Archiv der Kategorie: So sei es

Wirklich? Ist es so? Ist es wirklich so? Es ist so! Eventuell..

Neues Stofftaschen-Motiv gefunden

Ich liebe Jutebeutel, Stoffsäcke oder Stofftaschen. Man kann Ungmengen an Zeug hinein stopfen und sie halten einiges aus. Wasserflaschen, Bücher, Schokolade und dergleichen. Sie verwaschen selten und tragen sich, im Gegensatz zu T-Shirts, die irgendwann unförmig werden, kaum aus. Wenn sie einreißen, dann näht man sie eben und wenn man etwas aufpasst, bekommt der Boden auch keine Löcher. Außer man schleift sie gar überall mit hin.. Das beste: Stoffbeutel sind Genderneutral. Jeder kann sie tragen! Besser noch, wenn sich darauf Popkulturelle Hinweise und Botschaften finden. Manche sind versteckter, manche direkter. Meist halte ich nach recht versteckten Botschaften Ausschau (Geheimclub!), aber manchmal spielt auch einfach nur die Tagesverfassung eine entscheidende Rolle: Keep Calm and …

Auswahl: „Zurück in die Zukunft“, „Doctor Who“, Zeitreisen und „Portal“.

Angesprochen wurde ich bisher nur zweimal auf die Aperture-Tasche, die von meinen dazu passenden Socken versteckt wird – ich fand kein geeigneteres Bild. Socken unterschiedlicher Farben sind übrigens nicht nur was für Kinder, oder mit Katzen- oder Eulen-Motiven, sondern auch für Erwachsene. Oder mit Comic-Schriftzügen. Oder Dinosaurier. Ja, ich besitze Dinosaurier Socken und bereue es immer noch, damals im Urlaub keine weiteres Paar mitgenommen zu haben. Ich sehe schon den nächsten Beitrag vor mir: „Dinosaurier, ganz gleich ob jung oder alt“ – oder so.

Aktuell begleitet mich die Time-Travelers-Old-School Tasche. Darauf zu sehen sind die TARDIS, ein Filmmodell der Zeitmaschine von HG Wells aus „Die Zeitmaschine“ von 1895, ein DeLorean und Bulmas Kapsel aus Dragonball – hier leider nicht zu erkennen. „Gobbolino der Hexenkater“ (von Ursula M. Williams, 1942) ist eine meiner Lieblingsgeschichten aus der Kindheit: Ein kleiner Hexenkater, der verstoßen wird und nur eine Hauskatze sein mag. Ich kann das Buch jedem empfehlen.

Mein nächstes Motiv habe ich bereits gefunden. Jetzt brauche ich lediglich einen guten Taschen-Hersteller. Danke Google.

Advertisements

5 Kommentare

Eingeordnet unter Game of Thrones, Popkultur 'n Geek-ish, So sei es

Weltkatzentag!

Noch immer feiern wir heute den Weltkatzentag – leider hatte ich ihn komplett übersehen. Damit sei das Mindeste getan und den Katzen aller Welt mit diesem Beitrag gehuldigt.

Zur Feier des Tages ein Klassiker:

Was waren gleich noch mal die Bonsai-Kittens? Hoax! Aber die Idee ist natürlich hochgradig kreativ: Stecke kleine Kätzchen (wehe!) in einen eckigen Behälter und sie werden dessen Form annehmen, denn wir wissen: Katzen sind wie Flüssigkeiten. Sie passen sich ihrer Umgebung an – und somit verlieren sie die Form auch wieder. Ich rieche eine Marktlücke: Ein Physik-Lehrbuch, dass Praxisnahe Beispiele anhand von Katzen demonstriert: Gezeichnet natürlich. Es gibt Schrödingers Katze, Liquide Katzen, Butterbrot-Katzen, es fänden sich sicherlich noch mehr Beispiele. Jemand interessiert?

