Archiv der Kategorie: Just about Life

Was eben so passiert, hier und dort und da und drüben und so weiter und so fort

Woche #2510

Du meine Güte, in kürze ist Jahresende und bald gibt es Geschenke. Folge diesem Link für meine Amazon-Wunschliste. Nützt eh nix. Geschenke sind wichtig und gut! I know, wir sind alle Konsumjunkies, aber wisst ihr was, dieser gewollte Minimalismus irgendwelcher Hipster-Neureichen ist genau so sinnlos, und eigentlich nur ein Armen-Cosplay. Aber dazu liegt bereits ein Beitrag in den Entwürfen, der irgendwann, in Jahren oder Jahrzehnten an die Öffentlichkeit gelangt.

*

Ich habe angefangen russisch zu lernen und lasst mich euch sagen: Koreanisch ist um Welten einfacher. Dass das Alphabet teilweise verkehrt und gänzlich anders verwendet wird, belastet mein Hirn mehr als komplett neue Zeichen zu lernen. Natürlich kann ich kein Koreanisch mehr lesen, wäre aber recht schnell wieder drinnen denke ich. Beim russischen hingegen tue ich mir wirklich verdammt hart. Vielleicht habe ich auch neben meiner Dyskalkulie auch eine kyrillische Legasthenie. Who knows. Trotzdem finde ich es spannend, diese Sprache, mit der ich so wirklich gar nichts zu tun habe – ich schaue weder russische Serien (noch nicht!) noch gibt es eine russische Taylor Swift – zu lernen. Aber die Idee, wenn mir wer lästig kommt, einfach irgendwelche russischen Tweets vor zu lesen (weil let’s be honest, vor Russen hat jeder Respekt) motiviert! Sinnvoller wäre es gewesen Italienisch zu lernen, nachdem ich jedes Jahr mindestens einmal in Italien bin. Aber wo wäre dann die Herausforderung?!

*

Apropos Herausforderung: Der Kurs ist online. Und ich dachte mir, na was soll denn online schon viel passieren. Man sieht mich nicht. Man kann mich nur hören. Wobei, die Sache mit dem Sehen, es hätte ja auch sein können, dass man mit Video beitreten muss, weswegen ich den halben Nachmittag vor der ersten Einheit so verbracht habe, meine Webcam in eine sinnvolle (und mir schmeichelnde) Positionen zu bringen.

Aber gut.

Nun, zum Thema online vs. anwesend: dieses „Wer mag vorlesen?“ dieses, „Meldet euch, sonst muss ich euch auswählen“ kickt genau so, als säße ich mitten drinnen. Es ist also ganz gleich ob online oder direkt dort. Social Anxiety, hallo!

*

Mit diesem Beitrag entlasse ich euch in den Montag.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life, Weekly Stuff'ish

Shop me!

Also gut, meine lieben Follower und Followerinnen.

Ich habe etwas für euch.

Und zwar:

Einen Online Shop!

UNFOLLOW!!!!

Nein, wartet!

Es ist lediglich ein Account auf einem Shop.

So wartet doch!

Ich verkaufe doch nicht getragene Socken oder sowas, die armen Socken, nein, es sind Designs! Von seltsamen Katzen mit altklugen Sprüchen. Aktuell auf RedBubble über ich mir aber zu expandieren, aber wohin? Gibt es denn noch so viele Seiten? Wie machen die Leute das?

Tja, was mache ich?

Das hier:

Und wie mache ich das?

Mit Maus und Inkscape.

So, jetzt liegt es an euch!

Kauft was!

Macht mich glücklich!

Und Gobbolino, der freut sich dann auch!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Gemaltes, Just about Life, Kreatives, Kulturelles, Popkultur 'n Geek-ish, So sei es

TikTok Fame!

Oder so.

Aber lasst mich von vorne beginnen.

