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Woche #2907 (Italy-Edition)

Ich war also im Urlaub. Zwei Wochen Italien.

Just einen Tag vor der Abreise, kriecht der Mauz mit müden Augen herüber: Unterm Arm hatte er sich einen fetten Riss zugezogen (vermutlich blieb er beim hochklettern hängen), welcher mit mindestens 8 Klammern geklammert werden musste. Brav war er, aber bei der Spritze hängt es ihm immer noch aus: fauchen, knurren, beißen, kratzen und schlussendlich sich befreien und unterm Tisch verkriechen. Danach ist er immer wieder ein kleines Häuflein Elend, den die Welt hasst und ihm niemand mehr Gutes will. Niemand.

Die Abreise musste verschoben werden, und er im Haus verweilen – was ihm natürlich gar nicht gefallen hat. Als dann der Urlaub angetreten wurde und die Nachbarn sowie Freunde versicherten, sie schauen regelmäßig auf ihn, durfte er auch bald wieder raus. Als Helikopter-Mutter machte ich mir natürlich immense Sorgen: was, wenn er abhaut. Was, wenn er sich ein neues Zuhause sucht. Was, wenn er sich wieder weh tut. Was, wenn er die anderen lieber mag. Was, wenn sonst was passiert?! Aber, ich kann die Leserschaft beruhigen: Alles verlief gut, und alles ist wie, als wäre er nie allein gewesen.

*

Italien ist, wie Italien ist: Fein. Und perfekt. Es gab gute Pasta und gute Pizza. Feines, warmes und welliges Meer und feiner, warmer Sand. Mit Ausnahme von ma hier hin, mal dahin fahren, bestand der Tag aus folgenden Aktivitäten:

  • Um 7 Schirm und Liege und Tuch zum Strand bringen, weil um 8 ist die erste Reihe voll. Und man möchte ja freie Sicht haben (und es waren nicht mal nur Deutsche! Auch Italiener sind so! Und nicht nur Pensionisten! Auch jüngere! Wie ich!).
  • Um 8 Kaffee trinken und den Rest holen.
  • Liegen bis 12 oder 2. Mit den Wellen spielen, schnorcheln, schwimmen, lesen, Fotos machen.
  • Dann essen.
  • Danach erneut zum Strand bis sicherlich 6 oder 7: lesen, schwimmen, Sonne liegen und Hitze saugen, den Leuten zuschauen, von Strandverkäufern belagert werden und Bikinis kaufen, die zu klein sind, bestenfalls gleich drei Stück davon, weil wenn sie gepasst hätten, braucht mans ja in unterschiedlicher Farbe!
  • Duschen und auf halb 9 zum Sonnenuntergang gehen.
  • Nach Sonnenuntergang sofort ins Zelt huschen, weil Mücken und Stechfliegen mich als Delikatesse klassifiziert haben, und den Mitreisenden, befinde ich mich draußen, kaum wahrnehmen.

*

Über die aktuelle, politische Lage brauchen wir nicht sprechen: Ich blicke eigentlich kaum mehr durch, wie wo was wann wieso und what the actual fuck? Es scheint, als befänden wir uns ein einem grindigen, schlecht produzierten, mit noch schlechteren Schauspielern, gestarteten Versuch eines österreichischen House of Cards Ableger, der weder funktioniert, noch erheiternd, spannend oder gar interessant ist. Er ist vor allem eines: What… never mind.

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Ich glaube Twitter wirkte sich etwas Negativ auf meine Bloggerei aus: Es ist soviel einfacher, was kurzes zu schreiben, was zu retweeten, als einen richtigen und langen Beitrag zu verfassen. Gelobe ich Besserung? Immer. Werde ich mich diesmal daran halten? Oh, schau! Das Wetter!

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Woche #2606

Hitze! I welcome you! Heute soll der heißeste Tag des Jahres bisher sein: 38 Grad! Und trotzdem werde ich die angenehm warmen Stunden am See unterm Schirm verbringen, ich bin definitiv nicht scharf drauf mir einen Hautkrebs zu züchten, mir eine vorzeitige Hautalterung einzufangen oder radiation damage zu bekommen.

Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Biene getreten, die zweite in meinem Leben. Natürlich trauerte ich sofort um das arme, getötete Tier, und nehme meine Schmerzen und den angeschwollenen Zehen für meine Unachtsamkeit in Kauf. Ein paar Wochen zuvor hatte mich eine Wespe/Hornisse/sonst was gestochen, die sich in meine Hosen verirrt und am Oberschenkel einen sehr, sehr schmerzenden Stich hinterlassen hatte. Da kein Stachel zu sehen war, gehe ich davon aus, das Tier hat überlebt. Am gleichen Abend war ich mit einer Freundin im Kino, und zum Glück waren wir die einzigen (Jap, die einzigen im ganzen Saal), denn die gelegentlichen Schmerzensschreie, wenn der Schmerz wieder richtig einkickte, waren notwendig.

