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„The Walking Dead“, S07E15 und S07E16

Seasonfinale! Spät aber doch. Was mir von den beiden Folgen noch stark in Erinnerung geblieben ist, ist die Musik. Die teilweise an die 1980er erinnernden Instrumentalstücke, die so gänzlich surreal und so .. entfernt und distanziert wirkten.

Oceanside

Es kam wie es kommen musste und Tara hatte das Versteck der Frauen von Oceanside preisgegeben. Erwartungsgemäß fühlte sie sich schlecht. Zurecht. Binnen kürzester Zeit erreicht eine Gruppe das Lager und Tara hatte sich im Haus versteckt. Offenbar ohne Probleme. Cindy (meine Güte, die ganzen Namen) ist wütend, sie hätte sie gleich von Anfang an töten sollen. Hätte sie. Aber Tara hatte keine Wahl: Sie brauchen ihre Waffen. Entweder jetzt oder die anderen (unter der Leitung Ricks) greifen ein. Aber die Frauen von Oceanside sind davon überzeugt, dass es kein Gewinnen gibt – der Schmerz über den Verlust sitzt noch immer tief. Zu spät. Rick löst Explosionen aus und stürmt das Lager. Taras Waffe war übrigens leer, denn wieso solle sie jemanden verletzen wollen? „No one needs to get hurt!“ – einer von Ricks Lieblingssätzen, bis er sämtliche Leute im Kampf verliert. Nach und nach können weitere Amazonen für den Endkampf gewonnen werden und als die alte Frau nicht möchte und sich weigert und mit einer Waffe droht, wird sie von Cindy nieder geschlagen. Die Freiwilligen ziehen mit Rick und den erbeuteten Waffen von dannen.

Hilltop

Bosslady Maggie regiert Hilltop und Gregory weiß das. Schlimmer noch, dass manche seiner Leute Zeuge wurden, wie Maggie ihn vor einem Zombie retten musste und lässig sagte: „Er übt noch“- Gregory hat sein Gesicht verloren, endgültig. Maggie for president! Maggie, die immer wieder in Sashas Tagträumen auftaucht, in Rückblenden oder Erinnerungen. Maggie, die schwanger ist und deren Kind sich bald zu Judith gesellen und damit Cooral mit Enit zum Babysitten verdonnert.

Sasha

Sasha, wir erinnern uns, zog es vor gegen Negan alleine an zu treten und landet in Daryls alter Zelle. Negan, freundlich wie eh und je, erledigt den Fast-Vergewaltiger und gibt ihr ein Messer. Sie kann ihn damit töten, sich selbst oder den bald erwachenden Walker. Oder: Sie hilft Negan. Negan, der sie eben gerettet hatte. Aber Sasha zieht den Suizid mit Eugenes Hilfe vor, auch wenn er ihr dazu rät, das Angebot anzunehmen. Man könne schließlich nicht ewig rennen. Natürlich nicht! Und besonders dann nicht, wenn man sich eine hervorragende Position erschummeln konnte. Die Tabletten, die er einst für die Mädchen von Negan entwickelt hatte, gibt er nun Sasha – die in einem Sarg in Richtung Alexandria anreist – und dort, erwartungsgemäß als Zombie heraus klettert. Live long and prosper!

Alexandria

Zu Beginn der letzten Folge stellte sich Dwight Rick gegenüber, der sich aus Negans („I am Negan, we’re all Negan“) umklammernden Griff befreit hatte und nun für die Freiheit unter Ricks Führung kämpfen möchte. Denise (deren Freundin er erschossen hat) möchte ihn tot sehen und Daryl ist drauf und dran ihr diesen Gefallen zu tun. Aber lässt es schlussendlich. Dwight wird eingespannt bei Negan zu spionieren.

Dass der vorbereitete Plan Negan eine Falle zu stellen natürlich daneben gehen muss, ist klar. Was wäre eine ganze Season Vorbereitung ohne Fail? Alle sind in Position und Eugene steht auf dem Truck. Wird Rick Eugene erschießen? Und als die vorbereitete Bombe nicht zünden will.. kommt es wie es kommen musste.. Jadis und die Schrottplatzkids sind und bleiben Trash. Negan hatte ihnen ein besseres Angebot unterbreitet, was diese bereitwillig angenommen hatten.

Als der große Kampf mit berittener Kavallerie und einem CGI Tiger (der Coooral vor Lucile rettet) und einer ganzen Menge Mannes- und Frauenkraft (Carol!! Maggie!!) von statten ging, spürte auch ich, die immer höhnisch und sarkastisch lästert, eine Träne in meinen Augen. Ja wirklich! Meine Augen wurden feucht vor Freude. Diese liebevolle und zugleich starke Inszenierung des endgültigen… wtf? Negan lebt noch immer? Es geht weiter? Das war erst der Anfang? Ich Naivchen, hatte ich doch tatsächlich geglaubt, der Kampf gegen Negan fände nun sein Ende..

Auf zu Season 8! Die vermutlich in kürze, also im Oktober 2017 bei AMC zu sehen sein wird. Yay! Derweil begnügen wir uns mit Fear the Walking Dead in seiner aktuell dritten Runde. Und ich gebe offen und ehrlich zu: Der Ableger gefällt mir um einiges besser, und nicht nur – weil eine Frau mittleren Alters (geb. 1965) die Hauptrolle mimt, sondern weil.. dazu kommen wir noch. In einem eigenen Beitrag. Demnächst.

