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„13 Reasons Why“ und warum ich die Serie jedem ans Herz lege

Erinnert ihr euch an die Grundschule, an die unfairen Lehrer (damals war Pädagogik noch „der Lehrer hat immer Recht“) und die grausamen Mitschüler? Als (verwöhntes) Einzelkind war ich natürlich Zielscheibe Nummer 1 jeglichen Mobbings, was schon im Kindergarten startete: durch die Kinder, deren Eltern und Aufsichtskräfte. Und natürlich war ich selbst daran schuld, dass sagten zumindest die Aufsichtskräfte, die Eltern der Kinder und auch die Kinder selbst.

Es folgt ein persönlicher Bericht über Mobbing und warum ich die Beschäftigung mit der Serie 13 Reasons Why und den angesprochenen Themen für wichtig halte.

Aus dem Nähkästchen erzählt

So war ich beispielsweise daran schuld, wenn die Buben aus der 2. blaue Flecken von meinem (damals herrlich schweren) Schlüsselbund trugen, den ich aus einfacher Notwehr nach ihnen geworfen, oder sie damit geschlagen hatte. Begrapschen war damals (Anfang/Mitte 1990er) noch „Ach, der mag dich doch nur“ – und dieser Meinung war ich nicht. Ich fühlte mich bedrängt und wehrte mich. Und auch die Lehrer waren damals nicht besser: Wenn ein Kind gemobbt wurde, war es selbst oder die Eltern daran schuld und musste büßen. So zwang mich die Turnlehrerin in der 2. Klasse Hauptschule nach der Turnstunde, welche immer die letzte Stunde war, Duschen zu gehen, auch wenn ich nur knapp 100 Meter von der Schule entfernt wohnte. Dass ich damals bereits meine Tage hatte und die anderen Mädchen mich (u.a. deswegen) auslachten, war ihr vollkommen bewusst. Heute wäre diese Lehrkraft (hoffentlich) ohne Frist entlassen worden. Die Geschichte erinnert etwas an Carrie, ich weiß – und auch wenn mir öfters Stifte geklaut wurden und ich nicht selten in Schlägereien geriet, mein Name mit Hänseleien an der Tafel stand, die Lehrer mir die Schuld gaben wenn irgendwas nicht passte, und ich oftmals heulend heim eilte, wurde ich jedoch nie mit Blut überschüttet. It’s something!

Was ich damit sagen will: Mobbing ist und war schon immer real. Entweder trifft es das dicke Kind, das hässliche Kind, das Einzelkind, das türkische Kind, und so weiter – und alle, wirklich alle leiden darunter. Und nicht nur als Kinder, sondern auch als Erwachsener. Aber schauen wir in die Gegenwart.

Damals und Heute

Wenn ich in der Schule gemobbt wurde, hatte ich immer noch mein Zimmer, in dem ich alles beiseiteschieben oder auf mein Fahrrad steigen und durch die Gegend fahren konnte. Ich las meine Bücher, malte, schaute Fernsehen und hörte Musik und alles war (bis zum nächsten Schultag) in bester Ordnung. Vermutlich hielt mich auch das von extremeren Maßnahmen wie Alkoholmissbrauch, Drogenkonsum oder wer weiß was alles, ab.

Heute sieht die Sache anders aus: Cyber-Mobbing. Der Ausschluss aus (Social-Media) Gruppen, das Versenden von peinlichen Fotos in entsprechenden Gruppen, Hass-Kommentare und so weiter sind der Alltag vieler Jugendlicher und ich fragte mich schon immer, wie diejenigen, die gemobbed werden, heute damit umgehen? Kann man damit umgehen? Reicht es, alle Systeme zu deaktivieren? Wie fühlen sich die Betroffenen, wenn jedes Geräusch an die Qualen erinnert? Ich konnte mir damals sagen: „Nur mehr wenige Jahre, dann ist es vorbei und ich muss diese Trottel nie wieder sehen“ – in einer vernetzten Welt wie heute, scheint mir das fast unmöglich zu sein. Außer man schafft den Ausstieg, irgendwie. Vermutlich wird es irgendwann Social-Media-Selbsthilfe-Gruppen geben, die einem helfen sich von sämtlichen sozialen Netzwerken zu distanzieren und ein analoges Leben zu leben. Vermutlich gibt es das schon.

13 Reasons Why

13 Reasons Why greift dieses und noch viele andere, wichtige Themen wie Slut-Shaming und Rape-Culture auf und thematisiert auch die Hilflosigkeit von Erwachsenen und Lehrern. Es braucht, wenn wir uns an eine spezielle Szene erinnern, in dem wir bemerkten, dass auch der Schulpädagoge an seine Grenzen gelangt war, spezielle Skills. Und selbst ich griff mir an den Kopf und dachte mir: „Sowas kann man doch nicht sagen?!“

Worum geht es?

Hannah Baker nimmt sich das Leben. Und das wird in aller unromantischen und desillusionierenden Art und Weise gezeigt. Sie sitzt im Bad und schneidet sich die Pulsadern auf. Ohne Musik. Dass manche Eltern und Medien das Unbehagen verspürten, ihre Kinder könnten dem Werther-Effekte erliegen (benannt nach Goethes „Die jungen Leiden des Werthers“, nach dessen Lektüre zahlreiche junge Menschen Werther folgten und sich das Leben nahmen) kann ich irgendwo am Rande, aber im Endeffekt nicht wirklich nachvollziehen. Es zeigt viel mehr, dass sich die Situation nicht einschätzen lässt. Ein glückliches Kind kann innerlich todtraurig sein und niemand bemerkt es, bis zu dessen Beerdigung. Auch hier gilt: Reden! Aber welcher Jugendliche redet schon gerne mit seinen „Alten“ über Probleme?

Und somit halte ich eine Beschäftigung, eine öffentliche Diskussion mit all den angesprochenen Themen für sehr wichtig und denke/hoffe, dass 13 Reasons Why, wenn auch nur zu einem kleinen Teil, zu deren Enttabuisierung beitragen kann, indem Rape-Culture und Suizid, Slut-Shaming und Mobbing offen besprochen werden. Interessant ist jedoch, dass immer erst das visuelle Medium attackiert wird: Die Romanverlage wird, soweit meine Recherchen, bereits seit Jahren in der Schule gelesen.

/Spoiler on

Hannah nimmt vor ihrem Suizid 13 Kassetten-Seiten auf, um jene, die sie in irgendeiner Weise dazu gebracht hatten, davon auch wissen zu lassen. Einer nach dem anderen erhält die Box mit Kassetten und hört sie durch. Manche auch zweimal. Und jeder, der die Kassetten bereits gehört hat, weiß wer die nächsten und die vorhergegangenen sind. Es sind 13 Leute, darunter auch der schüchterne Clay – der aber gar nicht auf den Kassetten sein sollte. Und hier könnte man Kritik an der Serie selbst aussetzen: Dass es um ein Mädchen geht, dass sich das Leben genommen, aber der nette Bub im Zentrum steht, bei dem man sich ständig frägt: „Aber was machte er nur, dass schlimmer ist wie Vergewaltigung und Mord?“ Die Antwort: Gar nichts.

