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„Avengers: Infinity War“

Sicherlich, in einer Zusammenkunft wie in Infinity War, ist es fast unmöglich, jedem Charakter ausreichend Screentime zu widmen, geschweige denn jeden interessanten Schlagabtausch zu perfektionieren. Und trotzdem gelang das Konglomerat an Superhelden erstaunlich gut. Nicht nur, weil (ohne den China-Markt) der Box-Office-Rekord von The Force Awaking übertroffen wurde, sondern weil es – zumindest so, wie die einzelnen Charaktere in die Geschichte gewebt und folgend zusammen geflochten wurden – tatsächlich funktionierte und ein befriedigendes Gefühl hinterließ, auch wenn mich der Beginn etwas zweifeln ließ.

Achtung Spoiler

Worum geht es?

Thanos, bereits mächtig und einen Stein besitzend, zwingt Loki den Tesseract auszuhändigen um dessen Bruders Leben zu schonen. Loki kommt dem nach – wenn auch mit einem Hinterhalt, der ihm schlussendlich das Leben kostet. Thanos zerstört Asgard, Thor überlebt und wird von den Guardians aufgesammelt (herrlich! Vielleicht sogar eine meiner Lieblingsszenen), während Iron Man, Spider-Man und Dr Strange (auch eine großartige Kombination) unfreiwillig zur Thanos-Base geflogen werden. Doch zuvor trennen sich Thor, Rocket und Groot – denn Thor braucht seinen Hammer, während der Rest, Star Lord, Gamora, Drax und Mantis versuchen zu verhindern, dass Thanos den Soul-Stone bekommt – denn nur Gamora weiß, wo sich dieser befindet. Thanos aber ist ihnen einen Schritt voraus, demonstriert die Macht des Reality-Stones und schnappt sich in Knowhere seine Ziehtochter, um sie für den Soul-Stone zu opfern. Schlussendlich treffen ein Teil der Guardians (Nebula hinterließ eine Nachricht) sowie Iron Man, Spider-Man („Please, don’t put your eggs in me!“) und Dr Strange auf Titan, dem Heimatplanet Thanos‘, aufeinander, was ebenfalls für amüsante Szenen sorgt. Und während Dr Strange sich Billiarden von möglichen Outcomes ansieht und es nur eine Option auf Frieden gibt, wird er zur Aufgabe des Time-Stones gezwungen.

Auf der Erde pflegen Vision und Scarlet Witch im Geheimen ihre Romanze und werden von Thanos‘ Untertanen aufgespürt – denn Thanos weiß, der Mind-Stone befindet sich bei Vision. Zur Hilfe eilen Captain America, Black Widow und Falcon. Bruce Banner ist mittlerweile wieder auf der Erde, weiß aber keinen Rat – Cap aber: Wakanda. Nakia versucht Visions Bewusstsein vom Stein zu trennen, während Captain America auf Bucky trifft und Seite an Seite mit den Avengers (wir erinnern uns, die Spaltung in Civil War) kämpft, sowie einem nicht wollendem Hulk und Black Panther. Creature-Feature-Kanonenfutter Aliens aus dem All metzeln sich durch sämtliche Armeen, bis Thor mit seinem neuen grootigen Hammer vom Himmel rast und ein Schiff nach dem nächsten zerstört. Yes! Comic-Feeling Deluxe! Mit dabei sind Rocket und Groot. Scarlett Witch kann gegen Ende den Stein ihres Geliebten zerstören, doch Thanos dreht die Uhr zurück und tötet Vision. Er besitzt alle Steine und tut das, was seiner Meinung nach am sinnvollsten ist. Am Ende lächelt er. The End.

Kritik und Fazit

Ein interessantes Ende und die Post-Credit-Szene lässt uns wissen, was uns in der Fortsetzung erwartet – mein Herz schlug tatsächlich schneller und ich verließ das Kino mit einem Dauergrinsen. Und ja, man merkt, wo James Gunn seine Finger im Spiel hatte, denn die Guardians-Szenen waren nach meinem Empfinden mit Abstand die besten. Auch wird einem wieder bewusst, dass mit Tom Holland die perfekte Besetzung für Spider-Man gefunden wurde.