Es geschah eines Tages, um den 17. Mai herum; nichts ahnend von dem, was noch kommen würde, entdeckten meine müden Augen eine Zahl: 2000 Aufrufe. What? Zwei Tausend?!!? Wenige Stunden später: 4000. 5000. 9000.

Ein Video (ein „TikTok“, man nennt es „TikTok“) vom alten Herren, wie er zuerst demotiviert durch einen Ring springt, dann ein zweites Mal, und es schafft, diesmal, ohne ihn kaputt zu machen. Gleichzeitig lud ich ein Video von Gobbolino hoch. Welches ca. 10k Views, also Aufrufe, bekam und bei 200 Likes lag. Es folgten auf Schlag ca. 300 Follower mehr. Ich hatte also 324.

19. Mai

  • Wir sind mittlerweile bei 2700 Followern
  • Gesamt Likes 34,1k
  • ca. 2,8 Millionen (bitte, Millionen!) Views und 30k Likes für den alten Herren
  • Gobbolino konnte sich nur mit 24k Views und 1900 Likes halten

20. Mai

  • 3400 Follower
  • 40k Gesamt Likes
  • Der alte Herr darf mittlerweile 3,5 Millionen (bitte Millionen!) Views verzeichnen

21. Mai

Der Druck Content zu liefern steigt. Aber nur was?

  • 4410 Follower
  • 52,1 Gesamt Likes
  • 4,2 Millionen Views und 49,1k Likes
  • Gobbolino konnte damit leider nicht mithalten. Er stagnierte irgendwo bei 19k Views

24. Mai

  • 9260 Follower. Diesmal gabs einen Schub aus Brasilien. Davor waren es viele aus Ägypten und dem Irak, sowie Mexiko 52% davon sind weiblich, 47% männlich
  • 99,4k Gesamt Likes
  • 6,6 Millionen Views und 96,1 Gesamt Likes

Mittlerweile wusste (und weiß) ich auch wie TikTok funktioniert: Je öfter ein TikTok ganz angeschaut wird, desto öfter landet es auf der „for you“ Seite, und je öfter es dort angeschaut wird, vollständig (Was bei 12 Sekunden leicht ist), desto weiter wird es eingespielt und so weiter und so fort. Und jedes einzelne TikTok hat die gleiche Chance. Eigentlich. Jedes kann einen User zum One Hit Wonder werden lassen. Aber das bedeutet nicht, dass alle anderen TikToks genau so oft angesehen werden. Manche interessieren niemanden.

Und natürlich, je mehr man sich von X ansieht, desto mehr von X bekommt man selbst eingespielt. Der Algorithmus kennt einen recht schnell, und sehr gut.

Es stellte sich die Frage: mache ich das, was alle sagen – und poste ich nur mehr Nischen-Content – also Funtrails mit Lancino, oder bleibe ich beim bisherigen Chaos, weil, ja… Ich entschied mir für letzteres und damit gegen den Fame. Es nützt ja nichts. Was bringt mir Fame, wenn es dann mit Aufwand und Druck verbunden ist, und oh boy, ich spürte teilweise bereits diesen Druck „liefern zu müssen“ und auch das Gefühl vom „hohen Ross herab zu blicken“, dass 2000 neue Follower ja gar nichts ist, wo sind die 4000 auf einen Schlag? Ja, Fame verdirbt.

26. Mai

  • 11k Folllower
  • 183 Gesamt Likes
  • 9,7 Views für den alten Herren und 179k Likes

1 Juni

  • 15k Follower. Viel tat sie nicht mehr

Aktuell, am

22. Juli, sind wir bei

  • 31,700 Follower
  • 469 Gesamt Likes
  • Durchschnittliche Views ca. 1000 – 4000 pro Video
  • Der alte Herr verzeichnet nach wie vor immer wieder Aufstiege: 22,3 Millionen Views und ca. 462 Likes sowie 306 Kommentare
  • 3x wurde er bereits duettiert, allerdings in arabisch. Ich habe also keine Ahnung, was die Typen sagen, obs was gutes oder was schlechtes oder was komplett irrelelvantes ist. Sie wirken jedenfalls sehr „angry“ – aber immerhin aber bescherte mir dies erneut gute 1000 Follower
  • Gobbolino bekam seine ihm zustehenden 30,2k Views und 2041 Likes

Wir sind bei 65,% weiblich und 34,4% männlich. Die meisten scheinen tatsächlich aus Brasilien und Mexiko zu sein, gefolgt von Ägypten, Tunesien und Kolumbien.

