Archiv der Kategorie: So sei es

Wirklich? Ist es so? Ist es wirklich so? Es ist so! Eventuell..

Aber das wars jetzt oder? Spoiler: Nein!

I know, ich kanns nicht lassen.

Nun gut

Ein jeder scheint mittlerweile erkannt zu haben, dass Krisenmanagement nicht zu den Stärken einer menschlichen Spezies zählt, oder kritisches Denken oder gar den Willen zum Utilitarismus – und somit sieht es auch denkbar schlecht für den Klimawandel aus. Deswegen, kauft euch schon mal reichlich Sonnencreme, es wird heiß! Aber die Meere, und die Korallen? Die mögen keine Sonnencreme. Ja, und? Liegt Österreich am Meer?

Jap. Meine Damen, meine Herren. So ist es.

Und dann fand ich noch dieser nette Karte auf Reddit:

Also, frei von Reddit geklaut: Kauft SUVs, fliegt ordentlich durch die Gegend und bald haben wir einen direkten Meerzugang in Österreich! Go go go! Die 100 schaffen wir auch noch. Aber, dann besteht das nächste Problem darin, dass die Deutschen unsere Liegen mit Handtüchern besetzen, also… lästiger Skitourismus oder lästiger Badetourismus. Selbst mit dem Klimawandel wird Österreich vom Tourismus abhängig bleiben.

ABER!

Aber ich habe noch eine viel bessere Karte, bitte sehr.

Also, wenn wir einen direkten Meereszugang haben möchten, und okay, in diesem Szenario liegt Innsbruck bereits unter Wasser, aber wer will schon in der Stadt leben, bräuchten wir eine Steigerung von 1000 Meter.

Wie sieht das für euch aus? Spannend oder?

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Ja, was denn nun?

Erst kürzlich entdeckte ich einen Storch mit dem Namen „Leo“ auf dem Schildchen und dachte mir instant: „Armer Leo, die Welt in die du geboren wurdest, ist ziemlich kaputt“.

„Ja dann, retten wir sie gemeinsam!“ Wäre ein guter Ansatz, aber völlig utopisch.

Willkommen zu einer neuen Folge von: „We’re doomed“ verfeinert mit einer groben Portion Realismus und garniert mit illusionären Lösungsansätzen.

Oh shit!

Exakt. Wir sitzen wahrlich und für wahr in der Scheiße. Ich meine damit nicht „wir“, die privilegierten Österreicher und Deutschen, und Schweden und Franzosen und Nord-Amerikaner und Kanadier und so, die auch 40Grad in den Städten um 2030 locker weg stecken, sondern den gesamten Rest.

Aber wenn wir uns ganz ehrlich sind, seit der Entdeckung Amerikas und der quasi Einführung von Rasse und Norm sitzt ein Großteil schon längst in der Scheiße. Denn, welcher Grund, wenn nicht den Gedanken Christi an die „wilden Buschmenschen“ (und somit an ihre Ländereien) zu bringen, rechtfertigt das Versklaven von Afrikanern als Arbeitskräfte? Macht Sinn oder?

Der gesamte Rest setzt sich aus denen zusammen, von deren Tragik wir profitieren. I know, wissen wir. Die arme Fabriksarbeiterin in China, die, wenn wir aufhörten zu konsumieren, keinen Job mehr hätte. So oder so, aus dem System ist nicht mehr zu entkommen. Aber, ich wollte es nur nochmal erwähnt haben.

Zurück zu Leo.

Die Zukunft bedeutet Verzicht

Aber auch nur für jene, die sich eben das Leben nicht (mehr) leisten können. Man möchte meinen, zugunsten der gesamten Erdbevölkerung wäre es in Ordnung eine Verschärfung von Klassismus in Kauf zu nehmen und jene eben die zu arm (geworden) sind, um weiterhin am gesellschaftlichen Tralala teilnehmen zu können (wie Skiurlaube, ans Meer fliegen, gesund essen) sollen halt ihren Verzicht mit Würde tragen. Jene die erbten und Kapital ansammeln konnten, haben eben Glück gehabt. Und nein, durch ehrliche Arbeit, wird und wurde noch nie jemand reich. Besonders heute nicht mehr.

Die Problematik dahin gehend ist, dass, selbst wenn wir (in utopischer Wunschvorstellung) annehmen, durch Verzicht schaffen wir es auf die 0 und Tsunamis, Überschwemmungen, Waldbrände, Hitzewellen, und der gleichen beruhigen sich auf ihre Naturgegebene Gewalt – selbst dann sitzt der Großteil der Bevölkerung noch immer in der Scheiße.

Aber soll man deswegen nichts tun?

Nein, natürlich nicht. Aber die Sache ist eben komplizierter und mit Verzicht der Armen (in dem Steuer auf X und Y erhoben wird) ist es eben nicht getan. Mag man reiche Leute wie Bezos, Gates oder Musk in ihre Pflicht nehmen – aber erneut, wer würde so dumm sein, das System auf welchem Reichtum und Luxus fußt den Garaus zu machen? Kapitalismus wirkt. Und der Kreis ginge ja nur weiter: Bezögen wir unsere Kleidung fair, kostete das T-Shirt nicht mehr 10€ sondern 50€ (wenn wir davon ausgehen, dass die Fabriksarbeiterin in China entsprechend entlohnt wird und die Arbeitsbedingungen menschenwürdig sind, und, sie zuhause auch nicht auf 3m² leben muss, weil China nun mal komplett überfüllt ist) und erneut – so funktioniert das nicht mehr. Es kann nicht funktionieren.

Und nehmen wir an, Frachtschiffe werden eingestampft um der Meeresverschmutzung entgegen zu wirken und gleichzeitig wird die Lärmbelästigung für Fische gemindert, und wir angewiesen wären, regional, kontinental zu konsumieren, besser noch zu produzieren unter Einhaltung aller Arbeitsbedingungen (und nein, Amazon ist kein Maßstab), das T-Shirt kostete locker über 100€, locker.

Nein. Es funktioniert nicht (mehr).

