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Woche #1011 (November 2020)

Gobbolino musste wieder Mal zum Tierarzt, der am Telefon bereits lachte, als ich „Marderbiss“ erwähnte: Mai, da Gobbolino. Tja, nützt nichts kleiner Mauz. Ich glaube unterdessen nicht mehr gänzlich an seine Unschuldigkeit bei diversen Verletzungen.

Nehmen wir den roten, dicken Kater, der ihn anjault, vertreibt oder auch Mal nicht in die Wohnung lässt. Es wäre das eine, ginge Gobbolino ihm tatsächlich aus dem Weg, aber nein, der kleine Mauz schleicht ihm hinter her und tratzt ihn womöglich auch.

Foto

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Die Woche ist sonnig, das Wetter kühl, ich habe meinen ersten, wenn auch kleinen Ollie geschafft. Wie man sehen kann, bin ich bereits wenige Zentimenter in der Luft. Nach einer Stunde üben! Ja, am Vorderfuß und an der Höhe des Sprunges wird noch gearbeitet.

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Übrigens, darf ich euch vorstellen: Sea Creature! Sea Creature war ein Geschenk zu einem ganz besonderen Anlass, und darf neben Murmel und Merlin einziehen. Auch wenn es durchaus gewöhnungsbedürftig ist, will ichs nie mehr her geben. Stellt euch Sea Creature und mich am Strand vor. Nicht im Sand, aber am Strand! Bei 30 Grad!

 

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Woche #2110, oh wait.. #2810

Es ist Oktober. Es ist Herbst. Es windet. Stark sogar. Blätter verwelken. Hochlandrinder grasen friedlich. Gobbolino fängt Mäuse und verspeist sie von Kopf bis Schwanz. Den Salat (das Grasbüschel, welches er bei der Jagd mit ausgerissen hatte), hat er allerdings nicht angerührt. Habe ich diese Geschichte nicht schon mal erzählt? Mir dünkt, ich hätte sie bereits erzählt. Nun denn, Gobbolino der herbstliche Jäger. Ich habe das Geräusch noch deutlich in Erinnerung, wie das kleine Köpflein der Maus zwischen seinen Zähnen zermalmte.

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Der 24jährige Herr übrigens, liebt das Springen. Und wenn ich ihm den Sattel auflege, schaut er zu mir, als ob er mich fragen wolle, nein, warum denn? Ja, weil wir das ab und an müssen. Zumindest eine gewisse Zeit. Danach kommt er runter, und wir springen viel besser! Ja, nach wie vor reite ich ohne Sattel sicherer als mit: auch über ein 55cm Hindernis (das ist hoch für mich! Und ich klebe am Rücken wie ein Zeck!) und der Herr? Der tut nichts anderes, als nochmal 30cm drauf zu legen und einen Galoppsprung auszulassen (da hats mich in den Sattel zurück geschlagen, dass ich jetzt, Tags darauf, wirklich alles spüre, meine Hüfte!). Und wenns schief liegt, sucht er sich die höchste Stelle aus! Ja, es gefällt ihm sehr.

Als wir dann endlich den Sattel weg legen konnten, fragte eine andere Reiterin, ob ich denn Lebensmüde sei! Nein, warum? Mit Sattel reiten ist doch viel gefährlicher! Ist es tatsächlich. Falle ich ohne Sattel, rutsche ich meist schon runter und lande auf den Füßen, bevors gefährlich wird, mit Sattel allerdings, versucht man sich bis zum bitteren Ende fest zu halten, und landet dann oft sehr unglücklich. #TeamBareback.

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Wann immer ich in diesen Snowboarder- und Skateshop „Moreboards“ gehe, komme ich mit einem Paar pinken Schuhen heraus. Ja, das Skateboard fahren, man muss es tatsächlich sagen, ich habe Talent dafür. Nein, wirklich. In diesem, meinem fortgeschrittenen Alter, in welchem man sowas nun wirklich nicht mehr anfangen sollte (vor allem schon der Verletztungsgefahr wegen), fahre ich unfassbar gut. Ja, das darf man so sagen. Allerdings muss man auch sagen, dass ich meine Hüfte allmählich spüre. Ja, ich habe Schmerzen.

