Schlagwort-Archive: Tierfilme

„Name Your Genre“

Miss Booleana startete eine interessante Blogparade: Unser ganz persönliches Genre. Und das bedeutet:

Wenn es um Filme geht, hat ja jeder so ein „Ding“. Etwas, dass sich schwer in Kategorien und die typischen Genres einordnen lässt. Das ist nicht nur Komödie, Drama oder Actionfilm, sondern spezieller. Na eben so euer persönliches Ding.“

Die Regeln:

  1. Griffiger Name
  2. Mindestens 5 Filme

Bei Regel Nummer 1 mag ich zwar scheitern, dafür gibt es gleich drei Genres mit jeweils (mindestens) 5 Filmen.

1. „Kreaturen und Tierchen“

Ganz gleich, ob Dinosaurier in Transformers 5 und Jurassic World oder putzige Pokémons in Star Wars – The Last Jedi das Herz erobern; der Xenomporph mehr Empathie empfängt, als die beteiligten Menschen oder das Alien Calvin (Life) sofort verteidigt und dessen Handlungen mit Logik gerechtfertigt werden. Seien es Critters, Gremlins, Sandwürmer oder Drachen. Ganz gleich. Es sind (früher Puppen- heute) CGI (!) – Kreaturen, die mir das Herz stehlen. Sollen 1000 Menschen in einem Film sterben, wehe aber der Regisseur lässt das arme Hündchen krepieren. Ein Film, in dem CGI-Tiere gequält werden? Keine Chance. Ich zweifle daher, ob ich mir Jurassic World 2 ansehen werde. Immerhin stürzen mehrere Dinosaurier in den Tod..

Kurzum: Ein Film gewinnt an Unterhaltungswert (und/oder lädt zum Mitfühlen ein („Aber die armen Tiere!!“)), wenn ein putziges, hässliches, hübsches oder garstiges CGI-Tierchen bzw. eine Kreatur über die Leinwand hüpft. Und aus welchem Grund auch immer, der Mensch hat Schuld und das Tierchen ist immer gut und Opfer seiner Umstände. Auch das Alien wollte nur sein Überleben sichern, aber nein, die Menschen müssen ja dazwischenfunken.

1. „Sinnlose und besonders schlechte Katastrophenfilme“

Ich liebe BMovies. Ich bin ein Fan der schlechten aber mit Liebe zum Detail versehenen Filmkunst der 1970er und 1980er. Und genau so schlecht, wenn auch sicherlich mit weniger Liebe kreiert, dürfen „meine“ Katastrophenfilme sein, sofern eines gegeben ist: Bauwerke der Menschheit sollen binnen weniger Sekunden zerstört und diese Sekunden minutenlang mit brachialem Sound und enormer Rechenleistung ausgekostet werden. Bis der letzte Wolkenkratzer umstürzt oder das letzte Haus vom Wind weggefegt wird. Außer bei der Enterprise, da empfinde ich tiefe Trauer, zerstört man sie sinnlos bei irgendwelchen Gefechten. Ich meine, die Enterprise. Zerstört doch die ISS, aber nicht die Enterprise.

Beispiele: Geostorm oder Armageddon oder The Day after Tomorrow, Deep Impact, Independence Day, Twister – und so weiter. Und ja, manche sind tatsächlich wirklich grottenschlecht. Trotzdem, dafür wurden gute Rechner gebaut: Um das Ende der Welt in all seiner Herrlichkeit zu ästhetisieren und gegebenenfalls zu zelebrieren. Solange kein Tier verletzt wird.

1. „Mindfuck“

Ob ihrs glaubt oder nicht, aber ich habe bereits kurz vor der Jahrtausendwende von „Mindfuck“ als einem neuen Genre gesprochen. Mittlerweile ist es weit gebräuchlicher als damals; doch gerade um die Zeit sprach man von Memento, 12 Monkeys, Mullholland Drive, Fight Club und auch The Machinist. Auch American Psycho und Minority Report werden oft genannt, gehören aber eher zur verträglichen Sorte.

Der Nachteil an solchen Filmen ist: Der Überraschungseffekt wirkt nur einmal. Weiß man bereits worum es geht, kann man sich den Film noch zwei-drei Mal aufgrund der hervorragenden Machart ansehen, aber dabei bleibt es auch. Die meisten Vertreter findet man, laut Recherche, tatsächlich um die Jahrtausendwende. Was passierte, dass „Mindfuck“ außer Mode geriet? Wobei man natürlich auch Black Mirror dazu zählen könnte..

Werbeanzeigen

5 Kommentare

Eingeordnet unter Filme!

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #61

Unsere 5 liebsten (echten) Tiere aus Film oder Serie

Du meinte Güte, das ist ein schwieriges Thema. Bisweilen fallen mir überhaupt nur 4 ein – bis auf die bekannten Helden wie Lassie, Willy und Flipper. Ganz zu schweigen, dass ich mich kaum mehr an die Geschichte der meisten Filme erinnere.

1. Aber ich erinnere mich, dass ich die sprechende Katze Leo gern gesehen habe, zugehöriger Film: Supercat – Die reichste Katze der Welt (1986)

2. Und Boomer aus den 1980ern, mit gleichnamiger Serie.

3. Nicht zu vergessen Beethoven aus Ein Hund namens Beethoven (1992) und Benji, dessen Filmreihe zwischen 1974 und 2004 lief. Benji war der Hund mit den Puma-Babys.

4. und 5. Auch klar: Blitz, Fury und Black Beauty – in dieser Reihenfolge.

Wobei man sagen muss, dass damals wenig bis keinen Wert auf Tierfreundliches Vorgehen beim filmen gelegt wurde – weswegen ich als kleines Mädchen, alsbald ich den Umstand verstehen konnte – konsequent auf alle Indianer-Filme verzichtete und bei den meisten Tierfilmen auch Bedenken hatte (und immer noch habe), ob die Tiere nicht doch irgendwie gequält wurden (und werden). Ein öffentliches Bewusstsein dafür hat sich ja eigentlich erst im letzten Jahrzehnt gebildet. Ein jeder Film, der auch nur unter den Verdacht der Tierquälerei fällt, wird vom Internet zerrissen und boykottiert. Aber Dank CGI und den vielfältigsten Möglichkeiten (Siehe Making-Ofs von GoT. Reale Pferde + Computertechnik = Atemberaubende Szenen) sollte dies bald Geschichte sein.

Daher, eine sehr schwierige Fragestellung.

8 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, Medien