Archiv der Kategorie: Just about Life

Was eben so passiert, hier und dort und da und drüben und so weiter und so fort

Woche #1802

Es wird warm! Die Frühlingsonne! Die Bienen! Das Eis schmilzt und überhaupt, es wird wieder wärmer! Die löchrigen Jeans und Turnschuhe sind bereits ausgepackt. Die Winterjacke wird wohl bald wieder im Kasten verstaut werden, so auch die fetten Pullover und Strumpfhosen. Allerdings solls erst am 20. März Nachts über 0 Grad haben. Einen ganzen Monat gilt es noch, die eisige Kälte in der Nacht zu ertragen. Wenn ich bedenke, dass ich letztes Jahr Ende April bereits schwimmen war. Oh sweet summer, where r u?

Dieser Winter war die Pest. Zuviel Schnee und Eis. Kein vernünftiges Ausreiten, weil frostig und grauslig; kein vernünftiges Ausreiten weil gefroren und eisig und überhaupt. Ich hasse den Winter so unfassbar. So richtig. Wirklich, abartig und abgrundtief.

Führerqual, Folge 80trillionendröflzigtausend

Bei der praktischen Führerschein-Prüfung gibt es nach wie vor „Probleme“:

.. ich schalte angeblich wie ein Formel-1 Fahrer (und täte dabei dem Auto weh… armes Auto),

.. fahre viel zu schnell (wer bitte denkt sich auch 30km/h-Zonen aus…),

.. achte nicht auf die Spur (wenn die so unübersichtlich gestrichelt am Boden eingezeichnet ist!)

.. und der 3-S-Blick bringt nur dann was, dass, wenn man nach rechts fährt, auch nach rechts schaut, und nicht nach links.

.. auch soll man sich beim einparken Zeit lassen. Ain’t nobody got time for that! Ich fahre eben sicherer, wenn ich schneller fahre. Ich behaupte, dass wenn ich zügig einparke, ich mich geschickter anstelle, als wenn ich langsam daher krieche. Die Fehlerquote ist sicherlich höher, weil mehr Zeit! Ich finde das klingt plausibel. Je mehr Zeit, desto mehr Fehler. Je weniger Zeit, desto weniger Fehler. Logik, 1, setzen.

Bisher musste ich den Termin zweimal verschieben und soll nochmal sechs Stunden, ziemlich hintereinander, nehmen. Money, where r u? Was bitte kann ich dafür, dass das Fahrschul-Auto komplett anders ist, als jenes, mit dem ich ständig fahre. Ich dachte bisher, bis auf meine generelle Verwirrtheit, ich könne sehr gut fahren. Offenbar doch nicht. Offenbar bin ich doch keine souveräne Autofahrerin.

Ob ich den Führerschein je beenden werde?

Minecraftiges

In Kürze wird es Let’s Plays zu Minecraft geben!

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Wähle weise!

Leute – das wars.

Ich gebe das bloggen auf und werde Hipster-Buch-Autorin beziehungsweise Hipster-Cover-Illustratorin. Und seien wir uns ehrlich: Die Cover sehen aus, als könnten die Bücher tatsächlich schon irgendwo erschienen sein, nicht? Und zwar nicht nur als Selfpublisher, sondern bei einem düsteren Hipster-Ende-der-Welt-Verlag. Nicht?

Das ganze wird eine Quadrologie werden. Unglücklicherweise verschwand der vierte Teil auf mysteriöse Art und Weise, während einer unbekannten und ebenso mysteriösen Krankheit (als Erklärung dafür, dass nichts zusammen passt, im vierten Teil übrigens wird alles aufgelöst): Regel Nummer 1, um in die ewigen Gedanken anderer einzugehen: Kreiere ein Mysterium!

Regel Nummer 2: Sei aktuell. Sei anders. Sei normal. Aber nicht so normal, dass der Normalsterbliche sich an deiner Normalität langweilen möchte, nein, sei anders normal. Sei aber auch nicht so anders, dass niemand was damit anfangen kann. Nein. Sei die Hure der Normalität! Der Name, ein Konglomerat aus Moderne, Hipster und Tradition, perfekt geeignet und eine hervorragende Mischung für ein interessantes Projekt.

Und Regel Nummer 3: Lasse die anderen im Ungewissen, ob du es ernst meinst oder dir lediglich einen Witz erlaubst.

Um das ganze etwas spannender gestalten: Ihr dürft entscheiden, welcher Band zuerst geschrieben werden soll – und welchen es dann für nur 2,22€ auf Amazon (Hipster mögen Kapitalismus) zu erwerben geben wird. Ich weiß gar nicht, ob ich die Cover überhaupt verwenden darf, welche ich mit dieser hervorragenden App Snapseed gemacht habe, vermutlich nicht. Wir werden eine Lösung finden. Anyway..