Die meiner Meinung nach besten Kombis und Inszenierungen waren Mantis und Spider-Man, als auch Thor und Star Lord – die wirklich für viele Lacher sorgten, denn mit diesen beiden Charakteren treffen Welten an Egos aufeinander. Iron Man und Dr Strange funktionierten bedingt, und hätten etwas mehr Zeit und vielleicht eine andere Umgebung gebraucht, um ihr Potential zu entfalten. Ein optimistischer und euphorischer Thor, sowie ein zynischer Rocket sind ebenfalls amüsant zu beobachten und ich hätte gerne gesehen wie Rocket Buckys Arm gestohlen hätte. Und auch die Alien- und diverse Popkultur Anspielungen waren weder aufgesetzt noch ermüdend, im Gegenteil. Und ja, Marvel und Disney wissen, wie man (unterhaltsame) Unterhaltung generiert.

Fazit: 9 von 9 Rabbits, 2 von 2 Space-Invader Groots, 5 von 7,5 Kampfszenen und 1 von 3 Creature-Features. Definitiv sehenswert – für Freunde für Weltraum-Szenen, Raumschiffe, Kampfszenen, Aliens, Superhelden und etwas Drama.

Erneut, Spoiler!

Einige Worte zum Ende

Interessant ist, dass Thanos nicht nur der übermächtige Gegenspieler mit einem Gottkomplex ist, der seine Macht um der Macht Willen auskosten will, sondern tatsächlich auch gewisse Absichten hinter seinem Tun verfolgt: Halbieren wir die Population einer Überbevölkerung, sodass der Rest in Frieden leben kann. Ist Thanos also böse? Natürlich, er richtet einen Genozid nach dem nächsten an, wenn die Zivilisation an ihre Grenzen gelangt ist. Warum sie Selbstzerstörung und Leid überlassen wenn es auch einfacher geht und man sie schmerzlos zu Staub werden lassen kann? Die Zeiten, in welcher der Bösewicht schwarz und der Held weiß ist, sind vorbei. Thanos hatte tatsächlich, in seinen Augen, wohlwollende Absichten.

Aussicht auf die kommenden Filme

Was bedeutete das Ende von Infinity War: Sind sie tatsächlich tot? Nun, nach dem Spider-Man: Homecoming 2 auf Juli 2019 angesetzt ist, kann Spider-Man nicht tot sein oder doch? Wie wird Sony damit umgehen? Homecoming spielte übrigens direkt nach Captain America: Civil WarAvengers: Infinity War setzt zwei Jahre nach Civil War an. Es wäre also gut möglich, dass Spider-Man: Homecoming 2 und Ant-Man and the Wasp (Sommer 2018) VOR Infinity War spielen – was aber keinen Sinn ergäbe. Eigentlich. Captain Marvel kommt im März 2019 in die Kinos, wird aber in den 1990ern angesiedelt sein. Und, nicht zu vergessen, Guardians of the Galaxy 3 für 2020 – erneut aus der Feder James Gunns und der letzte Guardians Film mit dieser Konstellation. Ebenso geplant ist eine Fortsetzung von Black Panther – und mittlerweile gibt es grünes Licht für einen Black Widow-Film.

Avengers 4, soll im Mai 2019 starten. Ich vermute, dass es eine (Time-Trave-) Lösung geben wird, um alle Toten wieder zum Leben zu erwecken („Avengers 4: Resurrection“ oder so), denn Dr Strange wusste was passiert und entschied sich für die Lösung, die sie ins Endspiel bringt. Ich gehe ebenfalls davon aus, dass all jene, die jetzt noch am Leben sind, die bekannten und großen Namen, sterben beziehungsweise das Franchise verlassen werden. Mein Informant ist der gleichen Meinung.

