Archiv der Kategorie: Popkultur ’n Geek-ish

Alles was so einfließt in das tägliche Leben und derzeit unter „Popkultur“ fällt oder „Geek’ischen“ Dingen. Ich verweigere mich der endgültigen Kategorie „Geek“ oder „Nerd“, da die Interpretationen unterschiedlicher sind als sonst was. Nennen wir es Aktuelle Popkultur.

Happy Towel Day!

Es ist wieder soweit. Der 25. Mai, der inoffizielle Gedenktag Douglas Adams‘, welchem die wir die Antwort auf das Universum, dem Leben und allem zu verdanken haben. Diesmal mit Gobbolino. Das Wetter lässt kein anständiges Foto zu, geplant hatte ich ja eine tolle Collage, und vielleicht reiche ich dieses noch nach. Da wir aber ein authentischer Blog sind, der alles zur rechten Zeit am rechten Ort haben möchte, habe ich für euch Gobbolino, authentisch bei Regenwetter auf seinem Vormittags-Platz liegen. Auch das Handtuch konnte ihn nicht stören.

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Revenge of the 5th!

Artist: nicebleed

 

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May the 4th be with you!

Quelle: Interwebs

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4. Mai 2020 · 9:21

Happy Zombie Jesus Day!

Es ist wieder so weit!

Diesmal weniger Zombie, aber mehr Corona.

Aber das nächste Zombie-Ostern kommt bestimmt!

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Corona Virus Memes

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28. Januar 2020 · 11:08

„Ready Player One“

Erstes Fazit, geschrieben (April 2018) unmittelbar nach der Sicht: Besser als erwartet und überraschenderweise sogar gut. Veröffentlicht Jahre später.

Kurz vor Beginn war ich unheimlich nervös. Ich hatte vielleicht einige Headliner gelesen und mir war von vornherein klar, dass der Film nur ein Zusatz zum Buch sein wird, und keine getreue Adaption. Wie auch? Das Material würde die üblichen und zur Verfügung stehenden 2-3 Stunden sprengen und den Zuschauer vermutlich einschläfern – was nicht bedeutet, dass das Original einschläfernd ist, aber in seiner Fülle und Inszenierung nicht angemessen für einen Film, sondern in einer 10-Teiligen Serie adäquater aufgehoben wäre.

Worum geht es?

Um 2045 existiert die OASIS (heute das Internet) und das gesamte Leben spielt sich dort ab. Die Menschen identifizieren sich mehr mit ihren Avatars, als ihrem realen Ich, welches in eine Welt geworfen wurde in der es eigentlich nichts mehr zu tun gibt. Ähnlich wie in Pacific Rim: Uprising akzeptieren sie ihr Dasein und versuchen das beste daraus zu machen, ohne einen Gedanken an Weltverbesserung zu verschwenden. Naja, fast.

Als James Halliday, der Schöpfer und Entwickler stirbt, hinterlässt er drei Schlüssel, die zum Easter Egg, und neben einer Menge Geld, zur Macht über die OASIS führen. Zur Macht, diese abzuschalten oder nach eigenem Belieben zu gestalten. Verständlich also, dass sich die korrupte Corporation IOI das Easter Egg unter den Nagel reißen möchte. Der junge Protagonist Wade Watts schafft es als erster, den ersten Schlüssel zu finden und das Rennen beginnt.

Der Cast

In der Buchvorlage ist Wade Watts ein pickliger, fetter und vor allem gegen Ende haarloser Nerd, während Art3mis etwas dick aber immer noch hübsch ist – was mehrfach von Wade betont wird. Ernst Cline hat sich dadurch mehrere bissige Kommentare eingefangen, dass die Darstellung von Frauen in seinem Roman nur den Male Gaze bedient – was so auch richtig ist. Art3mis‘ Aussehen wird intensiver erwähnt als ihr Können, der Grund ihres Daseins ist lediglich jener um Wades Love-Interest zu sein. Dieser Aspekt wird im Film ausgebügelt und ihr kommt eine etwas tragendere Rolle zu, als nur dem männlichen Protagonisten zu gefallen.