*

Der Kater mag die Hitze nicht und hechelt. Aber er geht gerne spazieren; abends, habe ich mich erst grad nieder gesetzt um meine kostbare Zeit auf Social Media zu vergeuden, mauzt er und ist lästig, bis ich eine Runde mit ihm gehe. Wenns ihm zu langweilig wird, streunt er alleine weiter. Aber er möchte durchaus Zeit mit mir verbringen. Vermutlich fühlt er sich sicherer. Letzthin waren wir im Zeckenwald. Trotz Schuhe hatte ich nach 10 Minuten 7 Zecken am Bein. Er wollte gestern wieder dorthin. Ohne mich.

Seine Wunde ist übrigens auch gut verheilt: Vor einiger Zeit drückte ich auf sein Köpfchen und plötzlich trat Eiter aus. Schnell eilten wir am nächsten Tag zum Tierarzt. Er bekam Antibiotika, die Wunde wurde gereinigt und sie verheilt gut. Vermutlich wars die Nachbarskatze, die Jägerin, die die Gang hier kontrolliert und durch die Gegend scheucht, die ihm ihren Zahn beim Kämpfen in den Kopf gerammt hatte. Mit dem alten Kater Bruno versteht er sich, da faucht er nur.

Auch wurde sein Köpfchen geschoren und ich hatte Anfangs wirklich Probleme, ihn in einer guten Position zu fotografieren.

Und tja, was soll ich sagen: Er ist ein Fotomodell wie aus dem Buche! Ich habe mir ja wirklich überlegt, ihm einen eigenen Insta-Account zu machen, mit # und einem Foto pro Tag, einem richtig guten Foto pro Tag für Fame und Fortune und so. Aber ich fürchte, es wäre mir einfach zu mühsam. Ich bin einfach nicht konsequent genug dafür. Aber vielleicht bekommt er ja doch eines Tages einen..

*

Die Tierchen sind mittlerweile wieder auf der Alm, und ich war sie bereits wieder besuchen. Die letzten Tage waren herrlich entspannend. Da Madame immer wieder angefangen hatte zu grasen (und das über Wochen hinweg), dachte ich mir, ja gut, anstatt uns beide den letzten Nerv zu rauben, soll sie zumindest weiter gehen und siehe da, sie graste zwar, aber mit einem „weiter!“ und Lob danach, funktionierte es dann sehr gut. Ich verbrachte die Tage an ihre Beine gelehnt im Schatten zur Mittagsstunde und es genügte, Teil der Herde zu sein. Bis die „Bebyschnauzer“, meine Bezeichnung für die heurigen Fohlen, kamen und lästig waren.

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Und dann ist da noch eine Sache:

Ich hatte diese Woche meine erste Mammographie. Ja, es ist so unangenehm wie alle behaupten und nein, der Knoten in meiner Brust ist weder ein Knoten noch eine Zyste. Es ist eine Rippe. Case closed.

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Woche #2505

Letzthin las ich: Am 26. Mai gibt es eine GoT-Doku. 26. Mai! Das ist ja noch einen ganzen Monat entfernt! (War es, als ich diesen Beitrag geschrieben habe, Fakt ist, ich habe einen Monat später die Doku immer noch nicht gesehen).

Ja, das Wetter erinnert an April, fast November; und ich lebe aktuell aus meinem Koffer (Winterkleidung, die ich zwecks Fehlen von Kisten, derweil im Koffer gelagert habe. Falls jemand einen Spontantrip „Wohin, dort wo es weniger als 0 Grad hat“ unternehmen mag, ich müsste nicht einmal die Koffer packen! Alles bereits verstaut). Letztes Jahr war ich zu dieser Zeit bereits täglich am See! Und auch die Pferde werden wohl auf ihren Urlaub warten müssen, denn Anfang Juni wird sich mit der Alm nicht mehr ausgehen, die noch immer von Schnee bedeckt ist. Ja sogar gestern gab es Schneeregen. Was ist nur los mit diesem Wetter?

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Gestern jaulte der Kater, er wolle raus. Dann saß er vor der Tür. Er wolle hinein. War ganz durchnäßt, eine Regenkatze, will aber nicht abgetrocknet werden. Eine halbe Stunde später will er wieder raus und mault. Als ich nicht auf sein energisches Jaulen eingegangen bin, kam er ganz lieb herbei und mauzte. Lass mich doch bitte raus?! Na gut, das ist das letzte mal für heute. Und siehe da, die Regenkatze kam nach einer halben Stunde wieder. Durchnässt.

