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Woche #2508

Ist es normal, dass Schildkröten in öligen Gruben schwimmen? Mit der öligen Grube ist ein künstlich ausgehobenes Loch gemeint, welches daraufhin mit Wasser gefüllt wurde. Also genau genommen, nennt man den Teich stattlich „Baggersee“. Er kann sich bis auf 24° erhitzen und bietet Enten wie Schwänen ein wohliges Zuhause. Gegen Ende des Sommers wird der schimmernde Ölfilm dank Sonnencreme immer dicker und dicker und dicker. Gestern erblickte ich eine Schildkröte, die ihren Kopf aus dem Wasser reckte. Da das Thermometer heute wieder über 30° klettern soll, werde ich mich vergewissern ob sie immer noch da ist.

Nachtrag: Barry, die Schildkröte (so nannten wir sie) ist noch da. Und ein kleiner Junge erzählte uns, dass Barry auch eine Schildkröten-Familie habe und seit Jahren im See lebt. Mir fiel tatsächlich eine Last von der Schulter. Aber warum sah ich Barry nicht schon öfters?

Bücherwürmer sind real! In diesem Falle war es eine Raupe, die glaubte, zuerst auf meinem Hals und dann auf meinem Buch Platz nehmen zu wollen. Ich setzte sie wieder in der Natur ab und bemerkte erneut, wie gefährlich es für kleine Käfer und Raupen ist. Soviele Gefahren! Spinnen! Vögel! Große Käfer! Die Kekse stammen noch aus dem letzten Frankreich-Besuch. Das Buch, der zweite Teil Neapel-Saga von Elena Ferrannte erregte weiterhin nur Kopfschütteln. Die letzten 80 Seiten lasen Madame (8) und ich uns am Telefon gegenseitig vor.

Gefahren gibt es auch für Mäuse, denn in meiner Nachbarschaft gibt es viele Katzen. Eine davon schielt. Eine andere ist ein alter Herr namens Bruno. Bruno, sicherlich schon über 12, auch bekannt als „Mausschlächter“, bringt jeden Tag eine Maus mit und isst sie auf. Vor wenigen Tagen beobachtete ich die schielende Katze, wie sie einer Maus nach jagte. Allerdings tötete sie sie nicht. Sie war wohlauf und versuchte der Katze zu entkommen. Das Schauspiel ging ca. 20 Minuten. Ich überlegte, ob ich die Maus retten sollte. Vielleicht war es Mrs Brisby, die immer die Kerne die ich für die Vögel raus werfe, auffrisst. Wer weiß. Jedenfalls beobachtete ich das Schauspiel. Irgendwann hatte sich die Maus, die sicherlich nicht Mrs Brisby war, in einer Hecke verkrochen. Ich glaubte sie sicher. Die Nachbarn vermuteten sie in einem Loch in der dahinter gelegenen Mauer. Da kam Bruno seines Weges, beobachtete die kleine schielende Katze, wie sie ab und an noch nach der Maus tappte und setzte sich hin. Beobachtete das Szenario kurz und mit einem Sprung war die Maus in seinem Maul, zappelnd und bald tot. Ich hätte sie retten sollen als ich noch konnte.. Aber es ist Natur! werden die einen rufen. Aber die arme Maus! sagen die anderen.

Leidet noch wer unter Rückenschmerzen? Krumme PC Menschen tun dies in der Regel. Der Hals nach vorne gestreckt, der Rücken gebeugt, da nützt kein ergonomischer Sessel mehr und nichts. Nun gut, tägliches Training und Übungen und natürlich der feste Vorsatz, weniger Zeit vor dem PC zu verbringen. Aber schon zu früheren Zeiten mussten die Menschen unter Rückenschmerzen gelitten haben. Selbst bei der Feldarbeit war man krumm, und auch der Sammler krümmte sich über seine Nüsse und Beeren. Stellt sich die Frage warum? Aber es muss etwas mit Katzen zu tun haben. Warum auch sonst sollte sich der Rücken in eine für das flauschige Getier perfekte Lage bringen? Der Mensch, ewiger Sklave der Katze. Vielleicht ist es auch nur eine weitere Idee der Katzen die Menschheit auszurotten – wobei, wer öffnet ihnen dann die Dosen?

Achja: Taylor Swift’s neue Single ist seit gestern da. Ich bin gespannt was die Punkrock-Gemeinde auf YouTube damit anstellen wird. Der Song macht stellenweise einen interessanten Eindruck und erinnert tatsächlich etwas an „I’m too sexy“ von Right Said Fred aus dem Jahre 1991. Lassen wir die 1980er nun hinter uns? Wenn schon die 90er, dann bitte keine Silberhosen und Plateauschuhe mehr.