Weiterführende Links

 

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„The Punisher“, Season 1

Nachdem Frank Castle bereits in Daredevil Season 2 debütierte und einen guten Eindruck hinterließ, war es offensichtlich, dass die eigene Serie bald folgen wird und mit Jon Bernthal fand sich ein Darsteller, dem es gelang, den emotional zerstörten Exsoldaten hervorragend zu porträtieren.

Vorweg

Gibt es einen geeigneten Zeitpunkt für eine Serie wie The Punisher? Vermutlich nicht, denn Diskussionen über Waffenkontrolle und Gewaltakte durch Waffengewalt sind in vielen Teilen der Welt, so auch in den Vereinigten Staaten an der Tagesordnung. Bestenfalls also wird die Serie kurz vor Weihnachten freigegeben, wo (vermutlich) Konsum und Besinnung über die, wenn auch nur dezent angeschnittene Thematik der Waffenkontrolle in den USA, überwiegen.

Interessant ist die Tatsache, dass weitaus weniger Gewalt zu sehen ist, als erwartet. Mindestens 10 brachial geschlachtete Statisten hatte ich mir pro Folge erwartet. Nichts dergleichen aber passiert. Gegen Ende, darf der Punisher richten und Schädel zu Brei schlagen, manchmal wen erschießen, aber das wars auch schon.

Sinnlos war meiner Meinung, eine quasi Romanze mit Karen anzudeuten (die seit Daredevil eine gewisse Verbindung zu Frank hat, sicherlich mit dem Potential für eine Romanze) um sie danach, als sie ihre Rolle als Damsel in Distress geliefert hatte, fallen zu lassen. Nicht die Romanze/Nicht-Romanze an sich, sondern wie der Charakter Karen in der Serie aufgegriffen und verwertet wird, war sinnlos. Ich mochte Karen und ihre Verbindung zu Frank in Daredevil Season 2 und hoffte auf eine Weiterführung, aber in diesem Falle wusste man wohl nicht so recht wohin mit ihr. Um aus The Punisher keine Romanze zu machen, wurde sie wohl nur so viel wie überhaupt notwendig hineingeschrieben und obwohl sie ja doch eine gewisse Berechtigung hat und in Verbindung mit Frank steht, hätte man auch auf sie verzichten können.

Kritik oder Verherrlichung?

“A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.”(2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten)

Die in den USA in der Verfassung verankerte Ansicht, dass jedem Bürger Waffenbesitz zusteht, machen Lösungsansätze, sei es, das Recht zu verschärfen oder ein Waffenregister einzuführen, von vornherein zunichte. Zudem verfolgen unterschiedliche Bundesstaaten, unterschiedliche Gesetze. In New York ist es verboten eine Waffe offen zu tragen, während es in Texas Norm ist. Es könnte jeden Monat in einem anderen Bundesstaat über Massaker berichtet und Debatten noch stärker geführt werden, es ändere nichts. Darüber hinaus waren die Waffen, die die Gründungsväter der Vereinigten Staaten trugen, keine Assault Riffles sondern es musste nach jedem Schuss nachgeladen werden.

Die Frage, die man sich stellen könnte, wäre, ist es in Ordnung eine Serie wie The Punisher zu produzieren und zu zeigen? Ja. Aber würde dies nicht Nachahmer schaffen oder dazu verleiten, selbst den einen oder anderen Racheakt zu vollführen? Nein. Auch wenn Medien und konservative Menschen gerne Computerspiele und eben gewaltvolle Filme wie Serien für die Gewaltausbrüche verantwortlich machen. Wir erinnern uns, in den 1970er war es Steven King, der die Jugend verführte.

Was The Punisher neben dem Racheakt Frank Castles zeigt, ist die Realität zahlreicher Veteranen und dem ständigen Nachspiel. Sie sind es, die in diesem Falle gegen strikte Gesetze sind und aber auch unter den Folgen des Krieges leiden. Viele besuchen eine Selbsthilfegruppe um damit umzugehen. Dem einen gelingt es besser, dem anderen schlechter.