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„The Walking Dead“, S07E14

„Es tut sich was“ – als ich dies, dreifach wiederholt, im letzten Beitrag schrieb – den ich Wochen zuvor verfasste (aber nicht online gestellt) hatte – ahnte ich nicht, dass nur mehr zwei Folgen ausstehen. Zwei Folgen! Nein, es wird keinen Krieg diese Season geben. „Aber das war doch abzusehen!“ möchte man mir sagen, und man hat ja recht. Vermutlich wird es noch den einen oder anderen Toten geben, aber auch die letzten zwei Folgen werden sich gemütlich dem Ende zu winden, wie eine fette Katze, die sich aus Faulheit zum Futternapf robbt, anstatt auf allen Vieren zu spazieren.

Und auch in dieser Folge wird mit dem Vorschlaghammer klar gemacht, wie wichtig Musik ist. Jeder Szene ihr eigenes Genre. Warum auch nicht?

Die Folge eröffnet mit Vorbereitungen in Hilltop. Sasha und Maggie beim Ultraschall, Maggie und Enid gemeinsam am Tisch. Sasha, die Enid für das Kind ein Armband gibt, und Jesus Kickass Christ, der versucht Sasha zurück zu halten. Gut, soll sie gehen, aber zumindest Maggie sollte davon erfahren. Auch Daryl ist da.

Maggie, Daryl und Mr. Winselmeyer

Mr. Winselmeyer, der Bürgermeister von Hilltop, Gregory mit Namen, bekommt erneut Besuch von den Saviours, von Simon, die nach Daryl suchen, der sich sogleich mit Maggie in der Fresskammer verstecken muss. Ein abwegiger Saviour findet den Eingang und Daryl ist bereit den Dieb zu massakrieren. Aber nein, Maggie hält ihn zurück und es folgt ein Gespräch. Seit er in Hilltop ist, hat er weder Wort noch Blick mit ihr gewechselt. Warum? Er gab sich die Schuld für Glenns Tod. Und Maggie sagt: „You’re one of the good things in this world“, denn das dachte Glenn. Und auch Glenn war eines der guten Dinge in der Welt. Maggie will Negan ebenfalls töten, jeder will das, aber sie müssen gewinnen. Und weil sie gewinnen müssen, wird die Season unnötig in die Länge gezogen, denn das geht nicht in einer Season, sondern braucht mindestens fünf. Daryl weint und sie umarmt ihn. Ja, starke Männer dürfen/können/sollen auch Weinen dürfen/können/sollen.

Simon derweil hat eine Menge Aspirin da gelassen, was Mr. Winselmeyer so gar nicht freut. Hat er sich doch immer an die Abgaben gehalten, die Leute müssen ihm doch vertrauen, sonst.. Sonst? Rein hypothetisch betrachtet könnte sich eine Gruppe ihm entgegenstellen.. Wenn das der Fall wäre, so solle er ihn, Simon, doch bitte aufsuchen. Simon nimmt den Doktor mit, dessen Bruder im Ofen gelandet ist. Gegen Ende der Folge droht Mr Winselmeyer Jesus Christ.

Love Affairs, No. 2934

Sasha wird von Rosita gefragt, beinahe aufgefordert, eher wird ihr keine andere Wahl gelassen, den quasi gemeinsamen Lover zu rächen. Ein trauriger Moment huschte über die Scheibe, der uns wieder an die Realität erinnert, dass selbst wenn man sich in einer Postapokalyptischen Welt befindet, es trotzdem noch sowas wie Liebes-Glück und Leid gibt, als die Kamera Rositas Blick einfängt, die die Kette, die sie für Abraham gemacht hatte, nun an Sashas Hals baumeln sieht: „Like it? I made it.“

Rosita will nicht reden, aber irgendwann kommt dann doch das Gespräch – in einem Lagerhaus, dass direkt gegenüber der Zombiehalle von Negans Saviour-ville ist. Rosita will reingehen, Sasha will draußen bleiben: „Stay outside, make it clean. Make it out alive“. Aber Rosita ist das egal. Sie beide wollen ihn töten, aber Sasha gebührt die Ehre – so die Bedingung, dass sie mit geht.

Sasha bemerkt, und so wird auch uns nochmal verdeutlicht, dass Rosita nicht nur Eye Candy ist, sondern auch was auf dem Kasten hat: Bomben entschärfen, Autos kurzschließen, Knoten machen. Und irgendwann sprechen sich die Frauen dann doch aus. Rosita lernte von Männern, die sie zwar beschützen wollten, aber es schlussendlich nicht vermochten. Der gute Sex war Nebensache, aber Rosita lernte, bis sie die Lover überholt hatte. Und der rote Soldat? „I fell with him because he saw I can handle my shit“. Sie hasste Sasha und doch war sie glücklich, dass Abraham glücklich war und vielleicht hasste sie Sasha auch deswegen, weil sie zuerst bemerkte, dass er im gemütlichen, friedlichen Alexandria nicht glücklich war und den Kampf brauchte. War Rosita glücklich? Ja, sagt sie. Dann tritt Negan auf, der auch sogleich wieder verschwindet. It’s too late baby now.. it’s too late..