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Gestern früh schneite es und der Schnee liegt noch. Ich verspürte eine dezente Weihnachtsstimmung nach „am Fenster sitzen und Schnee beobachten“, „Tee trinken“, „Keksteig essen“ und „Geschenke!!!!“

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So aus dem Dings erzählt, #3009

Wintereinbruch im September. Wer konnte ahnen, dass der Streuner anfängt pünktlich zu Sonnenuntergang zurück zu kehren. Allerdings zieht er es mittlerweile vor, die erlegte Frühstücksmaus nicht mehr mir zu bringen, sondern sie selbst zu verspeisen. Dann sitzt er jeden Morgen im hohen Gras und wartet ab, bis seine Beute hinaus zur Arbeit schleicht, um die kleinen hungrigen Mäusemäuler zu stopfen. Und so werden sie verhungern müssen, wenn Mutter Maus, Mrs. Brisby, nicht mit ein paar Maiskörnern zurück kehrt. Aber immerhin gibt es ja noch die Ratten von Nimh, die sich um die kleinen Mäusekinder kümmern, und dem armen Kater hier und da Flöhe aufs Fell setzen, sodass er ganz grässlich geplagt wird und keine Zeit mehr hat, oder die Nerven, der armen Mäusefamilie hinter her zu jagen.

Auf 1000 Meter hat es bereits Schnee und dieser bleibt liegen. Die nächsten 9 Monate, gefühlt winterlich, bitterlich kalt und von Dunkelheit durchflutet, werden dem Menschen noch tief im Nacken sitzen, sollte der Lockdown, der Shutdown, das einsperren artiger Bürger, tatsächlich zu Stande kommen. Aber nein, erst wenn die Kapazitäten überlastet seien, dann! Und nur dann, zöge man es in Erwägung, die Schulen und Hallen und Häuser zu schließen, die Menschen einzusperren, zu pferchen, wie Mastschweine – um sie rechtzeitig, die bereits lechzen und gieren, wenn die Zahlen fallen, dem Wintertourismus aussetzen zu können, um Tourismus, die Wirtschaft und Wählerschaft, die heilige Dreifaltigkeit Österreichs, zu huldigen, zu heilen und daher zu kriechen, ganz gleich, die Kranken, die waren ja schon krank. Ganz gleich, wären sie halt daheim geblieben. Ganz gleich, wir haben an die Eigenverantwortung appelliert, sind ja alles erwachsene Leut! Ganz gleich! Wir haben alles richtig gemacht!

Es ist übrigens Ende September, worauf ein vielleicht angenehmer, herbstlich-warmer Oktober folgen mag, oder auch nicht, das Wetter unberechenbar, mag nie Folge leisten, was die Leut‘ vorher sagten. Mal schön, mal garstig, aber nie, was angesagt ist. Tja.

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Woche #0209

Man beschwerte sich, dass ich nicht mehr blogge, also hier ihr lästigen Menschen, nehmt das (übrigens drei unangenehme Beiträge sind in quasi Vorbereitung (bedeutet, geschrieben aber noch nicht beendet mit Korrektur und so: zwei politische und einen feministischen Beitrag).

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Als ich jung war, wäre ich auch gerne Skateboard gefahren, aber ich entschied mich für die Rollerblades. Warum? Einerseits wars einfacher, vermutlich, andererseits fuhren damals (wir wollen keinen genauen Zeitrahmen nennen) nur die coolen Kids mit Skateboards und somit starb die Idee schnell. Ich war einfach zu uncool dafür. Hätte mich lächerlich gemacht. Und was hätte ich denn damit wollen? Ahahahaha! Und da ich bereits ein von Mobbing gebranntes Kind war, erachtete ich es nicht als notwendig an, den Peinigern noch einen Grund zur Belustigung zu geben.

