Die Sache mit dem Wecker

Warum stelle ich eigentlich einen Wecker, wenn der sowieso nur überhört wird? „Kauf dir einen neuen Wecker“ – „Stell ihn lauter ein“ – „Schlaf weiter“ waren die so wohl geschätzten Einträge und Antworten meiner Facebook-Kontakte.

Hmm, wäre eine Möglichkeit, aber Nein. Meine Idee wäre folgende: Ich gehe nach Tibet in ein buddhistisches Frauenkloster oder nach Indien in einen Ashram und lerne dort auf die harte und ehrliche Art dem Morgenschlund zu trotzen.

Dann schreibe ich ein Selbst-findungs-Buch darüber, welches klarerweise zum Bestseller werden muss. Denn wo, wenn nicht in der westlich-zivilisierten Welt ist das Verlangen größer nach Spiritualität und Geist und Seele, im Kampfe gegen die in das Verderben treibende Technik und den teuflischen Fortschritt, den oh Graus, bestialischen Kapitalismus, welcher uns in die Abhängigkeit treibt – und wir sind deren Kinder – in Hörigkeit geworfen und zerrüttelt, auf immer mit dieser Bürde leben müssend.

Dies wäre damit auch schon die Verkaufsidee, einfach aber gut. Dadurch gelange ich zu viel Geld und brauche künftig nicht mehr früh aufstehen.

Dies klingt nach einem Plan!

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