Wobei diese Kritik entkräftet werden kann, wenn man in der dritten Folge bemerkt, dass es nicht mehr nur um Hannah geht, sondern auch um Alex, Courtney, Jessica und all die anderen. Es geht um die Gruppe Jugendlicher selbst, die sich durch dieses Ereignis miteinander auseinandersetzen müssen. Bis auf Tyler – der wird nach wie vor ausgeschlossen, denn niemand mag einen Stalker.

Nähere Betrachtungen

Ich picke mir nur wenige heraus, die mir besonders ins Auge stachen.

Alex

Die Geschichte beginnt damit, dass Justin (der Basketballer mit drogensüchtiger Mutter und Meth-Freund) Hannah ausführt und ein Foto von ihr auf der Rutsche macht, dass Bryce (Sportler, Liebling aller und Sohn reicher Eltern) an alle in der Schule versendet. Slut-Shaming Deluxe – was allerdings auch nicht aufhört, als Alex (Sein Vater ist Polizist und Waffenfanatiker, den Alex immer mit Sir anspricht) eine Liste veröffentlicht, in dem er Hannah und Jessica (Die Chearleaderin, Ex von Alex und Freundin von Justin) gegenüber stellt.

Alex ist schlussendlich auch derjenige, der dafür ist, dass die Tapes veröffentlicht werden – weil, warum nicht? Er ist dafür, dass Bryce seinen Taten entsprechend bestraft werden sollte: „Wanna know what’s worse than being a rapist? Hiding behind one. Fucking justifying a fucking rapist, that’s worse.“

Und er fasst die Gruppe hervorragend zusammen: Tyler, der Stalker, den niemand mag. Ryan (der schwule Poet) sei ein arrogantes Arschloch und Zach (einer der Sportler) ein warmherziger Idiot. Sherry (die Chearleaderin) ist dafür verantwortlich, dass der nette Sportler, dem Clay Nachhilfe gab (Klischees ohne Ende), bei einem Unfall ums Leben kam, in Alex Worten: „Got a kid killed“ – Und da wäre Courtney, die halt lesbisch ist und Marcus (der Hannah mit samt seiner Clique ausführte, nachdem er sie eine Stunde warten ließ und sie dann begrapschte), der nur auf seinen Ruf achte – und Alex. Er war einfach nur ein Loser, der Leuten wie Justin und Bryce (den coolen Sportlern) gefallen wollte. Alex reflektiert offen und will Gerechtigkeit.

Und ja, wir alle haben Alex vergessen – der ebenfalls zu suizidalen Gedanken neigte und es gegen Ende ebenfalls durchzieht.

Courtney

So ist es fast ein wenig ironisch, dass Courtney, die zwei homosexuelle Väter hat, selbst lesbisch ist. Aber nach all dem, was sie an Hass und Mobbing an ihren Vätern miterlebte, möchte sie ihnen das nicht (nochmal) antun. Clay frägt natürlich in jener Szene, sie befinden sich bei Hannahs Grab: Ob ihr das, was die Menschen denken, wichtiger sei, als Hannahs Leben? Wir erinnern uns an das Foto, dass Tyler von beiden geschossen hatte, als sie sich (nach einer Menge Alkohol) küssten. Schlussendlich entschuldigt sich Courtney am Grab von Hannah, bleibt ihr aber trotzdem immer noch feindselig gegenüber, worauf sie Ryan (der schwule Poet) immer wieder bissig hinweist. Sie ist mit der Version, wie Hannah die Geschichte geschildert hatte, nicht einverstanden.

Trotzdem darf man ihren Fall nicht klein reden – auch sie leidet unter gesellschaftlichen Standards.

Clay

Man muss sagen, dass Clay die besten Lines hat. Als er eine Gruppe von Austauschstudenten durch die heiligen Hallen der Bildung führen sollte, erwähnt er in sarkastischem Tonfall, dass diese Poster – die auf Suizid und Hilfe hinweisen – nur da hängen, weil sich ein Mädchen umgebracht hat. Und warum? Weil man sie scheiße behandelt hat. Er spricht die Feindseligkeiten an, die jeder ignoriert, und alle seien doch so nett – bis man sich umbringt.

So auch zum Schulpädagogen Mr Porter:

„She walked out of school went home and put some things in order. She returned her uniform to the Crestmont where I worked with her. She didn’t say anything. She dropped it on the counter and walked away. She dropped a package off with a friend, then took another to the post office. Then she went back home, put on some old clothes, she went into the bathroom, filled the tub, opened the box of razor blades she took from her parents‘ store that morning. She got into the tub still with her clothes on, slit her wrists and bled to death. And she died alone. And you could have stopped it and I could have. Justin Foley could have and a dozen other people, at least, but we didn’t.“

Die Anderen

Die Haltung der Schule ist ebenso interessant: Sie sagt, es gäbe kein Mobbing und doch sind die Wände der Toiletten voll beschmiert mit Hassmeldungen und Grässlichkeiten. In jeder Schule passiert Mobbing. Das sich die Eltern von Hannah mit 200 000$ abfinden sollen, ist mehr Hohn als Gerechtigkeit.

Interessant finde ich auch die Tatsache, wie hilflos alle beteiligten Eltern und auch der Schulpädagoge dargestellt werden und das ist gut so: Erwachsene haben nicht immer alle Antworten und Lösungen parat. Erwachsene scheitern genau so, nur wird diese Tatsache auch in unserer Gesellschaft eher totgeschwiegen, als zur Kenntnis genommen und akzeptiert, dass es halt passiert. Der Schulpsychologe beispielsweise frägt Hannah, ob sie Nein gesagt habe – Hannah verneint und er fragt sie, ob sie sich gewehrt habe – Hannah verneint und er meint, ob sie es dann nicht vielleicht doch auch wollte?

Diese Szene vermittelt so vieles: Erstens braucht es gewisse Skills um mit solchen Fällen um zu gehen; zweitens ist diese Art der Argumentation so unfassbar falsch, Stichwort Victim Blaming. Und drittens zeigt sie wie hilflos er selbst ist, und dass die Ausbildung bei Pädagogen sich vielleicht weniger um zahlreiche Buntstifte und Karteikärtchen, sondern mehr um essentielle Dinge wie all jene kümmern sollten, die in der Serie angesprochen werden.

Und da wäre noch Hannah

Vieles hätte verhindert werden können, wenn Hannah sich bewusst gewesen wäre, was wirklich passiert. Mehrfach war sie sexuellen Handlungen ausgeliefert, für die sie nicht ihre Zustimmung gegeben hatte. Sie hatte sich verlassen gefühlt und einsam. Alex und Jessica waren in ihren Augen zunächst Verräter, da aus drei nun doch wieder zwei geworden waren, und so sehr sie sich mit anderen anfreunden wollte, der „Schlampen-Ruf“ hing ihr nach.

Und selbst Clay, so dachte sie, müsse abgestoßen von ihr sein. Sie macht sich selbst für all das verantwortlich, empfand sich als Last für alle anderen und man wünschte sich immer wieder während der Serie: Es war ein Witz und sie taucht lachend auf. Bis Tony (der schwule, katholische Lateinamerikaner mit Mustang, und Ex von Ryan) Clay erzählte, wie er das ganze beobachtet hatte. Hannah ist tot.

