Archiv der Kategorie: Just about Life

Was eben so passiert, hier und dort und da und drüben und so weiter und so fort

Führerschein, bye bye..

Btw! Ich habe die praktische Führerschein-Prüfung verschissen – und im Moment wars das auch: 2000€ für nichts investiert.

Warum? Einer der Hauptgründe möchte ich meinen war folgender:

  • Man stellte mir einen Fahrlehrer zu Seite, mit dem ich noch nie gefahren bin: Ergo war meine Nervosität größer und nach Umhören und Erkundigen gilt dies als absolutes No-Go: Üblich ist es, einen Fahrlehrer mitzugeben, mit dem bereits öfters gefahren ist, dem (oder auch der) man vertraut, der einem Nervosität nehmen und Sicherheit vermitteln soll. Der die Schwächen des Prüflings kennt und gegebenenfalls heimlich eingreifen kann bzw. voraussehen, wo es kritisch werden könnte.

Am Platz war es nicht besser:

  • Schon zu Beginn zeigte ich Unsicherheit und wusste nicht mehr wie man das Auto startet (Es war bereits gestartet…).
  • Dann stimmte was beim Einparken nicht – und ich weiß nicht was es war (Es war ein leichter Fehler).
  • Dann beantwortete ich eine Frage zum Motor falsch (man musste 3 Fragen beantworten, wieder ein leichter Fehler).

Des weiteren, auf der Straße:

  • Schauen auf Gangschalter: Fehler. Ständig kritzelte der Prüfer was und mit jedem Strich stieg die Nervosität. Aber seien wir uns ganz ehrlich, durch dieses umständlich den Kopf um beinahe 180° zu drehen um den 3S-Blick korrekt zu machen (wo man schlussendlich eh nichts sieht), geht bei weitem mehr Aufmerksamkeit und Zeit drauf, als diese Millisekunde, um sicher zu gehen, den richtigen Gang eingelegt zu haben.
  • Mein Pech war auch das Streufahrzeug bei Steigung und Gegenverkehr: Ich entschloss mich zu überholen, und dieses Manöver brachte mir gleich drei schwere Fehler ein, da, als ich exakt auf Höhe des Streufahrzeugs war, auf Gegenverkehr traf und weiter fuhr, anstatt zurück zu fallen und dem hinteren auf die Motorhaube zu krachen. Shit happens: „Überholt mit zu hohem Gang bei Gegenverkehr!“ lautete die Anklage. Herr Richter, ich erhebe Einspruch!
  • Mein Auffahren auf die Autobahn passte ebenfalls nicht: „Fährt mit 70km/h auf die Autobahn auf!“ Ja mit was sonst? 50? 100? Hinter und vor mir waren LKWs, weder langsamer noch schneller wären in diesem Moment nicht drinnen gewesen, ich finde 70 km/h waren für die Situation angemessen. Ausserdem, wann hat er drauf geschaut? Eben. Sicherlich werde ich irgendwann 70km/h gefahren sein.
  • sowie die Spurhaltung und meine Blicktechnik (Ich habe kein einziges Mal den 3S-Blick vergessen! Habe auch in die anderen Spiegel geschaut und kontrolliert wie ich fahre, dafuck dude?)
  • Das Auto stürzte mir natürlich auch zweimal ab.

Und warum ich aktuell damit abgeschlossen habe?

  • Fehlendes Vertrauen in meine Fahrschule – wenn, würde ich wechseln.
  • Die L-Tafel ist bereits ausgelaufen und man bekommt sie nur einmal (was bedeutet: keine Möglichkeit mehr zu üben),
  • was bedeutet, ich müsste zunächst 200€ in den Neuantrag investieren (so im Vertrag der Fahrschule, üblicherweise 90€),
  • sowie 50€ für eine verpflichtende Fahrstunde,
  • und sicherlich nochmal 300-400-500-600€ in weitere Fahrstunden.
  • Und der Druck, zu wissen, nochmal knapp 1000€ bei erneutem Versagen abgeben zu müssen, ist es mir (im Moment) nicht wert.
  • Und ja, mir ist bewusst, dass ich am Ende vielleicht 2000€ ausgegeben und nichts dafür in der Hand habe.

Zugegeben, ich bin an diesem Tag schlechter gefahren als sonst. Trotzdem hätte er mich durchlassen können. Wirklich.

Zusammengefasst: Ich hatte einen Tag mit der schlecht möglichsten Kombination an Ereignissen, die das ganze zum Worst Case machten, erwischt.

Ein Wunder, dass ich niemanden umgebracht habe an diesem Tag. Sicherlich musste ich eine Vollbremsung bei einem zu späten Fußgänger machen und hielt bei anderen nicht rechtzeitig an, aber da war ich im Schritttempo; diese eine 30er Zone, die mir bisher kein Fahrlehrer gezeigt hatte, wurde mit 35 durchschritten und so weiter (wurde aber nicht notiert, vermutlich war es eh schon zu spät). Es kam viel zusammen, aber das war alles schon im Stadium der extremen Nervosität und dem Wissen, bereits verschissen zu haben (Anhand der Striche, die der Prüfer machte – und ja, ich hörte jeden einzelnen. Kratz. Kratz. Kratz. Kratz. Kratz.).

Eigentlich hätte ich irgendwann rechts ran fahren sollen, mich umdrehen und fragen, ob es Sinn hat weiter zu fahren, oder gleich zu wechseln, nachdem er bereits 15 Striche gemacht habe. Aber diese Coolness fehlte mir in diesem Moment. Leider.

Tja… soviel dazu. Wenn mir jemand die Fahrstunden bezahlen möchte, werde ich mich gerne nochmal daran versuchen. Die Theorie-Schein gilt für die nächsten 1,5 Jahre. Ca. ein Jahr habe ich Zeit, zu entscheiden, was ich machen möchte.

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Was du in deinen 30ern erreicht haben solltest

Erste und ultimative Antwort: Gar nichts.

Es geht niemanden einen Scheißdreck an, was du nach welchen Standards erreicht haben solltest. Wobei doch, wenn du geschafft hast, dir bisher nicht das Leben zu nehmen: Gratulation!