*

Wie bitter ist es, wenn man alte Mitschriften ausgräbt und sich überlegt: Darüber könnte man doch bloggen!

Freut euch, eventuell (ich weiß nicht, ob ichs durchziehe weil ich immer wieder an der Sinnhaftigkeit zweifle) auf Beiträge aus Philosophie, Geschichte und Literaturwissenschaft (bei letzterem zumindest die Grundlagen). Und Medien.

Was mir beim Zusammenschreiben jedoch auffällt ist, dass manche Sätze aus Mitschriften (die ich wortwörtlich mit getippt habe) oftmals keinen Sinn ergeben und ich wirklich überlegen muss, wie ich das in verständliche Worte fasse, ohne dass die Bedeutung (die die komplizierte Fach-Schreibweise mit sich bringt) verloren geht, aber auch nicht zu … wird.

Aber hier sei wieder daran erinnert: Wer wissenschaftlich Erlerntes nur in derjenigen Sprache wiedergeben kann, in welcher er den Inhalt erlernte, hat eigentlich gar nichts verstanden. Wer beispielsweise Physik nur Mittels Formeln erklären, aber nicht mit simplen Worten greifbar machen kann, der hats vielleicht verstanden, sicherlich, aber nicht richtig kapiert. Wahres universitäres Wissen zeichnet sich meiner Meinung danach aus, dass auch komplizierte Sachverhalte und Fachsprachen einfach wieder gegeben werden können.

Ich mag nicht sagen, dass ich bei dem Versuch scheitere, aber tue mir teilweise sehr schwer und denke mir: Was bitte meinte der LV-Leiter damit? Und warum fragen wir nicht nach? Natürlich, aus Scheu „dumm“ zu gelten. Eh klar. Ich habe nie Fragen gestellt, eben aus dieser Angst heraus.

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Woche #1802

Es wird warm! Die Frühlingsonne! Die Bienen! Das Eis schmilzt und überhaupt, es wird wieder wärmer! Die löchrigen Jeans und Turnschuhe sind bereits ausgepackt. Die Winterjacke wird wohl bald wieder im Kasten verstaut werden, so auch die fetten Pullover und Strumpfhosen. Allerdings solls erst am 20. März Nachts über 0 Grad haben. Einen ganzen Monat gilt es noch, die eisige Kälte in der Nacht zu ertragen. Wenn ich bedenke, dass ich letztes Jahr Ende April bereits schwimmen war. Oh sweet summer, where r u?

Dieser Winter war die Pest. Zuviel Schnee und Eis. Kein vernünftiges Ausreiten, weil frostig und grauslig; kein vernünftiges Ausreiten weil gefroren und eisig und überhaupt. Ich hasse den Winter so unfassbar. So richtig. Wirklich, abartig und abgrundtief.

Führerqual, Folge 80trillionendröflzigtausend

Bei der praktischen Führerschein-Prüfung gibt es nach wie vor „Probleme“:

.. ich schalte angeblich wie ein Formel-1 Fahrer (und täte dabei dem Auto weh… armes Auto),

.. fahre viel zu schnell (wer bitte denkt sich auch 30km/h-Zonen aus…),

.. achte nicht auf die Spur (wenn die so unübersichtlich gestrichelt am Boden eingezeichnet ist!)

.. und der 3-S-Blick bringt nur dann was, dass, wenn man nach rechts fährt, auch nach rechts schaut, und nicht nach links.

.. auch soll man sich beim einparken Zeit lassen. Ain’t nobody got time for that! Ich fahre eben sicherer, wenn ich schneller fahre. Ich behaupte, dass wenn ich zügig einparke, ich mich geschickter anstelle, als wenn ich langsam daher krieche. Die Fehlerquote ist sicherlich höher, weil mehr Zeit! Ich finde das klingt plausibel. Je mehr Zeit, desto mehr Fehler. Je weniger Zeit, desto weniger Fehler. Logik, 1, setzen.

Bisher musste ich den Termin zweimal verschieben und soll nochmal sechs Stunden, ziemlich hintereinander, nehmen. Money, where r u? Was bitte kann ich dafür, dass das Fahrschul-Auto komplett anders ist, als jenes, mit dem ich ständig fahre. Ich dachte bisher, bis auf meine generelle Verwirrtheit, ich könne sehr gut fahren. Offenbar doch nicht. Offenbar bin ich doch keine souveräne Autofahrerin.

Ob ich den Führerschein je beenden werde?

