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„The Divergent“ Series

Sonntag Nachmittag. 3 Filme. Jeweils 2h bis 2,5h. Und richtig schlecht sollen sie auch sein! Wäre eigentlich perfektes Trash-Kino gewesen. Denn ja, solche Filme muss man sich im Kino anschauen. Dafür ist Kino gemacht!

Es darf sich wirklich niemand mehr über „Danger Zone“ lustig machen, welches 3x gespielt wurde, wenn „Run Boy Run“ (in Abwandlungen) sicherlich über 4x zum Einsatz kam. Zugegeben, das Lied ist gut und eignet sich hervorragend für postapokalyptische Teeniefilme. Mittlerweile aber habe ich es in 3 Filmen/Serien gehört.

The Divergent (2014)

Das postapokalyptische Chicago sieht nett aus: zerfallene Bauten (man hätte sie eigentlich abreißen können) und Wildnis; und es gibt 5 Stände/Klassen welche anhand der Kleidung erkennbar sind: die glücklichen Bauern in Orange und Erdfarben im Hippiestyle, Rechtsgelehrte tragen modisches Schwarz und Weiß (die übrigens immer die Wahrheit sprechen), kluge Wissenschaftler im noblen Blau, Soldaten tragen Militarystyle in Schwarz und Rot (sie sind überdies brave und fearless and free – springen aus fahrenden Zügen und so, Leben am Limit und so), die Helferlein und Selbstlosen, unsichtbar in Grau gekleidet, und dann gibt es noch die Obdachlosen, die Fraktionslosen.

Die Hauptdarstellerin: Ein junges Mädel, welches besonders und special ist (sie ist ein Divergent – was sehr selten ist) und Ashley Judd! Dank Weinstein-Asshole (sie verweigerte sich und bekam keine Rollen mehr) sah man sie nie mehr im TV, bis jetzt. Dann gibt es Revolutionen, weil das Volk sich langsam wehrt und ja, die Geschichte plätschert dahin.

Nach dem Test, der bereits die Richtung vorgeben soll, dürfen sich die Jugendlichen dennoch aussuchen, wohin sie wollen; trotzdem soll man (eigentlich) dahin, wohin man gehört (bzw. die Eltern gehören), denn das sei wichtig (und wechseln kann man nicht): Der Sohn der grauen Leute und Bruder von Beatrice wählt Ravenclaw, die Klugen; und sie die Soldaten und Krieger (weil sie ja cool sind). Aber hier muss man sich erst beweisen: Auf und von fahrenden Zügen und ins Nichts springen; und wenn man sich weigert beziehungsweise zu ängstlich ist, ist man Fraktionslos (oder tot). Hier gibt es auch gemischte Schlafzimmer und Gruppenduschen. Aber es ist nicht so super: Jene, die sich für die Soldiers entschieden haben, werden separat trainiert (nicht mit jenen, deren Eltern bereits in dieser Kaste waren) und jener Kandidat oder Kandidatin, der oder die schlechteste ist, wird ausgestoßen (aka Fraktionslos). Also nix mit heile Welt und super: hier herrscht bitterer Wettbewerb. Die Jugendlichen haben gewählt, aber jetzt wählen sie, die Fraktion selbst, wer bei ihnen sein darf.

Und es gibt eine Verschwörung! Denn sie werden bald bemerken, dass sie, Beatrice, nicht hier her gehört und herausfinden, dass sie eine Gefahr darstellt! Und wenn jemand nicht in eine Kategorie passt, sondern in alle, ist man nicht kontrollierbar und somit gefährlich! Ich finde diesen Kontext in einem Jugendbuch durchaus nett und gelungen. Seid was ihr sein möchtet, ihr müsst euch nicht in diese vorgegebene und strukturierte Welt einfügen, weil dann seid ihr im System und kommt nicht mehr heraus. Versucht dem zu entkommen, indem ihr alles seid, auch wenns gefährlich ist.

Also kämpft sie ganz fest dafür, dass sie eine von ihnen wird. Aber es gibt jemanden, der ihr hilft; nämlich ihr further Loveinterest aka Boyfriend. Er zeigt ihr, wie sie die Tests richtig meistern kann (nämlich Tools benützen, was auch gar nicht so dumm ist), denn so wie sie, macht das keiner und das würde sie auffliegen lassen.

Kate Winslet jagt übrigens Divergents, und als eine von den Intelligenten, steht sie kurz vor der Machtübernahme (weil „human nature“ für alles Übel verantwortlich ist, Emotionen und so), und die Selbstlosen (die aktuell Macht haben) nicht so das wahre seien, und das finden auch die anderen. Und was eignet sich besser, als eine, guess what? Soldatenarmee! Die einen liefern die Chemie, die anderen Subjekte, und siehe da, die willenlose Soldatenarmee marschiert bereits. Und es gab nochmal einen Divergent! Aber der wird gleich umgebracht als er aus der Reihe tanzt (literally). Und während der Terror-Aktion, die deren Machtübernahme sichern soll, entdeckt sie Beatrice; denn bei Divergents wirkt die Brainwash-Chemie nicht und Boyfriend war zu klug. Let’s get started!

