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„Guardians of the Galaxy Vol. 2“

Rocket!

2014 flimmerte ein Film über die Leinwand, mit dem kaum jemand gerechnet hatte: Weder mit der Musik, noch den humorvollen Dialogen, noch mit dem Setting. Und das liegt vermutlich auch darin begründet, dass, nach James Gunns eigenen Angaben (in zahlreichen Facebook-Postings und Live-Chats), Marvel wie Disney ihm freie Hand ließen und lassen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er auch beim dritten Teil Regie führen und die nächsten zehn Jahre bei Marvel-Produktionen involviert sein wird.

Ich sah den Film zweimal und fand ihn beim zweiten mal noch besser. Sofern man Kritik üben möchte: Man hing zu Beginn etwas in der Luft, was wohl die Handlung sein mochte. Vor allem die Auswahl des Soundtracks verführt zum mitwippen. Southern nights.. have you ever felt a southern night.. Gerade noch, dass man keine Pirouetten dreht oder Ausfallschritte im täglichen Gang der Realität tätigt. Wobei das mittlerweile gelegentlich vorkommt.

Im Endeffekt wirkt auch GotG2 wie „James Gunn and friends make a Movie“ und in diesem speziellen Falle wie: „Rocket and Drax having fun“ – Und ich finde das großartig! So großartig, dass ich mir überlege, den Film noch ein drittes Mal zu sehen. I can still hear you saying… You would never break the chain (Never break the chain)..

Während der erste Teil sich mit der Einführung der Charaktere und dem Aufbau eines Universums beschäftigte, welcher von absolut, in der jeweiligen Situation, sinnlosen (aber amüsanten) Dialogen lebt (wie auch in GotG2 – wir wissen mittlerweile warum Groot keine Hüte mag), ist der zweite Teil ein Familienfilm. Aber mehr wird dazu nicht verraten. If you ever change your mind… About leaving, leaving me behind… Oh, oh, bring it to me..

Was ich nun möchte? Eine Serie aus der Hand von James Gunn und einen friedlichen Trash Panda als Haustier. Rocket ist definitiv, neben Yondu, mein Liebling. Zugegeben, ich hatte nie gedacht, dass Baby Groot so putzig sein kann. I am Groot? I am Groot! I am Groot!? Sun is shinin‘ in the sky.. There ain’t a cloud in sight… It’s stopped rainin‘ everybody’s in a play…

Fazit: 7 von 5 Trash Pand.. Racoons und 6 von 5 Treecreatures, 8 von 5 Spacefights und 7 von 6 sinnlosen Dialogen. 10 von 10 für die Musik-Auswahl, die mittlerweile in Dauerschleife läuft. Generell: 12 von 10 Punkten.

Weiterführende Informationen, Erklärungen und eventuelle Spoiler (mit freundlicher Genehmigung von Mr. Raymond):

  • „Stallone spielt Stakar Ogord (Starhawk). Er war einer der Guardians of the Galaxy aus dem 31. Jahrhundert in den Comics, zu denen auch Yondu gehörte. Andere Mitglieder des Teams waren in der Credit-Scene mit Stallone. Martinex ist leicht zu erkennen (der kristallene Typ), der schwarze, breit gebaute wird vermutlich das Gegenstück zu Charlie-27 sein. Das Mädel Aleta. Und surprise, surprise Krugarr (das rote Alien)“.
  • „Howard the Duck natürlich auch wieder in einem Cameo dabei mitten im Film. Cosmo leider nur in den Endcredits“.
  • „Man sieht Goldblum in seiner Rolle als Grandmaster aus dem bald kommenden Thor: Ragnarok – in einer tanzenden Szene“ Anmerkung: Ich sah ihn nicht.
  • „Stan Lee mit den Watcher, die wie es ihre Regeln besagen nicht eingreifen. Beobachten ist OK, aber niemals aktiv etwas machen. Helfen nicht mal dem alten Mann zurück auf die Erde zu kommen.“ Theory confirmed.
  • „BTW Ego ist keiner der Celestials in den Comics, aber da er einer ist in den Filmen. In Guardians of the Galaxy sah man die Celestials die Infinity Gems verwenden als der Collector die Historie der Steine beleuchtet. Ego ist also einer von denen und wurde vermutlich zurück gelassen weil er verrückt ist. Andere Celestials haben enorme Rüstungen. Knowhere aus Teil 1 ist der Kopf eines Celestials.“
  • „Taserface ist in den Comics Mitglied einer Spezies, die ihre Kultur auf der Technologie von Tony Stark aufbauten und sich darum auch Stark nennen.“
  • „Ayesha und Adam Warlock sind in den Comics von den gleichen Wissenschaftlern erschaffen worden. Es war klar, dass Adam irgendwann auftauchen wird und es passt in Guardians 2.“

