Schlagwort-Archive: wtf

Happy Zombie Jesus Day!

Zur Auflockerung:

Aber, man muss sich auch zu Ostern an den Kopf greifen:

„Im Netz beschweren sich zahlreiche Nutzer darüber, dass Schoko-Osterhasen „Schmunzelhasen“ heißen – das tun sie aber seit 1973.“ (derStandard.at)

Besser wohl: Im Netz beschweren sich ein paar Deppate darüber, dass der Schoko-Osterhase „Schmunzelhase“ heißt und sehen darin einen Kniefall vor dem Islam. What the heck? Nein, ernsthaft jetzt? Das ist ein Ding? Ich mein, dass die traditionelle rechte Klientel wenig Ahnung von nichts hat und Bildung feindlich gegenüber gestellt ist, ist klar, aber … wtf?

Anyway.

  • Filme, die zu Ostern (in Deutschland zumindest) nicht gesendet werden dürfen sind u.a. Heidi, Das Leben des Brian und Mary Poppins. Für mehr Informationen folgt bitte diesem Link und diesem.
  • Die Frage, ob es sich tatsächlich um einen Zombie handelt, beantwortet dieser Eintrag von 2017.
  • Eine Galerie mit dem wohl Besten was das Internet ausspuckt, findet sich 2016.
  • Und was es mit der Düsternis und Finsterkeit am Karfreitag auf sich hat, und wie es früher war, lässt sich hier nachlesen.

Lustigerweise hat sich am Karfreitag noch ein interessantes Bild ergeben – und ihr wisst, was ein Regenbogen bedeutet.

Auch nicht schlecht, wenn auch natürlich falsch. Die Nägel wurden nicht in die Handflächen geschlagen, sondern hinterm Handgelenk.

Gruslig:

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles, Medien, So sei es

What the heck, Österreich?

„Vor einigen Wochen hatte die Gesundheitsministerin (FPÖ) das von der Vorgängerregierung beschlossene Rauchverbot in der Gastronomie, das mit 1. Mai in Kraft treten hätte sollen, noch als „grausliches Gesetz“ bezeichnet, mit dem den Wirten die „Gastfreundschaft“ verboten würde.“ (derStandard.at)

Satire, die es so nur in Österreich geben kann und Kabarettisten beinahe um ihren Beruf bringt. Eine Gesundheitsministerin sorgt sich um die Gastfreundschaft. Und ein Arzt mischt kräftig mit. Wtf?

Kurzfassung: Das Rauchverbot wurde heute außer Kraft gesetzt.

In all den anderen Ländern funktioniert es. Im kühlen Irland, als auch im warmen Italien. Ganz gleich wo. Sogar Tschechien bringt es fertig. Nur Österreich geht Schritt für Schritt (sofern der VfGH nicht rettend einspringt) zurück ins letzte Jahrhundert. Nicht mehr lange, dann gibts ein Reboot der 1930er.

„[…] Hartinger-Klein spulte dort in etwas mehr als einer Minute zwei Argumente für die Novelle ab: Mit dem Gesetz würde schließlich der Jugendschutz verbessert (an unter 18-Jährige dürfen etwa keine Zigaretten mehr verkauft werden) – und Raucher seien Suchtkranke, diese dürften nicht ausgegrenzt werden.“ (derStandard.at)

Jetzt ernsthaft? Weil Suchtkranke ausgeschlossen werden, wenn sie 5 Minuten zum Suchtgenuss nach draußen gehen müssen. Wtf? Ist das deren tatsächlich ernst? Sind das alles Schauspieler?

Hauptsache aber, die FPÖ stellt sich und ihre Klientel wiedermal als Opfer dar. Die armen Raucher, na geh. Sind se eh schon Suchtkrank und dann werden se ausgschlossen. Na wirklich. Immer diese links linken Nichtraucher.

Und was ist mit all den Lungenkranken, Asthmatikern und Leuten, deren ihre Gesundheit lieb ist, und die dadurch nicht in Raucherlokale gehen können/möchten, um nicht durch Passivrauch noch mehr geschädigt zu werden? „Aber die Abgase!“ – richtig, die sind genau so ein Problem, auch der Feinstaub, ein massives Problem sogar.

Dennoch, diese werden etwa nicht ausgeschlossen? Natürlich nicht! Und fühlten sich Raucher ausgeschlossen, als das Rauchen in Flugzeug, Zug und Büro verboten wurde? Fühlte man sich in seiner Freiheit eingeschränkt, als in den 1980ern die Verpflichtung zum Sicherheitsgurt kam? Vermutlich, denn der Mensch ist ein „Mag i nit/Will i nit“-Tier und muss zu allem erst mal unüberlegt „Nein“ sagen, bevor es nachdenkt und vielleicht drauf kommt, dass das ein oder andere doch Sinn macht.

Aber: „Kann sich jo jeder entscheidn wo er hin gehn mag!“ Ja, kann man – die Raucher müssen gequält des einzigen Nichtrauchers wegen im Nichtraucherbereich sitzen und töten mit Blicken: „Es näxte mal geh ma aber Raucherbereich!“ – „Definitiv… nicht.“

Ich hoffe sehr, die FPÖ konstruiert sich damit ihren eigenen Untergang. Und zwar wirklich. Aber vermutlich braucht es nur eine weitere Flüchtlingskrise und der „böse Auslender!!!“ löst den „militanten Nichtraucher!“ ab, der seinerseits wieder vom „selbstverschuldeten Armen/Schmarotzer“ ersetzt wird.

Österreich, what the heck?

20 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles, Medien, Wtf Politik?

„Sind 99€ zuviel für ein altes Funkgerät?“

.. fragte ich mich, zögernd den Kauf abzuschließen. Ich wollte noch wen anrufen, und mich erkundigen, aber da war es bereits zu spät.

Es war durchaus ein altes Gerät, groß und klobig, ein richtiger Klotz, mit ganz vielen Schaltern, Hebeln und Lämpchen. Ich hatte mich gewundert, ob nicht auch 20€ ausreichend gewesen wären. 99€ schienen mir für so ein altes Gerät doch sehr viel zu sein: Andererseits konnte es nicht nur funken, sondern auch morsen, also telegraphieren. Der junge Mann mit den schwarzen Haaren, der mich zum Händler geführt hatte, bestätigte das.

„Oh, das ist toll!“ Ich war ganz begeistert und fügte hinzu, dass ich gerade den Morsecode lerne, und mittlerweile passabel senden kann – was auch halb der Wahrheit entspricht. Das richtige Timing zwischen Buchstaben und Leerzeichen zu finden ist wirklich mühsam, und frustrierend. Der junge Mann hatte geantwortet, dass das besonders wichtig sei. Ich erinnere mich, ihn danach gefragt zu haben, aber die Antwort mag mir nicht mehr einfallen. Ich war übrigens zufällig an diesem Ort, aber es passte hervorragend in meinen Zeitplan.

Angefangen hatte es mit Gesangsunterricht. Ich wollte meine Stimmbänder wieder mal trainieren und fand mich an besagtem Ort ein. Wohl musste ich wen kontaktiert haben, der mir sagte, ich solle zu dieser Adresse gehen.