Fazit

Man hätte Hannah sagen müssen, es sei nicht ihre Schuld, das gesamte System ist daran schuld: Das, was die Gesellschaft akzeptiert und vor allem verschweigt. Man hätte sie dabei unterstützen sollen zu verarbeiten, was sie beobachtete und was ihr selbst passiert ist.

Sexuelle Belästigung, passiert – aber da sie unangenehm und viele wissen vermutlich auch nicht, wie sie damit umgehen sollen, werden Klagen beiseite geschoben („Gibt‘s bei uns nicht“) und verharmlost („Mei, is ja nur a Kompliment“) beziehungsweise die Diskussion in eine komplett andere Richtung gelenkt („Vielleicht war der Rock zu kurz?“). Vergewaltigungen, passieren – und werden stigmatisiert in dem aller Welt das Gesicht des Opfers gezeigt werden muss und dahingehend verhöhnt, dass „es ja manche Frauen mit Absicht machen, um an Geld zu kommen“. Und auch Mobbing passiert. Nicht nur in der Schule, auch in der Arbeitswelt und im Umfeld. Um sich dessen bewusst zu werden, müssen die Dinge thematisiert werden, diskutiert und reflektiert. Es muss ein Bewusstsein darüber entstehen, „wie sich wohl der andere fühlen mag“ und was einfache Sprüche auslösen können.

Ein Kommentar

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„Wonder Woman“

Nach den Misserfolgen von Man of Steel oder Batfleck vs. Superman, schafft Wonder Woman den Absprung mit Farbe, etwas Naivität und Entschlossenheit, und reiht sich, so könnte man fast sagen, in die Marvel’sche Tradition ein.

So gut wie Spoilerfrei.

Die anfängliche 97%ige Wertung bei Rotten Tomatoes sank mittlerweile auf 93% was trotz alle dem immer noch verdammt hoch ist. Der Film bricht mit der düsteren Videoclip Ästhetik und setzt auf eine eindeutige Botschaft, die mich gegen Ende tatsächlich an Das letzte Einhorn erinnerte. Ein Film, den ich mir als kleines Mädchen gewünscht hatte. Ein Film, der zielgerichtet die Geschichte voran treibt, sich nicht mit Kleinigkeiten aufhält und gegen Ende den Big Bad besiegt.


Und wie so viele andere, fragte auch ich mich was das große Geheimnis ist, dass Wonder Woman so erfolgreich werden lässt. Ein Beitrag, der vor ein paar Tagen in meiner Mailbox landete, erklärt es ziemlich gut: Wonder Woman ist so, wie ein Superhelden-Film sein sollte: Positiv und Hoffnungsvoll. Die Heldin ist kein Jammerlappen, die beim Versuch Leben zu retten, die Hälfte dabei umbringt und ihre Kraft als Fluch sieht, sondern sie tut, was gemacht werden muss. Mehr noch, sie geht darin auf, ohne aber arrogant oder selbstgefällig zu werden. So stehen auch nicht die zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund, das Techtelmechtel mit Steve ist lediglich (und nachvollziehbares) Beiwerk, sondern die Geschichte Dianas und ihr Werdegang zu Wonder Woman selbst. Anderseits wurde in der Vergangenheit gerade auch die zwischenmenschliche und menschliche Darstellung der Superhelden gelobt, bis dies bei Man of Steel und Batfleck vs. Superman grandios kippte und ins Lächerliche abdriftete.

/fem-mode on

Wonder Woman bewegt sich zwischen dezenter Kritik am Patriarchat und zieht gleichzeitig die stereotypen Geschlechterklischees des 20. Jahrhunderts ins lächerliche. So lässt sich Diana von Steve weder sagen, was sie zu tun oder lassen hat, bemerkt so ganz nebenbei, dass man auch ohne Männer zurecht kommt und begutachtet interessiert Korsagen, die sie für Rüstungen hält. Und trotz dessen, dass Diana dank ihrer Herkunft weitaus mächtiger ist, als all die Männer, die nach ihr aufs Feld stürmen, bleibt Gleichwertigkeit zwischen Frau und Mann bestehen: Steve Trevors Fähigkeiten werden nicht minimiert, um Dianas Stärke zu demonstrieren, denn auch er wird als Held inszeniert und in keiner Weise als „schwach“ dargestellt. Eines nur: Vielleicht hätte man die letzte seiner Szenen etwas anders lösen können.

Ebenfalls positiv sticht hervor, dass zwar Wonder Womans ikonisches Kostüm beibehalten wurde, aber die gesamte Szenerie auf eine sexualisierte Darstellung verzichtet. Nicht „sexy“, sondern ästhetisch. Sicherlich sieht man Beine und Dekolletees bei den Amazonen, aber das ist in Ordnung. Schon alleine aus praktischen Gründen: Einerseits scheint Themyscira sehr warm zu sein, andererseits kann eine Vollkörper-Ausrüstung behindernd wirken, je nach dem, was man sich für einen Kampfstil aussucht. Was hätte man stattdessen als Rüstung verwenden sollen? Wehende Kleider? Einfache Lumpen? Die einzige Problemzone, die ich aus Sicht einer ehemaligen (Mittelalter-)Schwertkämpferin sehe, sind die fehlenden Träger. Doch das Kostüm scheint ausreichend hoch geschnitten, um ein gewisses rutschen zu verhindern.

Fight!

Die Kampfszenen waren interessant choreographiert. Ich hätte auch mit einem Film, der aus dem Quasi Vorspann und der Vorgeschichte bestanden hätte, viel Freude gehabt und genoss die Abwesenheit männlicher Protagonisten zu Beginn gänzlich. Es hat tatsächlich etwas befreiendes und ein gewisses „empowerment“, eine starke Frau unter vielen anderen starken zu Frauen zu sehen, was in der Filmgeschichte relativ selten passiert. Denn häufig sehen wir nur eine, manchmal auch zwei oder auch drei starke Frauenfiguren neben- aber oftmals gegeneinander, und keine homogene Armee. Was aber natürlich auch durch die Inszenierung – Akrobatisch zu Pferd, im Kampf und im Training – besonders zur Geltung kommt. Wie gern hätte ich da mitgemacht. Ich rieche eine Marktlücke für einen Freizeitpark: „Amazon-Camp: Girls and Women only“: Auf dem Plan stehen täglich Reiten, Schwertkämpfen, Bogenschießen, voltigieren (turnen am Pferd), Lasso werfen und Katzen streicheln. Oder so.

Interessant und auffällig ist die Inszenierung von Professor Lupin als Ares, den Kriegsgott, den Big Bad, der gegen Ende in einer bombastischer Feuerschlacht vernichtet wird. Auch wenn oft kritisiert und als unnötig empfunden, erhält Diana dadurch eine Fülle an tollen Szenen, unterlegt mit farbiger, emotionaler Musik – die sie nochmal konkret in den Mittelpunkt stellen und erneut verdeutlichen: Eine neue Ära an bricht an. Professor Lupin aka Ares als Big Bad hält also, so möchte man meinen, als Alibi her, sodass jede Möglichkeit, Diana Prince als Ikone zu stilisieren, wahrgenommen werden kann.