Wenn wir wollen, dass alle Menschen in Würde leben können – dann müssen wir weit aus mehr tun, als lediglich auf gewisse Privilegien zu verzichten.

Die Lösung?

Es wäre nicht mein Blog, böte ich nicht gewisse Lösungen (oder zumindest einen Ansatz) für unser aller Welt-Dilemma an. Ob diese Lösungen umsetzbar oder sinnvoll ist, das ist eine andere Frage und wird ein ander mal beantwortet.

  • ein Kind-Politik für alle Länder, wer ein zweites will adoptiert. Ja, wir sind zu viele Menschen.
  • Bildung, Bildung, Bildung – gratis und für alle. Warum? Weil Bildung wichtig ist, jeder soll lesen und frei denken können, sich äußern und andere respektieren. Was, wenn das Mädchen, die ein universal Mittel gegen Krebs finden könnte, einfach keine Bildung erhält, weil sie in einem Dorf in Indien lebt, und nie heraus kommen wird? Okay, selbst wenn – die Pharmaindustrie würde sie vermutlich umbringen lassen, weil, hey, womit, wenn nicht mit kranken Menschen, kann besser Geld gemacht werden? Tatsache. Niemand hat vor, Krebs für immer heilbar zu machen. Nähert sich der Schwurbelecke? Okay Hans-Dietmar-West, dann sag mir eines, warum gibts Patente auf Medikamente? Hm? Warum? Aha!
  • Ja, ich meine damit auch menschliche, emotionale Bildung. Darunter fällt auch die Therapie auf Krankenkasse.
  • 2x Flüge pro Jahr an einen Ort der eigenen Wahl – weil Urlaub, Meer, andere Kulturen, mal was anderes sehen außer die drei Heim-Seen oder Haus-Berge, für jeden nach wie vor möglich sein soll. Ich würde auch für Jugendliche (vielleicht sogar verpflichtend) ein soziales Auslandsjahr anordnen, und mit Ausland meine ich nicht Deutschland sondern Südamerika, Afrika, Australien, usw.
  • Und natürlich Gratis-Öffis für alle. Wie finanzierbar? Sinnvolles Gehalt für Politiker, Reichen-Steuer und so weiter. Na eh, die Frage, wie und welche Art zu Leben inwieweit für einen selbst Lebenswert ist, darf nicht von anderen entschieden werden: Für einen Reichen ist es wichtig, 3 Boote zu besitzen, für die Mittelschicht ist es wichtig, gut zu Speisen und gewisse Events besuchen zu können, Urlaub auf den Malediven zu machen und für die Unterschicht, ja, die freut sich, wenn sie am Ende des Monats 10 Euro übrig hat.
  • Man könnte durchaus gewisse Standards vereinbaren, wie bspw – und ja, ich rechne das auf die gesamte Welt: Abzüglich aller Kosten (Wohnen, Strom, Internet, Essen) sollen bspw. 500€ zur freien Verfügung übrig bleiben. I know, das Bedingungslose Grundeinkommen wäre eine Idee – und es wäre vermutlich ein wirtschaftliches Desaster, aber come on, wenn man wollen würde, funktionierte es auch. Aber man will nicht, weil, wie gesagt, man fickt das eigene System nicht ohne consent in den A.

Okay, Peanuts.

Denn unser großer aller Feind nennt sich Kapitalismus. Funktioniert eine Welt ohne Kapitalismus? Probably, aber eben nicht mehr so wie jetzt. Ich bin mir sicher, es gibt bereits Bücher dazu ob und wie es funktionieren könnte – aber, dies sind nur Gedankenfetzen.

„Ja, merkt man, weil sonst würdest du so einen Blödsinn nicht schreiben.“ Shut the f* up, Carl-Ludwig-Kevin. Nur weil du einen von Papa finanzierten BA in Wirtschaftswissenschaften hast, bedeutet das noch gar nichts.

Ja, was denn nun?

Nachdem das System Kapitalismus laufen wird, bis gewisse Länder im Burn-Out landen (ohne Aussicht auf Therapie oder Erholung) und der Klimawandel über den Rest drüber fetzt, würde ich meinen: We’re doomed!

Also, Leo, falls du dies hier irgendwann lesen solltest – ich hoffe es geht dir gut, ich hoffe das Internet hat nicht all zu großen Schaden in deiner frühkindlichen Psyche überlassen, weil die erlaubten 2-Tablet Stunden am Tag dich jetzt zu einem Vollzeit-Tablet Junkie gemacht haben, und ich hoffe, der Planet brennt noch nicht komplett. Ich hoffe, du konntest bereits Urlaub am Meer machen, und ja… who knows wie deine Zukunft aussehen wird.

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Woche #0811

Mauz meinte um 3:20(!) Hunger bekommen zu müssen und hat seit dem im Halb-Stundentakt geweckt.

Dann musste er aufs Klo (was er gerne draussen erledigt). Er ging dann nach zwecklosem Miauen und anstupfen aufs (saubere) Kistchen. Er scharrt dann immer eine Weile, weil er irgendwie (noch) nicht so richtig verstanden hat, wie man richtig scharrt und vergräbt. Oder er stellt sich (bemerkenswert hartnäckig) absichtlich so dumm an, sodass man endlich Erbarmen finden und ihn raus lassen möge. Ich traus ihm eh zu: „Schau, ich kann das nicht, lass mich raus!“

Um 5:50 bekam er dann sein Essen. Dann war Frieden.

Bis 6:20. Dann wollte er dringend raus. Weil, immerhin gibt es ein Revier zu verteidigen und wer weiß, wer davor schon alles überall gewesen sein kann. Ich mein, das ist kein Kinderspiel, das ist hartes Leben und harte Arbeit.

Wir lieben sie einfach. Unsere Bebis.

*

Ich kann nach wie vor keine russischen Buchstaben lesen oder gar schreiben oder gar aussprechen. Warum?