Bis zum heutigen Tage: Es wurde schon bei Einzug überlegt, sich nicht vielleicht ein Longboard zu kaufen, damit man den mühseligen Weg schneller beschreiten und Zeit sparen kann. Aber, nur fahren ist doch langweilig. Weil man möchte ja auch Tricks machen und springen und so. Sich die Knochen auf die alten Tage brechen, die noch nie gebrochen waren und solche Dinge. Und somit wurde aus der Idee Longboard ein Skateboard!


Welches es wohl geworden ist?

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Der Mauz hat Hausarrest. Ein (man vermutet) Marder hatte ihm erst kürzlich in den Hintern gebissen (die Löcher sind gut erkennbar), und zunächst ahnte man nichts, nichts war sichtbar, er jaulte etwas wenn man ihn aufhob, aber es hätte auch ein Bienenstich sein können, da die Schwellung nach ein paar Tagen wieder zurück ging. Tja.

Bis sie wieder kam, die Schwellung.

Der Tierarzt entfernte unter fauchen, jaulen, kratzen und beißen den Eiter, säuberte die Wunde und wie immer, bei der Antibiotika-Spritze „hängt es ihm komplett aus“; Gobbolino wird zur tollwütigen Wildkatze, die sich immer wieder aufs Neue befreien kann, selbst wenn zwei Leute ihn fest halten. Ja, er hasst Spritzen. Er hasst sie wirklich.

Tagsüber war er mühsam, beleidigt, „zwider“, müde und absolut fertig mit der Welt. Nein, er durfte heute nicht hinaus. Nein, einen Tag nach dem Antibiotikum bleibt er zuhause. Aber morgen darf er. Wenns sein muss.

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Zufrieden?

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And here we are..

.. schreibend aus der neuen Wohnung.

Sie misst, ich darf so offen sein, 72m², befindet sich in einem kleinen Dorf etwas außerhalb des Bergstädchens und kostet warm (also mit Heizung) ca. 890€, inklusive zwei Abstellplätzen (einen Outdoor, einen in der Tiefgarage) und einem sehr großen Kellerabteil (welches man durchaus untervermieten könnte, schließlich gibt es dort Strom). Der Preis ist okay. Man kann nicht klagen. Ein Garten wäre schön gewesen. Oder zumindest einen Balkon; aber dafür ist sie direkt am Wald gelegen (4 Gehminuten) und weniger als eine Minute zu einer großen Wiese, fern von jeglichen Straßen. Die Wohnung beherbergt zwei Zimmer, einen Wohn-Küchenbereich, und eine Abstellkammer.

Und heute Abend (also gestern) kommt Gobbolino. Von mir getragene T-Shirts und Decken sind bereits in allen Ecken verstreut, sodass er sich auch wie zuhause fühlen kann.

Aber.

Er hasst es eingesperrt zu sein.

Die nächste Woche, oder Wochen, werden wohl eine Qual für sich. Gestern (mittlerweile vorgestern) tätigten wir den letzten, langen Spaziergang durch Feld, Wald und Wiese, entdeckten einen neuen Weg (ich musste ihn dann die Hälfte der Zeit tragen, aufwärts, abwärts, durch Geholz und Gebüsch), und ließ mir Nachts eine Zecke aus dem Kopf zupfen. Wir verabschiedeten uns von der Gegend und ich hoffe, dass wir in der neuen genau so lange Spaziergänge machen können.

Es ist ungewohnt.

Es ist tatsächlich ungewohnt am Land zu leben und zehn Minuten zu gehen, bevor man die Bushaltestelle erreicht. Um zu Lancino (wir können mittlerweile mit Halsring Slalom (in allen Gangarten) und kleine Volten galoppieren) zu kommen, brauche ich jetzt allerdings eine Stunde für einen Weg. Aber dafür gibt es einen Mini-Supermarkt, wie in einem italienischen Feriendorf (nur ohne Hitze und ohne Meer) und einen Bienenzuchtverein.