Die Zahlen steigen nach wie vor, aber verzeichnen nur minimale Aufschwünge. Allerdings ließ ich mir sagen, dass die TikTok Währung nicht soooo toll ist. Aber mei. Aber mei.. was solls. Immerhin bin ich vom Druck befreit, „liefern zu müssen“ und kann auch langweilige TikToks hoch laden, die niemanden interessieren, außer mich.

Das einzige worauf ich jetzt hoffe ist, dass ich entweder bald die 100k erreiche – ich glaube dann wird die Playlist-Funktion frei geschaltet, oder auch, dass diese Funktion bald kommt, da ich mich wirklich nicht auf eines nur spezialisieren will, aber so zumindest alles ordnen könnte: Gobbolino, Pferde, Nature Vibes, und ich! Und Elder Scrolls Online.

Und jetzt würdet ihr sicher auch gerne wissen, wie mein Account lautet… tja!

Tja!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles, Medien

Das Bezos-Paradoxon

In Ordnung, Jeff Bezos, Chef von Amazon, flog vor wenigen Tagen ins All. Gut, wäre jetzt nicht der großen Rede Wert, reiche Leute tun sowas immer wieder mal. Wer braucht eine 5. Yacht wenn man auch ins All fliegen kann. Eben.

In diesem Falle aber bestieg der Mann einen gigantischen Penis und danke Jeff, danke, dass du den Penis-Humor aus dem Kindergarten wieder zurück gebracht hast. Zusätzlich wird die Popkultur die nächsten zehn Jahre dieses Thema in jeder einzelnen Produktion persiflieren. Und jede weitere Produktion wird versuchen die voran gegangene zu überbieten, und ja, ein paar gute Witze werden sicherlich dabei sein. Welcome to Paradise.

Jetzt gibt es Leute, die sagen, mit seinem Einkommen, welches sich sekündlich verzehnfacht, könnte er Covid besiegen, die Armut und Ungerechtigkeiten der Welt beenden. Er wäre der Heilsretter. Jede Stadt hätte eine Straße, ein Kirche und einen Tempel mit seinem Namen; in jedem Dorf stünden statt Spar und Aldi, Amazon Vertriebsstellen. Er wäre der meist geliebte Mann der Welt, Friedensnobelpreisträger, gefeiert und hochgelobt – und dumm.

What?

Was hat sie gerade geschrieben?

No way.

Unfollow!

But, wait!

Wieso sollte ein Mann, dessen System auf Armut und Ausbeutung beruht, dieses beenden wollen? Ja darum! Aber er wäre dann ja immer noch reich und ihm würde nichts abgehen, also, warum nicht? Weil, darum!

Never touch a running System, deswegen!

Ich nenne dieses Phänomen statt Kapitalismus, was ja eigentlich selbiges ist, ab jetzt das Bezos-Paradoxon, weil, in diesem speziellen Falle, ein einziger Mann, für den gesamten Weltfrieden verantwortlich sein und dem Kapitalismus das Genick brechen könnte, aber es nicht tut. Statt dessen dankt er seinen unterbezahlten Angestellten, dass der Flug in einem gigantischen Penis gelingen konnte.

Paradox? Zynisch? Logisch? Who cares!

Aber warum bekommt Bezos die Ehre und nicht Gates?

