Schlagwort-Archive: Skateboards

Woche #0209

Man beschwerte sich, dass ich nicht mehr blogge, also hier ihr lästigen Menschen, nehmt das (übrigens drei unangenehme Beiträge sind in quasi Vorbereitung (bedeutet, geschrieben aber noch nicht beendet mit Korrektur und so: zwei politische und einen feministischen Beitrag).

*

Als ich jung war, wäre ich auch gerne Skateboard gefahren, aber ich entschied mich für die Rollerblades. Warum? Einerseits wars einfacher, vermutlich, andererseits fuhren damals (wir wollen keinen genauen Zeitrahmen nennen) nur die coolen Kids mit Skateboards und somit starb die Idee schnell. Ich war einfach zu uncool dafür. Hätte mich lächerlich gemacht. Und was hätte ich denn damit wollen? Ahahahaha! Und da ich bereits ein von Mobbing gebranntes Kind war, erachtete ich es nicht als notwendig an, den Peinigern noch einen Grund zur Belustigung zu geben.

Bis zum heutigen Tage: Es wurde schon bei Einzug überlegt, sich nicht vielleicht ein Longboard zu kaufen, damit man den mühseligen Weg schneller beschreiten und Zeit sparen kann. Aber, nur fahren ist doch langweilig. Weil man möchte ja auch Tricks machen und springen und so. Sich die Knochen auf die alten Tage brechen, die noch nie gebrochen waren und solche Dinge. Und somit wurde aus der Idee Longboard ein Skateboard!


Welches es wohl geworden ist?

*

Der Mauz hat Hausarrest. Ein (man vermutet) Marder hatte ihm erst kürzlich in den Hintern gebissen (die Löcher sind gut erkennbar), und zunächst ahnte man nichts, nichts war sichtbar, er jaulte etwas wenn man ihn aufhob, aber es hätte auch ein Bienenstich sein können, da die Schwellung nach ein paar Tagen wieder zurück ging. Tja.

Bis sie wieder kam, die Schwellung.

Der Tierarzt entfernte unter fauchen, jaulen, kratzen und beißen den Eiter, säuberte die Wunde und wie immer, bei der Antibiotika-Spritze „hängt es ihm komplett aus“; Gobbolino wird zur tollwütigen Wildkatze, die sich immer wieder aufs Neue befreien kann, selbst wenn zwei Leute ihn fest halten. Ja, er hasst Spritzen. Er hasst sie wirklich.

Tagsüber war er mühsam, beleidigt, „zwider“, müde und absolut fertig mit der Welt. Nein, er durfte heute nicht hinaus. Nein, einen Tag nach dem Antibiotikum bleibt er zuhause. Aber morgen darf er. Wenns sein muss.

*

Zufrieden?

2 Kommentare

Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Gobbolino, Weekly Stuff'ish