Vor einem Haus, dass Eierschalen Gelb war, lag ein altes Funkgerät – und dadurch, dass einer der Knöpfe rot war, was meistens „Rec“ für Record bedeutet, wusste ich, dass ich damit senden konnte. Gesagt getan, sprach ich ein paar Worte und Sätze wie „Hallo! Ist da wer?“ Und „Das ist so cool! Das wollte ich schon immer mal machen!“ und ließ den roten Knopf wieder los. Und tatsächlich, ich bekam Antwort. Der Typ am anderen Ende sagte zu mir, ich solle um 2 an einem gewissen Platz sein, dessen Namen ich vergessen habe. Dort werde man mir dann alles zeigen.

Aber zuvor, Gesangsunterricht. In der schäbigen, braunen und staubigen Bude, die durchwegs mit braunen Schnürsamt Möbeln ausgestattet war, fanden sich drei Leute, die belanglose Videos schauten. Es waren Erwachsene. Eine Zeit verweilte ich dort, aber nichts passierte. Sie saßen nur da. Einer klimperte auf einem kleinen Keyboard, dass auf seinem Schoß ruhte, etwas rum und meinte, ich solle doch summen, während die anderen daneben saßen und in die Glotze starrten.

Ich beschloss zu gehen und traf auf eine Bekannte. Wir spazierten eine Weile, bis uns ein T-Rex auf den Fersen war. Er war tatsächlich groß, grün und ohne Federn. Wir trennten uns. Während ich an etwas Felsigem hinauf kletterte, war meine Bekannte mit meiner Tasche bereits woanders hin gelaufen. Flink über den Stein gehuscht, hatte ich den T-Rex abgehängt. Kurz darauf suchte ich nach meiner Bekannten, aber keine Spur – fand mich aber, durch Zufall, tatsächlich um 2 auf besagten Platz ein und dachte mir: „Okay, warum nicht.“ Aus der Entfernung sah ich bereits meine Tasche an einem Baum hängen und nahm an, dass es meiner Bekannten gut ging und sie die Tasche für mich da gelassen hatte. Ich erinnere mich noch, mich gewundert zu haben, warum an diesem öffentlichen Ort. Einerseits toll, dass ich sie gleich wieder finde – aber was ist mit Dieben?

Plötzlich wurde ich von einer Bande Jugendlicher umringt. In mitten ein schwarzhaariger vielleicht Ende 20 Jähriger mit Mittelscheitel, der mich sogleich zum Händler brachte. Ich sagte noch: „Falls ein T-Rex irgendwo raus rennt – der kommt vermutlich von mir.“ Aber das schien ihn nicht weiter zu kümmern. Passiert offenbar öfters. Und so brachte er mich zu einem kahlen Mann, der mir das klobige Funkgerät mit dem man auch morsen konnte um 99€ verkaufen wollte. Der junge Mann meinte, es sei ein guter Preis. Aber ich zögerte. War der Preis wirklich gut? Ich meine, es war ein altes Gerät. Und wer funkt heute noch. Geschweige telegraphiert. Ich wollte mich noch erkundigen und wen anrufen, aber dann war es bereits zu spät.

Frage an meine Leserschaft: Soll ich, sollte ich irgendwann weiter träumen, das Funkgerät um 99€ kaufen oder es etwas runter handeln versuchen?

2 Kommentare

Eingeordnet unter Kurzgeschichten, Kreatives

Wem gehts gleich?

Ich habe noch immer den Hauptquest (Sturmmäntel vs Kaiserliche) offen.. was aber daran liegt, dass ich beide Seiten unsympathisch finde und die Konsequenzen fürchte. Genauso, wie ich No Man’s Sky aufschiebe und Skyrim stattdessen spiele, anstatt dass ich mutig in die Welt hinaus trete, einen Planeten erkunde und nach 20 Spielstunden ins All hinaus komme – um weitere Planeten zu erkundigen und mich über das umständliche Inventar zu ärgern.

Eigentlich ist es interessant: Ich traue mich ohne zu zögern ein Pferd ohne Sattel zu reiten (auch draußen), reise alleine in fremde Länder, aber wenn es darum geht, einen fremden Planeten in einem Spiel zu erkunden, bin ich ein Feigling. So ziehe ich es vor, all die bekannten Städte und Dörfer in Skyrim zu besuchen, mich an den lieblichen Erinnerungen zu erfreuen und über Drachen zu ärgern („Naaaa. Nit scho wieder. I hab ka Zeit für den Blödsinn…), die Knochen Nachhause zu bringen („Du kannst nicht schnell reisen wenn Feinde in der Nähe sind“), wohl wissend, dass ich sie nie, nie, nie verarbeiten werde – und erfülle nebenbei den einen oder anderen Mini-Quest, der mir dann aber wieder zu mühsam wird, weil jeder Dungeon im Prinzip gleich aussieht… Dennoch, so ein Planet ist riesig und die Gefahren bestialisch und man könnte sterben und alles verlieren und müsste alles erneut sammeln oder auch nicht, weil böse Tiere lauern und dann hätte ich keine Ressourcen mehr und sterbe einsam und alleine auf einem mir gänzlich fremden Planeten und niemand würde sich je an meinen Namen erinnern. Oder so.

PS: Ein Hoch auf F5.

Wem geht es noch so? Oder seid ihr unerschrockene Abenteurer?

4 Kommentare

Eingeordnet unter Gaming, Skyrim, So sei es

„Justice League“

Der Film wurde kurzfristig noch in einen anderen Saal verlegt, hatte dadurch Verspätung – und führte dazu, dass er ohne jegliche Werbung oder Trailer begann. Und so beginne auch ich ohne große Umschweife: Er war nicht ganz so schlecht, wie ich ihn mir erwartet habe, gäbe ihm aber trotzdem kein „befriedigend“. Ein schwaches „genügend“ muss ausreichen. Vielleicht wäre er richtig schlecht gewesen, hätte man die 50 Minuten von Zack Snyders Original Cut beibehalten. Ursprünglich war der Film auf fast 3(!) Stunden geplant gewesen. But.. Why?

Anyway. Spoiler

Wtf #1: Up-Skirt-Shots

Warum gerade zu Beginn sieben Pantie-/Hintern-/Up-Skirt-Shots (ab dem dritten Mal zählte ich) von Wonder Woman zu sehen waren und danach kaum mehr, lässt sich nur auf die unterschiedlichen Leute zurück führen, die hinter der Kamera zu Gange waren, oder auch nicht. Vielleicht war der Hintern-Fetisch auch irgendwann befriedigt. Trotzdem: Eine Frau steht breitbeinig mit kurzem Rock vor einem Abhang und der Kamera fällt nichts besseres ein, als überlange Sekunden auf ihrem Höschen zu verweilen? Wtf? Seriously?

Und hier beginnt die erste Kontroverse: Natürlich macht es einen Unterschied, ob, wie im Falle von Aquaman und Superman das maskuline Ideal ästhetisch und heroisch in Szene gesetzt wird, oder ob lediglich Hintern und Dekolletee besondere Aufmerksamkeit bekommen, und das in einer Weise, die an billigem Voyeurismus kaum mehr zu übertreffen ist. The Flash durfte sich übrigens nicht entblößen und trägt sogar drei Schichten an Kleidung.