Thx Google.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Just about Life, So sei es

Bienen im Bus – Ein Erfahrungsbericht

Öffentliche Verkehrsmittel im Sommer sind eine Qual. Hunderte von schwitzenden Leuten müssen sich in ein stickiges Fahrzeug zwängen, womöglich unangenehm riechen und deren nasse Haut an der feuchten Haut anderer Leute reiben. Bisher hatte ich Glück, aber Bienen oft weniger. Davon möchte ich kurz berichten:

Ich schicke voraus, das ich keine Angst vor Bienen und Wespen und Hornissen und Hummeln habe, davon abgesehen, dass ich sie nicht auseinander halten kann, außer Hummeln, die sind fett und flauschig. Ich habe Respekt, ja, aber keine Angst. Ich gerate nicht Panik, sondern begutachte sie interessiert. Das einzige mal, dass mich eine Biene gestochen hatte, war im Schwimmbad. Ich war noch ein Kind und hatte in der Schule gelernt, dass sie ihren Stachel verlieren und somit sterben. Instinktiv empfand ich Mitleid mit der armen Biene, die durch mein unachtsames Treten sterben musste. Den Schmerz im Fuß akzeptierte ich als berechtigte Strafe. Sicherlich, andere haben weniger Glück: Wenn man allergisch ist oder in ein Wespennest tritt und von Hunderten Wespen gestochen wird. Ich kann es also irgendwo nachvollziehen, warum man panisch wird und wild mit den Armen fuchtelt (und dabei das Tier verschreckt). Manche Leute haben auch Angst vor Spinnen: Die werden von mir ebenfalls gerettet und in Sicherheit gebracht. Kurz bevor ich staubsauge, klopfe ich an die entsprechenden Stellen, sodass die Tiere Zeit haben zu verschwinden – und manchmal warte ich auch, oder trage sie wohin. Und ja, ich traue mir zu einen friedlichen Weberknecht von einer Kreuzspinne unterscheiden zu können und dementsprechend zu handeln.

So kam es also, dass sich eine Biene in den Bus verirrt hatte – was im Sommer häufiger passiert. Ich hatte mir vorgenommen, sie mit hinaus zu nehmen, dass heißt, auf meinen Finger krabbeln zu lassen und sie in die Freiheit zu befördern, sobald der Bus stehen bleibt und ich aussteige. Eine alte, osteuropäisch aussehende Frau kam mir jedoch zuvor. Die Biene flog in ihre Richtung, sie zückte ein weißes Spitzentaschentuch und zerquetschte sie. Aber ich konnte mein Verfehlen wieder gut machen. Erst gestern entdeckte ich wieder eine verloren gegangene Biene im Bus, hielt ihr meinen Finger hin und für ein paar Haltestellen war sie damit beschäftigt, jeden Finger und jede Seite abzutasten. Als sie damit fertig war und bemerkt hatte, dass da nichts zu holen ist, flog sie wieder zum Fenster. Als ich sie erneut nehmen wollte, surrte sie. Ich hielt ihr mein Buch hin und sie krabbelte darauf. Auch das Buch wurde erkundet. Rechtzeitig hatte mein Bus die Haltestelle erreicht und ich konnte sie in die Freiheit entlassen. Ich hatte währenddessen leise mit ihr gesprochen und der eine oder andere Mitfahrer musste mich wohl entgeistert angesehen haben. Crazy Bee Lady.

Eine andere Biene hatte ich einst beim Gardasee gerettet. Soweit ich weiß, gehen Bienen irgendwann unter. Sie kühlen sich zwar gerne ihre Füße im Wasser, aber schwimmen können sie – glaube ich? – nicht. Dankbar kletterte sie ohne zu zögern auf meinen Finger und ich paddelte einarmig mit meiner Luftmatratze zurück ans Ufer. Dort setzte ich sie im Schatten auf einem Pfosten ab. Erst später fiel mir ein, dass ich sie eigentlich zum Zelt hätte bringen (Campingplätze direkt am See oder besser, am Meer, sind großartig) und ihr Zuckerwasser geben können. Aber sie hatte es auch so überlebt. Das nächste mal.