In unserer Post-Kapitalistischen Welt ergibt es mehr Sinn, dieses Phänomen einem Mann zu zuschreiben, in dessen Warenhäuser die gesamte Welt „schnell mal X“ bestellt, die Angestellten in Flaschen pinkeln und mit Sensoren auf ihren Fleiß überwacht werden und dabei auch noch richtig schlecht verdienen, als jemanden, der mit Windows jetzt nicht sooo viel falsch gemacht hat. Warum nicht Musk? Weil Musk ein Kind ist, zu unwichtig. Und warum nicht Jobs? Weil Apple reichlich überbewertet wird.

Zumindest das macht Sinn, oder?

Und natürlich wäre es im Sinne der Welt, des Klimawandels, unserer Kinder und Enkel und aller, mir, dir und sowieso allen, gut und sinnvoll, wenn er Armut und Co beenden würde – aber tbh – unser Leben sähe dann auch anders aus und wer weiß, ob uns das so gut gefallen würde.

Ihnen hat dieser Beitrag nicht gefallen? Dann raten wir zum Verlassen dieser Bubble und bieten kostenlos für 90,99€ einen Wechsel in die Bubble Ihrer Wahl an. Danke!

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles

Es regnet.

Pausenlos. Warum?

Dann gibt es einen Tag Sonne. Oder zwei. Mit 32°. Die toll sind, wirklich, ich mag die Hitze (mein Kreislauf mittlerweile weniger, aber das ist eine andere Geschichte): Daliegen, zerfließen, alles ist heiß und warm und man schmilzt quasi auf dem Handtuch dahin. Dann steht man belämmert auf, watschelt zum Wasser, kühlt sich ab. Und siehe da: Gleich fühlt man sich erfrischt. Man stolziert zurück, legt sich hin: Und wiederholt alles bis es Zeit ist zu gehen.

Und dann gibt es diese Regenwochen (bei aktuell einmalig 3 Wochen durchgehend Sonne bisher), und diese Regenwochen ziehen sich mittlerweile. Nicht, dass ich etwas gegen Regen, Nebel, Finsternis und schottischer Atmosphäre hätte, im Gegenteil: Ich finds super!

Aber. Es ist sommer. Regnerisch darf es gerne im Herbst sein. Im Sommer, der sich in den Tiroler Alpen ja nun wirklich gerade mal auf ein zwei drei Monate reduziert, hätte ich dann auch gerne einen Sommer.

Nun verstehe ich es, wenn die Leute rufen: Aber die Umwelt! Die Tiere! Na eh, denen gefallen diese 30°+ nicht sonderlich, aber, Spoiler Alert, so schnell werden die nicht wieder verschwinden. Im Gegenteil. In Kanada sollen bis zu über 45° gewesen sein. Und Deutschland wird von Stürmen und Hochwasser heimgesucht. Ja na eh, sowas gabt und gibt es immer wieder, aber vielleicht sollte man sich auf die klugen Wissenschaftlern aus den 80ern berufen die sagten: „Tut was!“

Und die 90er versuchten ja auch mit einer Menge von Umwelt (u.a. Kinder) Serien (spontan fallen mir ein: Captain Planet, Sea Quest, Als die Tiere den Wald verließen (Yes, right in the feels)) ins Bewusstsein der Leute vorzudringen und sie sagten: „Hey! Hier sterben Tiere! Qualvoll!“ Und die Leute so: „yo, is lei a Zeichentrick, yo.“ Ich bezweifle zwar, dass in den 90ern „Yo“ bereits im deutschen Sprachraum gegeben war, aber wer weiß.

Aber auch das half nichts.

Und jetzt regnet es.

Während die einen über die Hitze sudern, werden die anderen von Flutmassen weg geschwemmt und ich beklage mich über etwas schottischen Regen.

Es stellt sich die Frage, wie wir als Menschheit es wohl soweit gebracht haben?