Predictions:

  • „Nebula’s Plan Thanos zu töten könnte Teil des nächsten Avengers Film werden.“ Anmerkung: GotG Vol. 3 spielt zwischen Infinity, ebenfalls unter Gunn’scher Kontrolle.

Gestrichen:

  • „Adam Warlock war nicht der einzige der gestrichen wurde. Es wurde eine Szene mit Nathan Fillion (Space Barbarian!) gestrichen, der vermutlich als einer der Ravagers gesehen worden wäre. Ich las mal, dass er Simon Williams (Wonder Man) spielen sollte.“

Lesenswert:

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Wonder Woman, Warner Bros. und die Verzweiflung

Bemerkung: Beitrag wurde vor Ewigkeiten erstellt und irgendwie.. übersehen. There you go.

Überlegungen, Befürchtungen, Spekulationen.

Warum bin ich von diesem Trailer nicht ganz so überzeugt?

Den ersten Trailer, den wir zu Gesicht bekamen, war jener der SanDiego Comic Con. Er war gut. Er machte Stimmung und ich dachte mir: Yes! Kann was! Er vermittelte trotz angedeuteter Love-Story doch etwas mehr und erzählte weniger. Und das ist gut: Trailer, die den gesamten Inhalt des Filmes inklusive Pointe verraten, sind schlecht. Bestes Beispiel: Passengers (Pratt/Lawrence, 2017). Andererseits kann das aber auch bedeuten, dass der Film schlecht ist und sich hinter einem guten Trailer versteckt. Aber die Musik ist gut.

Trotzdem hege ich gewisse Befürchtungen..

Als ich spät Nachts aus dem Kino schlenderte (Doctor Strange), fragte ich mich sogleich: Warum schaffen es Disney/Marvel die Konsumenten in ihren Bann zu ziehen und gute Unterhaltung zu liefern, während jeder einzelne Versuch von Warner/DC nur ein müdes Lächeln der Enttäuschung hervor ruft?

DC ist nicht per se schlechter als Marvel, DC ist anders. Und wie man an Nolan’s Trilogie sah, können mit dem Stoff gute und vernünftige Filme entstehen. Und wenn man sich ansieht was FOX aus Gotham machte, dann gibt der Stoff, besonders für die Gegenspieler, ausreichend Material zur Verwertung. Also woran liegt es, dass soviel Potential in so wenig Ergebnis mündet? Man of Steel, Batfleck Vs Superman und sogar Suicide Squad – alle drei waren im Endeffekt eine Katastrophe bis hin zu „zumindest besser, als“.

