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„Game of Thrones“, S07E06

Hätte ich nicht in etwa gewusst, was mich erwartet.. immerhin hat das Kissen, dass ich fest umkrallte, überlebt. Meine Güte! Es war eine dumme, dumme Idee in den Norden zu gehen, und wir alle wussten es. Helden, die sich alle zu übertrumpfen versuchen. Kein Wunder, dass dabei sowas heraus kommt. Und dennoch führte diese dumme Idee zu einer notwendigen Erkenntnis. It’s a bittersweet symphony.

Spoiler! und Emotionen.

But first things first

Die Spannungen zwischen Daenerys und Tyrion spitzen sich zu. Er sei zwar kein Held, aber tapfer – und das ist gut so, denn Helden tun dumme Dinge und sterben dabei.

Sofern Daenerys sich entschließt mit drei Drachen und zwei Armeen in King’s Landing einzufliegen, sollte das mit Ruhe geschehen: „If we want to create a new and better world, I’m not sure deceit and mass murder is the way to start.“ Vor allem auch, da Daenerys mit der Regentschaft aus Furcht und Angst brechen möchte.

Tyrion will sicher gehen, dass Daenerys bei dem geplanten Treffen mit Cersei, die sicherlich die eine oder andere Falle stellen wird, nichts „impulsives“ tut. Aha? Daenerys: „When have I lost my temper?“ Tarlys? „That was not impulsive, that was necessary.“ Vielleicht? Oder auch nicht. Vielleicht brauchten sie nur Zeit und eine dunkle Zelle. Übernimmt er jetzt Partei für seine Familie? Natürlich. Tyrion ist ein Stratege, so wie Varys und Lord Baelish. Man muss sich in die Lage seiner Feinde versetzen, um zu wissen, wie sie denken, wie sie handeln und reagieren – um sie zu gegebener Zeit entthronen zu können.

Die Welt die Daenerys erschaffen möchte, wird nicht von heute auf morgen passieren, oder gar übermorgen. Es ist wichtig zu wissen, wer ihr Werk fortführen soll, wenn sie keine Kinder bekommen kann. Wer sitzt nach ihrem Tod auf dem Thron? Sie sollte auf lange Sicht planen. Daenerys verliert allmählich die Geduld und will das alles nach ihrer Krönung diskutieren. Sowieso, wenn sie nicht auf lange Sicht geplant hätten, hätten sie Dorne und High Garden nicht verloren.

Und da gebe ich ihr uneingeschränkt recht. Natürlich würde ich mich zuerst um die Machtergreifung kümmern und dann um die Nachfolge. Sofern es tatsächlich stimmt, und sie keine Kinder bekommen kann, ist es einerlei wer zum Nachfolger ernannt wird, solange dieser nur ihre Ansichten teilt und das Werk fortführt.

Arya und Sansa: Anger and Fear

Arya erzählt eine Geschichte aus Season 1 – wie Ned ihr damals applaudiert hatte, als sie mit Pfeil und Bogen die Mitte traf. Sie tat etwas, was ihr nicht zustand, aber da er lächelte, konnte es nicht so falsch sein. Die Regeln sind falsch. „Now he’s dead, killed by the Lannisters, with your help.“ Sie zückt den Brief. Aber Sansa tritt ihr entgegen. Jon hatte the Battle of Bastards bereits verloren, und erst als die Knights of the Vale einritten, konnte die Schlacht zu ihren Gunsten entschieden werden. Wegen ihr (beziehungsweise Littlefinger) fiel Winterfell zurück in die Hände der Starks.

Nebenbei erwähnt, bekam Sansa eine Einladung aus King’s Landing. Sie schickt Brienne und bespricht sich folgend mit Littlefinger und erkennt etwas wichtiges: Die Lords des Nordens sind biegsam wie Blätter im Wind. Ihre Loyalität fällt und steht mit ihrem Stolz. Sansa fürchtet, dass Jon keine Armee mehr haben wird, wenn er zurück kehrt. Lord Baelish Stimme könnte nicht noch mehr gehaucht sein, denn dann würde nur mehr Rauch aus seinen Kehlen dampfen und er rät dazu, Brienne auf Arya anzusetzen, die allmählich zu einer Art Gefahr werden könnte. Tatsächlich?

Arya hat diese Episode ein gutes Spiel. Sansa sucht in ihrem Zimmer nach Hinweisen und findet die Gesichter. Angewidert frägt sie Arya was das sei und diese antwortet: „My faces.“

Sie beide wollten schon immer was anderes sein, als sie eigentlich sind: „The world doesn’t just decide to let girls be what they want to be.“ Sansa eine Königin, neben einem jungen König auf dem eisernen Thron und Arya eine Kriegerin. Durch die Gesichter kann sie sein, wer sie möchte und wann sie möchte. Wäre es nicht nett, Sansa zu sein und hübsche Kleider tragen zu können? Sie zückt den Dagger, reicht ihn ihr und verlässt das Zimmer. Man bekommt Mitleid mit Sansa. Es beschleicht das Gefühl, dass Aryas Spiel tiefer ist, als wie es zunächst erscheinen mag.

In the North

Tormund: „I can breathe again, down south the air smells like pig shit.“
Jon: „You’ve never been down South.“
Tormund: „I’ve been to Winterfell.“
Jon: „That’s the North.“

Gendry hatte noch nie Schnee gesehen und für Tormund liegt Winterfell im Süden. Er erwähnt Mance und wie viele Leute seines Stolzes wegen sterben mussten. Es wird über Gott und die Welt geredet, und jeder hat seine Geschichte zu erzählen. Jorahs Vater gab Jon das Schwert, er möchte es aushändigen, aber Jorah gibt es ihm zurück. Was ist mit Lyanna Mormont? Eigentlich wäre es ihr Schwert.

Tormund und The Hound finden heraus, dass sie eine gemeinsame Bekannte haben, die Zuhause auf ihn wartet: Brienne von Tarth, „the big woman“, a beautiful women. „I want to make babys with her […] great big monsters, they’ll conquer the world!“ Lasst Tormund am Leben!

„Death is the enemy, the first enemy and the last.“ The enemy always win. Und dieser muss ständig bekämpft werden. Nicht lange auf sich warten lassend, taucht er in Gestalt eines Wight-Bären auf. Thoros wird nieder gerissen und darf das Feuerschwert am eigenen Leibe spüren. Sechsmal hat er Beric wieder zum Leben erweckt. Er lebt fortan sein letztes Leben.

Nach einem Marsch, nicht weit hinter der Wall treffen sie auf die ersten Wights, der Kampf entbrennt und alsbald Jon den zugehörigen White Walker zerschmettert, sterben auch alle anderen. Das auserwählte Opfer wird Mundtot gemacht. Danach geht es schnell. Eine Army of the Dead ist ihnen auf den Fersen. Gendry wird zurück zur Wall geschickt um einen Raben nach Dragonstone zu senden. Mit letzter Not können sie sich auf einen kleinen Vorsprung im Eis retten. Dass Gendry sich in den Schneemassen, die er bis jetzt noch nie betreten hatte, nicht verirrt, wunderte mich etwas. Kurz vor der Wall bricht er zusammen.

NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!

The Hound, offenbar gelangweilt, wirft einen Stein nach dem anderen. Bis das Eis nicht mehr bricht. Die Toten umzingeln sie, namenlose Wildings (of House Redshirt) sterben den Heldentod im Kampf.