Madame (8) meinte einst: „Warum willst du mit 30 aussehen wie 20? Willst du die alte, creepy Frau in der Disco sein, die du damals mit Anfang 20 belächelt hast?“ – selbst wenn, who cares? (Okay, wenn wir ehrlich sind: Niemand will die creepy, alte Frau/(und schlimmer noch) der creepy, alte Dude sein, der in der Disco herum hampelt und sich an die jungen Mädels ran macht. Niemand. Übrigens, gehen wir nicht mehr in Discos. Wir besuchen Salsa-Abende. Oder Konzerte. Wenn überhaupt. Meistens ist es doch nur mehr Karaoke oder Kino. Wenn überhaupt. Die Couch ist auch okay. Oder das Bettchen. Mit Twitter. Vollkommen ausreichend.

Trotzdem. Was kann ich dafür, dass die Abstinenz von Alkohol und Tabak meine Haut noch nicht ganz so arg altern lassen haben, wie bei manchen anderen? Und hätte ich regelmäßig Sonnencreme verwendet, gäbe man mir sicher noch die Anfang 20. Merke: Verwendet auch tagsüber eine Creme mit mindestens LSF15! Und vergesst nicht, diese ab und an nachzutragen. Und hätte ich mich besser ernährt, mehr auf Obst und Gemüse geachtet, ginge ich sicherlich noch als 18jährige durch. Und hätte ich regelmäßig Sport betrieben, dann .. nun gut, lassen wir das.

Nachdem ich in den 1980ern geboren bin und jeder, der in den 1980ern geboren ist, dieses Jahr 30 oder darüber sein wird, muss auch ich erkennen, dass die feinen, aber kleinen Schwindeleien (die mir übrigens außerordentliche Freude bereiten) irgendwann nicht mehr ganz aufgehen werden, bestehe ich weiterhin darauf, als Mitte 20jährige durch zugehen. Irgendwann ist die Rechnerei nicht mehr spannend, sondern mühsam. Irgendwann stimmen Details nicht mehr miteinander überein und irgendwann macht einfach alles keinen Sinn mehr. In den 90ern geboren zu sein und einen Teil der Jugend ohne Internet und Handy verbracht haben? Nicht unmöglich, aber schwierig. In den 90ern geboren zu sein, und sagen können: „Ja, das waren halt die 80er! I’ve been there!“ You get the point.

Und natürlich stellt sich zeitweise die Frage, was man in seinen 30ern erreicht haben muss/sollte.

Die einen lassen sich scheiden, bei anderen ist das zweite Kind bereits unterwegs, mei nett! Das dritte auch? Ja! Aber meine Frau mag nicht so wirklich; die Jugend hat sich noch nicht ganz unter den Stirnfalten verkrochen, und man zockt gelegentlich das eine oder andere Spiel; der Job wird immer mühsamer, der Chef war auch schon netter, die Überstunden machen zu schaffen, die Bandscheiben, ja, das Kreuz auch, und ausgehen ist auch nicht mehr so wie früher, 3 Bier, dann ist genug! Mei, die Kinder, holst du sie am Freitag von der Kita? Aber Schatz, ich wollte doch.. nein, ist gut, ich verzichte gerne auf mein Leben. Ist in Ordnung. Und unter all diesem Gedöns und Getöse unterschiedlicher Aussagen diverser 30- bis 40jähriger, steht man auf weiter Flur und überlegt: „I’m a f*cking loser! Wait, but, why?“ Bis man realisiert: „It’s not me! It’s them! All of them!“

„Du kannst aber nicht ewig Kind sein!“ – „Doch kann ich.“

Es wird immer Leute geben, die dir sagen werden: „Mit 30 ist das Leben vorbei! Mit 40 musst du was erreicht haben. Da kannst du nichts mehr ändern. Da solltest du gefestigt sein!“ Und natürlich hinterlassen diese Sätze Unsicherheit sowie gewisse Fragen: Muss ich das tatsächlich? Was wenn nicht?

Googelt man kurz, finden sich zig Artikel, dass man auch mit 40 oder 50 sein Leben noch komplett neu ausrichten kann. Oder mit 60! Und besonders unsere Generation, von denen die wenigsten (so zumindest mein Eindruck) tatsächlich erwachsen geworden sind, nagen an der Definition von „Erwachsen-sein“. Erwachsen-sein, einst definiert als die Elterngeneration, dieses biedere, langweilige Dasein, ohne Wahnsinn durchs Leben schreiten, rationale Entscheidungen treffen, Versicherungen verstehen und ohne Angst wo anrufen zu können. Die Generation, die keine Fehler macht und sich nicht mit diesen Halbgaren Memes identifizieren mag. Erwachsen-sein, definiert durch: sein Leben im Griff zu haben und zu wissen, wohin man möchte und sich zu kennen, das Leben zu akzeptieren, weil man hat ja mit 30 bereits gefestigt sein müssen und da wäre unschicklich, jetzt noch an allem zu zweifeln!

Who are these people?

Ich hasse Fragen, die einen zwingen sich mit dem eigenen Selbst auseinander zu setzen. Das, was ich in meinen 20ern noch gern getan habe, da das Selbstbewusstsein groß und fern jeglicher Kritik stärker strahlte als Tschernobyl, geriet irgendwann immer mehr in den Hintergrund. Sicherlich, selbst in meinen 20ern war mein Selbstbewusstsein angeknackst, aber zumindest konnte man sich die Fehler schön reden. Und sicherlich, in den 30ern fällt alles auf eine gewisse Narrenfreiheit zurück, während man in den 20ern ausprobieren konnte, und nichts (von all dem, oder das wenigste zumindest) kleben blieb.

Und es stellt sich die Frage: Wer sind diese Leute? Die, die alles auf die Reihe kriegen. Wer sind sie? Und gibt es sie tatsächlich? Sind sie nicht vielleicht nur ein Mythos der Eltern-Generation, der in das Unterbewusstsein ihrer Kinder tradiert wurde und kontinuierlich wird, weil sie selbst nichts auf die Reihe brachten, um so den Schein zu wahren? So wird es sein!

Die Alten, unsere Eltern, und die Jungen, diese Digital-Natives, Generation Laptop (nicht Stand-PC, wie wir), die Streamer (und nicht alten CD-Gamer), die jungen, dynamischen Start-Up Menschen, nicht wir, die wir Schiss vor einem Anruf bei der Krankenkasse haben, um irgendwas Belangloses in Erfahrung zu bringen. Die, die hinaus ins Leben schreiten, sich optimiert selbst präsentieren und damit massiv Kohle scheffeln.