Wählt weise!

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Woche #2301

Irgendwelche Bakterien glaubten, um Asyl in meinem Körper ansuchen zu können. Leider musste ich sie abweisen; sie bringen die ungute Eigenschaften mit, meinen Wirt schlecht fühlen zu lassen und daher muss ich sie vernichten. Sie werden aktuell mit Antibiotika behandelt. (Was? Ich fands lustig…)

*

Ich nehme übrigens an, dass Madame (8), zu welcher ich aktuell keinen Kontakt pflege (jede Freundschaft braucht mal eine Auszeit), manchmal diesen Blog besucht. Immerhin ist sie sicherlich interessiert daran, ob ich noch lebe. An dieser Stelle möchte ich sie lediglich wissen lassen: Ja, sie bekommt noch ihre Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke; nein, ich weiß nicht wann – aber ich sammle sie eben zusammen. Es soll ja nicht nur Nonsense sein.

*

An der Pferdefront gibt es nicht viel spannendes. Die Stute findet es scheiße, dass das Feld aktuell wegen des Schnees nicht begehbar ist. Im Dorf können wir weder richtig traben, noch galoppieren. Und in ca. zwei Monaten kommt das Fohlen, somit gehen wir aktuell nur spazieren. Es ist okay, aber sie findet es nicht so spannend. Ich kanns verstehen, ich wäre auch lieber am Feld. Depperter Schnee.

*

Ich hasse Winter.

*

Und ein weiteres, amüsantes Detail. Mein Eisenwert ist so niedrig, sodass ein befreundeter Arzt meinte, wäre dieser noch länger auf dem Stand, hätte meine Blutbildung eingehen können und ich wäre vielleicht in einem halben Jahr tot gewesen. Ich fands lustig. Jeder macht dich auf Dinge wie „mit Helm reiten“ und „nit aufs Telefon schauen beim Straße überqueren“ aufmerksam, aber auf die kleinen Dinge achtet wieder mal keiner. Oder rutschige Fliesen. Warum müssen die rutschig sein? Ich meine, gibt es da eine Freunderlwirtschaft zwischen Bestattungsunternehmen und Fliesenhersteller/-leger? Die Infusion gibt es Dienstags.

Während ich mir übrigens all diese Werte anschaue, denke ich mir, was für ein hochkomplexes System unser Körper doch ist. Dieser nahezu perfekte Wirt, für allerhand Viren und Bakterien, ist so vielschichtig und faszinierend und dann lebt in diesem Hirn, das noch komplexer ist als alles andere, ein kleiner, egozentrischer und bescheuerter Parasit (aka unser Bewusstsein), der im Vergleich zur Leistung des Körpers so unfassbar dumme Entscheidungen trifft und den ganzen Tag nur brabbelt: „Boa geil, Wolken, hahaha, Penis, lustig!“

I really don’t get it – so hochkomplex und doch so unfassbar dumm. Genie und Dummheit müssen wohl tatsächlich Hand in Hand gehen. Nicht Wahnsinn, zum Wahnsinn gehören Intelligenz und Kreativität, aber das menschliche Bewusstsein ist einfach nur dämlich.

*

Auf Spotify läuft eben Taylor Swifts Debüt-Album. Sie war mit 16 schon eine begnadete Songschreiberin.. Warum sieht das niemand?  Nur weil ihre Songs simple und ihre Sätze verständlich und nicht in seltsamen Indie-Hipster-Satzkonstruktionen verstrickt sind, bei denen man Drölfzig Trillmillionen  Interpretationen finden will?

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2016: Pastell-ish. Ein Selbstversuch

Nachdem ich mir überlege, die Spitzen tatsächlich violett zu färben, ein Rückblick auf einen Beitrag, den ich damals nicht veröffentlicht habe – keine Ahnung warum eigentlich… Und nein, die Länge ändert sich wohl nicht mehr ;)

Nach Einstieg in den Hypetrain Richtung Pokéville, warum gleich ein weiteres Experiment starten: „Pastellcity“

Natürlich ist klar, dass es keine klassische „Pastellfarbe“ im Hinblick auf den aktuellen Trend werden wird, da ich von einer Blondierung absehe.