Minecraftiges

In Kürze wird es Let’s Plays zu Minecraft geben!

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Woche #2301

Irgendwelche Bakterien glaubten, um Asyl in meinem Körper ansuchen zu können. Leider musste ich sie abweisen; sie bringen die ungute Eigenschaften mit, meinen Wirt schlecht fühlen zu lassen und daher muss ich sie vernichten. Sie werden aktuell mit Antibiotika behandelt. (Was? Ich fands lustig…)

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Ich nehme übrigens an, dass Madame (8), zu welcher ich aktuell keinen Kontakt pflege (jede Freundschaft braucht mal eine Auszeit), manchmal diesen Blog besucht. Immerhin ist sie sicherlich interessiert daran, ob ich noch lebe. An dieser Stelle möchte ich sie lediglich wissen lassen: Ja, sie bekommt noch ihre Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke; nein, ich weiß nicht wann – aber ich sammle sie eben zusammen. Es soll ja nicht nur Nonsense sein.

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An der Pferdefront gibt es nicht viel spannendes. Die Stute findet es scheiße, dass das Feld aktuell wegen des Schnees nicht begehbar ist. Im Dorf können wir weder richtig traben, noch galoppieren. Und in ca. zwei Monaten kommt das Fohlen, somit gehen wir aktuell nur spazieren. Es ist okay, aber sie findet es nicht so spannend. Ich kanns verstehen, ich wäre auch lieber am Feld. Depperter Schnee.

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Ich hasse Winter.

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Und ein weiteres, amüsantes Detail. Mein Eisenwert ist so niedrig, sodass ein befreundeter Arzt meinte, wäre dieser noch länger auf dem Stand, hätte meine Blutbildung eingehen können und ich wäre vielleicht in einem halben Jahr tot gewesen. Ich fands lustig. Jeder macht dich auf Dinge wie „mit Helm reiten“ und „nit aufs Telefon schauen beim Straße überqueren“ aufmerksam, aber auf die kleinen Dinge achtet wieder mal keiner. Oder rutschige Fliesen. Warum müssen die rutschig sein? Ich meine, gibt es da eine Freunderlwirtschaft zwischen Bestattungsunternehmen und Fliesenhersteller/-leger? Die Infusion gibt es Dienstags.

Während ich mir übrigens all diese Werte anschaue, denke ich mir, was für ein hochkomplexes System unser Körper doch ist. Dieser nahezu perfekte Wirt, für allerhand Viren und Bakterien, ist so vielschichtig und faszinierend und dann lebt in diesem Hirn, das noch komplexer ist als alles andere, ein kleiner, egozentrischer und bescheuerter Parasit (aka unser Bewusstsein), der im Vergleich zur Leistung des Körpers so unfassbar dumme Entscheidungen trifft und den ganzen Tag nur brabbelt: „Boa geil, Wolken, hahaha, Penis, lustig!“

I really don’t get it – so hochkomplex und doch so unfassbar dumm. Genie und Dummheit müssen wohl tatsächlich Hand in Hand gehen. Nicht Wahnsinn, zum Wahnsinn gehören Intelligenz und Kreativität, aber das menschliche Bewusstsein ist einfach nur dämlich.

*

Auf Spotify läuft eben Taylor Swifts Debüt-Album. Sie war mit 16 schon eine begnadete Songschreiberin.. Warum sieht das niemand?  Nur weil ihre Songs simple und ihre Sätze verständlich und nicht in seltsamen Indie-Hipster-Satzkonstruktionen verstrickt sind, bei denen man Drölfzig Trillmillionen  Interpretationen finden will?

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Woche #2112

Die längste Nacht, der kürzeste Tag. Langsam wirds Zeit, dass die Tage wieder länger werden, Zeit wirds auch, dass der Winter sich verabschiedet. Meine Lunge mag die Kälte nicht, und erinnert mich ständig daran, in dem sie mir das Atmen erschwert.

Lustigerweise hatte ich den „grünen Mantel – roten Schal“-Look schon vor Mortal Engines und habe somit ein weiteres, alltagtaugliches Cosplay parat. So, wie auch der Jessica Jones- und Clara (Doctor Who)-Look einfach zu gestalten ist (immerhin habe ich meist die rote Tasche immer dabei, die sie in einer Folge trug). Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Das Jahr ist bald zu Ende. 2019 wird das gleiche Desaster wie 2018 und 2017 davor. Mit dem Führerschein geht nichts weiter, die Vorprüfung habe ich mit 75% (von 80% erforderlichen) verschissen (es war von vornherein ein Glücksspiel) und man meinte, unter 90% bei der Prüfungssimulation via App brauche ich erst gar nicht antreten. Der nächste Termin ist im neuen Jahr. Sind trotzdem nur mehr 2 Wochen. Ich hasse es.