Werden wir je deren Level erreichen, oder werden wir ewig die creepy Zwischengeneration sein, die weder dies noch das ist. Wer sind wir? Und existieren wir tatsächlich? Sind wir nicht nur Einbildung unseres gekränkten Selbst, dass in die Welt geworfen wurde und in der Zerworfenheit der Generationen keinen Ausweg mehr findet?

„Du musst erwachsen sein!“

Wir sind erwachsen (glauben wir) und haben Verpflichtungen (die wir hassen) und kommen diesen nach (lol, ja genau), ohne darüber zu jammern (haha, nice try), weil jeder die gleiche Last zu tragen hat, manche sogar noch mehr. Aufgrund der etwaigen Diskriminierung bestimmter Gesellschaftsmodelle verzichte ich an dieser Stelle auf Beispiele.

Irgendwo im Zuge meiner Recherchen las ich, dass man in den 30ern erkannt hat, dass die Erwachsenen, vor denen man soviel Respekt und Ehrfurcht hatte, gar nicht soviel wissen, wie man einst glaubte. Im Gegenteil, den wohl höchsten allgemeinen Bildungsgrad haben Maturanten, Menschen zwischen 18 und 20. Die wissen über Mathematik, Biologie, Politik und Geschichte Bescheid. Danach fokussiert man sich auf Spezialgebiete, wenn überhaupt. Will ich damit sagen, dass wir zunehmend verdummen? Natürlich!

Back to the roots

Ja, fellow friends, die 30er sind angebrochen – nicht nur bei uns selbst, sondern auch in der weltpolitischen Lage scheint alles wieder dorthin zurück zu kehren, wo das Übel einst begann, von dem sich das kollektive Gedächtnis noch nicht erholt hat und die Schuld noch immer mit sich trägt (und offenbar nichts daraus gelernt hat, weil, ja.. kollektives Schuldgefühl und so, und den gleichen Fehler, am besten noch zur gleichen Zeit, noch fünfmal machen muss um daraus zu lernen.. whatever).

Und trotz dessen sind wir mittlerweile die Alten, fern ab von den jungen Influencer und smarten Start-Up-Gründern, die ihre Mitzwanziger richtig geil fetzen lassen. Könnten wir auch, aber wir sind die Generation in between. Weder Digital-Native, noch Digital-Immigrant. Verloren in der Zeit.

Wie will man also von uns erwarten, dass wir jemals erwachsen werden, gemessen an den Standards der Elterngeneration vor uns, deren Ideale nicht mehr anstrebbar sind, beziehungsweise sein wollen und auch nicht angestrebt werden können, weil es schlicht und einfach nicht mehr möglich ist (aus allerlei Gründen)? Und wir auch nicht wissen, wie sich die Nachfolge Generation verhält, wenn diese erwachsen ist – derer wir auch kein Vorbild sein können; wenn überhaupt nur als Karikatur dienlich sind, die sie lässig beiseite schieben, weil sie soviel toller sind und soviel mehr erreicht haben als wir, vor allem, weil sie viel mehr Möglichkeiten und das besonders wichtige, die Jugend dafür besitzen!

Tja, ihr lieben Leute, die in den 1980ern geboren sind:

Wir sind die seltsamen Between’ers, die schrägen Alten, die Generation, die nicht erwachsen werden will (oder kann!). Generation XYZ Whatever. Generation „I don’t give a fuck und jeder sagt mir, was ich zu tun habe und ich mag eigentlich nur am Strand liegen und meine Ruhe haben“, Generation „Schleich di mit deiner deppaten Erwartungshaltung; geh, mach ein Bild für Instagram für dein Start-Up für Wasserflaschen für Armlose“, Generation „Geh mir nit auf die Eierstöcke!“ und zu guter Letzt: Generation „I don’t give a fuck.“ Oder so.

Anyway, was ich damit sagen will, falls sich jemand angesprochen fühlt und am gelebten Leben zweifelt, wenn die Erwartungshaltung anderer regelmäßig an die Tür klopft, in die Timeline gespült und unter die Nase gerieben wird:

Du musst gar nichts erreicht haben.

Und viel wichtiger: Don’t give a fuck.

Wenn du in deinen 30ern noch ein Studium anfangen willst, who cares. Wenn du auf 26m2 lebst und glücklich damit bist, so what? Und wenn du einfach nur faul sein und schlafen willst, do it!

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158 Entwürfe und so wenig Zeit!

Ich meine, es liegen Beiträge da, die könnte man raus schicken. Könnte, wäre man nicht perfektionistisch veranlagt und unterliege nicht der Annahme, dass gut Ding Weile braucht. „Lass es ruhen“ – für die nächsten 3,5 Jahre. Eilt ja nicht. Haben alle Zeit der Welt! Der März, ein Monat in dem nichts gebloggt wurde – weil eben keine Zeit und Energie und Motivation. Wobei ich die Redeweise „keine Energie haben“ bereits dezent im esoterischen verorte. Sicherlich hätte ich die Energie gehabt, wenn ich wollte, habe sie aber stattdessen auf Twitter verplempert. Vielleicht werde ich den einen oder anderen Beitrag zeitlich „faken“, damit der März nicht gar so traurig ist. Immerhin befinden wir uns im Internet und im Internet ist alles fake.

TikTok

Ich habe übrigens eine interessante App gefunden: TikTok. Man kennt sie vom Hören-Sagen, verschrien als Teenie-App, und zugegeben, 90% des Contents ist wirklich seltsam. So seltsam, dass der Wortlaut „Enough Internet for Today!“ tatsächlich eines Abends präsent wurde.

Das spannende dabei ist: Die meisten Videos gibt es im Hochformat. Jahrelang versuchte man sich an 16:9 Kinooptik, um jetzt, will man die App am geeignetsten nutzen und einsetzen, den Blickwinkel ändern muss. Ich finde das interessant. Auch von der Idee und Bedienung her ist es spannend, weil die Umsetzung eines Kurzfilms, hat man die Story/Idee im Kopf, nicht viel Know-how oder Zusatz Apps braucht, da mit Schnitt aufgenommen werden kann.

Needless to say, bisher hatte ich noch nicht die zündende Idee oder Motivation etwas umzusetzen.