Sie beobachten Eugene aus der Entfernung der Anweisungen gibt und alsbald sich die Möglichkeit der Flucht ergab, sagt er: Nein. Er hat nicht gefragt gerettet zu werden. Hätten wir auch so gehandelt? Einen guten, erlogenen Platz aufgegeben, um auf ewiger Flucht zu sein und bei Festnahme im Ofen zu landen? Hätten wir? Wären wir mit gegangen? Wären wir? Wozu Hunger und Spott leiden, wenn man einen gefüllten Magen und Anerkennung haben kann? Ein weiches Bett und Kuscheltiere? Wir sahen wie Rick schlief: Auf hartem Boden.

Am Ende der Folge sperrt Sasha Rosita aus und Rosita kehrt frustriert zurück, während sich Sasha einen Kampf auf Leben und .. nunja, Tod liefert. Wir können also davon aus gehen, dass Sasha das Zeitliche segnen wird, da sie im Moment in Montreal STD dreht. Es handelt sich hierbei nicht um einen Film, der „Sexual Transmitted Diseases“ thematisiert, sondern um Star Trek Discovery.

Rosita wird von Daryl oder Dwight (the rage of the internet!) beobachtet/abgeholt.

Fazit: Es wird sich nicht mehr viel tun..

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„The Walking Dead“, S07E12 und S07E13

Es tut sich was, es tut sich was, es tut sich was. Gut so. Geschrieben vor ca. 10 Tagen.

Honeymoon und Zombies

Rich und Michonne campen, kämpfen und suchen nach Waffen um sich für den großen Krieg vorzubereiten (und Jadis‘ Wünschen nachzukommen). Zwischendurch kopulieren sie. Honeymoon im Post-Apokalyptischen Zeitalter. Rick genießt die Zweisamkeit und würde die Tage (vielleicht sogar Wochen und Monate) gerne noch ausdehnen, aber Michonne macht sich Sorgen und möchte zurück gehen.

Sie finden ein Militärlager, die Zombies tragen noch alle ihre Waffen. 63 an der Zahl, die sie später Jadis aushändigen, die aber die doppelte Menge will und mit überlegenem Alienhaften Gesicht auf Rick herunter lächelt. Ja ja, sie kämpfen schon mit ihm, aber sie will die Waffen und die Katze. Rick möchte 10 behalten. 5. Und so weiter. Gegen Ende behält er 20.

Die CGI-Reh-Szene störte mich jetzt weniger, und vermutlich steckte man lieber drei Blicke mehr in die Zombies und den Tiger, aber mei. Sicherlich, auch der andere Fehler, dass die Zombies am Jahrmarktsgelände, nachdem Michonne aus weiter Ferne snipert – ungestört weiter trotten. Mei, lass es der Romantik wegen egal sein. Gönnen wir ihnen eine gute Zeit und seltsame Pläne, die Autos involvieren..

Die Frage was „danach“ ist, interessiert auch Michonne. Die Welt muss „re-organisiert“ werden und Michonne möchte die Aufgabe in Ricks Hand legen, aber Rick möchte es mit ihr gemeinsam machen. Als das Gemetzel beginnt und Rick auf ein Mini-Rießenrad klettert, um das Reh zu Begutachten, fällt er rücklings hinab und Michonne glaubt, Rick wird eben von Zombies verspeist. Eine Welt bricht zusammen. Doch als sie bemerkt, dass er noch lebt, fällt sie ihm um den Hals und alles ist gut. Oder? Sie klauben die Waffen zusammen, nehmen Proviant mit (davon gibt es ganz viel) und treten den Heimweg an.

Später im Auto ist sie sichtlich verstört. Und Rick hält eine Ansprache: Es geht nicht mehr um sie beide. Wenn er stirbt, dann muss sie weiterleben, um die Gruppe zu führen. Es geht um die Zukunft, „We’re gonna fight them!“ sagt er, „It’s not about us anymore“. Deutet das auf Ricks Tod hin? Würde man Rick sterben lassen? Würde man? Ich sehe Fans mit Boykott drohen, wenn das passiere. Gäbe man dann der Serie ihren Frieden, die von Season zu Season nur noch mehr gestreckt wird? Gäbe man? Wer weiß.. Aber vermutlich nicht.

Zwiespalt und Rache

Tara hat es nicht leicht. Sie weiß, das Rick die Waffen und die Anzahl der Amazonen braucht, aber sie hält dicht. Und die Kamera, die von Folge zu Folge auf Taras leidenden Blick verweist, legt uns nahe: Ja. Da kommt was. Nur Judith gegenüber erwähnt sie die Amazonen am Meer. Und es würde in einer unkontrollierten Schießerei enden. Die Amazonen machen keine Ausnahmen mehr. Und sie frägt, was ihr aller Leben wertvoller mache, als das von ihnen? Nur, weil sie sich dem Übel stellen wollen? Tara zweifelt und leidet und gegen Ende erzählt sie Rick davon. Es kommt, wie es kommen muss.