Ausgangshaarfarbe sowie Work in Progress

Vorgang: Ich wusch meine Haare wie gewöhnlich, verzichtete aber auf Spülung oder anderweitige Pflegeprodukte. Danach mischte ich die Farbe mit Balsam: Violett (Schwarzkopf LIVE Purple Punk 94) mit etwas Blau (Schwarzkopf LIVE Turquoise Temptation 96). Die Haare waren nass, und auf die Spitzen trug ich die Farbe teilweise ohne Balsam auf. Die Einwirkzeit war bei ca. einer bis 1,5 Stunden.

Das Resultat

Haare...

Die Zwischenräume sind heller und nahmen (vermutlich wegen dem Balsam) weniger Farbe an als die Spitzen, die direkt mit Farbe in Kontakt kamen und daher intensiver sind. Wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man sogar, wo sich das Violett mit Blau mischte. Je nach dem wie stark das Produkt die Haare beansprucht, folgt der nächste Versuch mit etwas mehr blau. Die Spitzen sind, soweit ich sehe, noch in Ordnung.

Interessant: Kamera und Lichtverhältnisse
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Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind. Selbst bei der Collage oben mit der Naturhaarfarbe sieht es in jedem Licht anders aus. Kamera, Kameraposition, Licht und Wetterverhältnisse tragen allesamt dazu bei, verschiedene Eindrücke zu erzeugen. Man muss sich dessen einfach immer bewusst sein, und sicherlich, wir wissen es, aber wem sind die Dinge ständig präsent und wem entflieht nicht kurz ein andächtiges: „Ohhh“ und erst dann realisiert man: „Ah.. okay..“

Wenige Tage später…

Das Resultat nach der 1. Haarwäsche

Die Inhalte des Internets sind oftmals einfach eine große, große Lüge.Wenn ich auf die Bilder blicke denke ich mir: „Wow.. tolle Haare“ – Sieht das jeden Tag so aus? Nein. Nachtrag: Mittlerweile gibt es auch die Volumen-Spülung nicht mehr..

Und so verkommt das tolle „Rainbow-She stole a Unicorns hair!-Haar“ nach drei mal waschen, mit ungünstigem Licht, weniger Filter und kaum Styling zu „Oh it’s a dead Unicorn..“ Dennoch wird es in den schönsten Farben und kreativsten Mustern präsentiert, sodass dem einfach Gesinnten nichts anderes übrig bleibt als dem nachzueifern.

Oder die wirklich tollen Pastell-Haare, die wie schmackhafte Bonbons aussehen, der feuchte Traum eines jeden Karies; die Samtigkeit versprechen und zur Kopie aufrufen, nur um danach drauf zu kommen: F*ck, die Blondierung kostete mich 2 Jahre Länge (deswegen blondiere ich nicht) und wenn nicht ständig nachgefärbt wird, erinnert es an Schimmel. Bilde ich die Ausnahme? Nein. Niemand tut das. Bilder sind immer eine subjektive Auswahl. Aber auch selbst wenn ich wollte, könnte ich kein adäquates Ergebnis liefern. Deswegen kann ich die Mittel nur reduzieren: Einfaches Tageslicht, im Idealfall künstliches Licht und keine Filter (ich tippte eben ‚Folter’…).

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Hier also das Ergebnis: Die Wellen entstanden dadurch, dass ich sie Nachts irgendwie zusammenband. Diese Methode um Wellen zu bekommen funktioniert … selten. Vor allem dann nicht, wenn man es mit Absicht versucht. Ich wusch die Haare wie gewohnt, jedoch nur den Schopf (was auch ausreichend ist) und behandelte den Rest wie gewohnt mit Balsam und Feuchtigkeits-Haarmilch (beides von Balea).

Für die erste Wäsche bin ich zufrieden, war aber vorsichtig. Der Vorgang ist also nicht zu 100% authentisch, da ich mit Achtsamkeit vorging um das Ergebnis länger zu behalten. So werde ich es künftig für den Rest der Aufzeichnung ebenfalls machen.

Die Spitzen sind leicht heller und weniger kräftig, der Rest scheint noch in Ordnung zu sein.

Das Resultat nach der 2. Haarwäsche

Wie man sieht hat sich nicht so viel verändert, außer dass sich dezent die Farbe auswäscht. Der große Schock bleibt also aus, und das rötlich-violette – ich glaube man nennt es Koralle? – wird zunehmend Pastell’ischer. Soweit so gut.

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Nach der 3. Haarwäsche

Die rötlichen Strähnen oben haben sich also ausgewaschen. Generell ist die Farbe heller und weniger intensiv, auch die Spitzen bleichen aus, die Detailaufnahme zeigt eher ein erdiges Fuchsrot.