Dennoch frage ich mich Warum? Warum produzieren Disney und Marvel die, meiner Meinung nach, unterhaltsameren Filme? Warum? Manche sagen, Marvel ist was für Kinder und Jugendliche, während DC was für Erwachsene ist und das Zielpublikum hauptsächlich Teenager sind, während Erwachsene kaum ins Kino gehen? Nein. Zumindest nicht mehr. Woran liegt es also? Liegt es daran, dass Disney Marvel freie Hand lässt? Liegt es tatsächlich daran, dass Warner sich einmischt und verschiedene Schreiberlinge und Editoren einfach so mal zusammenpfercht um am Erfolg des Superhelden-Genre teilhaben zu können? Es kann nicht am Fangirling liegen, denn selbst eingeschworene DC Fans gestehen, dass die Filme nicht so ganz das versprechen, was man sich erhoffte. Und dabei kann es auch nicht daran liegen, dass Szenen 1:1 aus dem Comic übernommen wurden (Anspielung auf Batfleck Vs. Superman), denn bei TWD und Marvel funktioniert es auch. Woran also?

Liegt es also tatsächlich am verkrampften Versuch an Marvels/Disneys Erfolg anzuknüpfen? Ist die Gier nach Geld ausschlaggebend für deren Versagen? Superhelden-Filme sind immer noch „in“, wenn auch langsam Abnutzungserscheinungen auftreten, aber das Konzept funktioniert, noch. Und The Dark Knight war sehr gut. Also was spricht dagegen? Und rational betrachtet spräche auch nichts dagegen. Nur, das wie und vielleicht auch das warum hinterlassen einen üblen Geschmack. Aber sicherlich, jeder von uns wird ins Kino laufen und sich immer und immer wieder davon selbst überzeugen wollen, insofern werden wir, die Konsumenten, ausreichend Geld einspielen um deren Eifer zu rechtfertigen. It’s a never ending story..

Es häuften sich also Berichte bezugnehmend auf zahlreiche Probleme bei der Wonder Woman Produktion bis hin zu multiplen Schreiberlingen, wo jeder für sich eine Story basteln soll. Ich fürchte um das Wohlergehen eines Filmes, der die Geschichte einer starken Frau thematisiert. Und es wäre nicht Hollywood, wenn nicht eine Liebesgeschichte darin verstrickt wäre. Und Liebesgeschichten sind ja nichts schlechtes, ich mag gute Liebesgeschichten – aber eben in entsprechenden Liebesfilmen. Ich hoffe also auf das, was die Trailer bisher versprechen, und Diana andere Sorgen als Männer hat. Aber ja, ich sollte dankbar sein, dass es überhaupt (wenn auch lediglich für den Justice League Auftakt) einen Film über eine Comic-Heroine geben wird und Gal Gadot war leider auch der einzige Lichtlick bei Batfleck Vs. Superman. Und immerhin gibt es bald Captain Marvel und She-Ra! 2020 oder so..

Es amüsiert mich auch immer wieder die Tatsache, dass ein Bustier wie Gal Gadot es trägt, sie vermutlich im Ernstfall töten würde, plus sieht das gesamte Kostüm verdammt unbequem zum kämpfen aus – und als ehemalige Mittelalter-Schwertkämpferin weiß ich wovon ich spreche.

Soviel also zu meinen Befürchtungen, ich hoffe diesbezüglich enttäuscht zu werden. Ich lade gerne zur Diskussion warum Marvel mit seinen Filmen (gefühlstechnisch) mehr Erfolg hat als DC.

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„Doctor Strange“

Folgende Gedanken zu Master Strange, wenn auch massiv verspätet. Man gebe universitären Pflichten die Schuld.

Zu Beginn noch etwas skeptisch, dann jedoch zunehmend erfreuter und zu guter Letzt glücklich und zufrieden. Fazit: Ein angenehmes Filmerlebnis. Die andächtigen Mitbestauner waren ruhig und flüsterten. So wie Kino sein sollte. Wenn Civil War schon etwas ermüdete und eben gerade die neuen Charaktere für frischen Wind sorgen, so bestätigt sich dieses Gefühl bei Doctor Strange noch einmal. Doctor Strange wirkt!