*

Winter ist da, und da auf 1000m gelebt wird, oder gefroren, gab es auch bereits Schnee. Ich hasse es. Schal vor Mund und Nase weil kalt und dank Asthma bekommt man schlecht Luft. Und, die erste Erkältung, und/oder irgendwas mit den Mandeln folgte als gleich, sodass mittlerweile Nachts ein Befeuchter laufen darf. Nützt eh nix. Aber, pures und erhitztes Zitrone-Ingwer-Wasser welches ab der zweiten Tasse wie Medizin schmeckt, zeigt bereits Wirkung, denn der Zustand hat sich durchaus verbessert.

„Ja aber des nützt eh nix bei dir, weil du ständig draußen bist und was tun musst und nie Frieden gibst!“ – Ja, aber, die Tiere! Ja, aber! Aber!

*

Und! Ich bekam ein Huion-Tablet geschenkt. Einfach so! Jetzt steht meiner Designer-Kariere nun wirklich nichts mehr im Weg. Ob ich mich nicht freue, wurde gefragt und ich meinte: „Naja.. jetzt muss ich mir Tutorials anschauen, wie man mit Krita anständig malt und das ist Arbeit!“ Und Tutorials können auch unfassbar überfordernd sein mit Layer und Farbabgleich und Kugeln und Zeugs. Aber natürlich freue ich mich, immerhin kann ich jetzt versuchen einen Gobbolino-Comic zu malen (ich könnte sogar einen ganzen Zeichentrickfilm malen, oh mein Gott, ich könnte sogar einen Classic-Tier-Disney Film malen) und meine Kinderbücher illustrieren wenn die Hyper-Fixation (oder wie ich es nenne, der Flow) wieder mal zuschlägt.

*

Oh, und meine Let’s Plays (Elder Scrolls Online) sind nun mit einer sagenhaften Qualität von 360p inklusive Webcam Bild verfügbar. Wen es interessiert. Und ja, natürlich trage ich Lippenstift und ja natürlich sitze ich gekrümmert und leiste Vorarbeit, sodass die Katze, die ich als Greisin besitzen werde, auch ordentlich und bequem Platz auf meinem Buckel findet.

Wer sich bessere Qualität wünscht, dem steht es frei mir einen neuen Gaming-PC zu kaufen. Aber dann bitte mit tollen Lichtern und durchsichtig, sodass er richtig episch ausschaut!

*

Den alten Herren geht es übrigens gut und den alten Damen ebenfalls. Gemeint sind die beiden Warmblüter und die beiden Ponys.

*

Hab ich erwähnt, dass ich mir Stirnfransen geschnitten und diese verschnitten hab und nun mit Glätteisen versuche, diese in Form zu bringen und immer wieder aufs Neue daran scheitere aber ich immer und immer wieder die gleichen Fehler mache? Nein? Okay. Ich hab mir Stirnfransen geschnitten und diese verschnitten und versuche nun mit Glätteisen, diese in Form zu bringen, scheitere aber immer wieder aufs Neue daran und ich werds einfach nicht mehr lernen und den gleichen Fehler immer wieder machen.

*

Irgendwas wollte ich noch berichten. Ahja! „Choctaw County Affair“ von Carrie Underwood funktioniert tatsächlich beim Karaoke. Etwas Text-Intensiv, aber es funktioniert.

Country, bestes Genre einfach.

Wie meinte Miss V zu Madame (8): „Jetzt lebst du richtig in deiner Stimme!“

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CMYK und wie all meine Designs

plötzlich sinnlos und unbrauchbar geworden sind.

Willkommen in der Welt von ADHS und „Oh mein Gott, ich bin so motiviert, ich schaffe zig Designs an einem Tag und schau wie gut ich mit Inkscape und Maus (bitte, ich hab das mit Maus gemalt) umgehen kann, bis drei in der Nacht, schau nochmal 20 Designs, aber welche lad ich hoch, und oh mein Gott, jetzt hab ich 5 Shops und tbh, das sollte ich wirklich ständig machen, ich hab Talent dafür, let’s do this, wait, schau, die Katzen schauen echt super aus, was, warum gefällt es dir nicht? Ach egal, mir gefällt es und es ist super, ich finde, ich sollte eine ganze Reihe davon machen!“

Bis zum bitteren Aufwachen als Tassen bestellt wurden, und die Farben ganz und gar nicht dem ideal entsprachen..

„Für den Druck eignet sich am besten das CMYK-Farbprofil, während sRGB am besten geeignet ist, um Designs im Internet anzusehen. Um von beidem das Beste zu erhalten, empfehlen wir dir, dein Design zunächst im CMYK-Farbprofil anzulegen. Bevor du das fertige Design hochlädst, solltest du es aber ins sRGB-Profil konvertieren.“

And guess what:

„But Inkscape cannot output CMYK color files, CMYK exists only as a color selection possibility. Even worse problem with Inkscape and CMYK is that Inkscape knows nothing of real CMYK printing. The shown text Euroscale Coated v2 is the name of one generic CMYK printing color profile.“

(insert mental breakdown)

Was mach ich jetzt?

Idk..

Mit Krita weiter arbeiten.

Oder gar nichts.

Ich bin auf die bestellten Taschen gespannt.. nein, ich hab Angst.

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Shop me!

Also gut, meine lieben Follower und Followerinnen.

Ich habe etwas für euch.

Und zwar:

Einen Online Shop!

UNFOLLOW!!!!

Nein, wartet!

Es ist lediglich ein Account auf einem Shop.

So wartet doch!

Ich verkaufe doch nicht getragene Socken oder sowas, die armen Socken, nein, es sind Designs! Von seltsamen Katzen mit altklugen Sprüchen. Aktuell auf RedBubble über ich mir aber zu expandieren, aber wohin? Gibt es denn noch so viele Seiten? Wie machen die Leute das?

Tja, was mache ich?

Das hier:

Und wie mache ich das?

Mit Maus und Inkscape.

So, jetzt liegt es an euch!

Kauft was!

Macht mich glücklich!

Und Gobbolino, der freut sich dann auch!

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Woche #1102

„Du bloggst gar nicht mehr (sadness)..“

„Schreib Blog!“

Ja, ja!