Aber es ist ungewohnt.

So neu. So fremd.

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Woche #1506 – Umzug?

Ein Umzug steht bevor.

Das neue Heim sollte über Garten und/oder Balkon verfügen, mindestens drei Zimmer besitzen, direkt am Wald gelegen (vielleicht auch mit einem Feld daneben, jedenfalls fern von Städten und Straßen) und bestenfalls noch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, die im 15-Minuten Takt fahren und über einen Nightliner verfügen; und die Kosten sollten das unrealistisch günstige Spektrum nicht überschreiten.

Und ja, natürlich wird die neue Wohnung so gewählt, dass Gobbolino sich wohl fühlt.

Wovon reden wir?

Es finden sich Objekte in Innsbruck-Stadt zwischen 40m² mit der sinnlosesten Aufteilung überhaupt (2 kleine Zimmer, große Küche oder 1 winziges Zimmer, ein größeres und ein großes Bad) um 990€ und dunkel gelegene Höhlen, die zwar kostengünstig sind, aber noch nie einen Strahl Sonnenlicht in ihrem Leben gesehen haben.

Die anderen besitzen zwar einen großen Garten, werden aber von Straßen durchflutet; andere sind räumlich gut aufgeteilt, so gut sogar, dass die freundlichen Nachbarn, rein praktisch gesehen, beim Koitus beobachten könnten, da das Haus aus mehr Glas als Haus besteht. Wiederum andere liegen direkt an einer Straße und andere so weit weg, dass man zu Fuß einen halben Berggang machen darf. Es ist schwer.

Yes it is

Innsbruck, das teuerste Pflaster von ganz Österreich, baut aber auch kräftig Wohnungen – nachdem hübsche, alte Spitzhäuser in kleinen Siedlungen abgerissen werden. Nicht aber, dass diese Wohnungen günstig und sinnvoll geplant und auch für Normal-Verdiener zu mieten wären, nein nein. Die mittlere Oberschicht mietet sich hier ein. Oder kauft. Und vermietet um nochmal höhere Preise. „Aber des is ja eh no günstig, was redst denn!“ Äh, ja, nein, okay. Never mind.

Mehr Glas als Haus, 40m² für die eben genannten 900€ und die Gärten so klein und eng beinander, als wohne man in einer WG. Ein Eigenheim, zentral, mit Garten. Ja eh. Aber halt, winzig. Eine Ein-Haushalt-Wohnung eben, für Gutverdiener. Oder deren Kinder.

Kleinere Wohnungen, so zwischen 20-und 25m² gibt es übrigens bereits ab 700€. Ja, es ist kein einfaches Ding. Die umliegenden Dörfer gelten bereits als Oasen der Reichen und sind sowieso nicht zu bezahlen, auch nicht mit harter, tüchtiger Arbeit. Da heißt es schon: erben Herrschaften, erben!! Wer zu wenig verdient, der muss halt erben! #LogikNachKurz

Keine Tierchen erwünscht

„Keine Haustiere“, eine Aussage die sich bereits in den Ausschreibungen findet und die so nicht gelten darf; da zu allgemein und man den gemeinen Haushamster nicht verbieten darf. Eigentlich.

Eher müsste es heißen: Keine Katzen, keine Hunde, keine Bartagamen, kein Aquarium, keine Mäuse, keine Schlangen, keine Enten, keine Spinnen, keine Ameisen, keine Hausschweine, usw. Allerdings, so muss bemerkt werden, dass durch weiteres nachfragen, ein kleines Katzerl nicht so das große Problem ist; Hunde aber sind nicht gern gesehen, da sie mit ihren Krallen den teuren Parkett-Boden kaputt machen könnten oder die Wände zerkratzen.