Bei den Pferdchen passt soweit alles. Die Feldwege sind gefroren, es gilt vorsichtig zu sein. Die Feldwege beziehungsweise der Feldweg, ist momentan auch der einzige Weg, der sinnvoll gegangen werden kann. Die 2-Stunden Tour schafft sie wohl aufgrund ihrer Trächtigkeit nicht mehr, und der Rest ist vereist. Winter halt.

Ich mag Winter nicht.

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Woche #2711

Soweit sogut. Das Jahr ist bald vorbei. Eine Bilanz wird nicht gezogen, es würde vermutlich nur demotivieren.

MissBooleana zu diesem Thema übrigens einen sehr tollen Beitrag verfasst, den ich mit einem bewundernden und einem neidischen Auge betrachte. Ich hätte auch gerne die Disziplin zu planen und wöchentlich drei Beiträge zu veröffentlichen, dann noch nach Themen sortiert und regelmäßig, aber das wäre dann künstlich und gänzlich unauthentisch und es ist ja auch wichtig, authentisch zu bleiben. Aber zu Recht meint sie, dass sich die Leute fragen können: „Gibts XY noch und warum schreibt er/sie nichts?“ Und sie hat auch recht damit, dass man sich überlegen muss, ob man „frei“ sein will, und dann und wann bloggen, wenn es einem selbst gefällt, oder ob man mehr erreichen möchte.

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Interessant ist, dass der alte Mann vom Stall meinte, es sei absurd, dass man jetzt noch mit dem Pflug den Boden bearbeiten könne – und deutete damit auf den Klimawandel hin. Denn eigentlich sollte der Boden bereits gefroren sein. Auch die Heuernte war wegen der Hitze dieses Jahr sehr dürftig, weswegen ich öfters hörte, dass Heu sowie wie Gold sei. Interessant (irgendwo auch logisch, aber andererseits auch wieder seltsam), dass die lokalen Auswirkungen die Menschen dazu bringen, den Klimawandel als gegeben anzusehen, während die großen Katastrophen, die medial transportiert werden, eher ignoriert werden. Ihr versteht was ich meine, oder?

*

An der Pferdefront gibt es nichts erwähnenswertes zu berichten. Wir reiten Gebisslos und sind rundum zufrieden. Interessant aber ist dennoch, dass wenn ich angepisst ist, sie angepisst ist und öfters versucht, zu grasen und ganz und gar nicht das tun mag, was ich will. Hingegen wenn ich gut drauf bin, alles im reinen ist und einfach nur den Tag genieße, grast sie nicht und macht, was ich möchte. Tiere sind große Lehrmeister, und es heißt ja immer, man solle seine negativen Emotionen bevor man den Stall betritt, abschütteln – was sich natürlich nicht immer so leicht umsetzen lässt. Sie versteht ja nicht, warum ich gerade schlecht drauf bin – sie merkt nur, ich bin nicht gut gelaunt und reagiert entsprechend darauf.

Und wenn sie schon unsere kleinste Nervosität und Unsicherheit spüren, spüren sie auch alles andere. Auch wenn ich öfters zum Telefon greife, um Sprachnachrichten zu senden, nutzt sie die Situation um das zu tun, was ihr im Moment mehr bringt – oder macht sich bemerkbar, ich solle mich jetzt auf sie konzentrieren. Sie mögen es wirklich nicht, wenn man nebenbei was anderes tut. Sie mögen es auch nicht, wenn man ständig mit der Freundin schwatzt während des Reitens. Sie wollen, soweit ich bisher bemerkt habe, dass man sich vollends auf sie konzentriert – und mit ihnen im Moment ist.

Wenn ich Fotos mache, bleibt sie meist von allein stehen – möchte aber dann eine Belohnung. Eine Freundin meinte, ich hätte sie hervorragend darauf konditioniert, dass, wenn sie glaubt was gut gemacht zu haben, sich eine Belohnung erwartet.

Manchmal bietet sie auch Übungen einfach so an: Sie geht aus dem Nichts heraus rückwärts und schaut dann her, als wolle sie sagen: „Schau, hab ich das nicht gut gemacht? Wo ist meine Belohnung?“ Ich zweifle dann immer das Verhalten zu belohnen, weil sie eigentlich nichts falsch gemacht hat, im Gegenteil, aber unaufgefordert kann, je nach Situation, eben doch gefährlich werden.