Interessant ist, dass Frank sich den Mitgliedern des Militärs annimmt, auch wenn es in diesem Falle Rache ist, da sie für den Tod seiner Familie verantwortlich sind. In Verbindung mit den angesprochenen Folgen und der Behandlung der Soldaten während des Krieges, was ein wichtiger Aspekt in dieser Season einnimmt, wenn nicht sogar Kernthema ist, kann The Punisher eindeutig als Kritik und nicht Verherrlichung verstanden werden. Des weiteren spricht dafür, dass Frank Bomben hasst und seinen Rachefeldzug persönlich gestaltet. Der Mord mit dem Messer ist intimer, direkter – auch wenn er genau so Handfeuerwaffen und Sniper verwendet.

Warum die Romanze?

Natürlich macht es in meinen Augen Sinn, entwickele sich etwas zwischen Karen und Frank, da sie einerseits die einzige war, die sich in Daredevil seiner annahm, andererseits stimmte die Chemie, die bei Matt und Karen eindeutig fehlte. Allerdings war die Thematisierung, die durchaus seine Berechtigung hatte – denn Frank sieht Karen als Familie, weiß aber auch, wie jeder „Superheld“, dass eine intime Beziehung nur zum Schaden der anderen Person führt –  und vielleicht in Franks Fall zu einer Charakterentwicklung führen könnte. Immerhin zeigt er authentische Emotionen, wird in ihrer Gegenwart nervös und bei dem Gedanken, jemand könnte Karen ein Haar krümmen, sogar aggressiv, während die Rückblenden mehr schlecht als recht ins Bild passten. In diesem Falle wurde uns erzählt, und immer und immer wieder (in vielleicht zu vielen Rückblenden, die leider weniger authentisch wirken als sie wirken hätten sollen) gezeigt, wie Frank seine Familie verlor, wie innig doch die Beziehung zu seiner Frau war und trotzdem ist es einem gleich. Dass allerdings ein jeder eine abschließende Szene mit Frank hatte, außer Karen, machte aus der angedeuteten Romanze lediglich eine Farce.

Abschließend

Zugegeben, ich mag Frank Castle. Und ich wiederhole mich: Jon Bernthal passt hervorragend in die Rolle und es macht Spaß ihm beim Racheakt zu folgen. Allerdings dachte ich mir, dass er mindestens fünf bis zehn Böslinge pro Folge schlachten wird und war überrascht, dass der große Akt erst gegen Ende zur Entfaltung gelangte.

Fazit: I like. Season 2 ist geplant.

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Superheroes against Superheroes!

Kann was!

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Loki’s World-Domination-Tour: NEW YORK

Der Kampf um die Weltherrschaft geht weiter!

Metlife aka Avengers Tower: Watch out, Tony Stark!

Times Square

Und hätte ein gemeiner Dieb mein Telefon nicht gestohlen, oder ich es nicht im Flugzeug vergessen – man kann es nicht eindeutig sagen – fänden sich an dieser Stelle noch viele, viele weitere Zeugnisse über Lokis Versuch die Weltherrschaft an sich zu reißen!

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„Avengers: Infinity War“-Trailer 90s Animated Version

Gesehen bei: The Mary Sue.

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Avengers: Infinity War – Official Trailer

Startdatum: Zwischen 25. April und 8. Mai, 2018

Ich hoffe für Marvel, dass sie sich nicht dazu verleiten lassen, x weitere Trailer zu veröffentlichen, ein bis zwei ließe ich noch durchgehen. Trotzdem besteht (und vergrößert sich) die Gefahr dadurch, dass ein schlechter Trailer die Stimmung dämpfen, und ein zu guter die eh schon hohen Erwartungen ins Unermessliche katapultieren könnte. Und sie sind jetzt schon sehr hoch. Marvel hatte in den letzten Jahren, mal weniger, mal besser, aber immer überdurchschnittlich abgeliefert .. ob irgendwann der Fall doch noch kommt?

