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„Gotham“, S03E21 und S03E22

Beinahe, aber auch nur fast beinahe rechtzeitig zum Start der neuen Season – folgt ein Rückblick auf das Season-Finale der dritten Season von Gotham. Nur 7x scrollen bis zum Ende!

Gotham is burning! Gotham has fallen!

Wir erinnern uns, der Penguin tötete einst Fish, Strange brachte sie als „Subject 13“ wieder zurück und diese schnappte sich den Penguin wieder. Die Bombe mit dem Virus, dass alle verrückt werden lässt, wurde übrigens gezündet.

Alte Frauen werden wahnsinnig, Feuer zischt an jeder Straßenecke, es herrscht Ausnahmezustand. Die GCPD sind im Volleinsatz. Jim, der sich in der letzten Episode zwecks Überleben das Virus injizieren musste, hat Stimmen wie Ausbrüche mehr oder weniger unter Kontrolle. Bald finden wir heraus, dass Strange (zur Absicherung des Court or Owls für etwaige Missgeschicke) auch ein Antiserum entwickelt hatte und dank dem schlauen Fuchs wissen wir auch, dass das veränderte Virus von Strange schneller greift als jenes vom verrückten Hutmacher.

Akt I: Introduction

Während die Stadt brennt, sieht Barbara die Chance zur Machtergreifung, mit oder ohne des Riddlers Hilfe, dessen einziges Ziel es ist, den Penguin zu töten. Lee, die sich das Virus selbst injiziert hatte, freut sich für Jim: „Listen to the wispers!“ Und diese sagen: „Kill her!“ Und Jim: „That’s not who I am!“ Doch! Und Lee: „You like hunting people, killing people“ – „Kill her!“ Auch Doctor Strange freut sich, dass Jim vom Virus befallen ist. „It’s taking all my powers not to kill you!“ knurrt dieser.

Bruce, der unter dem Einfluss des Courts steht, wird derweil von der GCPD überwacht und Alfred, der treue Butler, ist sich sicher, dass es nur jemanden braucht, der ihn daran erinnert wer er ist und versucht ihm gut zu zureden. Klein-Batman aber glaubt ihm nicht, denn Alfred hatte den Zen-Meister, den einzig wahren Freund den er je hatte, getötet. Wir erinnern uns, Bruce, dessen Schmerz an den Tod seiner Eltern durch Gehirnwäsche ausgelöscht wurde, soll die „perfekte“ Waffe sein. Alfred ist verzweifelt. „I love you Master Bruce“ sagt er, „there is no life or love without pain!“. „I would do anything for you“ und „you must find love again! Come back to me Master Bruce!“ und Bruce weint fast.

Draußen bricht Chaos aus und ein Polizist der GCPD ist infiziert. Wahllos greift er Leute an. Alfred muss gehen und Bruce ist gebrochen. Alfred versucht den Wahnsinnigen zu überwältigen, bis ihn Lucius Fox (der viel zu wenig Screentime hat) niederschlägt. Als er nach Bruce sieht, ist dieser weg.

Akt II: Army of Freaks

Fish und ihr Schützling, der Penguin, hatten sich wieder versöhnt und gemeinsam werden sie Gotham zu neuem Glanze verhelfen. Eine Stadt, in der die Freaks das sagen haben und Hugo Strange soll dabei helfen. Falsch. Wenn er ihnen helfe das Anti-Serum zu finden, benötigen sie ihn vermutlich nicht mehr. Der Penguin erinnert Strange an seine täglichen Qualen und Torturen. Zu therapeutischen Zwecken! kontert Strange. Oswald vergleicht die Methode, als würde man einem einem Lava ins Hirn schütten. Welch Glück, dass er die seltsame Vorrichtung (mit der einst der Penguin grausam gequält wurde) bei sich hat. Er setzt das Ding dem Doctor auf, dieser bettelt und fleht um Gnade. Der Penguin sagt: „I know, but just not yet!“ Um es mit Barnes Worten zu sagen: Justice is served.

Währenddessen versucht Butch Thabita davon zu überzeugen Barbara zu töten, da sie beide nur mehr wie Dreck behandle. Aber Tabs will Babs nicht hintergehen. Lee gesellt sich zur Runde und sucht ebenfalls nach Barbara, nennt Butch „Shoeshine Boy“ und schlägt ihm ein Glas über den Kopf.

Strange bringt Fish und die Army of Freaks in ein Labor, entwendet aus einem Safe ein paar Reagenzgläser mit blauer Flüssigkeit, welche ausreichend sei, um alle Menschen in Gotham wieder zu heilen. „You and I will rule this city together“ sagt Fish zu Oswald, der sich zuvor noch dem Riddler entledigen muss. Kurz darauf tritt Jim auf, ersticht Fish und das Anti-Serum fällt zu Boden und zerbricht. Gotham und Safety-Logik werden keine Freunde mehr.

Fish zum Penguin: „Listen to me. Make the city ours!“ Fish ab. Aber wir wissen, niemand stirbt in Gotham, besonders nicht nach diesem Auftritt. Alle sind in Trauer: Der Penguin, Jim und sogar Strange. Der Penguin greift Jim an: „People call me a monster, but you Jim Gordon, you are the Monster!“ – „You’re right, I AM THE MONSTER!“ ruft Jim und Harvey schlägt ihn nieder. Der Penguin ist gerettet. Kann Strange nochmal ein Serum machen? Ja. Aber dazu braucht er den verrückten Hutmacher.

Akt III: Batbruce, I

Bruce findet seinen Weg zu einer roten Tür, auf der ein roter Drache gezeichnet ist. „Fulfill your destiny“ – Er geht den Gang hinunter und trifft auf die Kamikaze-Gestalten. Alfred folgt ihm, während Fox Harvey wissen lässt wo sie sind. Bruce geht den Gestalten nach. Eine Stimme meldet sich: Der Court ist zerstört und Gotham brennt. Und Bruce ist da. „Find the Demons and complete the training“. Es ist Ra’s Al Ghul, DC Fans dürfte er als einstiger Mentor Bruce Waynes bekannt sein. Aber, Ra’s Al Ghul gibt ihm eine zweite Chance, nachdem er schon einmal versagte.