Aber gut, nachdem die Geschichte von Siegern geschrieben wurde und wird und die Forschung sich auch lange nur mit den Kriegern und Königen befasst hatte, und der alltägliche Bürger, das gemeine Leben außen vor blieb, woher soll man es denn wissen? Geschweige, dass der einfache Bürger und Bauer in einem Büchlein Notiz führte von: „Die Kuh trat mir heute auf den Fuß, aber immerhin fault das Heu des Nachbarn und somit kann ich meines um den doppelten Preis verkaufen, aber es regnet, und so kann ich nicht zum Markt, weil dann fault meines auch!“ Vor allem weil Papier teuer war, niemand die Zeit hatte und sowieso viele nicht schreiben konnten.

Also ja, ich bin mir sicher, die Magd Anno 1684 beklagte sich ebenso über den leichten Regen, aus welchen Gründen auch immer.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life

Gibt es ein Leben nach dem Internet?

Und ich meine damit nicht als Folge eines apokalyptischen Auslösers (ABC-Krieg, Aliens, Zombies, Viren), oder ein globales Stromnetzversagen (wobei das durchaus passieren kann) und man dann eben für ein paar Tage kein Internet mehr hat.

Nein, ich meine, aus welchen Gründen auch immer, dass die Menschheit eines Tages beschließt, das Internet nicht mehr so zu nutzen, wie sie es aktuell nutzt: Kommunikation, Shoppen, Liebe, Hass, Freizeit, und so weiter. Vielleicht sogar das Internet gar nicht mehr nutzt.

„Möchten Sie auch einen Internet-Anschluss zum Festnetz?“
„Nee Danke, bin gerne natürlich. Brauch dieses Fakenet nicht..“

Zunächst wird dieser von Medien genannte „kurzlebige“ Hype wohl von Kindern der heutigen TikTok Generation ins Leben gebracht. Vielleicht war ihnen das Tun und Handeln ihrer Eltern peinlich, vielleicht aber, erkannten sie keinen Lebenserfüllenden Sinn dahinter, vielleicht waren sie der Selbstinszenierung auch einfach nur müde. Wer weiß. Jedenfalls, spätestens die Kinder der heutigen 14jährigen TikTok Stars (also … in ca. 15 Jahren) werden diesen Lebensstil in Frage stellen.

Okay, seriously

Aber ich meine das tatsächlich ernst, denn ich kann es mir durchaus vorstellen, dass irgendwann die Leute sagen: Ja gut, das Internet verwende ich tatsächlich wenn ich auf Wikipedia was nachschauen muss; und dass Apps wie Facebook, Twitter, Insta und TikTok mit dem Wegsterben ihrer Generation verschwinden, und da einfach nichts mehr nachkommt. Stellt euch vor, in 100 Jahren ist die gesamte Bevölkerung von Facebook mit toten Accounts befüllt, die sich gegenseitig anschweigen.

Wer nutzt dann Facebook noch? Ein paar schwurblige Firmen, die immer noch finden, man müsse eine Facebook-Seite haben. Facebook wird doch jetzt schon kaum mehr sinnvoll genutzt. Vielleicht bleibt Twitter mit einer Handvoll User bestehen, um sich Tag täglich über „Das geht doch einfach nicht!!!! RÜCKTRITT SOFORT!“ aufzuregen und sich von der Bubble feiern lassen. Wobei, in vielleicht 50 – 100 Jahren wird auch Twitter Geschichte sein. Alle „sozialen Medien“ werden Geschichte sein.

RIP
Social Media
2007-2070
Represent yourself in Peace.

Aber nochmal: ich meine das tatsächlich ernst; dass vielleicht in zehn Jahren die Leute sagen: „Nee… kein Bock mehr, ne.“ Und das Internet nur mehr zur Erleichterung gewisser alltäglichen Dinge nutzen (Arzt-Termine, Shopping, evtl. Arbeit weil remote-work trotzdem toll ist), aber im Endeffekt all diese exzessive Nutzung wie beispielsweise Schulunterricht via Zoom, Remote-Meetings, und der gleichen dazu führen, dass das Internet im Freizeit-Bereich gänzlich verdrängt wird und in Vergessenheit gerät. Mark my words.