Obwohl die österreichische Politik und Corona mir soviel Anlass zu polemischen, zynischen Äußerungen gäben, nutze ich nichts davon. Vermutlich, weil die Realität bereits so drunter und drüber ist, dass mir von vornherein jeglicher Wind aus den Segeln genommen wird. Vielleicht aber auch, überfordert der Content. Vielleicht aber auch, ist das Blogschreiben endgültig gestorben und wird wirklich nur mehr für ein paar Verbliebene gemacht. Na gut, seis drum. Immerhin etwas.

*

Gobbolino geht es gut. Er hat einen neuen Baum zum klettern gefunden.

Und! Es gibt tatsächlich etwas:

Vor einigen Tagen kam er nicht heim. Aß kein Frühstück. Kam nicht wenn man ihn rief. Er kommt meistens. Irgendwann kommt er. Es wurde Mittag. Er kam nicht. Es wurde Nachmittag. Man machte sich auf die Suche. Nichts. Rief ihn. Nichts. Es wurde Abends. Nichts. Nachts. Nichts. Ja, ihr könnt euch meine Angst vorstellen. Irgendwann legte man sich zu Bett. Und ich träumte, dass er in meine Arme kroch. Da-dumm. Gobbolino! Er sprang vom Kasten herunter. Er ist da! Hat er Verletzungen?! Nein. Glück gehabt. Aber dreckig ist er. Und jedes Zimmer, dass er betrat stank nach Kuhscheisse. Zwei Packungen hat er gefressen, nicht gegessen, hinunter geschlungen. Und so dreckig war er. Und so gestunken hat er! Ein wenig hab ich ihn geputzt, die weißen Füßlein, an denen Kuhscheiße klebte, abgewischt. Nach einigen Tagen gings..

und seitdem kommt er wieder regelmäßig nach hause, bleibt beim Spaziergang in der Nähe… Man vermutet, er wurde wohl im Kuhstall eingesperrt..

Schaut, wie hübsch Gobbolino ist! (Ich musste die Filter anwenden, da er noch immer braun und dreckig war); zu TikTok werde ich noch eigens bloggen.

*

Neben dem alten Warmblut-Herren (der über die Wiese fetzen liebt! und es auch tut, sich kürzlich in eine Hafidame verliebt hat und die beiden, ganz gleich was der Reiter sagt, sich ein Rennen lieferte – was dahin führte, dass die Besitzerin vom Nachbarstall zu hören bekam (und vielleicht a bissl stolz war, dass man sowas mit ihren Pferden machen kann): „Wer ist denn die Wahnsinnige, die da ohne Sattel und ohne Helm übers Feld fetzt!“) kümmere ich mich aktuell auch um zwei alte Pony-Damen, die zunächst sehr biestig waren, aber wie ich bemerken musste, sehr sensibel auf leichte Fragen reagieren. Die Grundkenntnisse von Natural Horsemanship sind beiden bekannt, oder sie sind unfassbar lernfähig und ich bin wirklich dankbar, bereits soviel gelernt zu haben und es auch anwenden zu können. Es erleichtert den alltäglichen Umgang mit allerhand Tieren wirklich.

*

Zweimal war ich bereits wandern. Und es ist besser, bei eisiger Kälte und Sonnenschein zu gehen, als bei etwas feuchterem Wetter. 1,5 Stunden schafften wir die 2-Stunden Strecke trotz vereistem Weg. Oben angekommen gab es zwar Essen to go, wir aber, wie immer, hatten kein Geld dabei. Und durften uns auch nicht auf den Tisch setzen, der sei nur für Gäste. Welche Gäste? Die drei Gestalten die bereits beim Eingang aßen? Manchmal übertreibt man.

Eine Woche später gingen wir wieder auf weg; 2 Stunden erneut in 1,5 Stunden geschafft, diesmal ohne Eis. Aber feuchtem Wetter. Und ich spüre die Kälte noch immer in den alten Knochen. Tja.

*

Was gibt es noch spannendes zu berichten..

Ahja! Zwei Dinge.

Erstens, die Software Notion ist das, was ihr noch nicht wusstet, dass ihr es brauchtet. Sprich, eine Verwaltungssoftware, beliebigfach einsetzbar und nützlich! Ich nutze sie und habe fast schon mein gesamtes Leben dokumentiert. Und meine Uni-Lvs nachgetragen (sowas hätte ich mir wirklich gewünscht zu Uni-Zeiten).

Das beste zum Schluss:

Ich habe mit Madame (8) ausgehandelt, sie steuert quasi die Hälfte zur Autorensoftware Papyrus Author bei, wenn ich gewisse Bedingungen erfülle (ihre Bedingungen). Die Software ist mächtig und jeden Cent der 200€ Wert.

Nun, Leute, es gilt einen Roman mit mind. 250 Seiten zu schreiben, und zwar so, dass dieser auch ohne, dass beteiligte Parteien sich blamieren müssen, zu Verlagen geschickt werden kann. Ja, I know, wie lange rede ich schon davon, und sehe ich mir all das an, was ich bereits geschrieben habe, habe ich das Ziel fast erreicht. Das Problem ist nur: All diese Geschichten sind unfertig und auf das fünffache geplant. Tja.

Ein Kommentar

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Kinderlos? Kinderfrei?

„Nein, die arme Frau. Da ist sie über 50 und ganz allein!“
„Hat sie denn keine Kinder?“
„Nein!“
„Oh wie schrecklich! Aber einen Mann?“
„Auch nicht.“
„Oh Schreck! Sie ist ganz allein!“
„Niemand, der sich im Alter um sie kümmert.“
„So traurig.“
„Ja, so traurig.“
„Wie geht es eigentlich Jean-Lukas? Ist er immer noch bei denen, wie heißen die? Neo Nazis?“
„Ja :(“
„Oh, naja, kann man nix machen, die Gesellschaft, weißte eh. Die Dina-Marielle kommt mich ja auch nur einmal zu Weihnachten besuchen, so sind sie halt, die jungen Leut, kannste nix machen.“

Kinderlos vs Kinderfrei, I

Das Kinder kriegen galt bis lange in die Moderne als Altersvorsorge. Bestenfalls zehn – drei werden die Winter nicht überstehen, mit zweien verstreitet man sich, bleiben immer noch fünf andere. Nebenbei bemerkt, was man heute gerne vergisst, war das Kinderkriegen auch eine naturgebenene Konsequenz, folgte Frau artig den ehelichen Pflichten. Sex bedeutete Kinder. Bis in die 1960er und der Entwicklung der Pille.

