Monatsarchiv: Juni 2020

Woche #1506 – Umzug?

Ein Umzug steht bevor.

Das neue Heim sollte über Garten und/oder Balkon verfügen, mindestens drei Zimmer besitzen, direkt am Wald gelegen (vielleicht auch mit einem Feld daneben, jedenfalls fern von Städten und Straßen) und bestenfalls noch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, die im 15-Minuten Takt fahren und über einen Nightliner verfügen; und die Kosten sollten das unrealistisch günstige Spektrum nicht überschreiten.

Und ja, natürlich wird die neue Wohnung so gewählt, dass Gobbolino sich wohl fühlt.

Wovon reden wir?

Es finden sich Objekte in Innsbruck-Stadt zwischen 40m² mit der sinnlosesten Aufteilung überhaupt (2 kleine Zimmer, große Küche oder 1 winziges Zimmer, ein größeres und ein großes Bad) um 990€ und dunkel gelegene Höhlen, die zwar kostengünstig sind, aber noch nie einen Strahl Sonnenlicht in ihrem Leben gesehen haben.

Die anderen besitzen zwar einen großen Garten, werden aber von Straßen durchflutet; andere sind räumlich gut aufgeteilt, so gut sogar, dass die freundlichen Nachbarn, rein praktisch gesehen, beim Koitus beobachten könnten, da das Haus aus mehr Glas als Haus besteht. Wiederum andere liegen direkt an einer Straße und andere so weit weg, dass man zu Fuß einen halben Berggang machen darf. Es ist schwer.

Yes it is

Innsbruck, das teuerste Pflaster von ganz Österreich, baut aber auch kräftig Wohnungen – nachdem hübsche, alte Spitzhäuser in kleinen Siedlungen abgerissen werden. Nicht aber, dass diese Wohnungen günstig und sinnvoll geplant und auch für Normal-Verdiener zu mieten wären, nein nein. Die mittlere Oberschicht mietet sich hier ein. Oder kauft. Und vermietet um nochmal höhere Preise. „Aber des is ja eh no günstig, was redst denn!“ Äh, ja, nein, okay. Never mind.

Mehr Glas als Haus, 40m² für die eben genannten 900€ und die Gärten so klein und eng beinander, als wohne man in einer WG. Ein Eigenheim, zentral, mit Garten. Ja eh. Aber halt, winzig. Eine Ein-Haushalt-Wohnung eben, für Gutverdiener. Oder deren Kinder.

Kleinere Wohnungen, so zwischen 20-und 25m² gibt es übrigens bereits ab 700€. Ja, es ist kein einfaches Ding. Die umliegenden Dörfer gelten bereits als Oasen der Reichen und sind sowieso nicht zu bezahlen, auch nicht mit harter, tüchtiger Arbeit. Da heißt es schon: erben Herrschaften, erben!! Wer zu wenig verdient, der muss halt erben! #LogikNachKurz

Keine Tierchen erwünscht

„Keine Haustiere“, eine Aussage die sich bereits in den Ausschreibungen findet und die so nicht gelten darf; da zu allgemein und man den gemeinen Haushamster nicht verbieten darf. Eigentlich.

Eher müsste es heißen: Keine Katzen, keine Hunde, keine Bartagamen, kein Aquarium, keine Mäuse, keine Schlangen, keine Enten, keine Spinnen, keine Ameisen, keine Hausschweine, usw. Allerdings, so muss bemerkt werden, dass durch weiteres nachfragen, ein kleines Katzerl nicht so das große Problem ist; Hunde aber sind nicht gern gesehen, da sie mit ihren Krallen den teuren Parkett-Boden kaputt machen könnten oder die Wände zerkratzen.

Next

Und dann, wenn eine Wohnung gefunden wurde, die Katze erlaubt ist, der Garten hübsch, die Lage adäquat und die räumliche Aufteilung durchaus Sinnvoll, bedeutet das noch lange nicht, dass die Anwärter auch genommen werden. Denn auf eine Wohnung melden sich 30, 40, 50 Leute. Bei privaten Anbietern sogar noch mehr! Und wie soll man da den besten Eindruck hinterlassen? Ja eben wie?

… to be continued.

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The Elder Scrolls Online #1 – Newbie Noob

Hallo und herzlich willkommen zu meinem Anfänger-Guide. Geschrieben für Anfänger, von einem Anfänger.

Macht nicht die gleichen Fehler wie ich. Oder doch. Weil, who cares. Durch Fehler lernt man! Wobei, in diesem Fall, nein. Man sollte sich durchaus ein oder zwei Tutorials anschauen, um an ein wenig Einsicht zu gelangen – oder andere Spieler fragen.

Seit ca. zwei einhalb Monaten verlaufe ich mich regelmäßig in der Welt von Elder Scrolls – und was soll ich sagen, es ist super!

Hä?

Zu aller erst: The Elder Scrolls Online ist nicht Skyrim. Es sieht zwar aus wie Skyrim. Spielt in der Welt von Skyrim. Hat all die bekannten Rassen und Attribute von Skyrim. Aber es ist nicht Skyrim. Und das wirst du bemerken, wenn du den Skilltree siehst, der ist nämlich nicht Skyrim. Er ist leider schlechter. Vieles ist nicht Skyrim. In Skyrim konntest du bedenkenlos Gear farmen und ab einem bestimmten Level einfach alles umnieten. Bei ESO nicht. Wir kommen noch dazu.