Next

Und dann, wenn eine Wohnung gefunden wurde, die Katze erlaubt ist, der Garten hübsch, die Lage adäquat und die räumliche Aufteilung durchaus Sinnvoll, bedeutet das noch lange nicht, dass die Anwärter auch genommen werden. Denn auf eine Wohnung melden sich 30, 40, 50 Leute. Bei privaten Anbietern sogar noch mehr! Und wie soll man da den besten Eindruck hinterlassen? Ja eben wie?

… to be continued.

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Woche #2403 – Corona, 2.0

Wir befinden uns noch immer im Krisengebiet. Die Todesrate steigt, die Zahl der Infizierten explodiert. An Tests zu kommen ist beinahe unmöglich: Sie sind fiebrig und schwach? Nix da. Sie husten und hatten Kontakt zu einer Person die in Italien war? Ah geh, bleibens‘ dahoam! Ja, na eh. Bleibt daheim!

Die Wärme hat sich verzogen, also ist es nicht mehr ganz so schlimm. Stellt euch vor, es wäre Sommer mit 25 Grad und die Badesaison hätte eben gestartet. Aber wer weiß schon, wie lange sich dies jetzt tatsächlich ziehen wird: 13. April heißt es offiziell – und ja, man wird am 13. April gewisse Bestimmungen (z.B. sportliche Outdoor Aktivitäten wie wandern, biken oder dergleichen) lockern müssen.

Für die Zahlen in Österreich empfehle ich übrigens diese interaktive Karte: Link. Aktuell zählen wir fast 5000 Erkrankungen.

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Lustigerweise hatte mich letzte Woche eine Magen-Darm-Grippe heimgesucht. Das erste Erbrechen zog sich furchtbar in die Länge. Ich dachte mir während des Vorganges, wie viel da Platz ist und ob das irgendwann wieder aufhört. Ich brauche wohl nicht alle Einzelheiten zu schildern; und nach zwei-drei Tagen fühlte ich mich wieder besser. Mittlerweile bin ich fast wieder fit und konnte mit Gobbolino auch schon kurze Spaziergänge unternehmen. Allerdings geht er auch gerne alleine bei diesem Wetter.

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Wie nutze ich meine Zeit? Nicht sonderlich sinnvoll:

Serien. Im Bett liegen. Filme schauen. Schlafen.

Jurassic World Alive spielen: man kann sich aktuell täglich 4x 350 Pfeile für wenig Gold kaufen und bekommt täglich eine 3h-Anlock-Kapsel. Leider befindet sich das Raptorennest (welche ich dringend für den Unique-Indoraptor benötige) 50 Meter außerhalb meiner Reichweite… das ist sehr bitter.

Während ich im Bett liege und döse, denke ich mir, dass ich jetzt bspw. eine Zeitungs-Seite mit Blogartikeln aus diesem Blog machen könnte (oder gar eine ganze Zeitung!), mit Indesign oder Illustrator oder womit auch immer man sowas macht. Dann überlege ich mir und schmiede Pläne, wie ich die (aktuell stillgelegten) Blogs wieder aktualisieren und Öffentlichkeitstauglich herrichten könnte; ich könnte mich auch in Photoshop üben und kreative Katzen-Laser-Raumschiff Bilder gestalten, oder malen, oder eine Sprache lernen oder ein tolles, richtig gutes Video von Gobbolino machen. Gesangsübungen. Was aufnehmen. Let’s Plays. Ich verspüre nicht einmal eine große Lust was zu spielen! Gäbe es jetzt Elder Scrolls VI Single Player, ja, ich würde spielen. Aber nein, ich ziehe die Ruhe im Bett vor. Ist das bitter? Ist es.

Warum?

Weil draußen die Sonne scheint? Vermutlich! Wenn ich schon draußen nichts sinnvolles machen kann, dann soll es auch nicht herinnen sein.

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Soviel aus der Welt der Quarantäne.