Und plötzlich fliegt Daenerys ein, Grau-weiß gekleidet wirkt sie wie die Eiskönigin selbst. Sie ist es, die die glorreichen Sieben, the Suicide Squad of Westeros, in der letzten Sekunde rettet. Deren Drachen mehrere Wights zerstören und die ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder gefährdet um Jon und den Beweis für Cersei in Sicherheit zu bringen.

Drogon, Viserion und Rhaegal brennen alles nieder. Die Musik! Als es Zeit ist, Drogon zu besteigen glauben die Helden sich messen zu müssen und kämpfen weiter. Und weiter. Und weiter. Ein Kampf bei dem man weder Freund noch Feind voneinander unterscheiden kann.

Der Night King zückt einen eisigen Speer. Jon glaubt er müsse noch die letzten Wights erledigen. Meine Güte! Soviel Dummheit! Der Speer trifft Viserion in die Schulter. NOOOOOOO!!!! Er verliert Feuer und Blut und kracht zu Boden. NOOOOOO!!!! Nach und nach verschwindet er im Eisloch. NOOOOOOO!! Rhaegal flieht. Jon wird von zwei Wights gepackt und in die Tiefe gerissen. Wäre er gleich auf Drogon aufgestiegen, hätte Viserion nicht sein Leben lassen müssen. Daenerys blickt hinunter. Der Night King zückt den nächsten Speer. Sie fliegt weg und lässt Jon, der versunken ist, zurück.

Sie alle reiten auf einem Drachen. Sie pfählen den Wight auf Drogons Rücken und Ser Jorah verliert den Halt als Drogon dem zweiten Speer ausweichen muss. Aber sie schaffen es. Und es wäre nicht Jon Snow-garyen, wenn er dem Tod nicht auch ein x-tes mal entgehen könnte. Erneut, das Wasser in Westeros muss eine andere Zusammensetzung haben. Benjen Stark, der immer noch hinter der Wall verweilte, rettet ihn und gibt ihm Pferd und Leben. Benjen Out. RIP Benjen Stark – das wäre dann wohl der Stark-Death in Season 7.

Nur ein Drache fliegt in der Luft. Ein Drache! Wo ist Rhaegal? Mit einem halbtoten Jon auf dem Rücken erreicht das Pferd die Wall. Die armen Drachen :( Nehmt ganz Westeros, aber gebt mir Viserion, Lady und all die anderen Tiere zurück!

A Song of Ice and Fire

Der Wight wird in ein kleines Boot gesetzt. Jon und Daenerys befinden sich unter Deck eines größeren Schiffes. Jon, der eben aufwacht und Daenerys, die ihn ansieht, entschuldigt sich sogleich. Er weiß, dass sie sich in Gefahr brachte, um Alliierte und deren Freunde zu retten. Sie ist nicht wie der Mad King. Sie ist besser. Der Dialog, der folgt, bestätigt Daenerys als anerkannte Queen von Westeros.

Es tut ihr Leid. Ihm tut es Leid. Er bereut es gegangen zu sein, die gesamte Idee. Aber sie nicht. Die Drachen sind ihre Kinder, die einzigen, die sie jemals haben wird, aber sie musste es sehen und sie wird mit ihm kämpfen. Er drückt ihre Hand und nennt sie Dany, wie ihr Bruder. Keine so gute Idee. Wie wäre es mit „My Queen?“ (Bin ich die einzige die für einen Moment dachte, er macht ihr eine Art Antrag?). Sie nimmt seine Hand. Er würde ja das Knie beugen, wenn er nicht gerade im Bett liegen würde, den Oberkörper entblößt. Was ist mit denen, die ihm folgen? Die werden auch ihr für das folgen was sie ist. „I hope I deserve it“ sagt sie und Jon antwortet: „You do“ und greift ihre Hand fester. Die Blicke! Ihre Blicke! Seine Blicke! Und als sie die ihre ihm entziehen will, da hält er sie zurück. Endlich sehen wir an ihrem und seinem Blick, was wir uns alle erhoffen und wünschen und was von Anfang an unausweichlich war: Sexual Tension!

Wehe Bran kommt dazwischen. Wir wollen, ich will, dass diese Romanze passiert, auch wenn Jon zu klein sei. Und auch wenn sie verwandt sind. Who cares! Selbst Tyrion sah es bereits, wie er sie ansah. Ser Davos sah es. WIR sehen es! Noch eine Folge und dann ein gesamtes Jahr(!) warten. Ein Jahr! Sie sind noch nicht einmal gedreht!

Soviele Emotionen. Die armen Drachen.

Artist: Unknown.

 

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„Game of Thrones“, Spotted S07E05

Das große Geheimnis, dass nun wirklich keines mehr ist: May I present to you, Jon (Snow) of House Targaryen, First of his Name, the Resurrected, Rightful King of the Andals, the Rhoynar and the First Men, the King in the North, The 998th Lord Commander of the Night’s Watch, Savior of the Free Folk and Slayer of the Dead, the White Wolf and Son of Ice and Fire, the Prince that was promised.

Wer den Titel nicht in Missandei’s Stimme gelesen hat, der hebe jetzt die Hand.

#Targaryen Related

  • „Remember who you are, Daenerys. The dragons know. Do you?“ sagte die Hexe Quaithe in Season 2 zu Daenerys. Und die Drachen sollten auch wieder Recht behalten. Vielleicht nicht gerade wichtig, aber interessant: Der Grund, warum es so wenig Drachencontent in der Show gibt, liegt am selben Grund, als wie, dass wir kaum mehr Direwölfe sehen: Budget und Aufwand. Hinter den Drachen stecken ca. 20 Menschen und 22 Wochen Arbeit.
  • Emilia Clarke über die Zusammenkunft von Drogon und Jon: „She sees his interaction with her dragons, and it’s an attractive quality to her.“
  • Aber haltet ein: Tyrion ist (vermutlich) ebenfalls ein Targaryen. Sind jetzt alle Targaryns? Nicht nur die Ablehnung seines Vaters, sondern auch seine Zusammenkunft mit Drogon („Don’t eat the help“) könnte darauf hindeuten. Eine andere Theorie meint, dass Jaime und Cersei Targayens sind. Die Kinder von Tywins Frau Joanna und Aerys.
  • Fun Fact: Randyl Tarly kämpfte für Daenerys Vater. Warum also jetzt dieser Wandel?
  • Interessant ist auch, dass Aryas Dagger ursprünglich Rhaegar Targaryen gehörte. Es sind die Kleinigkeiten, in denen sich das Detail versteckt. Ob das Stück zum großen Ganzen beitragen wird, wird sich zeigen:
  • Reddit, das Zeit fressende Scheusal, sagt mir folgendes, bevor Moviepilot und Buzzfeed es in Clickbait verwandeln werden: „Rhaegar married Lyanna. And Robert started a war over being friend zoned.“ Erinnert etwas an die Geschichte von Troja.