In den letzten 20 Minuten muss sie einen Freund töten, ihre Mutter (die sie eben erst gerettet hatte) stirbt (und später auch ihr Vater) und sie müssen die Festung der Soldiers zurück erobern. Gegen Ende rettet sie ihren Loveinterest und sie fliehen. Und ich finde das wirklich super, so billig und oberflächlich der Film sein mag, hat die Story rückblickend durchaus einige Pluspunkte.

Wieso dachte ich immer, es ging in dem Film um virtuelle Realität und zerbrechende Spiegel und eine Aussenwelt, die ganz anders ist, als einem gesagt wurde?

Insurgent (2015)

Der Kampf der Fraktionen verschärft sich, und die wahren Feinde sind, laut Kate Winslet: Die Divergents. Sie sind für den Massenmord an den Selbstlosen (nein, sind sie nicht, Kate wars) verantwortlich! Sie sind das wahre Übel!

Tris findet mit ihren Freunden derweil Zuflucht im Wald; und lebt (eher weniger als mehr) friedlich und so halb zufrieden im Happy und alles Super-Hippie Earth Camp (sie haben Pferde!); und es gibt eine Kapsel mit einer Message von den Gründern der Gesellschaft, aber nur ein Divergent kanns öffnen.

Nachdem die Soldiers sie im Camp ausfindig gemacht haben und sie erneut fliehen müssen, raufen sich die letzten drei (Tris, Boyfriend und ihr Bruder) mit Fraktionslosen Banditen. Es stellt sich schnell heraus, dass diese bereits nach Boyfriend gesucht haben. Ohne Umwege werden sie in den Untergrund chauffiert, welcher einer Rüstungsfabrik gleicht (alles schreit nach Krieg). Der Widerstand formiert sich blendend und wird von Boyfriends Mutter angeführt (die ihren eigenen Tod fakte um ihrem gewalttätigen Mann (Leader der Selbstlosen übrigens) zu entkommen, aber ihren Sohn dort ließ (this is getting wtf..)). Aber sie will eine Armee, eine Allianz (aha, daher weht der Wind) und ebenfalls Kate töten.

Auf der Suche nach den anderen in Candor (wo die Rechtsschaffenden sind), werden sie festgenommen und vor Gericht gestellt (weil man glaubt, dass sie die Bösen sind), inklusive Wahrheitsserum. Es gibt übrigens recht viele Divergents, die Kate für die Box tötet. Also so selten scheint dies doch nicht zu sein. Was übrigens wieder eine super Message ist: Nicht nur einer, sondern jeder hat was besonderes!

Und nachdem Kate unbedingt Tris braucht, weil sie zu 100% Divergent ist, gibts den nächsten Überfall mit Dingens-Tech, die die Leute bewusstlos machen, ausser Divergents. Aber Boyfriend rettet sie, bevor sie mitgenommen werden kann. Und er gibt den Preptalk: It’s time to fight back. Now it’s war! Und natürlich lassen sich die Leute mit dem Dingens-Tech kontrollieren – und wenn man sie rauszupft, dann zerstört es den Host. Die bösen können also beliebig viele Menschen töten. Der zweite Teil ist schon ein wenig too much.

Aber es nützt nichts und Tris muss gehen und sich der bösen Frau stellen; sie geht allein. Aber die Bösen haben quasi (weil er freiwillig dort ist) ihren Bruder und so spielt sie mit. Via Sim lassen sich vier der fünf Blöcke entschließen. Auch Boyfriend ist mittlerweile eingesperrt, in der Sim bricht die ganze Welt zusammen; sie „stirbt“ und alle vier Blöcke sind wieder geschlossen. Aber natürlich ist sie nicht tot und der Überläufer (einer ihrer alten Kameraden) war zumindest eine Hilfe (nachdem sie ihn in der Sim leben lassen hatte). Jetzt müssen sie nur mehr die Box holen, und nachdem ihre Mutter dafür gestorben ist, öffnet sie es gleich vor Ort; ohne Kampf; und siehe da:

Spoiler.

Ihre Stadt ist ein Experiment von draußen! Fraktionen wurden geschaffen um den Frieden zu sichern, mit der Hoffnung, dass sich welche weiter entwickeln (diese Logik ist mir nicht ganz verständlich); Divergents sind der wahre Grund für diese Experimente; denn die sind wichtig für Menschheit! Und die Menschen warten mit Hoffnung hinter der Mauer (zumindest vor 200 Jahren). Too much.

Warum glaubte ich, dass sie in diesem Teil hinter die Mauern schauen und draufkommen, dass alles anders ist als gedacht? Aber es war ja eh fast so.