Rosita hingegen drängt auf Vergeltung. Ihr Wille zur Rache ist sogar so stark, dass sie sich mit der Frau verbündet, wegen der Abraham sie verlassen hatte. Sie brachte Sasha was zum snipern mit. Doch zuvor hat sie noch eine Auseinandersetzung mit dem Priester, nur zu fürs Protokoll und das Kapitel abschließend. Er ist der Meinung, dass er richtig gehandelt hatte, sie zum Warten zu bewegen. Hätte er das nicht getan, wäre Negan vielleicht bereits tot. Who knows..

Carol und das Königreich

Wenn wir uns ehrlich sind, hatte Episode 13 nur einen Sinn: Carol und den König dazu zu bewegen, dass sie mit Rick gemeinsam gegen Negan in den Krieg ziehen. Und dafür musste ein kleiner Bub sterben, Carols Fanboy. Man hätte es ahnen können. Er wollte von Carol lernen, brachte Morgan ein Buch und hatte außergewöhnlich viel Screentime und so verblutet er wenig später auf Carols Tisch.

Aber was passierte? Lasst mich von vorne beginnen: Der königliche Garten weist Schädlinge auf, die Ernte muss verbrannt werden, aber sie wird wieder wachsen: Indiz eins: Die Lieferungen an Negan können nicht mehr (rechtzeitig) eingehalten werden. 12 Kohlköpfe (Nachtrag: oder Melonen) wurden bestellt. Auf dem Weg zum Abgabeort, stehen plötzlich Einkaufswägen ineinander geschoben, die einen Pfeil abgeben und zu einem Grab führen, dass bereits geschaufelt ist und „Burry me here“ sagt. Man wundert sich. Irgendwie hinken manche Szenen gewaltig..

Negans Leute sind nicht ganz so überzeugt davon als sie bemerken, dass ein Kohlkopf (Nachtrag: oder Melonen… wie zum Teufel kam ich auf Kohlköpfe?) fehlt. Richard bietet sich als Todesopfer an. Zudem sollen sie alle ihre Waffen abgeben. Entweder sie händigen sie aus, oder lassen es auf eine Schießerei ankommen. Der König in Sorge, bedacht auf Frieden und emotional aufgewühlt, gibt sie ihnen. Aber der zottelige Redneck schießt Benjamin, den Buben, an. Indiz zwei: Eine unfaire Behandlung, die nach Rache dürstet.

Richard hatte später zu Morgan gesagt, er hätte sich freiwillig hergegeben, er hätte sich als Opfer angeboten, um den Krieg zu starten. Aber jetzt sei es an der Zeit Vertrauen zu schüren um dann zuzuschlagen. Morgan stranguliert Richard vor den Saviours und erzählt dem König was vorgefallen ist. Es war also Richards Idee: Das Grab, in dem er dann tatsächlich begraben wird – was wohl auch das Grab seiner Tochter war – denn wir erfahren noch kurz von seiner tragischen Geschichte, wie er Kind und Frau verlor – der Pfeil Aus Einkaufswägen und der fehlende Kohl. War es also die Vertrauensaktion? Negans Handlanger war übrigens sichtlich bedrückt, als er vom Tod des Jungen erfahren hatte.

Und Carol? Die leidet unter Albträume und raucht. Sie verlässt das Haus, macht sich auf den Weg ins Königreich und beweist Gelassenheit, indem sie, ohne mit der Wimper zu zucken, mindestens fünf Zombies mit der Stange eines Verkehrsschildes vom Baum herab metzelt. Sie ahnt, dass etwas nicht stimmt und frägt Morgan, warum Rick beim König Audienz wollte. Was passierte in Alexandria? Aber Morgan meint, sie solle Daryl fragen. Er habe über ihren Aufenthaltsort gelogen, es ist nicht seine Sache, ihr von Alexandria zu erzählen. Aber ja, sie haben einen Deal mit den Saviours. Und Morgan fragt sie, ob sie zufrieden ist mit dem was sie wollte. Einsamkeit und Frieden? Oder war es schon zu spät? Carol verliert eine Träne und stürmt aus dem Haus.

Nach dem Inzident mit Richard sucht das verstörte gute Gewissen von Rick, Morgan, Carol auf. Morgan frägt, ob sie wissen will, was in Alexandra passierte. Sie möchte wissen, was mit ihm passierte. Er erzählt in aller kürzer. Dann berichtet er von Alexandria, eben so kurz. Er möchte gehen und Negan töten. Jetzt sofort. Indiz drei: Carol schreitet zum Kingdom und auch der König weiß: Es wird Zeit. Aber nicht heute. Auch nicht morgen. Und vielleicht auch nicht mehr dieses Jahr. Morgan spitzt seinen Stock zu.

Fazit: Es wird langsam.. aber nur.. langsam.

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„The Walking Dead“, S07E11

Immer noch eine Folge hinten dran.

Nein, wir erfahren in dieser Folge nicht, wie es mit Rick und den Schrottplatzkids weiter geht und nein, wir erfahren noch nicht, ob Tara das Versteck der Amazonen preisgibt, und nein, wir erfahren nicht, wie sich der König schlussendlich entscheiden wird. Diesmal erfahren wir, wie es Eugene ergangen ist.