Alfred wird herein geführt: „This man is your past, Bruce, embrace your future!“ Bruce muss ihn töten, und zögert. Er kann nicht. Der Blick ist gequält. „Fulfill your destiny!“ Er nimmt das Schwert. „He is wrong“ sagt Alfred, sein Schicksal ist es Bruce Wayne zu sein! „Remember how much I love you!“ Und Alfred erzählt die Geschichte, wie er Bruce zum ersten mal in seinen Armen hielt und beschlossen hatte, er würde alles für ihn tun, auch sterben. Wenn es das ist, was er tun muss. Und Bruce sticht zu. OMG!! Das Schwert durchbohrt Alfreds Körper. Blut quillt aus seinem Mund. Plötzlich wird Bruce von nebliger Sicht überwältigt und alsbald realisiert er, was er eben getan hatte.

Ra’s Al Ghul lacht, aber der Bann ist gebrochen. Er schreit: „You don’t control me anymore! I will never be your heir!“ Aber Ra’s Al Ghul will, dass er der „knight in the darkness“ wird. „I will never follow you!“ Und er nimmt das Wasser. Er bringt es Alfred und leert es auf die Wunde, die sich kurz darauf schließt – Woher wusste Bruce das? Egal, Alfred lebt! Die Wunde schließt sich! Ob sich die inneren Wunden auch geschlossen haben oder er innerlich verblutet? Egal, Bruce hat ihn gerettet!

Akt IV: A Deal

Jim besitzt noch immer ein Klapptelefon. Lee packt ihre Sachen, sie möchte Gotham verlassen und will, dass er mit geht. Jetzt können sie beinander sein, ohne Geheimnisse, und nach all dem was sie durchgemacht hatten, verdienen sie nicht ein wenig Glück?

Lee: „I want you with me. The real you! Tell me you stop fighing it. Tell me, I won’t lose you again, tell me you’ll be there.“
Jim: „I’ll be there.“

Währenddessen beraten und Tabitha und Butch immer noch, ob sie Barbara töten sollen, während Jim den Riddler anruft und einen Deal für den verrückten Hutmacher vorschlägt. Edward verschwindet alsbald mit diesem und sie treffen sich alle am vereinbarten Ort. Jim hat den Penguin dabei, dieser bezeichnet Ed als Soziopath und Harvey zeigt Güte, er nimmt ihm die Handschellen ab. „You can’t do this!“ ruft der Penguin noch. „He can not be trusted!“

Der Riddler erscheint mit dem Hutmacher und trägt den grünen Anzug: „Your death at my hands was inevebtale.“ Um des Hutmachers Hals hängt eine Granate und dieser freut sich nach wie vor, dass Jim den Virus hat. Offenbar sind alle davon begeistert.

Barb tritt auf und der Riddler wirft ihr die Granate entgegen. Oswald flieht, Edward eilt hinter her, Oswald lauert ihm auf und schlägt ihn nieder. Der verrückte Hutmacher befindet sich bei Jim. „Give in to the darkness!“ und Jim weiß nicht, wie lange er den Virus noch bekämpfen kann, bis er bemerkt: Sie brauchen den Hutmacher nicht als ganzes, lediglich sein Blut. Er nimmt ein Glasgefäß und lässt den Armen bluten. Yes! Nice move.

Akt V: Nygmobblepot

Der Riddler befindet sich geknebelt im Auto, Oswald fährt. Wohin er ihn bringt? „I don’t know, I’m sort of improvising here“ – Aber er bringt ihn zum Pier. Wo einst Nygma ihn erschossen hatte.

„You will always fail!“ sagt der Riddler, „Your emotions drive you. Hate. Anger. Fear… Love.“ – „Shut up!“ ruft der Penguin. Aber der Riddler fährt fort: „You’re a spoiled child.“

The Riddler: „You wanna know why I could never love someone like you, Oswald? Because you are a spoiled child who throws a tantrum he doesn’t get what he wants. Especially when what he wants doesn’t want him back.“

Wir erinnern uns, dass der Riddler nicht wenige Folgen zuvor jene Leute ermordete, die dessen Rätsel nicht in der exakt von ihm gewollten Weise beantworteten. Welch perfektes Paar!

Sie stehen am Pier. Edward hatte es geschafft sich zu befreien. „This feels really great“ sagt der Riddler und freut sich, dass er den Penguin bald ein zweites mal umbringen kann. „Glad I could help“ sagt Oswald. Irgendwelche letzten Worte? „I’m fine for now“ sagt der Penguin ruhig. „I’m going to kill you Oswald, there is no later. If you have something to say. NOW is the time“ – „Truely noted“ – „I’m not letting you ruing this for me. You don’t have anything to say, but I do: Goodbye Oswald.“

Ed zögert, die Hand mit der gezückten Waffe zittert. Er kämpft mit sich. Es gibt nur einen Ausweg aus der Misere. NEIN! Tu es nicht! „Goodbye Oswald.“ Er drückt ab. Aber die Waffe ist leer. Der Penguin greift in seine Hosentasche und holt die Kugeln heraus, die er zuvor entfernt hatte. Er lächelt: „I removed the bullets when you were knocked out, right before I called them.“

Er wusste, dass es so kommen würde? Dass er ihn hier her bringen würde? Und der Pin? Mit dem er sich die Handschellen aufmachte? „I thought it should be personal“ sagt Oswald, es war der Pin seiner Krawatte. Und der Riddler realisiert: „You were just trying to make me think I had the upper hand?“ Und der Penguin lacht.