 

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Woche #0607

Das Wetter sagt: „Hinaus mit dir!“, die Arbeit sagt: „Nein!“ und so sitze ich seit einer gefühlten Ewigkeit an diversen Aufgaben (von denen ich mir manche selbst eingebrockt habe), am konstruieren von Plänen, wie ich sämtliche Dinge, die ich noch erledigen und in angenehmer Zeit unterbringen möchte, am erstellen von To-Do Listen und am resignieren, in dem ich mich auf meine Sonnenbank (eine Bank, die in der Sonne steht, umkreist von Dornen und Unkraut) oder ins Bettchen verkrieche.

Wisst ihr wie es sich anhört, wenn eine Taube von einer Straßenbahn getötet wird? Plopp. Es macht einfach nur Plopp und das Tier war tot. Sie und ihre Freundin eilten noch über die Straße, doch die hintere war zu langsam und wurde von der Straßenbahn erfasst. Und da lag sie. Eine detaillierte Beschreibung erspare ich dem Leser. Niemand hatte ihren Tod beobachtet, außer ich. Ich war über mich selbst erstaunt, dass ich nicht sofort wegblickte, aber es war wohl die Hoffnung, dass sie es doch noch schafft und ich nicht allen ernstes den Tod einer Taube beobachten würde. Es hatte etwas surreales an sich.

Die Busse fuhren einer nach dem anderen über sie drüber und auch mein Bus hatte Blut an den Rädern. Ich mag Tauben, sie sind intelligente Tiere, finden ihr Zuhause aus hunderten Kilometer Entfernung wieder und orientieren sich unter anderem an Bahngleisen. Wenn man sie verzüchtet, ihre Hälse lang macht oder den Körper entstellt, so entwickeln sich diese, züchtet man sie nicht weiter, nach ein paar Generationen wieder zurück zur Urform. Woher ich das weiß? Ich sah mir mal eine Dokumentation über Tauben an. Warum sieht man keine Kinder-Tauben? Weil sie binnen eines Monats die Größe ihrer Eltern erreichen.

Soviel von mir. Ich lebe noch. Bald folgen zig Beiträge, u.a. zu Transformers 5, dem Tod meines Telefons und natürlich Gotham wie Doctor Who und 13 Reasons Why und warum ich es für wichtig halte, dass sich jeder diese Serie ansehen sollte, besonders Jugendliche und ihre Eltern. Alles in Bearbeitung, lauft nicht weg!

PS: Ich habe das (einzige) Einhorn in Ark gezähmt – nach dem vierten Versuch, als ein roter (!!) Lvl 143 Alpha Raptor meine Katze und Flugsaurier mehrere Male zerfetzt und auch zweimal das Einhorn getötet hatte. Save Game ftw!

 

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Woche #1406

Folgende Absätze beziehen sich nicht aufeinander, und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Heute ist der 165. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben noch 200 Tage bis zum Jahresende. Es bleibt noch ausreichend Zeit für großartige Taten! 1962 wurde an diesem Tag  in Paris die Europäische Weltraumforschungsorganisation (ESRO) gegründet, die ausschließlich friedlichen Zwecken dienen soll. 1965 machte sich die NASA-Raumsonde Mariner 5  auf den Weg zur Venus. 1975 präsentierte die australische Regierung die Idee, Eisberge aus der Antarktis zur Bewässerung der australischen Wüsten zu nutzen. Im gleichen Jahr startete die Sonde Venera Mission der Sowjetunion Venera 10 und erreichte am 25. Oktober 1975 die Venus. Der Lander arbeitete sogar 63 Minuten lang auf der Planetenoberfläche. Danke, Wikipedia.

Ich entschuldige mich, dass Film- und Serienkritiken derweil nur so spärlich eintreffen, der Juni entwickelt sich zu einem Magengeschwür. Nun, nicht der Juni selbst, der gnädig und warm zu mir ist und mir die Möglichkeit einräumt, mich im örtlichen Baggersee und dem (noch) kühlen Nass treiben zu lassen. Aber all jenes, was anfällt und an meiner Unachtsamkeit lag, mich früher darum zu kümmern, weil: Man hat ja noch Zeit. Oder: Was soll denn dazwischen kommen? Und schlussendlich häuft sich der Berg an To Do’s und Abgabe-/ und anderen Terminen und Deadlines und so weiter. Von anderen lästigen Dingen ganz abgesehen.