Die Leute hier gehen übrigens Spazieren und halten sich marginal an die 1 Meter Abstands-Regel. Ich finde ja, diese Regel könnte und sollte man weiterhin beibehalten. Ich hasse es, geht man wo und ständig rempeln einen Leute an. Dieser Platz, den ein jeder einzelne dadurch bekommt ist wirklich schätzenswert.

Die Parks, die Wege zum Inn und Spielplätze sind allerdings durch sichtbare „Nein, du darfst da nicht rein“-Bänder gekennzeichnet. Aber nur die Eingänge, auf der Seite könnte man dann hinein gehen. Tun aber nur die wenigsten. Und sobald die Todesrate anfängt anzusteigen, in sagen wir…  10 Tagen ca. wird sich auch noch der letzte an all die Beschränkungen und Bestimmungen halten.

Tja. Wer hätte gedacht, dass dieser kleine Covid mal für solch einen großen Trouble verantwortlich sein wird?

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Woche #0802: Linz!

Ich war noch nie in Linz und habe den Leuten auch nicht geglaubt, die meinten, Linz sei jetzt nicht so besonders schön. Die Wahrheit ist allerdings: Linz ist durchaus hässlich. Naja, fast. Die Donau ist toll.

Die Gebäude gleichen Kerkern der ehemaligen DDR. Alles ist farblos (bis auf die blau-beleuchteten Museen nahe der Donau) und aus Beton. Auch wenn wenige Sonnenstrahlen durchscheinen, die Blockreihe nahe der Donau vermittelt leider kein angenehmes Bild. Man würde dort nicht wohnen wollen, selbst wenn die Natur gleich neben an ist.

Oder das dortige Leitungswasser: Wird das ungefiltert aus der Donau in die Leitungen gepumpt oder warum schmeckt es so unfassbar widerlich? Positiv zu vermerken ist, dass ein Döner Kebap keine 5€, keine 4,50€ kostet, sondern lediglich 3,50€! Und niemand braucht mir erzählen, dass ein Kepab der 5€ kostet mehr Wert auf Herkunft und Haltung des Tieres legt, als jener, der 3,50€ kostet. Wirklich nicht.

Der Dom

Fast jede Stadt besitzt ihn: Den Dom. In Linz ist es der sogenannte Marien-Dom. Ein prunkvolles, relatives neues Gebäude aus Mitte dem 19. Jahrhundert, in Auftrag gegeben von Linzer Bischof Franz Joseph Rudigier, misst der Turm eine Höhe von 134 Meter und ist somit nur wenige Meter kleiner als der Wiener Stephansdom (136m).

Die Krypta

Spannend jedoch: Die Krypta (Bild unten rechts). Zu dieser gelangt man mittels Treppe oder auch einem Lift. Wie neugierige Kinder und nichtsahnend stiegen wir also aus und vernahmen nach nur wenigen Metern ein Murmeln. Und gar wohl! In klein angerichteten, dunklen Kammern saßen in gekrümmter Haltung Menschen, die unverständliche Gebete murmelten. Man hatte das Gefühl, als befände man sich in den unterirdischen Hallen einer geheimen Sekte. Creepy wäre es geworden, hätten sie sich umgedreht, im d’Accord, uns angestarrt, während das schwere Tor oben verschlossen wird, und alle ihre Folterwerkzeuge zur Opferung der neugierigen Unheiligen gezückten hätten. Aber nein, sie haben uns nicht bemerkt.

Der beste Kaffee der Welt

..kostet 3,90€ und lässt sich im cubus im Ars Electronica-Gebäude konsumieren, ganz oben. Ja, er ist teuer. Aber dieses Geschmack! Üblicherweise brauche ich mindestens 3-4 Zucker, damit Kaffee überhaupt trinkbar ist (von Genuss ganz zu schweigen). Hier reichte einer aus. Einer!

Der Kaffee war mild, aber schmeckte nach Kaffee; perfekt abgestimmt zwischen Milchschaum und Kaffee. Und das beste: er war weich und cremig. Nicht so hart und bitter wie die Gewöhnlichen, die man hier bekommt. Nein, er war cremig, weich, perfekt. 10/10.