Ja, man darf Frauen erotisch inszenieren. Und ja, Frauen dürfen sich sexy und erotisch kleiden – in diesem Falle aber übertreibt der Kostüm-Designer, wenn Diana nur eines trägt: Hauteng; und die Kamera erneut überlang auf ihrem Hintern verweilt. Ich sage auch nicht, dass es zwangsläufig schlecht ist, wenn das Kostüm knapp und eng ist, soll es so sein – sofern nicht nur eine gewisse Klientel bedient beziehungsweise eine gewisse Wirkung erzielt werden möchte. Aber warum der Rock im Vergleich zu Wonder Woman gekürzt werden musste, ist und bleibt mir schleierhaft. Die Kombination – „Mann = heroisch, maskulin“ und „Frau = A** and T*ts“ – tritt leider immer wieder in Erscheinung.

Mit anderen Worten: Die Inszenierung von Wonder Woman alias Diana Prince unterliegt dem „male gaze“ und Patti Jenkins täte gut daran, sich sämtliche Rechte für Wonder Woman zu sichern. Und auch wenn Gal Gadots Performance nicht unter der Darstellung litt, gleicht ihre Rolle in Justice League mehr der einer Mutter, die auf ihre Buben aufpassen und sich nebenbei dem Gegner, Steppenwolf, die meiste Zeit alleine annehmen muss.

Ich gehe davon aus, dass das Sequel zu Wonder Woman wie gewohnt über all die anderen Filme thronen wird.

Wtf #2: Die Amazonen

Auch ich kann nur wiederholen, was bereits gesagt wurde: Warum der Kostümwechsel? Ich unterstützte die Meinung, dass Frauen (im Argument wurde angemerkt „die in einer reinen Frauengemeinschaft leben“) sich so leicht bekleidet geben dürfen wie sie wollen – aber darum geht es nicht. Es geht nicht um knappe Kostüme, sondern um Funktionalität versus, erneut, „male gaze“. Ist es also notwendig und Zielführend, dass ein Kriegervolk Bauchfrei in den Krieg zieht? Warum nicht gleich mit freiem Oberkörper und ausgebrannter Brust, wie Herodot und Homer es gerne überlieferten? Zumindest griff man, wie bereits in Wonder Woman, auf tatsächliche Athletinnen und Boxerinnen zurück. Es ergibt einfach keinen Sinn. Im Training, ja. Im Krieg? Nein.

Lesenswert übrigens dazu:

Wtf #3: Dianas erzwungener Flirt mit Batfleck

Was dachte man sich dabei? Zwischen Mimimi-Batfleck und Diana gab es null Chemie. Nada. Niet. Es wirkte erzwungen und fehl am Platz, lieblos eingeschoben um irgendwann wieder darauf zurück greifen zu können. Außerdem, warum sollte sich Diana nach Steve Trevor mit Bruce Wayne abgeben? Ich spürte Chemie zwischen the Flash und Wonder Woman und überlegte für einen Moment lang, dass es nett wäre, wenn sich Wonder Woman dem Jüngling annähme – immerhin werden Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern immer noch stigmatisiert, während der kahlköpfige 60jährige zu seiner jungen Freundin beglückwünscht wird. Davon abgesehen, dass Diana bereits weit aus älter ist, als alle anderen. Ich spürte sie auch etwas zwischen Aquaman und Wonder Woman, der unter Einwirkung des Lassos für einen sympathischen Moment sorgte.

Die Kontroverse: Fast jede Interaktion, sei es mit Batfleck, der sich wie ein kleiner Schulbub verhält, the Flash, der offenbar überwältigt ist (verständlicherweise) oder Aquaman, der ihr Komplimente macht (unter Einfluss des Lassos), legt nahe, dass ein Mann (sexuell) an Diana interessiert sein muss – bis auf Cyborg, dem offenbar die notwendigen Körperteile dazu fehlen. Erneut: Es ist nicht verwerflich, eine schöne Frau zu zelebrieren, aber in diesem Falle werden viele Interaktionen von einem unnötigen Sex-Appeal begleitet.

Die restlichen Charaktere

Batfleck, der sich noch mehr in Selbstmitleid suhlte als zuvor (Hello Darkness my old friend…), lässt sogar noch mehr nach. Er jammert und attackiert Diana verbal. Es tut nicht einmal zur Sache, dass er alt und gebrechlich wird, denn irgendwann ist auch die Zeit für Superhelden vorbei, aber dieses Leiden und endlos zur Schau gestellte Selbstqual.

Aber gut, Batman hat es nicht leicht. Nach Nolans The Dark Knight-Trilogie (und ja, man muss es immer wieder sagen) müsste man sich a) mehr Zeit nehmen oder b) eine komplett andere Richtung einschlagen, wie hier zum Beispiel. Der Trailer zu Batman Ninja von Warner Bros. Japan wurde in Tokyo auf der Comic Con vorgestellt und überzeugt sofort:

The Flash war, wie Spiderman in Civil War, der auflockernde Faktor. Er wirkte authentisch begeistert – und ich mag es, wenn sich Charaktere (oder auch reale Menschen) für etwas begeistern können – denn dies fehlt vielen Erwachsenen oder Superhelden, die nur mehr düster und leidend sind. Barry hingegen ist fasziniert von Batman, dem Batcave und alles um sich herum. Ein willkommener Lichtblick.

Cyborg war interessant, wenn auch seine Geschichte zu kurz geriet und man dadurch weniger Anteil an seinem Verlauf nahm.

Aquaman aka Khal Drogo aka Ronon Dex ist so wie Jason Momoas Instagram: Der trinkfeste Krieger. Wasserfest und ansehnlich darf er kämpfen, männlich und derb sein, heroisch durch Luft und Wasser wirbeln, Elemente bändigen und auf einem Insekt durch ein Hochhaus surfen. Leider gerät er aber schnell wieder in Vergessenheit.

Generelle Kritik

Die Geschichte war flach und dass der bereits tote Superman zurück geholt und folgend die gesamte Welt retten musste.. Und ja, die CGI-Lippe wirkte befremdlich. Superman hätte soviel mehr an Charakter und Charme gewonnen, hätte man all seine Szenen mit Moustache geschossen.

Fans setzten sich wenig später dafür ein, die original Zack Snyder-Fassung sehen zu können; trotzdem glaube ich dass Joss Whedon der Fassung Gutes tat. Mance Rayder, Anführer der Wildlings (GOT), synchronisierte übrigens den Bösewicht.

Eindeutige Heldin des Filmes: Das kleine, russische Mädchen mit dem Insektenspray, dass ihn aber schlussendlich doch nicht verwenden durfte. Warum? Warum ließ man das Mädchen nicht einmal abdrücken? Eine verschenke Chance.

Und weil Joss Whedon seine Finger im Spiel hatte, Thx Nerdist:

Lesenswert

4 Kommentare

Eingeordnet unter /fem-mode on, Comic-Verfilmungen, Filme!, Kritik und Rezension, Medien

Die Erde ist eine Scheibe..

..und wird von vier Elefanten getragen, die ihrerseits auf einer großen Schildkröte namens Groß-A’Tuin durchs Universum reiten. Diese Erklärung lasse ich mir gefallen.