The Penguin: „I know you Ed. I may be driven by my emotions. But you are driven by something much more predictable: A desperate compulsive need to complete what you started in exacting fashion.“

Und warum hat er ihn nicht getötet?

The Penguin: „You were the one time I let love weaken me. And I want you arround as a constant reminder, that I never make that mistake again.“

Mr Freeze friert den Riddler auf des Penguins Geheiß ein.

Akt VI: The End of Butch, Babs and Tabs

Babs stopft Geld in eine Tasche. Der Plan ist, sich beim Safehouse zu treffen. Butch will nicht mehr warten: „She broke every promise!“ und Tabitha stimmt zu. Aber wenn sie sie töten, dann gemeinsam. Sie küssen sich. Kurz darauf steht Barb mit gezogener Waffe hinter Butch. Hätten sie wirklich geglaubt, sie habe es nicht mitbekommen? All das Flüstern und das über Wochen! Butch versichert ihr, das Tabby nichts damit zu tun hatte und provoziert sie. „All your tough talk, you miss her, her loyality, her strengh, she made you better and you know it“ und wofür hat sie sie geopfert? „for beeing a queen for one day?“ Plötzlich fällt Butch tot um. Barb hatte geschossen.

Tabitha, die sich im Safehouse befindet, ruft nach Butch. Barb steht hinter ihr und frägt: „Was killing Nygma so import to you?“ (Ed hatte ihr die Hand abgeschlagen und Butch gefoltert, weil er geglaubt hatte, die beiden hätten Isabella getötet) – „Did you kill Butch?“ frägt sie. Eine Schachtel auf dem Tisch enthüllt seine Hand. Barbara gibt zu, dass sie vielleicht nicht die beste Freundin sei und vielleicht könnten sie darüber hinweg sehen. „Did you kill Butch?“ – „Yes. It’s not like you gave me a choice“ antwortet sie. Fight! Tabitha drückt Barb gegen die Wand, sie küssen sich. Sie schnappt ihren Ohring und kratzt Tabitha, die Barb sogleich durch Zufall elektrisiert. Die Produzenten haben bereits angekündigt, dass Babs sich weiter entwickeln wird (Barbara Queen, zu Mad Babs zu Harley Quinn, Pokémon Typ: Madness. Specialty: Killing with Rage). Gegen Ende liegt sie tot da.

Akt VII: Batbruce, II

Alfred wird ins Krankenhaus gebracht. Die Beziehung zum Verwundeten? „We’re family.“ Während Bruce wartet, taucht die Katze auf. Wird Alfred wieder okay sein? Frägt sie und Bruce antwortet schroff: „Go home Selina.“ Sie erkundigt sich danach was passierte, aber Bruce lässt sie nicht so einfach wieder zurück in sein Leben, er braucht ihr Mitleid nicht und sie würde ja doch nicht verstehen. Sie braucht niemanden, außer sich selbst. Bruce‘ Worte schmerzen sie. „It called surviving.“ antwortet sie. „At least I know who I am.“ Sie geht. Und überhaupt, beginnt Bruce von neuem, was tut sie hier? Sie schert sich einen Dreck um Alfred oder gar ihn. Nein, sie mache sich wirklich Sorgen und wirft Bruce entgegen, dass sie geglaubt hätte, er kenne sie besser. „Have a nice life“ sagt sie und verlässt in Catsuit und Absätzen das Krankenhaus.

Bruce harrt derweil bei Alfred aus und beweint dessen Zustand. Unter Tränen sagt er, er müsse kämpfen und er wisse nicht, was er ohne ihn tun soll. Plötzlich wacht Alfred auf. Alles ist wieder in Ordnung. Es war ja nicht seine Schuld. „I don’t know who I am“ sagt Bruce. Und Alfred, gänzlich aufgehend in der adaptierten Vaterrolle: „You’re a man now. You gotta find your own path.“ Und dabei kann er ihm nicht helfen. Er soll etwas finden, was ihm wirklich etwas bedeutet und es beschützen. Und wenn er es gefunden hat, wird er niemals mehr verloren sein.

Akt VII: This is the end

Mittlerweile gibt es ein Antiserum, das Tetch-Blut war in Ordnung. Sicherlich nicht steril, was aber angesichts der Lage kein Problem sein dürfe. Eine Dosis gibt es schon, aber er braucht zwei. Jim will zu Lee und nimmt eine mit.

„You still fighting it“ sagt sie und bemerkt die kleine Nadel mit dem Serum in seiner Hand, „I can help you!“ Und er versucht ihr das Serum zu geben, aber sie entgegnet: „I want you. And all your darkness. Give in. Give in to your darkness to be free“ und sie küsst ihn. Er lässt es fallen. Kurz darauf befinden sie sich auf dem Weg zum Zug, Harvey eilt hinter her. Er und Lee gehören zusammen, „This is who I am!“ schreit Jim ihn an und Harvey: „THIS is who you are!“ und drückt ihm die Polizeimarke in die Hand. Er sei der beste Cop und der beste Freund, den er je gehabt hatte, „and if you love Lee, go save her.“ Spiele die Geschichte nicht in Gotham, wo alles düster und grausam und regnerisch und neblig ist, könnte man meinen, es handle sich um eine spanische Telenovela. Soviel Drama.

Die Marke, die Harvey ihm gab beinhaltet zwei Dosen. Er küsst sie und gibt ihr und sich das Serum. Als er erwacht ist sie weg und ein Brief liegt neben ihm. Sie verlässt Gotham, wieder einmal.

Akt VIII: Batman Begins!