Nach der 4. Haarwäsche

Gestern dachte ich mir noch: Langsam wirds mühsam. Aber so im Nachhinein gesehen, bin ich froh, dass ich mir kurz die Zeit genommen habe, Ergebnis und Verfall zu dokumentieren. Dieses mal mit etwas Sonne.

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Nach der 5. Haarwäsche

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Erneut: Je nach Licht, Winkel und wie man es gerade möchte.. erscheint die Farbe kräftiger oder auch nicht, inklusive Shirtwechsel.

Nach der 6. Haarwäsche

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Bei Abendlicht dürfte man den Zustand fast schon „Pastell-ish“ schimpfen. Die Farbe ist noch vorhanden, aber sehr ausgebleicht. Nur noch ein, zwei Strähnen, die ich länger mit der Farbe bearbeitete, sind noch etwas kräftiger: Daher, wenn man eine kräftige Farbe möchte, dann kräftig einmassieren, bearbeiten und nochmal massieren.

Nach der 7. und 8 Haarwäsche

Wir haben zweimal den Zustand nach der 6. Haarwäsche und es muss wohl am Volumen Shampoo liegen, dass sie so unglaubig fluffig und flauschig wirken. It’s so fluffy! Beim Resultat nach der 7. Haarwäsche (ganz rechts) tut sich mittlerweile auch beim Waschgang selbst kaum mehr was, einmal Indoor und einmal draußen, sowie einmal mit Sonne.

Nach der 9. und 10, der 11. und 12. Haarwäsche

Schuld und Sühne über mich des Lichtes wegen nach der 9. und 10. Haarwäsche (ganz links), man wird etwas nachlässig mit der Dokumentation. Nun, wie wir sehen hält lediglich nur noch ein kleines rotes Überbleibsel unten die Stellung, der Rest ist teilweise wieder blond-braun, braun-blond. Das Bild in der Mitte zeigt den Zustand nach der 11. und Bild rechts zeigt das Resultat nach der 12. Haarwäsche.

Nach der 13. Haarwäsche

Haare14Bald ist nichts mehr übrig, die Spitzen sind schon wieder ausgebleicht. Vermutlich hält der minimale Rest noch bis zur 25. Haarwäsche durch. Man muss offensichtlich wirklich die Farbe kräftig einmassieren und nicht nur auftragen, sodass es sich ganz in die Haarstruktur frisst. Nichts desto trotz wäscht es doch relativ schnell wieder aus.

Nach der 14. und 15. Haarwäsche

Letzter Eintrag: Nach der 16. Haarwäsche

Back to blond-ish, brown-ish. Man könnte es fast sogar Ombre nennen: Oben dunkel, unten hell. Manche geben dafür ein Vermögen aus, Sonne und wachsen lassen hilft auch.

Das, was man noch auf den Bildern sehen mag, ist auch noch nach der 17. Haarwäsche da. Ein Hauch einer Farbe die sich irgendwo unten im Haar noch verfangen hat. Ich verzichte auf weitere Beobachtung, es war müßig ein jeden zweiten bis dritten Tag zu fotografieren ;)

Fazit: Der ganze Zirkus dauerte etwas mehr als einen Monat, ca. 34-36 Tage und 17 Haarwäschen. Die Spitzen wurden durch die Prozedur natürlich etwas mitgenommen, was jedoch auch an Sommer, Sonne und etwas vernachlässigter Pflege liegt.

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Fragen ohne Antwort #206

Danke an Gina von Passion of Arts für die Nennung. Mein Vorname bleibt derweil geheim und hüllt sich in mysteriöses Schweigen. Die Kategorie ist tatsächlich interessant, kann man doch allerhand Nonsense oder gar Wichtiges ins Web entlassen – und muss dabei nicht all zu viel recherchieren Kurz: es geht leicht von der Hand. Die Fragen für diese Woche stammen aus der aktuellen Vogue, erstellt von der deutschen Fechterin Britta Heidemann.

1. Wieso schießen einem so viele Fragen durch den Kopf, wenn man gerade nichts zu tun hat?
Hmm. Ich empfinde es eher umkehrt. Immer wenn ich wichtige, andere Dinge tun sollte, stellen sich die wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Habe ich hingegen gar nichts zu tun, bleibt auch mein Kopf leer und ich grüble, was ich denn wohl tun könnte und habe zu nichts Lust. Wobei, nicht immer. Manchmal weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, mit all den Dingen, die ich tun will und der Tag vergeht, dass ich nichts davon getan habe. Meh.

2. Hättest du Lust zum Mars zu fliegen? Wann glaubst du wird es soweit sein?
Sofort. Wann geht mein Flug? Allerdings nur unter der Bedingung, dass ich nicht als Gebärmaschine verwendet werde. Wann? Ich schätze 2033.