Allegiant (2016)

Das ist das Problem, wenn man einen Zweiteiler macht und der erste Teil so scheiße ist, dass der zweite nur mehr als TV-Film hätte produziert werden will und der Cast und die Mitarbeiter zurecht, angepisst sind. Wenn, dann dreht man alles in einem. Wie bitter ist es also, einen Film zu beginnen, der Abschluss einer Trilogie und nie das Ende erfahren zu können? (Ausser man liest die Bücher).

Die Menschen machen sich also auf den Weg nach draußen. Oder auch nicht, denn plötzlich werden sie aufgehalten und niemand geht hinaus. Ich finde es auch erstaunlich, dass die Liebesbeziehung der Hauptakteure über drei Filme hinweg, ohne dass Drama oder Dreieck dazwischen kam, durchhält.

Und nein, man geht nicht hinaus, solange man nicht die Absichten, der Menschen von draußen kennt, die diese Fraktionen erschaffen haben. Ja aber, die Menschen kontrollieren das! Was bringt es ihnen, wenn sie nicht raus gehen, sie haben eh keine Chance? Wenn die Leute von draussen sie vernichten wollen, was wollen die Leute dann ausrichten? Na eh könnten die Leute mittlerweile tot sein.. 200 Jahre sind eine lang Zeit. Und Mauern sind auch dazu da, Gefahren abzuwenden. Aber es gibt keine Fraktionen mehr und Tris sollte eigentlich bei den Führern sitzen, die jeden einzelnen vors Gericht stellen und schon schreit der Mob nach Rache und Blut. Es ist alles ein wenig chaotisch.

Aber ja; Tris, ihr Bruder, der Überläufer, Boyfriend, die freundliche Tattoolady (für die nach der Supply Lieferung keine Verwendung mehr da ist und stirbt) und Christina (Zoe Kravitz) machen sich auf den Weg zur Mauer. Das ist der Film mit der Mauer! Wo sie die Mauer hinauf laufen! Und dem dahinter! Endlich! Der Mob hat mittlerweile die Kontrolle übernommen und richtet selbst. Menschen halt. Gib ihnen etwas Freiheit und sie beißen dir den Arm ab.

Dahinter ist alles ziemlich rot und kaputt; radioaktiv vermutlich auch und es regnet roter Regen; auch der Himmel ist rot. Irgendwo liegt eine Raumstation am Boden. Dann werden sie (wieder mal) von den eigenen Leuten verfolgt, die Gegend ist immer noch Wasteland. Plötzlich aber tut sich was und dahinter sind Menschen. Sie haben auf sie gewartet. Alles ist toxisch, die Zukunft ist doch etwas mehr SF und mit Tech. Die Welt ist tatsächlich zu Grunde gegangen. Bis auf ein-zwei grüne Flecken.

So erfahren wir auch gleich allen Übels Grund: 21. Jahrhundert, Gattaca und menschlicher Optimierungszwang – was, welch Wunder, man hätte es ja nicht ahnen können! fast die Menschheit zerstörte! Und die, die sich entwickelt haben (das heißt zurück entwickelt), sind „pure“ (nicht mehr enhanced, daher, nicht mehr genetisch modifiziert), daher „divergent“ und somit die Zukunft. Sie sind Reality-Stars! Seit 200 Jahren wurden sie studiert. Privatsphäre gibt es dort keine; das ganze wirkt schon etwas creepy. Die Message: Verstellt euch nicht! Zurück zur Natur! Macht euch nicht künstlich besser, ihr seid super so wie ihr seid!

Aber jetzt kommts: Manche genetisch enhancente (aka Erweiterte, in der Debatte aber spricht man von „Enhancement“), wie ihr Bruder und Boyfriend, sind genetisch „kaputt“; es gibt halt überall Nebenwirkungen: Will man zuviel Intelligenz, geht die Emotion verloren und so weiter. Diese steckt man in friedliche Gesellschaften, wie in Chicago (ihrem Zuhause) und über die Zeit hinweg, regeneriert sich das wieder – wie bei ihr. Sie ist genetic pure und alle anderen sind genetisch damaged. Alle. Ausser sie.

Das wird betont, deswegen betone ich das auch nochmal. Und wenn man versteht, was sie machte, dann kann man vielleicht den kaputten helfen. Ich finde diese Wende recht lustig; dass jene die kaputten sind, die sich zuvor verbesserten. Eigentlich müssten Hippies und Naturefreaks diese Filme bzw. Buchreihe lieben.

Und dann gibt es noch das Council, draußen in der realen Welt, die alles regieren und Entscheidungen treffen und ihre wahre Mutter wurde in „the fringe“ (im toxischen Wasteland) geboren und dort hin gebracht, zu diesem Experiment. Tris schaut in ihre Gedanken; die Soldiers sind die guten (und da gabs Böse). Und weil ihre Mutter mit und dann nach Chicago ging, hatte sie die Box dabei und unterm Haus vergraben.