Es ist Nacht. Gotham ist düster und über den Dächern raucht es. Die Straßen sind neblig und voller Gefahren. Eine Familie wird angegriffen. Das Mädchen (Achtung Spoiler!?) neigt sich zur Mutter, der Vater möchte dem Angreifer Geld geben. Plöltzlich wird er niedergeschlagen und flieht. Eine schwarz vermummte Gestalt klettert die Hauswand empor und wacht über den Dächern. Es ist Bruce Wayne der unter einer Maske die Bösen, Niederträchtigen, Schurken und Ganoven zur Strecke bringt. Es ist Batman!

Reddit spricht von einem Ende in Tim Burton’scher Tradition.

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„Game of Thrones“, S07E07

„The Dragon and the Wolf“ leitet das Ende der 7. Season ein, und bevor vermutlich 2019 die letzte Season anlaufen wird, heißt es warten, warten und nochmal warten. Laut Nikolaj Coster-Waldau sollen die Dreharbeiten im Oktober 2017 beginnen, hoffentlich fern ab von Stalkern, Spionen und Spielverderbern. Sämtliche Scripts die gerade im Umlauf sind halte ich für Fake. Sollten Mitte April erneute Spoiler auftreten, rate ich zur Vorsicht.

„The Dragon and the Wolf“

Auch in dieser Folge trafen viele Charaktere aufeinander, die sich seit langem nicht mehr gesehen hatten. Die „most anticipated scene ever“ wurde so nüchtern wie notwendig gehalten, und ich wäre enttäuscht gewesen, hätte man sie ganz weg gelassen oder nur angedeutet. Aber es war absehbar. Es war die einzig logische Konsequenz – von Anfang an. Das einzige, was noch tatsächlich an „Game of Thrones Season 1-4″ erinnerte.

Trotz alledem stellen wir uns immer noch die Frage: Wo ist Ghost?

Credits: myjeneral

King’s Landing Get Together

Fast an ein besorgtes Elternpaar erinnernd, sprechen Brienne und the Hound über Arya. Brienne fühlte sich etwas schuldig, hätte sie den Hound fast getötet, als sie sich – wer die Verantwortung über Arya bekommt – duellierten. Und Arya rannte weg. Der Hound frägt, wenn Arya in Winterfell ist, und Brienne hier, wer beschützt sie dann? Ich bin sehr auf ihr Wiedersehen in Season 8 gespannt. Spin-Off!

Brienne trifft Jaime wieder und ist sichtlich berührt. Sie hat nicht viele Männer zur Auswahl: Eben genannter, der seine Schwester begattet, oder Tormund, der sich damit brüstet mit einem Bär kopuliert zu haben. Eine in der Tat schwierige Entscheidung. Tyrion, Podrick und Bronn treffen seit Blackwater wieder aufeinander und Tyrion wiederholt das Angebot an Bronn, aber dieser bleibt bei den Lannisters.

Das Zusammentreffen ist weniger nett und sympathisch als es noch in „Eastwatch“ war. Die Anwesenden stehen unter Spannung, Queen Cersei und das Abkommen das geschlossen werden soll, mag mehr auf die Gemüter drücken, als das Fangen eines Wight. Mad Queen Cersei > Night King.

Und zu guter Letzt trifft Sandor Clegane auf seinen Bruder, den Zombie Mountain. Nein, sie werden sich noch nicht gegenseitig töten, aber bald. Cleganebowl confirmed.

The Hound: „That’s not how it ends for you, brother. You know who’s coming for you. You’ve always known.“

Daenerys, die nicht mit den anderen nach King’s Landing segelte, sondern auf ihrem Drachen anfliegt – Rhaegal geht es übrigens gut, er fliegt vergnügt mit Drogon am Firmament – bietet einen imposanten Auftritt. Nicht weniger hätten wir von ihr erwartet. Vor den Toren stehen zwei ungleiche Armeen bereit.

Nach Eurons Unterbrechung ergreift Tyrion das Wort. The Hound bringt den Wight. Aber die Kiste bleibt still. Er stößt die Kiste um und heraus poltert ein Zombie. Er stürmt direkt auf Cersei zu, die tatsächlich fast in Panik gerät. Daenerys beobachtet sie, und ich hatte etwas Mitleid mit dem armen Ding, so fern von der Heimat, ganz allein, an einer Kette hängend und zur bloßen Abschreckung entführt.

The Hound schlägt ihn entzwei und der Torso robbt sich dem Publikum entgegen. Er schlägt ihm die Hand ab und Qyburn stiehlt sich mit wissenschaftlicher Neugier zu dieser hin. Am liebsten hätte er sie eingesteckt, reicht sie dann aber (etwas enttäuscht) an Jon weiter und die Demonstration beginnt: Man kann sie mit Feuer, oder Dragonglass zerstören.

Soweit so gut. Cersei ist bereit den Krieg auszusetzen, sofern Jon sich für keine der beiden Seiten entscheidet und im Norden bleibt. Jon Snow ist und bleibt Jon Snow, ein ehrlicher Mann, der Sohn seines Vaters Ned Stark und entgegen der Hoffnung aller anderer, kann er nur einer Königin die Treue schwören die er einzuhalten vermag, und diese ist Queen Daenerys. Tyrion wusste offenbar noch nichts davon.

Cersei steht auf und verlässt die Ruine in der früher Drachen gehalten wurden. Arme Drachen, wer denkt sich sowas aus? Tyrion folgt ihr, während Daenerys und Jon über dem Schädel eines winzigen Drachens über die weitere Vorgehensweise flirten. Alsbald kehrt Tyrion mit Cersei zurück und sie verspricht nicht nur Waffenstillstand, sondern auch Hilfe.

Queen Cersei goes full mad

Wer hätte gedacht, dass es so enden würde. Tyrion eilte der Queen of King’s Landing nach, ein emotionaler Schlagabtausch beider Parteien folgt und es wirkt beinahe so, als sei Cersei tatsächlich etwas in ihrem Leben wichtig: Ihr ungeborenes Kind.