Ich schätze, dass mein „Bienen- und Spinnen-Karma-Konto“ sehr hoch ist. Sollte es also sowas wie einen Himmel oder eine Hölle geben, ein Nirvana oder Wallhalla – wovon ich nicht ausgehe – werden (vermutlich) alle Spinnen und Bienen für mich aussagen. Dagegen aber hält sich eine gute Anzahl an Mücken und Zecken, die ich bereits getötet habe. Hm. Andererseits, was ist mit jenen Mücken, die von mir gekostet haben und dadurch überlebten? Übrigens ist die Käferwelt eine gefährliche. Ein Käfer hatte sich am Strand auf ein Buch verirrt, ich hatte eine Weile mit ihm gespielt – Crazy Bug Lady – oder getratzt, je nach dem man es sehen möchte und ihn dann zurück ins Gebüsch gebracht. Allerdings sah ich dann, dass sich wenige Zentimeter weiter, einige Ameisen befanden, und auf der anderen Seite ein Spinnennetz war. Ich dachte mir: Plus oder Minus? Brachte ich den Käfer in Gefahr oder rettete ich ihn?

Ein Tipp für alle, die Angst vor Bienen haben: Erstens, sie wollen nichts böses. Zweitens, sie haben mehr Angst vor euch als ihr vor ihnen, und drittens: Ruhig verhalten. Ich verspreche euch, sie tun euch nichts, wenn ihr ruhig seid. Und es ist wirklich, wirklich nett, wenn man sie beobachtet, wie sie am Finger herum klettern.

To do:

[ ] Bienendokus anschauen.

Ich bin während des Verfassens des Beitrages drauf gekommen, dass ich zwar verhältnismäßig viel über Tauben, aber nur ganz wenig über Bienen weiß. Wobei ich erinnere mich, dass man Bienen per Post verschicken kann. Irgendwann war da mal etwas. Es hatte auch mit Bienensterben zu tun.

4 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, So sei es

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #54

Gut, bei den Filmen, Nummer #52, musste ich aussetzen, die Bücher waren ein leichtes. Jetzt kommt wohl die schwierigste Aufgabe: Musik. Und etwas verspätet.

5 Musikalben, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde

Während es bei der Lektüre ein einfaches ist, und fast jede Lektüre an jeden Ort passt – ganz gleich ob sandige Südsee-Insel oder ein schottischer Felsbrocken, oder eben auch die einsame und verlassene Insel – sieht es bei der Musik anders aus. Manche Sachen eignen sich eher, manche weniger, je nach dem. Auch zu bedenken ist: Welche Musik hindert mich daran, auf einer verlassenen Insel komplett wahnsinnig zu werden.

Nun gut. Ich gehe von einer einsamen Insel aus. Gemächliches Wetter (zwischen 15 und 40 Grad ist alles dabei), Palmen, aber auch stürmisches Wetter und hohe Wellen am Strand.

0. Shakira – „Donde estan los ladrones“ (1998) – Ich kannte das Album bereits vor Shakiras großem Durchbruch (2001) in Europa und der restlichen Welt, da ich mich zu jener Zeit etwas mit spanischer Sprache und Musik beschäftigte. Da es noch keine Google-Translator-Funktion gab, versuchte ich mir die Songs via Wörterbuch zu übersetzen. Das Album ist eines ihrer bislang besten. Gesellschaftskritik und spanischer Rock.

0. Hammerfall – „Crimson Thunder“ (2002) – Perfekt für den oben bereits angedeuteten (heldenhaften) Spaziergang bei stürmischer See.

0. Joe Hisaishi – „Castle in the Sky“ (1986) oder „Mononoke Hime“ (1997) – Ich müsste überlegen, vielleicht auch eine gänzlich andere Kollektion. Es gibt soviel gutes von Joe Hisaishi und etwas Instrumental-Musik braucht es. Schon alleine für den (gemächlichen) Spaziergang bei ruhiger See.

0. No Use for a Name – „The Feel Good Record of the Year“ (2008) – Punk-Rock vom feinsten und auch auf einer einsamen Insel nicht zu vernachlässigen.

0. En Vouge – „EV3“ (1997) – Ein vielfach unterschätztes aber meiner Meinung nach großartiges Soul-Album. Besonders auf einer einsamen Insel muss gesungen werden und diese Songs eignen sich hervorragend dazu.

3 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, So sei es

Doctor!? Explain?

