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Wem gehts gleich?

Ich habe noch immer den Hauptquest (Sturmmäntel vs Kaiserliche) offen.. was aber daran liegt, dass ich beide Seiten unsympathisch finde und die Konsequenzen fürchte. Genauso, wie ich No Man’s Sky aufschiebe und Skyrim stattdessen spiele, anstatt dass ich mutig in die Welt hinaus trete, einen Planeten erkunde und nach 20 Spielstunden ins All hinaus komme – um weitere Planeten zu erkundigen und mich über das umständliche Inventar zu ärgern.

Eigentlich ist es interessant: Ich traue mich ohne zu zögern ein Pferd ohne Sattel zu reiten (auch draußen), reise alleine in fremde Länder, aber wenn es darum geht, einen fremden Planeten in einem Spiel zu erkunden, bin ich ein Feigling. So ziehe ich es vor, all die bekannten Städte und Dörfer in Skyrim zu besuchen, mich an den lieblichen Erinnerungen zu erfreuen und über Drachen zu ärgern („Naaaa. Nit scho wieder. I hab ka Zeit für den Blödsinn…), die Knochen Nachhause zu bringen („Du kannst nicht schnell reisen wenn Feinde in der Nähe sind“), wohl wissend, dass ich sie nie, nie, nie verarbeiten werde – und erfülle nebenbei den einen oder anderen Mini-Quest, der mir dann aber wieder zu mühsam wird, weil jeder Dungeon im Prinzip gleich aussieht… Dennoch, so ein Planet ist riesig und die Gefahren bestialisch und man könnte sterben und alles verlieren und müsste alles erneut sammeln oder auch nicht, weil böse Tiere lauern und dann hätte ich keine Ressourcen mehr und sterbe einsam und alleine auf einem mir gänzlich fremden Planeten und niemand würde sich je an meinen Namen erinnern. Oder so.

PS: Ein Hoch auf F5.

Wem geht es noch so? Oder seid ihr unerschrockene Abenteurer?

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Eingeordnet unter Gaming, Skyrim, So sei es

Was tun, wenn man zu viel tun möchte?

Sich zu entscheiden, womit man sich gerade beschäftigen möchte ist schwierig. Vor allem wenn es so viele Dinge sind, die man tun möchte. So fing ich vor einigen Tagen mit „No Man’s Sky“ an, weiß aber, dass wenn ich zu viel Zeit ins spielen investiere, ich nicht zum Schreiben komme – was ich seit geraumer Zeit mit viel Investition und Fleiß verfolge. Von anderen Dingen wie Taylor Swift Songs auf der Gitarre lernen oder Karikaturen für mein Kinderbuch zu malen (denn freundliche Bilder funktionieren bei diesen Geschichten nicht) ganz abgesehen..

Es sind hauptsächlich Kurzgeschichten und zwei Romane. Es stellt sich dann natürlich auch die Frage: Wie damit weiter verfahren? Interessiert sich jemand für Fortsetzungsgeschichten auf einem Blog? Oder Kurzgeschichten generell? Und wie veröffentlicht man Kurzgeschichten? Als Sammlung? Liest das wer? Kann man sich via Patreon finanzieren lassen? Und wenn ja, wie? Einen Verlag zu finden, daran mag ich aktuell noch gar nicht denken. Und es scheint mir, dass viele Autoren davon absehen, ihre Kurzgeschichten auf einem Blog zu verwerten, während viele auch der Meinung sind, dass Kurzgeschichten sowieso Schwachsinn sind und Potential verschleudere. Manche andere allerdings schaffen auch so den Sprung, was aber Werbung und Geschick erfordert und vor allem Glück. Wie also vorgehen? Selfpublishing ist zwar eine interessante Idee, benötigt aber für Lektor, Korrektorat, Cover und Umsetzung mindestens 3000€ wenn nicht mehr. Und woher nehmen, wenn nicht stehlen? Und wo gute Lektoren finden? Fragen über Fragen.

Wie dem auch sei, die Frage, um die es eigentlich geht, ist:

Spielen oder schreiben? Es wäre nicht so, dass ich an Schreibblockaden leiden würde und mich deswegen anderweitig beschäftigen sollte/wollte – vor allem da ich der Meinung bin, dass es keine Schreibblockaden gibt und der zugehörige Beitrag ist quasi schon geschrieben – aber es ist die Zeit, die nur begrenzt verfügbar ist. Die Qual der Wahl und zwar wirklich.

Die Idee „Zwei Stunden schreiben und zwei Stunden spielen“ ist lächerlich. Als Discovery-Schreiberling (wir planen nicht und unsere Geschichten entstehen im „Flow“ und nicht einmal wir wissen, wie sie enden) setzt man sich nicht einfach zwei Stunden davor. Oft sitzt man drei, vier, sechs oder acht Stunden und tippt sich die Finger wund. Und man setzt sich nicht einfach zwei Stunden vor ein Spiel wie „No Man’s Sky“ und loggt sich zwei Stunden danach wieder aus. Sowas passiert nicht. Nicht in der Realität. Das Problem ist ein reales!

Was also tun? Immerhin lässt mir die Arbeit aktuell etwas Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern und längst vergessene Beiträge raus schmeißen, deren Relevanz schon lange kaum mehr gegeben ist. Was aber tun? Mag ich spielen? Ja! Mag ich schreiben? Ja! Was mag ich lieber? Ich weiß es nicht.

„Kümmere dich weniger um deinen Blog und schreib!“ wäre eine Idee, aber ausgeschlossen. Auch die neugierige Katze und ihre Leser verdienen Aufmerksamkeit. Außerdem sitze ich in einem öffentlichen Raum. Hinter mir könnten Menschen stehen. Und beobachten was ich schreibe. Nicht jetzt, aber sonst. Oder gelegentlich. Außerdem fehlt die Ruhe.

Ich verbleibe unschlüssig.

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