Diese ist zwar ein Teufelszeug sondergleichen, kann aber zur Überbrückung als kleineres Übel angesehen werden, bis der Mann (als Kollektiv) gelernt hat, selbst Verantwortung zu übernehmen und nicht davon aus zugehen, die Frau kümmere sich schon darum. Und in aufgeklärten Kreisen sind wir auf gutem Weg dahin. Und förderte man Sexualkunde in Schulen, mache man Mädels begreiflich was mit Körper, Psyche und Leben nach und mit einem Kind passiert, anstatt dies mit den Worten „Ist halt so, das ist normal! Hat jede so durchlebt! Aber wenns dich nur einmal anlächelt! Ach, die Hormone regeln das schon!“ abzutun; und würde man Buben vorrechnen, was Alimente sie kosten werden und sich das getunte Auto eher schwer ausgehen wird… Es gäbe weniger Teenager-Geburten und sähe man Abtreibungen als gewöhnliche Möglichkeit an, sich eines Unfalls zu entledigen oder sei es „nur“ eine Meinungsänderung, wir hätten wenig arme Alleinerziehende und weniger Arme.

Aber was red ich denn da, die Wirtschaft profitiert von Armen.

Pro-Choice

Wie ihr wisst, bin ich für die allumfassende und auch von Kassen finanzierte Möglichkeit, dass Frauen in allen Kliniken Abtreibungen vornehmen lassen können. In Polen wurde erst kürzlich ein Gesetz erlassen, welches Frauen nun dazu zwingt, den Fetus auszutragen, selbst, wenn man weiß, dass dieser nicht Lebensfähig sein wird. Der Sinn dahinter? Sicherlich nicht jener, jedes Leben zu schützen.

Und ich könnte diese Pro-Life’er ja eher ernst nehmen, kümmerten sie sich auch danach um das Wohl des Kindes, wenn es dann auf der Welt ist, anstatt es in ein Heim zu stecken und/oder der Frau zu sagen: „Tja, Pech gehabt, hättest dich halt nicht vergewaltigen lassen müssen, zieh längere Röcke an, selbst Schuld wenn’d rumvögelst“. So allerdings muss man annehmen, dass es lediglich um Fremdbestimmung anderer geht, und zwar, die Schwangere, die das ungeborene Leben, das Kind, austragen muss, und zwar um jeden Preis. In Österreich wollte beispielsweise auch Norbert Hofer (FPÖ) eine 3-wöchige Bedenkpflicht einführen, dass die Frau ihre Entscheidung nochmal überdenken kann (muss), was eindeutig zeigt: Es ist nicht nur Fremdbestimmung, man spricht ihnen auch die Fähigkeit ab, eigene Entscheidungen fällen zu können.

Also, zusammengefasst: Pro-Lifer finden es humaner, eine Frau zu einer Schwangerschaft und Geburt mit allen physischen und psychischen Konsequenzen zu zwingen (Dammriss, Inkontinenz, Depressionen, Armut, usw.) und ihr danach zu sagen: „Ja kannst es ja weg geben“ – anstatt ihr sofort die Möglichkeit zu geben, sich dessen gleich zu entledigen, und zwei Leben damit zu schützen, nämlich das ungeborene, welches weder Erfahrungen, Gefühl noch Erinnerung besitzt und auch nicht unter (eventuellen) gewissen Umständen (bspw. aus Vergewaltigung, in Armut, labiles Elternhaus, usw.) aufwachsen muss; und ihr eigenes. Sie zu zwingen, das Kind zu bekommen und sie danach ohne Betreuungsmöglichkeiten (was uns übrigens Corona sehr gut zeigt, dass es gerade daran sehr fehlt), und Unterstützung einfach sich selbst und der Armut zu überlassen. Na eh, das ist sicherlich humaner, als der „Mord eines ungeborenen Kindes“.

Auch der Satz „Keine entscheidet sich leicht für eine Abtreibung“ ist bullshit. Spricht man mit Frauen, die bereits abgetrieben haben, sind diese oft sichtlich erleichtert. Dieser Satz führt lediglich dazu, Abtreibungen weiterhin als etwas Negatives hinzustellen. Auch die Annahme, Mutter und Kind wachsen zusammen und „irgendwie geht das schon“ – natürlich geht es irgendwie, wenn es Großeltern gibt, wenn die Beziehung stabil ist, keine finanziellen Sorgen, und, und, und. Aber wenn Frau nicht möchte, selbst wenn die könnte, ist das kein Grund, ihr eine Schwangerschaft, Geburt und Kind aufzuzwingen.

Kinderfrei vs Kinderlos, II

Ich habe erst kürzlich auf Twitter eine hitzige Diskussion darüber geführt, dass Frau bitte nicht so naiv sein und den Aussagen ihres Mannes all zu viel Glauben schenken soll, wenn dieser verspricht, sich gleich viel um das kommende Kind zu kümmern. Und wenn er sein Versprechen hält und es tatsächlich tut? Ja, also.. Soll ich jetzt jubeln?

In manchen Fällen verlässt der Mann die Frau, in manchen anderen beginnt er, Überstunden zu schieben „um die Familie zu finanzieren“, und in manchen anderen Fällen, will er nicht, weils eh Frauensache ist und das Kind sowieso über die Brust mit der Mutter eher bondet. Und manchmal „hilft“ der Mann mit. Möchte sagen, tut der Mann seinen rechtmäßigen Anteil, also nein, liebe Frauen, euer Mann „hilft“ nicht beim Aufzug, er tut, was er soll, das ist keine Sonderleistung die honoriert werden muss: „So nett! Der Vater geht mit dem Sohn auf den Spielplatz! Wie nett! So ein guter Mann!“ Nein!