Und weiter

  • Eine Theorie möchte, dass Littlefinger ebenso einer der Faceless Men ist, wie Arya – da er ihr doch einen Schritt voraus war. Ich schätze es liegt in Littlefingers Natur einen Schritt voraus zu sein. Ich zweifle an der Theorie. Aber gut, späte Stunden und Reddit..
  • Ist Cersei wirklich schwanger? Oder war es eine gelungene Finkel um Jaime zu binden? Moviepilot hat folgende Pro und Contra: Einerseits haben Cersei und Jaime erst kürzlich kopuliert und der creepige Qyburn gab ihr eine Art Medizin(?). Dagegen spräche: Sie lüge gerne und auch die Prophezeiung stimme dann nicht mehr. Viel wichtiger: Sie braucht Jaime. Nikolaj Coster-Waldau sagt dazu folgendes: „There’s that little tiny moment where he thinks, ‘Is this possible? Could I be allowed to be the father?’ Because he’s never really been allowed to be a father. He had that moment with Myrcella, the briefest of moments of feeling open about it, and now she’s telling him that it won’t be a secret. And so he’s happy for maybe a millisecond before she goes ahead and ruins it by saying, ‘And don’t ever betray me again.’ Suddenly, he’s like, ‘Oh, that’s right. It’s Darth Vader. I forgot that I’ve been fucking Darth Vader.'“
  • Jemand stellte sich die Frage: Wird Samwell Lord von Horn Hill (welches gerade seine Schwester besitzt) oder muss er in Einsamkeit zurück an die Wall? Stellt sich die Frage, ob es nach Season 8 noch eine Wall gibt..
  • Bran, the Night King? Es funktioniert, wenn Bran erneut durch die Zeit zurück reist/warged, sozusagen, und versucht die Children davon abzuhalten, Dragonglass in den ersten Menschen (also ihn) zu rammen, um den Night King und folgend die White Walker zu erschaffen. Als Bran in Season 6 sagte, vor wem sie sich beschützen, sagten die diese: „You“ – und man ging davon aus, dass sie die Menschheit meinten, aber was, wenn sie Bran direkt ansprachen? Weiter: Der Night King könnte Bran für immer in diesem Körper gefangen halten (wie sein Meister meinte, passiere es leicht, dass man sich in der Vergangenheit verliert) und es müssten Jahrtausende vergehen, bis er auf sein eigenes Ich zurück trifft – und hätte sich bis zu diesem Zeitpunkt wohl komplett verloren. Dies könnte erklären, warum der Night King weiß, wohin er gehen muss und was zu tun ist. Wir wissen auch, dass Bran vom Night King berührt wurde – und daher diese (gefährliche) Verbindung besteht.
  • Das Wasser in Westeros muss besonders sein: Niemand ertrinkt. Weder Bronn noch Jaime in ihren schweren Eisenrüstungen gehen unter. Unser eines hätte schon Probleme sich mit einer Winterjacke sich über Wasser zu halten. Klickt auf den Link um zu sehen, wie es im Real Life hätte aussehen müssen.
  • Auch nett: Jon mag zwar nicht der Azor Ahai sein, dafür aber „the Lightbringer„. Wie? Die Theorie geht davon aus, dass Rhaegar bereits der Auserwählte war und den Lightbringer beim dritten Anlauf kreierte. Jon war Rhaegars drittes Kind, und seine Mutter starb kurz darauf hin. Als weiteren Beweis führt Redditor luxurysedan3030 an, dass Jon selbst sagte: „I am the SWORD in the darkness. I am the watcher on the walls. I am the fire that burns against the cold, the LIGHT that BRINGS the dawn, the horn that wakes the sleepers, the shield that guards the realms of men.“ Weit hergeholt? Stimmig? Verständlich?

Spoiler: Daenerys und ihr Drache attackieren King’s Landing! Die Vorlage für dieses göttliche Gif findet sich auf Emilia Clarks IG.

Oder besser so?

#IKEA-Gate

Eastwatch

Wenn nur mehr acht Episoden übrig sind, geht die Reise etwas schneller: Es trafen sich Tyrion und Jaime, Jorah und Daenerys, Ser Davos und Gendry, Gendry und Jon, Jon und The Hound, Tormund und Jorah. Stellt sich nur die Frage: Wer wird an der Eastwatch überleben? Und wie wird das ganze ausgehen?

  • Wird Jorah als Beweis, dass die White Walker existieren, als Wight mit Nachhause gebracht? Irgendjemand muss sterben.
  • Oder trifft es The Hound, der zombifiziert gegen seinen ebenso untoten Bruder antritt? Sehen wir doch noch einen Cleganebowl?
  • Und was macht Gendry hier? Dragonglass schmieden? Arya verführen?

Speeking of which: Warum kehrte Gendry zurück?

  • Dragonglas? Ergäbe Sinn und macht tatsächlich Sinn – vor allem auch, da sein Meister die Kunst Dragonglass zu schmieden beherrschte. Und da er nun bei Team Targaryen spielt, die das notwendige Drachenfeuer besitzen um Valerian Steele zu schmieden, liegt es eigentlich offen auf der Hand. In diesem Falle käme es vermutlich wieder zu einer Reunion mit der roten Hexe. I see bad things coming.
  • Möchte er den Thron? Immerhin ist er ein Baratheon und wie wir bei jedem Opening sehen, ist noch immer das Siegel der Baratheons in King’s Landing zu sehen. Aber eher unwahrscheinlich.
  • Nachdem in Season 7 soviele Anspielungen auf Season 1 gefallen sind, könnte dies eine weitere sein: Er schwingt die Axt. Aber eher unwahrscheinlich.

Ship Ship Ahoy!?

  • Aber ein interessanter Nebeneffekt wird vergessen. Natürlich wollen wir nicht, dass Arya Stark das Heimchen am Herd wird, trotzdem lässt sich eine gewisse Spannung damals (Season 2) nicht leugnen, und als Arya versuchte ihn zurück zu halten mit den Worten „you can have a home here“, meinte sie eigentlich folgendes, Zitat Maisie Williams: „At first I read it as „You can come to Winterfell, I’ll show you how everything goes, and you can come and sit at the table with us.“ I thought it would be a bit like Theon. But when I was doing the scene, [director] Alex Graves said „When you say that last line, ‚I can be your family,‘ say it like ‚I love you.'“ And that’s the take that they used.“
  • Aber Joe Dempsie sieht das anders: „I think it’s implied in the books that there might be a romantic element to the relationship, and in the books I think the characters are significantly closer in age. I know from my personal experience, when we were filming the earlier seasons and people would ask about that and talk about that, I would feel slightly uncomfortable. I’m acting alongside a child here. I was a 25-year-old man.“ Und was ist mit Jorah und Daenerys?
    Und weiter: „As a result of the difference in age, I think one of the roles Gendry played in Arya’s story was as him being an older guy who sort of awakens certain feelings in Arya for the first time as she’s becoming a young woman. There’s that scene in season two where I’m forging a sword — fairly inexplicably without a shirt on — and I think the idea was to convey the idea of Arya experiencing feelings she’s never felt before. Everyone’s had that at some point. Whether that means Gendry has a place in Arya’s heart or vice versa, I have no idea. I think there’s almost a sibling element, too. At that point in the story, Gendry really reminded her of her brothers and of home. That was the comfort with him. But it could go a number of ways. It would just be nice if they met again, wouldn’t it? It’s a pairing you wouldn’t want to mess with.“
  • Ein (anderes) Interview mit Joe Dempsie über seine Rückkehr als Gendry (der immer noch ab und an an Arya denkt) und alles andere, findet sich hier.

Werden wir unsere Romanze noch bekommen – und viel wichtiger: Wollen wir das für Arya? Will Arya das? Wie dem auch sei: Mit Lichtschwertern sieht alles gleich viel besser aus.