Twitter

Wenn unser Buali Bundeskanzler auf Twitter postet, rückt die gesamte linke Twitter-TaskForce an, um ihn mit bissigen Kommentaren zu zerfetzen. Ich finde das großartig! Nirgendwo sonst gibt es soviel Solidarität als auf Twitter, wenn sich die Linke zusammenfindet um gegen das große, grausame Übel zu twittern. Traurig aber auch, dass der Trend um 10 Uhr in Österreich bei: Nazis, Regierung, Partei und Gewalt liegt, aber hey, vielleicht schaffen wirs ja noch bis in die 2030er die Geschichte zeitgleich wiederholen zu lassen. ¯\_(ツ)_/¯

Tierchen

Alles bestens. Zwei Hengstfohlen sind angekommen, zeitlich aber zu weit auseinander, als dass sie bereits miteinander spielen. Auf ein drittes wartet man gespannt. Die Stute mag nach knapp einem Monat auch wieder gern hinaus, ist gerade zu ungeduldig; der kleine gestaltet sich oftmals als sehr lästig, knabbert, stupst, zwickt, ist neugierig. Aber kuscheln tut er gerne.

Soweit von mir derweil. Bald sollte sich wieder mehr Zeit erübrigen, um euch mit Beiträgen zu erfreuen!

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Fragen ohne Antwort #212

Schau! Ein Lückenfüller! Thx Passion of Arts. Die Fragen stammen diesmal von FUJAY.

1. Wonach hast Du Dich als Kind immer gesehnt, durftest oder konntest es aber erst als Erwachsene(r)?
Das ist eine gute und schwere und interessante Frage. Hmm.. Es ist eine verdammt schwere Frage. Ich gestehe, ich habe keine Ahnung! Ich hatte als Kind recht viele Freiheiten und wenig Verpflichtungen.

2. Aus welchen Filmen hast Du Weisheiten für das Leben abgeleitet?
Pump up the Volume, Heathers, Reality Bites, … (wenn mir im Laufe der nächsten Tage noch welche einfallen, werde ich sie nachtragen – aber es gibt sicherlich noch viele weitere).

3. Welche Filme haben Dich nachhaltig beeinflusst?
Siehe Frage 2.

4. Warum schaust Du Filme?
Langeweile, Interesse, weil sie sich anbieten. Warum tut man überhaupt Dinge? Gibt es immer einen Grund, warum man Dinge tut? Manchmal tut man einfach Dinge weil man sie tut, nicht? Muss alles mit einem Grund versehen sein? Ich meine, ja, eh, aber nein.

5. Was muss ein Film haben, damit er eine gute Bewertung von Dir bekommt?
Creature-Feature. Putzige Roboter. Leider oft ausreichend, um meine Bewertung um mindestens zwei Punkte zu verbessern. Eine Hauptdarstellerin, deren Charakterentwicklung nicht durch einen männlichen Protagonisten bedingt ist, gewinnt auch viel. Sowie hübsche Raumschiffe. Sicherlich, wenn der Film mich emotional berührt oder besonders gut inszeniert ist, gefällt er auch. Oder wenn das Haustier überlebt. Ein Filme bekäme eine so unendlich schlechte Wertung, ließe er das Haustier sterben.

6. Wie wichtig ist Filmmusik für Dich auf einer Skala von 1-10 und warum?
Ein guter Soundtrack ist definitiv wichtig. Den Soundtrack von The Umbrella Academy befindet sich auf meiner Frühlings-Playlist und wird rauf und runter gehört. Run boy run, this world is not meant for you … One is the loneliest number.. Never, ever tear us apart. I, I was standing..

7. Nach welchen Kriterien entscheidest Du, ob Du Dir einen Film ansiehst oder nicht?
Ich schaue vieles. Also kann auch der Zufall entscheiden, die Langeweile, meine persönliche Stimmung, schlechte Nachrede oder Empfehlung. Auch schlechte Filme sind ein Erlebnis für sich und können für einen Blogbeitrag verwertet werden. Im Kino sitze ich die Stunden ab, auch wenn der Film langweilig ist – Zuhause wird er pausiert und nicht mehr weiter geschaut. Ich überlege, ob ich für all die angefangenen Kritiken und Einträge eine extra Kategorie einführen soll, wäre doch schade, wenn die Arbeit gänzlich sinnlos gewesen wäre…

8. Über welche Medien schaust Du Filme? Bluray/DVD, Kino, Streaming, TV? Welches Medium nutzt Du davon am häufigsten?
Streaming, Kino. Ich mag Kino.

9. Gab es schon einmal einen Film, bei dem Du Dir nach Betrachtung die Frage gestellt hast, ob die Macher des Filmes verrückt sind?
Gab es sicherlich, nur fällt mir aktuell keiner ein.. Anders gefragt: Sind nicht alle Filmschaffenden irgendwo verrückt?

10. Kannst Du Dich an Deinen ersten Kinobesuch erinnern? Wenn ja, welcher Film war es und wie alt warst Du da?
Ja, kann ich. Ich erinnere mich besonders an einen Pastellfarbenen Plastik-Vorhang auf der Seite, und dass wir recht weit vorne saßen, aber seitlich, was mich damals schon gestört hatte. Und nein, ich werde nicht sagen, welcher Film es war – man könnte auf mein Alter schließen und das muss unter allen Umständen geheim bleiben. Das Überleben des gesamten Universums hängt davon ab!

11. Wenn Du die finanziellen Mittel dafür hättest und sogar die passende Immobilie, würdest Du ein Kino eröffnen? Egal ob ja oder nein, warum?
Hmm…  Nein, ich würde die finanziellen Mittel in ein Pferd und Stall investieren oder in Reisen.

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Woche #1802

Es wird warm! Die Frühlingsonne! Die Bienen! Das Eis schmilzt und überhaupt, es wird wieder wärmer! Die löchrigen Jeans und Turnschuhe sind bereits ausgepackt. Die Winterjacke wird wohl bald wieder im Kasten verstaut werden, so auch die fetten Pullover und Strumpfhosen. Allerdings solls erst am 20. März Nachts über 0 Grad haben. Einen ganzen Monat gilt es noch, die eisige Kälte in der Nacht zu ertragen. Wenn ich bedenke, dass ich letztes Jahr Ende April bereits schwimmen war. Oh sweet summer, where r u?

Dieser Winter war die Pest. Zuviel Schnee und Eis. Kein vernünftiges Ausreiten, weil frostig und grauslig; kein vernünftiges Ausreiten weil gefroren und eisig und überhaupt. Ich hasse den Winter so unfassbar. So richtig. Wirklich, abartig und abgrundtief.