Und das, ist einer der vielen Gründe, warum Frauen sich häufig gegen Kinder entscheiden. Aber sehen wir uns die Sache genauer an.

Warum entscheiden sich Frauen gegen Kinder?

Es gibt simple Gründe: Von „Ich will nicht“ bis „Ich habe Angst, vor …“ – und alle sind gleichwohl berechtigt.

Finanzielle Gründe

Stichwort: Unbezahlte Carearbeit. In den meisten Fällen, kümmern sich Frauen um den Nachwuchs, arbeiten Teilzeit („Der Mann verdient besser“), bekommen weniger Pension und landen in Altersarmut. Ja. Kinder sind für viele Frauen, besonders aus finanziell Einkommensschwachen Schichten, eine Armutsfalle. Darüber brauchen wir nicht diskutieren.

„Aber sie suchen es sich selbst aus, ob sie daheim sein wollen!“ Ja, und das ist auch in Ordnung. Jene, die zu zu 100% Eltern sein wollen (ganz gleich ob Mann oder Frau) sollen das, ohne finanzielle Einbußen können dürfen! Es geht um die Möglichkeiten – und die sind aktuell nicht Sinnhaft vorhanden. Teilzeit muss anständig entlohnt werden, Betreuungseinrichtungen müssen gewährleistet sein und wenn man für eine gewisse Zeit daheim bleiben möchte, ganz gleich wer, sollte auch das abgesichert sein. „Aber dann wird das ausgenutzt!“ Ja, es gibt immer Leute die gewisse Sachen ausnutzen, so what?

Angst und Zweifel

Keiner der populären Gründe, aber durchaus nicht zu verachten: der gesellschaftliche Druck und die Gesellschaft an sich: Der Druck, Kinder bekommen zu müssen. Eltern, Freunde, Bekannte, Verwandte, das Dorf, alle fragen sich, ja wann kommt es denn? Und irgendwann gibt sie nach. Und dann wissen es alle anderen auch besser. Und wenn etwas daneben geht, ist immer die Mutter Schuld, und erneut, alle anderen wissen es besser. Handlungen müssen immer gerechtfertigt werden: „Du gehst arbeiten? Aber wer kümmert sich um das Kind! Die Kita!?! Rabenmutter!“ oder „Du bist den ganzen Tag daheim? Wie soll das Kind da gesunde soziale Strukturen kennen lernen?“

Und damit einhergehend: Sexismus und auch Homophobie. „Aber warum trägt dein Mädchen ein blaues T-Shirt? Du kannst doch deinem Buben keinen rosa Elsa-Rucksack geben, wie soll er denn da männlich werden! Willst du, dass er schwul wird?“ Einst hörte ich, „Ich hab ja nix gegen Schwule, aber mein Kind muss jetzt nicht unbedingt schwul sein“, ist okay, Robert der du die SPÖ wählst und dich als aufgeklärten Linker siehst. Ist ok.

Die Angst vor einer Schwangerschaft und deren psychischen wie physischen Konsequenzen und Veränderungen, mit unter natürlich auch ästhetischen Veränderungen, die genau so mit adäquate Gründe sind als der Dammriss oder die Inkontinenz. Natürlich kann man all dies weg argumentieren, dass Hormone und Co das regeln werden und sicherlich auch zu einem gewissen Teil tun, trotzdem gibt es auch dazu einen interessanten # nämlich #birthrape.

Und natürlich der (durchaus berechtigte) Zweifel, ob man in diese Welt tatsächlich noch ein Kind setzen muss: Klimawandel, Krieg, Internet, usw. Damit einher gehend, die Angst, in der Erziehung zu versagen.

„Egoistische Gründe“

Die bisher genannten Gründe werden oft akzeptiert oder zumindest wird mit einem Auge darüber hinweg gesehen. Folgende Gründe, werden oft nicht akzeptiert:

Es ist einfach kein Wunsch da. Oft spielen Gesellschaft, Umgebung und Erziehung eine große Rolle, ob nach der Ausbildung nach einem Mann gesucht und ein Kind gezeugt wird. Auch hier gibt es einen guten Hashtag: #regrettingmotherhood. Aber eigentlich bleibt der tatsächliche Wunsch aus und man folgt vielleicht lediglich dem Vorbild anderer oder dem Wunsch des Mannes, der seine zwei Buben möchte, zwei Mädchen bekommt, aber trotzdem legitim wieder mit Lego spielen darf/kann.

Das Gefühl „da sein zu müssen“ und die nächsten 20 Jahre gebunden zu sein. Übrigens auch ein Grund, warum sich manche Frauen gegen das Stillen entscheiden, da sie das Gefühl haben, ihr Körper gehöre nicht mehr ihnen, sondern lediglich dem Kind.

Und dann natürlich der „egoistischste“ Grund von allen: Ein Kind raubt Zeit, Geld und Nerven und manche Frauen, so auch ich, sind nicht bereit diesen gesellschaftlichen wie konservativen Narrativen nachzukommen, die so lange für eine Frau als Überlebensnotwendig galten. Finde einen guten Mann, der dich umsorgt, oder du fällst deiner Familie zur Last. Sei hübsch, und nicht klug, die Männer mögen das nicht; stich andere Konkurrentinnen aus und plane gut; bekomme Kinder, die dich im Alter umsorgen – der wohl noch egoistischerer Grund überhaupt Kinder zu bekommen, neben der egoistischen und nicht minder narzisstischen Denkweise, man müsse die eigenen Gene weiter geben.

Hab ich was vergessen?