Man braucht zu Sherlock aka Khan nicht all zu viel sagen: Der Mann ist hoch begabt, auch mit amerikanischen Akzent. Ich mochte die asexuelle und androgyne Tilda Swinton und wenn im Vorfeld Buh-Rufe bezüglich des Whitewashings laut wurden, so hätte eigentlich seit der Bekanntgabe Ruhe herrschen müssen. Spätestens jedoch nach der Sicht des Ergebnisses: Tilda ist keine weiße Frau, sie ist Tilda Swinton. Sie wirkt zeitlos, gelassen und auch zerbrechlich.

Könnte ich bitte auch ein Kleidungsstück haben, dass mir die Tränen wegwischt? Lesetipp: Aldous Huxleys „The Doors of Perception.“ sowie eine kleine Auffrischung über die Infinity Gems.

Insiderinfos von Mr. Raymond, die sicherlich interessanter sind als meine Euphorie über Cumberbatch und den Film selbst, sowie zufriedenstellender Ruhe im Kino:

„Der Time-Gem lässt grüßen. Der letzte Infinity Gem wird sich also vermutlich in Thor: Ragnarok sehen lassen (wer könnte den wohl brauchen.. to Hel with you). Überraschend, da der bekannteste Besitzer des Soul Gems in den Comics einer der Guardians of the Galaxy ist aber AFAIK hat sich Gunn schon zu Wort gemeldet, dass kein weiterer Infinity Gem in Guardians 2 zu sehen sein wird und das obwohl die Freundin von Adam Warlock schon bestätigt ist für den Film. Him and Her. Oder eben Adam Warlock und Ayesha. Ayesha aka Kismet aka irgendwelche Namen, den sie von Aliens bekam – es wird komplett anders sein im Film, aber Adam Warlock’s Kokon, oder zumindest einer der jenem ähnlich sah, war in der Sammlung des Collectors im ersten Guardians Film zu sehen. Gunn hat aber auch da dementiert, dass es Adam Warlock’s Kokon war.

Easter Eggs für die Fans: Der alte, einarmige Zauberer Hamir ist in den Comics der Vater von Wong, dem Bibliothekar im Film. Der Typ der über das Sanctum Sanctorum in New York wachte war Daniel Drumm, der Bruder und geistige Begleiter von Brother Voodoo. Überhaupt hat das Sanctum Sanctorum in NY die selbe Adresse wie in den Comics. Yay Bleeker Street 177A.

Mordo war klar, dass er am Ende keiner mehr der Good Guys sein wird, weil er in den Comics die Rolle von Kaecillius aus dem Film hat. Mordo war der Verräter, der mit Dormammu kollaborierte. Schlug einen anderen Weg im Film ein, aber als Hexenjäger macht er sich sicher auch gut. Kaecillius ist einer von Mordo’s Untergebenen in den Comics und auch wenn sein Gefolge nicht benannt wurde im Film (nicht einmal auf IMDB) könnte zumindest eine davon Adria sein und einer Demonicus heißen. Durch das Prequel Comic weiß ich, dass Tina Minoru letztlich auch eine kleine Rolle im Film hatte. Dank Youtube weiß ich jetzt, dass sie mit dem Staff of One unter den Trainees in Kamar Taj war. Sie ist die Mutter von Nico Minoru (Runaways Serie ist in Arbeit…. vielleicht sieht man Tina dort wieder und wegen der kleinen Rolle im Film nicht mal recastet?! Hoping!).

Christine Palmer, die Ärztin, die Strange so unterstützte war die Hauptfigur einer kurzlebigen Serie aus den 70er Jahren mit dem Namen Night Nurse. Ungefähr 20 Jahre zu spät die Idee. In den 50ern waren Romance Comics sehr beliebt und es war die Hochzeit von Patsy Walker und Co. bei Marvel. Mädchen hatten ihre Mädchen Comics, die sie zu braven Hausfrauen erzogen. Aber in den 70er Jahren noch sowas rausbringen…. wow. Kein Wunder, dass sie nur 4 Ausgaben überlebte. Wie man beim Marvel Appendix sieht, hat sie später (in einer wirklich guten Serie) mit Nightcrawler abgehangen. In den Comics hat Strange eine gewisse Zeit eine Beziehung mit Night Nurse, aber nicht mit Palmer, sondern Linda Carter deren Job vergleichbar ist mit dem was Rosario Dawson’s Claire Temple in den Netflix Serien. Superhelden ärztlich helfen.