 

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„Game of Thrones“, S07E05

Die 5. Episode von Game of Thrones darf etwas ruhiger sein. Es wird politisiert, gelesen und geredet. Zurecht, denn: Winter is here.

Spoiler!

Jon Targaryen

Drogon erkennt Jon und lässt sich streicheln. Und Gilly frägt Samwell, was „annulated“ bedeutet und referiert dabei auf Rhaeger. Aber Sam interessiert sich nicht dafür, sondern beschwert sich, dass ihm niemand zuhören mag. Wtf? Sam? Damit ist bestätigt: Rhaeger hatte seine Ehe mit Elia Martell in Dorn annulliert – und vermutlich – Lyanna Stark geheiratet, womit bewiesen wäre, dass Jon Snow Jon Targaryen ist.

Gilly: „Maynard says here that he issued an annulment for a Prince ‚Ragger‘ and remarried him to someone else at the same time in a secret ceremony in Dorne.“

Kudos an dieser Stelle an Shireen: Denn ohne Shireen hätten weder Gilly noch Ser Davos lesen gelernt. Ohne Shireen hätte Gilly nie die meist gehypte Theorie (endgültig) bestätigen können. Was aber in diesem Moment nichts ausmacht und es auch eigentlich unwichtig ist, denn außer Bran weiß niemand davon.

Never mess with Arya Stark

Arya hatte sich zwar die Fähigkeiten einiger Leute zu eigen gemacht, aber etwas fehlt ihr noch: Die hinterhältige List Littlefingers. Sie beobachtet Littlefinger, aber dieser ist ihr einen Schritt voraus und setzt sie auf eine falsche Fährte. Der Brief ist jener aus Season 1 in dem Sansa unter Zwang Robb zur Aufgabe nötigt. Ob Littlefinger bewusst ist, was für ein gefährliches Spiel er spielt? Denn Arya dürstet es gerade zu danach, den einen oder anderen Kopf abzuschlagen und ihre Schwester zur Seite zu stehen. Denn die Lords aus dem Norden beginnen zu zweifeln, ob nicht doch Sansa besser geeignet wäre als Lady von Winterfell (Loyalität? Anyone?) – und somit bietet sich Gelegenheit, Sansa auch weiterhin zu „unterstützen“.

Is it Fear or Respect?

Die verbliebenen Männer der Lannister-Armee knien vor Daenerys, oder besser gesagt: Der Warnung ihres Drachen. Vater und Sohn Tarly stellen sich dem entgegen und werden flambiert. Aber das sollte uns nicht erstaunen: Daenerys ging nie zimperlich mit ihren Feinden um. Aber ganz egal, denn Drogon geht es gut und er ist bei bester Gesundheit. Hoffen wir, dass der Speer nicht doch vergiftet war. Rightful Queen or Mad Girl?

„Dracarys“ kann übrigens hervorragend ins alltägliche Leben integriert werden. Warum Niveaulos werden und Schimpfwörter verwenden, wenn man jemandem mit einem einzigen Wort vermitteln kann: „Sorry, aber mein imaginärer Drache hat dich soeben lebendig gegrillt.“

Tyrion: „Did you read it?“
Varys: „It’s a sealed scroll for the King of the North“ Takes sip of wine
Tyrion: „What does it say?“
Varys: „Nothing good.“

Varys tat gut daran Tyrion dazu zu bringen, dass Daenerys auf ihn hören sollte. Die White Walker marschieren Richtung Osten (Danke an Bran’s Raven GoPro), und es gilt nun wirklich alle Streitigkeiten beiseite zu legen. Gäbe es da nicht Cersei, die, wie die alten Männer in Old Town, nicht an die Existenz der White Walker glaubt und sie für Schreckensgeschichten hält, die von Ammen erzählt werden. Auch in der Citadel erhalten die Maesters einen Raben, und diskutieren ob die White Walker real seien. Samwell platzt der Kragen und reist mit Gilly und einigen Schriftrollen im Gepäck ab. Und nein, er weiß nicht, dass Drogon auf Mommy’s Befehl hin seinen Vater und Bruder gegrillt hat.

Jorah the Explorer of Friendzonian

Jorah the Explorer kehrt zurück und die Beziehung zu seiner Queen stiehlt sich etwas über die keimende Romantik von Jon und Daenerys hinweg. Ihr Gesicht leuchtet hell auf und die Stimmung zwischen Daenerys und Jorah wirkt soviel wärmer. Aber sicher, er war von Anfang an da, war ihr Mentor und Vater-Ersatz, hatte sie verraten, wurde verstoßen, wieder aufgenommen und durch eine grässliche Krankheit zum langsamen Tode in Einsamkeit verurteilt – und ihm gegenüber steht der King in the North, der seinen Titel nicht aufgeben und das Knie sich zu beugen weigert. Jon, der seine Männer hinter die Wall und in Gefahr führt, nur um einen Beweis zu bringen, dass die Gefahr ernst zu nehmen ist. Auch Tyrion freute sich Jorah wieder zu sehen, der noch immer die Münze des Sklavenhändlers bei sich trägt, sie ihm gibt – aber sie wieder zurück möchte – denn seine Königin braucht ihn.

Zumindest verzichtete man auf einen Blick von Jon, als Jorah Daenerys Hände küsste und als gleich im Dienste seiner Königin, sie auch wieder verlässt. Game of Thrones sollte und darf sich nicht zu „Game of Love-Triangels“ entwickeln („Game of Love“ ist ausreichend), Winter is here und wir haben dafür auch keine Zeit. Es sind nur mehr 8 Folgen!

Ganz gleich wer mit wem – solange die Drachen überleben und Arya überlebt und Daenerys überlebt, solls mir gleich sein. Sogar Cersei wünschte ich, aber auch nur der schauspielerischen Leistung Lena Headys wegen, dass sie bis zur letzten Folge bleibt.

Queen’s Landing

Nachdem Bran’s Nachricht besprochen wurde – Jon scheint sich nicht zu freuen, dass Arya und Bran, die er tot geglaubt hatte, noch leben – wird Tyrion nach Süden geschickt, um mit Jaime zu sprechen, der seinerseits Cersei überzeugen solle, dass die Gefahr aus dem Norden real ist, und dass sie anstatt gegeneinander miteinander kämpfen müssen. Cersei, die davon wusste (Bronn hat seine Spuren offenbar nicht ausreichend gut verdeckt), hat nur eines im Sinn: Daenerys einziehen zu lassen und sie wie ihren Vater zu töten. Jaime, der weiß, dass man die Drachen und Daenerys nicht besiegen kann, und Bronn der es weiß – wird erst nach der Offenbarung, Cersei sei schwanger, vollends in die Tiefe gerissen. „Never betray me again“ sagt sie und Jaime ist endgültig verloren – und er weiß es.

#WhereIsGendry?

Ser Davos: „I thought you’d still be rowing.“

Hat die Show sich eben selbst ge-meme’d? Kann man das so sagen? Oder parodiert?

Währenddessen traf Ser Davos in King’s Landing auf Gendry, dank IMDB wussten wir es schon davor, und dieser ist sofort bereit seine zwei, drei Sachen zu packen, anstatt weiterhin Waffen für das Haus zu schmieden, dass seinen Vater getötet hatte. Soweit so gut. Aber für wie lange bleibt er uns erhalten? Sicherlich nicht, um eine Folge später zombifiziert zu werden. Und wozu? Um die Axt wie sein Vater zu schwingen? Oder um Waffen aus Dragonglas zu schmieden? Bereits in Season 1 erkannte Ned Stark seine Fähigkeiten.