Von Wegen. Als Jaime sich mit den Kommandanten der Armee bespricht, belächelt sie ihren Bruder, den sie schon immer für den dümmsten aller Lannisters gehalten hatte. Man mag von Cersei halten was man will, aber sie ist klug. Was soll die Lannister Armee ausrichten, wenn zwei Drachen (wo ist übrigens der dritte?), die Unsullied (immer noch stattlich an der Zahl) und Dothraki im Feld sind? Außerdem können die Kreaturen mit Feuer getötet werden.

Jaime ist eine geschlagene Seele. Ein Ritter, der den Unsinn seiner Schwester erkennt und Daenerys und Jon Glauben schenkt. Er weiß, dass es um Leben oder Tod geht.

Aber Cersei kümmert das nicht. Sie beruft sich auf die Söldner der Golden Company (werden wir Daario wieder sehen?) und die Iron Bank. Während er Ritter gespielt hatte, hatte sie gelauscht und gelernt. Euron, der zuvor noch aufgestanden, und überzeugend erschrocken gewesen war, sich versicherte, dass diese Kreaturen nicht schwimmen können und Daenerys nahe legte, dass auch sie sich auf ihre Insel zurück ziehen soll, sei auf dem Weg nach Essos um eben diese 20 000 Sölder nach Westeros zu bringen.

Jaimes Herz bricht, seine Schwester – die wusste, dass er diesen Plan nie gebilligt hätte – hatte ihn hintergangen und er muss wohl vollends anerkennen, dass Cersei komplett wahnsinnig geworden ist.

„No one walks away from me“ sagte Cersei und ist kurz davor Jaime zu töten, tut sie aber nicht. Er geht. Es schneit über King’s Landing und er reitet, vermutlich, nach Norden.

Well played Cersei?

The North Remembers

Sansa: „You stand accused of murder and treason. How do you answer….. Lord Baelish?“
Lord Baelish: „None of you were there to see what happened, none of you knows the truth.“
Bran: „You held a knife to his throat. You said „I did warn you not to trust me.““

Ich hatte also Recht und Aryas Plan war vielschichtiger als man von außen hätte erahnen können und wir unterschätzten Sansa, die ihrem Namen als Lady von Winterfell alle Ehre machte. Und dabei hatten wir die Antwort eigentlich schon seit Beginn vor unserer Nase:

Sansa: „When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.“

Winterfell scheint für dieses eine mal noch sicher. Ob Arya sein Gesicht genommen hat?

Aber viel wichtiger, wenn auch etwas irritierend: Viele Erinnerungen an Ned Stark, aber keine an ihre Mutter. Warum?

A Song of Ice and Fire

Ja, es hatte einen Grund warum die Szene zwischen Missandei und Grey Worm um soviel intimer und wärmer war, als jene von Jon und Daenerys, die zeitgleich von Tyrions besorgten Blicken unterbrochen wird. Ohne einen romantischen Kuss voraus zu schicken, ohne schüchternes annähern à la Outlander, wird eingefangen, was es einzufangen gilt: Tabubruch. Nackt liegen sie da und binnen wenigen Minuten beginnt es. Begleitet von Brans Stimme der einem erzählt: Es ist Aegon Targaryen – „rightful heir of the throne.“ Und nicht mehr. Alles andere wächst auf heuchlerischer Doppelmoral. Bran sagte nicht: „It’s wrong“ oder „Oh no, they are related!“ sondern lediglich, dass Daenerys nicht die rechtmäßige Erbin des Thrones ist. Und interessiert Jon der Thron? Es interessierte ihn nicht einmal Lord of Winterfell zu sein, warum sollte er nun König sein wollen? Aber ja, es wäre nicht bittersüß, wenn Daenerys nicht mit dieser Art der Thronfolge brechen wollte.

Natürlich hatte ich meine Freude an der Szene, natürlich fand ich sie trotz der kurzen Darstellung anmutend und nett. Und trotz all dem Tam Tam um den Inzest sollte man sich in Erinnerung rufen, dass es Drachen gibt, und Zombies und Magie, und Königshäuser diese Praktik seit Menschen Gedenken betrieben hatten – selbst die Eltern von Ned Stark waren Cousinen. Zugegeben, Daenerys und Jons DNA liegen näher zusammen als wie bei gewöhnlichen Cousinen..

Aegon Targaryen

Werden wir uns an den Namen gewöhnen können? Rhaegar musste tatsächlich besessen sein von der Prophezeiung des Azor Ahai, warum sonst sollte er zwei Kinder nach Aegon, the Conqueror, benennen? Samwell, der sich mit Gillys Fund krönte, sollte sowieso eine fette Kopfnuss bekommen. Immerhin wird die Annahme bestätigt, dass der Maester ihm die zu kopierenden Bücher nicht nur zum Spaß gegeben hatte, sondern vermutlich tatsächlich wollte, dass Sam etwas findet? Und natürlich hatte Bran für Samwell die bisher emotionslastigste Regung. Nicht für seine Schwestern, aber für Samwell, der ihn hinter die Wall gebracht hatte.

Damit endet die 7. Season. Das Warten beginnt und Winter kommt bald, auch bei uns.

Vielleicht sind diesmal etwas zu viele Memes in den Beitrag geraten, aber eines noch:

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„The Walking Dead“, S07E15 und S07E16

Seasonfinale! Spät aber doch. Was mir von den beiden Folgen noch stark in Erinnerung geblieben ist, ist die Musik. Die teilweise an die 1980er erinnernden Instrumentalstücke, die so gänzlich surreal und so .. entfernt und distanziert wirkten.