Schon alleine die Tatsache, dass wir unsere Telefone dazu nutzen, um uns Bilder von Katzen anzusehen, würde einen Zeitreisenden aus Jahre 1950 vermutlich irritieren. Was, ihr könnt auf alle Bücher und alles Wissen zugreifen, quasi gratis? Ja! Und ihr nutzt es um spielenden Katzen und Menschen beim Sex zuzusehen? Ja! Oder so. Aber spielende Katzen sind leider ein gutes Argument, nach wie vor. Trotzdem ist es interessant, zu welch unterschiedlichen Zwecken wir unseren Taschencomputer verwenden. Manch andere Technologie, die nicht so weit fortgeschritten ist, schaffte es bis zum Mond.

Was aber würde der Wissenschaftler aus den 1950ern dazu sagen – dass sich, all der Wissenschaft zu Trotz, eine Subkultur herausgebildet hat, die glaubt, die Erde sei eine Scheibe? Würde er mit dem Kopf schütteln? Würde er lachen und sich für den guten Witz bedanken? Würde er sich einen Whisky einschenken und mit bösem Blicke fragen, warum man ihn mit so lächerlichen Dingen belästigt?

Es gibt darauf nur eine Antwort:

Ich meine, wirklich? Ernsthaft? Leute glauben tatsächlich daran? Oder ist es eine Witz-Gemeinschaft, die sich über alle lustig macht. Habe ich etwas verpasst? Ich glaube, es gibt tatsächlich Leute die das glauben, oder?

Aber hey, vielleicht sind wir auch alle nur eine Computersimulation und die Idee, dass die Erde flach ist, ist einfach nur ein Fehler im System, dass uns das System erst ersichtlich machen sollte! Wir sollten den Wahnsinnigen danken! Und wenn wir den Abgrund der Scheibe gefunden haben, treten wir aus der Simulation heraus – und sterben vermutlich. Who knows! Oder soll die Idee nur davon ablenken, dass wir nichts weiter als der gescheiterte Versuch eines Alienkindes sind. Hat es versucht sein Schulprojekt zu verbessern?

„Schau Mama, ich habe den Insekten in meinem Glas eingeredet, dass ihre Kugel flach ist. Und sie glauben es!“
„Gut gemacht Kind! Jetzt musst du sie noch dazu bringen, dass sie sich selbst auffressen, dann gibt dir Mr. Dreiauge vielleicht auch eine 2 für ökonomisches Bewusstsein!“
„Ohhh Ja!!!“

Bekommt es jetzt eine 2-? Ich würde ihm eine 2+ geben.

So oder so: Wtf?

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Kulturelles, Medien

#GoT-Theorie: Was wollen die White Walker?

Eine selten sinnvolle Kombination: Internet, 3 Uhr Nachts, Google, Reddit, YouTube und eine Möglichkeit dies alles zu verwirren.

„History is written by the victors.“

Wer auch immer der Urheber des Zitates gewesen sein mag (Winston Churchill oder Walter Benjamin oder jemand ganz anderer), es legt uns eine interessante Beobachtung nahe: Wenn Samwell Tarly der Autor von „Game of Thrones“ ist und die Geschichte um Winterfell und Daenerys Targaryen aufgezeichnet hatte und die Menschen die White Walker besiegten, welche Rolle spielen die White Walker darin?

Achtung: Es folgen eventuelle Spoiler und wahnwitzige Fantheorien, die bei genauerer Betrachtung tatsächlich Sinn ergeben.

Habt ihr euch jemals gefragt, wer diese verdammt hohe Mauer gebaut hat? Waren es die „First Men“ gemeinsam mit den „Children of the Forest“ – wie uns die Geschichte von Westeros selbst erzählt oder waren es vielleicht die White Walker selbst? Wir wissen mittlerweile, dass die White Walker eine Kreation der Children waren, zwecks Schutz vor den Menschen (Oder vor TimeLord Bran). Verständlich. Nach dieser Logik, müssten es die Children gewesen sein, die die Wall gebaut und sich dazu entschlossen hatten bei ihren heiligen Bäumen („Weirwood Trees“) dahinter zu bleiben. Ebenfalls verständlich. Aber: Warum sollte man eine Wall bauen und ein Tool („Horn of Winter“) mit dazu, dass sie wieder zerstört? Unverständlich.

Dass es Lücken in den Geschichtsbüchern gab und gibt, ist selbst uns bewusst. Versucht heute die Ereignisse von vor 300 Jahren zu rekonstruieren, ohne auf das Internet und nur zu wenigen Büchern Zugang zu haben. Versetzt euch zurück in das Jahr 200 vChr und versucht eine Geschichte über die Anfänge der griechischen Kultur zu schreiben. Alles, worauf man zurück greifen kann sind Mythen, Geschichten und Erzählungen.

Wie dem auch sei, um der Sache etwas näher zu kommen, müssen wir ca. 12 000 Jahre zurück blicken.

War of the Dawn

Vor der Wall, die wir kennen, gab es eine andere. Redditor Naggers123 schrieb vor 4 Jahren: „History is written by the victors. Man won the War for the Dawn, and what’s more – they started it. They grabbed their dragonglass spears, wielded their swords of fire, and breached a wall that was already there – the last line of defence put up by none other than the White Walkers themselves. But Azor Ahai struck North, and drove out the natives like the Americans driving out the Red Indians.“

Und weiter: „The First Men have invaded the native’s lands, settling cities like Hardhome, establishing clans like the Thenns and brazenly sending their ilk as far north as their bodies will let them. The greed of man has driven them away from their homes and into the Lands of Always Winter. And now the White Walkers want it back. It’s not an invasion, it’s a reclamation.“

Die White Walker wollen also zurück, was einst ihres war. Klingt verständlich.

Die Children of the Forest erschufen die White Walker als Schutz vor den Menschen, soviel wissen wir. Trotzdem schlossen die Children und die First Men vor 12 000 Jahren einen Pakt: Alles, bis auf die Wälder gehörte den First Men, Wälder und Sümpfe den Children. Wenige Tausend Jahre später nimmt die Erzählung um 8000 Platz: Die Wall wurde gegen Ende der ersten, langen Nacht erbaut, während sich White Walker, die First Men und die Children im Krieg befanden. Wurden die White Walker tatsächlich besiegt? Es stellt sich die nächste Frage: Warum sollte man eine Mauer bauen, um etwas fern zu halten, dass man bereits besiegt hat? Und warum sollte man Menschen hinter der Wall zurück lassen? Um die zeitliche Dimensionen etwas einordnen zu können: um 8000 vChr (bzw. 6000 vChr) fingen wir erst mit dem Ackerbau an, um 4000 vChr tauchten die ersten Hochkulturen auf und die ersten, so vermutet man, Schriftzeugnisse.

White Walker Construction Inc.

