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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #45

Wenn man von „Kreaturen“ spricht, so denke ich in erster Linie an Monster, Viecher, Säure speiendes Zeug und Geschöpfe mit endlosen Zahnreihen. Nicht zwangsläufig böse, aber eben Kreaturenhaft. Wie das Monster von Doktor Frankenstein (sollte es eine Literatur-Ausgabe dieser Frage geben).

Weder die Daleks, noch Godzilla, noch Gollum oder gar ein Wookie schafft es auf die Liste. Warum? Jene, die mir einfielen, waren die ersten und zugegeben, die süßesten und putzigsten, weshalb ich mir auch die Freiheit nahm und den Titel etwas abänderte. Wobei Gollum fast noch einen Platz verdient hätte hat. Und Dobby. Müsste ich jetzt überlegen, welches die 5 besten Kreaturen sind.. käme der Beitrag wohl nicht mehr zustande.

 Die 5 besten süßesten „Filmkreaturen“

Und somit befinden sich auf der heutigen Liste:

1. Aus gegebenen Anlass natürlich: Die Facehugger! Ticket liegt für Freitag Abend bereit. Ich gespannt: Süße, putzige Aliens!

2. Die Critters! Was liebte ich als Kind die Critters. Diese süßen, kleinen Critters. Nein, man hatte als Kind wirklich keine Angst vor den Critters, genau so wenig wie vor den Gremlins. Dafür war der rote Stier aus Das letzte Einhorn traumatisierend, oder der Tod von Artax. Oh mein Gott. FUCHUR!!!

2,5. Wie konnte ich Fuchur vergessen? Schande über mein Haupt.

3. Knapp daneben liegen die Tremors! Ich sollte mir die Tremors wieder mal ansehen. Eine Marktlücke: Ein Streaming-Angebot, dass ausschließlich Trash-Horror und B-Movies aus den 70ern, 80ern und frühen 90ern anbietet.

4. Ich bleibe dem ersten Einfall treu: Die Gremlins! Sie sind so überzeichnet und putzig; dass der Film erst ab 16 freigegeben wurde, wundert mich immer noch.

5. Die Ewoks!

5,5. Gollum! My preciousssssss…. Und Dobby.

Ausnahme:

6. Stellvertretend für alle Ghibli-Geschöpfe: Totoro! Mein ständiger Begleiter.

My favourite! Always by my side. #totoro #Ghibli #love #purse #anime #manga #life #geldtasche

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Revenge of the 5th!

Credits: United Artists of the Internet, gefunden bei Google

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May the 4th be with you!

Credits: Alana McCarthy, gefunden auf Caster.com.

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„Rogue One“

Es hätte nicht geschadet, sich den ersten Teil (Teil 1 bzw. „Teil 4“) nochmal anzusehen, um sich auf die Geschichte einzustimmen. Man wird vergesslich.

Rouge One war einer jener Filme, die mich gut unterhielten, ausreichend Stoff für Diskussion gaben und am Ende des Tages unter „gelungen“ eingeordnet werden konnte.

Nett war: Die Stormtrooper Holzpuppe. Fun Fact: Felicitiy Jones (Jyn Erso) ist gerade mal einen cm größer als ich: 159 cm. Ich mochte den „sassy robot K-2SO“, eine Haushaltshilfe mit seiner Attitüde würde zumindest für Abwechslung und Unterhaltung sorgen. Der attraktive Vater von Jyn Erso aka Gegenspieler von Doctor Strange (und Hannibal Lecter persönlich) segnete recht früh das zeitliche und auch wenn man spätestens jetzt annehmen konnte, dass der gesamte Maincast seinem Beispiel folgen wird, so war man zumindest etwas überrascht, dass sogar die Hauptcharaktere starben – aber sicherlich: Wo waren sie in Episode 4, die direkt daran anknüpft? Sie waren tot, Jim. Und die angedeutete Romanze? Ich erinnere zurück, als ich sagte, Liebesg’schichten in Filmen wo sie nichts zu suchen haben, seien schrecklich – in diesem Falle allerdings war selbst die Andeutung spärlich – und sie starben. Es solle also die Affektion zweier attraktiver Hauptdarsteller zueinander in einer Ausnahmesituation verziehen werden.

Diversität

Was nützt Diversität wenn doch wieder nur Klischee gecastet wird? Rogue One darf sich davon etwas distanzieren, da lediglich Donnie Yen („I am one with the Force, the Force is with me“) in das Klischee des kämpfenden Asiaten fällt. Und ja, das Problem ist nach wie vor gravierend. Am schlechtesten gehandhabt wurde es aktuell in der Mystery Netflix-Serie Sense 8. Das Review hier trifft es vielleicht am ehesten.

