ship Ship Ahoy!?

  • Aber ein interessanter Nebeneffekt wird vergessen. Natürlich wollen wir nicht, dass Arya Stark das Heimchen am Herd wird, trotzdem lässt sich eine gewisse Spannung damals (Season 2) nicht leugnen, und als Arya versuchte ihn zurück zu halten mit den Worten „you can have a home here“, meinte sie eigentlich folgendes, Zitat Maisie Williams: „At first I read it as „You can come to Winterfell, I’ll show you how everything goes, and you can come and sit at the table with us.“ I thought it would be a bit like Theon. But when I was doing the scene, [director] Alex Graves said „When you say that last line, ‚I can be your family,‘ say it like ‚I love you.'“ And that’s the take that they used.“
  • Aber Joe Dempsie sieht das anders: „I think it’s implied in the books that there might be a romantic element to the relationship, and in the books I think the characters are significantly closer in age. I know from my personal experience, when we were filming the earlier seasons and people would ask about that and talk about that, I would feel slightly uncomfortable. I’m acting alongside a child here. I was a 25-year-old man.“ Und was ist mit Jorah und Daenerys?
    Und weiter: „As a result of the difference in age, I think one of the roles Gendry played in Arya’s story was as him being an older guy who sort of awakens certain feelings in Arya for the first time as she’s becoming a young woman. There’s that scene in season two where I’m forging a sword — fairly inexplicably without a shirt on — and I think the idea was to convey the idea of Arya experiencing feelings she’s never felt before. Everyone’s had that at some point. Whether that means Gendry has a place in Arya’s heart or vice versa, I have no idea. I think there’s almost a sibling element, too. At that point in the story, Gendry really reminded her of her brothers and of home. That was the comfort with him. But it could go a number of ways. It would just be nice if they met again, wouldn’t it? It’s a pairing you wouldn’t want to mess with.“
  • Ein (anderes) Interview mit Joe Dempsie über seine Rückkehr als Gendry (der immer noch ab und an an Arya denkt) und alles andere, findet sich hier.

Werden wir unsere Romanze noch bekommen – und viel wichtiger: Wollen wir das für Arya? Will Arya das? Wie dem auch sei: Mit Lichtschwertern sieht alles gleich viel besser aus.

 

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„The Walking Dead“, S06E16

Du meine Güte, ernsthaft? Wer soll TWD denn jetzt noch ernst nehmen? Erneut ein Cliffhanger? Ein interessanter Thread hierzu auf Reddit („fuck you twd“). Lohnt sich :D

Vergesst das Review hier, klickt den Link.

Zugegeben, die letzten paar Sekunden fieberte ich mit, meine Hände wurden feucht, ich zupfte an meinen Haarspitzen und starrte gebannt auf den Monitor – auch wenn Super-BadAss-Villain-Negan eine Spur zu schlacksig und via Lederjacke in seiner Gesamtgestalt etwas an die Homoerotik der 1980er erinnerte. Oder zumindest einer Parodie darauf. Oder so. Ich stellte ihn mir „mächtiger“ vor, in Gestalt und Wirken. Aber vielleicht täusche ich mich und die wahre Brutalität kommt noch zum Vorschein. Das Gesicht fand ich sympathisch. Schade, dass er jemanden den Kopf zertrümmern musste. Was gäbe seine Gestalt für eine herrliche Liebeskomödie her! Der kleine Serienkiller Coooral dessen Auge an Rick verfüttert wird, das war nett.

Also gut. Carol und das reitende Gewissen fanden offensichtlich neue, mit Speer bewaffnete und berittene Freunde. Soweit, so gut. Bis auf die Tatsache, dass Carols fast-Mörder das Tier lange bevor das Gewissen ihn stellte, hören hätte müssen. Es gibt also noch ein Hintertürchen für Rick und seine Gruppe, die nun Negans Untertanen sein sollen, um die Macht wieder an sich zu reißen. Und natürlich gibt es noch die Dorfbewohner. Arme Dorfbewohner. Also wird das ganze vermutlich so weitergehen: Rick muss das „Angebot“ annehmen und die berittene Belegschaft hilft den „walkies“ aus der Misere. So oder so.

Das war also Season 6, ein unfassbar langwieriger Trailer für Season 7, die nun hoffentlich etwas an Gestalt gewinnen wird. Meine Güte, bin ich gelangweilt von dieser Serie. Ich entschuldige mich für das sinnlose Review und blicke voller Hoffnung in Richtung Game of Thrones (Team Arya und Team Daenerys).

Gute Nacht.

Update am folgenden Morgen:

Weil ich eben über ein Review von Nerdbastards stolperte und meinen drei Lesern nicht vorbehalten möchte: Was, wenn Maggie ihr Kind verliert – es also in ihrem Leib stirbt – dann wird dieses zu einem Zombie, der sie dann von innen her auffrisst bzw. sie schon infiziert hat? Arme Maggie.

Laut diversen Artikeln soll es übrigens Glenn erwischt haben, Comics und so. Und ja verdammt, ich werde vermutlich im Oktober weiter schauen. Dammit.

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