Oceanside

Es kam wie es kommen musste und Tara hatte das Versteck der Frauen von Oceanside preisgegeben. Erwartungsgemäß fühlte sie sich schlecht. Zurecht. Binnen kürzester Zeit erreicht eine Gruppe das Lager und Tara hatte sich im Haus versteckt. Offenbar ohne Probleme. Cindy (meine Güte, die ganzen Namen) ist wütend, sie hätte sie gleich von Anfang an töten sollen. Hätte sie. Aber Tara hatte keine Wahl: Sie brauchen ihre Waffen. Entweder jetzt oder die anderen (unter der Leitung Ricks) greifen ein. Aber die Frauen von Oceanside sind davon überzeugt, dass es kein Gewinnen gibt – der Schmerz über den Verlust sitzt noch immer tief. Zu spät. Rick löst Explosionen aus und stürmt das Lager. Taras Waffe war übrigens leer, denn wieso solle sie jemanden verletzen wollen? „No one needs to get hurt!“ – einer von Ricks Lieblingssätzen, bis er sämtliche Leute im Kampf verliert. Nach und nach können weitere Amazonen für den Endkampf gewonnen werden und als die alte Frau nicht möchte und sich weigert und mit einer Waffe droht, wird sie von Cindy nieder geschlagen. Die Freiwilligen ziehen mit Rick und den erbeuteten Waffen von dannen.

Hilltop

Bosslady Maggie regiert Hilltop und Gregory weiß das. Schlimmer noch, dass manche seiner Leute Zeuge wurden, wie Maggie ihn vor einem Zombie retten musste und lässig sagte: „Er übt noch“- Gregory hat sein Gesicht verloren, endgültig. Maggie for president! Maggie, die immer wieder in Sashas Tagträumen auftaucht, in Rückblenden oder Erinnerungen. Maggie, die schwanger ist und deren Kind sich bald zu Judith gesellen und damit Cooral mit Enit zum Babysitten verdonnert.

Sasha

Sasha, wir erinnern uns, zog es vor gegen Negan alleine an zu treten und landet in Daryls alter Zelle. Negan, freundlich wie eh und je, erledigt den Fast-Vergewaltiger und gibt ihr ein Messer. Sie kann ihn damit töten, sich selbst oder den bald erwachenden Walker. Oder: Sie hilft Negan. Negan, der sie eben gerettet hatte. Aber Sasha zieht den Suizid mit Eugenes Hilfe vor, auch wenn er ihr dazu rät, das Angebot anzunehmen. Man könne schließlich nicht ewig rennen. Natürlich nicht! Und besonders dann nicht, wenn man sich eine hervorragende Position erschummeln konnte. Die Tabletten, die er einst für die Mädchen von Negan entwickelt hatte, gibt er nun Sasha – die in einem Sarg in Richtung Alexandria anreist – und dort, erwartungsgemäß als Zombie heraus klettert. Live long and prosper!

Alexandria

Zu Beginn der letzten Folge stellte sich Dwight Rick gegenüber, der sich aus Negans („I am Negan, we’re all Negan“) umklammernden Griff befreit hatte und nun für die Freiheit unter Ricks Führung kämpfen möchte. Denise (deren Freundin er erschossen hat) möchte ihn tot sehen und Daryl ist drauf und dran ihr diesen Gefallen zu tun. Aber lässt es schlussendlich. Dwight wird eingespannt bei Negan zu spionieren.

Dass der vorbereitete Plan Negan eine Falle zu stellen natürlich daneben gehen muss, ist klar. Was wäre eine ganze Season Vorbereitung ohne Fail? Alle sind in Position und Eugene steht auf dem Truck. Wird Rick Eugene erschießen? Und als die vorbereitete Bombe nicht zünden will.. kommt es wie es kommen musste.. Jadis und die Schrottplatzkids sind und bleiben Trash. Negan hatte ihnen ein besseres Angebot unterbreitet, was diese bereitwillig angenommen hatten.

Als der große Kampf mit berittener Kavallerie und einem CGI Tiger (der Coooral vor Lucile rettet) und einer ganzen Menge Mannes- und Frauenkraft (Carol!! Maggie!!) von statten ging, spürte auch ich, die immer höhnisch und sarkastisch lästert, eine Träne in meinen Augen. Ja wirklich! Meine Augen wurden feucht vor Freude. Diese liebevolle und zugleich starke Inszenierung des endgültigen… wtf? Negan lebt noch immer? Es geht weiter? Das war erst der Anfang? Ich Naivchen, hatte ich doch tatsächlich geglaubt, der Kampf gegen Negan fände nun sein Ende..

Auf zu Season 8! Die vermutlich in kürze, also im Oktober 2017 bei AMC zu sehen sein wird. Yay! Derweil begnügen wir uns mit Fear the Walking Dead in seiner aktuell dritten Runde. Und ich gebe offen und ehrlich zu: Der Ableger gefällt mir um einiges besser, und nicht nur – weil eine Frau mittleren Alters (geb. 1965) die Hauptrolle mimt, sondern weil.. dazu kommen wir noch. In einem eigenen Beitrag. Demnächst.

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„Game of Thrones“, S06E10

Season Finale! Spoiler. Und da die Gier größer als die Bequemlichkeit war, quälte ich mich bereits früh morgens aus dem Bett, und Stunden später bin ich immer noch angetan. Lag es an den frühen Morgenstunden? Der intensiven und epischen Musik? Der sanften, ruhigen Inszenierung? Dass man der Stimmung ausreichend Zeit zu atmen ließ, ohne jedoch zu ermüden? Ein jede Sekunde war perfekt auf die andere abgestimmt. Well done.

Queen Cersei against the World! Die Endszene gebührte Daenerys und ihrer Flotte mit schwarz-roter Wappenflagge, zig Schiffen, Theon und Yara, inklusive der Unterstützung der Tyrells und den Sandschlangen aus Dorne, die sich gemeinsam gegen die Lannisters verbündeten und etwas Hilfe benötigen könnten: „Fire and Blood“ – Danke Varys. Und doch fürchte ich um Daenerys Wohlergehen. Wie Tyrion richtig bemerkte, spielt sie nun unter den Großen.