CGI

Peter Cushing starb 1994. Die Meinungen zur CGI-Wiederbelebung gehen weit auseinander: Die einen finden es toll, die anderen schrecklich. Für die Geschichte war Tarkin unverzichtbar und nach 10 Jahren hätte man ihn auch recasten können. Ich bin kein Freund von CGI-Menschen. Das CGI Gesicht wirkte befremdlich, die Bewegungen übertrieben menschlich. Und nein, es geht mir hier nicht darum, dass der original Geist von Star Wars, dessen Special Effects revolutionierend waren, nun gänzlich inflationär eingesetzt wurden oder man eben via CGI versuchte daran anzuknüpfen.

Es vollbrachte einfach nicht den gewollten Retro-Effekt, wie „Ohhh, der Böse aus der Kindheit!“ sondern hinterließ ein WTF? So auch bei Twitter. Warum? Man könnte es fast mit den Worten des Onlinemagazins Collider wiedergeben: „Digital resurrection doesn’t honor a late actor. It denigrates him.“

Was passiert also mit Carrie Fisher in Episode VIII und IX? Das Studio hat sich mittlerweile dazu entschlossen Carrie Fisher NICHT via CGI in naher wie ferner Zukunft zurück zu holen. Gut!

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„[…] whereby Ms. Jones’s character is notable specifically because she is the lone woman in a story otherwise populated by men. The problem with this concept, even if the intentions are good, is that it teaches female audience members (and male audience members) that females being in said adventure situations is not „normal“ and should be treated as „unique.““ (Forbes)

Warum eine gute Formulierung stehlen, wenn man sie auch kopieren und kommentieren kann: Absolut richtig. Die Produktion hätte sich also ruhig trauen und mehr Frauen unter die Rebellen mischen dürfen. Und natürlich sollte man nehmen was man bekommt und zufrieden damit sein; denn die Tatsache, dass es lediglich einer weiblichen Hauptdarstellerin bedarf um die Alt-Right Bewegung in Rage zu versetzen, verdeutlicht nur all zu gut, dass man noch weit weg vom eigentlichen Ziel ist, weswegen sich Rogue One sich dennoch einen Pluspunkt verdient hat, auch wenn letztendlich signalisiert wird: Es ist nicht die Norm, dass Frauen kämpfen. Klicktipp: We Need More Than Female Protagonists: Women Only Spoke 27% of the Dialogue in 2016’s Top Grossing Films (themarysue.com)

RIP Carrie Fisher, drowned by Moonlight, strangled by her own bra.

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Revenge of the 5th!

Credits: Katie Cook

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May the 4th be with you!

Credits: Griz and Norm Lemay

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„Star Wars VII – The Force Awakens“

Folgender Text stellt unmittelbare Eindrücke, wenige Minuten nach dem Film dar, frei von jeglicher gelesener Kritik oder Rezension. Leichte Spoiler können enthalten sein.

Gewollt, aber nicht mehr geschafft, war die ursprüngliche, vorangehende Trilogie anzusehen. Als jedoch Han Solo auftauchte und sagte „Chewie, we’re home“, war Emotionsmäßig wieder alles da und ich hatte dieses freudige Heimkehrer Gefühl – nicht über den gesamten Film hinweg, aber Stellenweise immer wieder.

The Force Awakens knüpft meiner Meinung nach in gewisser und adäquater Weise an die alte Trilogie an, versäumt es jedoch nicht zeitgenössische Unterhaltung zu sein.

Es war ein Wiedersehen mit alten Freunden und fernen Erinnerungen, denen, wie die Überbleibsel auf Jakku, einerseits mit etwas Wehmut und/aber doch auch mit freudiger Erwartung entgegen gesehen wurde. Alte Geschichten, von denen man mal wusste und die es Wert waren und sind, neu entdeckt zu werden. Vielleicht war es ganz gut, dass ich es versäumt hatte die Trilogie noch einmal anzusehen.

J.J. Abrams machte seine Sache gut und ich distanziere mich davon – zumindest versuche ich es – über Regie oder anderweitig Ähnliches zu urteilen – außer beim Herr der Ringe – in der eine fast jede Szene unwirklich beziehungsweise plastisch und wenig authentisch wirkte. Unstimmig auf mich. Aber High-Fantasy authentisch wirken zu lassen, ist, zugegeben, schwierig. Aber das ist ein anderes Thema.

The Force Awakens bietet gute Unterhaltung, eine nette Geschichte und ich dachte mir: Die Kinder von heute werden diese große, altbekannte Geschichte, genau so verinnerlichen, wie wir es mit der alten Trilogie taten, die bei mir unter anderem „Die Filme mit den Ewoks“ hießen.