3. Oder sollte man davor lieber doch erst mal in ein ordentliches Mobilnetz investieren, auch in der Bahn und auf dem Land?
Gratis Internet für alle wäre ein Anfang.

4. Können wir die Erde noch vor uns retten?
Nope. Der Klimawandel ist, meiner Meinung nach, nicht mehr aufzuhalten. Selbst wenn wir Flüge, Schiffsfahrten (Kreuzfahrten, Container, Fähren) und den alltäglichen Verkehr massiv verringern würden, brächte es keine Verbesserung mehr. Zumindest nicht für uns und die nächsten paar Generationen. Die Erde wird uns früher oder später schon noch auslöschen, einige wenige werden vielleicht überleben, aber der Großteil wird weg sein.

5. Was denkst du, wie die Weltgemeinschaft mit dem Problem der Überbevölkerung umgehen sollte?
„Haben wir denn nicht mehr genug Platz auf diesem schönen Planeten? Hochhäuser aufstocken? Nicht so ein Tamtam darum machen, wenn Menschen Kinder adoptieren wollen?“ Ich schließe mich Ginas Antwort an. Besonders in Österreich können bis zu 5 Jahre vergehen, bis Paare Kinder adoptieren dürfen. Zudem müsste man lediglich die „dritte Weltländer“ am Wohlstand der westlichen Welt teilhaben lassen und die Geburtenzahl würde auch dort sehr schnell zurück gehen.

6. Werden wir noch erleben, dass es überall Eco-Cities gibt – Städte, deren Energie ausschließlich aus erneuerbaren Ressourcen stammt und die harmonisch mit der Umwelt verschmelzen?
Schwierig. Vielleicht schaffen es manche Dörfer und Kommunen, aber nicht auf großer Skala.

7. Viele kennen ihre Rechte, wenige ihre Pflichten. Kann eine Gesellschaft so funktionieren?
Von welchen Pflichten sprechen wir da?

8. Dein Lieblingsland? Was magst du dort vor allem?
Schwierig. Schottland, weil es soviel Platz gibt und selbst zur Hochsaison man niemanden beim spazieren gehen über den Weg läuft. Und einfach die Landschaft atemberaubend ist und man sich fühlt, als wäre man ganz woanders (Realitätsflucht eben). Italien, wegen des guten Essens und den feinen Stränden, die natürlich, überfüllt mit lauten Italienern sind, aber dort ist es okay.

9. Sind andere zu hungrig oder sind wir zu satt?
„Wir sind zu satt. Es gibt genug für alle auf dieser Erde, es ist nur einfach ein System, das Arm und Reich generiert. Prinzipiell müsste niemand hungern. Außerdem wenn ich so sehe, was andere alles wegschmeißen, dann haben wir eindeutig zu viel.“ Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

10. Gretchenfrage 2.0: Wie hälst du es mit sozialen Engagements?
Schwierig. Ich meide Menschen so gut es geht. Und bei Tieren verfange ich mich emotional zu schnell und zu intensiv. Aber wenns wer kann, soll ers machen.

11. Warum fühlt sich nach dem Training k.o. zu sein so gut an?
Ich vermute, weil der Körper einfach fertig ist und, wenn man zur Ruhe gelangt, einfach froh darüber ist, dass man Ruhe hat?

12. Schon mal daran gedacht, mit dem Fechten anzufangen?
Nein, aber ich habe vor ca. 10 Jahren mittelalterlichen Show-Schwertkampf betrieben und war über Jahre auch bei Auftritten dabei, die allesamt ziemlich spaßig, aber auch anstrengend waren. Am besten waren jene, die bei Matsch und Regen stattgefunden haben, weil man sich nicht nur gern im Matsch rollt (angenehmer als auf Kies), sondern weil auch das Publikum leidenschaftlich dabei ist.

13. Hilft ein roter Faden uns im Leben?
Nope.

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Fragen ohne Antwort #205

Eine interessante Blogparade am Dienstag. Ich sollte ins Bett. Aber who cares. Ich hab meine Freiheit wieder. Ich genieße sie. Und bleibe auf, solange ich will, selbst wenn mich das Schlaf kosten wird. Wohlverdienter, guter Schlaf, dem ich seit Mittags entgegen sehne. Dammit..

Ursprünglich bei Moviepilot (erfordert Login), entdeckt bei Passion of Arts.

1. Isst du lieber Brot oder Brötchen?

Brötchen? I guess? I don’t know. Kommt drauf an. Denke ich.