Als die Schiffe bereit sind, weist Daenerys Daario an, in Meeren zu bleiben, denn sie braucht Allianzen. Aber er liebt sie. Weder Ruhm noch Reichtum noch der Thron seien wichtig, sie sei es. Sie aber schließt andere Allianzen nicht aus. Durch Heirat? Möglich, aber nicht zwangsläufig. Daario soll in der „Bay of Dragons“ Ordnung halten. Sicherlich, Tyrion hatte ihr dazu geraten, aber Daenerys würde nichts tun, was ihr nicht selbst richtig vorkäme. Es beängstigt sie jedoch, dass sie bei Daarios Abschied nichts empfunden hatte – und auch wenn er mir gegen Ende dann doch Leid tat, versuchte man zu verzweifelt ihn männlicher als männlich wirken zu lassen, und schlussendlich war er immer nur ihr Schoßhündchen. Schade eigentlich. Tyrion erzählt Daenerys, er habe noch nie an etwas geglaubt, aber an sie glaube er. Er wird zur „Hand of the Queen“ und kniet nieder. Armer Daario, dann heißt es wohl ab nach Kanada (danke Nerdist.com, ich hätte es schon fast wieder vergessen).

Die Folge beginnt mit dem Trial. Sir Loras gesteht und ergibt sich den sieben Göttern. Cersei und Tommen bleiben dem Prozess fern. Margaery wittert bereits Cerseis Hinterhalt und ehe man es sich versieht, und ein halbes dutzend Kinder auf die Sektenführer einstechen, entflammt das Gebäude in grünen Flammen und reißt einige mächtige Namen mit sich in den Tod. Sir Loras darf dafür im Marvel-Universum sein Unwesen treiben. Immerhin etwas.

Cersei trinkt und singt ihre Arie über Genugtuung, „Shame“ und welche verwerfliche Dinge sie tat, einfach deswegen, weil sie sich gut anfühlten. Die Nonne auf dem Tisch gebunden, mit Wein ge-waterboarded, ist bereit für die Götter. Heute? Nein, heute wird sie nicht sterben, sagte Cersei beinahe belustigt. Der Mountain betritt den Raum. In einem anderen Zimmer, fern von Keller und Rache, legt Tommen die Krone nieder und springt aus dem Fenster. Wtf? Lol. Ok.

„Confess. Confess. Confess. Confess: It felt good, beating me. Starving me. Frightening me. Humiliating me. You didn’t do it because you cared about my atonement. You did it because it felt good. I understand. I do things because they feel good. I drink because it feels good. I killed my husband because it felt good to be rid of him. I f–k my brother because it feels good to feel him inside me. I lie about f–king my brother because it feels good to keep our son safe from hateful hypocrites. I killed your High Sparrow and all his little sparrows, all his septons, all his septas. All his filthy soldiers. Because it felt good to watch them burn. It felt good to imagine their shock and their pain. No thought has ever given me greater joy. Even confessing feels good, under the right circumstances.“

Jaime und Lord Frey politisieren, feiern ihren Sieg und ehe man es sich versieht, lässt Cersei sich krönen. Samwell betritt eine große Bibliothek, der Frauen den Zutritt verwehrt. Und während Lord Frey, der Kellnerin auf den Hintern klopft und richtig erkennt, dass sie keine von „seinen“ ist, und sich nach seinen Söhnen erkundigt, entpuppt sich diese als Arya Stark, die ihm auch sogleich, nachdem sie ihm seine Kinder zum Mahl vorgesetzt hat, die Kehle durchschneidet. Team Arya! Assassin Stark! Nett :)

„Winter is here“

Es schneit in Winterfell. Sir Davos zwingt die Hexe ihre Taten zu gestehen. „I was wrong“ sagt sie, aber Jon Snow sei hier und jetzt, weil der Lord of Light es wollte. Doch dieser schickt sie gen Süden und droht mit Exekution, kehre sie zurück. Sansa entschuldigt bei Jon, sie hätte es ihm mitteilen sollen. Ob sie Littlefinger traut? Natürlich nicht. Aber dieser sieht sich selbst mit ihr an seiner Seite auf dem Thron. Es bleibt spannend.

Einige Szenen später: Sämtliche Häuser haben sich versammelt um die White Walker-Situation zu diskutieren. Die Boltons sind besiegt, es besteht kein Grund mehr hier zu bleiben, am besten man hält die Stellung in den eigenen vier Wänden. Doch die putzige Lady Mormont meldet sich zu Wort <3:

„Your son was butchered at the Red Wedding, Lord Manderly. But you refuse the call. You swore allegiance to House Stark, Lord Glover. But in their hour of greatest need, you refuse the call. And you, Lord Kerwin, your father was skinned alive by Ramsay Bolton, still, you refuse the call. But House Mormont remembers. The North remembers. We know no king but the King in the North whose name is Stark. I don’t care if he’s a bastard. Ned Stark’s blood runs through his veins. He’s my king, from this day until his last day!“

The White Wolf! King of the North! King of the North! King of the North! Und nach dem seine Herkunft endlich verifiziert ist und er offensichtlich das Resultat von Ice und Fire ist – frägt man sich, wie die Geschichte von Daenerys und Jon noch gesponnen wird. Dass der Norden sich mit Daenerys verbündet scheint offensichtlich und gegen Ende der siebten Season heißt es vermutlich für wahr: Cersei against the World.

Interessante Links, kein Clickbait!

Und:

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„Gotham“, S02E21 und S02E22

Season Finale!

Dadurch, dass die vorletzte Folge wirklich großartig war, empfand ich die letzten beiden als eher mäßig.