Als bekannt wurde, wer welchen Charakter verkörpern wurde, schlich sich Unmut ins Netz und Diskussionen darüber, ob man nicht nun doch ein dickes Mädel hätte nehmen können und einen hässlichen Buben, denn Ty Sheridan (Cyclops in der neuen X-Men Reihe) ist durchaus attraktiv. Seis drum, die Handschrift Hollywoods eben.

Inszenierung

Das Film macht eine scharfe Wendung, als Wade entführt wird und geht von dort aus seinen eigenen Weg, inklusive einer Menge Änderungen. Trotzdem sind diese absolut nachvollziehbar und passend, besonders was die Quests betrifft und ein guter Ersatz für die Original-Idee. Und auch der Grundton, die Suche nach dem Easter Egg und den vielen Referenzen auf die Popkultur des letzten Jahrtausends, waren durchaus stimmig und weniger aufs Auge gedrückt als angenommen. So schnell sie da waren, so schnell waren sie wieder weg.

Dass Spielberg Regie führte und die Instrumental Musik wie aus einem typischen Spielberg-Film klang – wäre weder störend noch negativ aufgefallen. Wenn man ein modernes Märchen schreiben mag – was mit diesem Screenplay gelungen ist (die Suche nach dem heiligen Gral, eine Liebesgeschichte und der Sieg des Guten über das Böse) – braucht es auch eine Märchenhafte Ausstattung. Wenn ein Märchen heute und digital funktioniert, dann ist es wohl diese Adaption.

Interessant fand ich auch, dass die Darstellung der OASIS durchaus funktioniert hat. Es wirkte weder lächerlich, noch zu gekünstelt noch aufgesetzt, sondern verfolgt genau das richtige Maß zwischen „gewollt digital“ und dem Versuch „authentisch“ digital sein zu wollen.

Die Message, die Aussage und alles andere

Die Message war klar und deutlich: Only Reality is Real.

Das Buch wurde 2011 verfasst, zu einer Zeit, als das Internet noch etwas freier war als heute. Zwar hatte Napster bereits seine Tore geschlossen und die ersten Blogs krochen aus ihren Höhlen, dennoch war die Präsentation wie sie heute stattfindet, noch in ihren Kinderschuhen.

Was Ernest Cline wohl beschreibt, sind die Anfänge des Internets: Weniger Präsentation aber mehr Identifikation mit dem eigenen Ich. In dieser Welt konnte man so sein, wie man war und Gleichgesinnte finden, ohne der Absicht auf Follower und Fame. Sicherlich, funktioniert immer noch – doch steht mittlerweile Profilierung und Inszenierung an erster Stelle, während der Nischenbereich derjenigen, die sich im Netz wie Zuhause fühlen, schrumpft und sich auf kleinere Plattformen oder Subforen zurück zieht.

Nicht umsonst gibt es aktuelle eine Bewegung, einen Trend, unter den Jugendlichen, der diese ermutigt, „offline“ zu gehen, sich zu „Disconnecten“ und auf Smartphone und Internet zu verzichten. Sicherlich und schade, nur ein Trend – aber eine Art Gegenbewegung zur immer allumfassenderen Digitalisierung und Vernetzung. Und man sieht es doch: Träten alle aus sozialen Netzwerken aus und versuchten ein Leben wie in den 1980ern zu leben, Internet-Konzerne hätten keine Chance mehr. Never gonna happen though.

Und genau da hat Halliday absolut Recht, wenn er sagt: Only Reality is real.

Fazit: I liked it.

3 Kommentare

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Happy Towel Day!

Besser wirds heute leider nicht mehr; ein unscharfes, schnell aufgenommenes Selfie mit halb-kaputter-Front-Cam muss ausreichen. Dennoch, Happy Towel Day!

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Revenge of the 5th!

Quelle: Unbekannt

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May the 4th be with you!

Quelle: Griz and Norm auf Instagram.

 

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Westerosworld

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