So wie es aussieht, hat Negan Verwendung für den notorischen Lügner. Alsbald er sich in einer Situation befand, die ihn entlarven hätte können, gibt er sich als mehrfacher Doktor und Mitglied des Human-Gene-Experiment zu erkennen. Doctor Smartypants! Negan hat auf jeden Fall Verwendung für ihn. Ein gemütliches Zimmer mit Bett, Spielkonsole, Microwelle und einem gefüllten Kühlschrank darf er nun zur Gänze sein Eigen nennen. Ob es Hummer gibt? Nein, aber Essiggurken. Was lernen wir daraus? Lernt etwas anständiges oder zumindest zielsicher zu Lügen, dann hat auch der Diktator von Nebenan im Zweifelsfall Verwertung für euch.

Eugene macht währenddessen mit dem Negan-Kollektiv Bekanntschaft und verbringt einen Abend mit drei von Negans Frauen – die ihm beim Computerspielen zu sehen. Sie bieten sich ihm an, aber er verzichtet darauf. Trotzdem, ist es seine Nacht und er zeigt ihnen ein Experiment. Jubelfreude. Später besuchen sie ihn erneut und bitten ihn um Hilfe. Sie beide hätten sich dafür entschieden, Negans „Frauen“ zu sein, aber Amber* gehe es nicht gut. Wir sahen sie trinken und weinen. Sie bitten um Suizidtabletten. MacGyver-Eugene lehnt zunächst ab, willigt dann aber doch ein. Im Camp selbst lügt er erneut, er sei Negans Beauftragter und nimmt sich was er für brauchbar hält oder auch nicht und krallt sich zuletzt ein Stofftier, mit dem er ab sofort stets herum läuft. Also irgendwie wirkt er mittlerweile sympathisch. Negans Frauen besuchen ihn erneut, aber er sagt, dass die Pillen mittlerweile für Negan seien und ich dachte mir: Warum nicht? Opfere die Leute im Camp, die Leibeigenen und all die Negans für einen guten Zweck. Ein kleiner Outbreak könnte vielleicht Wunder wirken und die Zahl an Negans dezimieren. Unethisch, ja. Aber es könnte funktionieren.. Opfere 164 Menschen um Tausende zu retten? Und der zweite Gedanke: Wenn es Negans Frauen sind.. Spitzel? Hallo? Irgendwer?

Gegen Ende bekommt er Besuch von Negan persönlich. Wer er sei? Negan. Und das Internet shitstormed: Hochverrat! Verräter! Wie kann er nur! Töten lassen solle er sich. Bad Eugene. Bad! Eugene versucht eben zu überleben. Das täten wir alle. Wir sind keine Ricks, keine Daryls oder Carols. Wir wären Eugenes. Und was lernen wir daraus: Schaut euch ausreichend MacGyver und die ScienceBusters an und beeindrucket im Falle einer Apokalypse den Diktator von Nebenan.

Und auch von Dwight sehen wir mehr. Dwight, der Mann mit dem verbrannten Gesicht, der selbst in Genuss von Easy Street… And it feels so sweet.. Cause the world is but a treat.. When you’re on easy street kommt. In seinen Sachen, die Daryl unordentlich zurück gelassen hatte, findet er später die Notiz, auf der „Go now“ steht. Die Notiz stammt von Sherry, die ebenfalls weg ist. Dwight wird hinaus geschickt, um sie zurück zu bringen. Schnurstracks sucht er das Haus auf, in dem sie sich immer wieder finden wollten. Er bringt Bier und Brezeln mit. Sherry ist nicht da, aber sie hat einen Brief hinter lassen. Warum sie Daryl raus gelassen hat? Weil er sie an Dwight erinnerte, wie er einst war und „and I wanted to let you forget.“ Sie fügt hinzu: „Sorry that I made you into what you are“ – Dwight allerdings – und so meine Herrschaften, sieht vermutlich wahre Liebe aus – lügt gegenüber Negan und sagt, er hätte sie getötet. Zum Schluss wird der Doktor, der ständig Fragen stellte, ins Feuer geworfen. Er hätte Daryl befreit und anstatt das Oldschool-Bügeleisen aufs Gesicht gepresst zu bekommen, verschwindet er im Ofen.

Am Ende sind sie wohl beide, Eugene und Dwight, Negan. Sie stellen sich vor, aber es bleibt dabei: „We’re Negan“.

* Die Namensvielfalt macht mich wahnsinnig..

Fazit: Joa.. Es tut sich was. The Show must go on..

Dafür einen Link: Just Crazy Enough To Work: All The Best ‚Walking Dead‘ Fan Theories In One Place (moviepilot.com)

Ein Kommentar

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„The Walking Dead“, S07E09 und S07E10

The Walking Dead meldet sich zurück.

Ein Zombie für ein Königreich

Alles in allem geht es mittlerweile darum, das Königreich auf die Seite der Aktiven zu ziehen, und auch der König merkt, es wird knapp. Negan will immer mehr und in immer kürzeren Abständen. Die Bewohner von Hilltop haben sich quasi unter Maggies Führung dazu bereit erklärt, Widerstand zu leisten. Wurden Rick und Co. in der 9. Folge noch von Jesus dem König vorgestellt, geht es in der 10. darum, diesen für sich ein zu nehmen. Aber der König, der dieses Königreich für die Menschen erbaut hatte, hält nichts davon mit Rick gegen Negan in den Krieg zu ziehen. Er hatte schon genügend Leute in den Tod geschickt, damit hätte er abgeschlossen. Der Tiger faucht. Daryl wird Audienz gewährt, und somit bekommt der „sexiest redneck alive“ wieder etwas mehr Screentime. Es wurde aber auch Zeit.