„Weißt noch, Internet?“ – „OH MEIN GOTT! WEICHE VON MIR SATAN!“

Oder

„Weißt noch, wie wir Nächte lang wach lagen und gescrollt haben.“
„Jaaa voll geil wars! Weißt du noch was gescrollt hast?
Nee.. kein blassen Schimmer mehr..“
„Ich auch nich…“

Klingt unlogisch? Ist es aber nicht.

Vielleicht führt diese gezwungene, digitale Notwendigkeit tatsächlich dazu, dass sich die einen oder anderen davon abwenden, abkehren, und in 50 Jahren, in 20 Jahren fragen: „Wie bescheuert bist denn du, warum nutzt du das noch, das braucht doch keiner.“ Und wenn wir uns Fakten und Medien, Medienrealität und Medienkonsum anschauen, dann liegt es auf der Hand, dass irgendwann eine Generation kommt und sagt: „Geh heast, i kenn mi nimma aus, lass uns wieder ordentlich publizieren, mit Fakten und so und Kontrolle.“ Und von sich aus, soziale Medien gar nicht mehr nützen will, weil alles was gepostet wird eh irgendwo nur Fake ist, und keiner eigentlich mehr Lust drauf hat, egal wie kreativ der Fake ist.

Ich sage der Trend geht nicht Richtung Ready Player One, er geht Richtung, weg vom Netz. Richtung, Internet wenn notwendig, mit easy Hand-wisch Bedienung aber der Rest, der gesamte Rest, wird sich wieder ins real life verlegen. Denn man möchte, die Freiheiten, die man in gewissen Situationen wie einer ewig andauernden Pandemie, hat, sinnvoll nutzen. Weg vom Handy. Weg vom Fake. Der Flugreisen-Urlaub, der jedem nur mehr einmal pro Jahr zusteht (wegen Klimawandel), will nicht mit Inszenierung vergeudet werden, sondern mit Erleben.

Und so weiter.

Klingt nicht mehr so abwegig oder?

Und ich geb euch noch eines: Festnetztelefone. Sie werden wieder kommen. Durch Remote-Work, Home Office und genereller ständiger Erreichbarkeit wird man es leid, ständig erreichbar zu sein. Remote-Work wird sich auch weiterhin durchsetzen, da die Pandemie kein Ende finden wird, nicht in absehbarer Zeit; aber diese ständige Erreichbarkeit, unternimmt man einem Spaziergang oder gönnt man sich eine Pause, wenn das Telefon klingelt, „Du.. Herbert-Kevin, hast du mal Zeit, ich brauche dringend..“, Nein. Ende. Erneut: Man will das irgendwann nicht mehr. Festnetztelefone werden in spätestens 10 Jahren wieder en vouge.

Mark

my

words,

Mark.

5 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles, Medien

Woche #1011 (November 2020)

Gobbolino musste wieder Mal zum Tierarzt, der am Telefon bereits lachte, als ich „Marderbiss“ erwähnte: Mai, da Gobbolino. Tja, nützt nichts kleiner Mauz. Ich glaube unterdessen nicht mehr gänzlich an seine Unschuldigkeit bei diversen Verletzungen.

Nehmen wir den roten, dicken Kater, der ihn anjault, vertreibt oder auch Mal nicht in die Wohnung lässt. Es wäre das eine, ginge Gobbolino ihm tatsächlich aus dem Weg, aber nein, der kleine Mauz schleicht ihm hinter her und tratzt ihn womöglich auch.

Foto

*

Die Woche ist sonnig, das Wetter kühl, ich habe meinen ersten, wenn auch kleinen Ollie geschafft. Wie man sehen kann, bin ich bereits wenige Zentimenter in der Luft. Nach einer Stunde üben! Ja, am Vorderfuß und an der Höhe des Sprunges wird noch gearbeitet.