Wird sich die Geschichte wiederholen? Sind die Kinder diesmal besser als ihre Väter? Und wen wird er heiraten? Arya? Und soweit ich mich erinnere, waren sie gute Freunde, sofern von Aryas Seite nicht mehr da war (dazu mehr in Spotted). Oder darf er nur Eyecandy sein? Ich hätte nichts dagegen wenn er nur Eyecandy ist. Ganz gleich: Vergesst Jon und Daenerys, Arya und Gendry sind Bonny und Clyde! Aber wollen wir das für Arya?

Ser Davos rät ihm zwar, seine wahre Identität bedeckt zu halten, trotzdem gibt er sich gegenüber Jon Snow-garyen als Bastard von Robert Baratheon zu erkennen, erzählt wie er seinen Vater einst getroffen hat und dass ihre Väter Freunde waren. So sollten es sie auch sein. Der fast identische Witz zu Season 1 zeigt, dass sie tatsächlich Freunde sein können und die Söhne ihrer (quasi) Väter sind.

Die Glorreichen Sieben: Eastwatch

Tormund: „How many men did you bring?“
Jon: „Not enough.“
Tormund: „The big woman?“

An der Eastwatch finden sich die restlichen Söhne zusammen. Es gilt einen Wight (von den White Walker zombifiertes Wesen) zu finden. Tormund frägt: „How many queens are there?“ Und Jon: „Two.“ Und Tormund: „Are you trying to convince the one with the dragons or the one who Fucks her brother?“ Es wäre eine Schande Tormund sterben zu lassen.

Tormund trifft also auf Jorah Mormont, dessen Vater bei der Night’s Watch die Wildlings verfolgte, und hier treffen wir auf The Hound und die Brotherhood, deren rote Hexe Gendry fast getötet hatte. The Hound blieb indes nichts anderes übrig, als mit hinter die Wall zu gehen. For a greater purpose. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie atmen. Aber das wichtigste bei „Game of Love“ ist: Wird Tormund „the big woman“ je wieder sehen?

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„Game of Thrones“, S07E04

Daenerys of the House Targaryen, the First of Her Name, The Unburnt, Queen of the Andals, the Rhoynar and the First Men, Queen of Meereen, Khaleesi of the Great Grass Sea, Protector of the Realm, Lady Regnant of the Seven Kingdoms, Breaker of Chains and Mother of Dragons for Queen!

Achtung, Spoiler.

Daenerys for Queen!

Mit dieser Folge ist es offiziell: Daenerys hat den eisernen Thron verdient. Sie ist quasi wie Diana Prince, die anstatt auf der Insel zu verweilen, selbst in den Krieg zieht. Und das mit Stil.

Tyrions Strategie stellte sich als Fehlschlag heraus und Daenerys wendet sich an Jon was er tun würde. Sie ist es Leid rum zu sitzen und zu warten, wie ihre gesamte Armee dezimiert wird und dank Cersei verhungert. Sie kann nicht zusehen, wie die Menschen die ihr folgen, nach und nach dahin gerafft werden.

Jon sagt: Wenn sie King’s Landing mit drei Drachen nieder brennt, dann sei sie nicht besser als die Leute vor ihr. Wer sagte etwas, von Häusern und Schlössern? Tyrion hatte vorgeschlagen die Dothraki zu verschiffen und zumindest etwas strategisch zu arbeiten. Denn gerade als die Lannisters sich in Sicherheit wiegen und die Beute der Tyrells nach King’s Landing verfrachten wollen, bebt die Erde. Nach Gänsehaut³ stürmen berittene Dothrakis das Gebiet, kurz gefolgt von einer wütenden Daenerys auf Drogon, der auf ihren Befehl hin die gesamte Lannister-Armee röstet. Yes! Kill ‚em with fire. Burn ‚em all.

Bronn schnappt sich auf Jaimes Befehl die Ballista und trifft Drogon an der Schulter. Nach Gänsehaut setzt Herzrasen ein. Drogon speit erneut Feuer, vernichtet das hölzerne Bauwerk mit seiner Schwanzspitze und als das „Targaryn Girl“ versucht, ihrem Baby den Speer heraus zu ziehen, sieht Jaime seine Chance gekommen. Er greift zum Stock und reitet auf sie zu.

„You fucking Idiot“ murmelt Tyrion und leidet tatsächlich mit den Soldaten. Drogon weitet das Maul, holt aus und Bronn/Dickon stürzt Jaime vom Ross und fällt mit ihm ins Wasser, bevor der Drache sie beide verbrennen kann. Und ja, Drogon lebt noch. Es wird jedoch gemunkelt, dass er in der fünften Folge sterben soll. Ist es zu spät für eine Petition? „Don’t kill the Dragons!“

R.I.P CGI-Horses. Die armen Pferde :(

A Song of Ice and Fire

Ser Davos, der von Missandei angetan ist, bemerkt mit einer schmunzelnden Spitzfindigkeit, dass Jon wohl mehr sieht, als nur Daenerys‘ „gutes Herz“. Jon schmachtet Daenerys gerade zu an, weiß aber – dafür ist jetzt keine Zeit. Missandei währenddessen versteht die Sache mit dem „Bastard“ nicht, immerhin gibt es da, wo sie her kommt sowas wie Ehe nicht. Ser Davos überlegt die Seiten zu wechseln. Vielleicht nicht unbedingt deswegen, sondern weil die Menschen, die Daenerys folgen, es wollen und nicht weil sie es müssen, dennoch war es eine nette Konversation. Ser Davos bekommt zu wenig Screentime.

Als sich Jon und Daenerys in die Höhle voller Dragonglas begeben, zeigt er ihr seinen Fund: Überall gibt es Gekritzel, das älter ist als vieles andere. Sie zeigen Menschen und die Childern of the Forest, die gemeinsam kämpfen – gegen die White Walker.

Jon: „The Children of the Forest made these. They were here together, the Children and the First Men. They fought together against their common enemy. Despite their differences, despite their suspicions, together. We need to do the same if we’re going to survive. Because the enemy is real — it’s always been real.“

Daenerys: „I will fight for you, I will fight for The North.“

Und es wird Zeit, dies wieder zu tun. Gemeinsam. Daenerys glaubt ihm. Er blickt ihr tief in die Augen und wir denken uns: Küsst euch endlich! Tut es! Erneut dieser kleine, aber feine Anflug von Romanik, ein Hauch von Spannung der in der Luft liegt, bis Daenerys ihn erneut auffordert das Knie zu beugen. Wäre die Fassung R-Rated gewesen, wäre er der Aufforderung wohl (gerne) nachgekommen..

A Girl is Arya Stark from Winterfell

Für Sansa muss das ganze ziemlich seltsam sein: Ihr Bruder verhält sich creepy (erinnert sich wer an Damien aus The Omen?) und Arya hakt Namen auf ihrer Todesliste ab. Stark Reunion Teil 2. Fazit: Weird.

Arya kehrt nach Winterfell zurück, die belämmerten Guards glauben ihr kein Wort und Sansa findet sie in der Gruft wieder. Und als sie Arya beim Training mit Brienne von Tarth beobachtet, die der gestandenen Ritterin locker das Wasser reichen kann und dabei noch lächelt, überkommt sie endgültig ein kalter Schauer. Sollte Jon mit Daenerys und hoffentlich drei(!) Drachen auftauchen, wird sie wohl endgültig in Littlefingers Arme fallen. Oder auch nicht.