2. Essen vom Vortag in der Mikro bzw. auf dem Herd warm machen oder kalt essen?

Warm machen. Eindeutig. Kalt ist eklig.

3. Wenn du in einen Zug oder Bus steigst und es ist kein freier Doppelsitz mehr da, zu wem setzt du dich?

Ich bleibe stehen.

4. Eine Katze und ein Kind sind auf je einer Seite der zweispurigen Fahrbahn ohne Seitenstreifen: Wohin lenkst du, wenn du nicht mehr bremsen kannst?

Gerade aus?

5. Hängen in deiner Wohnung Poster, Fotos und/oder Gemälde?

Si, Signore.

6. Was wäre dein Slogan als Politiker?

„But, why?“ Oder auch: „We do what we must, because we can!“ (Käme aber sicherlich nicht so gut an…)

7. Verwendest du bei technischen Geräten Sprachsteuerung?

Nope. Aber ich zeichne gerne Sprachnachrichten auf. Sie sind soooviel schneller gesendet, als getippt und man weiß hinterher nie, worum sich das Gespräch ursprünglich gedreht hatte.

8. Lotto oder Sportwette?

Weder noch. Aber ich hätte gerne mehr Geld.

9. Was würdest du für deinen besten Freund tun?

Hmm.. Ich glaube, es gibt einen Deal zwischen Madame (8) und mir, dass wenn eine von uns jemals physisch/psychisch derart am Ende ist, dass man sich nicht einmal mehr rühren/was sagen kann*, dass wir die andere von diesem Leben erlösen. Das würde ich für sie tun.

*Und nein, damit rede ich keine Form des Lebens schlecht oder werte die eine oder andere Lebensweise ab, sondern sage lediglich, dass es für mich keine Option wäre.

10. Sessel oder Sofa?

Kommt drauf an.. Was sind das für Fragen? Es ist unmöglich, sich für das eine oder andere zu entscheiden.

11. Was möchtest du deinem schlimmsten Feind antun?

Do you really wanna know? Seriously?

12. Bleibtreu oder Schweig(höf)er?

Who?

13. Was war das Schlimmste, was du einem Menschen verzeihen konntest?

Wtf… Warum mach ich da grad nochmal mit? Stimmt, weil ich ums verrecken auf bleiben will.. Freiheit und so. Selbstbestimmung. Autonomie!

14. Bremsen oder zurück schalten?

Hahaha. Die Frage ist ernst gemeint oder? So eine Frage kam beim Führerschein aber nicht vor.

15. Wann hast du zuletzt bis zur Erschöpfung gearbeitet/Sport getrieben/….?

Gestern. Wenn Prüfungen als Hirnsport zählen.. Der Kreislaufkollaps war auf jeden Fall fast dabei. Viel hätte nicht mehr gefehlt. Aber vermutlich auch nur, weil ich aufgrund der ganzen Aufregung vergessen hatte zu Atmen. Es kommt manchmal vor, dass ich aus, welchem Grund auch immer, unwissentlich die Luft anhalte, und mich dann wundere warum die Sicht seltsam ist..

16. Wie oft räumst du deine Wohnung bzw. Arbeitsplatz auf?

Ohhh, welch tolles Wetter draußen ist! Schneesturm! Erneut! Ich hasse Winter. Und Schnee. Und Schneestürme. Und Kälte. Das Bergdorf verwandelt sich in f*cking Hoth nur ohne Tauntauns..

17. Hättest du zurzeit lieber mehr Geld oder mehr Freunde?

Die Frage ist ernst gemeint, oder? Geld natürlich.

18. Könntest du zurzeit eher mit weniger Geld oder weniger Freunden zurecht kommen?

Weniger Freunde. Shut up and give me money!

19. Hand auf´s Herz: Nutella-Stulle mit oder ohne Butter?

What? Was ist eine Stulle?

20. Stellst du dir die richtigen Fragen im Leben?

Nope. Never. Niemals.

So, das waren die Fragen ohne Antworten – dieser Beitrag verlässt auch sogleich den Entwürfe-Ordner. Habt Spaß daran!

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I did it!

Wisst ihr was Freiheit bedeutet?

Mir fällt immer wieder auf, dass man erst dann bemerkt was einem fehlte, wenn man es wieder besitzt. Nicht, wenn man es verloren hat – das egal, isses halt weg, jo mei. Is halt so. Nein, man bemerkt diesen Umstand erst, wenn es wieder da ist!

Meinen zweiten Bildschirm zum Beispiel. Ewig lebte ich ohne zweiten Bildschirm und erfreue mich, seit ich ihn wieder habe, jeden Tag aufs Neue darüber. Serien schauen – und gleichzeitig schreiben.