Der Typ (ein deutlich älterer Jeff Daniels) will sie replizieren. Die anderen (Boyfriend und Co) müssen derweil Chiacgo beobachten aka überwachen aka direkt vor Ort sein. Virtual Reality, hi there. Und ihr Boyfriend sowie Christina werden wieder für das eingesetzt was sie können: Soldier sein. Kurz um: Sie werden beschäftigt, mit dem, was ihnen Spaß macht.

Aber wenn ihre Mutter von außen und sie pure ist, wozu braucht man dann die Stadt? Ja, na eh, es ergibt teilweise nicht so viel Sinn oder ich verstehe die tiefere Botschaft nicht.

In der Experiment-Stadt gibt es ja die Auseinandersetzungen weil es keine Fraktionen mehr gibt: Aber die Allegants (die eine Seite) wollen auf Fraktionssystem zurück greifen; weil es Friede sicherte. Der Bürgerkrieg geht weiter und Rocketlady wollte Frieden – Boyfriends Mommy jedoch nicht. Aber die interessantere Frage ist: was tun sie in „the Fringe“ außer Leute retten? Boyfriend wills heraus finden, nachdem Tris kaum mehr Zeit für ihn hat. Draußen lebt man 25-30 Jahre; in diesen Zeltstädten im toxischen Wasteland, wo Kinder gestohlen werden. Richtig, denn plötzlich erinnern sie sich nicht mehr an ihre Namen. I see what you did there.

In Chicago staut sich der nächste Krieg und Boyfriend will Tris mit nachhause nehmen; aber sie entscheidet sich für das Treffen mit denjenigen, die entscheiden. Er soll nach Chicago gebracht werden, landet aber im Nirgendwo mit jemanden, der ihm freundlich gesinnt ist (übrigens auch Pure, sie ist also nicht die einzige). Die Stadt, in welche Tris gebracht wird, ist sehr schön und futuristisch. Und Jeff Daniels, der so freundlich war, wartet nur auf seine Gelder, damit er sein Projekt (Chicago) weiter führen kann – er hätte schon längst eingreifen können. Aber immerhin bringt er die Fraktionen zurück, in Form vom Überläufer (der eine Typ da, der mit ihnen geflohen ist) der etwas mitbringt und zwar: Mindcontroll via Brainwash und C-Waffen – to restart all over again.

So, das Ende:

Tris fliegt also zurück, und sie hätte auch Verbündete in der Stadt. Mit super deluxe War-Tech mit Drohnen schaffen sies auch. Aber das Serum ist bereits in der Vorbereitung. Überläufer schießt Boyfriends Mum an, die die Stadt eigentlich nur retten wollte (ja na eh, wollen sie alle) und das Gas wird auf die Stadt entlassen. Sie versuchen die Situation noch zu entschärfen; Jeff Daniels arbeitet gegen sie. Aber sie ist klüger und zerstört den Hauptcomputer. Dann reißen die Wall nieder (die Wall, die ganz draußen ist, die Tarnmauer) und klären die Bevölkerung auf. Happy End.

Und hier beginnt wohl der vierte Teil, den wir nie sehen werden – allerdings, so nach diesem Beitrag, sei das Ende der Filmreihe durchaus gelungener, als jenes der Buchreihe.

Tjo.

Es war eine durchaus unterhaltsame Filmreihe für einen Sonntag Nachmittag; man hätte sich die Filme auch im Kino anschauen können, unterhaltsame Nobrainer mit einer etwas seltsamen Logik aber einer, im Grunde, guten Botschaft: Sei du selbst, veränder dich nicht und vermeide, dich ins System zu integrieren und wenn, schaffe dein eigenes, fern von althergebrachten Strukturen.

Ein Kommentar

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„Salvation“, Season 1

Ich stelle mir bei Serien wie dieser, eine gut durchmischte Gruppe an Schreiberlingen und kreativen Köpfen vor, die an ihrem Tisch sitzen, mit Kaffee, Tee und Chai-Latte und einen grandiosen Einfall nach dem nächsten haben; dabei aber nach Lehrbuch vorgehen und nach wenigen Minuten bemerken, wie ihre Einfälle sämtliche Klischees miteinander verpaaren – und aus dieser Ernüchterung die Konsequenz ziehen und noch mehr absurdere Ideen (die sich alle gegenseitig an „Wtf? Lol!“ und „What the …?“ und „Whaaat! Wie genial!“ übertreffen wollen) hinein schreiben.

Das in etwa ist die Kurzfassung des Eindrucks, den Salvation hinterlässt.

Die Schreiberlinge kommen alle aus unterschiedlichen Bereichen und bringen alle unterschiedliche Ideen mit: Hard Science-Fiction und Physik, Drama, Trash, Humor (ein Komiker ist für die humoristischen Elemente und Parodie zuständig, er wird aber nie zu Scrabble Abende eingeladen, weil seine Witze entweder zu flach, oder zu intelligent sind), Verschwörungen und (vorhersehbare) Plotwists und natürlich: Die Gefahr aus dem All – Asteroiden!