Was geschah? Die Katze schmeichelte sich bei ihrer alten Freundin Firefly ein, denn die von Hugo Strange ernannte „Göttin“ brauche einen Untertanen. Jim, Lucius Fox und Klein-Batman verfolgen einen Plan. Bruce soll Strange ablenken, während Lucius nach der Geheimtür sucht, diese markiert und Jim sich einschleicht. Strange jedoch, immer einen Schritt voraus, fängt sie und sperrt alle ein. Der Riddler stellt Strange seine Hilfe zur Verfügung.

Im Grunde genommen werden die Geschichten im Seasonfinale gebündelt und aufgelöst. Ein jeder hat eine Szene. Die Szenen wechseln sich schnell ab. Es gibt reichlich Action und ein wenig Spannung.

Fish, die offenbar manipulierende Kräfte via Hautkontakt entwickelte, macht sich Miss Peabody gefällig und der Gordon-Klon, dessen Gesicht aus einer modellierbaren Masse besteht, kehrt zur Station zurück. Alles sei in bester Ordnung. Zwinker.

Nein, ich bin nicht wirklich zufrieden. Versuchte man ein grandioses Ende einzuleiten oder gezwungener Maßen alle Fäden der Geschichte miteinander zu verknüpfen oder aufzulösen? Es funktionierte jedenfalls nur bedingt. Es wird notwendigerweise gemacht, was gemacht werden muss.

Klein-Batman und Lucius bekommen vom Riddler Fragen gestellt und erliegen später einem Betäubungsgas während Strange Jim ein Wahrheitsserum spritzt und seinen Wissensstand abfrägt. Strange steht unter Stress. Laut Maskengesicht Madame, darf keines der Monster die er geschaffen habe, jemals wieder das Tageslicht erblicken. Mit einer Bombe inklusive radioaktiven Material, soll er Beweise vernichten und die Monster woanders hinbringen. Jim fühlt sich schuldig und Strange mit Götterkomplex spricht ihn davon frei. Ok.

Währenddessen beobachten Butch und Barbara wie der Penguin den Kopf der ermordeten Stiefmutter als Trophäe auf einem Tisch platziert. Ein Stückchen weiter nach links, sie solle ja nicht den gesamten Raum einnehmen, wirft Barbara ein. Der Penguin mag sie.

Bruce also Klein-Batman, Lucius und Jim wachen im gleichen Raum auf. Die Katze erzählt bei einem Besuch von der Bombe. Nachdem Fish folgend Peabody unter Kontrolle gebracht hatte, flüchtet Strange, drückt den roten Knopf (no na nit), während Harvey und der Butler skeptisch werden. Fake-Gordon ist seltsam und schließlich ist es Barbara die ihn entlarvt, indem er abfällig über das Reh spricht und sich ihr anbietet. Aha. Barbara macht sich gut.

Wer auch immer diese Folge geschrieben hat, tat es unter Eile. Die Szenen, die Handlungen, alles geschieht unter Zeitdruck. Schnell, zu Ende. Wir haben nur begrenzte Zeit. Und gut muss es sein! Seasonfinale, dann Feierabend!

Mr. Freeze und Firefly treten gegeneinander an, als Strange die Katze aus dem Weg räumen will. Firefly beschützt sie, sie sei ihre Freundin. Wtf? In der letzten Folge wusste sie nicht mal was das Wort bedeutet. Aus Versehen gerät Strange dazwischen. Ge“fried-freezed“ oder Ge-„freeze-fried“ also. Aber er überlebt und flüchtet erneut. Jim und Lucius versuchen die Bombe zu entschärfen. Achja, der Riddler wird kurz eingespannt. Aber nur kurz.

„Water“ ruft Miss Peabody als der Ticker auf 00:15 steht. Jim gießt Wasser in das System und das System bleibt bei 00:01 stehen. Seriously? Nein, ihr hätte man was Wasser bringen sollen. Wtf? Nein. Nein. Nein, so leid es mir tut. Wer hat sich das bitte ausgedacht? Im Schreiberraum: „Und dann! Entschärfen wir eine Atombombe mit Wasser! Ohja, aber eigentlich ist das Wasser für Peabody gedacht!“ und der Chef schaut grimmig: „Fein…“

Ich mag die Klischeehaften Inszenierungen sofern sie stimmig sind. Fish’s Finger, wie sie versucht Peabody zu krallen, das herunter gekommene Haus in dem der Penguin haust. Aber das? Das ist nicht mal eine anständige Hommage an MacGyver, sondern.. Verzweiflung.

Aber mit einem hatte Strange Jim vielleicht einen Gefallen getan: in dem er von der Liebe sprach. Gordon hätte nicht nach Gotham zurück kommen sollen (no na nit). Er verlässt Harvey, den neuen Chief, und macht sich auf die Suche nach dem Rehlein. Schokolade! ruft die Katze. Frauen mögen Schokolade.

So. Fish floh also mit all den Monstern im Gepäck. Und auch wenn der Truck im Weg stehende Autos überrollt, denkt man sich: Hmm.. Ok. Die Mannschaft vom Penguin sucht das Weite. Fish macht sich bemerkbar und der Penguin, fassungslos, fällt in Ohnmacht. Eine alte Frau, die das kratzen und stöhnen aus dem Wagen hört, öffnet die Tür. Heraus kriechen die Mutanten und Monster.. sowie auch.. Bruce. Oh, nett. Sie trauen dem Jungen also einen Doppelrolle zu? Bei Jim funktionierte es … fast. Was eine Tatiana Maslany kann, kann nicht zwangsläufig jeder.

Und während der Butler resigniert und Klein-Batman zur Seite stehen wird, so wie vermutlich auch die Katze, um die Geheimnisse des „Secret Council“ zu lüften, frage ich mich.. Wo sind Mr. Freeze und Firefly geblieben?

War die erste Season auf normale Feinde und Menschen reduziert, gab es in der zweiten Season „enhancte“, also verbesserte Menschen. Season drei ist bereits bestätigt und bestellt. Wir sind gespannt.

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