*

Übrigens, darf ich euch vorstellen: Sea Creature! Sea Creature war ein Geschenk zu einem ganz besonderen Anlass, und darf neben Murmel und Merlin einziehen. Auch wenn es durchaus gewöhnungsbedürftig ist, will ichs nie mehr her geben. Stellt euch Sea Creature und mich am Strand vor. Nicht im Sand, aber am Strand! Bei 30 Grad!

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Gobbolino, Just about Life, Weekly Stuff'ish

#ESO Wenn ein Bug vielleicht ein Intelligenz-Test ist

Als die DLC Markarth veröffentlicht (für ESO+ Kunden natürlich gratis – und ja, ESO+ rentiert sich) wurde, erschlich sich ein Bug oder ein (versteckter) Intelligenz-Test meine Aufmerksamkeit.

Wer einst in die Welt von Himmelsrand aka Skyrim eingetaucht ist, der weiß, dass in Markarth selbst die Betten aus Stein sind, und in diesem Falle erlebt man sogar tatsächlich ein schauriges Wiedersehen. Was in Einsamkeit ein wenig auf sich wünschen lies, beförderte hier sämtliche Erinnerungen zu Tage. Brrr..

Anyway.

Mit dazu gab es neue Quests und neue Weltbosse, die es zu besiegen galt und innerhalb weniger Tage besiegt wurden.

Der große, rote Balken taucht auf, boost, und geht scho! Nicht dieses Mal. Der Quest um die Leerenmutter scheitert damit. Und ganz gleich, wie viele User „STOP DONT KILL THE BOSS SHE SUMMONS THE REAL BOSS“ tippen, es ändert nichts an der Tatsache, dass dieser Quest vermutlich eines der besten Experimente im Bezug auf die menschliche Psyche und Lernfähigkeit ist. Ein brillanter Schachzug wenn man so will.

Und so beobachtete ich das Spektakel vom Rande aus, mit eine Reihe weiterer Spieler, die bereits überrissen hatten, wie das ganze funktioniert.

(Ich bin die mit dem weißen Hut aus dem Hexenevent); und wie man sehen kann, fanden es noch weitere Spieler belustigend.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life

Woche #1102

„Du bloggst gar nicht mehr (sadness)..“

„Schreib Blog!“

Ja, ja!

Obwohl die österreichische Politik und Corona mir soviel Anlass zu polemischen, zynischen Äußerungen gäben, nutze ich nichts davon. Vermutlich, weil die Realität bereits so drunter und drüber ist, dass mir von vornherein jeglicher Wind aus den Segeln genommen wird. Vielleicht aber auch, überfordert der Content. Vielleicht aber auch, ist das Blogschreiben endgültig gestorben und wird wirklich nur mehr für ein paar Verbliebene gemacht. Na gut, seis drum. Immerhin etwas.

*

Gobbolino geht es gut. Er hat einen neuen Baum zum klettern gefunden.

Und! Es gibt tatsächlich etwas:

Vor einigen Tagen kam er nicht heim. Aß kein Frühstück. Kam nicht wenn man ihn rief. Er kommt meistens. Irgendwann kommt er. Es wurde Mittag. Er kam nicht. Es wurde Nachmittag. Man machte sich auf die Suche. Nichts. Rief ihn. Nichts. Es wurde Abends. Nichts. Nachts. Nichts. Ja, ihr könnt euch meine Angst vorstellen. Irgendwann legte man sich zu Bett. Und ich träumte, dass er in meine Arme kroch. Da-dumm. Gobbolino! Er sprang vom Kasten herunter. Er ist da! Hat er Verletzungen?! Nein. Glück gehabt. Aber dreckig ist er. Und jedes Zimmer, dass er betrat stank nach Kuhscheisse. Zwei Packungen hat er gefressen, nicht gegessen, hinunter geschlungen. Und so dreckig war er. Und so gestunken hat er! Ein wenig hab ich ihn geputzt, die weißen Füßlein, an denen Kuhscheiße klebte, abgewischt. Nach einigen Tagen gings..

und seitdem kommt er wieder regelmäßig nach hause, bleibt beim Spaziergang in der Nähe… Man vermutet, er wurde wohl im Kuhstall eingesperrt..

