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„Gotham“, S04E01

Drei Monate später.

Die Kriminalitätsrate in Gotham sank um 75% und ein jeder, der kriminelle Handlungen verüben möchte, hauptsächlich Raub, benötigt dazu eine Lizenz. Penguin approved. Die GCPD, das Gericht und auch der neue Bürgermeister, alle spielen mit und die Stadt ist so sicher wie nie zuvor. Victor Zsasz, attraktiv und sympathisch wie eh und je, außerordentlich charmant und mit adäquater Screentime bedacht, wacht im Dienst des Penguins (mit neuer Frisur) darüber, dass die professionalisierte Kriminalität auch Ordnungsgemäß gehandhabt und ein gewisser Profit daraus gezogen werden kann.

Bei der Pressestunde, kurz bevor „The Iceberg Lounge“ ihr Debüt feiert, philosophiert Oswald Cobblepot über den Pax Penguina, angelehnt an den Pax Romana, der für viele Jahre Frieden sorgte.

Bis jetzt. Eine Bande Outlaws schert sich einen Dreck darum, überfällt eine Hochzeitsgesellschaft, die wenig später aber selbst von Lizenz-Inhabern ausgeraubt wird. Verbrechen bleibt wohl doch Verbrechen, mit Lizenz oder ohne.

Jim Gordon ist weniger von der Lizenz beeindruckt und möchte dem ein Ende schaffen. Immerhin gibt Harvey ihm die Erlaubnis, dass er die Outlaws zur Strecke bringen darf, wenn nicht schon jene mit Lizenz. Chief Harvey hält sich nämlich genau so daran.

Nachts über den Dächern von Gotham wacht „The Mask“. Ein mittlerweile hochgewachsener Bruce Wayne, Schützer der Armen und Wehrlosen während die junge Catwoman von Tabitha Galavan trainiert wird. Eine Jugendbande, die fast aus einem 80er Jahre US-amerikanischen Kung-Fu Film stammen hätte können, blockiert der Katze den Weg. Aussichtslos.

Der Penguin eröffnet derweil die neue Iceberg Lounge mit einem gefrorenen Ed Nygma als Hauptattraktion. Alle finden sich ein. Und auch Tabitha und Catwoman bekommen eine Einladung, die, nachdem Oswald ihren Wohnort gekapert hatte, in einer Bruchbude hausen. Ivy wird ignoriert. Bruce, der sich ebenfalls auf der Party befindet, folgt Selina aufs Dach. Er entschuldigt sich, was er im Krankenhaus (wir erinnern uns, er hatte Alfred ein Schwert durch die Brust gerammt) gesagt hatte und zu Selinas Überraschung ist er auf dem Geländer sicher, auf dem sie mit Absätzen balanciert. Alfred stört das junge Glück und Bruce muss zurück. Warum können sie nicht ins Kino gehen?

In dieser Episode lernen wir auch Jonathan Crane kennen, der Sohn desjenigen, der ein Gas entwickelte um diejenigen, die damit in Berührung kommen, ihren schlimmsten Albtraum sehen und erleben zu lassen. Und bei Jonathan sind es Vogelscheuchen. Welcome Scarecrow! Einst hervorragend von Cillian Murphy in The Dark Night gespielt.

Bevor sich die Outlaws dem Penguin entgegen stellen, hatten sie den Jungen aus Arkham Asylum geholt und ihn gezwungen, das gleiche Serum herzustellen, wie es sein Vater tat.

Bruce will eingreifen als Oswald die vier, die gegen sein Lizenzsystem verstoßen hatten, erledigen möchte. Alfred warnt ihn, dass es immer eine gewisse Zeit für „The Mask“ gäbe (dessen Mission nicht der Penguin ist, sondern die Vorbereitung auf den Kampf gegen Ra’s al Ghul) und eine für Bruce Wayne. Nachdem er sich bereits kurz mit dem Penguin unterhalten hatte (Wäre Verbrechen damals bereits nur mit Lizenz möglich gewesen, wären seine Eltern vermutlich noch am Leben) und nach einer gewissen Liste sucht, auf der alle verbrecherischen Aktivitäten vermerkt sind, tritt Jim auf und bittet ihn, die Verbrecher der GCPD zu überlassen. Der Penguin antwortet mit einem einfachen Nein. Und warum? Weil er die dreckige Arbeit macht. Nur wegen ihm ist Gotham sicher!