Zum Trailer: Nach dem ersten Mal ansehen. Okay. Ruhig. Nach dem zweiten Mal: Okay. Wie lange dauerts noch? Nach dem dritten Mal: Give it to me!

Wir sehen, wie Loki Thanos offenbar den Tesseract (Blau) aushändigt, während er den Orb (Violett) bereits besitzt und sich den gelben Stein von Vision zu eigen macht. Wird es ein Happy End für Scarlet Witch und Vision geben? Über den Soul Stone (Orange) werden wir im Februar mehr erfahren. Source der Bildquelle: Irgendeine Geek-Gruppe auf Facebook.

Übrigens spielen Captain Marvel (angelegt in den 1990ern) und Ant-Man and the Wasp zwischen beiden Teilen, während Black Panter bereits im Februar läuft. Captain Marvel ist aber für Avengers 4 angekündigt, was 2019 in die Kinos kommen soll. Es bleibt interessant.

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Woche #0510

First things first: I’m still alive! And the cake is no lie!

Ich hatte mich die letzte Woche in Kreta eingefunden und soweit mir möglich war, bis auf Instagram, auf Social Media und Internet verzichtet. Auf Instagram finden sich dafür ein Haufen Urlaubsfotos.

Kreta ist für diese Jahreszeit bei guten 22-25° noch ausreichend warm, um mit Kleid und kurzen Hosen den Tag zu genießen. Es kann aber durchaus abkühlen und regnen. Das Meer war dank dem Nordwind etwas kälter (in Südfrankreich nennt man ihn Mistral, der von einem Tag auf den anderen das Meer mehrere Grade erfrischen kann) aber trotzdem noch beschwimmbar. Am Strand von Komos sah ich eine Babyschildkröte im Meer paddeln (Ende Sommer ist Brutzeit; 2-3 von 1000 überleben). Ganz in der Nähe liegt Mátala, die „Hippie“-Stadt (hauptsächlich an den kleinen Modell-VW-Bussen und Straßenmalerei zu erkennen) in dessen Höhlen um die 1970er herum Hippies lebten und Joni Mitchell ihren Song „Carey“ schrieb.

Knossos bei Heraklion ist no-na-ned touristisch überlaufen, trotzdem interessant, da ein gewisser Herr Arthur Evans sich damals (zu Beginn des 20 Jh.) unterschiedliche Geschichten zu den archäologischen Überbleibseln ausgedacht und es somit der modernen Forschung etwas erschwert hatte. An den meisten Stränden gab es Wellen und ganz Kreta beherbergt Streunerkatzen (aber weniger Hunde). Natürlich habe ich sie gefüttert und mich gleich nach einer Organisation erkundigt, die für Kastration und Fütterung zuständig ist und dieser gespendet. Die Babykatze. Die kleine knochige Babykatze. Beide kleinen Babykatzen hausen in einer Papiertüte in einem unfertigen Haus. Geschützt, aber trotzdem. Wer möchte, der Spende bitte an Cretan Animal Protection. 50€ für die Kastration eines Weibchens, 35€ eines Männchens. Es kann natürlich auch weniger sein. Für die Fütterung im Winter ist gesorgt. Wobei man sagen muss, dass die eine oder andere Katze nicht schwanger, sondern vermutlich nur fett ist. Wie die wohlgenährten Streunerhunde in Salento (Kolumbien).

Des weiteren ist es herbstlich im Bergdorf, and Winter is coming. Ich fürchte die Kälte. Ich hasse Kälte. Wirklich. Ich schlafe am besten bei 24° und finde 30° die wohl feinste Temperatur. Und es ist auch quasi bewiesen, dass 24° für Frauen die angenehmste Temperatur ist, 22° bei Männern – welche oft in Büroräumen herrscht (da die Norm für Klimaanlagen damals anhand eines erwachsenen Mannes eingestellt wurden).