In diesem Fall ergäbe es tatsächlich Sinn, dass die Eiszombies(!) die Eiswand (!) selbst errichteten, als sie bemerkten, dass sie im Begriff waren zu verlieren. Um also der sicheren Vernichtung entgehen zu können oder auch der Regeneration wegen, wurden die Menschen südlich gehalten. Dies wäre verständlich und nachvollziehbar: Und als alsbald sie ausreichend Streitkräfte hätten, ginge es zurück in den Süden. Verständlich. Aber haltet ein:

Mittlerweile wissen wir, dass White Walker Menschen zur Reproduktion brauchen. Wir erinnern uns an den alten Knacker dem Gilly entwischen konnte, der jeden Bub draußen aussetzte. Wir wissen auch, dass die Wall offensichtlich dazu dient, die White Walker fern zu halten. Zusätzlich belegten die Children die Wall mit einem „Warding Spell“, der die White Walker daran hindern sollte, südlich zu gelangen. Die White Walker gaben die Wall auf. Ich weiß, es ist verwirrend und noch etwas undurchsichtig, aber lest weiter:

In der Theorie, auf die ich gestoßen bin, soll eine friedliche Übereinkunft zwischen den White Walker, den Nordmännern (Bran the Builder) und den Children of the Forest stattgefunden haben. Wenn wir annehmen, dass die White Walker nicht böse sind, sondern wie alle Kulturen, lediglich von einem Überlebenswillen getrieben sind, dann braucht es einen Kompromiss: Schwache Menschen, jetzt starke Wildlings, wurden im Norden hinter die Wall zurück gelassen, sodass sich die White Walker vermehren und ihre Kultur erhalten konnten. Die Night’s Watch übernahm die Rolle der Aufsicht, sodass diese nicht mehr in den Süden flüchtig werden konnten. Könnte das der Grund gewesen sein? Und die Children blieben nördlich mit ihren Weirwood Trees bleiben, da sie von keiner Gefahr betroffen waren.

Aber wozu überhaupt eine Wall, frägt Redditor samtarlyrules: Die Theorie ist also nicht ganz so schlüssig: Warum sollten die White Walker in den Süden und die Menschen in den Norden wollen? Wirklich aus purer menschlicher Arroganz und Idiotie? Könnten die White Walker ohne Winter, der ja, wie wir wissen, immer wieder vergehen soll, überleben? Wenn die meisten der Menschen nicht glauben, dass es nördlich der Wall irgendetwas gibt, warum sollte man dann dort hin gehen wollen? – dagegen lässt sich allerdings widersprechen, dass die Children of the Forest, die nördlich davon leben, die White Walker zum Schutz vor den Menschen erschaffen haben, ergo muss es einst einen Beweggrund gegeben haben. Anders gesehen, braucht es eine 700ff (213m) 300 Meilen (fast 500km) lange Wall um die Wildlinge daran zu hindern nach Westeros zu gelangen? Das ist eine Mauer in der Länge der Distanz von Innsbruck bis nach Wien.

Anyway, die Eiswand ist da, aus welchem Grund auch immer – aber was zum Teufel wollen die White Walker jetzt? Weil GRRM es so wollte? Weil es eine Geschichte ist, die einen mythischen, Sagenumwobenen Big Bad braucht?

Das ganze erschien mir wenig logisch, also suchte ich weiter nach Antworten, und fand diese bei NerdSoup. Ich empfehle 20 Minuten eures Lebens in das Video zu investieren. Generell macht der Channel einen sympathischen Eindruck.

Der erste Night King, war der erste geschaffene White Walker. Älter als die Night’s Watch. Man vermutet seine Erschaffung um 12 000 vor den heutigen Ereignissen. Der Night’s King, Achtung Verwechslungsgefahr, war der 13. Lord Commander der Night’s Watch und soll eine legendäre Figur um 8000 gewesen sein, die aus den Geschichtsbüchern verbannt wurde. Den Erzählungen nach, hatte er sich in eine White Walker Frau verliebt, sie geheiratet und zusammen regierten sie 13 Jahre und brachten den White Walker Menschenopfer dar. Besiegt wurde er von Joramun und Brandon the Builder.

Aber: War die Hochzeit nicht vielleicht Teil eines Paktes? Wenn dem so war, dann versuchte der selbsternannte Night’s King den Frieden zu bewahren, wurde jedoch von der Night’s Watch als Bedrohung gesehen. Erinnert uns dies an jemanden?

Wir erfragen erneut: Was ist die Motivation der White Walker?

Nachvollziehbar wird es, wenn wir uns die Idee von NerdSoup genauer ansehen:

Die White Walker haben die Wall gebaut, der Krieg ist beendet, soweit so gut. Und hier setzt der Wiederholungstäter Mensch ein, der sich zunehmend in Mance Rayder, Anführer des freien Volkes hinter der Wall, kristallisiert. Es befinden sich mittlerweile viel mehr Menschen hinter der Wall, und es gibt keine Menschenopfer mehr. Die Starks regieren nicht mehr (jetzt wieder) in Winterfell und die White Walker fühlten sich bedroht und hintergangen. Sie bereiteten sich auf eine Schlacht vor, die mit der Geburt von Daenerys und der ihrer Drachen zeitlich nahe zusammen fällt. Weil: Drachen sind Erzfeinde der White Walker.

Die Geschichte von Game of Thrones könnte darauf hinaus laufen, dass der nächste Azor Ahai erneut einen Friedenspakt schließt. Und laut NerdSoup wäre dieser jene Jon Snow, der die Brücke zwischen den White Walker (als Lyannas Sohn jemanden der um Trillionen Ecken mit den White Walker verwandt ist) und den Menschen von Westeros (Als Sohn von Rhaegar Targaryen) bildet. Und im Zuge dessen, müsste er Daenerys opfern.

Und was wollen die White Walker nun? Rache. Gerechtigkeit. Dass sich Leute an ihre Abmachung des Paktes halten. Vielleicht stimmt es ja, was die böse Zunge meinte, ist der Night King tatsächlich einer von den guten, der all die Gefallenen in seiner Armee aufnimmt ganz gleicher welcher Herkunft, ob König oder Bauer. Wer weiß.

Ich persönlich glaube nicht, dass es so ausgehen wird, sondern dass die White Walker als Big Bad weiterhin Westeros überfallen werden, aber wer weiß. Vielleicht habe ich irgendwo ein wichtiges Detail übersehen, wer weiß. Vielleicht ist alles nur ein komplettes Hirngespinst irgendwelcher Fanatiker auf Drogen, wer weiß. Wir werden es bald erfahren, oder auch nicht.

Klicktipp:

Brand the Builder

Es wird uns erzählt, dass „Brandon the Builder“ mit der Hilfe von Riesen (und den Children) vor 8000 Jahren (genannt „Age of Heroes“) die Wall konstruiert hatte und als erster King in the North in die Geschichte einging. Aber es ist eben eine Legende. Selbst GRRM sagte, dass die Person vermutlich eine mythische Figur war, die niemals existierte. Da Brandon Stark aka Three Eyed Raven mittlerweile die Fähigkeit besitzt in die Vergangenheit einzugreifen, läge es nur Nahe, dass dies auch geschieht. Irgendwie. Wenn er nicht, wie man auch vermutet, der Night King persönlich ist. Das wäre dann eine ziemlich interessante Verwirrung: Bran, der die Mauer baut um sich vor sich selbst und anderen zu schützen.

Entweder liegt es an Fans und der festgefressenen Idee des „Everything is connected!“ aber Arya Stark sagte in S01E04: „He wants to be a knight of the Kingsguard. He can’t be one now, can he?“ Und Eddard Stark: „No. But someday he could be lord of a holdfast or sit on the King’s council. Or he might raise castles, like Brandon the Builder.“ Thx Reddit. Vielleicht etwas an den Haaren herbei gezogen, nächstes Jahr wissen wir mehr.