Gefunden, darüber amüsiert und geteilt:

Zugegeben, als ich den 12. Doctor mit Sonnenbrille und Gitarre erblickte, konnte ich die Sache nicht ganz so ernst nehmen. Als ich dann recherchierte und heraus gefunden hatte, dass Peter Capaldi in seinen jungen Jahren in einer Punk-Rock-Band Leadsänger/Gitarrist war.. sah die Sache schon anders aus. Fotografien finden sich hier.

Hörbeispiele hier:

15 Kommentare

Eingeordnet unter Doctor Who, Kulturelles, Popkultur 'n Geek-ish, So sei es

R.I.P Samsung Galaxy S5 (2015-2017)

Für manche ist es ein lebloses Gerät, ein Gebrauchsgegenstand, ein Objekt. Ein Handy oder Smartphone. Etwas, dass man kaputt machen oder umtauschen kann. Etwas, dass am Hintern klebt und das Leben bestimmt.

Aber für mich war mein Telefon mein Begleiter, ein Freund und Kumpane. Mein Fotograph und Musikant. Mein Spielgefährte! Auf Reisen begleitete es mich, machte die schönsten Fotos und spielte Musik. Es mühte sich ab, sodass ich mich an Ingress und Pokémon erfreuen und ärgern konnte. Ich brachte es unzählige Male in Gefahr oder anders gesagt: Wir erlebten die tollsten Abenteuer zusammen: Bei Sonnenuntergang im Wasser, im Schnee und Regen und in der Sonne. Es überlebte die Hitze am Strand und die Kälte in den Bergen. Und wie viele Male fiel es mir zu Boden und wie viele Male hatte es einen Kratzer oder Sprung im Display? Oft und niemals! Ein treuer Freund. Bis es starb. Vor wenigen Tagen. Es rührte sich nicht mehr. Kein Trick half. Und so begrabe ich es für immer. Mein Telefon.

Noch bin ich nicht bereit es in die Kiste, oder besser gesagt, in sein Massengrab zu verfrachten wo es Seite an Seite mit ausgedienten Telefonen und MP3-Playern liegen kann. Ja, ich habe sie fast alle noch, bis auf die ersten zwei, glaube ich.

Welches sein Nachfolger sein wird, steht noch offen. Ein Samsung? Ein HTC? Sony? LG? Eines ist klar, es wird kein IPhone werden. Wichtig sind Kamera- und Musikfunktion, sowie Pokémon und Ingress. Aber besonders die Kamera ist wichtig.

Derweil bin ich abgeschnitten von der digitalen Welt. Verlasse ich den PC, kann mich niemand mehr erreichen und das Gefühl ist wirklich großartig. Ich vermisse mein Telefon (und die Kamerafunktion), aber keinesfalls vermisse ich die ständige Verfüg- und Erreichbarkeit, auch wenn Ton und Vibration, sowie sonstige Benachrichtigungsmodi immer ausgeschaltet und/oder deaktiviert waren. Ich entscheide, ob ich kommunizieren möchte oder nicht. Nicht der Anrufer (bei Unbekannter Nummer nehme ich generell nicht ab, wer weiß wer da dran sein könnte..), nicht das Piepsen einer SMS oder das Aufblinken am Display, dass jeden in den Wahnsinn treibt. Mich zumindest haben diese Geräusche immer so sehr verschreckt, dass ich sie – primär also nicht der Verfügbarkeit wegen ausgeschaltet habe, sondern weil mich aus dem Nichts auftauchende Geräusche komplett aus der Ruhe gerissen haben. Es gibt nur ein Geräusch, dass ich bedingungslos akzeptiere: Die Ankunft der TARDIS.

Und ja natürlich blickt man ab und an, manchmal mehr, manchmal weniger drauf, ob sich nicht doch jemand gemeldet hat, ob nicht doch ein Bild auf Instagram oder ein Blogbeitrag geliked wurde, aber diese vollkommene Abwesenheit jeglicher digitaler Knechtschaft hat befreiendes. Ich verlasse meinen PC und habe weder Uhrzeit noch Informationen über die Welt. Ich bewege mich quasi zu 100% analog, ohne einer digitalen Schnittstelle. Ich überlege, ob ich tatsächlich all die kommunikativen und sozialen Apps beim nächsten sofort gleich deaktivieren soll.