*

Das Wetter ist aktuell zu kalt. Und es wird zu früh dunkel. Wenn ich gegen 5 den Stall verlasse, erinnere ich mich öfters, dass ich im Sommer erst gegen 7, halb 8 reiten konnte, weil es sonst zu warm war.

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Woche #2210

Wusstet ihr, dass man bei Insta-Stories immer sehen kann, wer sie angeschaut hat? Und zwar für immer (solange es Instagram gibt und Instagram dieses Feature anbietet). Das ist irgendwie erschreckend, und creepy. Und interessant. Im Schnitt sehen sich ca. 40 Leute meine Insta-Stories, die ich sehr selten poste – mir erschließt sich nach wie vor der Sinn dahinter nicht – aber lediglich 10 Menschen liken meine Bilder. Warum? Sicherlich, ein spitzfindiger Algorithmus dürfte dafür verantwortlich sein, aber trotzdem. Weird. Auch Leute, die einem nicht folgen, werden gelistet. Seltsam, oder? Oder auch nicht. Vielleicht ist es vollkommen normal.

*

50 Minuten = 8GB. Wait, what? Richtig.

Ich musste für ein besonderes Spiel, eine andere Software nehmen und hatte nicht bei den Einstellungen aufgepasst. Anstatt die üblichen 400-700 MB, machte es mir aus dem längsten File 8GB, was für kaum ein Programm leicht zu bewältigen ist, besonders nicht für meine Freeware Software. Natürlich ließ sich binnen weniger Tage und mit Twitterhilfe eine Software finden, die mir die 8GB .avi in ein etwas kleineres .mp4 umwandelte, aber trotzdem gesellten sich zu Freude und Spaß etwas Mühseligkeit und Genervtheit.

Und da sind wir an dem Punkt angelangt, wo das Vergnügen zur Arbeit wird:

  • 3 Let’s Plays stehen noch aus (sollten geschnitten und nochmal angesehen werden)
  • Ein bestimmtes Spiel muss sollte noch zu Ende gespielt werden
  • und ebenfalls geschnitten und in etwa gleich lange, Sinn ergebende Episoden geteilt werden.

Als ich mit dem Blödsinn anfing, wollte ich genau diesen Blödsinn vermeiden.

*

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Und zu guter Letzt wird die Abendsonne genossen: Ja, es wird kälter. Verdammt kalt sogar. Und ja, sie lässt mich auf ihren Rücken klettern, reagiert aber nicht auf irgendwelche Hilfen. Das ist okay. Es ihre ihre Zeit. Sie muss nicht. Sie duldet mich auf ihrem Rücken, und ich genieße die Zweisamkeit. Und irgendwann gehe ich. Und das ist okay für mich. Sie muss nicht immer, wann ich will. Und ich halte sie für klug genug, unterscheiden zu können, wann sie muss und wann nicht. Wann gearbeitet wird und wann Freizeit ist. Und wenn sie eines Tages meiner Frage folgt, und mit mir ein paar Schritte gehen möchte, dann wirds mich unheimlich freuen. Aber bis dahin ist es okay, einfach nur so zusammen zu sein.

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Woche #1110

Heut aber! (vor einer Woche ca.)

Der Kaffee-Automat an der Architektur funktionierte nicht, was mich dazu brachte ins Bauingenieur-Gebäude zu gehen und mir dort einen zu holen. Zumal sich zig Architekturstudenten in meinem kleinen Büro befanden, das Licht somit eingeschaltet sein musste (was ich in der früh hasse wie die Pest) und sie laut quasselten ohne Sinn und Zweck. Kurzum: Es nervte mich. Im Bauingenieurs-Gebäude sprang mir sogleich ein Poster ins Auge, dass ich haben musste. Glück im Unglück. Unglück im Glück: Ich weiß nicht wo aufhängen..

Lustig auch, dass ich erneut eine Rechnung einer Versicherung bekam, die ich bereits im Juni (!) gekündigt habe. Es ist sooo mühsam der Erwachsenen-Welt Folge zu leisten, nach deren Regeln spielen und deren Lefzen lecken, dass ich es verstehe, wenn der Geist sich in einer Art konstruierter Kindheit zurück zieht, aber dafür auch Freiheitsentzug in Form einer geschlossenen Anstalt in Kauf nimmt. Ich kanns nachvollziehen.