Theorie-Quelle:

11 Kommentare

Eingeordnet unter Game of Thrones

„Transformers 5: The Last Knight“

Nach Guy Ritchie zeigt uns der nächste seine Idee der Arthus Saga, und in der Interpretation von Michael Bay gibt es sogar dreiköpfige Drachen und Dinosaurier! WHERE ARE MY DRAGONS! Dragon?

Es folgt ein Review mit Spoilern.

Den ersten Teil hatte ich gesehen und gemocht, den zweiten und dritten Teil zwar gesehen, aber weitgehend ignoriert, Teil vier nicht gesehen und ignoriert und die Sicht von Teil fünf war dem Tod meines Telefons (RIP) geschuldet. Und da lediglich drei Leute (inklusive mir) reserviert hatten, war der Quasi-Memorial Service mit hübschem Kleidchen, netten Sandalen mit Absätzen und rotem Lippenstift perfekt um mein (totes) Telefon ein letztes Mal auszuführen.

Und wenn die Stimmung bereits in die Tiefen des „F*ck it“ eingetaucht ist und man weiß, was man zu erwarten hat, nämlich einen dummen und hirnrissigen Actionknaller, dessen „Story“ nur dazu dient noch mehr Action-Szenen irgendwie aneinander reihen zu können, dann kann der Film tatsächlich unterhaltsam sein. Zugegeben, vermenschlichte Roboter und Hunde imitierende Dinosaurier(!)-Autobots haben ihre ganz eigene Wirkung. Und wenn gegen Ende die Erde fast zerstört wird, hat man mich soweit, dass ich handzahm aus dem Napf fresse und die Sinn- und  Zusammenhangslosen Storyelemente, die zahlreichen Regiefehler und das seltsame Bild bereitwillig akzeptiere. Lag es am Kino oder am Saal oder warum war der Film nicht 16:9? Und warum änderte das Bild immer wieder seine Größe?

Zur Story (?)

Optimus Prime und die Autobots verweilen schon seit geraumer Zeit auf der Erde – als des Menschen Freund und Helfer, was den Succubus in der Heimat ganz und gar nicht freut.

Magie gibt es wirklich! Und zwar an Bord eines Alienschiffes! Und auf der Erde in Form von Merlins Stab! Stanley Tucci (was auch immer ihn dazu bewogen hat, da mit zu machen. Nach kurzem Überfliegen einiger Kritiken las ich, dass er bereits in Teil vier dabei war, aber mit einer anderen Rolle. Wtf?) miemt zu Beginn den Zauberer. König Arthur und die Ritter der Tafelrunde bezwingen mit einem Dreiköpfigen Drachen-Autobot die Feinde!

Ganz zu Beginn wird das Mädel Izabella (mit z) dem vom Leben geschlagenen Marky Mark gegenüber gestellt (und ich mag dieses kleine Mädel) und alsbald ihr Autobotiger Beschützer von den bösen Menschen – die, die Erde von den Autobots, die täglich vom Himmel fallen, befreien wollen, töten – gibt es ganz große Gefühle! Aber Izabella ist ein starkes Mädchen.

Die Story rast voran – wir lernen Vivian kennen, Professorin für Geschichte und Love Interest für Marky Mark. Und wir sehen immer wieder Rückblenden zu Zeiten König Arthus, dessen Tafelrunde von zwölf Autobot-Rittern bewacht wurde.

Und ja, natürlich ist Vivian nur dazu da, um hübsch zu sein, auch wenn sie gegen Ende eine doch nicht so unwichtige Rolle einnimmt. Und ja, natürlich müsste ich als Feministin Filme wie diesen meiden, und natürlich wird die USA wieder zum Retter aller stilisiert, das wissen wir, wenn wir Michael Bay lesen. Und warum gab ich Geld ich diesen bescheuerten Film aus? Weil das Erwachsenen-Dasein manchmal keinen Spaß macht, mein Telefon gestorben ist und ich Lust auf einen No-Brainer hatte.

Aber Warum?

Und immer wieder taucht die Frage auf: Warum passiert sowas? Warum wird sowas produziert?? Es muss tatsächlich Menschen gegeben haben, die das Script lasen und sich dachten: „Yeah, geil Alter!“ Aber vermutlich lief es wirklich so ab:

„Irgendeiner in der Runde der Autoren hat den ersten Satz geschrieben, diesen abgedeckt, und der nächste hat den zweiten Satz geschrieben und immer so weiter. Und am Ende dieses Prozesses stand „Transformers: The Last Knight“.“ (welt.de) Derjenige, der den Film sehen und das Review schreiben musste, hat wohl sehr gelitten. Vermutlich hatte er eine Wette verloren oder so.

Folgend hier eine treffende Zusammenfassung von zwei aufeinander folgenden Szenen (musikexpress.de) und: „Man kann diesen Film als Kunstfilm verklären, so wie es mit der „Fast & Furious“-Reihe mittlerweile geschieht. Sollte man aber nicht, weil in diesen verfilmte Wirren nicht eine einzige Szene von gewisser Qualität steckt.“ Ich dachte tatsächlich auch schon an eine Art Kunstfilm, vielleicht eine Art versteckte Zeitkritik, in der niemand mehr dank der Ambivalenz zwischen Vernetzung und Durchsichtigkeit Orientierung findet, und sich deswegen an die einfachen Dinge hält, wie Merlins Stab? Oder so? Und welche Geheimnisse hat es mit der Uhr auf sich? Vielleicht wurde das Script auch nur von einer AI verfasst und die (gewollt) schlechten Kritiken sollen zeigen, dass es immer noch Menschen braucht? Oder so?

Ich meine ja, Blockbuster sind dazu da, dass sie das Kino-Publikum möglichst auf einfache Art und Weise unterhalten wird; und dann muss es Leute geben, ein Testpublikum oder so, deren Insassen entweder bezahlt wurden und/oder taub und blind waren, die diesen Film durchgewunken haben. Aber vermutlich hatten auch deren technische Geräte den Geist aufgegeben und somit träumten sie sich in eine Illusion hinein, in der das geliebte Gerät noch unter den Lebenden verweilt und sogar sprechen und sich verwandeln kann und gegen Ende die Welt rettet! Oder so.

Jedenfalls..Wtf?