Speeking of which: Dieser gab Bran seinen Dagger (der damals in Season 1 Bran hätte töten sollen) und Bran lässt ihn als gleich wissen, wozu er fähig ist: „Chaos is the Ladder.“ Littlefinger zieht sich zurück. Nebenbei trifft Jon auf Theon, der mit einem Greyjoy Schiff zurückkehrt – Jon hätte ihn getötet, hätte er damals nicht Sansa gerettet.

Welch großartige Episode.

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„Game of Thrones“, S07E03

Bei 64 Minuten Laufzeit darf man sich Zeit nehmen. Zeit, für das erste Treffen zwischen Jon und Daenerys, Cersei’s Rache und Jaimes Besuch bei Olenna Tyrell.

A Song of Ice and Fire

Missandei: „You stand in the presence of Daenerys Stormborn of House Targaryen, rightful heir to the Iron Throne, rightful Queen of the Andals and the First Men, Protector of the Seven Kingdoms, the Mother of Dragons, the Khaleesi of the Great Grass Sea, the Unburnt, the Breaker of Chains.“
Davos Seaworth: „This is Jon Snow… He’s King in the North.“

Jon und Daenerys, beide werden von ihrem Volk geliebt und geachtet. Daenerys, die schon viel früher nach Westeros segeln hätte können, aber stattdessen Sklaven befreite; und Jon, der Wildlings und die Völker hinter der Wall in seinem Reich willkommen hieß. Sie sind nicht wie ihre Väter. Daenerys entschuldigt sich für das Vergehen ihres Vaters und mahnt ihn dennoch 15 Minuten lang, das Knie zu beugen. Jon, the King in the North kann lediglich Warden of the North sein, wenn Daenerys Queen ist. Was demnach auch richtig ist, Definitionstechnisch. Titel schaffen Identität. Und wenn Daenerys „Queen“ ist, kann er nur unter einer Bedingung „King“ sein – und als Fan dieses Schiffs, hoffe ich, dass es nicht von Euron zerstört wird.

Die Szenerie nimmt sich Zeit. Viel Zeit. Und beide meistern den Anflug von Romantik ohne kitschig zu werden. Weder wird zu wenig, noch zu viel Zeit darauf verwendet. Und trotzdem ist er da und genau richtig dosiert. Alles andere wäre aber auch unrealistisch gewesen.

Daenerys Targaryen: „Do you know what kept me standing through all those years in exile? Faith. Not in any gods, not in myths and legends. In myself. In Daenerys Targaryen. The world hadn’t seen a dragon in centuries until my children were born. The Dothraki hadn’t crossed the sea, any sea. They did for me. I was born to rule the Seven Kingdoms, and I will.“
Jon Snow:You’ll be ruling over a graveyard if we don’t defeat the Night King.

Daenerys glaubt seinen Erzählungen nicht und Tyrion spielt erneut die vermittelnde Rolle. Er glaubt Jon, der Dragonglas/Obsidian, braucht um damit Waffen zu schmieden und Daenerys, die unwissend auf einem Berg davon sitzt, soll es ihm doch geben. „Giving him something by giving him nothing.“ Wir werden Tyrions „Ancient Wisdom“ vermissen.

Gegen Ende stellt sie Männer und Material zur Verfügung um das Dragonglas abbauen zu können. Und selbst Jon weiß, dass seine Geschichten wie ein düsteres Märchen klingen, aber immerhin glaubt Tyrion ihm.

Davos Seaworth (to Daenerys): „You don’t believe him. I understand that. It sounds like nonsense. But if destiny has brought Daenerys Targaryen back to our shores, it has also made Jon Snow King in the North. You were the first to bring Dothraki to Westeros? He is the first to make allies of wildlings and Northmen. He was named Lord Commander of the Night’s Watch. He was named King in the North. Not because of his birthright. He has no birthright. He’s a damn bastard. All those hard sons of bitches chose him as their leader because they believe in him. All those things you don’t believe in, he faced those things. He fought those things for the good of his people. He risked his life for his people. He took a knife in the heart for his people. He gave his own l- (Jon gives him a look to make him shut up) If we don’t put aside our enmities and band together, we will die. And then it doesn’t matter whose skeleton sits on the Iron Throne.

Jon Snow erweckt immer und immer wieder den Eindruck eines getretenen Hundes. Er weiß was kommen wird, er hat keine Zeit sich mit politischem Kleinkram und Wortklauberei aufzuhalten und trotzdem wirkt er hin und her gerissen, stark verzweifelt und auch in gewisser Weise stolz. Von den Drachen war er beeindruckt.

Ich hätte übrigens den Vorschlag, die Drachen zu besteigen und Eurons Flotte zu vernichten tatsächlich für die bessere Lösung gehalten. Erstens Luftlinie, zweitens Drachen. Sicherlich, ein Pfeil wäre gefährlich, aber drei große Drachen? Übrigens, während Euron zwischen King’s Landing, Dragon Stone und Casterly Rock hin und her segelt, befindet sich Arya immer noch irgendwo im Nirgendwo. Wer sich für das Zeitproblem in GoT näher interessiert, der möge hier klicken.

Und was Melisandre im Schilde führt, weiß niemand: Sie hatte Jon’s Ankunft von oben herab betrachtet. Ihr Dienst, Feuer und Eis zusammen zu bringen ist getan und ihre, wie Varys letztes Aufgabe wird sein, in diesem Land zu sterben. Auch Jorah the Explorer of Friendzonian ist geheilt und macht sich auch gleich auf dem Weg zu seiner geliebten Königin.

Samwell: „I read the book and followed the instructions.“

Sansa’s Realm

Sansa schneidet im Vergleich zu ihren Geschwistern (aktuell) etwas schlechter ab: Jon, der einst tote und wieder auferstandene Bastard, vom Volk erwählte King in the North und Halb-Targaryn; Bran, zwar gehbehindert aber allwissender Three Eyed Raven und rechtmäßiger Herrscher über Winterfell und Arya, die Faceless Assassin, die die gesamte Frey-Sippe ausgelöscht hat, und zwar mit Stil.

Bran kehrt nach Winterfell zurück und wird von Sansa alsbald in die Arme geschlossen, die versucht einen Überblick über die Reserven zu bekommen. Sein Blick bleibt starr. Er weiß und sieht alles, die Vergangenheit und das Jetzt, überall und jederzeit und alles. Fragmentarisch. Er spricht ihre Hochzeit an, was für eine schöne Nacht, und der Schnee. Wie jetzt. Ihr Kleid, es war so schön. Welch wohl dosierte Warnung. Sollte Sansa der Macht wegen Jon hintergehen, was vermutet werden kann, so gilt es nun, Bran aus dem Weg zu schaffen.

Vs. The Lannisters

Wie erwartet brachte Euron, nach einem siegreichen Ritt durch den jubelnden Mob, die Sandschlangen Cersei als Geschenk. Sie willigt ein ihn zu heiraten, allerdings nach der Schlacht, um gleich darauf mit Jaime anzubandeln. Ellaria Sand wird eingesperrt und muss mit ansehen, wie die Tochter auf die gleiche Weise stirbt, wie sie Myrcella getötet hatte. Sie bleibt im Kerker zurück, bei Licht, sodass sie keinen Augenblick verpasst, um das hübsche Gesicht ihrer Tochter verrotten zu sehen.