Künftige Mission: Einen eben so guten Kaffee im Bergdorf zu finden.

Ars Electronica

Ein interessantes Museum, welches zum Mitmachen einlädt. Aber Vorsicht, nicht alles was sich bewegen lässt, gehört mit zur Ausstellung. Normalerweise, und der erfahrene Museums-gänger weiß, dass wenn sich etwas bewegen lässt, oder eine Schublade da ist, dass sich dahinter noch etwas verbirgt oder es Teil der Ausstellung ist. Nicht so im Ars Electronica. Hier gibt es tatsächlich einige Teile von Ausstellungsstücken, die weder Sinn noch Zweck besitzen, sondern lediglich gut ausschauen sollen. Tja.

Bad Cop Bad Cop in der Stadtwerkstatt

Die Stadtwerkstatt ist das kleine „abgefuckte Punk-Veranstaltungslokal“ direkt neben dem Ars Eletronica und kleiner als das PMK (ein ebenso „abgefucktes Veranstaltungslokal“ in den „Bögen“). Es spielten Bad Cop Bad Cop (eine all Women-Punk-Band) und Make War, deren Tour-Vorband. Beide waren großartig und besonders, dass die Frauen von BCBC bereits jenseits der Anfang 20 sind, machte das ganze noch besser.

Spazieren am Chiemsee

Das verlängerte (und nahezu perfekte) Wochenende endete mit einem Zwischenstopp und Spaziergang am Chiemsee.

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Woche #1602

Eislaufen wird nicht besser, wenn man nach wie vor keine geeigneten Schuhe trägt und stattdessen immer noch auf jene hässlichen, unbequemen Plastikdinger angewiesen ist. Und nein, dicke Socken helfen auch nicht und wenn, nur marginal.

Auch nicht sonderlich toll ist, wenn der Drummer der Taylor Swift-Punkrock Coverband abspringt, nicht, weil ihm Taylor Swift nicht gefällt, nein, sondern weil er Punk nicht mag (und ihm dies zu langweilig ist). Und der Bassist plötzlich andere Pläne hat. Tja.

Und zu guter Letzt musste ich mir alle 5(!), ja davon gibt es 5, Filme von Twilight anschauen. Was jedoch interessant ist, ist, dass es zum Jubiläum eine Buchfassung mit vertauschten Rollen gibt; und das hört sich ziemlich lustig an. Allerdings, so muss man zugeben, dass der Twist im letzten Film durchaus unvorhersehbar war.

Ich habs übrigens gekauft. Auf Englisch. Ich wollte bei der deutschen Fassung (auch war ich zu faul um weitere Angebote zu durchsuchen) nicht das Original mitkaufen.

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Desweiteren versuchte ich mich beim Skateboard fahren. Nicht im Real Life (dafür bin ich zu uncool, nach wie vor), aber mit einem Skateboard Simulator (genannt SESSION), der, wenn man wirklich keine Ahnung von all den Tricks hat, fast keinen Sinn macht, vor allem, wenn man erst später bemerkt, was der eigentliche Sinn und Zweck dahinter ist: Tricks filmen, und aus unterschiedlichen Perspektiven abspeichern – und wenn man absolut nicht weiß, wie man überhaupt mit einem Controller umgehen soll, da man eigentlich sonst nur via Keyboard spielt, dann wird das ganze recht… interessant.

Es macht sicherlich am meisten Sinn, beherrscht man einerseits die Physik hinter dem Ganzen, beziehungsweise, wenn man sich etwas mit der Materie auskennt und auch gewohnt ist, mit einem Controller zu spielen.

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Ich habe ja nie viel vom Valentinstag gehalten; dieses Jahr allerdings, wurde ich in ein veganes Restaurant eingeladen mit anschließendem Ausgehen und Karaoke.