Kurz: Die Serie ist großartig! Auch wenn ein Klischee das andere jagt, jeder Plottwist den Weg für den nächsten ebnet, und die Serie eigentlich ganz schrecklich sein müsste (die Ratings der zweiten Season sind sehr schlecht, vermutlich wird es keine dritte Season mehr geben und der Asteroid die Erde zerstören), liebt man sie spätestens ab der dritten Folge.

Die Schauspieler sind sympathisch, so auch die Charaktere – und man bemerkt: Warum sind nur Männer kluge Techs, Military und Wissenschaftler, während Frauen Pressesprecherinnen, Journalistinnen, Self-Publish-Authors und reiche Damen sind? Andererseits, wer sind wir, dass wir Medienarbeit geringer bewerten als Wissenschaft? (Ich weiß, die Wissenschaft ist ein männlich dominierter Bereich und dies soll mit weibliche Präsenz aufgebrochen werden, was aber hier kaum der Fall ist). Dennoch, for all we know: Wer die Medien kontrolliert, kontrolliert das Weltgeschehen. Der erste Gedanke war: „What, warum is da keine Frau dabei!“ Immerhin gibt es eine Madame President.

Worum gehts?

MIT-Student Liam entdeckt via Simulation etwas seltsames: Einen Asteroiden. Seine App warnt ihn, als er gerade Sex hat. Als er seinen Professor auf diese unglaubliche Nachricht aufmerksam machen will, findet er dessen Wohnung komplett zerstört vor. Nicht nur das: er wird beobachtet und verfolgt. Kurz um sucht er Hilfe beim Tech-Genie/Milliardär Darius Tanz, welcher eigentlich den Mars kolonisieren will.

In 168 Tagen soll der Asteroid einschlagen und ein 6. Massensterben zur Folge haben. Das Pentagon weiß bereits Bescheid und will Raketen zünden. Jedes Kind weiß mittlerweile, dass ein Asteroid dieser Größenordnung in zig Hundert Teile zerbersten und ebenfalls großen Schaden anrichten würde – natürlich würden die Teile des Asteroiden nur die östliche Hemisphäre treffen und der Grundstein zu Weltpolitischen Spannungen wird säuberlich in Reihe und Glied gelegt.

Darius hat eine andere Idee und wird sogleich von Liam unterstützt: Via Gravitation soll der Asteroid von seiner Bahn gelenkt werden. Wie sie dort hinkommen? Liams Professor beziehungsweise auch Darius hatten an etwas gearbeitet, dass sich EM-Drive nennt und eigentlich die klassischen Naturgesetze in Frage stellen würde, allen voran Newtons 3. Gesetz (allerdings gibt es Diskussionen darüber..). Darius aber lässt uns wissen, dass mit jeder Zeitwende, die vorigen Gesetze entkräftet und verbessert werden.

Yes, the trash is real! Und es ist großartig!

Während Darius also 100kg von angereichertem Uran und 2 Milliarden zur Verwirklichung braucht, schleicht sich Grace (die Pentagon Pressesprecherin) Nachts hinab und stiehlt die Codes von ihrem Freund Harris, der ebenfalls bei der CIA ist (und ihr Boss) um Darius das Uranium beschaffen zu können, denn sie ist sich sicher: Darius kann die Welt retten. Sie will nicht den Osten opfern, damit der Westen unbeschadet bleibt. Dabei verliert sie einen Ohrring im Koffer, und Chaos ist vorprogrammiert – aber! Darius braucht das Uran gar nicht für den EM-Drive…

Yes, the trash is real! Und es ist großartig! Ich liebe diese Serie schon jetzt.

Und damit beende ich die Inhaltsangabe, denn die Freude die Plottwists, seltsame und fragwürdige Entscheidungen, Verwicklungen, Verwirrungen und die kindlichen Einfälle der Schreiberlinge mit sich bringen, mag ich niemanden nehmen. Es ist wirklich großartig. Es ist trashig. Aber gut.

Die Serie, die 2017 das erste Mal auf CBS ausgestrahlt wurde, beendete eben seine zweite Season und läuft aktuell auf Netflix. Wie zu Beginn erwähnt sind die Ratings sehr schlecht, und vermutlich, wenn die Serie nicht von einem Streaming Sender gekauft, wird es keine dritte Season geben. Was ich sehr schade finde. Aber noch habe ich Season 2 nicht gesehen.

Kritik / SPOILER!

Natürlich freute ich mich auf das Season Finale, wurde aber leider enttäuscht.