Als ich dann ein Let’s Play schneiden wollte (die letzten drei geplanten konnten aufgrund fehlender Tonspur beim Video nicht verwendet werden – so ein guter Cave!) bemerkte ich, dass der Content soooo langweilig war, dass ich mein Vorhaben aufgab. Zumal auch eine wichtige Sequenz fehlte (die ich verpasst hatte aufzunehmen) und es sonst keinen wirklichen Sinn ergab. Gut, es sind erst 3 Tage seit dem letzten vergangen. Dennoch. Ich startete ein anderes Spiel, aber die Technik verweigerte sich diesem ebenso. Und als ich mir dachte, gut, dann halt Minecraft, muss irgendwas mit der Grafik passiert sein, dass es mir gänzlich (für heute) die Lust raubte, auch nur irgendwas zu spielen. Morgen vielleicht wieder. Oder nächste Woche.

Dann wollte ich dank diesem Tweet hier, folgende Serie anschauen – natürlich wird sie erst im Oktober veröffentlicht!

Manchmal geben Tage einem deutlich zu verstehen, dass sie dich heute nicht mögen und alles daran setzen, um dir diese 12-24h besonders unfein zu gestalten.

Pferdecontent

Ich bin gestern mit der Herde ohne Sattel/Pad/Zaumzeug einen Hang hoch galoppiert. Ein kleiner Kindheitstraum hat sich erfüllt.

Auf dem Grundstück, auf dem sie grasen dürfen, schließt eine Wiese an, die weiter unten liegt, und nicht ihrer zugehörig ist. Ratet, wo sie sich in letzter Zeit gerne befinden: Auf der unteren Wiese.

Ich hatte mich heute im Zuge eines Shootings (leider war zuviel Sonne) schon mal ohne allem auf sie gesetzt, glaubte aber, sie werde mich eh runter werfen. Nein, tat sie nicht. Sie trabte zwar nicht dahin, wo ich wollte (an den Bein- und Gewichtshilfen müssen wir also noch üben – oder sie wollte einfach nicht), aber immerhin warf sie mich nicht ab. Als sie wieder das fremde Grundstück infiltrierten, dachte ich mir: Setz dich doch drauf und treib sie hoch. Natürlich lief sie zur Leitstute, diese aber dann doch hoch – und siehe da. Sie duldet mich tatsächlich auf ihrem Rücken. Einfach so. Ich glaube, sie mag mich. Oder ist gehorsam geworden (wobei nein – beim Spazieren gehen, grast sie ständig obwohl sie weiß, dass sies nicht darf).

Stichwort Spazieren gehen: Nachdem wir die letzten Tage viel geritten sind, hatte ich vor, nur gemütlich im Wald spazieren zu gehen. Welch nobler Gedanke und welch mühsames Outcome. Ständig steckte ihr Kopf im Gras und saß ich auf ihr, liefs perfekt. Dann eben reiten, dumm halt, dass wir nur mit Stallhalfter und Strick am Weg waren, was etwas unsicher und gefährlich und ich glaube, nicht mal ganz legal ist.

Eine Freundin meinte, spazieren gehen wird ihr wohl zu langweilig sein, weswegen sie sich eine andere Beschäftigung sucht und grast. Wenn ich reite, kann sie selbst die Geschwindigkeit regeln und ist damit zufriedener, so ist sie unzufrieden und sucht nach Verbesserungen. Argh!

Und ich habe versucht mit Shaka Schafe zu treiben (Achievement unlocked!), die sich unerlaubt an der Pferdewiese zu schaffen machten, nachdem sie wieder mal eine Möglichkeit gefunden hatten, den Zaun zu umgehen. Aber sie haben keine Angst vor Pferden. Im Gegenteil. Sie waren neugierig. Als ich dann klatschte, eilten sie hoch, Shaka verlor die Lust daran und wollte grasen. Recht hatte sie.

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Woche #2709

Und schon wieder ist eine halbe Ewigkeit seit dem letzten Eintrag vergangen – aber es gab/gibt gute Gründe dafür:

1. Die Fohlen sind gerettet!

Maizauber und Newton, deren Zukunft recht ungewiss war, haben einen guten Platz gefunden – dank meines Videos und der Initiative der Besitzerin, die das Video weiter schickte, dürfen beide gemeinsam aufwachsen und sehen einer hoffentlich guten Zukunft als Kutschpferde entgegen. Sie wachsen nun 800km entfernt in Norddeutschland auf. Ich hatte davor noch zig Leute angeschrieben – und gegen Ende drei Menschen gehabt, die beide, und nur gemeinsam, aufgenommen hätten. Wenn das alles ist, was es braucht – dann bitte.

Dadurch ergab sich die Möglichkeit, für weitere Fohlen via Videos einen Platz zu finden. Seis drum, die Videos sind schnell geschnitten, es ist kein Aufwand – und wenn sich dadurch das Leben von kleinen Fohlen retten lässt. 11 Jungs sind aktuell noch zu vermitteln.