Comic-Ästhetik

Diese kommt auch bei Wonder Woman wieder zu tragen, wirkt aber in diesem Falle weniger deplatziert – vielleicht weil mit kräftigen Farben unterlegt? Oder, weil sie erst gegen Ende so richtig in Szene gesetzt wird? Ich überlegte und kam zum Entschluss, dass es vielleicht die frontale und statische Aufnahme ist, die Comichafte Szenen in Zeitlupenoptik vielleicht etwas banal wirken lässt. Wären diese dynamisch, und bewege sich die Kamera um die Szene herum, könnte man eher schwer einen Bezug zu einer 2D-Szene herstellen. In diesem Falle nützt Farbe und positive, emotionale Musik doch einiges, um mit der Darstellung nicht ins Lächerliche zu segeln.

Manko

Der Trailer hatte bereits vorgewarnt: Ästhetische Action-Szenen werden von Zeit zu Zeit aus ihrer dynamischen Perfektion gerissen und durch Zeitlupenoptik ersetzt. Zack Synders Handschrift eben. Was ich in 300, der pompösen Slideshow, mochte, hasste ich in allen anderen Filmen. Qualität vor Quantität: Ab und an, und wohl eingesetzt, können diese tatsächlich Wunder und Staunen bewirken, in übertriebenen Maße und zur falschen Zeit, zerreißen sie den Fluss der Szene. Aber das ist auch das einzige und große Manko des Filmes, was ich leider anmerken muss. Es nervte mich tatsächlich, dass kaum eine Kampfszene ohne dieser Handhabung auskam (*). Man muss aber auch nicht ins Gegenteil verfallen, und die Szenen in 1,5facher Geschwindigkeit abspielen. Gut choreographiert und gut geschnitten und jede künstliche Veränderung wird obsolet.

Etwas lästig war vielleicht auch das Ver-englischen der deutschen Sprache, wenn unter Deutschen englisch gesprochen wurde, aber das kann man vernachlässigen, und wir entschuldigen auch Dianas perfektes Aussehen am Morgen, als sie die Nacht am freien Boot verbracht hatte. Aber das ist in Ordnung: Comic-Verfilmungen und Helden-Epen brauchen diese Form von Realismus nicht. Auch wenn dies wieder eine andere Kritik war, die James Gunn mit dem ersten GotG parodierte. So oder so, gewollte Kritik findet ihren Weg.

Fazit: Eine neue Ära hat begonnen, lasst uns das auf diesem Niveau weiter führen.

* Anmerkung: Nachdem ich mir den Film heute Abend nochmal ansehe, werde ich beobachten, ob mir diese Szenen erneut so negativ ins Auge stechen und bei einem zweiten Beitrag, vielleicht etwas Recherche mit einbeziehe.

PS: Ich finde es übrigens sehr positiv, dass eine nicht-US-amerikanische Schauspielerin in der Titelrolle steht, und so ein weiteres Stück der US-amerikanischen „one of us“-Tradition aufbricht.

Lesenswert und gut recherchiert:

Zu guter Letzt:

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„Alien: Covenant“

So steht der Androide der Prometheus vor seinem Schöpfer, betrachtet die Skulptur Michelangelos und nennt sich David. Er spielt in einem weißen Raum Wagner am Flügel. Und doch erkennt er, dass er als unsterbliches Wesen geschaffen wurde, den Sterblichen zu dienen. Fortan sucht David nach seinen eigenen Kreationen und findet sie.

Es empfiehlt sich, Prometheus davor nochmal anzusehen.

Spoiler! Aber zuerst noch ein wenig fiktive Science-Fiction Geschichte:

Alien: Covenant spielt im Jahre 2108, zu Beginn des 22. Jahrhundert. In Doctor Who wird zu dieser Zeit der Mars durch Terraforming zu einem Freizeitplaneten gemacht, aber der Aufenthalt ist nur der wohlhabenden Bevölkerungsschicht vorbehalten. In The Expanse erholt sich die Erde derweil wieder von ihrer Umweltverschmutzung. Und in The Next Generation wird 6 Jahre zuvor mit der Tiefenraumerkundung der Ficus-Sektor erkundet, die erste von den Menschen eigenständige Erforschung eines Raumsektors.

Worum ging es?

Durch unerwartete Sonnenstürme wird die Mannschaft der Covenant aus ihrem Kyroschlaf erweckt, James Franco darf sogleich das Zeitliche segnen und während die Reparaturarbeiten der Sonnensegel in Gang sind, fängt ein Crewmitglied ein Signal auf. Take me home… country roads… to the place.. where I belong! Die Mission zum angesteuerten Planeten sollte noch ca. 7 Jahre dauern, den Planeten, aus dessen Richtung das Signal gesendet wird, erreicht man in 3 Wochen. Natürlich wird keine Notiz an die Heimat verschickt, so wie: „Hey. Wir hatten Probleme, und hey, da gibts einen neuen Planeten, den sehen wir uns an!“ Und wann immer man derartigen Handlungen in entsprechenden Filmen beiwohnt, glüht der illusionäre Hoffnungsschimmer, dass Bürokratie und Protokoll-Wahnsinn der Gegenwart in der Zukunft etwas lockerer gehandhabt werden könnte, oder auch nicht, da man offenbar in den 1970ern nicht dieser Form des Wahnsinns ausgesetzt war und Alien:Covenant an Alien anknüpfen möchte. Aber vermutlich wird in 20 Jahren alles via App an entsprechende Firmen und Institute weiter geleitet werden, sodass keine Bürokratie und Protokollierung mehr notwendig sein wird. Ha! Got ya!

Anyway. Die Gefahr von Prequels zeitgenössischer Science-Fiction Filme liegt darin, dass man, was Technologie und Szenerie betrifft, ganz modern sein möchte (und auch nicht mehr anders kann) und dabei das Künftige aus den Augen verlieren könnte, sodass an Vergangenes nicht mehr angeknüpft werden kann. Alien: Covenant schafft diesen Sprung fast noch. An Bord wird geraucht, die Computer muten antik an und die Kommandozentrale fängt sofort Feuer. Es wirkt simpel.

Man folgt der Geschichte und es kommt wie es kommen muss: Aliens behausen den Planeten, aber der düstere Twist liegt in der Gestalt des Androiden verborgen, der seit 10 Jahren auf dem Planeten lebt, und diesen wie seine Geschöpfe ausgiebig studiert. Weniger steht der Xenomorph im Zentrum, sondern die künstliche Intelligenz.

Vom SF-Horrorslasher zum Schöpfungsmythos

War Prometheus der Halbgott, der den Menschen das Feuer und die Technik brachte, verweist der Titel des neuen Alien-Films aus alter Schöpferhand (Ridley Scott) auf einen Pakt, eine Verbindung, ein Bündnis. Und dies in mehrfacher Hinsicht. Gerade gegen Ende hin fühlt sich Alien: Covenant wie Alien aus 1979 an, Katherine Waterston wächst als neue Ellen Ripley inklusive Tank Top, Kurzhaarfrisur und großer Schusswaffe, Entschlossenheit und 9 Leben sofort ans Herz. Selbst der Abschied war zu (fast) 1:1 derselbe.