Oder jetzt: Meine Freiheit. Mag ich auf YouTube ein Video schauen, dass mir die 10 shadiest Taylor Swift Moments (die übrigens nicht shady, sondern sehr cool sind) zeigt? Vielleicht! Mag ich eine Serie schauen oder eine ganze Season in einer Nacht? Vielleicht! Bloggen? You go girl! Was schreiben? Immer! Nichts tun und schlafen? Jederzeit. Zocken und Let’s Playen? Jop.

Seht ihr. Das ist Freiheit. Wahre Freiheit. Nicht an gewisse Lernunterlagen gekettet zu sein, sich via App immer wieder zu foltern, die Antworten in und auswendig zu können, sich gewisse Schlagworte ins Hirn gebrannt zu haben, sodass man nicht einmal mehr die Frage lesen muss, um zu wissen, was richtig und was falsch ist. Derart im Dauerstress zu sein, dass die Verdauung zickt und man einen Schwitzschub nach dem nächsten bekommt, zig mal das Shirt wechseln kann, um dann endlich in diesem unterkühlten Raum zu sitzen, neben vielen anderen, um dann endlich, endlich, draußen das Ergebnis zu bekommen:

97% B-Wissen.
88% Grundwissen.

Ja. I did it.

Ich habe den Theorie-Teil des Führerscheins geschafft. Zwei Teilprüfungen, mit jeweils einer Woche Abstand dazwischen, die Garantie-Prüfungen (klarerweise) verschissen. Ich werde noch die eine, oder andere Episode dazu bloggen – vor allem, da es auch eine Geschichte gibt, warum es zu gewissen Antworten kam und wer dafür verantwortlich ist – und das ist eine sehr gute Geschichte, die sich mir während des Lernens offenbarte und, vor allem bei der B-Prüfung, geholfen hat.

Anyway. I’m back, B*tches! Mehr oder weniger. Ich hoffe eher mehr, als weniger. Zeit wirds.

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#2018

Neben der verschissenen Führerschein-Vorprüfung (ich hatte 75% und der nächste Antritt ist am 4. Jänner) und einer gewissen Lustlosigkeit, die mich dieses Jahr begleitete, gibt es natürlich auch Highlights. Und sie haben diesmal nichts mit Serien oder Filmen zu tun; aber dächte ich intensiver nach, oder recherchierte ich etwas darüber, was dieses Jahr alles im Kino gespielt wurde, käme sicher die eine oder andere Erinnerung zum einen oder anderen Film zurück.

Aber derweil muss diese Liste warten.

Highlights

  • Das Vertrauen des Pferdes zu besitzen, welches ich seit einem Jahr reite.

Wir reiten mittlerweile nur mehr Gebisslos und ohne Sattel. Ich kenne sie und weiß, wie sie wann und wo reagiert. Sie spricht mit und meldet sich zu Wort, wenn etwas nicht passt. Darauf kann ich vertrauen.

Sie duldet mich auf ihrem Rücken, auch wenn sie grad frei hat. Zusatz, sie passt auf mich auf, wenn sich die Herde in Bewegung setzt und trägt mich mit. Sie könnte mich locker runter buckeln, binnen weniger Sekunden von ihrem Rücken werfen. Tut sie aber nicht. Eines Nachmittags trabte die Herde an mir vorbei, ich hielt sie an (und habe nicht gedacht, dass es wirklich funktioniert), schwang mich auf ihren Rücken (sie blieb artig stehen) und ließ mich von ihr ein Stückchen mittragen. Und nein, sie geht, wenn weder Halfter noch sonst was oben ist, nicht in die Richtung, in die ich möchte. ;)

Wir sind also noch weit entfernt von Freiheitsdressur und das, was man halt so auf Instagram sieht. Halsring reiten klappt beispielsweise überhaupt nicht. Aber dazu gehört auch mehr, als wie nur ausreiten und es fein haben. Dazu gehört Training und Arbeit. Aber wir sind an einem guten Punkt.

  • Campen in Korsika

Der Campingplatz war richtig geil: Er besaß nur das mindeste was man braucht, sowie Meersicht vom Zelt aus. Kein sonstiger Schnickschnack wie Pool oder Animation oder sonst irgendwas. Das Meer war klar, der Strand fast Menschenleer und privat. Oben ohne liegen und schwimmen gehen war für alle Gang und gäbe. Es war heiß und windig. Manchmal gab es auch Wellen.

Kurz: Es war großartig. Richtig großartig. Und sehr entspannend.

Jeden Abend konnte man den Aufgang des Mars beobachten, den Jupiter, sowie die Milchstraße. Ich hasse diese Lichtverschmutzung bei uns.