Führerqual, Folge 80trillionendröflzigtausend

Bei der praktischen Führerschein-Prüfung gibt es nach wie vor „Probleme“:

.. ich schalte angeblich wie ein Formel-1 Fahrer (und täte dabei dem Auto weh… armes Auto),

.. fahre viel zu schnell (wer bitte denkt sich auch 30km/h-Zonen aus…),

.. achte nicht auf die Spur (wenn die so unübersichtlich gestrichelt am Boden eingezeichnet ist!)

.. und der 3-S-Blick bringt nur dann was, dass, wenn man nach rechts fährt, auch nach rechts schaut, und nicht nach links.

.. auch soll man sich beim einparken Zeit lassen. Ain’t nobody got time for that! Ich fahre eben sicherer, wenn ich schneller fahre. Ich behaupte, dass wenn ich zügig einparke, ich mich geschickter anstelle, als wenn ich langsam daher krieche. Die Fehlerquote ist sicherlich höher, weil mehr Zeit! Ich finde das klingt plausibel. Je mehr Zeit, desto mehr Fehler. Je weniger Zeit, desto weniger Fehler. Logik, 1, setzen.

Bisher musste ich den Termin zweimal verschieben und soll nochmal sechs Stunden, ziemlich hintereinander, nehmen. Money, where r u? Was bitte kann ich dafür, dass das Fahrschul-Auto komplett anders ist, als jenes, mit dem ich ständig fahre. Ich dachte bisher, bis auf meine generelle Verwirrtheit, ich könne sehr gut fahren. Offenbar doch nicht. Offenbar bin ich doch keine souveräne Autofahrerin.

Ob ich den Führerschein je beenden werde?

Minecraftiges

In Kürze wird es Let’s Plays zu Minecraft geben!

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Wähle weise!

Leute – das wars.

Ich gebe das bloggen auf und werde Hipster-Buch-Autorin beziehungsweise Hipster-Cover-Illustratorin. Und seien wir uns ehrlich: Die Cover sehen aus, als könnten die Bücher tatsächlich schon irgendwo erschienen sein, nicht? Und zwar nicht nur als Selfpublisher, sondern bei einem düsteren Hipster-Ende-der-Welt-Verlag. Nicht?

Das ganze wird eine Quadrologie werden. Unglücklicherweise verschwand der vierte Teil auf mysteriöse Art und Weise, während einer unbekannten und ebenso mysteriösen Krankheit (als Erklärung dafür, dass nichts zusammen passt, im vierten Teil übrigens wird alles aufgelöst): Regel Nummer 1, um in die ewigen Gedanken anderer einzugehen: Kreiere ein Mysterium!

Regel Nummer 2: Sei aktuell. Sei anders. Sei normal. Aber nicht so normal, dass der Normalsterbliche sich an deiner Normalität langweilen möchte, nein, sei anders normal. Sei aber auch nicht so anders, dass niemand was damit anfangen kann. Nein. Sei die Hure der Normalität! Der Name, ein Konglomerat aus Moderne, Hipster und Tradition, perfekt geeignet und eine hervorragende Mischung für ein interessantes Projekt.

Und Regel Nummer 3: Lasse die anderen im Ungewissen, ob du es ernst meinst oder dir lediglich einen Witz erlaubst.

Um das ganze etwas spannender gestalten: Ihr dürft entscheiden, welcher Band zuerst geschrieben werden soll – und welchen es dann für nur 2,22€ auf Amazon (Hipster mögen Kapitalismus) zu erwerben geben wird. Ich weiß gar nicht, ob ich die Cover überhaupt verwenden darf, welche ich mit dieser hervorragenden App Snapseed gemacht habe, vermutlich nicht. Wir werden eine Lösung finden. Anyway..

Wählt weise!

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Woche #2301

Irgendwelche Bakterien glaubten, um Asyl in meinem Körper ansuchen zu können. Leider musste ich sie abweisen; sie bringen die ungute Eigenschaften mit, meinen Wirt schlecht fühlen zu lassen und daher muss ich sie vernichten. Sie werden aktuell mit Antibiotika behandelt. (Was? Ich fands lustig…)

*

Ich nehme übrigens an, dass Madame (8), zu welcher ich aktuell keinen Kontakt pflege (jede Freundschaft braucht mal eine Auszeit), manchmal diesen Blog besucht. Immerhin ist sie sicherlich interessiert daran, ob ich noch lebe. An dieser Stelle möchte ich sie lediglich wissen lassen: Ja, sie bekommt noch ihre Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke; nein, ich weiß nicht wann – aber ich sammle sie eben zusammen. Es soll ja nicht nur Nonsense sein.

*

An der Pferdefront gibt es nicht viel spannendes. Die Stute findet es scheiße, dass das Feld aktuell wegen des Schnees nicht begehbar ist. Im Dorf können wir weder richtig traben, noch galoppieren. Und in ca. zwei Monaten kommt das Fohlen, somit gehen wir aktuell nur spazieren. Es ist okay, aber sie findet es nicht so spannend. Ich kanns verstehen, ich wäre auch lieber am Feld. Depperter Schnee.

*

Ich hasse Winter.

*

Und ein weiteres, amüsantes Detail. Mein Eisenwert ist so niedrig, sodass ein befreundeter Arzt meinte, wäre dieser noch länger auf dem Stand, hätte meine Blutbildung eingehen können und ich wäre vielleicht in einem halben Jahr tot gewesen. Ich fands lustig. Jeder macht dich auf Dinge wie „mit Helm reiten“ und „nit aufs Telefon schauen beim Straße überqueren“ aufmerksam, aber auf die kleinen Dinge achtet wieder mal keiner. Oder rutschige Fliesen. Warum müssen die rutschig sein? Ich meine, gibt es da eine Freunderlwirtschaft zwischen Bestattungsunternehmen und Fliesenhersteller/-leger? Die Infusion gibt es Dienstags.

Während ich mir übrigens all diese Werte anschaue, denke ich mir, was für ein hochkomplexes System unser Körper doch ist. Dieser nahezu perfekte Wirt, für allerhand Viren und Bakterien, ist so vielschichtig und faszinierend und dann lebt in diesem Hirn, das noch komplexer ist als alles andere, ein kleiner, egozentrischer und bescheuerter Parasit (aka unser Bewusstsein), der im Vergleich zur Leistung des Körpers so unfassbar dumme Entscheidungen trifft und den ganzen Tag nur brabbelt: „Boa geil, Wolken, hahaha, Penis, lustig!“

I really don’t get it – so hochkomplex und doch so unfassbar dumm. Genie und Dummheit müssen wohl tatsächlich Hand in Hand gehen. Nicht Wahnsinn, zum Wahnsinn gehören Intelligenz und Kreativität, aber das menschliche Bewusstsein ist einfach nur dämlich.