Zum anderen zeigt der Androide David, dass ein friedliches Herantasten an die fremde Lebensform durchaus sinnvoll sein kann – auch wenn diesem Opfer vorausgingen. Es blieb ihm verwehrt sich fortzupflanzen und somit schuf er aus eigener Kraft. Er hat auch kein gutes Wort für seine Schöpfer übrig, denn die Menschheit sei eine sterbende Spezies, die es nicht verdiene weiter zu leben. Alien: Covenant weist, in der Tradition klassischer Science-Fiction darauf hin, dass künstliche Intelligenz gefährlich werden kann. So gefährlich, dass sie ihre Schöpfer in Frage stellen und selbstständig und nach eigenem Willen zu handeln beginnen.

Was in Erinnerung blieb

  • Die bildhaft ästhetische Szene, in der die Geburt eines  Aliens vor seinem Vater eingefangen wurde.
  • Hilfreich wäre es gewesen, sich Prometheus nochmal anzuschauen. Nur mehr vage wusste ich wer David war, aber nicht mehr, was er getan hatte. Trotzdem werden einige Dinge erklärt: Die weißen Gestalten zu Beginn des Vorgängers und wie es dazu kommen konnte, dass diese alle starben.
  • Katherine Waterstone als Quasi-Ripley.
  • Michael Fassbender, ftw!

Dank Luciferans Medienecke kamen mir zwei Kurzfilme unter, die Aufschluss über gewisse Dinge geben.

Fazit: 2 von 3 Babyaliens, 4 von 5 Xenomorphs, 2 von 5 Raumschiffen und 4 von 5 Sonnensegel. Sehenswert, wenn auch etwas Symbolträchtig.

Weitere Informationen

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„Star Trek: The Next Generation“ S01E03 und S01E04

Inhalt der Kritik: Die Darstellung von Aliens

Episode 3

Gleich zu Beginn der dritten Folge, stellten wir (Madame (8) und ich) uns die Frage: Ist es rassistisch, wenn die in traditionell-afrikanisch anmutenden Gewänder tragenden (von Afroamerikanern/Afrikanern dargestellten) Aliens, Frauenfeindlich sind? Bezieht man das heutige Verständnis und den Blick für die Problematik mit ein: Vermutlich! Und das aufgreifen einer Tatsache, dass viele Frauen in afrikanischen Gegenden wenig Rechte haben beziehungsweise viel Gewalt erfahren und dies in einer Sendung zu thematisieren? Ha! Got ya! Und wäre es rassistisch, wenn man gerade aus aktueller Sensibilität zur Problematik, auf diese Darstellung verzichtet hätte? Es wäre sensibel und eine Reaktion auf bestehenden Rassismus gewesen, so Madame (8).

Und die nächste Frage: Warum wählte man ausgerechnet Schwarze und steckte sie in traditionell-afrikanisch anmutende Gewänder? Weil in den 80ern die Problematik (vermutlich) anders lag: Erinnert man sich noch an die AIDS-Kampagnen, die afrikanische Kinder mit großen Augen zeigten – und gerade in dieser Episode geht es darum, den Aliens einen Impfstoff zu Teil werden zu lassen. Die Problematik für Rassismus war offenbar medial noch nicht so greifbar, oder wurde anders bewertet. Wir kommen noch dazu.

Eventuelle weitere rassistische Tendenzen dieser Folge: die „schwarzen“ Aliens nahmen Impfstoff von „weißen“, beziehungsweise boten die „weißen“ den „schwarzen“ das Allheilmittel an.

Interessant auch, dass Cpt. Picard zwar den Kulturimperialismus im Bezug auf Werte anspricht, aber nicht auf die Technik? Folgend tauchte die Frage auf: Wird Technik als wertfrei im Star Trek Universum betrachtet? Die Menschheits-Geschichte wird einerseits von Technik-Euphorie, andererseits von Technik-Kritik begleitet. Q kreidete in der ersten Folge ja bereits die Primitivität der Menschen an.

Holger Götz, der einen Beitrag in Faszinierend! Star Trek und die Wissenschaften, Band 1 (2009) publizierte, bemerkt zur Thematik folgendes (S. 249-261) und bestätigt damit unsere Annahmen:

  • Im Kontakt mit Fremden wird oft nicht das Anderssein angesprochen, sondern das Gleichsein. Was zur Annahme anregt, dass jede intelligente Spezies, irgendwann eine Kultur hervorbringt (bringen muss), die den Menschen ähnelt
  • Die Kultur einer direkten Spezies wird direkt an deren genetischen Ausstattung rückgebunden: Die genetische Ausstattung einer Spezies ist die Grundlage ihrer Kultur. Mit in dieses Klischee fallen die Ferengi. „Die Hinterhältigkeit zeigt sich bereits in ihrer gebeugten Haltung […], und deren Aggressivität durch ihr Raubtiergebiss konnotiert wird.“
  • Zwar wird innerhalb der Serie immer wieder darauf verwiesen, dass man eine Spezies nicht nach ihrem Erscheinungsbild beurteilen soll, trotzdem bleibt das Äußere als „Marker des Charakters“ erhalten.
  • Auch interessant ist, dass jene Spezies, die den Menschen überlegen sind, weiß sind: Die Aldeaner („When the bough breaks“ S01E17) oder auch Q.
  • Auch die charakterliche Prägung, dass beispielsweise „alle“ Klingonen aggressiv und „alle“ Ferengi habgierig sind, deutet wieder auf eine genetische, als wie durch eine Kultur geprägte Veranlagung. Man wird im Folgenden vermehrt darauf achten. Ersichtlich wird das Beispiel an Lt. Worf, der von menschlichen Eltern aufgezogen wurde, aber trotzdem Züge zur klingonischen Kultur aufweist: Er spricht perfekt klingonisch, praktiziert die klingonische Religion und ist ein guter Nahkampfkämpfer. Götz merkt an, dass sich das Wie und  Warum nicht erklären lassen. Es wird damit begründet, dass er eben einer anderen Spezies angehört und sich zu dieser Kultur hingezogen fühlt, aber sich in beide, weder die menschliche, noch klingonische integrieren kann.