Der pinke Burger am Nachbartisch schreckte mich ab, also versuchte ich die Pizza. Ich schicke hiermit voraus, dass ich jegliche Form von Käse (ausser Mozzarella) hasse. Gestank, Geschmack und Konsistenz empfinde ich als unfassbar widerlich. Auf Pizzen befindet sich meist (meist!) Mozzarella, und kein Käse, zumindest in Italien. Nun, so toll der Abend war, der Kokos-Käse Ersatz, welcher sich auf der bestellten Pizza befand, schmeckte so richtig nach Käse…

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Woche #2001

Ich hatte vor kurzem einen Traum, in welchem ich wieder Mal selbst agieren konnte. Zumindest bilde ich mir ein, dass diese Handlung noch im Traum stattfand und nicht im halben Wachzustand. Andererseits habe ich keine Ahnung, wann luzides Träumen stattfindet, in welcher Phase; oder wie Phasen alle heißen.

Ich träumte ich war Nachts unterwegs; und wollte einkaufen gehen. Gewänder, die von Kleiderbügeln hingen, links und rechts, wie auf einem Basar. Ein schwarzer Schatten, ein Mann, kam mir entgegen und ich wusste, er würde mich mitnehmen (und vermutlich vergewaltigen wollen). Die nächste Sequenz war jene, in welcher ich wo saß und wusste, er bereitete gerade alles vor, um Teile meines Körpers zu essen. Ich blickte direkt in sein Gesicht. Wenig später als es soweit war (wie es in Träumen eben ist), erinnerte ich mich an das Gesicht und überlegte: Wenn das die Wirklichkeit ist, dann ist meine nächste Handlung Notwehr, und wenn das ein Traum ist, dann go for it. Ich schnappte mir also ein langes Messer und stach es ihm langsam ins Auge (ich war überrascht wie leicht es ging und wie lange ich hinein stechen konnte). Er griff langsam nach einem Brotmesser, um mich zu verletzen (da hatte ich tatsächlich Angst, und war wohl wieder im Traum; denn hätte ich gewusst, dass es ein Traum ist, hätte ich keine Angst gehabt), war aber recht langsam und so nahm ich ein anderes Messer und stach ihm bewusst ins andere Auge. Dann wachte ich auf.

Es war durchaus interessant.

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Ich war Eislaufen! Seit.. sicherlich X Jahren (und ich meine damit X Jahre) habe ich mich keinem Eislaufplatz mehr genähert und zugegeben, die Schuhe sind extrem unbequem. Sie drücken und sind sperrig. Und ich überlege mir ja im Abverkauf mir ordentliche zu kaufen, denn Eislaufen macht tatsächlich Spaß, besonders wenn man nur Runden läuft, der Platz überfüllt ist und, wenn man aufblickt, alle Leute weg sind. Ja, auf gewissen Bahnen gibt es ein verändertes Raum-Zeit-Kontinuum, und dieses gilt es, bald wieder zu finden.

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Und noch eines: Ich war schwimmen. Im Hallenbad. Ich hasse Chlorwasser und fürchte immer, einen Grünstich davon zu bekommen; aber – ich war schwimmen. Unglaublich was ich alles unternehme! Mehrere Almen binnen kürzester Zeit mit unpassendem Schuhwerk, langweilige und interessante Konzerte, eislaufen, schwimmen.. Ich hoffe das hält an.

In diesem Hallenbad gibt es neben zwei Rutschen (bei denen man nie eine gewisse Geschwindigkeit erreichen kann und am Ende abgebremst wird und den Rest gehen muss) einen Aussenbereich and let me tell you: Winter is here.

Nein wirklich: Das Wasser war kalt und man musste sich erst im noch kälteren Schwimmbecken abkühlen, sodass man das Wasser im Aussenbereich (für kurze Zeit) als angenehm empfinden kann. Und selbst dann ist es das nur für wenige Minuten. Und teuer war es! Und überfüllt! Und seit wann kosten Süßigkeiten soviel?

Anyway, nun gilt es weitere Bäder zu inspizieren.

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