Sicherlich, es kündigte sich schon über ein paar Folgen an, dass der Zwist zwischen Russland, die einst mit Absicht angegriffen wurden (aber die Sache als Asteroiden Einschlag vertuscht werden wollte) und den Staaten, zu eskalieren droht. Gegen Ende, als die Hacker Gruppe Re/Syst (die exakt so ist, wie man sich eine Hackergruppe vorstellt, im Untergrund, junge Leute mit Piercings und gefärbten Haaren, die für die Sache auch bereit sind zu sterben) ein US-Militärschiff, sowie eine russische Base in die Luft jagen, schlägt Russland zum Gegenangriff und sendet ein paar nukleare Bomben Richtung Washington (habe ich erwähnt, dass sehr viel SF-Trash dabei ist?). Die Leute befinden sich derweil im Bunker – der sie die nächsten 100 Tage sicher halten soll, oder auch, wenn der Asteroid auf die Erde einschlägt – genauer, in und bei „Salvation“, dem Raumschiff das mit 160 auserwählten Personen zum Mars fliegen hätte sollen, um dort die Menschheit weiter leben zu lassen.

Der Twist selbst, (der dem Komiker (den ich oben erwähnte) öfters Chancen gab, wenn auch humpelnde, Running Gags einzubauen) war gar nicht so das Problem, denn Verschwörungen gibt es immer wieder (und sie wurden auch sehr satirisch eingefädelt), und auch die fast schon Soap-Opera-artigen Liebesdramen hätte man akzeptieren können (Grace, eigentlich mit ihrem Boss Harris liert, verknallt sich in Darius, der trifft seine ehemalige große Liebe wieder, und auch wenn er an zweite Chancen glaubt, stimmt halt das Timing nicht, und klar, er ist auch in Grace verknallt; die On-Off Beziehung zwischen Liam und Jillian und die Affäre der Tochter von Grace mit dem Sohn von Harris und so weiter) – was aber leider einen tiefen Schatten über die Serie wirft war jenes:

Wenn die mitwirkenden Damen viel Spielraum einnahmen (auch wenn keine von ihnen Wissenschaftlerin war und zur Lösung des Problems direkt beitrug) und es Folgen gab, die sich lediglich um Grace drehten, verkamen alle drei, Grace, Jillian und Claire (die Ex von Harris) zu liebeshungrigen, weinerlichen „I want you“-Babes, die, auch wenn das Ende der Welt nahe steht, nur eines im Sinn haben: bei ihrer großen Liebe sein zu wollen. Dagegen spricht auch nichts, im Gegenteil – die Art jedoch, wie das ganze wieder in Szene gesetzt wurde, diente lediglich dazu, die eh schon heroischen Männer aus dem Drama heraus zu nehmen, und um sie noch heroischer zu inszenieren.

So meint Darius in letzter Sekunde zu Grace, sie solle gehen, denn Harris brauche sie. Ernsthaft? Warum nimmt er sie nicht mit? Gegen Ende finden sich Darius und Liam, der Jillian in letzter Sekunde verlässt, ohne ihr zu sagen warum (ich würd‘ den Typ so abschießen), wieder gemeinsam ein, weil sie beide eine Lösung haben, wie sie die Erde dennoch retten können. Ja, I get it. Er will sie sicher und verschlossen halten. Eh klar. Trotzdem. Das wie!

Leider wurde Amanda, die Reporterin, der das Wohl der Menschheit am Herzen lag, zu früh ermordet und auch die Präsidentin der Vereinigten Staaten entging nur knapp einem Mordkomplott.

Fazit

Wer SF-Trash mit Verschwörungen und Drama und Eyecandy mag, you’re welcome, thank me later.

Thx Reddit:

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„Ascension“, Mini-Serie

Nach Salvation (Einträge folgen), die nächste SF-Trash Serie, die auf Netflix mit ihren Reizen lockte. Ascension ist eine US-kanadische Miniserie mit nur 6 Folgen und wurde 2014 das erste mal ausgestrahlt.

Achtung, diese Besprechung beinhaltet massive Spoiler. Wer die Serie noch sehen mag, ohne dass Überraschungsmomente genommen werde, sollte nach der kurzen Inhaltsangabe, aufhören zu lesen.

Kurzes Fazit: Sehenswert. Es sind nur 6 Folgen.

Worum gehts?

1963 startete ein Generationenschiff zu einer 100jährigen Reise nach Proxima Centauri, einem Stern, der unserer Sonne am nächsten ist, um dort einen habitablen Planeten zu bevölkern und das Überleben der menschlichen Rasse zu sichern. Nach exakt 50 Jahren geschieht ein Mord.

Spoiler

Eindrücke während der Serie, Inhaltsbezogen

Das Generationenschiff ist riesig. Es gibt auch eine Art Strand. Sie besitzen zwar alte Gerätschaften aus den 60ern, konnten sich aber mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln so weit entwickeln, dass kleine Laptops entworfen werden konnten.

Etwas seltsam ist, dass die Upper Deck Leute nie die Lower Decks besuchen, und sich somit dort nicht auskennen. Das Schiff ist zwar riesig, aber nicht soooo groß, dass man über 50 Jahre nicht von A nach B geht, beziehungsweise, dass die Lower Decks nicht einmal aufbegehren und hier und da mal die Kontrolle übernehmen – dürften die Arbeiter doch an Masse und Zahl überlegen sein.