Penguin: „For the past three months, I have given this city a tranquility it has never known. Now I would like to ensure that peace for the future. In the weeks to come, you will hear whispers about what’s happening in the streets of Gotham. All you need to know is without me this is what you get. Men who want to bring fear back to our city, who promise a return to the old days. So tell your families, tell your friends, it is Oswald Cobblepot who keeps them safe, not the GCPD.“ [Source]

Aber zu spät, Ivy zieht den Stromhebel, sie fühlt sich benachteiligt und Penguin wird mit dem Gas besprüht, der als gleich von einer Nygma-Monster-Version heimgesucht wird und weinend in Jims Arme flüchtet. Armer Penguin, er liebt den Riddler noch immer. Armer Penguin, er wird zum Gespött aller.

Immerhin bekam Bruce Wayne seine Antwort und sucht den Listeninhaber auf, entwendet sie ihm und folgt dem nächsten, koordinierten Überfall. Dummerweise zerspringt das Glas des Dachfensters, von dem aus er den Überfall beobachten (oder auch eingreifen) hatte wollen, bricht ein und wird von der GCPD überrascht.

Fazit: Ein guter Einstieg in die neue Season.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #46

Dieses Mal hat sich Gorana ein höchst interessantes, spannendes und leicht zu beantwortendes Thema ausgedacht.

Die 5 besten Bösewichte in Filmen und Serien

1. The Penguin (Robin Lord Taylor), Gotham – natürlich steht Oswald Cobblepot derzeit an der Spitze meiner favorisierten Bösewichte. Er ist wahnsinnig, auch wenn eine Urkunde das Gegenteil behauptet und mordet, ohne weiter darüber nachzudenken. Ein interessant geschriebener und hervorragend gespielter Charakter. Ich wünschte mir von Beginn ein Spin-Off, aber eigentlich ist Gotham seine Serie, zumindest fast.

2. Loki (Tom Hiddleston), MCU – Loki faszinierte mich bereits in den beiden Thors und besonders in The Avengers. Größenwahnsinnig und charmant. Nicht umsonst begleitet er mich auf all meinen Reisen in Miniaturausgabe.

3. Zebediah Killgrave (David Tennant), Jessica Jones – Zugegeben, der Doctor hat einen Heimvorteil. Aber auch als romantisch verklärter Psychopath macht David Tennant eine gute Figur und bezaubert. Er meinte es ja nur gut, es war doch nur aus Liebe. Warum versteht das niemand?

4. Cersei Lannister (Lena Headey), Game of Thrones – gemessen an den moralischen Vorstellungen ihrer Gegenspieler und ihren darauf folgenden Aktionen, darf man Cersei in diesem Kontext als Bösewicht bezeichnen. Trotzdem hat sie kein durchgängig „böses“ Motiv. Sie möchte Westeros nicht zerstören, sondern nur regieren. Sie lebt ihre Mutterliebe und Loyalität gegenüber ihrer Familie aus, und greift zu Handlungen, die ihrer Meinung notwendig sind, um zu überleben. Also nicht per se „böse“. Lena Headey schafft es, Cersei binnen weniger Sekunden derart imposant zu spielen, dass die restlichen Figuren neben ihr verblassen. Schon alleine deswegen liebe ich ihre Szenen, auch wenn „Cersei“, als Charakter, nicht liebenswert sein darf.

5. The Brain & A little DalekThe Pinky and the Brain.. the Pinky and the Brain.. EXTERMINATE! Selbstklärend.

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