Götz fasst zusammen, dass TNG einen „deutlichen Kommentar zur Integration von Angehörigen anderer Kulturkreise in die dominante (Mittelschichts-) Kultur der US-amerikanishcen Gesellschaft ab [gibt].“ Und: „Damit bewegt sich TNG in einem neokonservativen biologistischen Diskurs, der der genetischen Veranlagung deutlich das Übergewicht für die Entwicklung der entscheidenden Wesensmerkmale eines Individuums zuweist und der kulturellen Prägung bestenfalls modifizierende Funktion zugesteht.“

Weil es gerade spannend ist, fahre ich fort:

  • Der offizielle Diskurs, der jeder intelligenten Spezies und ihrer Kultur die gleiche Wertigkeit zugesteht, hinkt im Narrativ etwas hinter her: Die Förderation steht an der Spitze, während die Individuen nur aufwärts-kompatibel sind. In Season 4 Episode 4, wenn wir es bis dahin schaffen, wird uns das Thema erneut begegnen.
  • Falls wir es nicht bis dahin schaffen, da uns der Tod ereilte oder die Welt einer Apokalypse zum Opfer fiel, hier eine kurze Ausführung: Das Menschenkind Jono wird von Talarianer aufgezogen und weist, nachdem er in einer Rettungsaktion an Bord genommen wurde, keine Affinität zu den Menschen auf. Somit zeigt sich, dass, was für alle anderen Spezies gilt, nicht auf den Mensch zutrifft: Die menschliche Kultur wird somit auf eine Stufe gehievt, die außerhalb dieser „genetischen Prädetermination“ liegt. Was heißt: Die symbolischen Handlungen der Menschen sind eine Kultur-Leistung. Somit wird unsere Kultur-Frage oben ansatzweise angerissen. Es ist anderen Wesen im Star Trek Universum schlicht und einfach nicht vergönnt via Kultur anders als genetisch bedingt, zu agieren – und das aus einem Herkunftsland, dass all seine Kultur aus Europa mitgebracht hatte. Ha!
  • An Jono wird nicht nur die Überlegenheit der menschlichen Kultur demonstriert, der menschlichen Rasse, sondern auch jene der menschlichen Gene: Während Worf zeigte, dass er sich aufgrund seiner Gene nie ganz in die menschliche Gesellschaft integrieren kann, ging Jono in der talarianischen Kultur auf. Mensch darf. Alien darf nicht. Aliens haben Integrations-Probleme. Menschen nicht. Nicht, dass uns das irgendwie bekannt vorkommt.

Zusammengefasst sagt Götz, dass TNG eine Abwärtskompatilbilität der Menschen konstruiert: Das Fremde kann sich nie vollständig in die menschliche Kultur integrieren, aber Angehörige der menschlichen Kultur haben keine Probleme sich in die Fremde zu integrieren. Mischlinge sind nur in der Lage, sich in eine „minderwertigere“ Kultur zu integrieren (Am Beispiel von K’Ehleyr) und bei Menschen wird deutlich Überlegenheit zelebriert (Riker in „A matter of honor“ S02E08) – aber dazu kommen wir noch.

Götz bemerkt, abschließend, dass TNG eine „kuriose Doppelstrategie“ anwendet. Einerseits, wird bei ethnisch abweichenden Menschen jede rassistische Thematik vermieden: Die Gesellschaft an Bord der Enterprise zeigt sich als Musterbeispiel einer „egalitären Homogenität“ – trotzdem sind diese noch unterpriviligiert. Zwar werden Homosexualität, Abtreibung und Sterbehilfe angesprochen, Rassismus aber vermieden. TOS selbst setzt sich in den 60ern deutlicher mit der Thematik auseinander, als TNG in den 80ern. Ich bin gespannt, wie STD (oder auch DIS/DSC?) dies im Jahr 2018 handhaben wird.  Im Gegensatz also Rassismus im Inneren der Gesellschaft zu thematisieren, überträgt TNG die Problematik auf Aliens. Eine andere Spezies ist aufgrund ihrer „genetischen Disposition“ nicht kompatibel mit der dominanten Kultur und vermittelt, dass bei einem Integrationsversuch zu „mental instabilen“ Persönlichkeiten führt.

Was nahmen wir aus der Folge noch mit, außer der eben angesprochenen Thematik? Yar’s „basic male interest“ und wir gingen davon aus, dass Völker, die entwickeltere Technologien benutzen, auch ein entwickelteres Verständnis für Gleichberechtigung haben müssten. Der Blick in die ferne und fiktive Zukunft verblendet, denn ein Blick auf die Gegenwart zeigt uns, dass dem nicht so ist.

Was wäre die Lösung für diese Episode gewesen? Die Heranziehung von grünen Aliens mit Tentakeln am Kopf? Zusammengefasst kann gesagt werden: Vor dem Hintergrund eines Science-Fiction Universums war die Idee wenig überlegt (oder gerade, nach dem Text zu urteilen, sehr überlegt) – oder gerade mit Absicht gewählt den Blick darauf zu lenken und Diskussion zu schaffen (eher nicht – oder schon?). Wir diskutieren immerhin.

Next!

Episode 4

Gegen Ende der Sicht der vierten Folge, als fauchende Ferenigs hinter Riker hin und her hüpfen, während dieser aufrecht stehend philosophiert, kommt das zu tragen, was ich oben so lange ausführte: Nicht wie in der ersten Folge und heute Kanon, sind es übermächtige, uns all überlegende Wesen, sondern dumme, primitive Tiere. Der Mensch damals fühlte sich überlegen und mächtig, heute regiert Furcht und Angst. Überlegene Aliens können nur durch eine Reihe glücklicher Zufälle ins All katapultiert werden oder mit menschlichen Emotionen zur Gesinnung gebracht werden: Nicht alle Menschen sind so!

Ebenfalls ist es unlogisch, dass die Crew der Enterprise einen Planeten findet, aber gleichzeitig überrascht ist. Ist es nicht deren Ziel und Aufgabe nach fremden Welten zu suchen? Madame (8) fragte mich zwischendurch: „Warum haben wir das damals weiter geschaut? Weil es im TV lief und wir nicht mehr Sender hatten?“ Oder weil die Enterprise hübsch war? Weil wir Raumschiffe mochten? Und Abenteuer?

Man muss leider sagen, dass die Ferengis wirklich als seltendämliche, primitive und sexistische Rasse eingeführt werden – was einem als Kind null auffällt. Null. Nada. Sie fauchen und schleichen in Fellen herum.

Was blieb hängen bei Folge Vier: Die dezente sexuelle Anspannung zwischen dem Captain und Dr. Crusher. Die eindeutige TOS-Kulisse und Rikers rechtes Auge.

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„BFG – Big Friendly Giant“

Sowie der Trailer Großes versprechen mochte, so warnte er auch vor einer gewissen Erwartungshaltung. Und das lag nicht zwangsläufig nur an dem Namen Steven Spielberg, den man mittlerweile mit Skepsis beäugt, sondern an den eigenen Erwartungen. Man sehnte und wünschte sich eben gerade auf Roald Dahl’s Vorlage, auf den Trailer mit seinen sanften Farben und der Märchenhaften Atmosphäre einen glaubhaften und verzaubernden Fantasyfilm.

Nun, wie ich andeutete: Steven Spielberg war beziehungsweise ist neben Schindlers Liste (1993) als Schöpfer zahlreicher Ikonen der Popkultur bekannt: E.T. (1982), Indiana Jones (1981, 1984, 1989), Jurassic Park (1993), Der weiße Hai (1975) und sogar Hook (1991). Mit gemischten Gefühlen erinnerte man sich an das Saal füllende Popcorn Kino wie Saving Private Ryan (1998) oder die Katastrophe Twister (1996). Und Wikipedia nannte mir ein paar SF-Klassiker, deren teils Neu-Verfilmungen auf seine Kappe ging: AI – Künstliche Intelligenz (2001), frei nach Isaac Asimov oder Minority Report (2002), frei nach Philip K. Dick, oder Krieg der Welten (2005), sehr sehr frei nach H.G. Wells, die sich von teils solide und teils grottig die Spannweite teilen. Sicherlich, folgt man dem „klassischen SF“ Prinzip, dass sich SF durch seine Ideen glorifziert und sich weniger auf die schöne Sprache reduziert, so könnte man schließen, dass die Filme lediglich die Idee transportieren, aber auf schöne Bilder verzichten sollen. Und genau das taten sie, nicht. Schöne Bilder, Emotionen, aber zu wenig Idee. Für gute SF empfehle ich u.a. die Serie Black Mirror, aber ich weiche ab.