Damn you, Stephen! West, der Arzt, dessen Uhr zu laut war und gerne mal aus dem Snack Automaten was klaute war Strange’s Gegner in der Miniserie „Doctor Strange: The Oath“ (lesenwert). Er ist ein neidischer Bastard in den Comics.

Ich hoffe, dass jeglicher Backlash wegen dem Swinton casting jetzt verstummt. Die Alternative wäre gewesen einen Typen wie Hamir zu casten. Asiate mit Fu Manchu Bart und mystischen Kräften. Der witzige Twist, dass nicht er der Ancient One ist, sondern sie war gut.“

Thx!

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Captain Marvel? Und wenn ja, welche(r)?

Das Internet der Dinge, die Dinge des Internets. Kaum las ich die Schlagzeile „Captain Marvel to be the Strongest Character in the MCU„, gefolgt von zahlreichen misogynen Kommentaren auf Social Media, sowie einem Gezeter, ob nun nicht doch der Hulk oder Thor stärker seien, wandte ich mich an den wissenden Mr. Raymond und fragte ihn um Rat.

cptmarvel

Da kommt gleich die Frage welche(r) Captain Marvel.

Shazam aka Captain Marvel (der Charakter, den DC nicht Captain Marvel nennen darf obwohl er vor Marvel’s Captain Marvel existierte, mehrere Rechtsstreits führten dazu. Siehe: „Shazam!: The Golden Age of the World’s Mightiest Mortal„),
– Captain Marvel (Carol Danvers formerly known as Ms. Marvel, die die Hauptrolle im gleichnamigen Film sein wird und aktuell eben Captain Marvel ist. Carol hatte viele unterschiedliche Autoren/innen über die Jahre mit wechselhaftem Erfolg. Beispiel hierfür „Earth’s Mighties Hero„),
– Captain Marvel (Mar-Vell, der an Krebs starb, Marvel’s erster Captain Marvel. Hier: „The Life and Death of Captain Marvel“ ),
Genis-Vell (der Sohn von Mar-Vell, totaler Psycho, wurde genial von Peter David geschrieben),
Phyla-Vell (die Ex-Freundin von Moondragon, der Tochter von Drax; meist nur ein Nebencharakter, aber glänzte mit den Guardians of the Galaxy und während „Annihilation: Conquest„),
Noh-Varr (der auch für gefühlte 2 Sekunden Captain Marvel hieß; hatte eine geniale Serie von Grant Morrison und wurde später von Bendis total verhunzt),
Monica Rambeau (heute besser bekannt als Pulsar. Schrecklicher Name. Arme Monica. Sie hat was besseres verdient. Sie war die erste Captain Marvel, die ich kannte in den 80ern. Avengers Anführer, siehe auch Warren Ellis‘ „Nextwave und Band 2“ …google sie)
– und dann gab es noch einen Skrull, der sich als der original Captain Marvel (Mar-Vell) ausgab, einfach nur ein dummer Formwandler war. Er war ein Resultat von zwei Crossovers („Civil War“ und dann der große Reveal in „Secret Invasion„).“

Und weiter:

„Ich weiß nicht genug über Shazam um beurteilen zu können ob er gegen Thor oder den Hulk gut aussehen würde, aber alle anderen würden sowohl von Thor als auch von Hulk gehörig eins auf die Mütze kriegen außer es passiert in einer Captain Marvel Serie, dann könnte jeder Thor oder Hulk besiegen, irgendwie durch Trickserei oder weil der Autor es eben so will. Genis-Vell hätte beinahe die gesamte Realität vernichtet als er etwas crazy war, aber das war eher ein Unfall. Phyla war zeitweise der Avatar des Todes bis Thanos die Rolle übernahm und sie tötete. Wenn man Carol Danvers meint vielleicht könnte sie Thor unter den Tisch trinken (sie hatte ne gewisse Zeit ein Alkoholproblem) und Hulk, hm sie könnte zumindest Banner K.O. schlagen. Hulk ist Hulk. Ich mag Hulk nicht mal sonderlich, aber das gesamte Avengers Team würde gegen den Hulk Probleme haben, besonders die Filmversion. Ich würde am ehesten noch der Scarlet Witch zutrauen ihn zu töten.“

Danke! :)

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„X-Men: Apocalypse“

In der Annahme, der Film liefe nicht mehr in OV – zumindest wurde nichts dergleichen angezeigt – buchte ich die Vorstellung auf deutsch. Wenige Tage später sah ich.. es hätte doch noch Vorstellungen in OV gegeben. Karma? Übereile? Immerhin war es eine „neue“ Erfahrung. Und es ist so: Einmal OV gewohnt.. kann man sich mit Synchronisationen nicht mehr anfreunden – bis natürlich auf die Stimmen, die man aus der Kindheit kannte. Filme der 80er und 90er werden fast nur synchronisiert gesehen. Außerdem besitzt die Art der Synchronisation der 1980er einen besonderen Charme.

Ich musste übrigens mehrfach überlegen, ob es nun einen oder zwei Vorgänger dieser Zeitlinie gegeben hatte. Ich erinnere mich allerdings mittlerweile daran, dass der erste derart schlecht war, dass ich mich genötigt sah, nach 20 Minuten abzuschalten.

Abgesehen also davon, dass die Syncro grottig und die Stimmen schrecklich gewählt waren, Jennifer Lawrence nach wie vor übertrieben gehyped wird und ich den Grund noch immer nicht verstehe, Ocsar Isaac nach wie vor, trotz Make Up, kein guter Schauspieler ist, außer in Inside Llewyn Davis als verlierender Folk-Sänger – fand ich den Film unterhaltsam. Ja, ich fieberte gegen Ende sogar mit. Aber warum?

Dass die Geschichte in den 1980ern spielen soll, wurde nur dezent angehaucht. Interessant, denn wenn ich einen Film mache, der in einer bestimmten Epoche spielen soll, so versuche ich den Zuseher dies spüren zu lassen. Dass die 1980er lediglich musikalisch und filmisch etwas zu bieten hatten und weder von Mode noch Stil profitierten, hätte man sich vorher überlegen müssen. Einzig allein der Engel hätte aus The Lost Boys sein können, zumindest bis er diese seltsame Frisur bekam. Aber ich wage mich zu erinnern, dass dieses Detail auch schon beim letzten, Days of Future Past, nicht sonderlich beachtet wurde. Aber darum geht es ja hier nicht. Es geht ja um die Geschichte, die eben in vergangenen Epochen spielt. Kein Grund also, sich dieser Merkmale vermehrt anzunehmen. X-Men: Teenverse solle ja ein „cooler“ Mutanten-Film sein und kein unfreiwillig komisches Kostümdrama.

Dass Cyclops erneut als läppische Figur dargestellt wird, freute mich. Der Schmollmund mag fast Satire sein, und man ertappt sich wieder dabei, dass man dem interessanten Typ (nämlich Wolverine) das Mädel gönnt. Wtf. Wolverine? Warum? Wie? Wtf? War der nicht in der alternativen Zeitlinie? Informationen! Nightcrawler, den ich in den Comics trotz des Namens „Kurt“ und der Religiosität doch sehr mochte, war etwas .. mühsam, ebenso die 00er Emo-Frisur. Quicksilver, ein Tick zu „cool“ inszeniert. Die Fähigkeit atmet sicherlich von locker lässigem Gehabe, was auch soweit okay wäre – aber der Text. Vermutlich war es die Synchronisation: „Ich bin halt ’n Loser.“ Wtf?