Die gesamte 9. Folge wird von seltsamer Stimmungsgeladener Musik begleitet, die das Mid-Mid-Mid-Winter-Season Finale aus- und den Endspurt einleitet. Kinder üben im Hintergrund den Umgang mit dem Bogen, Soldaten laufen ihre Runden. Das Königreich wirkt einfach strukturiert und ordentlich, es wird gegärtnert und es macht nach wie vor einen sehr soliden und friedlichen Eindruck. Ob das am Tiger liegt?

Zu Beginn der 10. Folge demonstrieren die Saviours erneut ihre Macht, es bauscht sich ein Konflikt auf und Richard, der Mann mit dem kleinen Wagon, der auch schon Carol versuchte zu überreden, ihm zu helfen, provoziert. Morgan wird am Ohr verletzt und verliert seinen Stock.

Daryl erkundigt sich nach Carol, ob sie hier gewesen war und wenn sie hier wäre, dann würde die Situation anders aussehen. Morgan bejaht, und genau deswegen sei sie gegangen. Uns wird erst jetzt bewusst: Carol weiß von nichts. Nichts von Glenn oder Abraham, gar nichts.

Richard leiht sich derweil Daryls Hilfskraft aus, um einige der Saviours abzufangen und zu töten. Und wenn sie versagen, es gäbe nur ein Haus mit einer Frau, die aber sowieso bald sterben würde. Die Szene wird emotional und Daryl frägt, wie die Frau hieße. Nach etlichen Sekunden der Spannung und Wiederholungen, fällt der Name: Carol.

Carol und ein unerwartetes Wiedersehen

Carol trifft im Wald auf den kleinen Benjamin, der sich dem Kampf gegen Negan anschließen will und versucht, den König zu überreden. Carol meint, er solle nicht hier herum rennen, er könnte noch getötet werden, sie habe ihn schon vor Ewigkeiten gehört. Und schon wieder bekommt sie Essen. Irgendwie glauben die Leute, sie schaffe es nicht alleine. Eine arme Frau, alleine im Wald. Benjamin bespricht sich mit dem König und erneut wird darauf hingewiesen, dass es sehr wohl einen Grund gibt, warum Carol es vorzieht alleine am Stadtrand zu wohnen. Es ist eigentlich eine tragische Geschichte.

Das lang ersehnte Wiedersehen zieht sich bis zum Ende der Folge hinaus. Daryl klopft. Es folgt eine kurze Umarmung. Warum sie ging? Sie möchte niemanden mehr verlieren. Carol macht Abendessen und erkundigt sich, wie es den anderen geht. Daryl schweigt. Oder zumindest lässt uns die Dramaturgie glauben, dass er schweigt. Denn eine Minute zu lange und man würde die Tatsachen erahnen. Aber er lügt. Allen geht es gut. Und sie ist glücklich. Sie ist erleichtert. Wenn sie nur wüsste.. Er verlässt ihr Haus. Hält inne. Kehrt zurück und sie umarmen sich.

Gegen Ende der Folge verlässt Daryl das Königreich, dass ihm Asyl gewährte. Zuvor hatte er sich mit dem Tiger angefreundet. Er sei außerordentlich gut mit ihr, und der König wäre beeindruckt. Aber Daryl geht.

Jadis und die Schrottplatzkids: „We take, we don’t bother“

Zu Beginn der 9. Folge sehen wir, wie der Priester das Lager ausräumt und davon fährt. Der Beifahrer lässt sich nur mit einem kurzen Blick erhaschen und das Internet spekulierte sogleich wer oder was das wohl gewesen sein könnte. Mittlerweile wissen wir, es ist die Gruppe um Jadis und die Schrottplatzkids.

Und sogleich denkt man sich: Warum müssen sich Leute in Post-Apokalyptischen Filmen immer dementsprechend kleiden? In Lumpen gehüllte Bewohner des Schrottplatzes, die seit Anbeginn des Outbreaks zusammen waren, stellen sich Rick und der Gruppe entgegen.

„We own your lives“ sagte sie, als sie am Ende der 9. Folge gefangen genommen werden. Rick aber sagt: „The saviours own our life.“ Und wenn sie diesen in die Quere kommen.. dann.. Aber es gibt einen Weg: „Join us.“ Aber Jadis lehnt ab. Übrigens hatte Jadis nur darauf gewartet, dass jemand das Haus im See ausräumte. Es war von vornherein ihre Beute. Interessant aber, dass Jadis und die Schrottplatzkids noch keine Bekanntschaft mit Negan gemacht hatten.

Der Priester befindet sich bei ihnen und Rick darf seine Fähigkeiten gegenüber dem wandelten Tetanusrisiko zeigen. Er begräbt es unter Müll und durchbohrte sich mit dem stachligen Helm die Hand. Das Internet rätselt ob Rick jetzt ein Zombie wird, ob nicht doch etwas Zombie Blut in seine offene Wunde gelangte. Wer weiß. Aber Rick hatte sich bewiesen und sie willigt ein. „Tell us what you want, we get it“ sagt Rick. Sie will Waffen, „to fight your fight“. Halbe Halbe von dem was Negan besitzt. Ein Drittel. Halbe Halbe. Ein Drittel.