Kinderfrei vs Kinderlos, III

Das von „Kinderlos“ aber nie von „Kinderfrei“ gesprochen wird, trägt sicherlich mit dazu bei, die Idee, eine Frau oder ein Paar könne ohne Kind leben, sei seltsam. Ein Mann ohne Kind? Gib es zu lieber Leser, liebe Leserin, das klang jetzt weniger schlimm, nicht? Dieser wird eher akzeptiert und liest sich auch eher harmloser, nicht? Gebt es zu. Die Idee, dass die Frau ohne Kind ist, als der Mann ohne Kind, ruft in euch eine gewisse Regung hervor. Gebt es zu. Aber keine Sorge, das ist nur anerzogen. Ihr könnt dieses anerzogene Denken überlisten und sie aktiv hinterfragen: Warum? Warum finde ich, dass eine Frau ein Kind haben sollte, aber der Gedanke an den Mann ohne Kind wiegt weniger schwer, und warum wiegt der Gedanke des („armen“, ja oft auch „unfähigen“) alleinerziehenden Vaters (weil Rabenmutter oder tote Mutter) schwerer als das eh schon bekannte Bild der alleinerziehenden Mutter (weil selbst schuld und/oder Kerl abgehauen). Ihr seht worauf ich hinaus will?

Nehmt eure Ideen und Vorstellungen die ihr habt, auseinander. Hinterfragt sie!

Konklusio

I know, ich habe hier sehr viele Themen angesprochen und viele werden wohl nicht mit allen d’accord gehen, aber ganz gleich, solange ich euch etwas zum Nachdenken anrege, habe ich meinen Teil vollbracht.

Und wenn ihr in geselliger Runde beisammen seid: Fragt doch mal warum jemand ein Kind möchte – und nicht, warum nicht. Die Antwort wird neben „Altersvorsorge“, „Gene weiter geben“ immer „Weil ich will“ sein, und selten „weil ich hoffe, dass mein Kind die Welt zu einem besseren Ort machen kann.“

Mic drop. k4tze ab.

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#Polizeigewalt

Niemand sucht sich dessen Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder sozialen Status aus. Ob man aber in einem (durchaus bereits bekannt) rechten Regime arbeiten möchte, das sucht man sich aus. Man weiß es. Man weiß es einfach. Und man weiß, worauf man sich einlässt.

Ich kenne eine, die wollte wirklich aus Überzeugung zur Polizei. Aufgrund der vielen negativen Berichte aber hat sie sich dagegen entschieden. In die Hundestaffel wollte sie. Verständlich. Ist sicherlich toll mit Hunden zu arbeiten, und sie für das Gute im Kampf gegen das Böse auszubilden, nur was, wenn du bereits im Umfeld des Bösen bist und das Böse, das bekämpft werden soll, den Mary-Jo-Boy, der ein paar Gramm zu viel hat, eigentlich nicht im Ansatz das Böse sein kann, welches du dir geschworen hast zu bekämpfen?

Das System kann nicht von innen geändert werden

Der Naivität zu erliegen, man könne ja das System von innen ändern, entlockt mir ein müdes Lächeln. Erst kürzlich kam der Vergleich, aber was, wenn Lehrkräfte versuchen, mit guten Intentionen das System zu ändern? Ja dann gut so! Vielleicht fruchtet der eine oder andere fabelhafte Gedanke in dem einen oder anderen Kinderkopf – wenn er nicht von der Realität, dem Umfeld, den Eltern und den Enttäuschungen des Lebens, noch in seiner Saat vernichtet wird. Aber, wenn du das Lehr-System generell ansprichst, dir eine generelle Änderung erhoffst, dafür kämpfst, dass auch der Bub aus schlechten Verhältnissen genau so akzeptiert wird, wie das Mädel aus reichem Elternhaus – dann solltest du nicht Lehrer werden, sondern in die Politik gehen, und bestenfalls was ganz anderes oder auch gar nicht studiert haben, aber gut-freund mit dem Zuständigen sein. Ja, so einfach ist es! Weil dann, dann kannst du vielleicht, wenn ausreichend Sponsoren auf deiner Seite sind, etwas ändern. Aber nicht von innen heraus.

Das rechte Regime

Aber wie möchtest du in einem rechten Regime etwas und genau jenes von innen ändern? Eben, es funktioniert nicht! Nein, wirklich. Das geht nicht. Entweder wirst du korrumpiert, wie Geld und Macht korrumpieren oder du wirst raus gemobbt. Und das Regime ist rechts. Natürlich werden auch gerne entsprechende, junge Menschen angeworben. Natürlich gerne auch jene, die eher schwächlich und leicht zu beeinflussen sind, denn das Militär, die Polizeiakademie oder ganz gleich, macht sie zu starken, richtigen Männern. Zu rechten Männern mit den rechten Gedanken und der rechten Einstellung, ihr seht das hervorragende und inhaltliche Zusammenspiel der Worte? Herrlich, nicht? Der Herr dankt.

Bisher waren es nur die eh schon durchgeknallten Amis, die durch Polizeigewalt negativ auffielen – aber ja eh, war nur Amerika. Der widle Westen, da passiert das halt, das ist weit weit weit weg von uns: Ja na eh, hab ma auf You Tube gesehen, ja na eh, ständig sterben Menschen. Is halt so. Schwarze, Kinder im Meer, generell überall. Is halt so. Kann man nichs machen, ne?

Mittlerweile passiert das auch in Deutschland, und ja, was soll ich sagen: Ich habe vor der Polizei mehr Angst, als vor dem Kleinkriminellen, der mir jetzt die 10€ aus der Tasche raubt. Zumal als Frau immer noch der „Was hatten Sie denn an?“-Sager dazu kommt, sie dich zur Täterin stigmatisieren und du dir, in gewissen Vorfällen, einfach keine Hilfe erwarten kannst. Und natürlich geht man zur Polizei, wenn man ausgeraubt wird, lässt Protokoll schreiben und als Weißer hat mans da auch einfach, oder als heller Schwede oder als heller Franzose. Aber wie viele dunklere Menschen haben reichlich Probleme mit? Dunklere Menschen, deutsche Staatsbürger ohne Akzent? Ich meine, come on. Auch Deutschland, wie Österreich („Aber die Migranten! Sie nehmen uns unsere Jobs weg! Na, aber des woll ma nit arbeiten! Gibt ja Saisonshelfer! Die verdienen da gut!“) haben ein Rassismus-Problem, und nein, ich bin definitiv kein Sprachrohr für Rassismus, denn als weiße Frau kann ich eigentlich nur über misogyne Dinge sprechen, niemals aber über Rassismus an sich. Deswegen: Hört auf die, die davon betroffen sind und euch sagen: das ist rassistisch.