Gestern jährte sich zum 60. Mal der Tag, als Sputnik (der kleine sowjetische Satellit) in den Himmel geschossen wurde. Mein Beitrag wurde mehr schnell als recht fertig gestellt und veröffentlicht, die Müdigkeit war überwältigend. Ich fand allerdings die Tatsache nett, wenn auch unterschiedliche Dinge, dass ich gerade am 4. Oktober fliegen durfte. 60 Jahre nach dem Start von Sputnik, befand auch ich mich in der Luft. Bei Sonnenaufgang.

Ich weiß, der Umhang sieht schon etwas ramponiert aus – die Übernahme der Weltherrschaft ist eben doch mühsamer als gedacht.

Soviel dazu. Die Woche werde ich wohl mit schreiben, der einen und anderen RL-Verpflichtung, hoffentlich bloggen (vor allem die Altlasten, die noch ausständig sind) und Serien schauen verbringen. Vermutlich auch mit dem einen oder anderen Spaziergang, bevor ich mich im Winter im wohlig warmen Heim verkrieche.

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„Guardians of the Galaxy Vol. 2“

Rocket!

2014 flimmerte ein Film über die Leinwand, mit dem kaum jemand gerechnet hatte: Weder mit der Musik, noch den humorvollen Dialogen, noch mit dem Setting. Und das liegt vermutlich auch darin begründet, dass, nach James Gunns eigenen Angaben (in zahlreichen Facebook-Postings und Live-Chats), Marvel wie Disney ihm freie Hand ließen und lassen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er auch beim dritten Teil Regie führen und die nächsten zehn Jahre bei Marvel-Produktionen involviert sein wird.

Ich sah den Film zweimal und fand ihn beim zweiten mal noch besser. Sofern man Kritik üben möchte: Man hing zu Beginn etwas in der Luft, was wohl die Handlung sein mochte. Vor allem die Auswahl des Soundtracks verführt zum mitwippen. Southern nights.. have you ever felt a southern night.. Gerade noch, dass man keine Pirouetten dreht oder Ausfallschritte im täglichen Gang der Realität tätigt. Wobei das mittlerweile gelegentlich vorkommt.

Im Endeffekt wirkt auch GotG2 wie „James Gunn and friends make a Movie“ und in diesem speziellen Falle wie: „Rocket and Drax having fun“ – Und ich finde das großartig! So großartig, dass ich mir überlege, den Film noch ein drittes Mal zu sehen. I can still hear you saying… You would never break the chain (Never break the chain)..

Während der erste Teil sich mit der Einführung der Charaktere und dem Aufbau eines Universums beschäftigte, welcher von absolut, in der jeweiligen Situation, sinnlosen (aber amüsanten) Dialogen lebt (wie auch in GotG2 – wir wissen mittlerweile warum Groot keine Hüte mag), ist der zweite Teil ein Familienfilm. Aber mehr wird dazu nicht verraten. If you ever change your mind… About leaving, leaving me behind… Oh, oh, bring it to me..

Was ich nun möchte? Eine Serie aus der Hand von James Gunn und einen friedlichen Trash Panda als Haustier. Rocket ist definitiv, neben Yondu, mein Liebling. Zugegeben, ich hatte nie gedacht, dass Baby Groot so putzig sein kann. I am Groot? I am Groot! I am Groot!? Sun is shinin‘ in the sky.. There ain’t a cloud in sight… It’s stopped rainin‘ everybody’s in a play…

Fazit: 7 von 5 Trash Pand.. Racoons und 6 von 5 Treecreatures, 8 von 5 Spacefights und 7 von 6 sinnlosen Dialogen. 10 von 10 für die Musik-Auswahl, die mittlerweile in Dauerschleife läuft. Generell: 12 von 10 Punkten.