Gut. Der Saal fast leer, die Vorführung auf englisch, die Werbung auf deutsch, zweisprachig erzogene Kinder in den letzten Reihen, und entgegen der Hoffnung, fanden sich hier wirklich die besten Szenen im Trailer wieder.

Was mich teilweise schockierte und ich aus rationaler, „erwachsener“ Sicht absolut schrecklich fand waren die Darstellungen der bösen Riesen. So grässlich und böse und Furcht einflößend. Mein erster Gedanke war: Sowas zeigt man Kindern? Wachsen Kinder von heute auch noch mit Grimms Märchen und abgeschnittenen Zehen und Fersen sowie von Dornen erblindeten Menschen auf? Und nicht zu vergessen: Artax Tod in Die Unendliche Geschichte und der rote Stier in Das letzte Einhorn. Aber ich schweife erneute ab.

Dritter Versuch: Der Film war atmosphärisch, kindisch, kindlich und auch witzig. Die Szene bei der Queen artete etwas aus, aber das war okay. Wenn man die Gelegenheit hat einen Riesen bei der Queen vor zu laden, dann auch mit ausreichend Zeit. Wenn ich sage, dass ich den Film nett fand, so meine ich das nicht böse. Ich fand ihn sehr nett, aber wenn man sich beispielsweise an Stardust (2007) auf der Vorlage von Neil Gaiman erinnert, dann vermisst man bei BFG das gewisse Etwas. Natürlich, die Ideen eines Roald Dahls sind großartig, die Verfilmung erreichte dann aber dennoch nicht den 100% Wow-Effekt. Einerseits schade, aber es war in Ordnung.

Fazit: 3 von 5 Riesen für die Angst einflößende Darstellung der garstigen Riesen, 5 von 5 Waisenkinder für das kecke Waisenmädchen und 12 von 10 Träume für die Idee dahinter.

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„The Secret Life of Pets“

Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen: Herbst 2015 – der erste Trailer von Pets und der erste Eindruck war: „Den muss ich gehen!“ Und während das Jahr vorbei zog, der Tag des Filmes näher rückte und man den Trailer auch schon in seiner längeren Fassung x-mal gesehen hatte, schlich sich Resignation ein: Man akzeptierte fast unweigerlich, dass die witzigen Momente im Zusammenhang weit weniger amüsant sein dürften und die besten Szenen bereits im Trailer verschossen wurden. Wie immer. Lasst mich dazu nur eines sagen: Dem ist nicht so! Wer nichts lesen möchte über Wirkung und Eindruck, der stoppe hier.

Der Trailer verrät einige amüsante Details, die aber eben im Zusammenhang mit all den anderen in einem fließenden Lachen mitgenommen, ja beinahe mitgerissen werden. Ein seltener Fall von: Der Film übertrifft den Trailer. Der 3D Kameraflug über New York hatte, wenn man sich in den mittleren, eher vorderen Reihen befand, dezent die Wirkung einer Achterbahnfahrt; die Farben waren bunt und die Stimmen schrill. Ich fand es fast ein wenig schade, als die Geschichte dann wirklich anfing, so auch in eine vorhersehbare Richtung plätscherte und eine Szene die Nächste in Sachen Hektik und Lautstärke zu übertreffen versuchte. Irgendwann musste ich mir Tempo-Stückchen in die Ohren stopfen. Aber das war okay, die Ausreißer nach oben, die stimmigen Karikaturen und liebevolle Parodien auf gewisse Tierarten entschädigten vollkommen dafür. 3D war adäquat eingesetzt mit Viechern, die aus der Leinwand in den Saal krochen – es empfiehlt sich wohl in den mittleren Reihen Platz zu nehmen.

Fazit: Wenn man Animationsfilme aus dem Hause Minions mag, dann wird man auch mit diesem Film eine besondere Freude haben. Wenn man Tiere mag, wird man mit diesem Film eine große besondere Freude haben.

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„Captain America: Civil War“

Es gibt Filme, bei denen schreibe ich noch am selben Abend ein zig-Seiten Review und bessere lediglich Uhrzeit bedingte Konzentrationsfehler aus; und es gibt Filme, wo es mir schwer fällt überhaupt etwas zu schreiben. Dies betrifft besonders Filme, auf die ich mich freute, denen ich entgegen fieberte und die dann nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprachen. Ich sitze da und warte. Schreibe. Lösche. Schreibe. Recherchiere. Frage nach dem Warum. Menschen, Blogs, Social Media, bis ich glaube eine Antwort gefunden zu haben.

Aufgrund meiner fangirligen Liebe zu Marvel wollte ich es nicht so recht wahr haben, dass mich dieser Film nicht so berührte wie ich es mir erwartet oder sogar erhofft hatte. Zugegeben, der Captain war nie mein Favorit, und auch Winter Soldier verfehlte die Wirkung, sowie auch Age of Ultron. Nur warum? Ich mag die Comics, die Helden und auch die Kino-Adaptionen. Den Cast! Eine charakterliche Diversität, derer es bei DC-Helden mangelt.

Verzweifelt suchte ich nach den Gründen und ich glaube sie gefunden zu haben. An dieser Stelle eine flauschige Katze für meinen Informanten.

Annahme 1: Joss Whedon ist Schuld, u.a.

Die Alieninvasion als Start-Event her zunehmen war unklug. Mit einem außerirdischen bzw. göttlichen und hoch charismatischen Gegenspieler zu beginnen war suboptimal. Und doch waren nur sechs Avengers von Nöten um Loki in die Knie zu zwingen.

Und folgend war meine Erwartung an künftige Filme sehr hoch. Und Guardians of the Galaxy machte es mit seinen satirischen und selbstironischen Elementen nicht besser. Im Gegenteil. Außerdem: Aliens! Und ein Waschbär! Eine Planze! Und ich fürchte, deswegen berührten mich der Winter Soldier, so auch Age of Ultron eher wenig. Ich fand beide etwas.. langweilig. Da fahren sie halt. Da kämpfen sie halt. Da sind sie halt. Jo mei. Eine K.I.? Meh. Sicherlich, es lag und liegt an meiner Erwartungshaltung, an meiner Einstellung. Und sicher, Infinity (oder wie auch immer der Name sein mag) steht bevor und wir haben Thanos. Das Problem: Thanos ist nicht Loki. Damn you Tom Hiddelston! Thanos könnte vielleicht funktionieren. Ich bleibe skeptisch.

Tragen also wirklich Whedon und die Art der Inszenierung von Loki die Schuld?