Schaut, wie hübsch Gobbolino ist! (Ich musste die Filter anwenden, da er noch immer braun und dreckig war); zu TikTok werde ich noch eigens bloggen.

*

Neben dem alten Warmblut-Herren (der über die Wiese fetzen liebt! und es auch tut, sich kürzlich in eine Hafidame verliebt hat und die beiden, ganz gleich was der Reiter sagt, sich ein Rennen lieferte – was dahin führte, dass die Besitzerin vom Nachbarstall zu hören bekam (und vielleicht a bissl stolz war, dass man sowas mit ihren Pferden machen kann): „Wer ist denn die Wahnsinnige, die da ohne Sattel und ohne Helm übers Feld fetzt!“) kümmere ich mich aktuell auch um zwei alte Pony-Damen, die zunächst sehr biestig waren, aber wie ich bemerken musste, sehr sensibel auf leichte Fragen reagieren. Die Grundkenntnisse von Natural Horsemanship sind beiden bekannt, oder sie sind unfassbar lernfähig und ich bin wirklich dankbar, bereits soviel gelernt zu haben und es auch anwenden zu können. Es erleichtert den alltäglichen Umgang mit allerhand Tieren wirklich.

*

Zweimal war ich bereits wandern. Und es ist besser, bei eisiger Kälte und Sonnenschein zu gehen, als bei etwas feuchterem Wetter. 1,5 Stunden schafften wir die 2-Stunden Strecke trotz vereistem Weg. Oben angekommen gab es zwar Essen to go, wir aber, wie immer, hatten kein Geld dabei. Und durften uns auch nicht auf den Tisch setzen, der sei nur für Gäste. Welche Gäste? Die drei Gestalten die bereits beim Eingang aßen? Manchmal übertreibt man.

Eine Woche später gingen wir wieder auf weg; 2 Stunden erneut in 1,5 Stunden geschafft, diesmal ohne Eis. Aber feuchtem Wetter. Und ich spüre die Kälte noch immer in den alten Knochen. Tja.

*

Was gibt es noch spannendes zu berichten..

Ahja! Zwei Dinge.

Erstens, die Software Notion ist das, was ihr noch nicht wusstet, dass ihr es brauchtet. Sprich, eine Verwaltungssoftware, beliebigfach einsetzbar und nützlich! Ich nutze sie und habe fast schon mein gesamtes Leben dokumentiert. Und meine Uni-Lvs nachgetragen (sowas hätte ich mir wirklich gewünscht zu Uni-Zeiten).

Das beste zum Schluss:

Ich habe mit Madame (8) ausgehandelt, sie steuert quasi die Hälfte zur Autorensoftware Papyrus Author bei, wenn ich gewisse Bedingungen erfülle (ihre Bedingungen). Die Software ist mächtig und jeden Cent der 200€ Wert.

Nun, Leute, es gilt einen Roman mit mind. 250 Seiten zu schreiben, und zwar so, dass dieser auch ohne, dass beteiligte Parteien sich blamieren müssen, zu Verlagen geschickt werden kann. Ja, I know, wie lange rede ich schon davon, und sehe ich mir all das an, was ich bereits geschrieben habe, habe ich das Ziel fast erreicht. Das Problem ist nur: All diese Geschichten sind unfertig und auf das fünffache geplant. Tja.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Gobbolino, Just about Life, Pferde-Content, So sei es, Weekly Stuff'ish

Winter is coming!

Es wird kalt. Nächste Woche gibt es Schnee. The End.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Gobbolino, Just about Life