Weiterführende Informationen, Erklärungen und eventuelle Spoiler (mit freundlicher Genehmigung von Mr. Raymond):

  • „Stallone spielt Stakar Ogord (Starhawk). Er war einer der Guardians of the Galaxy aus dem 31. Jahrhundert in den Comics, zu denen auch Yondu gehörte. Andere Mitglieder des Teams waren in der Credit-Scene mit Stallone. Martinex ist leicht zu erkennen (der kristallene Typ), der schwarze, breit gebaute wird vermutlich das Gegenstück zu Charlie-27 sein. Das Mädel Aleta. Und surprise, surprise Krugarr (das rote Alien)“.
  • „Howard the Duck natürlich auch wieder in einem Cameo dabei mitten im Film. Cosmo leider nur in den Endcredits“.
  • „Man sieht Goldblum in seiner Rolle als Grandmaster aus dem bald kommenden Thor: Ragnarok – in einer tanzenden Szene“ Anmerkung: Ich sah ihn nicht.
  • „Stan Lee mit den Watcher, die wie es ihre Regeln besagen nicht eingreifen. Beobachten ist OK, aber niemals aktiv etwas machen. Helfen nicht mal dem alten Mann zurück auf die Erde zu kommen.“ Theory confirmed.
  • „BTW Ego ist keiner der Celestials in den Comics, aber da er einer ist in den Filmen. In Guardians of the Galaxy sah man die Celestials die Infinity Gems verwenden als der Collector die Historie der Steine beleuchtet. Ego ist also einer von denen und wurde vermutlich zurück gelassen weil er verrückt ist. Andere Celestials haben enorme Rüstungen. Knowhere aus Teil 1 ist der Kopf eines Celestials.“
  • „Taserface ist in den Comics Mitglied einer Spezies, die ihre Kultur auf der Technologie von Tony Stark aufbauten und sich darum auch Stark nennen.“
  • „Ayesha und Adam Warlock sind in den Comics von den gleichen Wissenschaftlern erschaffen worden. Es war klar, dass Adam irgendwann auftauchen wird und es passt in Guardians 2.“

Predictions:

  • „Nebula’s Plan Thanos zu töten könnte Teil des nächsten Avengers Film werden.“ Anmerkung: GotG Vol. 3 spielt zwischen Infinity, ebenfalls unter Gunn’scher Kontrolle.

Gestrichen:

  • „Adam Warlock war nicht der einzige der gestrichen wurde. Es wurde eine Szene mit Nathan Fillion (Space Barbarian!) gestrichen, der vermutlich als einer der Ravagers gesehen worden wäre. Ich las mal, dass er Simon Williams (Wonder Man) spielen sollte.“

Lesenswert:

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Loki’s World-Domination-Tour: PARIS

 

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Wonder Woman, Warner Bros. und die Verzweiflung

Bemerkung: Beitrag wurde vor Ewigkeiten erstellt und irgendwie.. übersehen. There you go.

Überlegungen, Befürchtungen, Spekulationen.

Warum bin ich von diesem Trailer nicht ganz so überzeugt?

Den ersten Trailer, den wir zu Gesicht bekamen, war jener der SanDiego Comic Con. Er war gut. Er machte Stimmung und ich dachte mir: Yes! Kann was! Er vermittelte trotz angedeuteter Love-Story doch etwas mehr und erzählte weniger. Und das ist gut: Trailer, die den gesamten Inhalt des Filmes inklusive Pointe verraten, sind schlecht. Bestes Beispiel: Passengers (Pratt/Lawrence, 2017). Andererseits kann das aber auch bedeuten, dass der Film schlecht ist und sich hinter einem guten Trailer versteckt. Aber die Musik ist gut.

Trotzdem hege ich gewisse Befürchtungen..

Als ich spät Nachts aus dem Kino schlenderte (Doctor Strange), fragte ich mich sogleich: Warum schaffen es Disney/Marvel die Konsumenten in ihren Bann zu ziehen und gute Unterhaltung zu liefern, während jeder einzelne Versuch von Warner/DC nur ein müdes Lächeln der Enttäuschung hervor ruft?