2. Videos..

Auch auf Instagram tummeln sich Videos – allerdings habe ich dieses mal mit dem Material aus Korsika so meine Probleme, und ich bin mir unsicher, wie viele gute Videos sich noch heraus holen lassen.

Kreta war neu, eine gänzlich unbekannte Insel, wir fuhren viel herum, und auch wenn sich die Motive der Videos wiederholten, war doch jedes für sich einzigartig. Jetzt, nachdem alles vieles bekannt und bereits gemacht ist, fühlt man sich etwas Ideenlos und setzt die Messlatte höher. Ich denke mir: „Was? Schon wieder Meer und Wind? Ah geh, das geht auch besser“ oder „Wellen, yay! Toll, aber…“ Irgendwie will es noch nicht so richtig.

Btw. Korsika war großartig. Ich glaube, dieser Campingplatz wird öfters besucht: Kaum Menschen, günstig, klares Meer, Platz direkt am Strand mit Sonnenaufgang.. I want to go to there!

3. Dorena!

Dorena ist wieder da! Allerdings hatte sie sich auf der Alm ihre Hufe derart abgetragen, weswegen die nächsten 2 Wochen nur wenig getan werden darf. Spazieren, Schritt und Trab sind okay, aber so, dass die Eisen oben bleiben. Aber das ist okay, ausreichend Zeit sie ans Flower Hackamore zu gewöhnen.

Mit Shaka hatte ich vor einigen Wochen einen Moment, der mich echt wieder zur Verzweiflung gebracht hatte. Ich stand heulend auf der Straße und wollte eigentlich alles lassen. Alles. Dann gabs eine Reitstunde – und danach: „durchsetzen“. Und zwar nicht mit Gertenhieben und Gewalt, sondern einem gezielten Klapps auf die Schulter, strenger Stimme und einem deutlichen Ziel vor Augen, wie „Wir gehen jetzt“. Offenbar braucht es bei Shaka nicht mehr, denn seit dem geht sie motiviert in Richtung Feld. Sie ist, glaube ich, auch sehr klug und durchschaut Menschen sofort. Sie weiß, wer sich durchsetzen kann, wer angeschlagen ist, wer schwach ist, wer mit ihr umgehn kann. Aber sie lernt auch schnell, und das „Steh“ funktioniert jetzt so gut, dass ich sie auch ohne anzubinden, abduschen kann. Sie wartet, bis sie das Leckerli bekommt.

Da jede RB ihr eigenes Pferd hat, sozusagen, dachte ich mir letzthin „Schade, bald werde ich Shaka nicht mehr (so oft) reiten können.“ Als ich Tags darauf in den Stall kam, begrüßten mich alle Pferde, hoben den Kopf, schnupperten, außer eine: Shaka. Ist auch gut.. dann seis halt so. Immerhin ist Dorena wieder da.

4. Let’s Play

Ja! Ich habe mein erstes Let’s Play veröffentlicht. Sucht erst gar nicht danach. Noch bleibt es Inkognito. Wer wissen will, wonach er suchen muss, muss mich direkt kontaktieren und mir Antwort auf folgende Frage geben: Was war das schrecklichste, was ihr je getan habt?

Bis ich allerdings soweit war und ein Spiel gefunden hatte, hatte ich unzählige andere ausprobiert – die mich übrigens sehr motiviert haben, selbst ins Geschäft einzusteigen – was mich dazu gebracht hatte, mir Unity zu besorgen (die kostenlose Version) und daraufhin via YouTube Mentor versuchte, mein erstes Spiel zu erstellen. Natürlich werde ich es bereit stellen, sobald es fertig ist und natürlich selbst Let’s Playen. Es ist wirklich aufwendig, und eigentlich nicht das was ich mir vorgestellt hatte, aber irgendwie muss man ja die Basics lernen. Aber ich glaube, wenn man die beherrscht, lässt sich einiges machen.

Gut, weder „The Beginners Guide“ noch „Time Frame“ eigneten sich für Let’s Plays. Zumindest nicht für den Anfang. Man müsste zwar meinen, ein Walking Simulator eigne sich hervorragend, aber nein – tut es nicht. Allerdings kann ich beide Spiele empfehlen, besonders „The Beginners Guide“.

Und bis ich eine Software gefunden hatte, die so aufnimmt wie ich das will – und alles so eingestellt hatte, und eine einfache Videobearbeitungssoftware ausfindig machen konnte – vergingen mit der Zeit auch eine Menge an Nerven verloren. But, I did it!

5. Generell

Weder für Supergirl noch für Kino blieb Zeit. Und ich weiß gar nicht mehr, was alles an aktuellen Serien läuft, die gesehen werden müssen. So viel zu tun und so wenig Zeit!

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