Fragen und Gedanken, die hängen geblieben sind:

  • Wird es der kleine blaue Wall-E -Verschnitt schaffen?
  • Waren es damals (im Mittelalter) auch schon „Autobots“? Also „Auto“ bezogen auf Automobil oder Automatik? Automatik ergäbe Sinn, wenn sie sich automatisch/selbstständig in Dinge verwandeln können, aber da sie eine Spielzeug Reihe sind, die sich in Autos verwandeln können (was auch im Film – wenn auch nur ganz ganz am Rande – vorkommt), fragte ich mich irgendwann, ob die Autobots dann für die Erfindung vom Automobil maßgeblich beteiligt waren, oder ob sie diese sogar in irgendeiner Weise beeinflusst haben? Ich meine.. das muss doch irgendwo in der Geschichte durchgesickert sein. Wie war das mit Verschwörungstheorien?
  • Ich bekam nie Transformers als Kind, sondern Dinosaurier. Was auch okay war. Ich mag Dinosaurier und hey! Die Autobot-Dinosaurier! Warum gibt es keinen Film über Autobot-Dinosaurier?
  • Wie viel hat man Anthony Hopkins gezahlt, damit er da mitspielt?
  • Warum spielen alle so dermaßen schlecht?
  • Wann hatte Vivian bitte Zeit sich ständig umzuziehen? Und wozu?
  • Die Uhr die Hitler tötete. Wtf? Aber wie? Es war eine Uhr? Aha? Ich sags ja: Unsere Geräte leben! Mein armes Telefon allerdings nicht mehr..
  • Bumblebee zeigt ganz neue Seiten..
  • Immerhin gab es ganz viel Diversität: Bei den Kids.
  • Der Staff! Die Erde! OMG! Die Rettung! Die Rettung durch eine Frau! Immerhin etwas..
  • Optimus Prime mit einer Screentime von gefühlten 5 Minuten aber den epischsten Szenen und Momenten weil Optimus Prime.
  • Der Moment, als während einer der letzten Fights, das Arthus-Talisman-Ding an Marky Marks Arm runter kroch und man hofft, fleht, gerade zu betet: Bitte nicht. Und dann passiert es doch..
  • Stonehenge wtf?

Für meine Leserschaft recherchiert

  • Bumblebee erhält seinen eigenen Film (filmstarts.de), der dem aktuellen Trend folgend in den 1980ern spielen soll. Darf man, durch all die filmischen Geschichten der letzten Zeit, die in den 1980er angesiedelt sind, daraus schließen, dass man sich sowas wie eine De-Vernetzung wünscht? Back to the roots?

Fazit: Science-Fiction Mittelalter Trash der Trash sein will? Nicht sein will? Ein Film, der nie produziert hätte werden dürfen, aber so im Rückblick gesehen gibt es: 12 von 12 putzigen, süßen Haustier-Dinosaurier-Autobots, und das Mädel. Das Mädel war cool.

5 Kommentare

Eingeordnet unter Filme!, Kritik und Rezension

Die Woche um den #0206, Bestandsaufnahme

Wenn der tägliche Feed mit Lobpreisungen zu Wonder Woman überschwemmt wird und man selbst noch bis zum 15. Juni warten muss, finde ich das nicht toll. Wenn die schwarz-konservative Partei in Österreich gedenkt Hartz IV einzuführen so nach dem Motto: „Hey.. die Studie sagt wir sparen uns eine Milliarde aber die Armut wird massiv steigen“ und jemand mit „Passt, mach ma“ antwortet, greife ich mir an den Kopf, wie bei der Meldung Trumps, die USA steige aus dem Klimavertrag aus. Immerhin zeigen sich einige Bürgermeister vernünftig und setzen die Ziele weiterhin um, die für Nicaragura zu wenig hoch waren, weswegen sie neben Syrien, die sich im Krieg befanden und -finden, die einzigen sind, die nicht dabei sind.

Aber vielleicht verstehen wir Trump nur falsch und er präsentiert uns ein viel strengeres Abkommen. Vielleicht zeigt uns Trump absichtlich und vollkommen altruistisch den Teufel, sodass die Menschheit sich gegen ihn verschwört und in Zusammenarbeit die Erde rettet! Aber eher unwahrscheinlich. In diesem Zuge möchte ich auf die Aktion „Superheroes against plastic“ aufmerksam machen. Es wird gebeten sich lediglich 5 Minuten Zeit zu nehmen um am Strand Müll zu klauben, und das Ergebnis auf Instagram zu präsentieren (@superheroes.against.plastic). Es ist Sommer, partizipiert. Und wenn wir dabei sind, vergesst nicht reichlich After-Sun-Creme zu verwenden. Sonnencreme ist gut. After Sun ist besser.

Auch gut zu wissen, dass der 2. Juni der 153. Tag des gregorianischen Kalenders ist, womit 212 Tage bis zum Jahresende bleiben. 1966 gelingt den Amerikanern an diesem Tag mit Surveyor 1 die erste weiche Mondlandung und Java in Indonesien fordert 1994 ein Erdbeben der Stärke 7,8 277 Menschenleben.

Das Wetter ist abends kühl und regnerisch, tagsüber aber ausreichend warm für Kleid und kurze Hosen. Das vorletzte Semester neigt sich dem Ende zu, mein Arbeitskollege bestellte sich einen Ventilator (nachdem der nebenanliegende Serverraum zugemauert wurde, darf auch ich feine 26 Grad genießen) und ich hasse die Tatsache, dass ich zwei Wochen auf Wonder Woman warten muss. Warum? Warum?

3 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles, So sei es, Wtf Politik?

Politik könnte so einfach sein.. (?)

Über kurz oder lang findet sich der Kern der Wahrheit. Der Kern der Sache muss kurz gehalten werden. Kernig wird in aller kürze erzählt. Die Spanne an Wortwitzen, die sich aus dem aktuellen politischen Debakel in Österreich finden lassen, ist unendlich. Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, steht Österreich wieder einmal politisch vor einem Dilemma: Der Vize-Kanzler sprang ab und Außenminister Kurz zieht Neuwahlen in Erwägung mit 7 Bedingungen und eigener Liste. Hofer meinte sogar, es handle sich um eine Staatskrise! Bei Verlaub, Mr-You’re-Not-President: Venezuela hat eine Staatskrise, Österreich hat ein Kasperltheater.

Und so schlug man mir die Loswahl vor, genannt Demarchie. Eine Gruppe, via Loswahl, zusammengewürfelt aus allen Schichten als Entscheidungsträger über Investitionen und Gesetze. Menschen aus dem Volk. Menschen, wie du und ich. Menschen aus dem wahren Leben. Und so wie sich das anhört, ist das gut! Und ja. Ist es! Aber die Umsetzung könnte sich etwas schwieriger gestalten als manch einer annehmen möchte – oder auch nicht; und da ich nicht anders kann, als das durchaus gute Konzept in einer Parodie zu simplifizieren, greife ich auf Klischees zurück: Die Loswahl entscheidet sich für den rechtsextremen Georg, die 6fache Mutter Barbara, den Pensionisten Gunnar, die Philosophiestudentin Annika und den Hipsterhippie Moskul.

Diese fünf Menschen, wie das Leben sie kennt, wie wir sie kennen und wie RTL und Arte sie uns seit Jahren medientauglich Nachmittags überspitzt serviert hat, werden über unterschiedliche Dinge und Themen diskutieren und darüber abstimmen.

Mindestsicherung / Bedingungsloses Grundeinkommen: Ja/Nein?

Der rechtsextreme Georg ist dagegen: ein jeder solle arbeiten, sowieso werde die Mindestsicherung beziehungsweise das Bedingungslose Grundeinkommen nur ausgenutzt. Pensionist Gunnar sieht das ähnlich, schließlich hat er fast 50 Jahre für den Staat gearbeitet und er sieht nicht ein, warum jemand fürs nichts tun bezahlt werden sollte. Mutter Barbara ist dafür. Ohne Mindestsicherung säße sie auf der Straße

„Ja hättest nit so viel gworfen!“ ruft Georg dazwischen. Barbara wurde mit 17 ungewollt schwanger, behielt das Kind, der 20jahre ältere Michael machte sich nach der Geburt aus dem Staub. Kind ja, Verantwortung nein. Die anderen kamen ebenfalls unerwartet, aber Leben ist leben. Pensionist Gunnar sieht das gelassen, seine Rosi habe schließlich 8 gesunde Buben zur Welt gebracht.