*

Auf Spotify läuft eben Taylor Swifts Debüt-Album. Sie war mit 16 schon eine begnadete Songschreiberin.. Warum sieht das niemand?  Nur weil ihre Songs simple und ihre Sätze verständlich und nicht in seltsamen Indie-Hipster-Satzkonstruktionen verstrickt sind, bei denen man Drölfzig Trillmillionen  Interpretationen finden will?

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2016: Pastell-ish. Ein Selbstversuch

Nachdem ich mir überlege, die Spitzen tatsächlich violett zu färben, ein Rückblick auf einen Beitrag, den ich damals nicht veröffentlicht habe – keine Ahnung warum eigentlich… Und nein, die Länge ändert sich wohl nicht mehr ;)

Nach Einstieg in den Hypetrain Richtung Pokéville, warum gleich ein weiteres Experiment starten: „Pastellcity“

Natürlich ist klar, dass es keine klassische „Pastellfarbe“ im Hinblick auf den aktuellen Trend werden wird, da ich von einer Blondierung absehe.

Ausgangshaarfarbe sowie Work in Progress

Vorgang: Ich wusch meine Haare wie gewöhnlich, verzichtete aber auf Spülung oder anderweitige Pflegeprodukte. Danach mischte ich die Farbe mit Balsam: Violett (Schwarzkopf LIVE Purple Punk 94) mit etwas Blau (Schwarzkopf LIVE Turquoise Temptation 96). Die Haare waren nass, und auf die Spitzen trug ich die Farbe teilweise ohne Balsam auf. Die Einwirkzeit war bei ca. einer bis 1,5 Stunden.

Das Resultat

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Die Zwischenräume sind heller und nahmen (vermutlich wegen dem Balsam) weniger Farbe an als die Spitzen, die direkt mit Farbe in Kontakt kamen und daher intensiver sind. Wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man sogar, wo sich das Violett mit Blau mischte. Je nach dem wie stark das Produkt die Haare beansprucht, folgt der nächste Versuch mit etwas mehr blau. Die Spitzen sind, soweit ich sehe, noch in Ordnung.

Interessant: Kamera und Lichtverhältnisse
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Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind. Selbst bei der Collage oben mit der Naturhaarfarbe sieht es in jedem Licht anders aus. Kamera, Kameraposition, Licht und Wetterverhältnisse tragen allesamt dazu bei, verschiedene Eindrücke zu erzeugen. Man muss sich dessen einfach immer bewusst sein, und sicherlich, wir wissen es, aber wem sind die Dinge ständig präsent und wem entflieht nicht kurz ein andächtiges: „Ohhh“ und erst dann realisiert man: „Ah.. okay..“

Wenige Tage später…

Das Resultat nach der 1. Haarwäsche

Die Inhalte des Internets sind oftmals einfach eine große, große Lüge.Wenn ich auf die Bilder blicke denke ich mir: „Wow.. tolle Haare“ – Sieht das jeden Tag so aus? Nein. Nachtrag: Mittlerweile gibt es auch die Volumen-Spülung nicht mehr..

Und so verkommt das tolle „Rainbow-She stole a Unicorns hair!-Haar“ nach drei mal waschen, mit ungünstigem Licht, weniger Filter und kaum Styling zu „Oh it’s a dead Unicorn..“ Dennoch wird es in den schönsten Farben und kreativsten Mustern präsentiert, sodass dem einfach Gesinnten nichts anderes übrig bleibt als dem nachzueifern.

Oder die wirklich tollen Pastell-Haare, die wie schmackhafte Bonbons aussehen, der feuchte Traum eines jeden Karies; die Samtigkeit versprechen und zur Kopie aufrufen, nur um danach drauf zu kommen: F*ck, die Blondierung kostete mich 2 Jahre Länge (deswegen blondiere ich nicht) und wenn nicht ständig nachgefärbt wird, erinnert es an Schimmel. Bilde ich die Ausnahme? Nein. Niemand tut das. Bilder sind immer eine subjektive Auswahl. Aber auch selbst wenn ich wollte, könnte ich kein adäquates Ergebnis liefern. Deswegen kann ich die Mittel nur reduzieren: Einfaches Tageslicht, im Idealfall künstliches Licht und keine Filter (ich tippte eben ‚Folter’…).

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Hier also das Ergebnis: Die Wellen entstanden dadurch, dass ich sie Nachts irgendwie zusammenband. Diese Methode um Wellen zu bekommen funktioniert … selten. Vor allem dann nicht, wenn man es mit Absicht versucht. Ich wusch die Haare wie gewohnt, jedoch nur den Schopf (was auch ausreichend ist) und behandelte den Rest wie gewohnt mit Balsam und Feuchtigkeits-Haarmilch (beides von Balea).

Für die erste Wäsche bin ich zufrieden, war aber vorsichtig. Der Vorgang ist also nicht zu 100% authentisch, da ich mit Achtsamkeit vorging um das Ergebnis länger zu behalten. So werde ich es künftig für den Rest der Aufzeichnung ebenfalls machen.

Die Spitzen sind leicht heller und weniger kräftig, der Rest scheint noch in Ordnung zu sein.

Das Resultat nach der 2. Haarwäsche

Wie man sieht hat sich nicht so viel verändert, außer dass sich dezent die Farbe auswäscht. Der große Schock bleibt also aus, und das rötlich-violette – ich glaube man nennt es Koralle? – wird zunehmend Pastell’ischer. Soweit so gut.

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Nach der 3. Haarwäsche

Die rötlichen Strähnen oben haben sich also ausgewaschen. Generell ist die Farbe heller und weniger intensiv, auch die Spitzen bleichen aus, die Detailaufnahme zeigt eher ein erdiges Fuchsrot.

Nach der 4. Haarwäsche

Gestern dachte ich mir noch: Langsam wirds mühsam. Aber so im Nachhinein gesehen, bin ich froh, dass ich mir kurz die Zeit genommen habe, Ergebnis und Verfall zu dokumentieren. Dieses mal mit etwas Sonne.

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Nach der 5. Haarwäsche

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Erneut: Je nach Licht, Winkel und wie man es gerade möchte.. erscheint die Farbe kräftiger oder auch nicht, inklusive Shirtwechsel.