Grey Worm hatte indes Casterly Rock durch die Hintertür eingenommen. Tyrions Gang, mit dem er sämtliche Huren in sein Zimmer befördert hatte, erweist sich als sinnvoll und die Festung kann gestürmt werden. Grey Worm wundert sich allerdings, wo der Rest ist. Wir wundern uns, ob nicht gleich eine zweite Armee auftritt und die Unsullied abschlachtet. Plötzlich raucht es vom Meer und die die starke Flotte von Hunderten von Schiffen wird von Euron Greyjoy angegriffen. Zweifelt er an dem Wert der Sache? Ich glaube, er zweifelt daran.

Wie auch beim Gespräch zwischen Jon und Daenerys, hatte Tyrion festgestellt, dass Daenerys nicht über einen Haufen toter Leute herrschen könne, aber war die Aufsplittung besser? Sicherlich, das Wildfire, dass sich überall unter King’s Landing befindet, hätte die Stadt in Schutt und Asche gelegt, aber sich aufteilen und Häppchenweise Einbußen einstecken zu müssen bis am Ende nichts mehr übrig ist? Schwierig.

Zuguter Letzt und nicht nur, weil die Lannisters in finanzieller Not stecken (Mycroft ftw!), sondern auch weil sich Oma Tyrell gegen Cersei gestellt hatte, reitet die Streitkraft der Lannisters, geführt von Jaime in das Reich der Dornen ein. Die Männer werden gemeuchelt und Olenna gestellt. Sie warnt ihn, Cersei richte ihn noch Zugrunde, aber er ist bereits Jenseits jeglicher Rückkehr. Er weiß, dass seine Schwester „mad“ ist, aber er liebt sie.

Cersei habe sich viele Tode für Oma Tyrell ausgemalt: öffentliches Köpfen in King’s Landing oder lebendiges Häuten und danach an der Stadtmauer auf hängen. Aber Jaime ist ein stolzer Ritter und hatte es ihr ausgeredet. Er bietet ihr an, in Würde zu sterben und leert aus einem schwarzen Fläschchen Gift in den Wein. Schmerzt es? Nein. Sie greift zum Glas und trinkt. Sie kannte die Wirkung nicht, damals, als sie Joffrey getötet hatte. Und sie will, dass Cersei es weiß. Mic Drop, Olenna Tyrell over and out.

Quelle Oma-Tyrell Bild und Zitate: scatteredquotes.com
Quelle der anderen Bilder: Google.

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„Game of Thrones“, S07E02

„Stormborn“ lautet der Titel der zweiten Episode und die Fäden werden nach und nach zusammen geflochten, um gleich darauf wieder zerfetzt zu werden. Es wird taktiert und das Spiel geht in die nächste Runde. Achtung Spoiler.

Wer Daenerys hintergeht, soll bei lebendigem Leibe verbrennen. Varys, Diplomat und Taktiker, erhält eine Warnung als sie dessen flüchtige und anpassungsfähige Loyalität anspricht. Sie wirkt distanziert und herrisch, ganz anders als in Essos. Selbst Emilia Clarke scheint es keinen Spass zu machen. Aber der Eunuch weiß, wo er punkten kann: Beim Volk. Aufgewachsen in der Gosse gehört seine Loyalität dem Volk, und sie, die Völker von Sklaverei befreite, sei die richtige. Übrigens fühlt sie sich in Dragonstone nicht sonderlich Zuhause. Nachvollziehbar, es ist kalt – und trotzdem trägt man unter dem ledernen Kittel nichts. Missandei verabschiedet sich vom grauen Wurm.

Tyrion fungiert als wichtiges Bindeglied zwischen Daenerys, die ihn als Berater schätzt und Jon, der ihn achtet. Er sei ein weiser und guter Mann, auch Sansa kenne ihn nur als solchen. Er spricht in den höchsten Tönen von Jon Snow und ratet zu einem Treffen. Tyrion ist es auch, der einen konkreten Plan vorschlägt und Daenerys davon abrät, „Queen of the Ashes“ zu sein, in dem sie sofort zuschlägt und alles nieder brennt. Olenna Tyrell ist anderer Meinung. Sie habe viele Männer wie ihn gesehen, kluge Männer, dumme Männer und sie alle ignoriert. Daenerys sei kein Schäflein, sondern ein Drachen, „be one!“ Die alte Dame beherrscht das Spiel. Lässt sich Daenerys von ihr einwickeln?

Ein weiterer wichtiger Spieler in dieser Geschichte ist Jon Snow. Er erhält Nachricht von Tyrion über Daenerys Ankunft, ihren drei Drachen und weiß, dass er die Chance zwecks Allianzen nutzen muss, denn Drachen speien Feuer und vernichten Eis. Außerdem sitzt Daenerys auf einem Berg von Dragonglas. Seine Gefolgsleute, die ihn eigentlich „gegen seinen Willen“ gekrönt hatten, sind damit gar nicht einverstanden, auch unsere Heldin Lady Mormont findet, der King in the North gehöre in den Norden. Aber Jon setzt sich durch und übergibt die Krone in der Zwischenzeit Sansa. Mittlerweile haben wir auch die 100% Gewissheit, dass Littlefinger sie so liebt, wie er ihre Mutter geliebt hatte. Creepy.

Währendessen kümmert sich Samwell um (friendzoned) Jorah, dessen Vater er sehr schätzte und versucht ihn von seiner Krankheit zu heilen, in dem er ihm die kranke Haut vom Körper zieht – was er bei der Fläche eigentlich nicht überleben dürfte. Schnitt zu einer eitrig wirkenden Speise mit Kruste, die dem bärtigen im Bart kleben bleibt. Well done. Well done. Die gesamte Folge zeichnet sich immer wieder, durch interessant und stimmig übergeleitete Schnitte aus.

Arya erfährt von einem Kinderfreund, dass die Boltons besiegt wurden (wie konnte sie das nicht mitbekommen?) und dass Jon den Norden regiert.  Sie gibt ihr Vorhaben Cersei zu töten erstmals auf und reitet heim. Flauschige Freude bahnt sich an, als ihr Direwolf Nymeria mit einem Wolfsrudel auftaucht – sie nach etwas geknurre erkennt – und anstatt sie zu fressen, sie wieder alleine lässt (Wir erinnern uns, Nymeria hatte Joffrey um Arya zu schützen, angegriffen, aber anstelle von ihr musste Lady, Sansas Wolf, sterben – da Nymeria nicht auffindbar war). Ich mochte die Szene, weiß allerdings noch nicht, ob ich ihre Heimkehr nach Winterfell klug finde. Aber andererseits hätte Arya ein ziemlich leichtes Spiel Cersei zu erledigen und wir haben noch 5 und weitere 6 Folgen vor uns. Wo ist eigentlich Ghost?