Age of Ultron hatte das Problem, dass die künstliche Intelligenz – die eigentlich mächtig genug sein kann um in Angst und Schrecken zu versetzen – mit schlechtem Witz beseelt wurde. Wenn ein System ausreichend intelligent ist um ein Eigenleben zu entwickeln, dann sollte auch die Art des Humors entweder intelligent sein oder diese Abstand davon halten, da sich eine K.I. gewiss nicht auf die Stufe eines Affen begeben wird. Ich dichte jeglicher künftiger K.I. Hochmut an. Wenn die Vermenschlichung eines künstlichen Systems bei Wall-E oder Her funktionierte, so auch bei I, Robot und A.I. Artificial Intelligence, bedeutet das nicht, dass es immer gelingt. Im Falle eines diabolischen Systems, läge es nur nahe den Menschen leise zu vernichten. Die K.I. dächte nicht nach, sie machte keine Witze. Sie agierte einfach. Tat sie aber nicht. Sie würde vermutlich die Atmosphäre vergiften und somit fiele der Showdown weit weniger gigantisch aus, als es uns manche SF-Autoren verkaufen möchten.

Fazit: In jedem Film, in denen ein gewöhnlicher Mensch der Gegenspieler sein soll, besteht eine höhere Gefahr, dass er (der Film) verliert. In diesem Falle denke ich mir, dass lediglich eine größenwahnsinnige und charismatische Figur den Film hätte „retten“ können.

Annahme 2: Die Gegenspielenden

Oftmals wird Civil War mit der Waffenkontrolle in den USA verglichen. IronMan steht hierbei für den vernünftigen Umgang mit Waffen, die dann ihren Einsatz verlangen, wenn eine übergeordnete Instanz diese fordert. Captain America hingegen ist davon überzeugt, dass ein Avenger frei agieren und nach Belieben eingreifen können soll. Ultimative Frage: War der Captain böse? Sicherlich nicht so Heldenhaft (und langweilig) wie üblich, denn alleine die brachiale Gewalt und der emotionale Beiklang kratzte an seinem Glanz. Ambivalenz Herrschaften! Also war er in seinem eigenen Film der Bösewicht? Mein Informant spricht sich dafür aus.

Gab es einen mächtigen Gegner? Nein. Zemo war kein Gegner und lenkte, wenn es die politische wie moralische Auseinandersetzung betraf, die in einem mächtigen Kampf endete, davon ab. Schlussendlich war er nur der Lotse der IronMan und den Captain an einen Ort bringen sollte, damit sie sich bekriegen und ein visuelles Finale stattfinden kann. Es hätte 5 Winter Soldiers geben können, aber nein, der Endkampf lag auf dem Captain und IronMan. Und auch interessant ist die Frage: Sind die Avengers in ihrem Inneren so zerrüttet, dass sie durch eine derartige Auseinandersetzung zerbrechen können? Zitat meines Arztes: „Können Sie nicht einmal etwas hinnehmen, müssen Sie ständig alles hinterfragen?“

Fazit: Entscheide dich für eines oder integriere die beiden Handlungsstränge so, dass sie sich selbst nicht beeinträchtigen.

Annahme 3: Inflationärer Verschleiß von Superhelden?

Man wird den bitteren Beigeschmack nicht los, das Ant-Man, der BlackPanther und Spiderman nur deswegen zum Einsatz kamen, um auf ihre eigenen Filme aufmerksam zu machen und wie jemand auf IMDB meinte, „bloated micro-advertisments (…) to keep us baited until the next movie comes along“? So wie: Spider-Man: Homecoming (2017), Black Panther (2018) und Ant-Man and the Wasp (2018).

Und doch waren genau diese drei Charaktere das erfrischende Element, von denen man gerne mehr gesehen hätte. Spiderman war übrigens großartig besetzt, sogar ich, die nur an der Oberfläche kratzt, weiß, dass Spiderman seinen Beginn im Teenager-Alter hatte. Nein zu Andrew Garfield. Tobey war gut. Tobey wirkte „nerdig“ genug. Tobey war eine gute Wahl. Und Ant-Man war amüsant. Auflockernd. Ich mag Ant-Man, er nimmt sich selbst nicht zu ernst.

Mittlerweile bekommt vermutlich auch Black Widow ihren eigenen Film.

Waren es also „zuviele“ die schlussendlich gegeneinander kämpfen? Die Choreographien und Kämpfe waren allesamt sehr gut. Lag es also an der großen Kollaboration, die das persönliche Gefühl und die kleineren Geschichten beiseite schob – so auch eine Identifikation mit einer Person fast vereitelte, auch wenn man die Hälfte aus ihren eigenen Filmen bereits kannte? Es wäre mir fast egal gewesen wenn der Captain gestorben wäre. Wirkt sich etwa der Stil von TDW und GoT auf unsere Erwartungshaltung aus?

Fazit: Es war ja in Ordnung, nur.. der Beigeschmack.

Nebenbei bemerkt: Scarlet Witch hat Potential

Laut meines Informanten ist Scarlet Witch mächtig, aber instabil. Es wurde sehr deutlich gemacht, dass sie eine Menge Potential besitzt. In den Comics wurde sie irgendwann wahnsinnig, dass sie gleich mehrere Avengers tötete und beinahe alle Mutanten auslöschte. Übrigens ist sie auch in den Comics mit Vision liiert, die beiden haben sogar Zwillinge! Die angedeutete Sympathie war also Fan-Service. Ich bemerkte nur die Sympathie. Aber man erinnere sich: Scarlet Witch ist eigentlich die Tochter von Magneto (wobei sich das in den Comics immer wieder ändert), einem Mutanten aus den X-Men Comics, dessen Rechte bei FOX liegen, während sie hier Mitglied der Disney Avengers ist. Und deswegen musste auch Kick-Ass‘ Quicksilver sterben. Sinn? Komplett sinnlos. Übrigens spielte er auch den russischen Love-Interest von Keira Knightley in Anna Karenina. Jap, ich hatte ihn auch nicht erkannt. Der Mann ist ein Chamäleon.

Fazit:

Die Lacher lagen bei Spiderman (jung, frisch, hyperaktiv, nervös, talentiert) und Ant-Man (tolpatschig, humorvoll, sympathisch). IronMan wirkte bedrückt, schließlich hatte Pepper ihn quasi verlassen. Und Captain America war traurig, da Peggy Carter eben gestorben war. Alle wirkten etwas verstimmt, sicherlich, nachdem ein russisches Dorf fast vollständig zerstört wurde, ist das nur verständlich. Und dann tritt die Spaltung ein: IronMan, der den Vertrag unterzeichnete und Captain America, der für Freiheit kämpfte. Es hätte funktionieren können; aber NUR dann, wenn der Twist, der Zwiespalt und die Geschichte dahinter OHNE Bösewicht und WENN, dann einen Mächtigen und Wahnsinnigen.

Vielleicht muss ich mir alle drei Filme nochmal gemeinsam ansehen und versuchen The Avengers aus meinem kleinen Herzen zu verbannen.

Tante May ist übrigens heiß. Marisa Tomei: nach wie vor unheimlich sympathisch und die perfekte Kombination zwischen süß und sexy.

Klicke hier für ein sehr gelungenes Review.

Und eine weitere sehr gute und lange Darstellung über Comic und Film (Sehr Informativ!)

Vielleicht zur Erheiterung noch diese ansehnliche Darstellung die gänzlich auf CGI verzichtet:

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