Sehr häufig steht Tara im Bild. Natürlich: Weswegen sonst durfte sie Folgen zuvor, Bekanntschaft mit den quasi Amazonen machen, die Waffen wie andere Nahrung horten und auf alles schießen was sich bewegt?

Fazit: Es tut sich was.

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„The Walking Dead“, S07E08

Mid-Season Finale! Endlich tut sich was: No Cliffhanger and the gang is back together! Scooby Doo!

Carol beweist erneut: Frauen brauchen keine Männer. Sie hat Obst, ein hübsches Haus und kommt gut allein zurecht. Und doch bekommt sie Besuch von Ricks gutem Gewissen, Morgan, mehr noch, sie wollte ihn sehen um zu sagen, dass sie in Ruhe gelassen werden will. Es taucht ein weiterer Mitspieler auf, der sie überreden möchte, sich am Kampf gegen Negan zu beteiligen und sicherlich, eine Frau ist wohl kaum im Kampf geschult. Ich lächelte. Aber nein, sie möchte ihre Ruhe haben. Es sei nicht ihr Kampf. Und ich sähe so gerne wie sie Negan einfach eines über zieht. Und auch Morgan sieht den Frieden durch diese Handlung gefährdet. Der Mann, der kam um sie umzustimmen, sodass sie dem König ins Ohr flüstert, wohnt offensichtlich im Wald, wo er dann auch weinend zusammenbricht.

Während Rick das Haus im See bestiehlt, nicht ganz unbeobachtet wie die Schuhe, die gegen Ende ins Bild stapfen, zeigen, macht es sich Negan in Ricks Zuhause gemütlich. Coooral trägt noch immer keine Augenbinde und Michonne sitzt im Auto der rothaarigen Negan-Frau, merkt jedoch schnell: Negan ist überall. Sie haben keine Chance. Ihre Ansprache später gegenüber Rick ist emotional und gleichzeitig stark.

Im Gegensatz zu Carol und Morgan, die sich aus dem Kampf heraus halten, möchten Maggie, Rosita, Coooral, Sasha und noch viele andere etwas an dem Zustand ändern. Maggie übrigens wird schon als „President of Hilltop“ gehandelt, immerhin weiß sie was zu tun ist und tut etwas. Interessant übrigens, laut Executive Producer Robert Kirkmann: „Michonne’s a stronger character than Rick Grimes“ – Manche Dinge sind offensichtlich, nett aber, wenn sie von offizieller Seite bestätigt werden. Rosita, die sich an Abrahams Tod rächen möchte, spricht derweil mit dem Pfarrer, der ihr dazu rät, auf den richtigen Moment zu warten. Und dieser kommt wie gerufen, als Negan Spencer (So war sein Name!) in den Bauch stach, da er sich Negan gegenüber anmaßte Rick in den Rücken zu fallen. Denn Negan gefällt so ein feiges Verhalten nicht: Anstatt Rick direkt zu töten, kommt er hier her und versucht ihn rücklings los zu werden. „You do have guts!“ sagt Negan, als die Eingeweide herauspurzeln. Negan, immer ein Sprüchlein auf der Zunge.

Rosita zieht die Waffe und schießt. Doch die Kugel, die einzige Kugel die sie hatte, landet in Lucille. Und zum ersten mal sieht man Negan richtig wütend. Er verliert fast die Fassung. Wie ein Kleinkind, dem man sein Lieblingsstofftier weg genommen hat. Nicht mehr lächelnd und freundlich und sympathisch (ohne Bart übrigens etwas mehr Psycho-like, aber optisch irgendwie harmloser), sondern aufgebracht und böse. Rosita liegt am Boden, Eugene wird mitgenommen als er sich heroisch zu erkennen gibt und Olivia (ich musste einige Minuten Recherche investieren um den Namen zu finden) stirbt im Zuge dessen. Rick kam in der Zwischenzeit mit den Güterabgaben und Aaron an.

Daryl, „the sexiest redneck alive“, gelingt die Flucht, aber nicht ohne ein Glas Erdnussbutter. Er metzelt noch einen sicherlich Unschuldigen nieder und wird von Jesus begrüßt. Die 60 Minütige Folge endet mit einem Get Together aller Kampferprobten Walkies. Auch Coooral darf dabei sein und muss ausnahmsweise nicht Babysitter für Judith spielen. Und ehrlich gesagt, Cooorals jugendlicher Leichtsinn hat mehr „Guts“ als die meisten anderen, vor allem mehr als Rick. Aber nachdem Rick sein soll, wozu man ihn gerade braucht, wird auch am Ende wieder als dreckiger Held dastehen.

Fazit: Besser. Besser! Es passiert was. Rick ist da und tut etwas. Bereit die Gruppe anzuführen. Es kann zum Showdown gehen. 12. Februar gehts weiter.

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„The Walking Dead“, S07E05, E06 und E07

Wir befinden uns einen Beitrag vor dem Mid-Season-Finale, dass 90 (also vermutlich 60) Minuten dauern soll. Verzeiht die lange Wartezeit, hier nun eine kurze Zusammenfassung der letzten drei Episoden.