Und doch leidet Social-Media darunter. Wenn ich abends im Bett, auf der Toilette oder während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln WordPress-Blogs überflogen und Beiträge geliked oder Instagram durchforstet habe, mich über 9Gag amüsierte und über Facebook ärgerte, bleibt das mittlerweile fast auf der Strecke.

Und durch die aktuelle Unmöglichkeit, Geschehnisse sofort zu teilen – denn sie sind erst mit Heimkommen und via Sitz an den Rechner für andere verfügbar – entsteht etwas, dass man fast vergessen hat: Diese Momente gehören nur einem selbst. Das schwimmen bei Regen oder die Babyluchse im Alpenzoo. Kein Telefon, dass davon ablenkt und sogleich in die Welt hinaus verfrachtet, nein, die Momente gehören einem ganz allein.

Und trotzdem werde ich mir ein neues Telefon anschaffen und vermutlich dem alten Wahn verfallen, viel zu oft drauf blicken, sinnlos Apps hin und her wischen und zig Tausende Fotos machen. Oder auch nicht, wer weiß?

PS: Sobald ich den alten Zettel mit der Garantie finde, werde ich den Leser wissen lassen, wie viele Tage mir „geschenkt“ wurden. Ich habe die paranoide Ahnung, dass es zeitlich mit Ablauf der Garantie zusammen fallen könnte..

9 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, So sei es

Woche #0607

Das Wetter sagt: „Hinaus mit dir!“, die Arbeit sagt: „Nein!“ und so sitze ich seit einer gefühlten Ewigkeit an diversen Aufgaben (von denen ich mir manche selbst eingebrockt habe), am konstruieren von Plänen, wie ich sämtliche Dinge, die ich noch erledigen und in angenehmer Zeit unterbringen möchte, am erstellen von To-Do Listen und am resignieren, in dem ich mich auf meine Sonnenbank (eine Bank, die in der Sonne steht, umkreist von Dornen und Unkraut) oder ins Bettchen verkrieche.

Wisst ihr wie es sich anhört, wenn eine Taube von einer Straßenbahn getötet wird? Plopp. Es macht einfach nur Plopp und das Tier war tot. Sie und ihre Freundin eilten noch über die Straße, doch die hintere war zu langsam und wurde von der Straßenbahn erfasst. Und da lag sie. Eine detaillierte Beschreibung erspare ich dem Leser. Niemand hatte ihren Tod beobachtet, außer ich. Ich war über mich selbst erstaunt, dass ich nicht sofort wegblickte, aber es war wohl die Hoffnung, dass sie es doch noch schafft und ich nicht allen ernstes den Tod einer Taube beobachten würde. Es hatte etwas surreales an sich.

Die Busse fuhren einer nach dem anderen über sie drüber und auch mein Bus hatte Blut an den Rädern. Ich mag Tauben, sie sind intelligente Tiere, finden ihr Zuhause aus hunderten Kilometer Entfernung wieder und orientieren sich unter anderem an Bahngleisen. Wenn man sie verzüchtet, ihre Hälse lang macht oder den Körper entstellt, so entwickeln sich diese, züchtet man sie nicht weiter, nach ein paar Generationen wieder zurück zur Urform. Woher ich das weiß? Ich sah mir mal eine Dokumentation über Tauben an. Warum sieht man keine Kinder-Tauben? Weil sie binnen eines Monats die Größe ihrer Eltern erreichen.

Soviel von mir. Ich lebe noch. Bald folgen zig Beiträge, u.a. zu Transformers 5, dem Tod meines Telefons und natürlich Gotham wie Doctor Who und 13 Reasons Why und warum ich es für wichtig halte, dass sich jeder diese Serie ansehen sollte, besonders Jugendliche und ihre Eltern. Alles in Bearbeitung, lauft nicht weg!

PS: Ich habe das (einzige) Einhorn in Ark gezähmt – nach dem vierten Versuch, als ein roter (!!) Lvl 143 Alpha Raptor meine Katze und Flugsaurier mehrere Male zerfetzt und auch zweimal das Einhorn getötet hatte. Save Game ftw!

 

5 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, So sei es