Zusammenfassend

Nein, die Polizei ist (oft) kein Freund und Helfer mehr. Zumindest nicht so, wie sie sich aktuell präsentiert. Sie wird assoziiert mit Gewalt, Schlägen, Autorität und Angst. Und ich sehe aktuell wenig Möglichkeiten, wie die Polizei an sich aus diesem Debakel wieder heraus kommen könnte.

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Wenn die Hausarbeit ruft… wirds politisch!

Ein jeder wundert sich, warum Politiker, wenn sie gewählt werden nie das einhalten was sie versprechen. Woran liegt das?

Es muss wohl die Koalition sein, der einstige Gegner den man bis aufs Übelste während der Wahl beschimpfte, nie werde man mit so einem Wicht zusammen arbeiten, nie werde man seine Seele verleugnen, lieber sterbe man davor! der einem nicht die Freiheiten lässt, die man so gerne hätte um die Welt zu verbessern, oder zumindest das eigene Land, deren Bevölkerung auf allen vieren daher kriecht und dem Elend nahe ist. Na eh, Grün stimmte bspw. gegen Erhöhung des Arbeitslosengeldes, gegen das Verbot von Kükenschreddern, kurz: stimmten für alles, was von Schwarz gefordert wird (damit die Koalition nicht brechen und an Blau übergeben werden kann, aber was, wenn man bereits wie Blau ist?). NEOS und SPÖ haben der Opposition leicht lachen. Hahahaha!

Vielleicht liegt es aber auch an diesem unsagbaren guten Gehalt von ca. 10 000 Netto. Ich meine 10k Netto, damit ist die Miete und der Kauf des Eigenheimes gesichert („Wer zu arm zum mieten ist, der soll halt kaufen!“). Damit sind gute Lebensmittel sicher (lokal und vom Bauern), damit sind Süßigkeiten sicher (die teuren von Alverde und so), und so weiter. Auch der Urlaub auf den Malediven stellt nun wirklich kein Problem mehr dar. Und ganz ehrlich, wer würde nicht wenn er könnte? Tuts nit so gschissen, ihr Heuchler!

Natürlich würde auch ich (und ich wette ihr alle) meine Wähler verraten, meine Werte in den Kübel schmeißen und mich so verhalten, dass ich auch lange genug im Amt bleibe, denn die Leute die mich rein gewählt haben, sind sowieso in der Minderheit, die können mich nicht mehr rauswählen. Und die, die mich nicht wählten, mögen zwar skeptisch sein, finden mich aber super! Win-Win! Ich meine, wer will danach wieder einen Job haben, wo man läppische 2k netto verdient, wenn man die 10k für viel weniger Aufwand gewohnt ist? Come on.. It’s tha maney maney maney!

Sollte ich je in die Politik gehen, ich verspreche euch nichts, aber wenn ihr mich wählt, dann wählt mich deswegen, weil ich euch zu Weihnachten etwas von eurer Amazon-Wunschliste kaufen werde. Und wenn ich wo wirklich daneben liege, dann wirds schon von der Marketing Abteilung so zurecht gebogen und argumentiert, dass alle zufrieden sind – oder gegen diese und jene Minderheit zwecks Ablenkung gebasht.

Konklusio

Also ja, ich tippe zu 99% stark darauf, dass die unfassbaren guten Gehälter der Grund sind, warum sich der eine oder die andere nicht an das hält, was so heilig beim Zeltfestl versprochen wurde.

Und wundert sich wer, dass Manager aktuell Boni für die guten Verdienste von 2019 bekommen, aus Steuergeldern wohl gemerkt! (Der Finanzminister, der das unterbinden hätte können, empört sich drüber (seht ihr, das ist es, Marketing machts aus! Studiert Marketing! Ihr werdet immer gebraucht!). Aber die Pflegekräfte, Frauen und alle anderen, die während der Corona-Krise an ihre Grenzen und zurück an den Herd gedrängt wurden, als Systemerhalter aber reichlich beklatscht wurden, abgespeist mit .. was warens? 400? 500 Euro? Es ist sogar noch weniger, 360€! Mag auch sein, dass ich das eine hoch- und das andere kleinrede, aber ihr sehts selbst, oder?

Also wenn einer jetzt wirklich noch glaubt, irgendwas zu bekommen (und er nicht zu den oberen 10k gehört), rate ich dazu, die Medikation zu ändern oder die Dosis drastisch zu erhöhen. Seriously Leute, des werd nix mehr.

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Föhnsturm, Nebel und Sonne

Täglich, so grüßt der Regenbogen, heute bereits zum zweiten Male, von der anderen Seite des Horizontes, erstreckt er sich über Land und Tal, bis hin zum nächsten Berge, um ja sicher zu gehen, dass das lästige Volk den Topf mit Gold nicht erreichen kann. Denn was würden diese Leute mit soviel Gold machen? Für sinnlose Dinge ausgeben und ihr Leben weg werfen, den Kapitalismus stürzen und die Welt in eine sozialere und gerechtere gestalten wollen. Nein, das ginge auf gar keinen Fall, wer würde sich dann noch darüber freuen? Na eben!

Das Wetter hingegen weiß nicht so recht was es tun soll: Stürmt es früh morgens, 200km/h, verwüstet Gärten, Balkone und Pflanzen, tröpfeln kleine Regenschauer über den Tag verteilt über die Länder. Gegen Abend folgt etwas Nebel, der allerdings so schnell dahin zieht, dass man dessen kaltes Händchen nur kurz spürt, kurz eingehüllt wird von Nässe und Feuchtigkeit, bis diese gänzlich wieder sich aufgelöst hat; ähnlich der Sorgen der Menschen, wenn etwas anderes, nichtigeres ihre Aufmerksamkeit erhascht und sie von dem ablenkt, wovon sie sich sowieso ablenken wollten.

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