Wir freuten uns, Maggie wohlauf in Hilltop zu sehen. Gleich zu Beginn wird der Seher der Frage entlassen, ob das ungeborene Kind überlebt hat. Ja, hat es. Doch sie braucht Ruhe. Gregory aber will sie so schnell wie möglich aus Hilltop weg haben: Durch Rick wurde alles nur noch viel schlimmer. Negan, der vermutlich Ricks Geschichte mit Maggies Tod nicht ganz geglaubt hatte, schickt Handlanger vorbei die sich via Feuer und akustischer Zwangsbeglückung ankündigen. Badass-farmgirl Maggie aber weiß ganz genau was zu tun ist und führt die hilflose Meute an. Nach dem Zwischenfall und dem tatsächlichen Auftritt des Untertanen, werden Maggie und Sasha von Jesus versteckt. Dieser wählte jedoch einen anderen Schrank aus, als wie Gregory vorgeschlagen hatte und so bleiben sie unbeschadet. Negans Handlanger nehmen nochmal die Hälfte von allem mit sowie die gesamte Kiste Wein. Armer Gregory.

Währenddessen sammelt Rick Abgaben, die Negan wöchentlich (oder öfters) verlangt. Es gibt keine Flucht vor Steuern, nicht einmal am Ende der Welt. Cooral kommt der kleinen Enid näher, sie fahren Rollerblades, küssen sich und tun das, was halt Teenies während einer Zombie Apokalypse tun. Enid möchte eigentlich Maggie besuchen und Coooral hat andere Pläne.

In der nächsten Folge lernen wir eine neue Gruppe Überlebender kennen, denen die Saviors massiv zugesetzt haben. Als Tara sich nach fehlgeschlagener Erkundungstour (mit Heath) und Zombieangriff an einem seltsamen Strand wiederfindet und von einer hübschen Frau aufgepäppelt wird, vermutet man ein kriegerisches Amazonenvolk, dass dicht versteckt im Wald haust. Später klärt sich jedoch der eingeschlechtliche Umstand auf: Alle Männer ab 12 wurden von den Savoirs getötet. Neue Verbündete? Tara muss versprechen, dass sie nie wieder zurück kommt, entgeht einer Exkution nur fast und schweigt in Alexandria (noch).

Und irgendwie machen sich alle separat auf die Suche nach Negan: Cooral und Sasha. Rosita besitzt nun eine Kugel (dank an Eugene) und auch Michonne ist auf dem Weg zu Negan. Der Sohn der ehemaligen Alexandria Tante hat ein Gespräch mit dem Priester, denn er mag Rick nicht. Rick sieht man die letzten Tage recht wenig.

In der letzten Episode wohnten wir dem Aufeinandertreffen von little-badass Cooral mit happy-face Negan bei – der, neben Kniefall von seinen Jüngern auch noch einen ganzen Harem besitzt. Jesus und Cooral sprangen gerade noch in den Wagen und während Jesus rechtzeitig absteigt, fährt Coral ins Innere der Negan Fabrik. Dort enttarnt, schießt zwei Männer nieder. Negan zwingt ihn die Augenbinde abzunehmen und meint, so sähe er doch viel böser aus. Oh, ist das nicht toll? Sagt er irgendwann, als ob er mit einem großen Geburtstagsgeschenk spricht. Gegen Ende provoziert ihn Cooral, denn wenn er was täte, hätte er schon was getan, aber er spräche nur leere Worte. Sie fahren nach Alexandria und am Ende der Folge gibt Negan seinem Brutpflegetrieb nach, vergisst all die Grausamkeiten und nimmt Judith auf den Arm. Er wartet auf Rick.

Negan macht in dieser Folge deutlich, wie wichtig Regeln seien. In dieser Geschichte erfahren wir von einem Paar, dass getrennt in Negans Lager wohnt. Sie, die als Haremsdame dient, könne gehen wann sie wolle und bei ihrer Familie wohnen – aber offensichtlich will sie das nicht. Und er hätte er jemals eine von ihnen geschlagen? Nein. Und was sollen sie nicht tun? Cheaten! Er brennt ihrem Freund/Liebhaber/Mann mit einem alten Bügeleisen das Gesicht an. So wie bei good-old Dwight. Oh hey, Daryl! Daryl lebt noch. Warum? Weil er einen guten Soldaten abgeben wird.

Fazit: Negan hat eindeutig viel zu viel Screentime. Er lacht, meiner Meinung nach, immer noch zu viel. Man zeigt seine grausame Seite, doch kurz darüber nachgedacht, kann man seine Handlungen dennoch irgendwo verstehen. Wer würde nicht größenwahnsinnig werden? Und Regeln sind wichtig. Trotzdem wirken die Szenen immer noch zu gestellt und zu übertrieben, selbst wenn der Kniefall des Volkes und der Vorfall mit dem Bügeleisen, am ehesten jedoch der Harem mit den heraus geputzten Frauen, mehr Spuren beim Seher hinterlassen als mit sympathischem Lachen vollzogene Gewalt.

Fazit 2: Wir werden sehen was passiert, vermutlich wird das Mid-Season Finale die ganze Folge nichts passieren und gegen Ende mit einem Cliffhanger beendet werden. Wie immer.

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