Philosophin Annika ist ebenfalls dafür: Ein jeder solle die Freiheit haben zu entscheiden, was er tun und wie er arbeiten möchte und dürfe nicht durch die Leistungsmaschinerie verbraucht werden. Hipsterhippie Moskul weist darauf hin, dass zusätzlich zur 30h Woche, einerseits ausreichend Zeit für die Freizeit bliebe, was glücklichere Menschen bedeute, und andererseits auch zum Konsum, denn der bewusste Österreicher kauft dann mit dem Geld, über das er nicht zweimal nachdenken muss, beim heimischen Bauern ein, der zwar teurer aber dafür qualitativer ist – und bringt somit die heimische Wirtschaft in Aufschwung. Philosophin Annika stimmt dem zu. Passt. Beschlossen. 1500 Netto (statt Brutto) für alle.

Öffentliche Krankenhäuser sollen Abtreibungen anbieten: Ja/Nein

Barbara ist dagegen. Mord! Auch Georg ist dagegen, schließlich ist es die Pflicht einer Frau zu gebären. Annika weißt darauf hin, dass manche Frauen nicht gebären wollen und Georg beschimpft sie als verblendete Feministintussi die von Alice Schwarzer „gebrainwashed“ wurde. Schlimmer noch, es sei eine Intrige der Grünen, die heimlich mit dem Islam zusammen arbeiten, um den weißen Mann auszulöschen! Georg redet sich in Rage und klopft auf den Tisch. Gunnar ist auch dagegen. Kinder seien das Gold der Erde. Immerhin hat seine Rosi 8 gesunde Buben auf die Welt gebracht. Er schwelgt in Erinnerungen.

Hipster Moskul spricht sich wie Annika für die Wahl zur Abtreibung aus, denn ein jeder solle selbst bestimmen können, ob und wann er Kinder haben möchte. Beide plädieren für bessere Aufklärung und Gratisverhütung, Frauen wie Männer. Damit beschlossen: Keine Abtreibung an öffentlichen Spitälern. Derzeit ist die Lage so, dass der Abbruch innerhalb der ersten drei Monate straffrei ist. In Tirol und Vorarlberg bieten nur Privatärzte einen Abbruch an.

Gleiche Entlohnung bei gleicher Beschäftigung unabhängig vom Geschlecht: Ja/Nein?

Georg ist dagegen, er ist der Meinung Frauen seien körperlich schwächer, und fallen häufiger wegen Menstruationsbeschwerden aus und könnten schwanger werden, deswegen sollen sie sich erst beweisen und sowieso weniger verdienen. Annika ist empört. So auch Gunnar. Seine Rosi hatte mehr Holz gehackt als er. Außerdem habe sie ihn ständig mit dem Nudelholz verdroschen wenn er betrunken heim kam. Die gute alte Zeit. Er ist für gleiche Entlohnung. Auch Barbara stimmt dafür, fürchtet aber, dass Frauen, die dann mehr verdienen, keine Kinder mehr in die Welt setzen und die Welt dann traurig wird. Sie fürchtet auch, dass die Kinder dann darunter leiden. Annika versichert ihr: durch den beschlossenen Mindestlohn ist es möglich geworden, dass abwechselnd Vater oder Mutter daheim bleiben können, und jeder die Möglichkeit hat, sich zu entscheiden. Sie stimmt dafür. Währenddessen stillt sie Cosimos, Georg schaut angewidert zu. Frauensachen gehören nicht in die Öffentlichkeit, sagt er. Auch Moskul stimmt dafür, immerhin ist er Feminist. Damit beschlossen: Gleiche Entlohnung, unabhängig der Geschlechter.

Kopftuchverbot: Ja/Nein?

Georg haut den Tisch: „Islamistenpack! Terroristen! Alle!“ Und stimmt für ein Verschleierungsverbot. Philosophin Annika weißt darauf hin, dass das Thema komplex ist. Sie fügt bei, dass bevor man überhaupt über so etwas abstimme, sich bewusst sein soll, dass viele Frauen in vielen Ländern gezwungen werden, das Kopftuch zu tragen. Religionsfreiheit sei in Ordnung, aber man müsse die Gesamtsituation im Auge behalten. Sie stimmt gegen ein Hidschab-Verbot, aber wenn, dann für ein Burka-Verbot. Georg, der rechtsextreme Feminist, pflichtet ihr frei. Niemand darf unsere Frauen unterdrücken! Barbara sagt, sie fühle sich bedroht und findet, Frauen werde die Freiheit genommen. Sie stimmt für ein Verbot. Annika gibt ihr recht, dass das Kopftuch auch für häusliche Gewalt und politische Zwecke instrumentalisiert werde. Moskul hakt sich ein: Gegen ein Verbot, solle jeder tragen was er will! Gunnar blickt verträumt. Er erinnert sich an seine 20 Jahre ältere Geliebte Hildegard, die umwerfend im Kopftuch aussah. Zu seiner Zeit, so erzählt er, hat man das Kopftuch getragen, weil man sich nicht so oft die Haare waschen konnte, schwierige Zeiten warens. Er hat ihr dann eines aus Seide gekauft, und sie sah umwerfend aus. Als es zur eigentlichen Abstimmung kommt, stimmen Georg und Barbara dafür, und Annika, aber erst nach zögern, wie Moskul dagegen. Gunnar starb derweil am Herzinfarkt. Die Erektion, die er durch die Erinnerung an seine frühere Geliebte bekommen hatte, war zuviel für sein schwaches Herz. Er lächelt.

Die Angst geht um sich: Wer wird der 5. im Bunde? Wer wird gewählt? Russische Hacker werden engagiert um die Wahl zu sabotieren, die Lose werden gefälscht und das Papier löst sich auf. #papergate wird zum Wort des Jahres gewählt. Österreich versinkt derweil in Chaos und man liebäugelt mit der Monarchie in Großbritannien. So ein nettes Königspaar, na so lieab, na so nett, schean gell? Man überlegt die Wiedereinführung der Monarchie. Die letzten verbliebenen und untergetauchten Habsburger melden sich. Nach und nach kriechen auch andere stigmatisierte Adelsträger aus ihren Höhlen. 200 Jahre später: Kaisertum Österreich! Und da Österreich gänzlich dem Königswahn verfallen war, verschlief es auch das erwachen der fliegenden, menschenfressenden Katzen! 300 Jahre später: Es gibt kaum mehr Menschen, da sie alle von fliegenden Katzen gefressen wurden.

Versteht mich nicht falsch, ich finde die Idee großartig per Los die Entscheidungsträger wählen zu lassen, aber vermutlich käme genau so wenig dabei heraus, wie jetzt. Oder auch nicht? Vielleicht sollte man es auf einen Versuch ankommen lassen?

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles, Wtf Politik?