2018 in Numbers

  • ca. 800€ für Pferdezubehör ausgegeben, für ein Pferd, welches nicht mein eigenes ist.
  • 8009 Menschen besuchten diesen Blog.
  • und riefen diesen 12 188 x auf.
  • 0 Zoobesuche.
  • 7 Kurzgeschichten eingeschickt und keine gefiel ausreichend..

Best of 9 #instalife

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Spotify’ish’esk whatever: „Winter Mood #1819“

Seit ein, zwei, drei Wochen besitze ich ein Spotify-Abo.

Eine weitere Datenkrake neben Facebook, Instagram, WhatsApp und Twitter, die in den Genuss meiner Vorlieben kommt, den Künstlern so gut wie keine Tantiemen einbringt und sich von Information ernährt.

Gut, Facebook wird kaum mehr gefüttert (bis auf gelegentliche GPS-Daten und weiß der Geier was noch alles abgesaugt wird, ich sollte die App löschen – aber dann müsste ganz vieles andere auch gelöscht werden und ja.. we’re doomed), der Content auf Instagram wiederholt sich und auf Twitter, ja, Twitter reizt einfach noch immer, aber das ist Text. Und Texte, so wissen wir, sind mühsam. Besonders in so minimalistischer Form, dass einerseits sehr schnell der Zusammenhang verloren gehen kann und andererseits einfach die Menge unüberschaubar wird.

Aufgewachsen zu Zeiten von Napster und Co. leb(t)e ich mit der Einstellung, dass alles, was im Internet vorhanden ist, auch gratis sein soll. Geteilt mit allen. Für alle da. Immer abrufbar. Luxus für die Armen! Natürlich greift der Kapitalismus dieser längst verblassten Idee zwischen die Beine und zieht Gewinn daraus. Sei es für Nachrichtenmagazine, Film- und Serienportale oder Musik, der User wird zur Kasse gebeten und zahlt doppelt.

Aber ganz gleich, darum geht es nicht.

In den letzten Wochen wurde ein Teil meines Weltbildes gänzlich über den Haufen geworfen. Nahm ich bisher an, dass ich nur eine gewisse Art von Musik mochte und fühlte ich in dieser Annahme sogar eine gewisse Sicherheit, wurde dies zutiefst erschüttert. Ich war wirklich davon überzeugt, dass dies eine Konstante ist, auf die man sich verlassen kann: Taylor Swift und Punkrock. Mehr war da nicht.

Tja.

Dann kam Spotify und schubste dieses wohl aufgestellte und gefestigte Weltbild mal einfach über den Tischrand. Aber immerhin kann man ja hören was man möchte, nicht?

Anbei meine erste Playlist und bezeichnend für das was sie ist: Geeignet für einen winterlichen Nachtspaziergang.

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Let’s fun things up! #2019 #Hashtag

Ich glaube, 2019 einen Perspektivenwechsel zu machen.

Anstatt zu überlegen und konsequent alles schlüssig sehen zu wollen und danach zu handeln, werde ich jene Antwort und Reaktion wählen, die am wenigsten Sinn ergibt. Bestenfalls eine Antwort wählen, oder noch besser, aus dem heiteren Himmel heraus eine Reaktion liefern, die nicht einmal mit dem Thema etwas zu tun hat, aber eben als Antwort auf dieses jeweilige Thema.

Gut, bei der wohl überlegten Antwort, die am wenigsten Sinn ergibt, könnte man mir passiv-aggressive Tendenzen nachsagen, bei der Impulsreaktion hingegen, die irgendwas ist, aber nicht das, was man sich erwartet, und auch nichts mit dem Thema zu tun hat, könnte es sich um ein fortschreitendes Stadium von Verstandesverlust handeln.

Auch okay.

Und warum das ganze? Weils eigentlich egal ist was man macht. Die Dinge werden weder besser, noch wirklich schlechter dadurch. Sicherlich, je nach Beispiel, lässt sich dieser Satz widerlegen und rufen: „Tu das nicht! Dein Leben! Nein! Wirf es nicht weg!“ – Und nein, ich habe nicht vor, mich in den Freitod zu stürzen oder sonst etwas zu machen, wo die Konsequenzen mit meiner Bequemlichkeit interferieren könnten. Wirklich nicht.

Ich rede nur von diesem kleinen Stück Wahnsinn, dass man sich zurück holen muss. Und damit rationalisiere ich meinen Vorsatz, der eigentlich nicht rationalisiert werden möchte und beende diesen Beitrag. Ihr wisst, was ich meine, oder?

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