Nach der 6. Haarwäsche

Haare7a

Bei Abendlicht dürfte man den Zustand fast schon „Pastell-ish“ schimpfen. Die Farbe ist noch vorhanden, aber sehr ausgebleicht. Nur noch ein, zwei Strähnen, die ich länger mit der Farbe bearbeitete, sind noch etwas kräftiger: Daher, wenn man eine kräftige Farbe möchte, dann kräftig einmassieren, bearbeiten und nochmal massieren.

Nach der 7. und 8 Haarwäsche

Wir haben zweimal den Zustand nach der 6. Haarwäsche und es muss wohl am Volumen Shampoo liegen, dass sie so unglaubig fluffig und flauschig wirken. It’s so fluffy! Beim Resultat nach der 7. Haarwäsche (ganz rechts) tut sich mittlerweile auch beim Waschgang selbst kaum mehr was, einmal Indoor und einmal draußen, sowie einmal mit Sonne.

Nach der 9. und 10, der 11. und 12. Haarwäsche

Schuld und Sühne über mich des Lichtes wegen nach der 9. und 10. Haarwäsche (ganz links), man wird etwas nachlässig mit der Dokumentation. Nun, wie wir sehen hält lediglich nur noch ein kleines rotes Überbleibsel unten die Stellung, der Rest ist teilweise wieder blond-braun, braun-blond. Das Bild in der Mitte zeigt den Zustand nach der 11. und Bild rechts zeigt das Resultat nach der 12. Haarwäsche.

Nach der 13. Haarwäsche

Haare14Bald ist nichts mehr übrig, die Spitzen sind schon wieder ausgebleicht. Vermutlich hält der minimale Rest noch bis zur 25. Haarwäsche durch. Man muss offensichtlich wirklich die Farbe kräftig einmassieren und nicht nur auftragen, sodass es sich ganz in die Haarstruktur frisst. Nichts desto trotz wäscht es doch relativ schnell wieder aus.

Nach der 14. und 15. Haarwäsche

Letzter Eintrag: Nach der 16. Haarwäsche

Back to blond-ish, brown-ish. Man könnte es fast sogar Ombre nennen: Oben dunkel, unten hell. Manche geben dafür ein Vermögen aus, Sonne und wachsen lassen hilft auch.

Das, was man noch auf den Bildern sehen mag, ist auch noch nach der 17. Haarwäsche da. Ein Hauch einer Farbe die sich irgendwo unten im Haar noch verfangen hat. Ich verzichte auf weitere Beobachtung, es war müßig ein jeden zweiten bis dritten Tag zu fotografieren ;)

Fazit: Der ganze Zirkus dauerte etwas mehr als einen Monat, ca. 34-36 Tage und 17 Haarwäschen. Die Spitzen wurden durch die Prozedur natürlich etwas mitgenommen, was jedoch auch an Sommer, Sonne und etwas vernachlässigter Pflege liegt.

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Fragen ohne Antwort #206

Danke an Gina von Passion of Arts für die Nennung. Mein Vorname bleibt derweil geheim und hüllt sich in mysteriöses Schweigen. Die Kategorie ist tatsächlich interessant, kann man doch allerhand Nonsense oder gar Wichtiges ins Web entlassen – und muss dabei nicht all zu viel recherchieren Kurz: es geht leicht von der Hand. Die Fragen für diese Woche stammen aus der aktuellen Vogue, erstellt von der deutschen Fechterin Britta Heidemann.

1. Wieso schießen einem so viele Fragen durch den Kopf, wenn man gerade nichts zu tun hat?
Hmm. Ich empfinde es eher umkehrt. Immer wenn ich wichtige, andere Dinge tun sollte, stellen sich die wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Habe ich hingegen gar nichts zu tun, bleibt auch mein Kopf leer und ich grüble, was ich denn wohl tun könnte und habe zu nichts Lust. Wobei, nicht immer. Manchmal weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, mit all den Dingen, die ich tun will und der Tag vergeht, dass ich nichts davon getan habe. Meh.

2. Hättest du Lust zum Mars zu fliegen? Wann glaubst du wird es soweit sein?
Sofort. Wann geht mein Flug? Allerdings nur unter der Bedingung, dass ich nicht als Gebärmaschine verwendet werde. Wann? Ich schätze 2033.

3. Oder sollte man davor lieber doch erst mal in ein ordentliches Mobilnetz investieren, auch in der Bahn und auf dem Land?
Gratis Internet für alle wäre ein Anfang.

4. Können wir die Erde noch vor uns retten?
Nope. Der Klimawandel ist, meiner Meinung nach, nicht mehr aufzuhalten. Selbst wenn wir Flüge, Schiffsfahrten (Kreuzfahrten, Container, Fähren) und den alltäglichen Verkehr massiv verringern würden, brächte es keine Verbesserung mehr. Zumindest nicht für uns und die nächsten paar Generationen. Die Erde wird uns früher oder später schon noch auslöschen, einige wenige werden vielleicht überleben, aber der Großteil wird weg sein.

5. Was denkst du, wie die Weltgemeinschaft mit dem Problem der Überbevölkerung umgehen sollte?
„Haben wir denn nicht mehr genug Platz auf diesem schönen Planeten? Hochhäuser aufstocken? Nicht so ein Tamtam darum machen, wenn Menschen Kinder adoptieren wollen?“ Ich schließe mich Ginas Antwort an. Besonders in Österreich können bis zu 5 Jahre vergehen, bis Paare Kinder adoptieren dürfen. Zudem müsste man lediglich die „dritte Weltländer“ am Wohlstand der westlichen Welt teilhaben lassen und die Geburtenzahl würde auch dort sehr schnell zurück gehen.

6. Werden wir noch erleben, dass es überall Eco-Cities gibt – Städte, deren Energie ausschließlich aus erneuerbaren Ressourcen stammt und die harmonisch mit der Umwelt verschmelzen?
Schwierig. Vielleicht schaffen es manche Dörfer und Kommunen, aber nicht auf großer Skala.

7. Viele kennen ihre Rechte, wenige ihre Pflichten. Kann eine Gesellschaft so funktionieren?
Von welchen Pflichten sprechen wir da?