DC ist nicht per se schlechter als Marvel, DC ist anders. Und wie man an Nolan’s Trilogie sah, können mit dem Stoff gute und vernünftige Filme entstehen. Und wenn man sich ansieht was FOX aus Gotham machte, dann gibt der Stoff, besonders für die Gegenspieler, ausreichend Material zur Verwertung. Also woran liegt es, dass soviel Potential in so wenig Ergebnis mündet? Man of Steel, Batfleck Vs Superman und sogar Suicide Squad – alle drei waren im Endeffekt eine Katastrophe bis hin zu „zumindest besser, als“.

Dennoch frage ich mich Warum? Warum produzieren Disney und Marvel die, meiner Meinung nach, unterhaltsameren Filme? Warum? Manche sagen, Marvel ist was für Kinder und Jugendliche, während DC was für Erwachsene ist und das Zielpublikum hauptsächlich Teenager sind, während Erwachsene kaum ins Kino gehen? Nein. Zumindest nicht mehr. Woran liegt es also? Liegt es daran, dass Disney Marvel freie Hand lässt? Liegt es tatsächlich daran, dass Warner sich einmischt und verschiedene Schreiberlinge und Editoren einfach so mal zusammenpfercht um am Erfolg des Superhelden-Genre teilhaben zu können? Es kann nicht am Fangirling liegen, denn selbst eingeschworene DC Fans gestehen, dass die Filme nicht so ganz das versprechen, was man sich erhoffte. Und dabei kann es auch nicht daran liegen, dass Szenen 1:1 aus dem Comic übernommen wurden (Anspielung auf Batfleck Vs. Superman), denn bei TWD und Marvel funktioniert es auch. Woran also?

Liegt es also tatsächlich am verkrampften Versuch an Marvels/Disneys Erfolg anzuknüpfen? Ist die Gier nach Geld ausschlaggebend für deren Versagen? Superhelden-Filme sind immer noch „in“, wenn auch langsam Abnutzungserscheinungen auftreten, aber das Konzept funktioniert, noch. Und The Dark Knight war sehr gut. Also was spricht dagegen? Und rational betrachtet spräche auch nichts dagegen. Nur, das wie und vielleicht auch das warum hinterlassen einen üblen Geschmack. Aber sicherlich, jeder von uns wird ins Kino laufen und sich immer und immer wieder davon selbst überzeugen wollen, insofern werden wir, die Konsumenten, ausreichend Geld einspielen um deren Eifer zu rechtfertigen. It’s a never ending story..

Es häuften sich also Berichte bezugnehmend auf zahlreiche Probleme bei der Wonder Woman Produktion bis hin zu multiplen Schreiberlingen, wo jeder für sich eine Story basteln soll. Ich fürchte um das Wohlergehen eines Filmes, der die Geschichte einer starken Frau thematisiert. Und es wäre nicht Hollywood, wenn nicht eine Liebesgeschichte darin verstrickt wäre. Und Liebesgeschichten sind ja nichts schlechtes, ich mag gute Liebesgeschichten – aber eben in entsprechenden Liebesfilmen. Ich hoffe also auf das, was die Trailer bisher versprechen, und Diana andere Sorgen als Männer hat. Aber ja, ich sollte dankbar sein, dass es überhaupt (wenn auch lediglich für den Justice League Auftakt) einen Film über eine Comic-Heroine geben wird und Gal Gadot war leider auch der einzige Lichtlick bei Batfleck Vs. Superman. Und immerhin gibt es bald Captain Marvel und She-Ra! 2020 oder so..

Es amüsiert mich auch immer wieder die Tatsache, dass ein Bustier wie Gal Gadot es trägt, sie vermutlich im Ernstfall töten würde, plus sieht das gesamte Kostüm verdammt unbequem zum kämpfen aus – und als ehemalige Mittelalter-Schwertkämpferin weiß ich wovon ich spreche.

Soviel also zu meinen Befürchtungen, ich hoffe diesbezüglich enttäuscht zu werden. Ich lade gerne zur Diskussion warum Marvel mit seinen Filmen (gefühlstechnisch) mehr Erfolg hat als DC.

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