Cersei versucht Allianzen mit allerhand Leuten zu schmieden und Jaime gäbe Lord Tarly den Süden, wenn er sich mit ihnen verbündet. Und wenn wir eben beim Süden sind: Daenerys folgte Tyrions Vorschlag und schickte Yara mit ihrer Flotte nach Dorn, um dort deren Armee nach King’s Landing zu führen. Was aber durch Euron Greyjoy mit einem nächtlichen Angriff vereitelt wird. Eine Seeschlacht mit brennenden Schiffen, aber keines der eigenen. Man darf nur hoffen, dass es nicht die gesamte Flotte der Greyjoys war und dass Yara, sowie Ellaria Sand noch am Leben sind. Die armen Sandschlagen Mädels.. Theon, der sich zuvor noch ins Wasser retten konnte, wird Daenerys Bericht abstatten, die alsbald ihre Drachen auf Euron ansetzen und dieser somit aus der Geschichte geschrieben wird. Manche mögen ihn, ich finde, es braucht keinen weiteren Super-Bösewicht. Eiszombies und Mad Queen Cersei sind ausreichend.

Abschließend:

Forbes trifft allerdings einen Punkt, wenn der Autor kritisiert, dass sämtliche Logik einfach mal aus den Fenster gekippt werden soll (und bezieht sich dabei auf die literarische Adaption bis zur 6. im Vergleich zur 7. Season): Warum sollte sich Daenerys als tyrannische Herrin aufspielen, wenn sie gerade durch Güte und Fairness zur Legende wurde? Warum sollte Sansa sich die Heimat gleich wieder zum Feind machen, jetzt wo sie in Sicherheit ist? Warum sollte man zuerst nach Dragonstone fahren, anstatt nach Dorn und dort die Pläne schmieden, um sich dann auf zu splitten – was ich übrigens für eine schlechte Idee halte. Dieser Handlungsstrang diente nur dazu, einen noch wahnsinnigeren Big Bad in die Geschichte einzuführen und weitere Fäden mit ein zu spannen, in dem – ihr wisst schon – das Ende der Sandschlangen. Das war grausam.

Trotzdem eine gute und weitere Fortführung der Dinge.

Credits – unknown (Social Media)

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„Game of Thrones“, S07E01

Never mess with Arya Stark.

The North remembers!

Achtung, Spoiler.

Episode 1 beginnt mit Arya Stark, wie sie die Sippe der Freys ermordet und sich anschließend auf den Weg nach Kings Landing macht, um Queen Cersei zu töten – was von einem Trupp Soldaten (u.a. mit Schmuse-Singer-Songwriter und BFF von Taylor Swift Ed Sheeran (der auch zu Beginn singt)) mit Gelächter aufgenommen wird. Wie auch sonst, es sind die Soldaten der Lannisters, die in den Norden geschickt wurden und sich auf dem Heimweg befinden. Sie erzählen rührende Geschichten und auch wenn Arya sie eigentlich töten sollte, werden sie wohl am Leben gelassen, immerhin teilen sie einen erlegten Hasen mit ihr. Sei zu einem Fremden nett, dann ist ers auch zu dir.

Und sie endet mit Daenerys Targaryn, die zum ersten Mal seit langer Zeit ihre Heimat Dragonstone betritt und sich sogleich in den verlassenen Hallen ans Werk macht. Die Drachen sind derweil gewachsen – und unter der Festung, soviel findet Sam heraus, gibt es jede Menge Dragonglas. Nachdem Jon also die Nachricht von Sam erhält, wird er sich umgehend auf den Weg dorthin machen und Daenerys bitten, ihm beiseite zu stehen.

Am anderen Ende, beziehungsweise in der Mitte befindet sich Mad Queen Cersei, die damit konfrontiert wird, dass sie von Feinden umzingelt ist. Somit hatte sie nach Euron Greyjoy geschickt, der ihr eine Flotte im Gegenzug für ihre Hand bietet – denn seit er ein kleiner Junge war, wollte er nur eines: die schönste Frau heiraten. Aber Cersei lehnt ab. Jaime atmet auf. Und Euron kommt wieder, wenn er ein passendes Geschenk für sie hat. Alles in allem liegt es eigentlich in Jaimes Hand seine Schwester zu töten – denn sie sind, neben Tyrion, die letzten verbliebenen Lannisters und nachdem Cersei drauf und dran ist, auch noch den letzten Rest des alten Reiches in den Abgrund zu treiben..

Anders bei den Starks. Bran kehrte eben hinter die Mauern zurück, und wird sich vermutlich auf den Weg nach Winterfell machen. In Winterfell rät Sansa Jon sich nicht so dumm wie sein Bruder und ihr Vater zu verhalten, denn beiden hatte es den Kopf gekostet. Lord Baelish wittert seine Chance aber Sansa durchschaut ihn, sie hat doch einige Dinge von Cersei gelernt – und im Dialog mit Jon, warnt sie ihn, Cersei sei zu allem fähig (nachdem diese möchte, dass Jon sie als Queen akzeptiert). Der geschwisterliche Zank wird alsbald beiseite geschoben, Jon hat nichts für Spielereien übrig, denn: Winter has come.

Und auch die Eis Zombies bekommen einen kurzen Auftritt mit all den Gefallenen, die nun im Heer der Toten kämpfen. Wun Wun! Wir ahnen schlimmes – wenn Riesen wieder auferweckt werden können, dann auch sicherlich.. Drachen? In ebenso garstig winterlicher Stimmung kehrt The Hound zurück und reitet mit den Lord of Light-Anhängern und Wiederauferstanden an einer Hütte vorbei. Die Pferde sind erschöpft, die Männer müde, aber The Hound möchte dort eigentlich nicht Halt machen. Sei nett zu Fremden, dann sind sie auch nett zu dir. Welch Ironie. Er erinnert sich an den Mann und dessen Tochter, die einst in der Hütte gelebt und nun als Skelette auf dem Bett liegen. Die einst ihn und Arya aufgenommen und er sie danach ausgeraubt hatte. Und sie waren beinahe am Hungertod gestorben. Beinahe, denn der Vater hatte die Tochter ermordet und sich folgend darauf das Leben genommen. Right in the feels.

Das beste an der Folge: Neben Aryas Rache Feldzug – Lyanna Mormont! Spin-off! Spin-off!

Jon hatte angeordnet, dass auch Frauen kämpfen sollen, warum sollte er auf die Hälfte der Population verzichten. Und Lord Glover frägt, ob er tatsächlich vorschlägt, einen Speer in die Hand seiner Enkelin zu geben. Und Lyanna: „I don’t plan on knitting by the fire while men fight for me,“ und weiter: „I might be small, Lord Glover, and I might be a girl, but I am every bit as much a Northerner as you.” Außerdem, niemand hat ihr zu sagen was sie zu tun habe, auch Lord Glover nicht. So sieht eine Kriegerin aus!

Next! Und es sind nur 7(!) Folgen.

Voraussagen

Ich sage voraus, dass sich Jon und Daenerys bald treffen und er sie um Hilfe bitten wird. Jaime wird Cersei gegen Ende der Season töten, nachdem die Flotte der Greyjoys an die drei Drachen verfüttert wurde (Man frägt sich, wie viel die Viecher eigentlich fressen..). In Season 8 wird man hoffentlich endgültig auf die White Walkers treffen, und Jon und Daenerys heiraten (weil – „A Song of Ice and Fire“ – oder es ging immer nur um Jon und er ist der Sohn von Eis und Feuer..). Arya kehrt nach Winterfell zurück und Lyanna und sie werden beste Freundinnen. Und gegen Ende wird niemand auf dem eisernen Thron sitzen, da all seine Einzelteile für den großen Zombiekampf am Ende der 8. Season gebraucht werden. It is what it is.

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