8. Dein Lieblingsland? Was magst du dort vor allem?
Schwierig. Schottland, weil es soviel Platz gibt und selbst zur Hochsaison man niemanden beim spazieren gehen über den Weg läuft. Und einfach die Landschaft atemberaubend ist und man sich fühlt, als wäre man ganz woanders (Realitätsflucht eben). Italien, wegen des guten Essens und den feinen Stränden, die natürlich, überfüllt mit lauten Italienern sind, aber dort ist es okay.

9. Sind andere zu hungrig oder sind wir zu satt?
„Wir sind zu satt. Es gibt genug für alle auf dieser Erde, es ist nur einfach ein System, das Arm und Reich generiert. Prinzipiell müsste niemand hungern. Außerdem wenn ich so sehe, was andere alles wegschmeißen, dann haben wir eindeutig zu viel.“ Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

10. Gretchenfrage 2.0: Wie hälst du es mit sozialen Engagements?
Schwierig. Ich meide Menschen so gut es geht. Und bei Tieren verfange ich mich emotional zu schnell und zu intensiv. Aber wenns wer kann, soll ers machen.

11. Warum fühlt sich nach dem Training k.o. zu sein so gut an?
Ich vermute, weil der Körper einfach fertig ist und, wenn man zur Ruhe gelangt, einfach froh darüber ist, dass man Ruhe hat?

12. Schon mal daran gedacht, mit dem Fechten anzufangen?
Nein, aber ich habe vor ca. 10 Jahren mittelalterlichen Show-Schwertkampf betrieben und war über Jahre auch bei Auftritten dabei, die allesamt ziemlich spaßig, aber auch anstrengend waren. Am besten waren jene, die bei Matsch und Regen stattgefunden haben, weil man sich nicht nur gern im Matsch rollt (angenehmer als auf Kies), sondern weil auch das Publikum leidenschaftlich dabei ist.

13. Hilft ein roter Faden uns im Leben?
Nope.

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Fragen ohne Antwort #205

Eine interessante Blogparade am Dienstag. Ich sollte ins Bett. Aber who cares. Ich hab meine Freiheit wieder. Ich genieße sie. Und bleibe auf, solange ich will, selbst wenn mich das Schlaf kosten wird. Wohlverdienter, guter Schlaf, dem ich seit Mittags entgegen sehne. Dammit..

Ursprünglich bei Moviepilot (erfordert Login), entdeckt bei Passion of Arts.

1. Isst du lieber Brot oder Brötchen?

Brötchen? I guess? I don’t know. Kommt drauf an. Denke ich.

2. Essen vom Vortag in der Mikro bzw. auf dem Herd warm machen oder kalt essen?

Warm machen. Eindeutig. Kalt ist eklig.

3. Wenn du in einen Zug oder Bus steigst und es ist kein freier Doppelsitz mehr da, zu wem setzt du dich?

Ich bleibe stehen.

4. Eine Katze und ein Kind sind auf je einer Seite der zweispurigen Fahrbahn ohne Seitenstreifen: Wohin lenkst du, wenn du nicht mehr bremsen kannst?

Gerade aus?

5. Hängen in deiner Wohnung Poster, Fotos und/oder Gemälde?

Si, Signore.

6. Was wäre dein Slogan als Politiker?

„But, why?“ Oder auch: „We do what we must, because we can!“ (Käme aber sicherlich nicht so gut an…)

7. Verwendest du bei technischen Geräten Sprachsteuerung?

Nope. Aber ich zeichne gerne Sprachnachrichten auf. Sie sind soooviel schneller gesendet, als getippt und man weiß hinterher nie, worum sich das Gespräch ursprünglich gedreht hatte.

8. Lotto oder Sportwette?

Weder noch. Aber ich hätte gerne mehr Geld.

9. Was würdest du für deinen besten Freund tun?

Hmm.. Ich glaube, es gibt einen Deal zwischen Madame (8) und mir, dass wenn eine von uns jemals physisch/psychisch derart am Ende ist, dass man sich nicht einmal mehr rühren/was sagen kann*, dass wir die andere von diesem Leben erlösen. Das würde ich für sie tun.

*Und nein, damit rede ich keine Form des Lebens schlecht oder werte die eine oder andere Lebensweise ab, sondern sage lediglich, dass es für mich keine Option wäre.

10. Sessel oder Sofa?

Kommt drauf an.. Was sind das für Fragen? Es ist unmöglich, sich für das eine oder andere zu entscheiden.

11. Was möchtest du deinem schlimmsten Feind antun?

Do you really wanna know? Seriously?

12. Bleibtreu oder Schweig(höf)er?

Who?

13. Was war das Schlimmste, was du einem Menschen verzeihen konntest?

Wtf… Warum mach ich da grad nochmal mit? Stimmt, weil ich ums verrecken auf bleiben will.. Freiheit und so. Selbstbestimmung. Autonomie!

14. Bremsen oder zurück schalten?

Hahaha. Die Frage ist ernst gemeint oder? So eine Frage kam beim Führerschein aber nicht vor.

15. Wann hast du zuletzt bis zur Erschöpfung gearbeitet/Sport getrieben/….?

Gestern. Wenn Prüfungen als Hirnsport zählen.. Der Kreislaufkollaps war auf jeden Fall fast dabei. Viel hätte nicht mehr gefehlt. Aber vermutlich auch nur, weil ich aufgrund der ganzen Aufregung vergessen hatte zu Atmen. Es kommt manchmal vor, dass ich aus, welchem Grund auch immer, unwissentlich die Luft anhalte, und mich dann wundere warum die Sicht seltsam ist..

16. Wie oft räumst du deine Wohnung bzw. Arbeitsplatz auf?

Ohhh, welch tolles Wetter draußen ist! Schneesturm! Erneut! Ich hasse Winter. Und Schnee. Und Schneestürme. Und Kälte. Das Bergdorf verwandelt sich in f*cking Hoth nur ohne Tauntauns..

17. Hättest du zurzeit lieber mehr Geld oder mehr Freunde?

Die Frage ist ernst gemeint, oder? Geld natürlich.

18. Könntest du zurzeit eher mit weniger Geld oder weniger Freunden zurecht kommen?

Weniger Freunde. Shut up and give me money!

19. Hand auf´s Herz: Nutella-Stulle mit oder ohne Butter?

What? Was ist eine Stulle?

20. Stellst du dir die richtigen Fragen im Leben?

Nope. Never. Niemals.

So, das waren die Fragen ohne Antworten – dieser Beitrag verlässt auch sogleich den Entwürfe-Ordner. Habt Spaß daran!

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