Es muss gesagt werden: Es war der Film den wir erwarteten, im positiven Sinne. Denn er war zu einem gewissen Teil Old-School und zwar genau dort, wo der Film danach verlangte. Und Neutral gesagt: Es war der Film den wir erwarteten, weil Star Wars nie den Anspruch erhob hohe Filmkunst vorzuweisen. Den Anspruch den Star Wars erhebt, ist und war und wird immer sein: Eine gute Geschichte zu erzählen. Und mit Kritik versehen: Es war der Film den wir erwarteten.

Die Erwartungshaltung erforderte ein Wiedersehen mit alten Freunden. Gesagt, Getan. Und so wie die Filme damals, erneut, ist The Force Awakens eine phantasievolle Geschichte. Gutes Unterhaltungskino mit Erinnerungswert und man bekam, was man sich erwartete. kaum einer wird behaupten „Omfg, der war so schlecht“ aber manche mögen sich auch eingestehen: „Es fehlte etwas“.

Und er war auch was wir erwarteten im Bezug auf die Eingriffe von Disney – ich glaube man bemerkte Abrams Ringen mit der dunklen Seite der Macht und der Force in ihm selbst. Zugegeben, BB-8 ist ein putziges Kerlchen und wurde meines Wissens von Disney kreiert um den Merchandising-Verkauf anzukurbeln. Putzig, aber nicht weiter von Belang.

Aber jetzt zu den Dingen, die mir auffielen.

The Force Awakens war kein epischer Film. Es fiel mir keine epische Szene auf, in der mir das Herz stehen blieb und ich nervös wurde, weil ich so von Ehrfurcht gepackt war, dass ich alles um mich herum vergaß. Wie mir das beispielsweise bei Star Trek – Into Darkness passierte, als die Enterprise aus dem Wasser auftauchte, untermalt mit dieser epischen Musik und ich mir nichts sehnlicher wünschte an Bord zu sein. Es war ein gänzlich epischer Moment.

Nein, die Epik fehlte. Die Schlachten waren toll, und ein jeder der Raumschiffe mag, wird alleine daran schon seine Freude haben – alles war, wie es sein sollte und erneut, man bekam, was man sich erwartete. Die Charaktere einfach und nachvollziehbar. Verständlich und Simpel gehalten. Wie es sein sollte.

Die Schauspieler allesamt in Ordnung und solide, manche mehr, manche weniger – aber austauschbar. Bis auf Bill Weasley (Domhnall Gleeson), er war großartig – man gebe dem Mann bitte einen Film, in dem er seine „Madness“ ausleben kann, ich würde ihn als Doctor Willkommen heißen. Etwas enttäuscht war ich jedoch, dass man Brienne von Tarth (Gwendoline Christie) nie ohne Rüstung zu sehen bekam – aber G. Christie ist nun mal eine Kriegerin wie sie im Buche steht.

The Force Awakens war alles in allem stimmig. Ein Film, den man sich alle Jahre wieder ansehen kann und immer wieder erfreut ist. Der Humor war nicht allzu deftig konstruiert und fett aufgetragen, sondern angenehm und so natürlich wie möglich gehalten. Es gab keine unnötige Gefühlsduselei, soviel eben wie gerade notwendig war. Wie auch schon bei der Trilogie.

Mit Rey (Daisy Ridley) steht eine starke Frauenrolle im Mittelpunkt, die schlussendlich den Sieg davon trägt und kleine Mädchen dazu inspiriert Taekwondo oder Schwertkampf zu trainieren, anstatt Prinzessin sein zu wollen. Oder beides! Des weiteren verzichtete man auf „Sex Sells“. Rey trägt praktische Wüstenkleidung und weigert sich energisch, das schwache Mädchen zu miemen. Dies ist auch eine der Leistungen von The Force Awakens die angesprochen werden sollte. Es ist noch nicht üblich, in heroischen Geschichten der Frau das technische wie siegreiche Handwerk zu überlassen.

Star Wars ist Klischee behaftet. Gut gegen Böse. Weiß gegen Schwarz. Gesicht gegen Maske. Aber das muss perdu nichts schlechtes sein. Es muss nur eingehalten werden. Es sollte auf Komplexität verzichtet werden, und das wurde auch.

J.J. Abrams versuchte meiner Meinung nach nicht, einen Film auf hohem Niveau zu produzieren (aus welchen Gründen auch immer), sondern eine Geschichte zum Leben zu erwecken, die in Erinnerung bleiben und begeistern soll.

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