Trotz dessen, dass das Schiff riesig ist, und neben Massentierhaltung auch anderen Fabriken beherbergt, zieht sich eine Spur des Zweifels am Rande entlang, wenn 600 Menschen dort Platz haben sollen und die Räumlichkeiten der Upper Decks teils sehr großzügig ausgestattet sind. Außerdem: Woher kommen die Waren? Sie haben immer wieder neue Waren – nach 50 Jahren und bei 600 Menschen, müssen diese doch irgendwann aufgebraucht sein – außer sie fabrizieren sie selbst, was aber mehr als 600 Menschen für eine Produktion erfordern müsste – und noch mehr Platz für Anbau und dergleichen. Aber ganz gleich, es ist ein interessantes Gedankenspiel.

Seltsam wird es, als man bemerkt, dass die Kameras, die überall installiert sind, und die Bilder nach außen transportieren, von niemanden entdeckt werden. Nach 50 Jahren wird man doch das eine oder andere auseinander genommen oder umgeräumt haben oder alte Dinge zerlegen.

Dann gibt es eine Birth-List: Was bedeutet, dass nur bestimmte Paare sich fortpflanzen dürfen, und ihr Implantat entfernen lassen können. Auch gibt es gematchte Paare: Wenn der PC, alias der mathematische Algorithmus, empfindet, dass diese und jene Gen-Kombination sinnvoll für das Überleben (die Weiterentwicklung) der menschlichen Rasse ist, werden diese zwei Menschen gepaart. Und es ist okay. Die Leute akzeptieren das. Fast.

Daneben gibt es die Stewardessen „Guardians of the Birth List, Body and Soul calling – wife, mother, caregiver to all.“ (Wait, WTF? Handmaidstale auf Glamours 60s?) und die Frau des Captains ist Bordelldame höchsten Grades. Sie wählt die hübschesten und perfektesten Mädels selbst aus, welche dann auf exklusiven Partys die ranghohen Militärs bedienen und für die eine oder andere Seite spionieren.

Eindrücke über die Serie (massive Spoiler!)

Mir ist bewusst, dass eine Serie über ein Generationenschiff einiges an Kreativität und Suspension of Disbelief abverlangt und vieles an Spielraum offen lässt beziehungsweise ließe, um vorhandene Gesellschaftssysteme zu kritisieren oder einen gänzlich neuen Gesellschaftsentwurf zu entwickeln – in diesem Falle aber konzentrierte sich die Handlung auf die äußeren Umstände und die Tatsache, dass das Schiff als quasi Petrischale für genetische Evolutionsexperimente dient. Die Genetik wurde erst 10 Jahre vor „Start“ des Schiffes entdeckt, also warum nicht gleich testen?

Natürlich überlegt man sich, wie man seit den 60ern das ganze geheim halten konnte, vor inneren und äußeren Blicken, von der Logistik ganz abgesehen – aber, darum geht es nicht.

Aber! Gegen Ende reist ein Crewmitglied tatsächlich auf den Planeten, der von drei Sonnen umgeben ist. Wie? Indem, dass nur die besten Eigenschaften weiter vererbt werden, entwickeln/erreichen manche Crewmitglieder die nächste Evolutionsstufe, können elektromagnetische Impulse senden und schlussendlich auch teleportieren. Richtig gelesen, das ist die Auflösung. Jap. Sorry to say, aber das ist das Ende.

Aber schaut euch die 6 Folgen trotzdem an. Die Frage natürlich, wie dieser eine Mensch auf dem fremden Planeten überlebt, oder ob er damit in den sicheren Tod geschickt wurde – lässt sich an dieser Stelle nicht beantworten.

Dass auch die Verschwörungswebsite, auf welche die Menschen gelangen, wenn sie sich über die näheren Umstände informieren möchten, ein Teil des ganzen ist – und Kritiker, die zu nah an der Wahrheit graben, um das Experiment zu gefährden, einfach getötet werden, muss natürlich ebenfalls angesprochen werden und vermittelt: Trust no one.

Kritik (Spoiler)

Schade finde ich, dass das Gefühlsleben der Passagiere nicht näher betrachtet wird. Zwar gibt es Kritik an der „Hineingeworfenheit“, denn man sei schon allen Personen, die man je kennenlernen würde, begegnet – aber eine wirkliche Tiefe bleibt aus. Was vielleicht in dem Fall ganz gut ist.

Auch gibt es nach wie vor Klassenunterschiede. Wenn die 1960er Star Trek und eine fiktive klassenlose, utopische Gesellschaft hervorgebracht haben, dann hätte dies ebenfalls ins Experiment mit einbezogen werden können, wie sich soziale Strukturen entwickeln. Stattdessen aber scheint es von vornherein die Upper und Lower Decks zu geben, die (natürlich) miteinander im Konflikt stehen. Nach oben zu kommen ist schwer, nach unten zu fallen einfach. Warum nicht jeder ein gleichwertiger Teil der Gesellschaft sein kann… ist fraglich.