Ich frage mich, wie man sich als LV-Leiter fühlen muss, die (vermutlich) laut Lehrplan gewünschten Referate und Präsentationen halten lassen zu müssen (in diesem Falle geblockt) und dabei festzustellen, dass fast alle der Anwesenden in ihre Laptops, Telefone und Unterlagen starren und sich nur ganz wenige auf das eigentliche Thema konzentrieren. Zur Verteidigung mancher anderer, sie arbeiten fleißig an anderen universitären Dingen. Warum arbeite ich nicht an meiner MA-Arbeit und bereite das Referat für nächste Woche vor? Zu viele Stimmen, zu wenig Konzentration – plus neige ich dazu während der Recherche Geräusche von mir zu geben, wie Fauch- oder Knurrgeräusche, rhetorische Fragen an mich selbst gerichtet oder tatsächliche Fragen und Aussagen, ebenfalls an mich selbst gerichtet. Manchmal sing-summe ich Taylor Swift dabei oder meine Mimik nimmt Überhand, gefolgt einem „Wtf?“ oder „Ohja!“ und die sofortige Infragestellung meines eben gefassten Gedankens. Und so weiter. Aber ich lausche und notiere was der Herr LV-Leiter sagt.

Und weil mich mein Email-Account gerade benachrichtigt: Die Petition, dass Nygmobblepot in Season 4 Kanon werden soll, erreichte 1000 Unterschriften. Nett. Nein, ich rief sie nicht ins Leben, aber ich setzte meine Unterschrift darunter. Aber wäre es dann noch Gotham, wenn manche der Protagonisten tatsächlich Liebe und Zuneigung fänden, ohne dass sogleich Chaos und Ungunst über sie herein bräche? Nicht mal in Orange is the new Black ist es ihnen vergönnt auf Dauer glücklich zu sein. Ich mag den Konjunktiv II.

Nachdem ich 2-3 Wochen versuchte allen Wonder Woman Spoilern aus dem Weg zu gehen, wird es heute Abend endlich soweit sein. Trotzdem fürchte ich fast, dass meine dank dem Hype gepushte Erwartungshaltung, vielleicht doch nicht ganz erfüllt werden wird? Wer denkt sich so unterschiedliche Startzeiten aus? Social Media, Leute! Und dann wundert man sich, warum Onlinegut geraubt wird. Und ich sah eben nach: Das Kino ist fast voll. Immerhin ist die zweite Sicht bereits geplant und reserviert.

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Die Woche um den #0206, Bestandsaufnahme

Wenn der tägliche Feed mit Lobpreisungen zu Wonder Woman überschwemmt wird und man selbst noch bis zum 15. Juni warten muss, finde ich das nicht toll. Wenn die schwarz-konservative Partei in Österreich gedenkt Hartz IV einzuführen so nach dem Motto: „Hey.. die Studie sagt wir sparen uns eine Milliarde aber die Armut wird massiv steigen“ und jemand mit „Passt, mach ma“ antwortet, greife ich mir an den Kopf, wie bei der Meldung Trumps, die USA steige aus dem Klimavertrag aus. Immerhin zeigen sich einige Bürgermeister vernünftig und setzen die Ziele weiterhin um, die für Nicaragura zu wenig hoch waren, weswegen sie neben Syrien, die sich im Krieg befanden und -finden, die einzigen sind, die nicht dabei sind.

Aber vielleicht verstehen wir Trump nur falsch und er präsentiert uns ein viel strengeres Abkommen. Vielleicht zeigt uns Trump absichtlich und vollkommen altruistisch den Teufel, sodass die Menschheit sich gegen ihn verschwört und in Zusammenarbeit die Erde rettet! Aber eher unwahrscheinlich. In diesem Zuge möchte ich auf die Aktion „Superheroes against plastic“ aufmerksam machen. Es wird gebeten sich lediglich 5 Minuten Zeit zu nehmen um am Strand Müll zu klauben, und das Ergebnis auf Instagram zu präsentieren (@superheroes.against.plastic). Es ist Sommer, partizipiert. Und wenn wir dabei sind, vergesst nicht reichlich After-Sun-Creme zu verwenden. Sonnencreme ist gut. After Sun ist besser.

Auch gut zu wissen, dass der 2. Juni der 153. Tag des gregorianischen Kalenders ist, womit 212 Tage bis zum Jahresende bleiben. 1966 gelingt den Amerikanern an diesem Tag mit Surveyor 1 die erste weiche Mondlandung und Java in Indonesien fordert 1994 ein Erdbeben der Stärke 7,8 277 Menschenleben.

Das Wetter ist abends kühl und regnerisch, tagsüber aber ausreichend warm für Kleid und kurze Hosen. Das vorletzte Semester neigt sich dem Ende zu, mein Arbeitskollege bestellte sich einen Ventilator (nachdem der nebenanliegende Serverraum zugemauert wurde, darf auch ich feine 26 Grad genießen) und ich hasse die Tatsache, dass ich zwei Wochen auf Wonder Woman warten muss. Warum? Warum?

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