Wer gefallen daran hat, dem rate ich zur ESO+ Membership (ist okay vom Preis her (zw. 11 und 15€/Monat): du hast mehr Space (brauchst du, du brauchst ihn wirklich, glaub mir), Kronen für fancy Stuff wie Wohnung und Einrichtung und Kostüme oder Reittiere, und ein wenig mehr Erfahrungsgeschwindigkeit (vernachlässigbar, ca. 10%). Und du bekommst ein Pferd gratis dazu! Sowie alle DLCs, außer jene, die als eigenständiges Spiel gelten, wie das kürzlich erschienene Greymoor – das westliche Himmelsrand, also ein Teil von, guess what, Skyrim! Aber 1000 Jahre vor den Ereignissen im tatsächlichen Skyrim. I can see what you did there.

Menschen! Igitt, Menschen!

Es ist ein MMORPG: Viele Menschen, ein Server. Okay, bye.

  • Pro: Sie helfen dir, wenn du in Schwierigkeiten bist (mächtigere Feinde), Gruppenaktivitäten (wie Bosse, die du alleine nicht schaffst, wirst du nicht) und Gilden (die helfen dir sowieso). Sie stören auch nicht sonderlich. Du kannst das Spiel durchaus auch komplett alleine durchspielen (durchspielen… der war gut) und siehst hier und da mal wen vorbei huschen. Da das ganze PvE ist (auch wenn es eine PvP Zone gibt), stören sie also wirklich nicht.
  • Contra: Sie helfen dir nicht immer, wenn du in Schwierigkeiten bist, Loot verschwindet (aber sie kommt wieder) und vor allem: lag. Wenn 20 Spieler auf einen Boss einprügeln, dann passiert es sehr, sehr häufig, dass alles zu laggen beginnt aka zu Verzögerungen führt und wir wissen, was Verzögerungen im Kampf bedeuten: You’re dead.

Wichtig! Such dir eine Gilde bzw. 5, denn du kannst 5 verschiedenen beitreten: Gilden sind super, da sie dir Anfängerfragen beantworten und dich durch heavy Dungeones (Verliese) schleifen und du schneller levelst. Und Loot bekommst. Und es macht Spaß. Wirklich, tut es. Allerdings wirst du auch aus gewissen Trials gekickt, wenn du zu low levelig bist. In guten Gilden aber gibt es immer wieder Events auch für Anfänger und die CP160 hat man ziemlich schnell. CP? Wir kommen noch dazu.

Jahrelang war ich ein Gegner von „mit Menschen spielen“ aber hier finde ich es super! Die Kommunikation via Ingame Chat funktioniert tadellos (Gruppe, Gebiet, Gilde, Flüstern); wobei sich der Gebiets-Chat mit seltsamen Kürzeln häuft, wo im Grunde gewisse Leute für gewisse Verliese gesucht werden (muss gegoogelt werden, oh wait, I did that for you). Lästig wirds, wenn verpflichtend TeamSpeak verlangt wird und man den Leuten beim reden zuhören muss. Ich sehe ja ein, dass man sich bei schwierigen Kämpfen absprechen muss, wer wann wo und wie, aber.. es kann mühsam werden. Und da ich selbst eine Spielerin bin, die ständig mit sich selbst redet und viel flucht, bleibt mein Mikrophon bis auf weiteres aus.

Skillen und so

Erreichst du LvL 50 in ESO, und beginnst du mit CP (Champion Points), dann geht die farmerei (vergleichweise wie bei Diablo III) erst richtig los. Denn dann wirds wichtig. Und dann gibt es eben CPs – die dem Skilltree von Skyrim ähnlich sehen. Ich finde immer noch, dass Enderal den besten Elder Scrolls Skilltree entwickelt hatte. Aber hey, das war Gratis und für ESO wird gezahlt. Also wozu was besseres wollen, wenn man für was schlechteres bezahlen kann.

Wenn du CP160 erreicht hast (von Lvl 50 auf CP160 braucht es oft nicht lange), dann kannst du anfangen Gear (Ausrüstung) zu farmen. Denn ab diesem Zeitpunkt gibt es nichts besseres mehr. Einzig allein durch Setbonus, Wissen wie man welche Skills wann einsetzt (wir kommen dazu in Teil #432) und CP Punkte, die unterschiedlich vergeben werden können, wirst du stärker und mächtiger. Und der Weg dahin ist lang.

Wichtig, besonders wichtig ist: Während du bei Skyrim deine Attributs-Punkte schön auf Ausdauer, Gesundheit und Magicka verteilt hast, tust du das hier nicht: Du setzt alle Punkte auf ein Attribut. Der Rest wird mit Nahrung und Tränke geboostet. Brauchst du Magicka? Dann setz alles auf blau. Bist du Tank und brauchst Gesundheit? Dann setzt du alles auf rot. Und so weiter.

Und jetzt?

Das wars fürs erste. Solltet ihr bei CP-Punkte und Skills etwas verschissen haben, mit Geld ist alles zu retten – in diesem Fall mit Gold. Don’t worry also.

Infos für Kenner

Meine Khajiit Dame (CP170’ish) ist eine Magicka DD (Damage Dealer), derzeit mit einem Frost Stab (suche aber wieder nach Feuer, weil Feuer ist mächtiger), und macht aktuell zwischen 5k und 10k DpS (Damage per Second) – ab 15k regulär macht Mitlaufen bei schwierigeren Bossen Sinn; Sie trägt leichte Rüstung und versucht sich bereits an diversen Sets: False God Devotion, Mother’s Sorrow und Mantle of Siroria. Was das alles bedeutet, erfährt ihr im nächsten Beitrag. Oder im übernächsten. Oder nie. Weil ichs selbst nie verstehen werde und einfach nur so daherrede und tue als ob ichs verstehen würde.

Oh, und solltet ihr nicht darauf warten wollen, dass jemand euch einlädt um gute Gear in diesem super Verlies zu bekommen – Wählt Tanks oder Healers, DD gibts wie Sand am Meer. Niemand braucht noch mehr DDs. Tanks und Healer werden immer gesucht. Immer.

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