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„The Predator: Upgrade“

First things first: Ja, der putzige Hund überlebt.

Spoiler.

Die Menschheit wird aussterben. Und die Aliens wissen das. Dank Global Warming wird es in ein, zwei Generationen keine Menschen mehr geben und so sieht sich der Predator als Bewahrer und sammelt fleißig die DNA intelligenter Vertreter der vom Aussterben bedrohten Spezies. Aber seien wir uns ehrlich, nicht die DNA einer verlorenen Kultur ist ihm wichtig, sondern der damit verbundene Zweck: Sich zu verbessern*. Die Spitze der menschlichen Intelligenz sind autistische Kinder. Besonders das Kind des Hauptakteurs. Und während ein Predator mit Hunden anreist, um einerseits einen Verräter zu jagen und DNA zu sammeln, hatte der Abtrünnige, ein bereits vermenschlichter Predator der nackte, wehrlose Weibchen in Frieden lässt, etwas für die Menschen zurück gelassen. Ein Upgrade.

Wait, what?

Jap. Darum gehts, das ist die Geschichte.

* Es kann echt nur Menschen einfallen, zu glauben, dass eine außerirdische Zivilisation, die in der Lage ist, quer durch den gesamten Weltraum zu fliegen, sich mittels menschlicher DNA zu verbessern versucht. Leute, Filmemacher, checkt es bitte endlich: Menschen sind nichts weiter als Affen und Amöben. Keine intelligente Rasse, die es einfach so mal schafft, ein Loch zu einem anderen Punkt im Universum aufzureißen, wird zur eigenen Verbesserung menschliche DNA benötigen! Wirklich nicht. Keine. Das ist in höchstem Maße unrealistisch! Lasst das. Aliens brauchen keine Menschen. Wir brauchen Aliens und zwar ganz, ganz deutlich. Und wenn irgendwer meint zwecks Global Warming müsse die Menschheit zusammen halten, sorry mate, it’s not gonna happen. Unless, Aliens!

Wie wars?

Davon abgesehen, dass sich insgesamt nut 6 Leute im Saal befanden, bangte ich um das Leben des putzigen Alienhundes, aber Entwarnung, er überlebt. Auch wenn man ihn nicht mehr, wie erhofft, spielend auf einer Wiese sieht. Er ist halt irgendwo. Dass wieder einmal ein Kind im Zentrum des Wissens, der Macht steht, ja, seis drum. Zumindest ist es ein intelligentes Kind und weniger lästig als gewöhnliche Kinder. Es war okay.

Die einzigen beiden Frauen, mit, wenn man so nennen mag, tragenden Rollen, sind die BadAss-Mutter und die BadAss Wissenschaftlerin – die man jedoch nicht miteinander reden lässt. Man hätte sogar in einem Streifen wie diesen den Bechdel-Test ganz einfach bestehen können, aber hey, who cares.

Fazit: Unterhaltsamer No-Brainer mit ein paar derben Witzen, Dickless Theon Greyjoy in einer nichtssagenden Nebenrolle und anderen Soldiers, denen viel zu viel Story eingeräumt wird. Generell gibt es viel zu viel Story und Erklärungen. Lasst das. Ein SF-Slasher wie Predator braucht keine erklärende Hintergrundstory zu jedem X-beliebigen Charakter oder generell und man will auch die Gründe für XY auch nicht wissen. Das einzige was man sehen möchte ist, wie sich der Predator durch Lebendfleisch metzelt und schlussendlich doch sterben muss. RiP Predators. You served well.

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