Übrigens empfand ich die Grund-Motivation von Apocalypse, absolut nachvollziehbar – sämtliche Waffen von der Erde zu verbannen. Warum auch nicht?

Psylocke hatte weitaus zu wenig Screen-Time. Wie verarscht muss man sich fühlen, wenn man die Rolle des „Damsel in Distress“ in Deadpool ablehnt, weil man kämpfen möchte, dann aber lediglich 2 Sekunden Fight-Screentime bekommt, sich aber Monate darauf vorbereitete? Storm war gut, ebenfalls zu wenig Screen-Time. Halle Berry war mir damals etwas zu ruhig, Storm ist wilder und strahlt viel mehr Kraft aus, aber Halle Berry kann nichts dafür wenn man ihr nicht die Möglichkeit lässt.

Captain Picard war und ist der wahre Professor X. James McAvoy ist sympathisch – aber kein Professor X. Fassbender hingegen empfinde ich als solide gespielten Magneto, er setzt das Maß an Emotion adäquat ein, ohne die Figur zu überrollen – auch wenn seine tragische Geschichte ausreichend Grund dazu gegeben hätte. James McAvoy hingegen wirkte wie ein verliebter Teen. Gut, es war ja auch X-Men: Teenverse .. aber dennoch.

Moment, warum gefiel mir der Film? Vielleicht des Auftakts wegen, der sehr ästhetisch das Klischee einer Anfangsszene einleitete? Vielleicht aber auch nur weil es warm wirkte, im alten Ägypten am Nil. Vermutlich mochte ich den Film also nur der assoziierten Wärme der ersten 5 Minuten wegen. Vielleicht aber auch, weil es einfache Unterhaltung mit sich brachte, und mein Telefon zuvor gestorben war? Ist es eine Art Guilty Pleasure und ich erkenne es nicht? War es lediglich erstklassig in Szene gesetzte Unterhaltung und die Sympathie für gewisse Charaktere aufgrund diverser Gründe trug wohl dazu bei?

Dass Sansa Stark sich zu einer guten Patronin für Jean Grey mauserte, hatte mich überrascht. Besonders die Szene, die auf die Dreiecks-Beziehung mit Wolverine anspielt war köstlich. Als ob sie alles gesehen hätte, als ob sie alles schon jetzt gefühlt hätte. Der Blick war eindeutig, zweideutig und großartig. Go Girl! Ihre Endszene wirkte natürlich wie aus einem Taylor-Swift-Musik Video, wie sie den Weg entlang schreitet, perfekt ins Szene gesetzt, und dann – der Druck muss groß gewesen sein – die zerstörerische Energie frei zulassen um Apocalypse zu vernichten. Übrigens, war Taylor Swift nicht als Dazzle gehandelt worden? Es fehlten Szenen, die ich von Fotos her kannte. Ich war neugierig: Hier die Antwort.

Ein Kommentator auf IMDB meinte, JLaw spiele Raven Everdeen anstatt Mystique. I lol’ed.

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Loki’s World-Domination-Tour: LONDON

„I am Loki, prince of Asgard. You will kneel to me.“

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„Freedom is life’s great lie. Once you accept that, in your heart… you will know peace.“

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„The bright lure of freedom diminishes your life’s joy in a mad scramble for power, identity.“

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„I am burdened with glorious purpose.“

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„After everything I’ve done, how can you still love me?“

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„I am the monster parents tell their children about at night.“

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„All humans crave subjugation.“

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„Now, if you’ll excuse me, I have to destroy Jotunheim.“

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Alle Zitate aus Thor – The Dark World.

Und hier der Rest:

 

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