Anyway: Für einen verregneten Samstag-Nachmittag eine passable Unterhaltung mit Potential zu mehr.

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„400 Days – The Last Mission“

Achievement unlocked: SF-Trash. Offenbar schaffe ich es mit jeder Auswahl, nur mehr SF-Trash zu erwischen (weitere Beiträge folgen). Als ich am Wochenende das Mutterschiff besuchte, schauten wir uns zusammen einen sehr, sehr trashigen Film an, mit einem nicht zufriedenstellenden Ende.

Worum gehts?

Eine 400 Tage lange Simulation soll Aufschluss darüber geben, wie sich die Situation auf Psyche und Sozialverhalten der Teilnehmer auswirkt. Eigentlich eine kluge Idee, denn im All sind wenige Menschen auf engstem Raume beisammen. Nach einiger Zeit bricht der Kontakt zur Kommandozentrale ab, und es wird seltsam. Brechen sie die Simulation ab, dürfen sie auch nicht bei der tatsächlichen Mission dabei sein. Es gilt also durchzuhalten. Ganz gleich, was passiert.

Wtf? (Spoiler)

Spätestens, als die Mitglieder anfangen zu halluzinieren, beginnt man sich zu fragen, was für eine Art Experiment es tatsächlich ist. Einer erhält Nachrichten, dass die anderen ihn hassen, ein anderer sieht fremde Menschen. Man nimmt zwischendurch an, dass die Welt einem Krieg zum Opfer gefallen ist und sie die letzten Überlebenden sind; und die Annahme wird dahin gehend bestärkt, als sie eines Nachts, nach ca. 399 Tagen aus dem „Raumschiff“, dass sich unter der Erde befindet, heraus steigen (nachdem eine seltsame Kreatur hinein geklettert war) und alles verstaubt ist, und sie Metalle finden, die es nicht auf der Erde geben sollte. Als sie in finsterer Dunkelheit umherirren und ein Dorf mit seltsamen Bewohnern finden, wirds noch skurriler.

Diese wollen sie nämlich essen. Die letzten zwei Überlebenden eilen zurück zum Raumschiff, werden verfolgt, töten ein-zwei Eindringlinge und werden kurz darauf, am 400. Tag, mit eingespieltem Jubel gebeten, das Schiff zu verlassen, denn die ganze Welt wolle sie kennenlernen.

Und hier endet der Film.

Jawoll. Genau hier.

Aber warum sollten die Kannibalen über ein Jahr warten, bis sie die Menschen verspeisen können? Warum nicht nach 2-3 Tagen? Oder gilt es, sie 400 Tage zu beobachten und sich auf das Mahl zu freuen? Wird während dieser Zeit ihr Fleisch dementsprechend präpariert und/oder ist das ganze einfach nur ein krankes Spiel?

Interessant vielleicht:

Der Film wurde binnen 19 Tagen gedreht. So sieht er leider auch aus.

„Where Is Everybody?“ und „And When the Sky Was Opened“ – so lauten die Titel der ersten und elften Folge der ersten Staffel der amerikanischen Mystery-TV-Serie „The Twilight Zone – Unwahrscheinliche Geschichten“ (1959). Von diesen Episoden ließ sich Drehbuchautor und Regisseur Matt Osterman für seinen zweiten Langfilm nach „Phasma Ex Machina“ (2010) ganz offenkundig inspirieren – was nicht heißt, dass er deren Auflösung komplett übernahm.“ (dienachtderlebendentexte.wordpress.com)

Der Regisseur meinte im Interview mit flixchatter.net:

„I also love movies that has those *refrigerator moments.* It’s when you watch a movie and you enjoyed it but something sticks with you. Then you find yourself a couple of nights later at 2 am, you can’t sleep, then you’re staring at your refrigerator looking for a snack and go ‘oh that’s what that meant’ or ‘ oh I get that now’ I love movies that live beyond the time you watch it and I find that it’s frustrating for people. Now that the film’s out internationally, and of course some are illegally downloading it, I’m getting angry tweets from people. Some said ‘how could you forget to write an ending?’ and I said, ‘well that wasn’t quite THAT, but there’s been a history of movies that didn’t get wrapped up in a pretty neat bow.“

Fazit: Zugegeben, unter all diesen persönlichen Informationen, müsste man den Film, den SyFy produzierte, fast liebevoll als Indie-SF oder so bezeichnen – andererseits bezieht sich SF-Trash nicht auf „Abfall“, sondern eben auf liebevoll inszenierte BMovies, die dank Produktionskosten nicht an die Standards der üblichen Blockbuster heran reichen können und daher auch nicht glänzend rein geschossen werden konnten und somit ihre „flaws“ haben. In diesem Falle ist aber leider auch die Umsetzung der durchaus interessanten Idee etwas misslungen.

Ein letztes Wort vom Schöpfer:

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